Kaliningrad hat geschrieben:
und verweise in diesem Zusammenhang auf meine früheren Fotoreportagen
Jetzt fällt es mir auf, dass ich nie eine Reportage über San Domenico gemacht habe. Ich werde das sofort nachholen (Übersetzung meines im italienischen Skiforum erschienenen Bericht):
"16. März 2023
So wie am Tag zuvor Prali gegenüber Sestriere die Oberhand behalten hatte, wurde auch an diesem 16. März einer kleineren Station – San Domenico di Varzo – der Vorzug gegenüber dem bekannteren Alagna und seinem Verbund Monterosa Ski gegeben.
Ein paar Worte zu den Gründen dieser Entscheidungen: Sestriere und die Via Lattea sind seit geraumer Zeit Gegenstand negativer Publicity, sowohl im Skiforum als auch darüber hinaus. Auch wenn einige Gegenstimmen weiterhin auf die Qualität dieses Skigebiets pochen, war ihre Überzeugungskraft nicht ausreichend, um diejenigen umzustimmen, die noch nie in Sestriere Ski gefahren sind und es sich so vorstellen und wünschen, wie es in den 1960er- oder 1970er-Jahren war (mit der berühmten Wunschpiste Fraiteve 21 Rio Nero, Start auf 2696 m, Ziel auf 1146 m, Höhenunterschied 1550 m, Länge 5400 m). Wenn dann unter der Woche einige Anlagen nicht geöffnet sind und die aktuelle Schneelage das ist, was sie ist, dann lohnt es sich kaum, darauf zu setzen.
Ähnliche Überlegungen gelten auch für Alagna, wo sich zu jener Zeit – unabhängig von der wenig interessanten Verlagerung auf eine andere Hangseite im Vergleich zur Vergangenheit und der prekären Schneelage – zusätzlich Unsicherheiten bezüglich der Verbindung mit dem Gressoney-Tal ergaben.
Die Entscheidung, in San Domenico Ski zu fahren, war jedoch – ebenso wie im Fall von Prali – keine Notlösung, sondern beruhte auf einem echten Interesse an den beiden genannten Orten.
Ein wiederkehrendes Risiko in San Domenico ist der starke Wind, der dazu führt, dass die höher gelegenen Anlagen geschlossen werden müssen. Glücklicherweise war das Wetter am 16. März mehr als mild und es herrschte völlige Windstille. Ein großes Kompliment an die Pistenraupenfahrer, die es trotz des wenigen Schnees, der nach Tagen mit extremen Böen übrig geblieben war, geschafft hatten, perfekte Pisten ohne auch nur ein hervorstehendes Steinchen zu präparieren.
Die Abfahrt ins Tal entlang des ersten Abschnitts des Sessellifts wäre dank des Kunstschnees bis ganz unten befahrbar gewesen, allerdings war der Zugang hermetisch abgesperrt, ohne Möglichkeit, die Schutznetze zu umgehen. Die Fahrt mit dem Sessellift war dennoch sehr angenehm und bot eine schöne Aussicht."
In den letzten Jahren sind aber einige Veränderungen eingetreten: die wichtigste und traurigste: Die Zwei-Sektionen-DSB wurde durch eine EUB ersetzt. Es folgen ein paar Bilder von meiner Ortsbesichtigung.





























