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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:26 
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RetroRebel
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Lebt jedes Familienmitglied in einem anderen Staat, und darf man eh keine anderen Leute treffen, naja, dann eben am Ostersonntag auf den Kofel. Ein komisches Ostern. Wobei sich die allgegenwärtige Coronaruhe ja durchaus geniessen lässt. Die Hamsterräder laufen eingebremst, 40% weniger Herzinfarkte meldete DerStandard neulich. Kondenstreifenlose Himmel, keine in die Berge hinauf dröhnende Motorradherden, warme Sonne, schönster Osterfirn. Etwas schönes machen geht immer. Was wünscht man mehr?


Es geht über die Wiesen Richtung Patsch. Die Pyramide die Serles, rechts davon geht es ins Stubaital. Gehe ich zu Fuss hinauf, probiere ich gerne neue Steige...
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Der Kofel breitet sich unten weit aus, dem Ätna nicht ganz unähnlich. Es gibt immer kleine Steige zu entdecken. Ich merke mir neue geschlägerte Waldschneisen - für den nächsten Winter. Denn wie man weiß: Die Freeride Profis "gehen Seegrube", was ja auch sein Gutes hat.
Hinten das Inntal Richung Westen. Dünn erkennbar die Mittenwaldbahn in ihren steilen Hängen. Sie verschwindet hinter der Martinswand im Tunnel. Darüber thront das Wettersteingebirge bis hin zum Zugspitzmassiv. Links vom Inntal hingegen die ausgerollten Schneebänder vom Ranger Köpfl.
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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:26 
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RetroRebel
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Stets schön: Auf Berge starren, an denen man schon interessantes erlebt hat. Wie die Serlesrinne. Da macht das Brennerautobahnfahren Richtung Süden jedes mal Spass mit dem richtigen Blick nach Rechts. Die (oder der?) Serles verfehlt mit 2917m zwar deutlich die 3000er Champagnegrenze, ist dennoch ein beliebter Frühjahrsberg mit interessanten Abfahrten, entweder hinten herum hinab, oder aber entlang der roten Linie mit zwei Abseilstellen beim Einstieg. Ab dem "V"-Einschnitt auf etwa 2550m sind es dann fesche 1050 Höhenmeter Abfahrt in einem Rutsch, Freude Pur nach der Anspannung im steileren Teil oben. Auch hier geht sich dann nach kurzem Aufstieg ri. Süden in Maria Waldrast das Sonnenbier aus. Walter Pause hätte seine Freude gehabt.
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Genug sinniert, es geht weiter, die EUB-Bergstation kommt ins Bild. "Etwas Urbanes" hat Frau Bürgermeisterin uns Innsbruckern hingestellt. Für bescheidene 80Mio € wurde sämtliche Klientel bedient. Seit dem PB und Gipfel ESL weg sind, ergibt Lifteln für mich dort eigentlich keinen Sinn mehr, was schade ist. Insbesondere die ähm geheimen Freeride-Sachen zur PB-Mittelstation sind jetzt hinfällig. Befremdlich für mich auf den Pisten die zahlreichen superschnelle Dreikäsehochs auf der "Olympiaabfahrt", oder die Vierkäsehochs aus dem Park oben. Einer schneller als der andere. Andere Zeiten. Daher bleibt dem geneigten Kofelfreund heute im Winter eigentlich nur die zumeist unerlaubte Nachtabfahrt, oder aber bei viel Schnee doch noch die eine oder andere Sache. Aber wann hat es viel Schnee mittlerweile?
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Zuletzt geändert von krisu am Mo, 13.04.2020, 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:27 
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RetroRebel
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Auch hier "die Dinge Revue passieren lassen". Blick zur Seegrube. Oben in Gelb der schön horizontal in den Hang gesprengte kontemplative "Goetheweg" (wobei Goethe dort genau nicht war). Der zwar für den Sommer gedacht ist, aber auch im Frühjahr einige interessante Schnee-Varianten ermöglicht. Zeugs das man gegen 10 Uhr im Frühjahr sicher befahren kann, wenn Schnee oberflächlich aufgefirnt ist, und darunter ein gut gefrorener Schneepanzer liegt.
1500 Meter über dem urbanisierten grünen Inntal die weiten Hänge hinabrauschen ist auch so ein Ding, das eingeprägt bleibt besser als jedes Tattoo. Die ersten paar hundert Höhenmeter sind schon eine unvergessliche Kür. Da Durchfahren der immer schmaler einschnürenden Lawinenrinnen unten dann die Pflicht. Das adäquate rausqueren nicht verpassen. Fluchen im unteren Teil wg. des Gehölzes und harten Lawinenbrocken ist Teil des Urlaubspakets.
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Auf der Terrasse steht dieser Schaukelstuhl. In diesem sitzt es sich gut. Warum auch aufstehen zum knipsen? Blick nach Innsbruck hinab. Im "Mittelgebirge" ist der Lanser See zu sehen.
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Zuletzt geändert von krisu am Mo, 13.04.2020, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:27 
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RetroRebel
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Blick zur Nockspitze, 2379m. Rechts grün die Anlagen der Mutterer Alm. Auf die Nockpitze gelangt man klarerweise von Hinten recht bequem hinauf. Die Abfahrt zurück zur Bergstation der EUB ist ein richtiges Schmankerl, etwas fürs Frühjahr. Danach sitzt man begleitet mit einem verdienten Dunklen Hefeweizen auf der Restaurantterasse mit Blick zurück in die gefahrene Rinne. Das sind so Erinnerungen...die bleiben :-)
Der Schnee sollte gut sein, eine reine Frühjahrsangelegenheit. Und ja, wehe dem der oben in die falsche Rinne einfährt oder die Querung verpasst....

Vom Gipfel nach links hingegen die wie ein Leintuch ausgebreitete weite weisse Flanke, die deshalb auch korrekt mit "Leintuch" benannt ist. Hinten rum gelangt man am besten ins Skigebiet Axamer Lizum, Aufstieg über Birgitzköpfl. Das sind alles absolute Wellnesssachen mit nur wenigen hundert Höhenmeter Aufstieg und paradoxerweise so wenig befahren. Auch hier, sichere Schneeverhältnisse vorausgesetzt, der Rückweg ins Skigebiet ist etwas lanig.
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Auch der Himmel mit seinen Schäfchenwolken will am Ostersonntag beachtet werden, fand doch irgendwie mit diesem in Zusammenhang stehend die Auferstehung Jesu von den Toten statt.
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Aber jetzt geht es an die Abfahrt. Zunächst wähle ich die Familienabfahrt, erst später wechsele ich auf die Olympiapiste.
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Zuletzt geändert von krisu am Mo, 13.04.2020, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:27 
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Schuhride Technik. Schnell kann es sehr schnell werden.
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Problem an den Freeride Schuhen ist der optimierungsbedürftige Kantengrip. Bögen fahren ist nicht drin. Oder haben sie mir einen Bock verkauft, und es sind in eigentlich Abfahrtschuhe? Kantenschleifen und den Seitenkantenwinkel korrigieren wäre zu überlegen.
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Weiter unten ist das Schneeband nicht mehr durchgängig. Der Übergang "Schuhfahren" zu "Graslaufen" ist ab und an ein interessanter.
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BeitragVerfasst: Mo, 13.04.2020, 11:28 
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RetroRebel
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Es grüßen dann die Krokusse. Ist es nicht schön wie sanft sich die warme Jahreszeit einleitet?
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Die Talstation auf 1000m Seehöhe. Skiline sagt dass die Abfahrt über 950 Höhenmeter ging, die in genau 38 Minuten zurückgelegt wurden. Bitte, diese Zeit benötigen Sie in Ischgl alleine schon zum Rolltreppenfahren an der Talstation...
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Frohe Ostern auch vom Lamm übrigens
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