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 Betreff des Beitrags: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Mi, 22.04.2015, 22:51 
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Friaul-Osterwochenende, Teil 1: Anfahrt, 5.4.2015

Osterwochenende. 3 Tage Skifahren. Appennin, Febbio + sonst mal schauen, evtl. noch Frabosa in den Südalpen. So mein Plan seit einigen Wochen.

Eine Woche vor Ostern waren die Vorhersagen zumindest noch für Samstag im Appennin brauchbar, in den Südalpen waren alle 3 Tage sonnig gemeldet. Und Frabosa und andere Skigebiete (u.a. Sangiacomo, Lurisia) noch mit (quasi) Vollbetrieb, super!

Im Laufe der Woche war dann aber nur noch 1 von 4 konsultierten Wettersites für Sa+So auf halbwegs bisschen Sonne eingestellt, der Rest meldete eher schlecht und bisschen Schneefall. In Frankreich nicht viel besser, evtl. am SA im Süden und am SO im Norden halbwegs brauchbar, aber auch hier meldeten andere Seiten schlechter. Macht also nicht wirklich Sinn das Ganze. Dennoch packte ich am Donnerstag noch meine Koffer und hoffte auf die Vorhersagen am Freitag, denn Freitag Nachmittag nach der Arbeit müsste ich fahren, wenn ich am SA in den Südalpen oder in Frankreich sein wollte.

Aber die Wettervorhersagen blieben schlecht. Eine Alternative tat sich plötzlich auf, im Friaul sollte es wenigstens am Sonntag schon sonnig werden. Montag sowieso. So blieb ich am Ostersamstag ein bisschen in der Gegend auf der Saisonkarte, Elfer und Bergeralm. Sicht war zumeist ok, geschneit hatte es aber die ganze Zeit mehr oder weniger.

Nun war ich im Friaul bisher erst einmal, nämlich in der Sella Nevea, die anderen Skigebiete schob ich laufend vor mich hin. Die 2-Tageskarte kostet jetzt in der Nachsaison nur noch 44,- € (also 22,- pro Tag!) und wäre in allen 5 Skigebieten gültig, so dass ich jeden Tag zumindest 2 Skigebiete machen könnte. Dies auch deshalb, weil nur noch Piancavallo und Zoncolan (und Sella Nevea) quasi Vollbetrieb hatten, Forni di Sopra + Tarvisio hatten schon einiges schneemangelsbedingt zu.

Die Entscheidung, welche Gebiete ich kombinieren wollte, war also nicht einfach. Am Sonntag war viel Wind gemeldet, insb. in den nördlicheren Gebieten, am Montag vormittag wäre aber in Piancavallo und Venedig mehr Sonne. Dann entdeckte ich, dass in Piancavallo am Montag ein Event mit irgendeinem Rennen ist - was evtl. zu einer geschlossenen Piste führen könnte, also entschied ich mich für Piancavallo am Sonntag.

Da die Hänge östlich und südlich ausgerichtet sind, kam hier auch nur der Vormittag in Frage. Die anderen 4 Skigebiete sind jeweils mit ca. 2 Stunden Fahrzeit zu erreichen, weshalb also nur eines der kleinen bzw. mit geringer Öffnung in Frage käme. Hier entschied ich mich für Tarvisio mit der Option auf Sella Nevea, falls es windbedingt zu Problemen kommen sollte. Für Montag bliebe dann Zoncolan + X, Forni di Sopra (die aber die Talabfahrt nicht mehr offen hatten) oder Sella Nevea (das man ja auch in Zukufnt mal fahren könnte, wenn die slowenische Seite endlich wieder aufmachen würde).

Um 4:10 Uhr stand ich am Ostersonntag auf, um 4:35 kam ich weg. Eines meiner Navis hatte dabei eine andere Route als das andere, das sich an die Route von Google Maps hielt. Komisch ... Ich hielt mich an die Google Maps Route, auch in meiner Italienkarte war die direkte Verbindung von Barcis nach Piancavallo als normale Straße eingezeichnet...

Auf dem Weg kam ich aber erst mal am Vajont-Stausee vorbei, wo ich einen kurzen Fotostopp einlegte.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Auffahrt von Longarone zur Vajont-Stauseemauer

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^ Gedenkstätte am Vajont-Ex-Stausee

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^ Gedenkbanner

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^ Ex-Vajont-Stausee. Der Hang rechts sollte früher also weiter oben gewesen sein, bevor er in den See rutschte...

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^ Nur noch die Staumauer erinnert an den ehemaligen Stausee

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^ Im Sat-Bild betrachtend kaum vorstellbar, dass der kleine See in Bildmitte mal als Stausee bis zur Staumauer vorging - bevor der Hang links in den See gerutscht ist.

Ein Referat von Dachstein zur Vajont-Geschichte gibt's hier:
http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?f=8&t=1894

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^ Erto-Cimolais

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^ Cimolais-Barcis

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^ Krass schmale Brücke vor Barcis. Konnte aber noch ohne eingeklappte Außenspiegel drüberfahren :)

Auch die Straßenschilder ließen keine Zweifel: Skifahrer + Piancavallo = hier käme man ins Skigebiet. Die Schilder, dass die Straße bei Schneefall und 24h danach geschlossen sei, nahm ich zur Kenntnis - aber keine Ahnung, ob das hier nun gestern geschneit hatte oder nicht.

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^ Die Straße von Barcis-Piancavallo ist bei Regen, Schnee und 24h danach gesperrt. Auf anderen Tafeln war Piancavallo mit einem Skifahrer-Symbol ergänzt, d.h. die Straße sollte im Winter also generell offen sein?!

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^ Barcis-Piancavallo

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^ Also eindeutig geöffnet, würd ich mal sagen...

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^ Barcis-Piancavallo

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^ Barcis-Piancavallo. Vor der Gallerie war schon ein hakeliges Schneefeld, aber nach der Kehre war dann Schluss mit lustig.

Einige Höhenmeter schon zurückgelegt kam plötzlich eine ungeräumte Stelle, wo einige gefahren sind, zwei aber umgekehrt hatten. Mist. Vor dem Schneefeld umkehren ging sich ob der geringen Breite nicht aus. Der Schnee an der Umkehrstelle sah weich aus, die Spuren waren tief, also fuhr ich ein Stück die etwas eisig ausschauenden Spuren hinauf und schlug zurück ein - und das war's dann. Der Schnee war hart, insb. die Ränder der Spuren waren gefroren und ich, jetzt halb quer in der Straße stehend, kam nicht mehr vor und nicht mehr zurück. So ein Scheiss!

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^ Na super, das hab ich jetzt gebraucht. Wollte noch vor dem Schnee umkehren, war mir aber zu schmal, also dachte ich, kehrste wie die anderen im Schnee um ...

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^ .. hatte aber nicht damit gerechnet, dass der Schnee 1. noch hart gefroren ist und 2. der Untergrund eisig ist - und steckte fest. Das Hinzufügen von Schnee und Stroh und kleinen Steinchen vom Straßenrand brachten auch keine Besserung.

Gut, leg ich halt endlich mal die Centrax Ketten an, waren ja teuer genug und hatte ich noch nie ausprobiert. Beim Montieren der ersten stellte ich aber fest, dass der Festzurrmechanismus nicht funktionierte - es wurde nicht fest, die Kordel rutschte raus. Na super. Seil reingesteckt, gedreht, wurde nicht fest. Hab das Teil dann zerlegt (4 Schrauben, die eine ging kaum raus, Federmechanismus etc.), einen Knoten in das Seil gemacht und wieder zusammengebaut (was mit der Feder und den festen Schrauben alles nicht sehr einfach war) - es sah so aus, als ob es nun greifen würde, also versuchte ich die Ketten wieder zu montieren (diesmal auf der rechten Seite) - aber es wurde nicht fester. Immerhin hielt das Seil soweit, dass die Kette zwar nicht fest saß, aber wenigstens nicht ganz so locker. Montierte die andere, funktionierende Kette am linken (bergseitigen) Rad, da dieses dauernd durchdrehte.

Ich ging ein paar Meter bergwärts und sah, dass nach diesem kleinen Feld und der Kurve die Straße wieder frei wäre, somit hätte ich also dieses Stück auch ganz ohne Ketten einfach drüberfahren können, wäre mit ASR problemlos gewesen. Ob allerdings weiter oben im Straßenverlauf eine noch schlimmere Stelle oder eine gar nicht mehr passierbare Stelle kommen würde, konnte man allerdings auch nicht wissen, lt. GPS kamen noch einige Kehren und das verhieß nichts gutes.

Half aber nichts, ich kam nicht mehr vorwärts, auch mit Ketten drehte das Rad durch. Der Eisschnee in der Spur war zu weich, der Schnee am Rand der Spur geforen. Dass ich gerade erst tausende Kilometer in der Türkei und die abtenteuerlichsten Straßen in Georgien und Armenien ohne Ketten geschafft hatte und jetzt im April mal wieder (wie üblich!) in Italien auf einer Bergstraße feststecke, ist nicht zu fassen.

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^ Blöderweise war ich mit Vorder- und Hinterrad in einer Spurrinne - und die Ketten halfen auch nichts mehr...

Also suchte ich meine Klapp-Schaufel und macht den Schnee in Richtung Rückwärts fahrbarer, entfernte die vereisten Stellen zwischen den Spuren, den etwas zu hohen Schnee am Hinterrad und unter dem Kofferraum (hier streifte es bereits!) und probierte es erneut.

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^ Also dann eben freischaufeln ..

Erstaunlicherweise kam während dieser 1,5h Tortur kein anderes Auto des Wegs, der hätte zwar nicht durchfahren können, aber mir evtl. anschieben helfen können. War zwar der Meinung, ein paar mal was gehört zu haben, aber vielleicht haben die vor dem ersten Schneefeld vor der Gallerie schon kehrt gemacht - oder mich von unten schräg drin stehen sehen ;)

Das Rückwärtsfahren gelang dann endlich und ich konnte umkehren - auf einen zweiten Versuch auf dieser Straße verzichtete ich, erstens, weil die eine Kette ja nicht fest saß, und zweitens, weil ich befürchtete, dass es noch ein schlimmeres Stück geben könnte. Immerhin weiß ich jetzt, dass das Anlegen dieser Centrax-Ketten wirklich sehr einfach und schnell wäre - wenn nichts defekt ist - und dass sie auf eismatschigen Untergrund kein Allheilmittel sind.


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^ Nachdem ich die Spurrinnen (und die Schneehöhe unter dem Auto) mit dem Schaufeln entschärft hatte, gelang es mir endlich, zu wenden. Zeitverlust 1,5h (weil ich ja die Schneeketten wg. eines Defektes auch noch reparieren musste.)

Mit dieser Misere und den noch zu fahrenden Umweg kam ich leider erst um 10 Uhr in Piancvallo an, ein Skigebietswechel war nun aufgrund der 2-stündigen Fahrt ins nächste Skigebiet sinnlos ...

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^ Staumauer bei Barcis, man fährt kurz in den Tunnel und dann über die Mauer

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^ Staumauer bei Barcis

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^ Stausee bei Barcis

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^ Stausee bei Montereale Valcellina

(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Piancavallo, 5.4.2015
BeitragVerfasst: Do, 23.04.2015, 20:58 
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Friaul-Osterwochenende, Teil 2: Piancavallo, 5.4.2015

Mit dieser Misere kam ich leider erst um 10 Uhr in Piancvallo an, ein Skigebitswechel war nun aufgrund der 2-stündigen Fahrt ins nächste Skigebiet sinnlos, also blieb ich bis 15:50 Uhr. Der vormittags aufgesulzte Schnee war Ost- wie Südseitig aufgrund der kalten Temperaturen und der geänderten Sonneneinstrahlung nachmittags war dann irgendwann eklig gefroren und machte keinen Spaß mehr. Generell hätten mir hier 3 Stunden doch gereicht.

Das Panorama ist unzweifelhaft genial, und aufgrund des steilen, felsigen Geländes kann man die vielen Pistenmodellierungen auch etwas verstehen, es ist einfach kein natürlicher "Skiberg" hier. Auch die Fangzäune machten sehr häufig Sinn, häufig allerdings auch keinen. Durch die dunkelblaue Farbe waren sie immerhin optisch nicht ganz so störend wie die roten. (Meine Suche nach einem Panino con Salsiccia blieb leider erfolglos, also nahm ich mir mittags ein Panino con Wurstel - also ein HotDog.)

(Foto anklicken zum Vergrößern.)

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^ Blick ins Skigebiet

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^ GPS-Track 4.5.2015 (Sat-Bild beinhaltet nicht die aktuellen Pistenbauten) mit ehemaligen Liften; ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Magenta links unten in keinen alten Plänen gefunden, aber verräterische Schneisen, evtl. auch Kurvenlift oder zwei SL

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^ 4KSB Tremol (rechts)

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^ Förderband Caprioli (war früher vmtl. auch mal ein SL) und Blick zum linken Skigebietsteil mit 4SB Sauc

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^ 4KSB Tremol und interessante Offpistevariante, leider zu wenig Schnee

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^ Abfahrten an der 4KSB Tremol, oben die 4KSB Tremol 2

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^ Einer der Beschneiungsseen mit Blick in die Po-Ebene und zum glänzenden Meer (Adria)

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^ 4KSB Tremol 2

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^ 4KSB Tremol 2 mit Blick rüber zur Verbindungsabfahrt der 4SB Sauc; Generell sind die Abfahrten hier sehr modelliert und verfangzäunt

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^ Blick zur 4SB Busa Grande

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^ 4KSB Tremol 2 mit Abfahrt (erinnert mich optisch an Zahnplomben ;) )

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^ 4KSB Tremol 2 mit Pano in die Po-Ebene und dem glänzenden Meer (Adria) (und den beiden Beschneiungsseen)

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^ 4KSB Tremol 2, Bergstationsbereich. Der Vorgängerlift war endete hier, aber weiter rechts, in der Mulde waren dann (max.) 2 SL nach links und rechts.

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^ Start der Abfahrt an der 4KSB Tremol 2 mit Blick zur Adria

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^ 4KSB Tremol 2, hier wo ich stehe sollte einer der beiden SL früher raufgegangen sein

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^ Pano oberhalb der 4KSB Tremol 2 mit Blick zur Adria (links und rechts des Gipfelchens da vorne)

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^ IR-Pano in die Ebene und zur Adria

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^ 4KSB und Zoom in die Ebene und zur Adria (IR)

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^ Hier gibt's auch eine kleine Hochebene

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^ Pano oberhalb der 4KSB Tremol richtung Südwesten, rechts der Nevegal

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^ Süd-West-Pano mit Nevegal (mitte/rechts) (IR)

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^ Abfahrt an der 4KSB Tremol 2 mit Meerpano

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^ Abfahrt an der 4KSB Tremol 2 mit Meerpano. Dank des tollen Panos ist auch die Modellierung erträglich ;)

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^ 4SB Sauc (vorne), 4SB Busa Grande (links), 3SB Sole (hinten, geht zur 4KSB Tremol)

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^ 4SB Sauc mit schwarzer Abfahrt (wow, da sind noch Wellen drin, die ist noch gar nicht 100% modelliert!)

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^ Blick zur 4SB Busa Grande und der ehemaligen Vorgänger-SL-Schneise. Die blauen Fangzäune sind zumindest optisch wesentlich dezenter und angenehmer als rote.

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^ Blick von der 4SB Sauc zur 4KSB Tremol 2 samt Abfahrt

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^ Bergstation 4SB Sauc

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^ IR-Pano (Zoom)

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^ Piancavallo von schwarzer Abfahrt an der 4SB Sauc

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^ 4SB Sauc (Poma, aber Agudio gelabelt)

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^ Nottreppe an der 4SB Sauc

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^ Nottreppe an der 4SB Sauc

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^ 4KSB Tremol mit Ebene/Meer-Pano

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^ Abfahrt an der 4KSB Tremol mit Blick rüber zur 4SB Sauc samt schwarzer Abfahrt (früher war dort ein SL links + ein SL rechts + ein SL weiter hinauf), links die Ebene samt Meer

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^ 4SB Busa Grande mit stark modellierter Abfahrt

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^ Eine der vorher angesprochenen SL-Schneisen an der schwarzen Sauc-Abfahrt

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^ Abfahrt an der 4KSB Tremol mit Blick in den Ort; im Tal ist noch ein weiterer Beschneiungssee

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^ Blick zum mittlerweile stillgelegten SL Collalto

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^ 4SB Busa Grande; es gibt sogar welche, die hier den Fußweg runtergingen, um da ein bisschen Offpiste zu fahren :) (Das Gelände ist hier generell offpistefeindlich)

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^ 4SB Sauc, schwarze Abfahrt

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^ Schwarze Abfahrt an der 4SB Sauc mit Blick in die Ebene

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^ IR-Zoom von ebendort in die Ebene bzw. zur Adria (Trieste links; die Berge sind in Slowenien und/oder Kroatien)

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^ 4KSB Tremol 2; in der Mulde in Bildmitte gab es früher einen SL

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^ 4KSB Tremol 2 und Abfahrt und Ebene und jetzt blau die Adria (IR)

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^ Bissl offpiste im oberen Teil der 4KSB Tremol 2

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^ Hänge unter der 4SB Sauc, evtl. kann man hier von rechts kommend ein bisschen offpiste fahren, aber generell gibt's aufgrund der vielen Steine wohl doch sehr wenig Möglichkeiten

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^ IR-Pano in die Ebene

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^ IR-Zoom in die Ebene und Adria (Venezia / Venedig)

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^ IR-Zoom mit 4KSB Tremol 2 in die Ebene und zur blauen Adria

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^ Pano zur Adria (IR) auch von fast ganz unten

Fazit: Trotz des Panos und des Meerblicks glaub ich kaum, dass ich hier nochmal hin muss.

Auch für die Hotelsuche brauchte ich gestern 1-2 Stunden, bis ich mich für eines entscheiden konnte - und zwar für das günstigste zwischen Zoncolan und Tarvisio, für 36,- ÜF, das aber leider noch keine Bewertungen auf booking.com hatte. Um 40,- hätte man auch in Tarvisio zwei Hotels bekommen, die etliche gute Bewertungen und Frühsücksbuffets (allerdings erst ab 8 Uhr - zu spät) hatten, aber da ich heute Nachmittag ja Skifahren in Tarvisio geplant hätte, wäre das auch blöd gewesen. Den Hinweis, dass das gratis Wlan nur in den öffentlichen Bereichen funktionierte, akzeptierte ich, da ich annahm, dass ich mit meiner großen Antenne schon einen Empfang haben werden würde - war aber nix, insb. nicht, wenn man quasi mal wieder das letzte Zimmer am anderen Ende des Hauses bekommt. Egal, beim Essen konnte ich ja die wichtigsten Sachen nachschauen und bemerkte, dass Tarvisio heute 0 Lifte offen hatte - wohl doch zuviel Wind dort gewesen.

Damit steht für morgen also Zoncolan + Tarvisio fest. Erst Zoncolan, dann Tarviso mit Option auf Nevea? Oder erst Tarvisio, dann Zoncolan mit Option auf Forni di Sopra? Aufgrund der heutigen Erfahrung mit dem Osthang und der Tatsache, dass Zoncolan bis auf die nordseitige PB nur Osthänge hat, während es in Tarvisio an der Agudio-EUB immerhin einen Westhang gäbe, wird es mich morgen aber wohl erst nach Zoncolan bringen.

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^ Zufahrtsstraße talwärts mit Blick zur Adria

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^ Ausgetrocknete Flüsse (wg. den Stauseen?)

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^ Brücke (Tagliamento)

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^ Bewässerungskanal

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^ Venzone

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^ Venzone

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^ Ausgetrocknete Flüsse

Zurück zum Hotel, auf booking.com wurde es mit 3 Sternen angegeben - der Aushang im Zimmer (von 2012) spricht nur von 1 Stern (es gibt auch keinen Föhn, kein Duschgel und italienuntypisch kein Bidet), dazu von einem Halbpensionspreis von 36,- und von einem Übernachtungspreis von 36,- (für das Mini-DZ für zwei Personen) - ich zahl leider die vollen 36,- ohne HP. Ist aber ne Pizzeria, somit nicht so teuer. Pizza 7,-, Tiramisu 3,50. 2 Pizzastücke hob ich mir für morgen auf, wobei der Teigboden hier für Italien überdurchschnittlich dick war - mir fast zu dick und schon fast so dick wie Pizzen in Deutschland (und relativ trocken). Das Frühstück, so wurde mir gleich beim Kommen gesagt, bestünde nur aus einem Croissant und einem Heißgetränk, dafür zeitlich aber schon sehr früh, 7 Uhr wäre kein Problem, vmtl. wärs sogar noch früher möglich, was mir dann wiederum recht gelegen kommt, da ich somit früher in Zoncolan wäre. Schlussendlich musste ich 50,30 zahlen, weil auch noch der Liter Mineralwasser mit für Italien sehr teure 2,80 (plus Gedeck 1,-) verrechnet wurde. Muss ich jetzt auch nicht nochmal her.

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^ Hotelzimmer, wohl recht neu eingerichtet und immerhin mit Schreibtisch und angenehmenen Sessel und vielen Steckdosen, auch die Beleuchtung ist gut, nur die Temperatur hätte wärmer sein können, die Heizung war um 7 noch kalt. Naja, stand vielleicht noch auf Winterzeit. Schon müßig irgendwie, dass man die Sterne im Hotelzimmer oft auch an der Zimmertemperatur erahnen kann. Bei 4 Sternen ist es mir viel zu warm, bei 0-1 Sternen viel zu kalt :)

(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Fr, 24.04.2015, 8:08 
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Zitat:
Tagliamento


Du hast zwar erkannt, dass da was anders ist verglichen zu anderen Flüssen, hast aber die falschen Schlüsse draus gezogen! Denn der Tagliamento ist nicht wegen Wassermangel derart schmal, sondern er ist schlichtweg einer der letzten unregulierten Flüsse der Alpen! Damit können die dynamischen Prozesse des Flusses großräumig und ungestört ablaufen - das führt dann zu solch einem Aussehen mit Schotterbänken, ähnlich dem Lech, der aber weitaus kleiner ist.

MFG Dachstein

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Fr, 24.04.2015, 11:14 
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Dachstein hat geschrieben:
Denn der Tagliamento ist nicht wegen Wassermangel derart schmal, sondern er ist schlichtweg einer der letzten unregulierten Flüsse der Alpen!
Wieso "schmal", wie man an den Bildern sieht, war der Fluss eher inexistent, es war gar kein Wasser zu sehen. Mag ja sein, dass er nie in kompletter Breite voll wird (wenn du das meinst), aber wie soll das sonst außer durch Staumauern oder Wassermangel begründet sein? Im Sat-Bild hat er jedenfalls eine sichtbare Breite, die war an diesem Tag nicht vorhanden. Trotz Schneeschmelzzeit ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Fr, 24.04.2015, 13:02 
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Indem dort ev. eine sogenannte Schwinde vorhanden ist, wo das Wasser in einem unterirdischen Aquifer anstelle an der Oberfläche fließt. Möglich wäre es. Sicher anhand eines Fotos kann ich es aber nicht sagen. Auch kann es sein, dass das Wasser im Deltabereich in einem anderen Arm fließt und der, den du fotografiert hast, einfach trockengefallen ist.

MFG Dachstein

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Mo, 27.04.2015, 14:26 
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RetroRebel

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Danke für die Bilder aus Piancavallo, das sieht dort ja sogar alpiner aus, als ich mir das vorgestellt habe. Piancavallo hatte in den 70-er Jahren ja regelmäßig Damen-Weltcuprennen und war einer der ersten Wintersportorte mit großflächiger Beschneiung, was damals in den 70-er Jahren immer als Highlight in den Skiatlanten angeführt wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Mo, 27.04.2015, 17:39 
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^ Interessant. Auch im 1988er Skiatlas ist Piancavallo verteten. Damals mit mehreren Projekten, u.a. 2 Sektionen von der Talstation der Tremol1-KSB ins nördlich gelegene Tal ...

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 Betreff des Beitrags: Zoncolan, 6.4.2015
BeitragVerfasst: Mo, 18.05.2015, 21:34 
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Friaul-Osterwochenende, Teil 3: Zoncolan, 6.4.2015

Etwas verspätet, gegen 8:45 Uhr, kam ich in Ravascletto an der PB an. Skipass hatte ich ja von gestern noch, musste ich also nicht kaufen. Ich eilte zur Bahn, um 8:53 fuhr sie los - ohne mich. Nerv. Nächste fuhr dann um 9:05.

Offen war oben alles, die Pisten wie erwartet extrem modelliert und verfangzäunt - naja, das ist halt das Motto von Promotur :-( Natürliche, ehemalige Abfahrten werden im Gegenzug anscheinend dafür dann aufgelassen. Landschaftlich trotzdem sehr nett und mit so einem weiten Pano ins Flachland und wieder zur Adria hätte ich hier auch gar nicht gerechnet, ob ich jetzt aber unbedingt nochmal hier her muss, weiß ich nicht.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Pistenplan, bis auf ein paar Übungs-Förderbänder also alles offen

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^ Stillgelegte Graffer-DSB und Funifor

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^ Mittelstation Funifor und obere Strecke

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^ Bergstation Funifor

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^ Strecke Funifor

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^ Blick ins Skigebiet von der Bergstation Funifor aus

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^ 4KSB Valvan mit roter Abfahrt

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^ Modelliert und rote Fangzäune, ich krieg das Kotzen

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^ 4KSB Tamai 2000 mit modellierter Abfahrt links und wohl zu gering modellierter, stillgelegter Abfahrt in Bildmitte, jetzt Buckelpiste

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^ SL Arvenis, hübsch gelegen

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^ Gipfel-DSB Cima Tamai

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^ 4KSB Tamai 2000, SL Arvenis; links auch gut zu sehen die türkise Bergstation des Funifors

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^ Südpano

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^ Südpano mit Meerblick (Adria, IR)

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^ Südpano, ebenfalls mit Meerblick zur Adria

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^ Meerpano (IR)

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^ Abfahrt an der Gipfel-DSB. Alternativ kann man auch links offpiste eine Rinne runter

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^ SL Arvenis

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^ SL Arvenis

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^ SL Arvenis, 4KSB Tamai 2000, DSB Cima Tamai

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^ 4KSB Cuel d'Ajar, links unten im Plan

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^ Abfahrt zu den 4KSB Cuel d'Ajar (links außerhalb des Bildes) und 4KSB Valvan (rechts)

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^ 4KSB Valvan, hat 2 modellierte Abfahrten und anscheinend ein-zwei ehemalige, unmodellierte? Könnte jedenfalls nett sein, wenn Schnee liegt.

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^ 4SB Val di Nuf mit Abfahrt

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^ 4SB Val di Nuf

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^ 4KSB Valvan, hier gab's etwas Wartezeiten (und Renntraining oder Rennen)

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^ Bergstation Funifor.

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^ Von der Bergstation des Funifors kann man doch tatsächlich in die Ebene und zum schimmernden Mittelmeer schauen (IR)

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^ Abfahrt 4KSB Valvan und Parkplatz

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^ Bergstation Gipfel-DSB Cima Tamai

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^ Über diesen Grat könnte man in die Offpistehänge der Gipfel-DSB fahren (hatte aber heute die falschen Ski dafür an)

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^ Die Adria schimmerte zur Mittagszeit (hier im IR-Zoom, war aber mit bloßem Auge fast noch besser zu sehen, zumindest leuchtender)

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^ Blick ins Skigebiet von der Gipfel-DSB aus

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^ Talabfahrt Funifor

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^ Ex-Graffer-DSB

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^ Ex-Graffer-DSB

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^ 64bit-Graffer - mit Rollen war der nicht geizig :)

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^ Ex-Graffer-DSB

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^ Ex-Graffer-DSB und Funifor und Abfahrt

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^ Rifugio Stella Alpina an der Bergstation der Ex-Graffer-DSB

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^ Mittelstation Funifor

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^ Talabfahrt Funifor.

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^ Talabfahrt Funifor

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^ Funifor Talstation

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^ GPS-Track

Gegen 12:15 Uhr war ich mit meiner geplanten Runde fertig, nächstes und letztes Ziel war dann Tarvisio ... (Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Di, 19.05.2015, 7:59 
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Beiträge: 88
Wohnort: Wien (Bähhhh!)
Hmmm, abgesehen von den Pistenbasteleien interessante Anregungen.

Zum Tagliamento: Der Fluß ist brandgefährlich und unberechenbar. Campieren auf den Schotterbänken ist absolut nicht zu empfehlen, da kann Dir über Nacht die Flut ein Tauchbad bescheren so schnell kannst garnicht rennen.

Vergleiche z.B. das Bild der Ponte Braulis bei Wikipedia und dann bei Hochwasser hier: http://messaggeroveneto.gelocal.it/udin ... 1.10271466

Ähnliches gilt für die Meduna (deren Flußbett normalerweise wirklich teilweise trocken liegt), dazu sagt Wikipedia sogar folgendes: ...ist etwa 80 km lang und hat im Mittellauf eine charakteristische Versickerungsstrecke in der venezianischen Tiefebene...Da laufen ein paar Bäche munter zu einem breiten Fluss zusammen, verschwinden etwa östlich von Maniago plötzlich im kiesigen Erdreich und tauchen als Meduna-Fluss kurz vor Pordenone wieder auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Fr, 22.05.2015, 19:16 
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cyper hat geschrieben:
Zum Tagliamento: Der Fluß ist brandgefährlich und unberechenbar. Campieren auf den Schotterbänken ist absolut nicht zu empfehlen, da kann Dir über Nacht die Flut ein Tauchbad bescheren so schnell kannst garnicht rennen.


Unreguliert halt. So wäre jeder Fluss, wenn der Mensch mit seinen Fingern nicht ins System Fluss eingreifen würde.

MFG Dachstein

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 Betreff des Beitrags: Tarvisio, 6.4.2015
BeitragVerfasst: Sa, 23.05.2015, 19:17 
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Friaul-Osterwochenende, Teil 4: Tarvisio, 6.4.2015

Nächstes und letztes Ziel war Tarvisio, wo zwar die ganzen unteren Lifte nicht mehr in Betrieb waren, aber mir ging's ja um die verkürzte Agudio-6EUB und die Location an der Bergstation, dem Monte Lussari. Außerdem blieb bisher fraglich, wie man denn nun von den beiden EUBs zur neuen 4SB und wieder zurück kommen würde.

Nach 2-maliger Fahrt mit der 6EUB nahm ich den Weg rüber zur 4SB in Angriff, man muss in beiden Richtungen etwas bergauf, von den EUBs zur 4SB etwas mehr, aber - diese Verbindung ist so kurios genial, dass ich die problemlos täglich gehen wollte, wäre ich mehrere Tage hier :)

Ansonsten sind natürlich auch hier wieder alle Pisten extrem modelliert, und im Gegensatz zu Piancavallo+Zoncolan auch vermehrt mit roten Zäunen versehen. Trotzdem fand ich die Ecke mit der neuen 4SB landschaftlich sehr nett, und mit der kuriosen Verbindung und der Agudio-EUB würde ich hier tatsächlich gerne nochmal herfahren wollen.

Negativ dagegen, dass ich um 15:50 nicht noch einmal zur Agudio-6EUB fahren durfte, obwohl an der Talstation 16 Uhr letzte Bergfahrt stand. Und bevor's wieder heißt, das ich das nicht erwähnt hätte: Ja, von der 8EUB Bergstation zur 6EUB Abfahrt muss man auch etwas aufsteigen. Was soll's, wo anders muss man eben Treppen an der Talstation rauf und an der Bergstation wieder runter. Talabfahrt an der 8EUB war zwar ab der Mittelstation offiziell gesperrt und EXTREM abgesperrt, aber teils präpariert, von etlichen befahren und logischerweise die beste (Firn-) Piste des Tages.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Blick von der Autobahn zur ehemaligen Trasse der 1. Sektion der Agudio-6EUB

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^ Pistenplan (rechts die 6EUB war ja früher der Zubringer, bevor die 8EUB gebaut wurde, seitdem läuft sie nur noch ab Mittelstation, wobei ich gar nicht weiß, ob die früher hier auch schon eine Mittelstation hatte)

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^ 8EUB Lussari Talstation und Parkplatz

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^ 8EUB Lussari und Talabfahrt (offiziell geschlossen)

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^ 8EUB Lussari Mittelstation; die Talabfahrt war auf kompletter Breite mit einem Zaun abgesperrt, nur ganz links am Rand konnte man sich vorbeischlängeln (und das taten auch viele, nicht nur ich. Wobei heute nachmittag nicht mehr sehr viele unterwegs waren...)

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^ 8EUB Lussari

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^ Monte Lussari. Hinter dem Gipfel, auf einem zweiten Gipfel, endet die neue Verbindungs-4SB, wobei man eben durch Monte Lussari laufen muss (beidseitig). Lt. Pistenplan könnte man links (vornerum) fahren, ist aber keiner - alle gingen rechts (hintenrum)

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^ Schwarze Abfahrt an der 6EUB (links, wobei nur der Steilhang hier etwas steiler war) und Abfahrt zur 8EUB (mittig dahinter)

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^ Abfahrt zur 6EUB Misconca

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^ Verkürzte 6EUB Misconca

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^ 6EUB Misconca Talstation

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^ 6EUB Misconca Daten

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^ Agudio-6EUB Misconca Talstation

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^ 6EUB Misconca Talstation

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^ 6EUB Misconca, wie geil ist das bitte, 3 Agudio-Portalstützen-Niederhalter hintereinander!!

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^ 6EUB Misconca. Anscheinend waren die Stützen einst gelb.

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^ 6EUB Misconca

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^ 6EUB Misconca. Ich frag mich, ob bei den neuen Pininfarina-3S-Kabinen nach 20-30 Jahren auch die Schiebetüren nicht mehr zugehen werden :-)

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^ 6EUB Misconca Bergstation

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^ Neben der Bergstation gibt's dies hier zu sehen (was stand hier mal?)

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^ Agudio-6EUB Misconca Bergstation

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^ Agudio-6EUB Misconca Bergstation

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^ Wenn man von der 6EUB (links; rechts ist die 8EUB) aus in Schuss fährt, komm man ungefähr bis knapp hier rauf - wenn einem nichts im Weg steht. Später kann man natürlich wieder hier abfahren.

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^ Geniale Verbindung über den (bzw. durch) Monte Lussari

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^ Geniale Verbindung am Monte Lussari. Wobei von oben kommend für diesen Weg egtl. ein Privatgrundstück - Verbotsschild ist (hält sich aber doch keiner dran). Man könnte via Treppen links auch den Hauptweg nehmen, wär aber nicht so urig und liegt auch weniger Schnee, hier kann man eben abfahren, zumindest retour.

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^ Geniale Verbindung am Monte Lussari

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^ Geniale Verbindung am Monte Lussari. In diese Richtung muss man etwas mehr zu Fuß, retour kann man dann länger abfahren.

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^ Retour muss man dieses Stück bergauf gehen.

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^ Ankunft an der Abfahrt von der 4SB Prasnig

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^ Blick zu den Lussari-Verbindungen von der 4SB Prasnig Bergstation aus; wie gesagt, alle - auch ich - gingen in beiden Richtungen links (hinten) herum, die rechte (vorneherum) Variante nahm kaum einer.

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^ Abfahrt an der 4SB Prasnig

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^ Abfahrt an der 4SB Prasnig. Ja, ich kenn die Sommerfotos, aber bei Promotur ist eh alles extrem modelliert - mir hat diese Abfahrt hier am besten gefallen, vielleicht weil am schmalsten und so versteckt.

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^ Alm an der 4SB Prasnig Abfahrt

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^ Links (außerhalb des Bildes) ist die Talstation der 4SB Prasnig, vor mir die Verbindungs-DSB Hütte (!!). Vom Plan her dachte ich egtl, ich müsste die DSB von der anderen Richtung hier herauf fahren - aber nein, man muss von hier aus wieder ein Stück hinauf!

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^ 4SB Prasnig

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^ DSB Hütte (Rückblick)

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^ DSB Hütte und Bergstation 4KSB Florianca

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^ DSB Hütte und Blick rüber zu: Bergstation 4SB Prasnig (linker Gipfel), Monte Lussari (mitte) und 6EUB/8EUB (rechter Gipfel)

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^ 4KSB Florianca mit Gratabfahrt

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^ Schwarze Talabfahrt an der 4KSB Priesnig

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^ Schwarze Talabfahrt an der 4KSB Priesnig

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^ Schwarze Talabfahrt an der 4KSB Priesnig

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^ Die unteren Lifte, waren alle außer Betrieb.

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^ 4KSB Priesnig

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^ 4KSB Priesnig

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^ Tolles Fels-Pano hatte man im Florianca-Bereich

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^ 4KSB Florianca und 4KSB Priesnig (rechts)

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^ Von der Bergstation 4KSB Florianca zur Talstation der DSB Hütte kann man nicht direkt fahren, man muss ein kurzes Förderband nehmen. Kurios, kurios.

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^ Förderband Florianca, zur Verbindung

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^ Abfahrt an der DSB Hütte, rechts zu sehen die 4SB Prasnig

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^ Am mittleren Seil der 4SB Prasnig hingen lauter Drehschildchen, wo auf einer Seite ein roter, auf der anderen Seite ein grüner Kleber war - dient das zur optischen Windmessung?

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^ 4SB Prasnig

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^ Gesperrte Talabfahrt 8EUB -- hätte man problemlos noch offen lassen können.

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^ GPS-Track 18.5.2015

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^ Tarvisio Ort

Sonderlich sonnig war's heute nachmittag auch nicht mehr, aber verglichen zu Tirol waren die beiden Ostertage hier in Italien sicherlich wesentlich sonniger.

Nach Hause gab's einige Variante, die schnellste wäre über die Tauernautobahn und Deutschland, aber bei der teuren Tauernmaut und wegen des kilometermäßig starken Umwegs hab ich diese Variante als erstes gecancelt. Da ich dringend tanken musste, war aber auf jeden Fall eine Fahrt nach Österreich vorgesehen. Vom Dreiländereck gab es kilometer- und zeitmäßig zwei ziemlich idente Varianten: Entweder durch's Pustertal übern Brenner, oder über'n Felbertauern. Da ich mir nicht sicher war, ob heute am Ostermontag nach 19 Uhr das Pustertal talauswärts und der Brenner schon ohne Stau fahrbar wäre, entschied ich mich für die teurere Maut und fuhr über'n Felbertauern. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, dass es dort oben starken Schneefall gab. Auch weiter, über den Pass Thurn, lag einiges an Schnee auf der Straße.

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^ Routenvarianten
Variante 1: via Tauern und Deutschland
Variante 2: via Osttirol-Pustertal-Brenner
Variante 3: via Felbertauern

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^ Leichter Schneefall in Osttirol

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^ Starker Schneefall am Felbertauern, man musste noch über die Ersatzstraße

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^ Schneefall auch am Pass Thurn

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^ Sogar in Kitzbühel hat's geschneit.

Richtig starken und dichten Schneefall hatte ich dann allerdings vor und in Innbruck. Trotzdem und inklusive eines kurzen Tankaufenthalts war ich exakt wie die beide Navis gemeldet hatten um kurz nach 20:30 daheim.

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^ Starker Schneefall auf der A12 vor Hall/Innsbruck

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^ Starker Schneefall auf der A12 vor Hall/Innsbruck

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^ Starker Schneefall in Hall am Ostermontagabend

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^ Starker Schneefall in Rum/Innsbruck am Ostermontagabend

Daheim noch ein kurzer Rückblick auf die Webcams in Frabosa - Samstag erst nachmittags halbwegs, Sonntags egtl. ganztags zu vergessen, heute am Montag auch erst nachmittags, aber dafür sehr sonnig. In Summe hatte ich im Friaul wohl doch das bessere Wetter.

## Ende ##

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 Betreff des Beitrags: Re: Friaul zu Ostern, 5.+6.4.2015
BeitragVerfasst: Di, 26.06.2018, 20:49 
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Lt. einem Beitrag im Alpinforum soll übrigens die Agudio-EUB in Tarvisio (samt Piste) bereits zum kommenden Winter stillgelegt werden :-(

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