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BeitragVerfasst: Mi, 15.02.2006, 17:36 
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In meinen Archiven zu Thematik der Erschließung des Chavièregletscher Ende der 60er Jahre habe ich auch eine Skizze der ursprünglichen Planung zum Bau der Station Val Chavière und ihres Liftnetzes auf dem Chavièregletscher und den Hängen der Aig. de Péclet und des Dôme de Polset. Die Luftaufnahme zeigt hochinteressante Planungsdetails bezüglich der Lage der Station und der Position ihrer diversen Liftanlagen.

voilà:

Bild


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BeitragVerfasst: Do, 13.04.2006, 20:55 
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Hab das ganze mal in eine Karte übetragen, wenn auch noch mit einigen Fehlern...


Dateianhänge:
karte-skizze-lift.jpg
karte-skizze-lift.jpg [ 187.17 KiB | 6450-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Do, 13.04.2006, 21:19 
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schoene bilder! Dass wuerde ja ein superskistation gewesen sein.

Dass sommerski angebot von Val Chavière wuerde auch mal viel besser sein im vergleich mit Val Thorens (dass glaube ueberhaupt kein sommerski mehr anbietet). Aber, ein schaukel von Val Chavière mit Meribel waere sehr schierig gewesen sein. Deshalb verstehe ich die wahl Val Thorens zu entwickeln statt Val Chavière .

Frage: war es damals ein wahl zwischen entweder Val Chavière oder Val Thorens?


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BeitragVerfasst: Do, 13.04.2006, 21:55 
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Nein, es war andersherum: entweder beides oder nichts.

Das Vallée de Belleville wurde in den frühen 60er Jahren mit fremdem Kapital von einem Mann namens Fontanet, der sich dafür extra in St. Martin zum Bürgermeister wählen ließ, in Form der Station Les Menuires entwickelt. Leider war das aus verschiedenen Gründen ein ziemlicher Reinfall, so dass seine Gesellschaft ziemlich bald mit halbfertigem Ort und völlig pleite da stand. Also suchte man Rettung von außen und jemanden der dies bezüglich richtig im Geschäft war. Pierre Schnebelen, eine Legende unter den Skistations Pionieren, war damals mit seinen Mitte 30 extrem erfolgreicher Jungunternehmer, den seine extreme Linie und seine großen Visionen in kurzer Zeit als Manager von Tignes zum Millionär gemacht hatten. Aufgrund seines extremen Erfolges in Tignes bat man ihn, in Les Menuires einzusteigen, um die Sache zu retten. Er sagte unter der Bedingung zu, dass Val Thorens und Val Chavière sein Revier werden würden, was ihm auch zu gesagt hatte. Das ganze nahm seinen Lauf, die PLanungen schritten voran (es wurden bereits Schienen für eine Stollenbahn zum Péclet gebaut etc) und dann wurden die kritischen Stimmen immer lauter. Val Chavière lag mit seinem gesamten Schigebiet im Nationalpark de la Vanoise! Gegen diese Verletzung wehrten sich mehr und mehr Leute, ausschlaggebend waren am Ende aber die Naturkatastrophen der späten 60er Jahre, die zu einem Umdenken bezüglich allzugewagter Planungen führten. So war letztendlich die Gefährdung durch Lawinen- und Erdrütsche des Val Chavièregeländes der Geund, warum dieser Teil des Projektes gekippt wurde und der Val Thorensteil nur sehr eingeschrängt genehmigt wurde. Insbesondere das riesige Sommerschigebiet, auf das es Schnebelen entscheidend ankam, wurde auf wenige Anlagen dezimiert. Er verließ darauf Anfang der 70er Jahre das Projekt und der Betrieb in Val Thorens kam entsprechend schleppend in Gang. Erst im Laufe der 80er Jahre und insbeonsdere in den 90er Jahren entwickelte sich die Station zu dem, was sie heute ist. Allerdings muss man sagen, dass das Val Thorens der 70er Jahre voll im Großen und Ganzen das reizvollste gewesen sein dürfte, mit Ausnahme der Tatsache, dass die Anlagen Caron und Rosael noch nicht existierten. Ansonsten wurde das Schigebiet im großen und ganzen eher rückgebaut und banalisiert.

Auf dem Chavièregletscher wäre heute auch nur noch sehr eingeschränkt Sommerschilauf möglich, dennoch sicherlich besser als auf den meisten anderen franz. Gletschern. Das Schigebiet wäre wohl mit dem in Les Deux Alpes zu vergleichen gewesen. Unvergleichlich hingegen ist die einzigartige Schönheit des Geländes. Dieses sehr versteckte Hochtal mit seinem Gletscherrondell ist schon sehr beeindruckend, dazu kommt, dass das Gebiet sich Etage für Etage der 3500m entgegen gehangelt hätte, was eine räumlich sehr reizvolle Aufteilung ergeben hätte.

P.S. Eine Verbindung zu den anderen der 3 Täler stand damals sicher sehr im Hintergrund. Val Thorens - Val Chavière sollte ein Schigebiet der Extraklasse werden, mit dem sich Gebiete wie Meribel und Courchevel gar nict erst hätten zu messen brauchen. Bis heute ist es ja so, dass man eigentlich genauso gut im Vallée de Belleville allein Schiurlaub machen und sich das Tal von Meribel schenken könnte. Interessanter ist da schon wieder Courchevel, weil es weniger schlauchförmig aufgebaut ist als die anderen beiden Gebiete.


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BeitragVerfasst: Fr, 14.04.2006, 16:46 
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Interessant vor allem, daß die Genehmigung der Nationalparkverwaltung unter dubiosen Umständen schon erteilt war, und sich dann erst anschließend "l'affaire de la Vanoise" daraus entwickelte, die damals politisch angeblich bis in die höchsten Pariser Kreise wirkte.

Ich habe vor einiger Zeit mal angefangen, ein paar Zeilen aus unserem Büchlein "Vanoise victoire pour demain" raus zu übersetzen (ich hab es wieder aufgegeben, zu anspruchsvoll daraus einen vernünftigen deutschen Text zu machen). Hier ein kurzer Abschnitt, der die Goldgräberstimmung die damals herrschte ganz eindrücklich darstellt:

Zitat:
La ruée vers l'or blanc: Der Ansturm auf das weiße Gold

"Schnee zu verkaufen". So lautet der Titel einer Studie von Schülern der "École des Hautes études commerciales" [in etwa: höhere Handelsschule] in Lille nach dem Geschmack und den Wünschen der potentiellen Mieter und Zweitwohnungsbesitzer im Hochgebirge. "Schnee zu verkaufen", ein Titel der dem Absolventen der H.E.C., Minister für Arbeit und Bevölkerung und Präsident des Generalrats von Savoyen, Joseph Fontanet, nicht widerspricht, der im April 1970 die 3. Alpine Bauausstellung eröffnet.
Er kommt mit einer guten Neuigkeit für die Bauträger aller Art: Die Regierung hat soeben den "plan neige" gebilligt.

Am 18. Februar 1970 trifft sich im Hotel Matignon ein ministerielles Kommitee das sich mit den Problemen des Tourismus befasst. Es ist das erste Mal seit mehreren Jahren. Um die Verspätung aufzuholen beschließt man Dampf zu machen. Vor allem was die Erschließung des Hochgebirges betrifft, was das wesentliche der Debatte ausmacht. Frankreich verfügt über ungefähr eine Million Skifahrer, und die Zahl steigt jedes Jahr um ca. 10%¹. Um sie aufzunehmen gibt es nur 135 000 "Betten", darunter 45 000 "alte" und 90 000 zu bauende nach dem 5. Plan, in einem Tempo von 18 000 pro Jahr. Falls dieses Tempo beibehalten würde, bräuchte man zwanzig Jahre um die gesamten Standorte zu erschließen und Frankreich, eingenommen von der Geschwindigkeit seiner Nachbarn, würde riskieren, die Schlacht um den Schnee zu verlieren: Den Ansturm auf das weiße Gold. Das wäre enttäuschend, denn unser Hochgebirge ist der Haupttrumpf unseres Tourismus. "Unsere große Chance, die wir nicht verpassen sollten", bekräftigen die Minister, entschlossen nach vorne zu preschen. Ab 1971 soll das Kreditvolumen für die Infrastruktur beinahe verdreifacht werden: 34 Millionen im Vergleich zu 13 im Jahr 1969 für Straßen, Elektrizität, Wasser. Und das Tempo des Baus verdoppelt: 150 000 Betten während dem 6. Plan und 215 000 nach dem 7. Ergibt, insgesamt, 365 000 Betten, zu bauen von nun bis 1980. Während der kommenden 10 Jahre hat "der Schnee die Priorität in den Ausgaben für touristische Ausstattung".

Voller Erwartung reiben sich die Bauträger die Hände. Und alle Profis der Bauindustrie, bisher eingeschränkt durch die Politik der beschränkten Kreditvergabe. Zumal sie wissen daß sie im Schoß der Regierung die Unterstützung zahlreicher Minister finden, darunter selbstverständlich die "Skifahrer-Finanzierer" Albin Chandalon und Valéry Giscard d'Estaing, aber vor allem ihren direkt an der Sache interessierten savoyardischen Landsmann Joseph Fontanet, der, zwei Monate später, vor den Journalisten der Tourismus- und Freilandvereinigung nicht verpasst, die "erbitterte Schlacht" zu beschwören, "die sich die vier europäischen Länder (Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich) um die Eroberung des Schnee-Marktes liefern".
Dieser patriotische Höhenflug scheint ihn vergessen zu lassen, daß in der Schlacht die "französische" Armee seines Heilsbringers Pierre Schnebelen gebildet wird von "stark vertretenem internationalem Kapital" und von "amerikanischen Ketten" (Interview Le Monde). Kuriose Art und Weise für Frankreich, die Schlacht zu gewinnen indem man das Terrain den Ausländern abliefert! Scheinbar entfällt dieser Aspekt Joseph Fontanet, der fortfährt: "Der Einsatz in dieser Schlacht ist beachtlich. Einige Zahlen können eine Vorstellung davon liefern: 5 Millionen amerikanische und europäische Skifahrer gehen im Moment dem Skisport in den Alpen nach. Sie stellen ein Minimum von 50 Millionen Touristen-Tagen dar, das ergibt einen Umsatz von 7,5 Milliarden Francs. In fünf Jahren - das heißt morgen - werden es 10 Millionen sein. Nun, unser Land, das trotz allem in diesem Kampf Trümpfe erster Ordnung besitzt, wird die Ski-Schlacht verlieren falls nicht eine umgehende und sehr wichtige Maßnahme ergriffen wird. Um zu antworten ?...? auf die ausländische Nachfrage, muß man von heute bis 1973 150.000 neue Betten bauen. Ihr Bau bringt die Schaffung von 40 000 Arbeitsplätzen mit sich, die Realisierung eines Umsatzes von 2,25 Milliarden Francs, von dem sich ein Großteil aus Einnahmen von Devisen bildet, die von den ausländischen Touristen nach Frankreich gebracht werden oder nicht von den französischen Touristen ins Ausland gebracht werden, die in Ermangelung von Erschließungen in unserem Land dazu gezwungen wären, ihrem Sport im Ausland zu nachzugehen. Nun, unglücklicherweise ist der Baurhytmus im Moment derart, daß wenn man nur ungefähr zu 30% diese Ziel von 150 000 Betten realisieren will - was sehr bescheiden ist - müsste man die Ausführung um 100% steigern im Vergleich zu den Vorjahren."
[...]

¹ Wir sind trotzdem noch weit von den drei Millionen Skifahrern entfernt, die Pierre Schnebelen für 1974 verspricht.

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BeitragVerfasst: Fr, 14.04.2006, 16:57 
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Ist schon interessant... das Problem speziell bei der Lektüre / Übersetzung des Buches ist auch, dass es zum einem viele Fachtermini des franz. Verwaltungsrechts enthält, die mir schlichtweg nichts sagen und deren Bedeutung ich nicht einschätzen kann (die ganzen Gremien und Entscheidungskomitées), zum anderen die Tatsache, dass es 1972 geschrieben wurde und die Bekanntheit der meisten Akteure vorrausgesetzt wurde - franz. Politiker der 60er Jahre sind aber nicht gerade mein Spezialgeniet... ;) Schlussendlich ist bei den finanziellen Darstellungen das Problem, dass der Inflationsbereinigte Franc Kurs der 60er Jahre nur schwer nachvollziehbar ist, zumal in dieser Zeit auch noch von alte auf neue Franc umgestellt wurde... :?


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BeitragVerfasst: Di, 09.05.2006, 16:53 
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Bonjour Christian,
Content d'avoir de tes nouvelles.
De nouvelles cartes de "Val Chavière" : beau travail.
A bientôt.
J.


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BeitragVerfasst: Di, 09.05.2006, 18:22 
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Salut Jeffrey,

bienvenu dans le forum! :D

T'as vu ca aussi?

http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=120

@+ Christian


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BeitragVerfasst: Mi, 24.06.2009, 12:47 
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Bonjour,

Je suis nouveau sur ce forum. Je ne parle malheureusement pas Allemand, j'espère que vous me comprendrez.
Pour commencer en beauté, je vous propose une série de 3 petites rétrospectives sur l'aménagement du secteur Val Chavière / glacier de Chavière du domaine skiable de Val Thorens :
- Pour ce premier sujet : le projet de Pierre Schnebelen de 1969 incluant la station Val Chavière,
- Ensuite, en 1971 : le projet de Schnebelen mis à jour sans la station Val Chavière, mais avec toujours l'aménagement du glacier de Chavière,
- Enfin, en 1988 : semble-t-il le dernier projet d'aménagement du glacier de Chavière, par Cumin.


Val Thorens / Val Chavière / Glacier de Chavière : le projet de Pierre Schnebelen de 1969

Bild

Ce plan est particulièrement imprécis, mais il donne l'emplacement prévu pour la station de Val Chavière d'une part, et d'autre part on peut reconnaître certains aménagements ultérieurs.
Je ne garantis pas l'exactitude des tracés décrits ci-dessous, c'est seulement ma compréhension de ce plan.

Aménagements sur le versant Val Thorens :
- On reconnaît la chaîne télécabine de Caron puis téléphérique de Caron,
- La télécabine de Caron est doublé par un téléski double, ensuite 2 téléskis vers le col de Lauzun et la combe de Caron,
- Un téléski est implanté sur Boismint (tracé similaire à celui de l'actuel télésiège débrayable),
- Un télésiège sur un tracé assez proche de l'actuel télésiège de la Moutière, mais allongé jusqu'en haut du téléski de la Moutière,
- Le téléski de la Moutière,
- Un téléski de la Moutière au col de la Montée du Fond,
- Un téléski sur un tracé similaire à celui de l'actuel funitel du Grand Fond,
- Le téléski de Caron, ici doublé,
- Un télésiège semble-t-il sur le tracé de la télécabine du Cairn,
- Le téléski du Lac doublé,
- Le téléski du Golf doublé,
- 2 téléskis de Val Thorens vers la Moutière,
- Les 2 téléskis de la Montée du Fond (les 2 atteignant sur ce tracé le col de la Montée du Fond),
- Un téléporté (type télécabine) de Val Thorens au Col de la Montée du Fond,
- Les 2 téléskis du Retour,
- Curieusement, ce plan ne montre aucun aménagement dans le vallon des Borgnes (télésiège du Mont de Péclet notamment),
- Un télésiège semble-t-il sur le tracé de la télécabine de Péclet, doublé par 2 téléskis doubles, et par un autre télésiège atteignant la crête surplombant le glacier de Gébroulaz au dessus du téléski de la Pointe,
- Le téléski du Croissant, ici doublé (par le téléski de la Face ?),
- Un autre téléski sur le glacier de Péclet, peut-être faut-il reconnaître ici le téléski de la Pointe,
- 2 téléskis reprenant grossièrement les tracés des télésiège des Cascades et du Sentier,
- 2 autre téléskis de la Combe de Thorens vers Cascades et la Tête Ronde,
- Un téléski sur la moraine sous la Tête Ronde et l'Aiguille des Saints Pères,
- Une télécabine de Val Thorens, gare intermédiaire à la combe de Thorens, puis arrivée vers le Col de Thorens,
- Le deuxième tronçon est doublé par un télésiège, on reconnaît ici quelque peu le télésiège de la Moraine et le télésiège du Col,
- Un télésiège de Val Thorens, gare intermédiaire à la combe de Thorens, puis un deuxième tronçon qui reseemble quelque peu à l'actuel télésiège de la Portette mais semble-t-il prolongé jusqu'au Col du Bouchet,
- Un téléski au départ de la combe de Thorens sur la Moraine, arrivant vers le Col du Bouchet,
- 5 téléskis sur le glacier de Thorens, entre le Col de Thorens et le Col du Bouchet.

Aménagements sur le versant Orelle :
- 2 téléskis sur le glacier du Bouchet, qui arrivent au Col Pierre Lory.

Aménagements sur le versant Val Chavière :
- La station de Val Chavière aurait été implantée au confluent du ruisseau blanc et du ruisseau noir, sous le Grand Planay, à environ 2100 m d'altitude,
- Un téléphérique de Val Chavière aux Lacs Café au Lait,
- 4 télésièges au départ des Lacs Café au Lait : l'un vers le Mont de Gébroulaz, l'un vers le Col de Polset, l'un vers le col de Thorens, et le dernier en direction de Rénod,
- Pas moins de 21 téléskis sur le glacier de Chavière ; on ne reconnaît pas encore le téléski de Polset, mais par contre on a là peut-être déjà le téléski de la Lombarde (doublé),
- 2 téléskis sur le glacier de Polset,
- 2 téléskis école à Val Chavière,
- 2 longs téléskis de Val Chavière vers le Lac de la Partie,
- Un téléski du Lac de la Partie vers le Col de Chavière,
- 2 téléskis doubles entre le Lac de la Partie et les pentes de la Pointe de l'Échelle et du Grand Roc,
- Un télésiège de Val Chavière à la Tête Noire, et de là 2 téléskis doubles vers les pentes de l'Aiguille Doran et du Ravin Noir.

Certains aménagements se retrouveront dans les projets de 1971 et de 1988. A suivre...


Zuletzt geändert von Fan de Schneb am Fr, 26.06.2009, 14:58, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 24.06.2009, 13:07 
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Salut et bienvenu sur ce forum! C'est vachement très cool de publier ici le plan et toutes les infos ci-dessus! J'suis déjà très curieux pour la suite. En ce moment j'ai que reagrdé brèvement tout ca à cause de manque de temps, mais j'suis heureux de le lire plus intensivement ce soir.

Et, naturellement, tu peux écrire tout en francais, c'est pas de problème pour nous et, en plus, je peux traduire l'une ou l'autre chose plus tard pour ceux qui ne le comprend pas.

Merci encore, ca me fait envie d'y mettre aussi plus des choses que j'ai encore dans mes archives privées. :)

Je commence avec cette collection des photos faites par moi en hiver 2001 / 2002 sur le site des anciennes installation, quelque mois avant leur démolisation.

http://www.trincerone.com/avalon/chaviere.htm

J'ajoute aussi cette montage que j'ai fait il y a quelque années maintenant...

Bild

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http://www.youtube.com/watch?v=7kQNFyEI2rs

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BeitragVerfasst: Mi, 24.06.2009, 16:06 
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Bienvenu sur sommerschi, Fan de Schneb. Moi aussi, je suis très curieux.

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BeitragVerfasst: Do, 25.06.2009, 12:32 
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Glacier de Chavière : Schnebelen 1971

Il s'agit d'une mise à jour du projet précédent, suite à l'abandon du projet de station de Val Chavière.
Ce plan, tiré du document Belleville flash info spécial n°26, est bien plus précis que le précédent, car tracé sur un fond de carte IGN.
Il ne montre toutefois que le glacier de Chavière.
La plupart des aménagements correspondent à ceux déjà proposés précédemment.

Bild

Le projet de 1971 ne comprenait que 18 remontées.
Je pense que les installations faisant l'objet du projet de 1971 devaient être celles avec les numéros en grands caractères :

Bild

Les autres installations, avec des numéros en petits caractères (téléskis 2, 4 doublé, 5 doublé, 8 doublé et 9 et télésiège 6 sur le glacier de Chavière, et téléski 18 sur le glacier de Polset), devaient correspondre à un projet plus ancien.

La plupart des installations portant un grand numéro portent également un petit numéro, ce qui montre qu'elles étaient déjà prévues dans le projet précédent.

Les remontées tracées sont :

Remontées du projet de 1971 :

Glacier de Thorens :
52 : Télésiège, départ en haut du télésiège de la Moraine, arrivée à l'Aiguille des Saint Pères
111 et 112 : Téléski double (sur un tracé peu plus oriental que celui de l'actuel télésiège du Col)

Glacier de Chavière :
54 : Téléporté rejoignant le Mont de Gébroulaz
55 (11) : Téléporté des Lacs Café au Lait vers le Col de Polset
58 (7) : Télésiège au départ des Lacs Café au Lait
59 (1) : Téléporté sur la crête séparant le glacier de Chavière et le glacier de Bonmartin
101 et 102 (16) : Téléski des 3400 doublé
103 (15) : Téléski vers l'Aiguille de Péclet
104 et 105 (13) : Le téléski de Polset que nous connaissons, mais doublé ; il est indiqué "existant" sur le téléski de gauche (cette mention a dû être ajoutée en 1988)
106 et 107 (10) : Téléski double des Lacs Café au Lait vers la Pointe de Thorens ; le téléski de droite est dit "existant" : je suppose que cette mention a été ajoutée en 1988, par erreur, en confondant ce tracé avec celui du téléski de la Lombarde qui venait d'être déposé.
109 (3) : Téléski
153 (17) : Téléporté (sans doute un téléphérique) reliant l'Aiguille des Saints Pères au Mont de Gébroulaz
156 (12) : Téléporté des Lacs Café au Lait au Mont de Gébroulaz

Autres remontées (projet antérieur ?) :

Glacier de Thorens :
(?) : Téléski arrivant sous la Pointe de Thorens

Glacier du Bouchet :
Manifestement, un téléski et un télésiège arrivant au Col Pierre Lory

Glacier de Chavière :
(2) : Téléski
(4) : Téléski double
(5) : Téléski double
(6) : Télésiège
(8) : Téléski double des Lacs Café au Lait vers la Pointe du Bouchet
(9) : Téléski sous la Pointe du Bouchet

Glacier de Polset :
(18) : Téléski


Début 1974, le syndicat mixte pour l'aménagement des Belleville a envisagé d'installer 3 lignes de téléski, dont une double, à l'intérieur du parc national de la Vanoise sur le glacier de Chavière :
- 102 : Téléski des 3400 (un double téléski était envisagé dans le projet de 1971),
- 103,
- 104 et 105 : Téléski de Polset (doublé).
L'autorisation pour implanter ces 4 téléskis a été donnée le 20 Mai 1974.

Finalement, si le téléski des 3400 a semble-t-il bien été installé et exploité pendant quelques années, un seul téléski de Polset a été implanté. Le téléski n°103 n'a semble-t-il pas été implanté. Par contre, le téléski de la Lombarde, non prévu en 1971, a été installé.

Voici 2 extraits de la carte au 1/50000ème éditions Didier & Richard - IGN "Massif et parc national de la Vanoise" qui montrent la situation de Val Thorens et du Glacier de Chavière en 1975.
Elle montre notamment le téléski de Polset (104 ou 105, non doublé), le téléski de la Lombarde et le téléski des 3400 (102) sur le Glacier de Chavière.
Cette carte n'est toutefois pas réputée pour sa précision (on le voit notamment aux tracés approximatifs des téléskis du Lac et du Golf).

Bild

Bild

Le tracé du téléski des 3400 sur cette carte correspond bien au n°102 du plan de 1971.

Le tracé du téléski de la Lombarde sur cette carte correspond bien avec celui du plan de 1969.
Toutefois, cela ne correspond pas au tracé que nous avons pu connaître, avec le départ à proximité du téléski de Polset (extrait de la carte IGN série bleue n°3534 ouest "Modane - Parc national de la Vanoise" édition 2, 1984) :

Bild

Merci à LL pour le document d'archive.

A suivre : le projet de Cumin en 1988.


Zuletzt geändert von Fan de Schneb am Mi, 01.07.2009, 12:09, insgesamt 5-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 25.06.2009, 13:16 
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Fan de Schneb hat geschrieben:
16 (101 et 102) : Téléski double sous le Roc des Saints Pères (sauf erreur de ma part, un téléski a bien été implanté pendant quelques années sur ce tracé)

Ce téléski, y a-t-il vraiment existé? On connaît bien le fantôme d'un téléski "3400" qui avait dû être implanté là-haut, mais il n'y a aucun preuve jusqu'ici. Vous en savez plus?

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BeitragVerfasst: Do, 25.06.2009, 13:29 
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Merci encore. Pourrais-tu mettre le plan ici en haute resolution? Et par ailleurs: je supconne que ton image avatar montre Schnebelen - tu en as plus?

A ce qui concerne il mythique 3400: il me semble qu'il existait, main plus proche au Col de Thorens qu'on pensait, alors, plus vers l'Aig. de St.Peres. Probablement c'était plus un apareil similair à une télécorde qu'à un téléski, mais je le sais pas. En tout cas, ca serait splendid en savoir plus.

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BeitragVerfasst: Do, 25.06.2009, 13:47 
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Oui, mon avatar est une photo de Pierre Schnebelen, c'est assorti avec le pseudonyme.


Zuletzt geändert von Fan de Schneb am Di, 30.06.2009, 11:47, insgesamt 2-mal geändert.

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