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BeitragVerfasst: Fr, 20.05.2011, 20:48 
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Seealpen Tour 2011

Nizza – (Lurisia) - Limone Piemonte – Monaco – Nizza – (Roubion) – Isola 2000 – Auron – Nizza

Schon zu Beginn des letzten Winters stand für mich fest, dass ich auch in diesem Winter wieder für ein paar Tage in die Südwestalpen fahren wollte. Nach mehreren Besuchen in der Via Lattea in den letzten Jahren, und in Pra Loup/Val d`Allos im letzten Jahr, zog es mich dieses Mal noch weiter in den Süden. Nach diversen Umplanungen, die leider auch jedes Mal eine Kürzung meiner zum Skifahren zur Verfügung stehenden Zeit mit sich brachten, stand fest, dass ich lediglich 3 Tage für meine Tour zur Verfügung hatte. Der damit verbundene geringere Aktionsradius führte schließlich dazu, dass ich mich letztlich nur auf die Seealpen konzentrierte.
In den Seealpen gibt es einige Ziele, die ich schon seit Jahren besuchen wollte: Limone Piemonte, Isola 2000 und Auron, diese Skigebiete haben mich schon seit Ende der 80er Jahre fasziniert, als ich von deren Existenz in einem Skiatlas erfahren habe. Und seither hat mich der Wunsch diese „exotischen“ Gebiete einmal selbst kennen zu lernen nicht mehr losgelassen. Für mich klingen die Namen (vor allem Limone und Isola) mehr nach einem Urlaubsort an der Riviera oder in Ligurien, als nach einem Ort zum Skifahren. So war ich sehr gespannt dort endlich mal hinzukommen, und um es bereits voraus zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht…
2 Tage bevor es losging musste ich nur noch einen Flug nach Nizza und einen Mietwagen buchen und schon konnte es am 24.03. losgehen. Der Flug über die Alpen verhieß, wie nicht anders zu erwarten, wenig Schnee in den Zentralalpen, doch in den Seealpen hatte es eine Woche zuvor noch mal 1,5m Neuschnee gegeben. So dass die Schneelage für diese Jahreszeit doch vielversprechend war.

Als Preview hier ein kleine Auswahl meiner Tour. Die detaillierten Berichte werden in den nächsten Wochen folgen.


Limone Piemonte:

LSAP- Marchisio-ESL in Limone im stillgelegten Skigebiet Cros
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Stütze des interessant trassierten, aber leider stillgelegten Kurven-Schlepplifts im Bereich Cros
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Gratpiste und Limone 1400 im Hintergrund
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Mittlerer Skigebietsteil in Limone Piemonte
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Alte Tal-Berg-Tal 2SB von SACIF
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Ruinen am Colle di Tenda
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Geländekammer in der Mitte des Skigebietes mit netter Piste und 4KSB
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Sonnenuntergang am Meer in Ventimiglia
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Nizza

Morgens in Nizza. Nichts deutet auf Skifahren hin...
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Isola 2000

Der von einer langen 2SB erschlossene Col de Lombarde im Norden von Isola
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8EUB und 4SB im stärker modellierten Teil des Skigebietes.
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Das südlichste der 3 erschlossenen Seitentäler im westlichen Teil von Isola mit dem ultimativen Aussichtsberg der Südalpen, der Cime Sistron. Von hier kann man im Süden das Meer und im Norden das Matterhorn sehen.
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Abfahrt an der Cime Sistron Richtung Süden mit Blick zum Meer
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Ehemalige schwarze Abfahrt von der Cime Sistron in die benachbarte Geländekammer.
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Blick von der nordwestlichsten abgelegensten Ecke ins Skigebiet von Isola
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Steile schwarze Piste in genialer Umgebung
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Alte POMA 4EUB allerdings mit erneuerten Occasions-Kabinen. Dahinter die klassische schlangenförmige Hochhaussiedlung aus den 70er Jahren
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Östlicher flacher Teil des Skigebiets in grandioser Umgebung
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Auron:

Blick vom südöstlichen Teil auf den Ort Auron und den nördlichen Teil des Skigebietes
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Nordseitiges Gelände und Pisten in Auron
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KSSL im mittleren steilen Teil des Skigebietes
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Bergstation PB Las Donnas mit Auron im Hintergrund
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PB Las Donnas
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GPB Teleriou in Auron
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Bergstation der GPB Teleriou die gleichzeitig auch Talstation der PB Las Donnas ist
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Monsterstütze der GPB die früher von einer PB genutzt wurde
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to be continued soon….


Zuletzt geändert von Mt. Cervino am Do, 27.10.2011, 12:58, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Sa, 21.05.2011, 21:41 
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Ah, sehr schön.

Roubion in Klammern weil sie schon Saisonschluss hatten, oder weil du nicht am WE dort warst (haben ja außerhalb der frz. Schulferien nur WE offen)?

Die Gratpiste in Limone schaut ja lecker aus. Vielleicht komm ich ja nächstes Jahr mal hin. Wollte ja heuer meinen Vater an dem einen verlängerten WE zu Mondole + Limone schleppen, aber das Wetter war damals für Briancon/Vialattea besser - aber da hatte es mir ja auch ganz gut gefallen.

Zitat:
Abfahrt an der Cime Sistron Richtung Süden mit Blick zum Meer
Bild
Wo genau ist hier jetzt das Meer zu sehen? :)


Auron scheint mir von den Bildern im Vgl. zu Isola und Limone langweiliger zu sein ... ?

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Da ich hier wie im Alpinforum von den Anhängern der Corona-Sekte verfolgt werde, werde ich hier nichts mehr schreiben oder lesen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: So, 22.05.2011, 0:18 
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RetroRebel
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Bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob dir Limone gefallen würde, aber an einem Tag mit guten Verhältnissen kannst Du's Dir vielleicht ja mal auf der Durchreise geben.

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http://www.youtube.com/watch?v=7kQNFyEI2rs

... the echo of a distant time ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Di, 24.05.2011, 20:32 
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starli hat geschrieben:
Roubion in Klammern weil sie schon Saisonschluss hatten, oder weil du nicht am WE dort warst (haben ja außerhalb der frz. Schulferien nur WE offen)?

Ich war an einem Samstag dort, aber das Skigebiet hatte schon Saisonschluss (letzter Betriebstag war vermutlich das Wochenende zuvor, also schon Mitte März). War nicht mehr allzuviel Schnee unten an den Liften, aber mit ein bisschen gutem Willen wäre es sicher noch gegangen.

starli hat geschrieben:
Die Gratpiste in Limone schaut ja lecker aus.

Ja die ist lecker, aber leider auch recht kurz.

starli hat geschrieben:
Zitat:
Abfahrt an der Cime Sistron Richtung Süden mit Blick zum Meer
Bild
Wo genau ist hier jetzt das Meer zu sehen? :)[/img]

War das falsche Bild. Habe es oben korrigiert.
Hier das richtige Bild, das Meer war aber an diesem Tag nur recht schwer zu erkennen, da es doch leider ein bisschen diesig war:
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starli hat geschrieben:
Auron scheint mir von den Bildern im Vgl. zu Isola und Limone langweiliger zu sein ... ?

Auron hat auch einen speziellen Charakter mit seinem halbkreisförmigen Skigebiet, aber mit Isola, das ich wirklich grandios fand, kann es nicht mithalten. Dafür gibt es in Auron mit der GPB und der PB die aussergewöhnlicheren Lifte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Di, 24.05.2011, 21:59 
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Roubion: Und, was hat es für einen Eindruck gemacht? Hätte es mir ja die letzten Male, als ich in der Gegend war, vorgenommen, war nur leider nie am WE dort ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Mo, 30.05.2011, 16:47 
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starli hat geschrieben:
Roubion: Und, was hat es für einen Eindruck gemacht? Hätte es mir ja die letzten Male, als ich in der Gegend war, vorgenommen, war nur leider nie am WE dort ...

Ganz nett, aber evtl. nicht so extrem besonders. Das Skigebiet ist für seine wenige Lifte recht verwinkelt und bietet einen Berg links mit einem steilem KSSL und einem Übungs SSL und einer Hintenrum-Abfahrt, dann rechts einen sparaten Berg mit einem weiteren KSSL und vielen Abfahrten und dazwischen eine 2SB. Das I-Tüpfelchen ist wohl der Kurven-KSSL der sich an die 2SB abschließt und den Bergrücken entlang bis ganz auf den Gipfel geht.
Wie das Panorama von dort oben ist, weiß ich allerdings nicht, es kann sein, dass da durchaus noch höhere Berge Richtung Meer hinter Roubion sind, da das Skigebiet nicht besonders hoch ist. Ich kann mich aber auch täuschen.
Im Isola Bericht werden auch ein paar Bilder von Roubion dabei sein...


Zuletzt geändert von Mt. Cervino am Fr, 03.06.2011, 8:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Do, 02.06.2011, 17:49 
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Lt. GE sollte sich Meer und sogar Korsika locker ausgehen. Muss ich nächstes Jahr hin...

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Do, 09.06.2011, 20:40 
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starli hat geschrieben:
Lt. GE sollte sich Meer und sogar Korsika locker ausgehen.

Das wäre dann natürlich ein schlagendes Argument. Hat mich auch geärgert dass Roubion schon zu war an dem Tag als ich da war, allerdings hätte ich dann im Nachhinein zuwenig Zeit für Isola gehabt...

Bei den Isola Bilder werden ein paar aufschlußreiche Bilder von Roubion dabei sein. Vor allem die Bilder vom Sistron auf das Skigebiet von Roubion geben einen guten Überblick. Leider habe ich sie noch nicht online gestellt, aber der nächste Winter ist ja auch noch ein wenig hin :wink:.


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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Do, 09.06.2011, 20:44 
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Limone Piemonte – Riserva Bianca 25.03.2011


Nach meiner Ankunft am Abend in Nizza und einem kurzen Abstecher nach Monaco, ging es die Küstenautobahn Richtung Savona und dann die A6 Richtung Turin weiter, um nach Fossano zu meinem Hotel zu kommen. Die A6, die auf ihrem südlichen Stück zwischen Turin und Savona aufgrund der Steigung und der Berge zwei völlig unterschiedliche Streckenverläufe für beide Richtungen aufweist, ist immer wieder ein Erlebnis, auch wenn ich die Strecke Richtung Süden noch spektakulärer in Erinnerung hatte.

Am nächsten morgen wollte ich zunächst in Lurisia vorbeischauen und dort etwa 2 Stunden skifahren, bevor ich am späten Vormittag nach Limone Piemonte wechseln wollte. Als ich um kurz vor 9:00 Uhr an der Talstation der Stehgondelbahn in Lurisia ankam, lief die Bahn noch nicht. Am Eingang der Talstation hing ein kleiner handgeschriebener Zettel, mit dem Hinweis, dass das Skigebiet heute nicht in Betrieb sei. Ärgerlich, da das Gebiet zumindest gestern noch auf Simolimo.it als geöffnet angezeigt wurde. Am Parkplatz parkte eine Pistenraupe mit 2 Männern darin, die mir noch mal bestätigten, dass heute die Lifte nicht laufen werden. Erst morgen, am Samstag, sei das Skigebiet wieder offen.

Gondellift in Lurisia – heute leider nicht in Betrieb.
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Was nun? Da sich eine Kombination der Alpe Mondovi und Limone Piemonte aufgrund der Entfernung und auch der Größe der Skigebiete als nicht praktikabel erwies, fuhr ich direkt nach Limone Piemonte weiter, wo ich gegen 10:00Uhr ankam.

Auf dem Weg ins Skigebiet von Limone kam ich an der Talstation der alten Cros ESB vorbei und nutzte die Gelegenheit ein paar Fotos von den noch erhaltenen Resten der stillgelegten Cros Lifte zu machen.
Der Teilbereich Cros bestand einst aus einem Marchisio ESL und 3 Schleppliften. Einer der Schlepplifte war ein interessanter Kurvenschlepplift, der eine schöne in einem Hochtal trassierte Piste erschloss, und dessen Seilrückführung spektakulär über die neben der Piste liegende Bergflanke führte. Die anderen beiden Schlepplifte standen in der Nähe der Bergstation des ESL und der Talstation des anschließenden Kurvenschleppers.
Das Skigebiet wurde laut funivie.org bereits 1948 durch einen ESL erschlossen. Zehn Jahre später wurde bereits eine zweite Generation ESL als Nachfolger des ersten Lifts gebaut. Der ESL von 1958 sowie die 3 Schlepplifte waren bis 1998 in Betrieb, bis sie aufgrund der "vita tecnica", also dem technischen Lebensende, stillgelegt werden mussten. Die Tal- und Bergstation des ESL sowie einige Stützen stehen heute ebenso noch, wie die Schlepplifte, bei denen offenbar nur die Gehänge abgenommen worden. Die Seile sind, zumindest bei dem Kurvenschlepper, noch nicht demontiert wurden.

Talstation der Seggiovia del Cros, einem Marchisio ESL. Im Hintergrund sieht man noch deutlich die Trasse des Lifts. An der Bergstation startete der Kurvernschlepper, der zwischen den beiden Bergrücken nach rechts verlief. Die beiden anderen SL verliefen auf einem Hochplateau links und links unterhalb der Bergstation des ESL.
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Betriebszeiten, die wohl eher aus dem Sommerbetrieb stammen dürften. Der ESL diente auch als Aufstiegshilfe zur Capanna Chiara, einem beliebten Ausflugsziel im Sommer.
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Eingangsbereich des ESL, der frei zugänglich ist.
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Talstation des ESL, die teilweise mit altem Baumaterial zugestellt ist.
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Blick aus der Talstation auf den ersten Steckenteil, auf dem die Bahn zuerst einen Fluss und dann eine Straße überquert. Die typische Marchisio-Niederhalterportalstütze ist bei dieser Bahn extrem breit ausgeführt und geht auch noch neben dem Gebäude nach rechts weiter.
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Strecke des ESL aus der Talstation heraus aufgenommen.
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Schaltschränke in der Station und alte Unterlagen, Prospekte und Dokumente.
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Talstation von außen mit der überbreiten Ausfahrtstütze.
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Seilrückführung des spektakulären Kurvernschleppers auf dem Bergrücken im Zoom. Der eigentliche Lift verläuft zwischen dem ersten Bergrücken und dem hinteren Schneefeld.
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Bergrücken mit Rückseil des Cros-Kurvernschleppers vom noch existierenden Skigebiet Riserva Bianca aus im Zoom. Die linke Portalstütze ist die Stütze vom Bild zuvor. Das Seil führt nach rechts über den Abgrund…
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… zur Umlenkscheibe. Der Ausstieg des Lifts muss irgendwo hinter dem Grat gewesen sein.
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Das ganze noch mal mit etwas weniger Zoom.
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Nach der Besichtigung der Cros-Überreste startete ich um 10:30Uhr in das heute noch existierende Skigebiet, das sich von Limone 1000 über Limone 1400 und Limonetto bis zum Tendepass hinzieht und als Riserva Bianca vermarktet wird.

Pistenplan Riserva Bianca. Das Skigebiet erstreckt sich über drei nebeneinanderliegende Höhenzüge und den dazwischenliegenden Tälern. Der linke Bereich Cros, der nicht mit dem restlichen Skigebiet verbunden war, ist der stillgelegte Teil. Auch am ganz rechten Skigebietsrand wurde das Skigebiet gestutzt. Wo heute noch eine lange 2SB steht, gab es früher fünf Schlepplifte und eine kurze 2SB.
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Alte Marchisio 2SB Sole die zumindest seit dem letzten Schneefall nicht mehr in Betrieb war. Durch den Neubau der 8EUB wurde dieser früher einmal einzige Zubringer von Limone aus ins Skigebiet überflüssig und wird wohl bald komplett stillgelegt (wenn das nicht schon passiert ist).
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Unterer Teil der Strecke der 2SB mit schönen roten Stützen.
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Start der 2005 erbauten 8EUB Severino Bottero, die etwas weiter hinten im Talschluss beginnt und im Vergleich zur alten 2SB eine bessere Anbindung an die weiteren Lifte oben im Skigebiet bietet.
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Blick von der Bergstation der 8EUB auf die 4KSB Alpetta.
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In der Agamatic 4KSB Alpetta. Die Piste direkt unter der Bahn war am morgen noch für Renntrainings gesperrt.
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Blick nach Westen über das Skigebiet. Im Hintergrund sind einige Schneisen der Lifte von Limone 1400 zu erkennen. Das Skigebiet erschließt auch noch das Tal dahinter.
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Blick von der Bergstation der 4KSB nach Süden. Hier verläuft laut Pistenplan eine Skiroute (von rechts nach links), die allerdings nur durch einen kurzen Aufstieg von der Bergstation der 4KSB Pian del Leone – Pancani aus zu erreichen ist. Aufgrund der hohen Temperaturen heute und der damit verbundenen erheblichen Lawinengefahr hab ich die komplett abgelegene Route leider auslassen müssen.
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Blick Richtung Norden: Poebene und Monte Viso, die heute leider beide im Dunst lagen.
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Monte Viso im Zoom.
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4KSB Alpetta. Dahinter die zu dieser Saison neu von CCM erbaute 2SB Pian del Sole, die die Verbindung zur alten Zubringer-2SB herstellt.
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Nach einer Abfahrt an der 4KSB fahre ich weiter in Richtung des mittleren Teils des Skigebietes, vorbei an diesem massiven Lawinenabgang, der sogar ein wenig in die Piste hineinragte.
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Blick zurück auf die Lagone Piste, die ich gerade gefahren bin. Dahinter die 4KSB Alpetta.
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Weiter geht es mit der 4KSB Pian del Leone - Pancani auf den höchsten Punkt des Skigebietes (2085m). Wo heute eine lange 4KSB verläuft, liefen früher einmal 4 Schlepplifte, die allerdings auch nicht mehr Pisten erschlossen haben als die KSB heute.
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4KSB Pian del Leone - Pancani im oberen Teil. Hier kann man die ganze Geländekammer auch abseits der Piste befahren, heute gab es aber links im steilen Bereich einige kleinere Lawinenabgänge.
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Bergstation der 4KSB Pian del Leone - Pancani. Dahinter sieht man eine Aufstiegspur, die zur Skiroute nach Limone Piemonte führt.
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Schöne, aber leider kurze Gratabfahrt zur Bergstation der Cabainara 4KSB. Im Tal liegt Limone 1400, mein nächstes Ziel.
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Oberer Teil der Abfahrt an der Cabainara-KSB, die an dieser Stelle teilweise eingezäunt ist, um ein Wegwehen des Schnees zu verhindern.
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Limone 1400 und die vier dort startenden Lifte.
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Alte Sacif 2SB Morel 1400, die Limone 1400 mit Limonetto als Tal-Berg-Talbahn verbindet. Links daneben startet die Colle die Tenda 4SB.
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In der alten Morel 1400 2SB.
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Bergstation der 2SB mit Ausstiegen in beide Richtungen. Dahinter der mittlere Teil des Skigebietes, den ich gerade abgefahren bin.
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Blick zurück zur schwarzen Piste an der Cabainara KSB. Oben kann man gut die Schneefangzäune erkennen.
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Die gleiche Richtung noch mal ohne Zoom. In der Mitte liegt Limone 1400. Rechts neben den Abfahrten an der Cabainaira KSB verläuft eine interessante unpräparierte Route, die ich aber wegen der erhöhten Lawinengefahr an diesem Tag auch auslassen musste. Links von der Mitte des Bildes ist noch die Schneise eines ehemaligen Schleppliftes zu erkennen. Sie stammt von dem Vorläufer der neu trassierten KSB.
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Nach einer Abfahrt an der 2SB zurück nach Limone 1400 nehme ich die Colle di Tenda 4SB die alleine auf der Vorderseite des Berges 5 Abfahrten erschließt. Auf der Rückseite kommt noch die Verbindung nach Limonetto dazu.
Auf einer der roten Abfahrten kommt man an dieser Ruine vorbei. Im Hintergrund die Bergstation der Tal-Berg-Tal-2SB.
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Ich fahre ein weiteres Mal mit der Tenda 4SB, um dieses Mal die die nördliche schwarze Abfahrtsvariante auszuprobieren. Piste der 4SB im oberen Bereich, dahinter ist ein Großteil des Riserva Bianca Skigebietes zu sehen.
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Schwarze Abfahrt mit nettem Baum mitten auf der Piste. Fast alle Bäume sind hier übrigens Laubbäume. Auch die so oft im Piemont anzutreffenden Lärchen gibt es hier fast nicht. Vom Bewuchs der Berge hat mich Limone sehr stark an die Skigebiete in der Toskana erinnert.
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Nach einer Abfahrt nach Limonetto nehme ich die alte Tal-Berg-Tal-2SB, dieses mal von der hinteren Seite um wieder nach oben zu kommen.
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Oben angelangt mache ich erst mal Mittagspause und genieße den herrlichen Ausblick in den westlichsten Sektor der Riserva Bianca, der einst mit fünf Schleppliften und einer 2SB erschlossen war. Gut zu erkennen ist rechts unten die Bergstation der ehemaligen 2SB und rechts darüber die Schneise eines stillegelegten Schleppliftes. Der Bereich am ehemaligen Schlepplift ist heute nicht mehr erschlossen.
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Nach der Mittagspause fahre ich wieder auf die andere Seite nach Limone 1400 ab. Bei voller Südausrichtung und über 15 Grad ist der Schnee hier am Mittag sehr sulzig zu fahren. Erneut nehme ich die Colle die Tenda 4SB um wieder in die Nähe des Colle di Tenda zu kommen.
Von der Bergstation der 4SB kann man den oberen Teil der noch recht neuen Ceretti & Tanfani 2SB Pernante sehen, die von Limonetto raufführt und an diesem an Tag leider nicht in Betrieb ist. Bis auf den Starthang an der 2SB kann man aber alle Pisten der Bahn auch mit Hilfe der Colle die Tenda 4SB fahren. Links unten führte bis vor 1 oder 2 Jahren noch ein Kurvenschlepplift schräg den Hang entlang und dann nach einer Kurve steil nach oben bis zum Scheitelpunkt des Tendepasses. Mittlerweile ist der Lift jedoch leider abgebaut.
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Bilder vom abgebauten Schlepplift gibt es hier: http://alpinforum.com/forum/viewtopic.p ... e+piemonte

Blick von der Colle die Tenda Bergstation zum Scheitelpunkt des Passes. Deutlich zu sehen ist die Straße, die früher auch als blaue Piste fungierte, als der Schlepplift noch stand. Die sehr steile obere Trasse des Schleppliftes und das Lifthäuschen an der Passhöhe sind ebenfalls noch zu erkennen. Es ist erstaunlich und untypisch für Italien, dass der Lift so schnell nach seiner Stilllegung abgetragen wurde.
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Da mich der Blick nach Süden über den Bergkamm sehr gereizt hat, beschloss ich den letzten Aufstieg auf der Passtrasse zu Fuß mit geschulterten Skiern anzugehen.

Bis zu den Ruinen war der Weg noch eingeebnet und damit komfortabel, danach ging es auf losem Schnee, in den ich immer wieder tief einsank, weiter.
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Nach gut 20 Minuten kam ich oben am Grat an und konnte den Blick nach Süden genießen.
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Blick nach Osten. Der ganze Berg ist hier mit Militärbauten und Forts verbaut. So steht hier auch das Fort Centrale, das mit seinen großen Militärbauten die Dimensionen eines kleinen Dorfes einnimmt.
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Panorama nach Westen. Der stillgelegte Schlepplift zum Tendepass hatte seine Bergstation an der Paßhöhe hinter dem kleinen Gipfel im Vordergrund.
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Blick nach Süden ins Skigebiet von Limonetto. Links unten ist ein Stück der 2SB Pernante zu erkennen. Rechts oben sieht man die Bergstation der Colle di Tenda 4SB, von der ich zu meinem jetzigen Standort zu Fuß aufgestiegen bin.
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Als Belohnung für den Aufstieg konnte ich eine herrliche Abfahrt im Tiefschnee zur Piste an der 2SB genießen. Mit dem abgebauten Lift hätte man diese Abfahrt beliebig oft wiederholen können. Wirklich schade um den Lift, vor allem auch wegen dem Panorama Richtung Süden an der Passhöhe.
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Weiter unten an der 2SB.
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Ein drittes Mal Mal nehme ich die Morel Tal-Berg-Tal 2SB von Limonetto aus und danach die Colle die Tenda 4SB Bahn, um auch die offizielle Abfahrt vom Colle di Tenda zur 2SB Pernante noch mal zu fahren. Dabei genieße ich ein letztes Mal das Panorama über den östlichen Skigebietsteil, über den ich nun zu meinem Auto zurückkehren werde.
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Direkte Abfahrt von der 4SB zur 2SB Pernante. Etwa an der Kreuzung der Pisten muss die Talstation des Kurvenschleppers gewesen sein, der dann an dem einzelnen Baum entlang nach der Kurve steil den Hang hinauf geführt hat.
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Ceretti & Tanfani 2SB Pernante weiter unten, von der ehemaligen Bergstation der Zubriger-2SB in den Limonetto-Sektor aufgenommen. Von da aus ging es früher mit 2 Schleppliftsektionen hinauf auf die Paßhöhe (links oben) wo man noch heute das Dach des Lifthäuschen erkennen kann.
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An der ehemaligen 2SB Bergstation entdecke ich eine aufschlussreiche alte Karte, die den Zustand des Skigebietes vor ca. 15 Jahren aufzeigt. Der eben angesprochen Limone Sektor ist ganz rechts und auch links ist der 1998 stillgelegte Cros-Sektor noch mit drauf. Der mittlere Teil des Skigebietes hat sich relativ wenig verändert, jedoch sind alle Schlepplifte mittlerweile durch Sesselbahnen ersetzt worden und auch die EUB gab es zu dieser Zeit noch nicht.
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Ortsteil Limonetto mit der zur Olympiade 2006 erbauten 2SB, die heute nicht in Betrieb war. Hinter dem Haus mit den geschwungenen Dach startet die alte 2SB Morel.
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Noch mal der Blick auf den mittleren Teil des Skigebiets und Limone 1400.
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Da es schon nach 15:00 Uhr war, ging es nun zurück zu meinem Startpunkt in Limone. Hier die Cabanaira 4KSB an der ich noch eine Wiederholungsfahrt auf der roten Piste einlegte.
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Blick zurück auf den westlichen Teil mit Limone 1400 und den im hinteren Tal liegenden Limonetto.
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Schöne Piste an der 4KSB Pancani. Die Piste ist zwar etwas eingeebnet, folgt ansonsten aber dem natürlichen Geländeverlauf.
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Nach einer Fahrt mit der Pancani 4KSB schaue ich mir noch einmal von oben die herrlich gelegene Skiroute nach Limonetto an, die nach unten enger und waldiger wird.
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Ein zweites Mal fahre ich die Pancani - Pian del Leone Piste. Im unteren Teil kürze ich wenig durch das Gelände ab, um zu einem weiteren interessanten Lift zu kommen: Der Kurvenschlepplift Panice, der heute leider auch nicht in Betrieb ist.
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Die gewalzte Piste deutet aber daraufhin, dass der Lift zumindest am Wochenende oder in der Ferienzeit noch in Betrieb ist.
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Aus der 4SB Belvedere, die mich zurück nach Limone bringt, schaue ich noch mal auf die tolle Piste an der 4KSB Pancani zurück.
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Piste an der Belverere Sesselbahn. Der Lift selbst verläuft links außerhalb des Bildes.
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Oben angekommen möchte ich auch noch die im letzten Sommer als Ersatz für einen Schlepplift von CCM gebaute 2SB Pian del Sole fahren. Im Hintergrund ist die Bergstation der (stillgelegten?) Marchisio-2SB Sole zu sehen, die früher als Zubringer von Limone diente. Heute verläuft die EUB rechts außerhalb des Bildes und führt deutlich höher als die alte 2SB.
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Als letzter Fahrgast fahre ich noch mal mit der 4KSB Alpetta auf den zweithöchsten Punkt des Skigebietes hoch und genieße die abschließende 1000 Hm Abfahrt nach Limone.
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In der Mitte der nett trassierten Talabfahrt. Unten ist die links verlaufende EUB zu erkennen. Rechts hinter dem Wall gibt es noch zwei Übungslifte, eine 2SB und ein Schlepplift, die allerdings nicht mit dem übrigen Skigebiet verbunden sind.
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Nach dem Skifahren habe ich mir noch den Ort Limone Piemonte angeschaut. Im Gegensatz zu Limone 1400 und Limonetto ist der Hauptort von Limone eine historisch gewachsene jahrhunderte alte Ortschaft, die vor allem im alten Ortskern mit vielen renovierten Häusern sehr gepflegt aussieht. Es scheint so, als ob der Tourismus hier noch floriert und das Geld vor allem im historischen Ortskern, aber auch darum herum in den neueren Häusern, wieder investiert wird.
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Altes Schild an einem Haus im historischen Ortskern, das auf eine touristische Ära vor dem Wintertourismus hinweist
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Nach dem Abstecher in den Ort und dem obligatorischen Einkauf in einem Alimentari mache ich mich auf den Weg Richtung Süden zum Meer. Als erstes geht es durch den Tendetunnel, der in Limone 1400 direkt unter dem Skigebiet startet und in Blockabfertigung jeweils nur in eine Richtung befahren wird. Im Tunnel sieht man noch die Markierungen, die darauf hinweisen, dass der sehr enge Tunnel früher zumindest für PKW mit Gegenverkehr befahren wurde.
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Nach dem Tunnel schließt sich das Tendetal an, durch das sich die Straße Richtung Mittelmeer nach unten schlängelt. Interessant ist hier vor allem die Bahnstrecke vom Mittelmeer zum Tendepass, die sich das Tal mit der Autostraße teilt. An 3 Stellen macht die Bahn eine 360 Grad Kurve, um die Steiugung der Strecke zu reduzieren.
In der Dämmerung erreiche ich Ventimiglia, wo ich mich durch das Gewusel der Stadt Richtung Meer durchschlage, um noch den Rest des Sonnenuntergangs mitzubekommen.
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In der Dunkelheit fahre ich weiter nach Nizza zu meinem Hotel. Unterwegs mach ich noch Halt in Monaco, wo ich eine Runde auf Formel 1 Strecke drehe und mir anschließend das Casino und den Hafen mit seinen imposanten Jachten anschaue.
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So geht ein schöner Skitag auf der Küstenstrasse nach Nizza bei frühlingshaften Temperaturen zu Ende. Vom Gefühl her kam der heutige Tag meinen Sommerskitagen Ende Juni 2010 am Stelvio und in Cervinia sehr nahe. Der große Unterschied aus Bergen mit Schnee und dem sehr warmen milden Klima am Abend nach dem Skifahren gefällt mir einmal mehr, wobei es dieses Mal nicht Sommer ist wie letztes Jahr im Juni, sondern der Winter sich gerade erst seinem Ende zuneigt. Die Kombination aus Skifahren und Meer ist natürlich noch ein wenig aussergewöhnlicher als reines Sommerschifahren und macht die Seealpen für mich deshalb um diese Jahreszeit äußerst atrraktiv.

Was bleibt zu Limone Piemonte abschließend zu sagen?
Meine Erwartungen an das Skigebiet wurde heuten voll erfüllt, ja sogar ein wenig übertroffen. Das Skigebiet ist hochalpiner, mit steileren Pisten versehen und mit steileren Bergen umgeben, als ich es mir vorgestellt hatte. Die tolle Landschaft, das Panorama zum Monte Viso und in die Poebene, die Einsamkeit am Tendepass und die umliegenden schroffen Berge haben mir sehr gut gefallen und man kann sich kaum vorstellen, dass man sich schon so nahe am Meer aufhält. Die durchdachte und gegenüber den vielen Schleppliften von früher effizientere Erschließung der Riserva Bianca, die meist schön trassierten, und mit weniger Modellationen als erwartet versehenen Pisten, haben mich überzeugt. Natürlich hätte mir das Skigebiet mit alten Liften und der usrprünglichen Anordnung der unzähligen Schlepplifte noch besser gefallen, aber nachdem man die alten Lifte nun schon ersetzt hat, hat man zumindest bei den Ersatzalagen eine sinnvolle Planung und Realisierung vorgenommen (Aufteilung SB und KSB, Neupositionierung der Trassen, Venetzung der einzelnen Lifte etc.)
Weitere Plusunkte in Limone waren das heute sehr leere Skigebiet, das tolle Wetter mit Temperaturen bis zu 15 Grad und die für diese Jahreszeit überdurchschnittliche Schneelage.

Negativ aufgefallen sind mir im Wesentlichen die Stilllegungen in den beiden Randbereichen der Riserva Binaca. Der Verlust des gesamten Cros Sektors links des Skigebietes und des Schleppliftes zur Passhöhe des Tendepasses und eines weiteren ehemals erschlossenen Gipfels oberhalb von Linonetto am rechten Rand des Skigebietes schmerzen doch sehr. Die erneute Erschließung dieser Bereiche wären das i-Tüpfelchen auf einem ansonsten schon gelungenen Skigebiet, sind im Zuge der allgemeinen Einsparungen und vor allem in Italien üblichen Liftstilllegungen jedoch leider sehr unwahrscheinlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Fr, 10.06.2011, 2:56 
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Das Gefühl mit dem Schifahren in den Seealpen teile ich sehr. Ich war ja um den 1. April da bei Temperaturen von teilweise fast 20°C. Meine Erinnerungen an Limone sind sehr gemischt: neue Lifte ok, aber eben auch langweilig, die meisten Pisten eh nicht so spannend, dann kann man eigentlich auch 1000km vorher schon irgendwo anhalten und schifahren. Die ganzen Stilllegungen haben mich sehr genervt. Ansonsten fand ich vieles (im Tal) lieblos, großüberbauung der 70er und 80er ohne Plan, die Hälfte davon ziemlich verkommen und alles reichlich morbide. Kein Vergleich zu dem wunderschönen französischen Tal auf der Südseite (bis man dann nach Ventimiglia kommt, was ja auch eine Katastrophe ist). Was mir an Limone gefallen hat ist die Landschaft und die besondere Lage. Einige Pisten waren auch sehr nett. Mit Abstand das faszinierendste dürfte aber die gigantische OffPiste-Sektoren sein, die von den Lift direkt oder zumindest fast erschlossen werden (ganz links außen und dann oberhalb von L1400 zwischen den beiden Schigebietsteilen). Wenn das mal nicht lawinengefährdet ist, dürfte das ziemlich Spaß machen. Auch wird man in dieser Ecke wohl eher wenig Konkurrenz haben.

Ich fand übrigens den Schipass unglaublich viel zu teuer für ein Schigebiet, dass objektiv betrachtet ausgesprochen mittelmäßig ist (ich mochte halt die Exotik, aber dafür kann man schlecht 10 Euro mehr berechnen beim Schipass, zumal die Hauptzielgruppe aus der Region stammen dürfte ;) ).

Danke jedenfalls für den schönen Bericht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Fr, 10.06.2011, 12:01 
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Schade, dass du in Lurisa Pech hattest - wieso bist nicht einfach am Tag darauf dort gefahren? :-)


Zitat:
Talstation von außen mit der überbreiten Ausfahrtstütze.
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Das Gebäude links schaut mir aber aus, als ob da entweder eine Parallelanlage geplant war - oder evtl. der ursprüngliche Lift eine Weile in Betrieb blieb, als der neue ESL gebaut wurde?

Abgebauter SL zum Pass: Oh mann ist das assig - d.h. man kommt jetzt nirgends mehr mit dem Lift bis ganz rauf, um nach Süden schauen zu können?

Warst du egtl. schon mal in Mondolè? Um einen Vergleich zu haben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Fr, 10.06.2011, 22:38 
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Zitat:
Ansonsten fand ich vieles (im Tal) lieblos, großüberbauung der 70er und 80er ohne Plan, die Hälfte davon ziemlich verkommen und alles reichlich morbide. Kein Vergleich zu dem wunderschönen französischen Tal auf der Südseite (bis man dann nach Ventimiglia kommt, was ja auch eine Katastrophe ist).

Das kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Ich fand den alten Ortskern von Limone sehr hübsch und schön hergerichtet. Die neueren Bauten aussenrum waren sicher teilweise ein wenig morbide aber bei weiten nicht so arg wie oft in Frankreich oder in vielen andere italienischen Skigebieten. Für mich machte das ganze einen relativ prosperierenden Eindruck.
Ventimiglia: Volle Zustimmung.

Zitat:
Was mir an Limone gefallen hat ist die Landschaft und die besondere Lage. Einige Pisten waren auch sehr nett. Mit Abstand das faszinierendste dürfte aber die gigantische OffPiste-Sektoren sein, die von den Lift direkt oder zumindest fast erschlossen werden (ganz links außen und dann oberhalb von L1400 zwischen den beiden Schigebietsteilen). Wenn das mal nicht lawinengefährdet ist, dürfte das ziemlich Spaß machen. Auch wird man in dieser Ecke wohl eher wenig Konkurrenz haben.

Kann ich so auch unterschreiben.

Zitat:
Ich fand übrigens den Schipass unglaublich viel zu teuer für ein Schigebiet, dass objektiv betrachtet ausgesprochen mittelmäßig ist (ich mochte halt die Exotik, aber dafür kann man schlecht 10 Euro mehr berechnen beim Schipass, zumal die Hauptzielgruppe aus der Region stammen dürfte ;)

Die 33.- Euro für den Tagesskipass fand ich jetzt weder besonders teuer noch besonders billig. Für ein Skigebiet mit knapp 100 Pistenkilometern zahlt man in den Zentralalpen eher etwas mehr. Für italienische Verhältnisse ist der Preis vielleicht leicht überteuert, aber nicht so extrem wie du das schreibst.


Zitat:
Schade, dass du in Lurisa Pech hattest - wieso bist nicht einfach am Tag darauf dort gefahren? :-)

Der nächste Tag war schon für Isola verplant und ich hatte schon ein Hotel in Nizza reserviert...

Zitat:
Talstation von außen mit der überbreiten Ausfahrtstütze.
Das Gebäude links schaut mir aber aus, als ob da entweder eine Parallelanlage geplant war - oder evtl. der ursprüngliche Lift eine Weile in Betrieb blieb, als der neue ESL gebaut wurde?

Das glaube ich nicht, links in dem kleinen Gebäude hinter der Stütze ist der Raum mit den Schaltschränken bei dem die Prospekte und Dokumente auf dem Boden lagen. Da würde der Platz für einen eigene Anlage nicht reichen.

Zitat:
Abgebauter SL zum Pass: Oh mann ist das assig - d.h. man kommt jetzt nirgends mehr mit dem Lift bis ganz rauf, um nach Süden schauen zu können?

Ja, so ist es leider und deshalb doppelt schade um den Lift. Zum einen schmerzt der Verlust der steilen Pisten direkt am Lift und zum anderen das Passfeeling und die Sicht nach Süden.

Zitat:
Warst du egtl. schon mal in Mondolè? Um einen Vergleich zu haben ...

Nein leider nicht. Bis 3 Tage vor dem Start meiner Tour hatte ich noch mit 4 Tagen Zeit gerechnet und da wäre Mondole an dem zusätzlichen Tag dran gewesen. Ich war dann noch am überlegen ob ich statt Lurisia und Limone nicht Mondole anfahren sollte habe mich dann aber doch für ersteres entschieden.
Deinen und Harzwinters Berichten nach muss Mondole aber extrem genial sein... so dass ich da bald noch mal hin muss....

Mein subjektiver Vergleich (wobei ich Mondole ja wie gesagt ja nur vom vorbeifahren und aus ein paar Berichten kenne).

Limone:
- Höhere Berge, schroffere Landschaft und alpineres Feeling
- Skigebiet eher länglich über 3 Täler/Bergrücken aufgebaut
- wenig alte Lifte (die noch in Betrieb sind)
- Mehr Off-Piste und Varianten Möglichkeiten
- Panorama Richtung Süden/Meer (nach kurzem Aufstieg)
- viele LSAP Anlagen die noch vorhanden sind (vor allem Cros)

Mondole:
- Flachere Berge, aber trotzdem steil abfallend zur Poebene
- Deutlich besseres Panorama in die Poebene (weil freie Sicht)
- Skigebiet eher kreisförmig aufgebaut, insgesamt vermutlich größer (mit Frabosa Soprana)
- interessanterer Liftmix (SL, ESL, 2SB, 4SB, 6KSB; noch einige alte Lifte erhalten,)
- viele LSAP Anlagen die noch vorhanden sind (vor allem Frabosa Soprana)


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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Fr, 10.06.2011, 22:53 
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Ah, jetzt check ich den Grund für den überbreiten Niederhalter - die ist ja direkt über den Fluss gebaut! Das hatte dann also statische Gründe. Somit ein echtes Unikat.

Echt, ich wollte nächstes Jahr endlich Limone fahren, aber mit dem fehlenden Lift auf den Pass und dem anderen stillgelegten Zeux da hab ich schon wieder so was von überhaupt keine Lust und werde es wohl eher um das eine oder andere Jahr verschieben. Außer es ergibt sich zufällig ein verlängertes WE mit meinem Vater dort unten, den kann ich in der Gegend außer nach Mondole nur nach Limone bringen :)

LSAP-Anlagen in Mondole: Na, arg viel steht da aber auch nicht rum. Kompletterweise egtl. nur der eine SL in Frabosa, sonst gibt's maximal Stationen oder einzelne Stützen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Sa, 11.06.2011, 8:41 
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@Ortsbild: im alten Kern war ich nicht. Mehr in Limonetto und L1400 - das kann sicher sehr anders wirken. Ich meinte auch mehr das ganze Tal. Aber den Unterschied zu F finde ich schon sehr krass, also das Südpiemont ist so eine Sache (klar, nicht nur Limone). Aber ich fand das schon recht morbide, so viele geschlossene Appartementhäuser, wo der Putz bröckelt, hat mich an Pian Muni und St. grée erinnert.

Zum Preis: wir haben halt in Isola deutlich weniger bezahlt (hab die Zahlen nicht mehr im Kopf) und das Schigebiet in Isola ist gefühlt 3x so groß (real sicher nicht). Aber klar, in Tirol gehts viel teurer. Aber darum fahr ich da auch nicht hin. Nicht, weil ich die Kohle nicht ausgeben will, sondenr weil preis / leistung für mich nicht stimmen. Limone würde ich so 23 Eur für einen Halbtagespass ansetzen. Isola würde ich über 30 zahlen. Realität war aber quasi andersrum. Gut, wie gesagt, in manchen Tiroler Schigebiet bräuchte ich negative Preise, um einen Anreiz zu haben. In Alt-Alagna hätte ich vermutlich bis 60 gezahlt. In Zermatt habe ich den hohen Preis früher immer gern gezahlt, weil es das einfach wert war. Jetzt, mit dem Unfug in Cervinia und bestimmten neuerungen in Zermatt, fällt mir das etwas schwerer. Aber das ist ja auch nur meine Meinung. Cortina zB fand ich fast günstig, obwohl der fast 40 Eur gekostet hat, glaube ich (man mein Gedächntis), aber das war sooo schön da!

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 Betreff des Beitrags: Re: Seealpen Tour 2011
BeitragVerfasst: Do, 16.06.2011, 14:10 
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Ich habe mal auf der im Bericht oben geposteten ca. 15 Jahre alten Karte eine Zusammenstellung der damals/heute Liftsituation eingezeichnet. Man kann gut sehen, wie viele Lifte rechts und links des Skigebietes weggefallen sind, aber auch, dass sich in der Mitte (bis auf die effizientere Erschließung durch neue Lifte) recht wenig am Pistenangebot verändert hat.

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Zuletzt geändert von Mt. Cervino am Do, 16.06.2011, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.

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