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BeitragVerfasst: So, 23.05.2021, 16:58 
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Auf dem Mottarone hat sich am Pfingstsonntag (23. Mai 2021) ein grässlicher Unfall ereignet: Eine von zwei Gondeln der oberen Sektion ist um die Mittagszeit bei besten Wetterbedingungen circa 300 Meter unterhalb der Bergstation aus grosser Höhe abgestürzt. Von 15 Gästen der Seilbahn haben nach aktuellem Stand 13 den Absturz nicht überlebt, zwei Kinder schweben noch in Lebensgefahr. Man vermutet einen Riss des Zugseils, alles andere ist natürlich noch Spekulation. Unfassbar, dieses Unglück.

Wie wohl etliche andere Forumsmitglieder hier, die schon dort waren, berührt mich dieser Unfall sehr. Vor ziemlich genau zwei Jahren war ich auch endlich mal auf dem Mottarone. Meine (nicht seilbahn-affinen) Mitbegleiter hatten ein komisches Gefühl damals; ihnen war die Bahn nicht geheuer. Habe sie dann in der Folge versucht zu beruhigen. Die Bahn war zwischen 2014 und 2016 ausser Betrieb und in der Zeit generalüberholt worden.

Bei der abgestürzten Kabine müsste es sich um dieses Exemplar gehandelt haben:

Bild

Bild

Mein Bericht vom Mottarone vom Frühjahr 2019:

reportagen-f8/mottarone-29-april-2019-faszinierender-gipfelverha-t4066.html


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BeitragVerfasst: Di, 25.05.2021, 15:26 
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Seilbahnunglück Monte Mottarone vom 23.05.2021
Am Sonntag 23.05.2021 stürzte Kabine 3 der Luftseilbahn Stresa-Alpino-Monte Mottarone kurz unterhalb der Stütze 3 ca 400m unterhalb der Bergstation ab.
Da ich schon mehrfach mit der Bahn gefahren bin und auch mehrere Videos über die Bahn online gestellt habe, macht mich dieses Unglück betroffen.

Hier einige meiner Videos und Links.
https://www.youtube.com/watch?v=cclmDHWff4Q
https://www.youtube.com/watch?v=R8x6Sv0qv0o
https://www.youtube.com/watch?v=ghaNuMRD5Ng
viewtopic.php?f=8&t=3742&p=49957
https://www.alpinforum.com/forum/viewto ... &p=5092680
https://www.alpinforum.com/forum/viewto ... &p=4958514

Da meine Videos wohl die einzigen halbwegs qualitativ verwertbaren sind auf youtube wurden sie nun relativ oft geteilt und weiterverwendet. Ich habe aber via youtube Copyright Claim rigoros alles löschen lassen. Vor allem von Median die sonst auch alles per Claim blocken lassen.
Was wissen wir bisher:
Zur Anlage. Sie wurde von Piemonte Funivie gebaut und 1970 eröffnet. Sie besitzt 2 Sektionen wobei sich die beiden Antriebe in der Zwischenstation Alpino befinden. Das Unglück ereignete sich auf der Strecke der zweiten Sektion. Das Fahrzeug war mit 15 Personen beladen, davon 3 Kinder, kein Wagenbegleiter.
Technische Daten der Anlage:
Fassvermögen Kabinen: 47Personen
Baujahr: 1970
Umbauten: 2002 & 2014-2016
Streckenlänge 2998 m
Höhe Talstation 803 m
Höhe Bergstation 1355 m
Höhendifferenz 552 m
Max Fahrgeschwindigkeit 7 m/s
Anzahl der Stützen 3 Stk
Maximale Förderleistung 390 Pers/h
Antriebstation: Tal
Hauptantrieb: Frequenzumrichter
Notantrieb: Dieselhydraulisch
Spannstation Zugseil: Berg
Spannstation Tragseil: Berg
Betriebsmodus: Mit Wagenbegleiter oder Unbegleitet bis 35 Personen
Bergebahn: Ja Umlaufendes Zugseil
Fangbremse: Ja hydraulisch betätigt, gestufte Fangbremse. 2002
Was ist aus den Medien zu entnehmen?
Gemäss Medienberichten, fuhr Kabine von Alpino Richtung Bergstation und befand sich im Bereich der Einfahrtzone mit reduzierter Geschwindigkeit bergwärts zur Einfahrt in die Bergstation. Die Kabine 4 befand sich gleichzeitig wie für eine Pendelbahn üblich bei der Einfahrt in die Mittelstation Alpino. Gemäss Augenzeugenberichten, riss das Zugseil wobei nicht klar ist, ob das Seil selbst gerissen ist oder der Klemmkopf der Befestigung des Zugseiles abgerissen ist.
Das Fahrzeug rollte sofort rückwärts Richtung Tal und beschleunigte. Die Stütze 3 welche sich 123 Höhenmeter und 507m Streckenlänge unterhalb der Bergstation befindet, hebelte die Kabine vom Tragseil und diese Stürzte rund 100m einen Abhang hinunter und blieb an einem Baum hängen. Die Passagiere wurden teilweise aus der Kabine geschleudert und im Umkreis von ca 30m um die Kabine verstreut. Das Gegenseil wurde von der Kabine mitgenommen und bleib auf dem Seilfänger der Stütze 3 hängen.
Gemäss diesen Erkenntnissen gab es zwei Ereignisse, welche zu dieser Katastrophe führten.
Ereignis 1: Zugseilriss/Defekt Klemmkopf
Ereignis 2: Nicht funktionierende Fangbremse
Beide zusammen führten zur Katastrophe. Das Ereignis 1 mit dem Zugseilriss ist an sich schon ein Ding der Unmöglichkeit, da ich aber kein Materialspezialist bin lasse ich das mal Außen vor.
Viel mehr interessiert mich die Disfunktion der Fangbremse.
Das Laufwerk ist mit zwei Fangbremsen ausgestattet. Die Bremszangen der Fangbremse wirken auf das Tragseil und klemmen das Laufwerk bei einem Schlaffseil an das Tragseil. Die Bremszangen werden mit Tellerfedern geschlossen. Die Federpakete sind mit Hydraulikzylindern offen gehalten.
Die Fangbremshydraulik ist geregelt. Es befindet sich am Laufwerk eine hydraulische Pumpe welche über eine Rolle des Laufwerks angetrieben wird und je nach Fahrrichtung eine oder beide Fangbremsen auslöst. Die Auslösung kann einerseits über eine Handauslösung aus der Kabine und andererseits über Schlaffseil der Zugseilbefestigung ausgelöst werden. Die Betätigung wird über zwei Hydraulikventile direkt im Klemmkopf sichergestellt. Die Handauslösung wirkt über einen Seilzug auf die Hydraulik.
Das Laufwerk wurde 2002 durch Poma Italia (Ex. Agudio) geliefert und eingebaut.

Bilder:
Bild

Schlaffseilauslösung hydraulisch:
Bild

Hydraulikpumpe zum Abstufen der Fangbremse:
Bild

Der ganze Aufbau der Fangbremse und deren Hydraulik ist relativ komplex gelöst.
Für den unbegleiteten Betrieb gibt es gemäss zweier technischer Quellen eine Funktion welche es ermöglicht, die Fangbremse von Fern über die FUA wieder zu öffnen, falls diese aus Versehen durch einen Gast betätigt wird.
Weiter gibt es auf dem Fahrzeug eine Möglichkeit, das Fahrzeug als besetzt oder unbesetzt zu klassifizieren.
Bild
Die genaue Funktion dieses Schalters ist aktuell nicht klar. Auch nicht, was dieser für eine Auswirkung auf die Fangbremse hat.
Bei einigen Pendelbahnen gibt es, um Personalkosten zu sparen, die Funktion der Einwagenbetriebs. Das heißt, dass nur in einem der Kabinen Personen mitfahren dürfen. Der Kabinenbegleiter ist gleichzeitig auch Maschinist und steuert die Bahn von der Kabine per Fernsteuerung. Da aber kein Maschinist vorhanden ist, welcher die Bahn im Notfall wieder in betrieb setzen kann und so auch nicht die Fangbremse der leeren Kabine wieder öffnen kann, wird teilweise die Fangbremse des leeren Fahrzeuges unterstellt, heisst, sie kann nicht schliessen. Es dürfen in so einem Fall aber keine Personen in dieser Kabine transportiert werden. Wird auch für Dienstfahrten verwendet damit der letzte Bedienstete nicht die Nacht in der Gondel verbringen muss. Normalerweise wird das mechanisch an der Bremse selber unterstellt. Ist es auch möglich, dass das einfach über den Schalter betätigt wird?
Für mich stellt sich die ganz grosse Frage, war die Bremse unterstellt oder nicht? Das ist für mich die elementare Frage?
Wenn eine der Bremsbacken geschlossen hätte auch auch ins Leere gegriffen, so hätte sie bei der Talfahrt zumindest Metall auf Metall gerieben und so Lärm verursacht zusammen mit Funkenflug.
Was durch die Augen und Ohrenzeugen sicher in die Presse getragen worden währe. Es war aber nur von Pfeiffen (Zugseil dass leer durch die Station ins Spannfeld zurückschnalzt)

Jedenfalls hoffe ich, dass die Ursache für diese Katastrophe auf eine Fehlmanipulation zurückzuführen ist und nicht auf einen technischen Grund.


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BeitragVerfasst: Di, 25.05.2021, 17:20 
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Wie muss man sich das mit dem Schlaffseil genau vorstellen? Also wie viel Zug am Klemmkopf muss wegfallen, damit sich die Fangbremsen schließen?


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BeitragVerfasst: Di, 25.05.2021, 18:04 
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Ja genau. Im Klemmkopf befindet sich ein Hydraulikventil das mit einer Feder gegen das Zugseil zugedrückt wird. Wenn das Zugseil Schlaff wird öffnet sich das Ventil, das Öl fliesst ab und die Zylinder werden Drucklos und durch die Feder schliessen sich die Backen.

Interessant finde ich das Statement von Leitner vor allem der letzte Satz. Ich glaub die haben den Braten auch gerochen.

Edit: Meine These mit der unterstellten Fangbremse scheint sich zu erhärten.


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BeitragVerfasst: Di, 25.05.2021, 22:05 
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Mittlerweile ist ziemlich klar, wieso zumindest die Fangbremse nicht funktioniert hat:
https://www.suedtirolnews.it/italien/ne ... hnunglueck
Wenn man das Video anschaut kann man bei 40Sekunden sehen, dass die Fangbremse durch eine Kralle ausser Betrieb gesetzt also unterstellt war.
https://www.youtube.com/watch?v=fPLUnp4sxH4&t=40s

Wobei hier davon gesprochen wird, dass es bei Wartungszwecken eingesetzt wird.
Meine Vermutung ist aber eher, dass das zum normalen Betriebsalltag gehörte.

Indizien:
-Die Krallen liegen bei allen 4 Fahrzeugen Betriebsbereit auf dem Wartungskorb am Gehänge.
-An 2 von 3 Tagen als ich dort war, waren die Krallen im Einsatz, auch bei mit Personen besetzten Kabinen.
-Es gibt ein Bedienkonzept bei welchem im Einwagenbetrieb das Leere Fahrzeug unterstellt wird. Zum Beispiel bei Dienstfahrten.

Ich bin danach meine Bilder durchgegangen. (Habe ja nicht nur das Video gemacht)
Und siehe Da:

6.1.2014

Bild

Bild
Die Kabine ist mit Personen besetzt, die Klammern sind montiert, zwar nicht rot angemalt, das kam wohl erst in den letzten Jahren?

Bild
Zum Vergleich am gleichen Tag die Fahrbahn 4

Bild
Am 1.11.2016 lagen die Klamern nachweislich bei allen 4 Fahrzeugen auf dem Korb. Waren aber damals noch nicht Rot angmalt

Bild
Am 9.6.2018 waren um 0944 die Klammern montiert.

Bild
Kabine war aber leer

Bild
Die Klammern waren am 9.6.2018 rot lackiert und auf allen Fahrzeugen im Wartungskorb.

Bild
Sektion I

Bild
Es gibt im Netz auch Werbefotos auf welchen voll besetzte Kabinen mit eingesetzten Klammern (Zu erkennen an den senkrechten Gewindestangen) gezeigt werden. Hier Fahrbahn 4

Bild
Auf dem Bild von Intermezzo ist zu sehen, dass die Klammern nicht montiert waren.

Also entweder machen die verdammt viel Wartung und schlafen dabei noch oder da ist ein System dahinter.

Betreffend Seilriss bin ich nicht so der Spezialist. Das Seil ist 20 Jahre alt. Die Vermutung steht im Raum, dass es zu kurz war und man ein Stück anspleissen musste. Dabei den Verguss aber nicht mehr sauber machte.


Zuletzt geändert von ATV am Mi, 26.05.2021, 10:31, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 6:09 
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Danke ATV für diese hilfreichen Zusatzinformationen.

Furchterregend, dieser Unfall. Vor allem auch verstörend, nach all den Infos, die bislang vorliegen.

Soeben in den News auf Schweizer Radio SRF gehört: offenbar hat die Staatsanwaltschaft in Stresa drei Mitarbeitende der Seilbahngesellschaft der Bahn zum Mottarone festnehmen lassen. Begründung: Verdacht der fahrlässigen Tötung wegen grobfahrlässiger Fehlmanipulationen, heisst es. In diesem Zusammenhang hat die italienische Nachrichtenagentur Ansa präzisiert: festgenommen wurde der Direktor, der Technik-Leiter und der Betriebsleiter der Bahn. Diese seien von der deaktivierten Fangbremse im Bilde gewesen...


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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 9:31 
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@ATV: Du solltest vielleicht Deine hervorragende Dokumentation an die Staatsanwaltschaft weiterleiten. Ich denke hier im Besonderen and das erste Bild vom Januar 2014, das beweist, dass dies schon vor sieben Jahren passierte ...


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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 10:52 
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Das liegt nicht in meiner Kompetenz. Zudem will ich mich nicht mit den sehr fein mahlenden juristischen Mühlen in Italien befassen.
Den Fisch in Netz werfen und sehen was man fängt schon eher. :wink:


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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 11:44 
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Wäre da auch ganz klar defensiv unterwegs. Ich denke, dass die zuständigen Ermittlungsbehörden in der Zwischenzeit über genügend aussagekräftiges Beweismaterial verfügen.

So oder so: ATVs Bilder und Infos sprechen Bände.

Ob es je wieder mal eine seilbahntechnische Erschliessung des Mottarone geben wird? Ich weiss, das ist hoch spekulativ und mag zum jetzigen Zeitpunkt, so kurze Zeit nach diesem wirklich horriblen Unfall, unpassend erscheinen. Dennoch wage ich zu behaupten, dass dieses Thema in den nächsten Jahren fürs erste vom Tisch ist. Schade um diesen tollen Aussichtsberg.


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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 15:00 
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Hier noch das Bild der talfahrenden Kabine, bei dem die Bremse nicht unterstellt wurde (oder man es nachträglich geändert hat): https://skiliftblog.files.wordpress.com ... rn_001.jpg

Ist die Unterstellung eigentlich immer so eindeutig zu erkennen (unabhängig von der Farbe)?


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BeitragVerfasst: Mi, 26.05.2021, 18:29 
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intermezzo hat geschrieben:
Ob es je wieder mal eine seilbahntechnische Erschliessung des Mottarone geben wird? Ich weiss, das ist hoch spekulativ und mag zum jetzigen Zeitpunkt, so kurze Zeit nach diesem wirklich horriblen Unfall, unpassend erscheinen. Dennoch wage ich zu behaupten, dass dieses Thema in den nächsten Jahren fürs erste vom Tisch ist. Schade um diesen tollen Aussichtsberg.
Da es eh mehrere Straßen und das bis weiter hinauf als nur zur PB-Bergstation gibt, verpasst man vom Aussichtsberg nichts, wenn die PB nicht mehr existieren würde.

_________________
Da ich hier wie im Alpinforum von den Anhängern der Corona-Sekte verfolgt werde, werde ich hier nichts mehr schreiben oder lesen.
Meine Berichte sind ab sofort nur noch auf meinem Blog: http://blog.inmontanis.info
Überblick Ski-Saison 1.10.2020-30.9.2021 (102 Tage, 52 Gebiete) & Meinung zu Corona


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BeitragVerfasst: Do, 27.05.2021, 5:37 
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téléski hat geschrieben:
Hier noch das Bild der talfahrenden Kabine, bei dem die Bremse nicht unterstellt wurde (oder man es nachträglich geändert hat):


Rate einmal ob die Kabine hier so unbeschadet vor der Station hinge, wäre die Bremse unterstellt gewesen und das bergseitige Zugseil reißt...als Lösungshilfe: 1+1=2!


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BeitragVerfasst: Do, 27.05.2021, 19:55 
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cyper hat geschrieben:
Rate einmal ob die Kabine hier so unbeschadet vor der Station hinge, wäre die Bremse unterstellt gewesen und das bergseitige Zugseil reißt...als Lösungshilfe: 1+1=2!

Schwierig, ich komme einfach nicht auf die Lösung. 8) :oops:


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BeitragVerfasst: Do, 27.05.2021, 22:27 
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Hier zeigt der Corriere della Sera sehr anschaulich die Funktionsweise der Klammer zum Stilllegen der Fangbremse. Grafik hier.


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BeitragVerfasst: Fr, 28.05.2021, 7:59 
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téléski hat geschrieben:
cyper hat geschrieben:
Rate einmal ob die Kabine hier so unbeschadet vor der Station hinge, wäre die Bremse unterstellt gewesen und das bergseitige Zugseil reißt...als Lösungshilfe: 1+1=2!

Schwierig, ich komme einfach nicht auf die Lösung. 8) :oops:

Eine volle Bierdose aus dem zweiten Stock werfen, entspricht etwa der Distanz Kabine Talstation. :wink:

Harzwinter.de hat geschrieben:
Hier zeigt der Corriere della Sera sehr anschaulich die Funktionsweise der Klammer zum Stilllegen der Fangbremse. Grafik hier.

Noch erstaunlicher ist, dass hier jemand mit dem CAD System die Konstruktion der Klammer zeigt. Derjenige wird nur bei Leitner selber sitzen können?


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