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BeitragVerfasst: Do, 30.08.2012, 13:53 
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RetroRebel
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Letztens mussten wir an anderer Stelle hier im Forum feststellen, dass der Gletschersektor von La Plagne zu den am schlechtesten dokumentierten Sommerskigebieten zählt. Für die Vergangenheit lässt sich das wohl kaum noch nachträglich ändern, für die Zukunft aber schon. Aus diesem Grund, und weil ich mit die Gegend (hauptsächlich ein paar Kilometer weiter südlich) ohnehin mal im Sommer ansehen wollte, war ich am 23.08. dort und habe mich ein bisschen umgesehen.

Der Gletschersektor von La Plagne wurde 1978 erschlossen. Von Plagne Bellecôte (1930 m), einem der Hauptorte des Skigebiets, führt eine knapp sieben Kilometer lange Kabinenbahnkette über den Roche de Mio (ca. 2710 m) und den Col de la Chiaupe (ca. 2510 m) bis hinauf an den ehemaligen Gletscherrand des Glacier de la Chiaupe (ca. 2990 m). Dort installierte man für den Sommerskilauf zwei Schleppliftanlagen, den TK de la Chiaupe (bis ca. 3100 m) sowie die Doppellifte Col 1 und 2 (bis ca. 3200 m). Der Verbindungssessellift Traversée (bis ca. 3100 m) stellte die Verbindung her zum weiter nördlich gelegenen Eisfeld des Glacier de Bellecôte, wo ein weiterer Schlepplift (TK de Glacier de Bellecôte, bis ca. 3180 m) als Beschäftigungsanlage installiert wurde. Bei der Mittelstation der Zubringerbahn entstand die Doppelsesselbahn Chalet de Bellecôte, die neben zwei kurzen Abfahrten auch als Rückbringer für zwei schwarz markierte Abfahrten vom Gletscher her fungierte. Weitere Lifte waren projektiert, wurden aber nie gebaut.
Die initiale Erschließung blieb bis 1995 unverändert. In diesem Jahr wurde der TK de Glacier de Bellecôte aufgrund des Gletscherrückgangs ersatzlos demontiert. Das selbe Schicksal ereilte 2003 die beiden Schlepplifte am Chiaupe-Gletscher, die durch eine Vierersesselbahn auf einem Felsgrat am Gletscherrand ersetzt wurden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Sommerskilauf in La Plagne endgültig Vergangenheit.
In diesem Sommer wird der alte Doppelsessellift Traversée durch eine gebrauchte Viererersesselbahn (Typ Poma Alpha) ersetzt, die an anderer Stelle im Gebiet abgebaut wurde (vgl. das dazugehörige Topic im Bereich Infrastruktur). Damit bleiben aus der Anfangszeit nur noch die Zubringerbahn sowie der alte Doppelsessellift Chalet de Bellecôte bei der Mittelstation.

Anbei nun einige Bilder, die den aktuellen Zustand des schwindenden Gletschers zeigen.


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Morgendlicher Blick aus der Gondel auf die Tunnelpiste von La Plagne. Im Hintergrund der Sektor Arpette/Les Coches.

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Erster Zwischenstopp am Roche de Mio. Blick auf die Westflanke der Bellecôte mit dem ehemaligen Sommerskigebiet. In der Bildmitte die Mittelstation Col de la Chiaupe.

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Am Roche de Mio wird gebaut, alte Leitungen werden ersetzt.

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Die Sessel der 4SB Inversens sind ordentlich aufgereiht.

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Im Süden ein anderes bekanntes Bergmassiv.

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Anflug auf die Mittelstation. Kabinen sind noch original und nach fast 35 Jahren schon etwas mitgenommen. Man darf gespannt sein, wann und wodurch diese Bahn irgendwann mal ersetzt wird.

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Oben angekommen. Am Traversée-Lift wird fleissig gearbeitet.

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Teile des alten Lifts - von der Atmosphäre her bisher die interessanteste Anlage im Gebiet.

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Blick auf die neue Trasse, die identisch ist mit der alten. Auch der Bergstationsstandort bleibt der selbe.

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Was vom Gletscher übrig blieb. Anfang der 70er reichte das Eis bis an den späteren Standort der Bergstation. Unter den Planen befindet sich die Eisgrotte, einzige Sommerattraktion für Normaltouristen hier oben.

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Am Gletscher selbst. Pures Eis, eine Firnauflage sucht man Ende August vergeblich.

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Auf den flachen Stein in der Mitte am unteren Bildrand hat jemand die Jahreszahl 2008 eingraviert, wohl um den damaligen Gletscherstand zu markieren. Bis zum aktuellen Eisrand sind es von dort rund 20 m. Die Eisfläche dahinter ist vielleicht 100 m breit. Man kann sich leicht ausrechnen wann das Eis weg ist.

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Blick von der Seite auf die Eishöhle.

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Oben am Grat sieht man die Fundamente der alten Col-Lifte. Vom Grat selbst startet eine lange Tourenabfahrt nach Champagny-en-Vanoise. Je weiter der Gletscher abschmilzt, desto schwieriger dürfte der Einstieg in Zukunft zu erreichen sein.

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Streckenstütze der neuen 4-SB Traversée.

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Das Gletschervorfeld mit der Bergstation der Zubringerbahn, die vor einigen Jahren mal abgebrannt ist.

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Überblick vom südlichen Ende her. Zum Vergrößern anklicken.

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Direkt in Blickrichtung verliefen einst die Lifte Col 1 und 2. Die Bergstationsfundamente befinden sich am Grat oberhalb des mittleren Geröllfelds. Man kann davon ausgehen, dass es früher einen gleichmäßigen Gletscherhang gab.

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Überblick von der Nordseite her. Hinten übrigens die Grande Casse.

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Rechts am Grat zu erahnen die Bergstation der 4-SB Glacier (2003).

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Hier sieht man die Trasse der 4-SB Glacier besser. Interessanterweise sah bereits das Ursprungsprojekt von 1978 eine Bahn über diesen Grat vor.

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Baustelle des "neuen" Traversée-Lifts.

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Überblick vom nördlichen Ende her. Zum Vergrößern anklicken.

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Ein Fundament der alten DSB liegt unscheinbar am Weg zum Glacier de Bellecôte. Es reicht ca. anderthalb bis zwei Meter in die Tiefe.

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Gleich daneben befindet sich eine riesige und um die vier Meter tiefe Grube für das Mastfundament der neuen Bahn.

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Unter sträflicher Missachtung sämtlicher Verbotsschilder doch noch angekommen am Glacier de Bellecôte. Oben zu erahnen der alte und neue Ausstieg der Traversée-Sesselbahn.

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Noch vor zehn Jahren war die Mulde, in der sich heute der See befindet, weitgehend mit Eis gefüllt, so dass man vom Liftausstieg her problemlos in den Hang queren und geradeaus über den (so nicht vorhandenen) See abfahren konnte, ohne am anderen Ende aufsteigen zu müssen. Mehr noch, genau in Blickrichtung dürfte vor 1995 der TK de Glacier de Bellecôte verlaufen sein, höchstwahrscheinlich auf einem gleichmäßigen Gletscherhang.

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Blick mit dem Tele ins Kar. Fundamente oder sonstige Hinweise auf den exakten Verlauf des Lifts konnte ich nicht entdecken. Auch bei der Talstation ist nichts zu finden, dort wurde aber vor einigen Jahren auch grosszügig planiert...

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...um den Einstieg in die beiden schwarzen Abfahrten zu erleichtern, die inzwischen schon wieder aufgegeben wurden(!!).

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Man hat sogar einen Weg planiert. In meiner Erinnerung an die Jahre 2000/01/02 ging es hier direkt in den Steilhang. Im Hintergrund übrigens Les Arcs.

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Abstieg zum Col de la Chiaupe.

Einige Impressionen der alten Télécabine:

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Wenn man die Station nicht sehen könnte, würde man sie hören. Die Mechanik rattert und klappert, dass es eine Freude ist.

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Zurück am Roche de Mio. Da geht er hin, der alte Traversée-Lift.

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Auch in Plagne Centre wird kräftig umgebaut in diesem Sommer. Hier die neue 6KSB Becoin. Teile ihres Vorgängers ergeben den neuen Traversée-Lift am Gletscher.

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Natürlich wird auch alles gleich neu planiert und modelliert.

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Das neu modellierte Stade de Slalom samt Front Neige. Vorne sorgt ein Pressluftbohrer für die passende Geräuschkulisse. Hat sicher Spaß gemacht, dort diesen Sommer seinen Urlaub zu verbringen.

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Zum Schluss ein Blick auf das Funitel. In diesem Sommer ausnahmsweise nicht in Betrieb.

Für alte Bilder sowie Pistenpläne aus La Plagne - inklusive Gletschersektor - seien wieder mal die exzellenten Seiten von Romain Guigon empfohlen: http://www.perso-laplagne.fr.

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BeitragVerfasst: Do, 30.08.2012, 19:18 
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Das sind Bilder, die der Lust aufs Skifahren nicht gerade zuträglich sind.
Nicht unbedingt wegen des Gletscherrückganges und der verbliebenen, teilweise verschütteten Toteisfelder, auch wenn ich persönlich das schade finde.
Der Wegfall interessanter Pisten, die Banalisierung bestehender Abfahrten und all dies ist eher das, was hier bei mir bekannter Weise dazu führt.
Allenfalls danke fürs Dokumentieren, so "unverbaut" und mit so "großen Gletschern" werden wir das Gebiet wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Sommerski und abgelegene Schwarze Pisten - Wohl all denen die sagen können "ich habe es gehabt".


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BeitragVerfasst: Fr, 31.08.2012, 10:49 
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Ebenfalls Dankeschön für den Bericht!

Ich schliesse mich der Meinung von 3303 an, dass diese durch Menschenhand erschaffenen Landschaftsmodellierungen in keinster Weise meinem Gusto entsprechen. Im Winter, wenn das Weiss die mannigfachen Eingriffe übertüncht, mag der Anblick ja noch einigermassen erträglich sein, aber im Sommer?

Ich staune schon immer wieder, dass solche massiven Eingriffe insbesondere in Frankreich und Italien auch 2012 erlaubt sind. Schlimmer noch: Offenbar sind solche gravierenden Geländekorrekturen heutzutage fast schon Standard (ich erinnere z.B. an den Kronplatz). In Deutschland und der Schweiz, so mein Eindruck, ist so was in diesen krassen Dimensionen, nicht möglich. Einzige Ausnahme in der Schweiz: Der Kanton Wallis...

Dennoch scheint mir La Plagne als Skigebiet - wie etliche andere französische Skigebiete auch - attraktiv zu sein.


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BeitragVerfasst: Fr, 31.08.2012, 12:35 
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Danke für diese interessanten Einblicke in das Skigebiet von La Plagne.
Schade um den Gletscher aber das ist leider nicht rückgängig zu machen.

Die EUB würde ich schon noch gerne fahren bevor sie abgerissen wird. Die ist mittlerweile wirklich trashig. Abgesehen von den übertriebenen Modellierungen scheint mir das Skigebiet schon noch die ein oder andere interessante Ecke zu haben.


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BeitragVerfasst: Sa, 01.09.2012, 10:02 
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Vgl. 7.7.2005:
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BeitragVerfasst: Do, 20.09.2012, 19:21 
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RetroRebel
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Awa, und ich hab ewig überlegt was ich im der zweiten Augusthälfte mach und bin dann nach Kroatien gefahren. ;)

Gibts von weiter südlich auch noch Bilder? Ich hab von da oben noch welche von 2002, muss mal schauen auf welcher Platte die sind. Unterschiede sind erstaunlich eklatant.

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BeitragVerfasst: Do, 27.09.2012, 17:22 
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RetroRebel

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BeitragVerfasst: Fr, 02.11.2012, 12:41 
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RetroRebel
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Im August 2002 bin ich von Plagne Village zum Gletscher hinauf gelaufen. Das ist einigermaßen weit gewesen... ;)

Zum Aufstieg haben wir die Versorgungstraße genutzt, diese führt von Plagne Village über den Grat oberhalb von Plagne Bellecôte auf die Roche de Mio, welche sie dann südwärts in weiten Bögen tangiert (direkte Achse der Bahn ist zu steil für Straße), um die Seilbahn dann an deren letzter Mittelstation im Bereich Col de la Chiaupe wieder zu erreichen. Von dort folgt die Straße zunächst der Trasse der Bahn und gabelt sich dann. Die alte Straße ging entlang der südlichen Piste (Piste nicht modelliert) direkt in den Bereich der Bergstation der TCB. Da allerdings der Hang Geröllrutschungen ausgesetzt ist, ist die Straße mittlerweile fast verschwunden (oder war es 2002), was vermutlich auch der Grund für die Neutrassierung gewesen sein dürfte. Diese geht jetzt duch die Mulden nördlich, in der sich auch die Abfahrt vom TSF de la Traversée zum Col de la Chiaupe befindet (2002 ebenfalls so gut wie nicht modelliert), passiert direkt die ehem. Talstation des TK Bellecôte, steigt noch etwas an und fällt ab dem Punkt, bei der TSF de la Traversée gekreuzt wird, zurück zur Bergstation der EUB ab. Von dem TK Bellecôte stand bereits damals nichts mehr als das ehem. Talstationshäuschen für den Liftwärter. Ich habe den Lift 1996 im Winter gesehen, eine abenteuerliche Anlage. Ich habe mich damals gefragt, wie die Schifahrer unter dem Stützenjoch durchpassen sollten - in meiner Naivität habe ich nicht daran gedacht, dass der Lift einfach eingeschneit war. ;)

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Von Plagne Village zur Roche de Mio war es schon ein gutes Stück. Die Roche de Mio haben wir ebenfalls schon einen guten Straßenkilometer hinter uns, als uns klar wird, WIE WEIT der Gletscher tatsächlich entfernt ist... (im Vordergrund der weitere Verlauf der Straße, die in weiten Bögen die Roche de Mio umrundet und hier zunächst wieder abfällt).

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Vom Col de la Chiaupe geht es zunächst nur leicht bergan, dann erreicht man die Stelle, an der sich die alte Straße von der neuen trennt. Dieses Bild hat k2k ziemlich genau 10 Jahre später so ähnlich aufgenommen.

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Die Kulisse der Bahn ist spektakulär - die "analogen" Abzüge, die damals in Wirklichkeit billigste Digitalprints waren, sind auch spektakulär - nämlich spektakulär besch.... (muss die Negative mal scannen lassen)-

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Ab hier wird es steil, die Straße folgt der kaum erkennbaren nördlichen schwarzen Piste hinauf zum ehem. TK Bellecote. Die Spur kann eventuell ein Rest der ehem. südlichen Straße sein, die in diesem Bereich abgezweigt sein müsste, sicher bin ich aber nicht. gEarth bestätigt diesen Eindruck aber klar. Die alte Straße wird noch bis zu den Stützen erhalten, damit diese anfahrbar bleiben.

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Wenige Meter weiter, Blick zurück auf dieselbe Stützengruppe. Hier kann man sehen, dass die Piste minimal modelliert ist. Das ist die Verhältnismäßigkeit, die ich mir öfter wünschen würde.

Danach folgt ein langer, und gegen Ende ziemlich steiler Anstieg...

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Am Ende der Kehren durch die steile Combe erreicht man plötzlich beinahe überraschend den Bellecote-Gletscher (das ist der linke, beinahe verschwundene, der Hauptgletscher heißt "Chiaupe"). Hier ein Blick zurück. Hier oben fühlt man sich langsam schon wie im Himmel!

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Bellcotegletscher ( Glacier de la Bellecôte ) im August 2002.

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Chiaupe-Gletscher ( Glacier de la Chiaupe ) im August 2002.

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Der alte Traversée-Lift.

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BeitragVerfasst: Fr, 02.11.2012, 20:17 
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RetroRebel
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Unglaublich wie sich das Gelände hier verändert hat (bzw. auch verändert wurde)! Ich war ja 2000 bis 2002 jeweils im Winter dort oben, und ich habe, seit ich 2011 wieder im Winter oben war, oft gerätselt, weil ich den Bereich so überhaupt nicht wieder erkannt habe. Im August bekam ich dann schon teilweise Zweifel an meinem Erinnerungsvermögen, aber dein Bild zeigt, dass ich mich keineswegs über den damaligen Gletscherstand getäuscht habe.
Und das Geröll da im Vordergrund hat man alles modelliert.

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BeitragVerfasst: Fr, 02.11.2012, 20:52 
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Hm, schad drum, um die beiden Gletscherchen .. gerade mal 10 Jahre ...

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BeitragVerfasst: Fr, 02.11.2012, 21:31 
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RetroRebel
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... und ich war schon 2002 schockiert, denn von 1996 hatte ich den Gletscher noch als richtigen intakten Gletscher in Erinnerung.

.. Beim Péclet hab ich mich auch noch nicht dran gewöhnt... ;)

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