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BeitragVerfasst: Fr, 30.06.2017, 17:28 
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Sa, 27.5.2017 - Arctic Spring Tag 8 - Mitternachtssonne: Saariselkä (Skitour) & Grenze zu Russland

Nachdem die ersten Stunden in der Nacht etwas kühl verliefen, war es morgens durch den Sonnenschein (ich stellte mich in Nord-Ost-Richtung auf) sogar sehr warm im Auto. Ich checkte wieder einmal die Wettervorhersagen und stellte fest, dass es für SO/MO im Norden besser sein sollte als hier in der Gegend und entschied mich somit, doch nochmal ans Meer an die Nordküste zu fahren. Anstatt für eine Skitour in Levi (wo ich schon mal im Winter war) entschied ich mich dann für eine Skitour in Saariselkä, da Levi zu der Zeit, wo ich ankommen sollte, noch nicht sonnig genug wäre und ich in Saariselkä ja noch nie Skifahren war. Zudem lag es auf dem Weg...

Saariselkä bezeichnet sich ja selbst als "northernmost Ski Resort in Europe", also als nördlichstes Skiresort Europas. Ich sag jetzt absichtlich Skiresort und nicht Skigebiet, denn für meine persönliche Definition ist ein Skiresort mehr als ein Skigebiet, und mit diesem Mehr lass ich die Aussage auch gelten. Denn Skigebiete an sich gibt es noch etliche, die weiter nördlich sind: Murmansk in Russland (kurzer SL) und in Norwegen Hammerfest (1 KSSL), Alta (1 SL), Tromsø (ca. 2-3 SL), Sandviklia (1 SL), Malselv (2 SL), Steilia (1 SL), Sollifjellet (1 SL) - und auf Spitzbergen soll ja auch ein Skilift stehen. Der Unterschied Saariselkä zu Riksgränsen (Schweden) ist übrigens minimal: 68°26' vs. 68°25' ..

Was unterscheidet jetzt das angeblich nördlichste "Skiresort" vom Rest der nördlicheren Skigebiete? Man hat eine Sesselbahn, mehr Lifte (1x 3SB + 3 SL + Übungslift), zwei Skigebietsseiten (Nord- und Südseite) und - vielleicht das wichtigste Kriterium - einen Ort, den man getrost "Resort", Touristenort oder "Ski-Station" nennen kann, wie ich bei der Durchfahrt zum Skigebiet merken musste. Übrigens hatte Saariselkä heuer am 14.5. den letzten Betriebstag.

Die Fahrerei durch die Wälder hier ist einerseits schon etwas ermüdend und wenig fotogen, aber andererseits auch angenehmer als so manch kurvige Straße in Norwegen. Die auf einigen Straßenabschnitten erlaubten 100 km/h bin ich aber nie gefahren, sondern etwas langsamer. Mit Tempomat ist das ja kein Problem. In Finnland war ich nochmals etwas einkaufen und hab was zum Essen gesucht - nach einigen erfolglosen Halten (irgendwas mit Rentier) einen rolls-Burger-Laden an einer Tankstelle gefunden. Als ich kurz vor 1 Uhr durch Ivalo fuhr, wäre dort übrigens auch noch ein Burgerladen offen gewesen.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Rot: Fahrstrecke 27.5.2017 (ca. 735km)
F) Saariselkä
G) Virtaniemi / Grenze zu Russland

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^ Talstation DSB in Abisko. Leider momentan nicht in Betrieb.

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^ ca. 200 verschiedene offene Süßigkeiten, Schoko, Gummi, Lutscher, ... und das um günstige ca. 0,72 € pro 100g.

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^ Hab nicht aus jedem Fach 2 Stück mitgenommen, kam aber trotzdem auf 1,27kg - um 9,14 €. (Marken-Schokoriegel kosten in Skandinavien oft ca. 1-3 €)

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^ Mein Qubo ist voll beladen; das Einrad hätte ich mir heuer aber (leider wieder einmal) sparen können. Hatte gehofft, eine Straße damit hinauffahren zu können und mit Skiern auf Schneeresten abfahren zu können (das jeweils andere am Rucksack montiert).

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^ Ein letztes Mal für heuer am Torneträsk entlang

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^ Ehemaliger Bahnhof in Kiruna

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^ Ob dieser Häuserabbau hier bereits mit der Verlegung des Ortes für den Ausbau des Bergwerks zusammen hängt?

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^ Ortsdurchfahrten in Finnland sind oftmals sehr luftig, am Anfang und Ende sind die Häuser noch hinter Bäumen versteckt.

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^ 9391 / nähe Kallo

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^ 9391 / lange Geraden und einseitiger Schnee

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^ Der Big-Bacon-Burger von rolls (samt Spiegelei und mit großer Pommes ca. 1800 kcal schwer!) ist doch etwas groß für meinen Mund - und hatte ich auch nicht ganz geschafft. Aber lecker ;-)

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^ E75 nähe Sodankylä / Sattanen

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^ E75 nähe Sodankylä / Sattanen

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^ E75 nähe Sodankylä

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^ E75 nördl. von Sodankylä / der sich im Wasser spiegelnde Zaun schaut witzig aus

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^ E75 / Porttipahdan tekojärvi

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^ E75 / Porttipahdan tekojärvi, noch großflächig gefroren

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^ Hasen sah ich heuer viele in Skandinavien, vielleicht sogar mehr als in letzter Zeit in UK (sonst umgekehrt)

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^ Saariselkä - mit etlichen Hotels doch ein recht großer Touristenort

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^ GPS-Track, blau die Skitour, rot die Autostrecke. Leider schlechte Auflösung in GE. Aufstieg + Abfahrt waren jeweils ca. 150hm.

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^ 3SB von Graffer auf der Nordseite

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^ Parkplatz. Die Anordnung der Seiten in Nord-Süd-Richtung schatten natürlich viel Sonne ab, wenn diese gerade nur tief steht.

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^ Auf der Südseite gibt es einen Übungslift und 2 SL zum Gipfel; hier hinten geht dann auch noch 1 SL links zur 3SB-Bergstation hoch

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^ Blick zurück zur 3SB bzw. Parkplatz

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^ Weiter oben ist noch etwas Sonne, der Schnee zieht aber schon an und ist etwas giftig

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^ Blick zu den Südhängen der Nordseite; links ist die 3SB

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^ Am Gipfel angekommen schob sich leider eine kleine, aber lange und ewig lahme Wolke vor die Sonne. Ich machte zwei Fotos und überschlug die Zeit - lohnt sich nicht zu warten, bis die Wolke weg ist.

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^ Ost-Pano

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^ Süd-Pano, da könnte man noch ein paar Hügelchen erschließen

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^ Nord-Pano (23:07 Uhr)

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^ Im Schnee entdeckte ich eine Keycard und nahm sie mit, schaut doch nett aus.

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^ Auffahrt Kaunispää - Gipfel an der 3SB

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^ Auffahrt Kaunispää - Gipfel an der 3SB

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^ Bergstation 3SB

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^ Bergstation 3SB (Graffer)

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^ Blick von der 3SB (links der genannte 3. SL) rüber zur Südseite, wo ich vorhin mit den Skiern rauf bin

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^ Mitternachtssonne (23:52 Uhr finnischer Sommerzeit)

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^ 3SB-Umlenkscheibe von unten in der Mitternachtssonne

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^ West-Pano

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^ Ost-Pano

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^ Nord(west)-Pano (23:56 Uhr finnischer Sommerzeit)

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^ Nord-Pano (23:56 Uhr)

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BeitragVerfasst: Fr, 30.06.2017, 17:28 
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Generell hab ich heuer darauf verzichtet, in Finnland meine Uhren eine Stunde vor zu stellen und mir die Zeitumstellung lediglich gedacht, da sie ja nur für die Öffnungszeiten der Geschäfte relevant ist. Da für das Sonnenfenster morgen im Norden Norwegens noch Zeit war, fuhr ich von Ivalo aus noch die Straße zur russischen Grenze. Dass der letzte Ort in meinem Straßenatlas (Virtaniemi) auch in kyrillisch angeschrieben stand, weckte meine Neugier noch mehr.

Die Straße dorthin war eine "Dirt Road", also unasphaltierte Erd-Straße, am Anfang aber ungewöhnlich schotterig, später dann angenehmer (dafür mehr Schlaglöcher) und führte einst weiter, über das heute in Russland befindliche Nikel bis zum Meer hinauf. Zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg gehörte dieser Abschnitt zu Finnland. Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Petschenga
https://sv.wikipedia.org/wiki/Regionalv%C3%A4g_969

Hatte mir in Grenznähe überlegt zu übernachten, bin die Straße aber doch nochmal ein schönes Stück retour und erst gegen 3 Uhr (4 Uhr finnische Zeit) ins Bett gegangen. Jedenfalls war es sehr sinnvoll, dass ich heute Abend hier noch die Straße komplett gefahren bin - anstatt früher ins Bett und dann morgen Vormittag - denn die Abendstimmung da am Grenzfluss war einfach genial.

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^ E75/ Saariselkä-Ivalo bei -3° (0:12 Uhr)

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^ E75/ Saariselkä-Ivalo

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^ 91 / Abzweigung nach Murmansk, Russland. Ich fuhr geradeaus die 969 weiter.

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^ Die 969 war dann endlich meine erste Dirt Road in diesem Urlaub, wobei sie abschnittsweise auch asphaltiert war. Das erste Stück war allerdings sehr steinig, somit fast eher eine Schotterstraße (1:12 Uhr)

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^ 969 / Brücken waren z.B. immer asphaltiert, ebenso Ortsdurchfahrten und einige Abzweigungen. (1:19 Uhr)

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^ 969 / Nellim (1:34 Uhr)

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^ 969 / Nellim (1:34 Uhr)

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^ 969 / Hinter Nellim gab es dann weniger Steine, man konnte schneller fahren - allerdings gab es auch mehr Schlaglöcher.

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^ 969 / Virtaniemi - hier ist das Ende der geöffneten Straße

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^ 969 / Virtaniemi - hier ginge es nach Russland weiter bzw. früher, als der Teil mal zu Finnland gehörte, ging die Straße über Nikel bis zum Meer hinauf

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^ Nicht nur Berge können der Grund für einen mehrere hundert Kilometer langen Umweg sein, auch Grenzen, einige km weiter nördlich befindet sich ja dieser norwegische Zipfel (Nyrud)

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^ Kurz vor der Grenze zu Russland zweigt die 9696 ab und überquert diesen Grenzfluss (Paatsjoki/Pasvikelva), der weiter nördlich auch die Grenze zwischen Norwegen und Russland definiert.

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^ Brücke über den Paatsjoki

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^ Paatsjoki (1:54 Uhr finnischer Zeit, 2:54 Uhr russischer Zeit, 0:54 Uhr norwegischer (unserer) Zeit ;-) - kurioserweise hat diese 3-Länder-Region hier nämlich auch 3 verschiedene Zeitzonen. Die "wahre" Sonnenzeit dürfte mit der norwegischen Zeit (bzw. finnischer Winterzeit) übereinstimmen - wobei das hier im Bild vmtl. noch alles zu Finnland gehört.)

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^ 9696 / Brücke über den Paatsjoki (1:55 Uhr)

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^ .. na vielleicht ist da ganz hinten schon Russland.

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^ .. stellenweise gefroren

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^ Paatsjoki (2:06 Uhr finnischer Zeit), die Sonne kommt wieder über die Bäume

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^ Nicht alle Seitenstraßen sind schon schneefrei..

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^ Nicht nur Rentieren und Hasen kann man hier auf der Straße begegnen, auch irgendwelchen wilden Hühnern (2:15 Uhr). Eine Begegnung mit Bären hatte ich aber auch in diesem Urlaub keine, bin ich aber auch nicht scharf darauf. Ein Straßenschild mit einer Bären-Warnung hatte ich allerdings mal gesehen.

Heutiges Dashcam-Video, u.a. mit:
- vielen Wäldern, einigen Seen + Flüssen, langen Geraden, paar Rentieren ..
- 4:00 Saariselkä mit Fahrt zum Skigebiet und später zum Gipfel
- 5:20 Dirt Road zur russischen Grenze

(Wie üblich: Nicht vergessen, ggf. den Youtube-Player auf "HD" und/oder Vollbild zu stellen für eine bessere Bildqualität.)

(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Fr, 30.06.2017, 19:32 
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Applausi! Besonders die Beschreibung der Grenzzone ist ein Höhepunkt dieser Reportage ...


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 Betreff des Beitrags: Nordkinn/Gamvik, 28.5.2017
BeitragVerfasst: Di, 04.07.2017, 6:23 
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Danke.

So, 28.5.2017 - Arctic Spring Tag 9 - Nordkinn/Gamvik

Morgens/vormittags gab es abermals leichten Sonnenschein, so dass es trotz der kalten Temperaturen relativ warm im Auto war. Es ging also wieder nach Norden, kurzer Wettercheck und mich für Gamvik entschieden, der Halbinsel neben dem Nordkapp, wo ich noch nicht gewesen bin, und der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes, da das Nordkapp ja auf einer Insel liegt. Schon krass, hier oben wieder zig km lange Schneewüste. 30, 40, 50 km ohne Infrastruktur, schon etwas beängstigend. Die Straße geht hier nämlich nicht an der Küste entlang, sondern im Inneren der Halbinsel, und hier gab es noch viel und kilometerlang Schnee. Oben angekommen dann leider kein brauchbares Skitourengelände (mit gutem, nahem Blick auf's Meer) gefunden.

In Tana Bru im Mix ein Kebap gekauft, nächste Gelegenheit zum Essen (außer der nahen Tankstellen hier) gab's dann erst wieder in Lakselv, 500km und 8h später. In Mehamn hätte es zwar auch einen geöffneten Mix gegeben, wo man Hamburger hätte kaufen können - aber nicht am Sonntag: "We don't cook food on sundays", somit mir klar wurde, dass ich erst 240km weiter südlich in Lakselv etwas bekommen würde. Ansonsten gab es hier in der Gegend leider nichts. Hier und da war mal eine Landtankstelle, an Geschäften oder Werkstätten, ohne Shop bzw. heute nicht geöffnet und ich weiß nicht mal, ob man da mit Karte hätte tanken können. Mit dem Ignis seinen kleinen Tank hätte das heute eng werden können. Und es erklärt wohl auch die extrem teuren Benzin-Preise in Lakselv, wo ich um die 1,60 € pro Liter Diesel dann wenigstens 5l getankt hab, um problemlos bis nach Finnland zu kommen.


(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Hellblau: Strecke 28.5.2017 (ca. 1.000 km)
H) Nordkinn / Gamvik

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^ E75 / Ivalo-Inari

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^ E75 / Inari-Grenze

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^ 98 / Smalfjord

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^ 98 / Tanafjord

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^ Fv. 98 / Auffahrt Ifjordfjellet

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^ Fv. 98 / Auffahrt Ifjordfjellet

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^ Fv. 98 / Auffahrt Ifjordfjellet - anhand des teils komplett im Schnee versunkenen Zaunes: Da liegt noch ganz schön viel Schnee.

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^ Fv. 98 / Ifjordfjellet

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^ Fv. 888 / Ifjord

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^ Fv. 888 / Ifjord-Bekkarfjord

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^ Fv. 888 / Laksefjord

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 Betreff des Beitrags: Nordkinn/Gamvik, 28.5.2017
BeitragVerfasst: Di, 04.07.2017, 6:23 
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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet, über 30km Schneelandschaft

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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet

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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet

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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet

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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet

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^ Fv. 888 / Bekkarfjord-Hopseidet

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^ Fv. 888 / Eidsfjord

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^ Fv. 888 / Eidsfjord - Hopseidet

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^ Fv. 888 / Nordkinn .. und nochmals 30km Schneelandschaft.

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^ Fv. 888 / Hopseidet-Mehamn

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^ Links Schnee..

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^ .. rechts Schnee

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^ Fv. 888 / Hopseidet-Mehamn

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^ Fv. 894 / Abzweigung Kjøllefjord

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^ Fv. 894

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^ Fv. 894 / Oksefjord

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^ Fv. 894 / Kjøllefjord

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^ Fv. 894 / Kjøllefjord

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^ Fv. 894 / Kjøllefjord

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^ Abzweigung Skjøtningberg / Sah mir doch etwas zu schlecht geräumt aus, als dass ich da weiter in den Norden runter zum Meer gefahren wäre..

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^ Fv. 894 / Oksefjord

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^ Fv. 888 / Mehamn

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^ Fv. 888 / 80 km/h - ganz schön viele 8er ;-)

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^ Mehamn, hat sogar einen Flughafen. Und natürlich Hurtigrutenanbindung

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^ Mehamn-Gamvik

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^ Mehamn

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^ Sandfjord

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^ Sandfjord

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^ Sandfjord

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^ diese Gefährte scheinen ja eine größere Reichweite zu haben als erwartet ..

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^ Gamvik

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^ Gamvik mit Rentieren im Ort

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^ Slettnes, weiter bin ich dann aber nicht mehr gefahren.

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^ Entferntester Punkt dieser Reise, knapp 3.600 km bis nach Innsbruck

Der Grund, warum hier meine Armbanduhr liegt: Irgendwann beim anstrengenden Skitouren-Fell-Aufziehen bei einer der ersten Skitouren hab ich mir irgendeinen Muskel oder Sehne in der linken Hand zu stark gedehnt, so dass ich für den Rest der Reise bei bestimmten Belastungen doch leichte Schmerzen hatte - und ohne Uhr war es definitiv angenehmer..

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^ Fv. 888 / Mehamn-Hopseidet

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^ Hopseidet, echt ein kleines Stück Landfläche, dass Nordkinn statt zu einer Insel eben zu einer Halbinsel macht ..

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^ Fv. 888 / Eidsfjord

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^ Fv. 888 / Hopseidet-Bekkarfjord

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^ Um 22 Uhr kam ich endlich zum Abendessen - die kleinen Hamburger sind bei der Esso ja recht günstig.

Hier unten schneite es mal wieder leicht bei Temperaturen um die 0 Grad und auch wenn keine tiefgreifende Wetterbesserung für morgen Vormittag in Sicht war, fuhr ich noch etwas weiter richtung Finnland bis fast zur Grenze, wo ich vor ein paar Tagen schonmal übernachtete. Auch aus dem Grund, weil ich nicht zu früh aufstehen und evtl. Glatteis haben wollte.

Bei diesen kalten Temperaturen will ich eh nicht viel machen; also mal eine Stunde vor dem Schlafengehen noch etwas computermäßig bildermäßig machen oder gar einen Film schauen heißt, eiskalt ins Bett zu müssen. So färt man dann halt so lang weiter bis man dann ins Bett geht ... Also zu der Jahreszeit, Ende Mai, werd ich wohl nicht mehr nach Skandinavien fahren - ist einfach noch zu winterlich und kalt. Mitte/Ende Juni macht dann für den Sommer mehr Sinn (da hier und da optisch noch Schneereste, aber eben schon wärmer) oder eben im Frühherbst für die Nordlichter, wobei es da ja 2013 und 2015 recht schnell auch recht kalt war, insb. natürlich nachts.

Nach momentanem Stand aber denke ich, dass ich in 2 Jahren nicht schon wieder nach Skandinavien muss - man hat ja nun doch schon alles abgefahren und immer den ganzen Tag im Auto sitzen und irgendwie "sinnlos" durch die Gegend fahren macht nun auch langsam keinen Sinn mehr - werd mich wohl mal nach anderen Sommerurlaubszielen umsehen müssen. Balkan würd mich im Sommer/Herbst ja auch mal interessieren. Weiß nur nicht, ob es da mit dem Im-Auto-Schlafen auch so sicher ist wie in Skandinavien oder UK, dazu wird es halt wesentlich wärmer sein..

Wobei ich mir ja noch überlegt hatte, mal nur 1 Woche (mit beiden WE) Südskandinavien, so hauptsächlich Nostalgie-Straßenbahn-Tour in SE und DK, eher im Herbst, aber nicht zu spät, weil die Sachen ja immer nur begrenzt offen sind. Da unter der Woche nicht viel geht, könnte sich dann ein Skitag zumindest am Folgefonna schon ausgehen. Nächstes Jahr wäre in UK mal wieder Irland dran, inkl. IoM Anfang September, da dort Tram-Eventtage sind..

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^ Es schneit mal wieder, bei Temperaturen um 0° ..

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^ 0:55 Uhr - ein letztes Mal Mitternachtssonne für diesen Urlaub

Heutiges Dashcam-Video, u.a. mit:
1:12 Fv.98 Ifjordfjellet (tw. sehr schlechter zustand)
2:49 Fv.888 nach Mehamn+Gamvik (tw. komplette Mitfahrt), daher ist das Video heute länger.


(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Nordkinn/Gamvik, 28.5.2017
BeitragVerfasst: Do, 06.07.2017, 17:31 
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starli hat geschrieben:
Nach momentanem Stand aber denke ich, dass ich in 2 Jahren nicht schon wieder nach Skandinavien muss - man hat ja nun doch schon alles abgefahren und immer den ganzen Tag im Auto sitzen und irgendwie "sinnlos" durch die Gegend fahren macht nun auch langsam keinen Sinn mehr - werd mich wohl mal nach anderen Sommerurlaubszielen umsehen müssen.

Warum nicht mal eine Flug-/Fernreise und/oder eine Reise ohne Zusammenhang mit Schnee|Skifahren|Bergen, etc. (Lifte/Seilbahnen gibt es ja zum Glück fast überall)? Oder wäre gerade letzteres undenkbar für dich?


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.2017, 11:37 
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nö, aber ... Ein Flug nach Amerika und einmal quer rüber (USA und/oder CAN) wäre sicherlich mal eine Überlegung, wo man auch Skifahren könnte. Auch im Bezug auf historische Straßenbahnen gäb's vmtl. das eine oder andere löhnenswerte internationale Ziel. Die Doppel-seilbahn in Hong Kong würd mich auch interessieren, aber der Flug etwas zu teuer nur dafür, da bräucht ich noch ein paar zusätzliche Ziele dann in der Gegend. Oder Südamerika / Australien, da könnte man dann gleich richtig skifahren. Ansonsten würden mir aber tatsächlich wenig für mich lohnende Ziele einfallen, insb. weil ich z.B. nirgends im Sommer hinfliegen möchte, wo ich erst mal lieber im Winter zum Skifahren hinkommen würde ;-) Und dann gibt's noch das Problem, dass ich auch ungern im Sommer dort hin fahren oder fliegen würde, wo es heißer als bei uns ist. Für den einen oder anderen Korblift werd ich da aber wohl irgendwann mal eine Ausnahme machen, sei es per Auto oder Flug..

Und bei der Russland-Durchquerung mit dem Auto bräuchte ich vmtl. (mind.) 2 Wochen halt nur für eine Richtung - vielleicht wird das dann die letzte Fahrt mit dem Qubo ;) Oder ich lass ihn dann ein Jahr lang stehen und fahr ein Jahr drauf wieder zurück ;) Oder ich lass ihn nach USA verschiffen und fahr dann im nächsten Jahrt dort weiter. Aber ob sich das dann kostenmäßig alles noch lohnt .. eher Hirngespinnste für die Pension ..

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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.2017, 20:17 
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Manchmal braucht man lang für einen Bericht, weil man so viele Fotos hat, die man aussortieren muss. Manchmal braucht man auch lang für einen Bericht, der wenig Fotos hat - weil eher langweilig und unspektakulär und die Story so dahin dümpelt - wie dieser 10. Tag

Mo, 29.5.2017 - Arctic Spring Tag 10 - Finnland-Schweden (Svanstein) (Gesamt-km 7.978)

Spät ins Bett, somit etwas später aufgestanden, in Enontekiö getankt und in Finnland über Muonio runtergefahren. Zu einem Rentierburger kam ich leider nicht mehr, und der Papa-Burger im rolls hatte dann nicht wie erwartet ein Rösti (sah dünn und braun auf dem Foto aus), sondern 'was dickes weißes - eine Ananasscheibe. Da bin ich nicht ganz so der Fan von .. Übrigens bekommt man in vielen Fastfood- bzw. SB-Restaurants in Finnland und Schweden oder zumindest hier im Norden gratis Kaffee. Blöd nur, dass ich keinen Kaffee trinke ..

Auch abendessenmäßig hab ich zu hoch gepokert bzw. immer wieder mal etwas die Route verändert und kam dann gerade mal um 21 Uhr zu einem Hotdog (und Eis) an der Tankstelle. Wenigstens ist die Würstelauswahl an den schwedischen Tankstellen mittlerweile besser und mit NO vergleichbar.

Bissl Einkaufen in Finnland (Rentier-Essen) und Schweden (nicht mehr viel gefunden), mehr gibt's zu dem heutigen Tag leider nicht zu sagen, die Straßen sind hier ja allesamt recht ähnlich eintönig. Sicher, irgendwie angenehmer als die E6 im mittleren Teil Norwegens, aber trotzdem möcht ich morgen wenigstens wieder in die Berge, als nur diese Wälder und Seen ..

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Fahrstrecke 29.5. (Türkis fett, ca. 610km)
I) Skigebiet Svanstein
B) war Arvidsjaur

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^ 21 / Muonio-Kolari

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^ 21 / Kolari

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^ 99 / mit Blick zum Skigebiet von Svanstein

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^ Skigebiet Svanstein und See Kuittasjärvi

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^ Das Skigebiet besizt wohl auch eine Ost-Seite, die aber schon komplett aper ist.

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^ Talstationen des Doppel-SL auf der Nordseite

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^ Doppel-SL

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^ Parkplatz mit See-Pano

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^ Bereich unterhalb des Parkplatzes

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^ Leider war hier nicht mehr genug Schnee für eine Skitour.

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^ Ein paar Flieger tobten sich am Himmel aus

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^ Mini-Skigebiet Storlappberget bei Överkalix

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^ Talstation SL Storlappberget

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^ 356 / Morjärv-Boden / Schneereste am Straßenrand, bei +9°

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^ 356 / Morjärv-Boden / Hundsjön

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^ Spritpreise und -angebot in Schweden

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^ Skigebiet Kanis bei Älvsybn

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^ Elche hatte ich heuer auch ein paar gesehen

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^ BD 545 / Övre Långträsket

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^ BD 545 / Teuger

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^ 373 / Storlångträsket

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^ 373 / Storlångträsket

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^ 373 / Storlångträsket

Wetter-Check für den morgigen Tag - das angedachte Ziel bzw. die Zielstraße soll sonnig werden. Ganz und gar unschön und die Stimmung sehr trübend die Vorhersagen für die Sommerskigebiete in den nächsten Tagen. Egtl. hätte ich für MI/DO ggf. Galdhøpiggen (oder auslassen), DO/FR Stryn (macht erst ab 1.6. auf) und FR/SA Folgefonna vorgehabt. Aber die Wettervorhersagen sagen überall kaum Sonne, dafür kalte Temperaturen und hier und da etwas Schnee. Bzw. in Stryn für DI/MI leichte Plusgrade und Regen und am DO dann Minustemperturen und keine Sonne. Und MI/DO irgendwann Schneefall am Galdhøpiggen und morgens -5° - da muss man befürchten, dass die Zufahrt vielleicht schneekettenpflicht hat. Davon abgesehen hab ich eh keine Lust, bei bedecktem Himmel über 40,- € für Skipass samt Maut zu zahlen. Mann, wieso hab ich nur die Fähre schon gebucht. So hätte ich mir alternative Ziele am Pfingst-WE weiter südlich aussuchen können (alte Straßenbahnen in SE/DK) ...

Heutiges Dashcam-Video, u.a. mit:
1:39 Auffahrt Skigebiet Svanstein
3:00 Auffahrt Skigebiet bei Överkalix


(Fortsetzung folgt - es kommen auch wieder interessantere Tage.)

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 Betreff des Beitrags: Lycksele-Östersund, 30.5.2017
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Di, 30.5.2017 - Arctic Spring Tag 11 - Lycksele-Östersund

Gestern, heute, morgen - um die 3 Urlaubstage ist's echt schad. Eigentlich hätte ich die große "Kehre" um das Klimpfjäll fahren wollen - aber an der Abzweigung zur Straße stand, dass die bis 6.6. geschlossen sei. Vmtl. Wintersperre, stand in meinem Straßenatlas leider nicht drin. Also etwas anders gefahren, war auch nett, inkl. dirt road und kurzer Durchfahrt durch Norwegen. Schnee war dann aber nicht mehr genug für eine Skitour, somit weiter nach Süden / Östersund.

Hin und wieder mal die Wettervorhersagen gecheckt, einziger sonniger Tag für den Rest der Woche am Donnerstag am Galdhøpiggen, weniger Sonne in Stryn, regnerisch am Folgefonna. Evtl. am G. morgen nachmittags etwas Sonne, aber vormittags angeblich Nebel - das Risiko geh ich nicht ein, also morgen noch bisschen Umwege fahren .. Generell hätt ich bei den Wettervorhersagen auch genauso gut heim fahren können. Anders gesagt: In 10-12 Tagen komm ich auch gut und weit durch Skandinavien, falls ich mal in einem Sommer nicht mehr so viele Urlaubstage übrig hab.

Fotogen war er jedenfalls, der heutigen Tag, ich kam an vielen Seen und Flüssen vorbei und dank Sonne waren sie alle tief blau. Nix milchig-grün oder braun oder sonstwas. Auch die Temperaturen waren wieder angenehmer mit bis zu +15°. Moment, jetzt wirds langsam schon fast wieder zu warm ;-). Übernachtet wird an einem großen Parkplatz eines anscheinend ehemaligen Vergnügungsparks - hatte jedenfalls keine Verbotsschilder gesehen.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Route 30.5.2017 (Magenta), ca. 770km
J) Linbana

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^ Zufälligerweise führte mich mein Weg heute an der Linbana(n) vorbei, heuer leider nicht in Betrieb - und Ende Mai sowieso noch nicht.

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^ Stütze der weltlängsten Seilbahn

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^ Stütze

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^ Stütze. Hatte ja 2006 schon so gut wie alles fotografiert, daher heute nur links liegen lassen. Würde sie aber gerne nochmal fahren. Hoffentlich nicht für immer geschlossen.

Bilder von 2006:
http://ski.inmontanis.info/main.php?g2_view=filterview.Filterview&g2_albumId=2354


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^ 365 / nähe Nörsjö / Stor-Kvammarn

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^ 365 / nähe Nörsjö / Stor-Kvammarn

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^ 365 / Vormträsket

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^ 365 / Vindelälven

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^ Leider noch Wintersperre, anscheinend jedes Jahr bis 6.6.

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^ E45 / Ångermanälven

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^ Z998 / Tåsjö / lieber in Braun ..

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^ Z998 / Tåsjö / .. oder in Grün? :)

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^ Z998 / Tåsjö

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^ Z998 / Tåsjö

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^ Z1002 / Tåsjö

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^ Z1002 / Tåsjö

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^ Z814 / komm mir vor wie in UK, einspurige Straßen mit Ausweichen ..

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^ Z814 / später wurde die Straße dann einige km lang zu einer dirt road, unasphaltiert und besser zu fahren als manch asphaltierte Straße ..

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^ 342 / Ströms Vattudal

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^ 342 / Hotagsfjällen

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^ 342 / Fägelsjön

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^ 342 / Fägelsjön

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^ 74 / Murusjøen

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^ 74 / Murusjøen

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^ 74 / Kvesjøen

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^ 74 / Sandsjøen

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^ 765 / Mittlerweile bin ich wieder hoch genug für Schneefelder und Eis auf den Seen

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^ 765 / .. und ich konnte Schnee zum Kühlen meiner Kühlbox nachfüllen

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^ 765 / Holden

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^ 340 / Häggsjön

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^ Z580 Richtung Oviken

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^ Z580 / Storsjön (22:31 Uhr)

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^ Z580 / Storsjön (22:31 Uhr)

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^ Z580 / Oviken

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^ 321 / Myrviken

Heutiges Dashcam-Video, u.a. mit:
1:25 Tåsjö-See und der folgenden Dirt-Road und weiter nach Norwegen und wieder zurück nach Schweden


(Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: Sa, 15.07.2017, 10:41 
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Mi, 31.5.2017 - Arctic Spring Tag 12 - Lyngdalen / Flaturet / Storwartz

Da ich bis Galdhøpiggen oder Stryn morgen noch ausreichend Zeit hatte, hab ich mir ein paar Umwege ins Navi programmiert (warum gibts im Navi egtl. keine Routenplanungsfunktion "umständliche Route" ? :) ) - und im Internet gecheckt, ob die Straße offen hat. Da hab ich gesehen, dass das Schwedens höchste Passstraße ist und prinzipiell wohl sogar ganzjährig geöffnet ist - allerdings im Winter nur tagsüber und natürlich nicht bei Schlechtwetter.

Dass das dazu eine ungeteerte Dirt-Road ist, ist natürlich doppelt nett. Wobei mir wohl bei den Dirt Roads spätestens gestern ein paar Wuchtgewichte verloren gegangen sein dürften, zumindest fährt mein Auto etwas unruhiger als die Tage vorher.

Später in Norwegen hätte ich auch erst ein paar Umwege fahren wollen, hab mich dann aber doch gegen den ersten entschieden, was gut war, denn ich sah zufällig Seilbahnstützen im Augenwinkel. Kurzer Halt danach und Check auf der Karte: Bergwerk plus Museum. Also nächsten Abzweig zum Bergwerk genommen - jawohl, da stehen die Reste einer alten Lorenseilbahn. Cool. Vieles abgegangen und genug Fotos gemacht, ein paar Verletzungen davon getragen, aber es entpuptte sich doch etwas als Highlight der heurigen Reise.

(Fotos anklicken zum Vergrößern, heute etwas viel mehr)

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^ Rot: Fahrstrecke 31.5.2017, ca. 550km
K) Lyngdalen, genau darunter Flatruet
L) Storwartz/Olavsgruva

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^ Skigebiet nähe Myrviken/Kövra - wohl ein einzelner KSSL - das mittlerweile 4. auf dieser Reise, das ich noch nicht auf meiner Map hatte..

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^ Z834 / Kövra-Börtnan - gleich mal eine Dirt Road am Morgen

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^ Z834 / Kövra-Börtnan -

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^ Skigebiet Ljungdalsberget, eine Poma-3SB und mit teils netten schmalen Abfahrten - da könnte man im Winter mal vorbei, wenn man in der Gegend ist..

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^ Ich sah ein Schild, das zu einem weiteren Skigebiet/SL führen sollte und entschied mich, ihm zu folgen. Fehlte auch noch in meiner Map.

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^ Vor dem Ort ärgerte ich mich, warum man mal wieder die Sesselbahn so weit unten gebaut hatte und da, wo jetzt noch Schnee liegt wäre nichts - ein Irrtum, denn tatsächlich ist der Hang da oben mit einem kurzen SL erschlossen !!

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^ Ankunft am Parkplatz SL Fjälliften (Ljungdalen)

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^ Übungslift

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^ Betriebszeiten

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^ Fjälliften Talstation

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^ Fjälliften Strecke. Klar, lang ist er nicht, aber Steilheit passt und keine Pistenmodellierungen, vmlt. noch nicht mal präparierte Abfahrten - somit wohl genug Möglichkeiten für ein paar Stündchen. Die 3SB wäre ja schon nett mit ihren schmalen Abfahrten, aber der SL wäre für mich der wichtigere Besuchsgrund hier.

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^ Fjälliften

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^ Die Gummis sind allerdings schon recht spröde

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^ Toiletten hat's auch

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^ Fjälliften, Zoom Bergstation

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^ Fjälliften, fast komplette Strecke im Zoom

Natürlich hatte ich mir überlegt, hier eine Skitour einzulegen, aber es war wieder ein starker Wind, der aus den eh schon kalten 0° gefühlt noch viel eisigere Temperaturen machte.

Link zum Skigebiet Fjälliften:
http://www.fjalliften.se/

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^ Ljungdalsberget mit der 3SB

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^ Blick von der Flatruet-Straße zum Skigebiet Ljungdalsberget. Klar, die interessanten Berge weiter oben sind mal wieder nicht erschlossen..

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^ 3SB-Skigebiet Sat-Bild. Aber die schmalen Waldabfahrten könnten nett sein.

Link zum Skigebiet Ljungdalsberget:
http://www.ljungdalsberget.se/

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BeitragVerfasst: Sa, 15.07.2017, 10:41 
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^ Die Straße übers Flatruet (Lyngdalen-Funäsdalen) soll Schwedens höchste Passstraße sein und ist sogar im Winter geöffnet (Nachtsperre), zumeist Dirt Road, wenig asphaltierte Stellen

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^ Pano Flatruet-Straße

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^ Flatruet

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^ Flatruet

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^ Flatruet / Ljungdalsfjällen

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^ Flatruet

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^ Flatruet. Flat = Flach ist sie, die Landschaft hier oben. Hier ist nix mit Skitour. Aber ich konnte meine Schneevorräte für die Kühlbox wieder auffüllen. Die alten, ausgemusterten Sodaclub-Flaschen eignen sich da recht gut, da breite Öffnung (schnell zu füllen) und stabiles, hartes Plastik.

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^ Flatruet

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^ Pano Flatruet-Straße

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^ Skigebiet Funäsdalsberget

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^ Skigebiet Funäsdalsberget / die EUB ist da ja echt nett trassiert, könnte man auch mal besuchen.

Link zum Skigebiet:
http://www.funasdalsberget.se/

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^ Tänndalen hat der Straße folgend noch ein größeres Skigebiet, hier vorne gibt's anscheinend noch ein kleines

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^ Das Skigebiet von Tänndalen streckt sich über 3km den ganzen Bergkamm entlang

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^ Rund ein Dutzend Sessel- und Skilifte laufen hier parallel

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^ .. aber leider alle nur parallel und keiner auf der Rückseite.

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^ Abfahrten gibt's jedenfalls genug, aber dürften alle recht ähnlich sein. Würde ich für mich somit tiefer priorisieren als die anderen heute besuchten.

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^ Tänndalen

Link zum Skigebiet:
https://www.funasfjallen.se/vinter/aktiviteter/4-hamra-tanndalen/

(Wieder in Norwegen)

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^ 31 / Djupsjøen

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^ Djupsjøen

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BeitragVerfasst: Sa, 15.07.2017, 10:42 
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^ Auffahrt zum Kupfer-Bergwerk Storwartz. Teilweise extrem schlechter Zustand, tiefe Schlaglöcher..

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^ Schmale Straße direkt am See entlang - mit dem großen Bus muss das noch spektakulärer sein!

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^ Nedre Storwartz

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^ Nedre Storwartz

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^ Alte Lorenseilbahn / Spannstation

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^ See

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^ Bergstation Lorenseilbahn - der Unterbau mit dem Beton-"Silo" schaut ja auch ungewöhnlich aus.

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^ Gibt auch Touren; die linke hier oben aber nur Anfang Juli bis Anfang August; die andere an der Olavsgruva (Talstation Lorenseilbahn) fand wohl sogar heute statt, wie ich später merkte

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^ Reste einer weiteren Lorenseilbahn ..

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^ .. deren Station wohl im mittleren Stockwerk war, da scheinen Holztüren zu sein

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^ Station der ehemaligen zweiten Lorenseilbahn. Eine Dritte gab's dann noch bis Røros runter

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^ Lorenseilbahn mit netten Holzstützen - und der verkupferten Landschaft

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^ Ausfahrt Bergstation

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^ Durch das Fenster konnte man ins Innere der Bergstation schauen

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^ Bergstation Lorenseilbahn

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^ Infotafel. Der Kupferabbau war von 1644-1977. Die Seilbahn von Røros wurde 1903 gebaut und war bis in die 1960er in Betrieb; die noch bestehende ist von 1941 (wurde 1899 anderswo gebaut und hier her verschoben) und soll angeblich in 'good working order' sein.

Andere Info:
1645: Kupfer wurde gefunden
1972: Letzte Mine wurde geschlossen
1977: Gesellschaft ging bankrott

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^ Rechts der Plan der Seilbahnen

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^ Plan Nedre Storwartz

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^ Lorenseilbahn

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^ Die Holzstützen scheinen nur auf den Boden aufgestellt und mit Steinen beschwert zu sein

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^ Ein paar kleine Steinchen nahm ich mir als Andenken mit

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^ So schön wie die Landschaft hier ist und so ruhig der Parkplatz hier wäre, würde ich hier nicht übernachten, weil ich Angst hätte, dass aufgrund starken Regens die Straße über Nacht unpassierbar werden würde ;-)

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^ Nedre Storwartz. Die folgenden Bilder stammen aus dem großen Gebäude, rechts von meinem Auto, wo die Schneefelder sind

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^ Abspann-Stütze

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^ Olavsgruva, Talstation der Lorenseilbahn

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^ Holzstütze

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^ Lorenseilbahn, unterer Streckenabschnitt

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^ Talstation Olavsgruva

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^ Talstation

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^ Talstation

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^ Talstation

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^ Talstation

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^ Talstation

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^ Das Seil ist hier recht tief - und ich prallte dagegen und verletzte mich - ein Seilbahnunfall!

Es schneite und nieselte während meines Besuchs hier am Bergwerk ja immer wieder mal, ein eisiger Wind war ebenso, weshalb ich auch nicht zu der Spannstation raufgelaufen bin. An der Talstation nieselte und stürmte es dann wieder und ich hatte die Kapuze tief rübergezogen und wollte bergwärts eilig nach links abbiegen, den rutschigen Boden im Blickfeld, als ich plötzlich dieses tiefliegende Seil im Gesicht hatte und mir zwei Hautabschürfungen an Nase und Wange als Souveniers mitnahm - sollte noch einige Wochen dauern, bis das verheilt war.

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^ Cargo Fleet England?!

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^ Ich staunte nicht schlecht, als plötzlich ein großer Bus dort hin fuhr, Touristen, die eine Führung der Grube machten. Nicht nur, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass da heute eine Führung sein würde, sondern auch noch, dass über diese schmale Straße ein solcher Bus verkehrt - dann muss man sich über die großen Schlaglöcher ja nicht wundern..

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^ Straße zum Bergwerk und wieder retour

Somit hab ich den Tag auch rumgebracht und ich beließ es bei weiteren Umwegen und fuhr direkt in Richtung der Sommerskigebiete. Wettervorhersagemäßig gab's kaum Änderungen den Tag über - morgen angeblich sehr sonnig in G. (bei 10 m/s Wind, sollte hoffentlich für den SL noch gehen; bei der DSB in Stryn könnte das schon problematischer sein); kaum Sonne in Stryn morgen und am Freitag in G+S kaum noch Sonne; am Folgefonna am FR+SA Regen (werd ich also leider tatsächlich auslassen müssen) - und generell auch sonst in der Gegend nirgends wirklich sonnig am FR oder SA. Na nerv.

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^ 3 / Glomma

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^ 29 / Folla

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^ Alte BP-Tankstelle. Mittlerweile scheint es ja keine BP-Tankstellen mehr in NO/SE zu geben

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^ Alte BP-Tankstelle

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^ 29 / Dovrefjell

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^ E6 / Dovrefjell

Essen? Morgens in Schweden ein normales Hotdog mit Röstzwiebel (in SE gibts die noch gratis zum selbst raustun, nicht kostenpflichtig wie in NO seit einigen Jahren), Mini-Burger mit Pommes in der Esso heute nur 55,- NOK; abends nochmals Bernerwürstelhotdog+Eis.

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^ In einem Skandinavienurlaub darf auch ein Båt is - Boot Eis - nicht fehlen

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^ 15 / Otta

Heutiges (längeres) Dashcam-Video, u.a. mit:
0:14 Dirt Road am Morgen
1:17 Skigebiet Ljungdalen/Fjälliften (Dirt Road)
1:56 Dirt Road Flatruet
4:27 Bergwerk Storwartz/Olavsgruva


(Fortsetzung folgt)

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 Betreff des Beitrags: Stryn Sommerski, 1.6.2017
BeitragVerfasst: Di, 18.07.2017, 16:57 
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Do, 1.6.2017 - Arctic Spring Tag 13 - Stryn

Die heutige Nacht war doch recht kalt und unruhig, obwohl morgens sogar die Sonne reinschien und es egtl. auch gar nicht mehr so kalt war.. Heute früh der Wetter-Vorhersagen-Check war der Worstcase für die Entscheidungsfindung: Galdhøpiggen weiterhin angeblich wolkenloser Sonnenschein den ganzen Tag, selbst jetzt in der früh (aber die Webcam sagt gerade etwas anderes!), Stryn angeblich ab 12 Uhr wolkenlos und Stryn morgen FR kein bisschen Sonne mehr in der früh und ab Mittag evtl. Regen.

Also was nun? Heute doch der sicherere Sonnenschein in G. und morgen Stryn 3h oder evtl. gar nicht, wenn wettermäßig noch schlechter? Oder lieber heute halbwegs Sonne in Stryn und morgen ggf. kein Skifahren? Ich entschied mich für letzteres und fuhr nach Stryn, wo ich um kurz vor 11 ankam, es war neblig und es schneite/eisregnete leicht. Ich checkte noch ein paar Wettervorhersagen und Besuchsmöglichkeiten für morgen und kaufte mir um kurz vor 12 Uhr die Tageskarte. Die 3h-Karte hätten zwar auch gereicht, aber ich wollte nicht dann um 15 Uhr aufhören müssen, wenn es ggf. genau dann am sonnigsten wird.

Nun, das Wetter blieb doch recht schlecht. Die kumulierte Sonenzeit war wohl kaum über eine halbe Stunde, und es eisregnete öfters und länger als die Sonne geschienen hatte. Nerv!! Morgen hätte ich wohl das bessere Wetter hier gehabt, jedenfalls war es ja heute schon so schlecht, wie es für morgen gemeldet war. Wenigstens war der Schnee ein bisschen firnig und ließ sich recht gut fahren, nur ganz oben am Ausstieg der DSB pappte er etwas - und genau dieser leicht pappige Schnee war mit den breiten Carpani wieder sehr anstrengend zu fahren, und da ich die Ski mittlerweile beim Service hatte, kann ich meine Zweifel letztens vom Stubaier, ob das nun an den Skiern oder dem kaputten Belag liegt, nun beseitigen und das eindeutig auf die Ski schieben - bei leicht pappigen Schnee sind diese breiten Ski nicht angenehm zu fahren, da irgendwie zu bissig.

Ein paar Ausländer waren auch hier, zumindest ein Schweizer Auto auch mit Ski. Und es herrschte eine erstaunliche äußerliche Ähnlichkeit zwischen den Besuchern hier, egal in welchem Alter: Fast alle waren a) männlich und hatten b) lange Haare und c) einen langen Bart.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Fahrstrecke 1.6.2017, ca. 250km
M) Stryn Sommerski
N) Briksdalsbreen

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^ 15

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^ 15 / Strynefjell

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^ 15 / Strynefjell

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^ 15 / Strynefjell

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^ Abzweig richtung Geiranger

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^ Es sind 3 lange Tunnel zu fahren, die mittig solche Abschottungs-Tore haben

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^ Zwischen den Tunnel hat man dann recht einsame Landschaften

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^ Abzweigung zur alten Strynefjellstraße, derzeit nur bis zum Skigebiet geöffnet

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^ Klappschild Sackgasse aktiv

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^ Die Straße ist oft nur einspurig mit Ausweichen

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^ Die Schneewände werden höher

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^ .. und noch höher

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^ Schon recht hoch

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^ .. und jetzt beidseitig so hoch

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^ Ankunft am Parkplatz

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^ .. hier muss man aufpassen, abgesägte Metallpfosten schauen aus dem Boden raus.

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^ Parkplatz

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^ Auch hier hohe Schneewände auf beiden Seiten

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^ Das Sommerskigebiet - die DSB ist jedes Jahr nur ca. 1 Monat im Juni bis Anfang Juli in Betrieb, im Winter hat Stryn weiter talwärts ein anderes Skigebiet

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^ Die Straße weiter wurde der Schnee schon ein Stück weggefräst, aber es fehlt wohl noch viel

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^ Meine Ski sind übrigens 170 lang.

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^ Pistenplan, der SL existiert seit wenigen Jahren leider nicht mehr - Gletscherschwund, zu steil geworden ..

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^ GPS-Track 2017 (Blau) und 2006 (Orange)

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^ Auffahrt mit der DSB; die präparierten Wege mit den teils hohen Absätzen sind beim direkten Abfahren etwas störend, insb. wenn man bei Nebel mal zu spät sieht ..

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^ Oben wurde ein kleiner Funpark eingerichtet

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^ Bergstation DSB und ehemaliger SL

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^ Bergstation DSB und ehemaliger SL

2 Alte Fotos von 2006:
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^ Talblick - und weiterer Straßenverlauf: Da fehlt noch viel, bis die Straße geöffnet werden kann

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^ Der Hang an der DSB ist jedenfalls schön steil und der Schnee war auch sehr nett

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^ Talstation und m.E. etwas zu viel Pistenraupen für das kleine Gebiet hier

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^ Talstation etc.

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^ Reste des ehemaligen SL

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^ Reste des ehemaligen SL

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^ Querung zu den Steilhängen; ganz hinten ist dann ein Absperrband

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^ Steilhang

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^ Abfahrten

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^ Zufahrt

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^ Der linke Bereich ist abgesperrt

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^ Und wieder talwärts durch die hohen Schneewälle

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^ Talblick mit See

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BeitragVerfasst: Di, 18.07.2017, 16:58 
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Nachmittags wollte ich dann wieder Wetter-Checken, kaufte mir den 24h-100MB-Internetpass und was is? Nix is, laufend komm ich auf die T-Mobile-Landingpage. Nach einer halben Stunde hab ich die T-Mobile-Hotline angerufen. Es gäbe wohl ein generelles Problem mit dem Internet, wird wohl noch länger dauern, meinte die Frau. Na wie jetzt, das Internet wird im Ausland über die Server von T-Mobile.at geroutet? Hätte ich gar nicht gedacht. Doppelt nervig insofern, dass ich auch checken wollte, ob ich in den nächsten Tagen eine günstige Fähre retour bekommen könnte. Klar, die 118,- € für die Fähre am Sonntag wären dann verfallen, aber wenn ich für 50,- was günstiges bekäme; es macht ja egtl. keinen Sinn mehr, die nächsten Tage hier zu versauern, da fahr ich doch lieber 1-2 Tage früher heim.

Also musste ich von den Wettervorhersagen zu Mittag ausgehen, dass es morgen in G. auch nicht sonnig werden würde (könnte sich ja komplett geändert haben, nachdem der heutige Tag auch so falsch war) und wollte nach Geiranger und dort noch etwas nach Norden, um dann morgen die Strecke wieder retour zu fahren (evtl. mit einer Skitour irgendwo). Auf der Passstraße oben wieder Schneefall und Schneeregen oder Eisregen bei +2°, die Straße nass. Na super, wenn das nachts gefriert, dann brauch ich da auch nicht mehr rüber. Und überhaupt macht das ja jetzt auch keinen Sinn, wieder 1000m runter nach Geiranger, den Pass drüben rauf und dann wieder retour. Bei dem Wetter schon erst gar nicht.

Also kurz nach der höchsten Stelle wieder umgekehrt und richtung Stryn gefahren, um dort unten was zu essen, an einer Pizzabakeren Filiale (nicht, dass die Pizzen dort so besondes gut wären; dicker Teig und so wie generell in NO halt, aber 5-7 € für die kleine Pizza ist einfach günstig und nur der halbe Preis oder weniger als die große Pizza (20 vs 30cm), außerdem große Auswahl)

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^ Weiterer Straßenverlauf der 15 runter richtung Stryn

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^ 15 / Die Tunnel sind tw. etwas schmal, wenn sich zwei LKWs begegnen

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^ 15 / Strynevatnet

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^ 2 unterschiedliche kleine Pizzen zum Preis von ca. 1 großen. Aber in Italien und Frankreich und auch in Österreich sind Pizzen schon viiiiel besser als in NO.

Nach Stryn kam ich an einer neuen Pendelbahn vorbei, was für ein krasses Teil. Schaut noch in Bau aus, aber am Parkplatz stehen Schilder, 9-18 Uhr geöffnet, d.h. jetzt schon geschlossen.

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^ Loen Skylift, eine neue PB

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^ .. mit einer recht krassen Trasse

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^ Loen Skylift von Gegenüber

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^ Loen Skylift von Gegenüber

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^ Zoom Bergstation

2 Kurven später von gegenüber, ein neuer Rastplatz mit neuem WC, konnte ich mal wieder Haare waschen. Check auf der Karte nach irgendwelchen Seitenstraßen, die man fahren kann, so dass sich die PB morgen um 9 Uhr doch noch ohne all zu große Warterei ausgehen würde.. Zufällig eine Straße zum Briksdalsbreen entdeckt, haufenweise Gletscher-Sightseeing-Busse an mehreren Parkplätzen gesehen. Der Gletscher, der hier wohl hauptsächlich angefahren wird, ist aber etwas versteckt, da muss man noch mit kleinen E-Autos rauf, dazu kostenpflichtige Parkplätze und bei den vielen Campingplätzen und den vielen Bussen - das könnte wohl ziemlich überlaufen sein, das muss ich mir morgen nicht antun.

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^ 724 / Straße zum Briksdalsbreen

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^ Wobei man von der Straße aus mehrere Gletscher sieht

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^ Oldevatnet / Jostedalsbreen

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^ Jostedalsbreen

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^ Gletscherbruch. Den Brikdalsbreen kann man von der Straße aus wohl nirgends sehen

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^ Gletscherbruch

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^ Unten gibt es große (kostenpflichtige) Parkplätze und Souvenierladen

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^ Lt. Tafel gab es früher Pferdekutschen, jetzt Elektroautos, die einem zum Gletscher bringen

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^ Infotafel

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^ 'in den letzten Jahren' ist auch ein Scherz, die Jahre sind 1989 bis 2004 - wird mal Zeit, da eine neue Tafel hin zu hängen. Aber vielleicht kaufen dann die Touris keine Fahrt mehr zum Gletscher hinten, weil man vielleicht kaum noch was sieht ;-)

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^ Hier jedenfalls ein halbwegs aktuelles Sat-Foto vom Jostedalsbreen / Briksdalsbreen - Ausläufer. Der Briksdalsbreen hört mittlerweile ein schönes Stück über dem See auf. Diese Tour mit den E-Autos dahinter kann man sich wohl sparen.

Norwegen mag die größten Gletscher im kontinentalen Europa haben - aber die imposanteren bzw. auch längeren Gletscherzungen sind in den Alpen, zumindest noch. Insofern kann ich den Hype, der hier über gerade dieses doch eher schmale Gletscherzüngchen gemacht wird, nicht verstehen. Zumal man vom riesigen Schildgletscher oben ja nichts mitbekommt.

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^ Wasserfälle gibt es jedenfalls genug

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^ 724 / Oldevatnet

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^ 724 / einseitiger Tunnel

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^ .. und eine alte Lawinengallerie

Übernachtet wird an einem kleinen Rastplatz, mittlerweile ist es nach 22 Uhr und das Internet funkioniert immer noch nicht. Morgen muss ich einige Fähren fahren, da wäre es schon sehr hilfreich, wenn ich wie sonst üblich die Fahrpläne im Netz abrufen könnte. Mit +10° ist das heute wenigstens ein lauer Abend, wo man auch mal länger noch am Computer was machen kann, ohne dass man gleich ins warme Bett muss - dort ist es mit der Tipperei dann doch etwas umständlich..

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^ Schlafenszeit. Mit Wolldecke im Schlafsack an den Beinen, aber den Reißverschluss nur bis auf Kniehöhe geschlossen, weiter oben dann nur als Decke - mehr Platz.

Jedenfalls werde ich in Zukunft die Fähre heimwärts nicht mehr so früh buchen. Ich nahm mir ja fest vor, an einem der letzten Tagen Folgefonna zu fahren, und dann war es einfach am sinnvollsten (auch weil die jetzt am Pfingst-WE schon recht teuer waren, außer dieser einen, die mit 118,- € noch ging weil man sich ja Umweg + Maut um Oslo erspart). Hatte ja nicht erwartet, dass es nun jeden Tag so schlecht werden würde. Wg. der gebuchten Fähre bin ich ja Folgefona auch nicht beim Rauffahren gefahren, da hätte es an dem einen Tag nach Rjukan ja relativ sonnig werden sollen... Und jetzt? Statt den geplanten 7 Skitagen in 5 Skigebieten (3x Sommerskigebiete NO, 2x Riksgränsen Tag, 1x Nacht, 1x Rjukan) werdens jetzt nur 3 Skitage in 2 Skigebieten (1x Riksgränsen Tag, 1x Nacht, 1x Stryn) - beschämendes Ergebnis.

Heutiges Dashcam-Video, u.a. mit:
0:23 Strynefjell
1:00 Auffahrt Stryn Sommerski (Schneewälle ab 2:30)


(Fortsetzung folgt)

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Aufgrund eines PC-Problems (vmtl. Mainboard defekt -> hoffe auf Garantieaustausch) wird die Fortsetzung des Berichts wohl für (mind.) 1-2 Wochen ausgesetzt werden.

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