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BeitragVerfasst: Do, 17.02.2011, 15:15 
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Registriert: Fr, 30.01.2009, 13:50
Beiträge: 193
Blick von Belvedere hinüber zum Col Rodella. Links der Schlern, rechts erhebt sich der Plattkofel
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Sellagruppe vom Plan de Gralba aus
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So, nun gibt es den vierten von sechs Dolomitenberichten. Der folgende Text über die Entstehung der Bilder wiederholt sich:
Zitat:
Meine Freundin und ich waren vom 22.-29.01.2011 in Colfosco in Alta Badia. Vor Ort waren natürlich wieder die Canon EOS 450D und vier Objektive dabei:
Tamron 28-75mm
Sigma 70-300mm mit Bildstabilisator
Sigma 50-500mm (Leihgabe vom Vater)
Suppenzoom Tamron 18-200mm kam nicht zum Einsatz, 10-28mm Weitwinkel wurde gar nicht erst mitgenommen (Berge wirken einfach nicht im Weitwinkel!).
An diesem Tag waren das Tamron 28-75mm und das Sigma 70-300mm im Einsatz.
Überall waren UV-Filter drauf. Polfilter hatte ich nicht mit, mag ich nicht mehr, zu zeitaufwendig jedesmal das Einstellen.

Ihr wisst aus vorigen Berichten, dass ich Kritik begrüsse (Lob habe ich schon bei den ersten DSLR-Bildern damals bekommen und hab damals aber sehr viel hilfreiche Tipps bekommen, ohne die es diese Ergebnisse nicht geben würde) :!:
Beim Fotographieren selbst habe ich darauf geachtet, vier Motivarten von Bildern mitzunehmen:
Motiv Skigebiets-Überblick
Motiv Seilbahnen
Motiv Landschaft
Motiv Superzooms auf entfernte Seilbahnstationen

Fotographiert habe ich im Gegensatz zu früher NIE mit Landschaftsautomatik und NIE mit automatischem Weißabgleich. Ich habe für jedes Bild die Blende variiert und entsprechend dem Motiv den Weißabgleich gewählt. Alle Bilder wurden mit Canon Digital Photo Professional nachbearbeitet (zuerst Bild auf das Motiv zurechtgeschnitten, dann zumeist Farbsättigung rein, Kontrast rein, Helligkeit raus, Gesamttonkurve hoch, um Schatten wieder aufzuhellen, bei schattigen Bergen blau runter sowie rot und grün hoch). Dann mit TOP-Tool von Traumflieger in einem Rutsch die Bilder verkleinert auf 300kb, um 0,75 nachgeschärft und Rahmen erzeugt.


Wenn ich schonmal in den Dolomiten bin, wollte ich natürlich auch die Sellarunde fahren. Auch wenn meine Freundin als Snowboardanfängerin mit Ach und Krach orange oder grün geschafft hätte, wollte ich ihr dies nicht antun. Damit ich aber auch mal die „Gegenseite“ von Alta Badia fahren kann, fuhren wir morgens über das Grödnerjoch bis nach Plan de Gralba und starteten von dort eine Tour bis Belvedere und zurück.
Der Tag fing eigentlich vielversprechend an, aber schlechte Sichtverhältnisse und zunehmend viele rücksichtslose Skifahrer (keine/kaum Schwünge  anstrengendes Rutschen auf nur einer Kante) nahmen meiner Freundin an diesem Tag leider viel vom Spaß.
Ich persönlich verstand nicht so recht, warum die Parkplätze in Plan de Gralba 5,- kosteten, sowas gehört eigentlich in den Skipass (Alleghe, Passo Falzarego und Col Gallina sind umsonst).

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Piz Sella Gondel am Plan de Gralba. Links erhebt sich der Langkofel
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Keine Wartezeit, Gondel war auch nicht voll und fuhr durchgehend.
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Oben am „Familientragödienhang“. War zwar ein durchgefrorenes Kunstschneestück, aber schnell runtergerutscht ist für Boarder kein Problem. Im Hintergrund erhebt sich der Langkofel.
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Blick in Richtung unserer Weiterfahrt auf Sellajoch mit dem Skigebiet Col Rodella (weiter rechts, nicht im Bild). Hier wurde uns klar, dass wir vom Piz Sella gar nicht Richtung Citta dei Sassi (sowohl Person als auch Piste gemeint) kommen.
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Also ging es wieder hinunter zum Plan de Gralba und dort dann mit der Piz Seteur-Bahn hoch. Unten war ein wenig Gedränge (dieses Bild hier entstand morgens) und im Gedränge muss ein Skifahrer von der hinteren Bindung ein Teil mit seiner scharfen Bindung abgetreten haben.
Mir ist sowieso aufgefallen, dass in den Dolomiten nicht nur wenige Boarder unterwegs waren, sondern ungewöhnlich oft in Liftschlangen mit Ski gegen unsere Boards gestoßen wurde. Das habe ich in den vielen Jahren noch nicht erlebt (kommt fast an drängelnde Russen ran, obwohl man von denen eher den Oberkörper und die Arme spürt). Auf jeden Fall ist mir zwei Tage zuvor auch am Ausstieg beim Anschnallen ein Teil der rechten vorderen Bindung flöten gegangen. Glatt abgebrochen, quasi wie mit einer Kante zerschnitten… Bei mir war das aber nicht schlimm, da der hintere Fuß vorne eh nicht direkt die Bindung benötigt.
Aber als meine Freundin oben am Piz Seteur ausstieg und bemerkte, dass von der hinteren Bindung die Hauptlasche fehlt, war das natürlich ein großes Problem. Die Lasche war abgerissen/abgetrennt.
(Wir haben beide kein billiges 0815-Material sondern Burton Custom-Bindungen!!!)

Oben am Ausstieg war nix, also meine Freundin mit Lift wieder runter und ich die Talabfahrt. Unten war an der Talstation leider auch nix, muss also irgendwann während der Fahrt abgefallen sein (auch später bei der Bergfahrt nix gesehen und nein, während der Bergfahrt hängt der hintere Teil eines Snowboards die ganze Zeit in der Luft und hat weder zu Schuh noch Fußraster Kontakt).

Unten in Plan de Gralba war zum Glück ein kleiner Skiverleih, der eine gebrauchte Burton-Bindung hatte und die Lasche für 15,- wechselte.
Ein zweites Mal und nach enormen Zeitverlust ging es dann hiermit hoch
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Oben ging es dann gleich zum ominösen Lift, an dem ein AF-Mitglied arbeitet und mit dem wir uns verabredet hatten. Ich dachte aus seinen vorigen E-Mails und PNs, dass er oben im Häusle sitzt, daher fragte ich der Sicherheit halber und ob das der richtige Lift ist unten beim Einstieg die beiden Liftler „Ey, arbeitet der xxx heut oben?“ und bekam als Antwort „Ne, dos bin i, koamts halt nachmittags wieder“. (Naja hat nicht geklappt, aber 2 Tage später haben wir uns dann doch an seinem freien Tag getroffen).
Im Bild die dem AF-Mitglied namensgebende Piste Richtung Col Rodella (im Grunde flacher Ziehweg und die erste Piste, die ich mehr gerollert als gefahren bin)
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An der Talstation einer 3SB und dem Korblift (in meinem Rücken) zur Langkofelscharte angekommen, mit Blick auf Sellastock und rechts oben Sass Pordoi.
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Korblift Langkofelscharte
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Links im Bild übrigens ein unermüdlicher Tourengeher, der sich dort hochquälte
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300mm Zoom + digitaler Ausschnitt
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Mit der langsamen und kalten 3SB ging es hoch
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300mm Zoom vom Ausstieg quer rüber Richtung Dantercepies am Grödnerjoch (links unten Wolkenstein, rechts Alta Badia)
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Lifte am Col Rodella
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Teilgebiet Col Rodella besteht im Grunde nur aus einem relativ kurzen aber breiten Hang, der von einigen KSBs und SBs kreuz und quer erschlossen wurde.
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Ernüchternder Blick rüber zum Belvedere oberhalb von Canazei (im Hintergrund Marmolada-Mittelstation Serauta). Ich dachte es ist Nebensaison??? Am Col Rodella war es leider auch so voll, weshalb meine Freundin keine Schwünge üben konnte (wir wären mal besser in Alta Badia geblieben, aber am Vortag war sie dort echt so super, dass ich ihr eine Steigerung zumuten wollte)
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Serauta ganz hinten, davor SL ohne Gehänge, davor Korblift nicht in Betrieb, davor Belvedere
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Marmolada-Bergstation Punta Rocca
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Ok, also ging es nun rüber zu dem Gewusel am Belvedere
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Blick in die Gegenrichtung vom Belvedere gen Col Rodella (eigentliche Bergstation links ausserhalb des Bildes)-Gebiet. Darüber Plattkofel, Langkofelscharte, Langkofel ganz rechts
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Blick von Belvedere zum Sellajoch zwischen Langkofel und Sellagruppe bis zum Alpenhauptkamm
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Blick zum eigentlichen Col Rodella. Rechts erhebt sich Plattkofel, links hinten der Schlern
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Zoom, rechts unten sogar die Plattkofelhütte
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Col Rodella
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Belvedere
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Leider nur ein verwackeltes Bild rüber zum Ciampac-Gebiet (so ziemlich meine ersten Erinnerungen an Skifahren habe ich vom SL rechts unten)
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Gaaaaaanz lange bei dem Wetter kein Foto gemacht und jetzt auf dem Rückweg Richtung Plan de Gralba kam die Sonne raus. Blick rüber von der Talabfahrt zum Dantercepies. Dadrüber die Cir-Spitzen und rechts die Sellagruppe
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Blick weiter nach links gen Geislerspitzen (unten im Tal liegt Wolkenstein)
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Und Blick noch weiter links gen Piz Sella
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Talabfahrt kurz vor Plan de Gralba. Zieht sich schön zwischen den Bäumen durch und war ein angenehmer leerer Ausklang, verglichen mit der Überfüllung zuvor
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Plan de Gralba mit 5,- Parkplatz und PB Piz Sella
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Dadrüber geht der Blick gen Secada
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Nächstes Jahr…
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Skigebiet von Wolkenstein. Bis ich in die Dolomiten kam, war ich absoluter Gegner von Skiabfahrten unterhalb der Baumgrenze (daher wäre ich z.B. nie nach Saalbach oder Kitzbühel gefahren), aber mit dem richtigen Panorama, sprich Dolomitgestein, finde ich das super!
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Langkofel und Piz Sella (rechts)
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Kein Weitwinkel dabei, aber bei den steilen Wänden habe ich nicht mal ein Pano von der Sellagruppe zusammengeschnitten bekommen…
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Bereits diese steilen Wände waren für mich der Hammer, insbesondere da sie für mich im Vergleich mit den Wänden des Mont Blanc-Massivs noch steiler und höher wirken. Übertroffen wurden diese Wände aber 3 Tage später noch von der Civetta!!!
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