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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 10:19 
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RetroRebel
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Die magelnde Nachfrage ist ja ein seit langem bekanntes Problem. Sicher ist das ein wenig eine Spirale, wenn sie dadurch das Angebot verkleinert, wird die Nachfrage eben nicht gerade wieder größer.
Ich fände mal interessant zu wissen, was passiert, wenn man schifahren im Mai massiv bewerben würde. Die meisten Leute haben nämlich völlig falsche Vorstellungen davon, wie mir scheint. Das höre ich immer wieder. Wenn man ohnen dann Bilder zeigt, sind sie total beeidruckt und meinen, dass hätten sie sich ganz ander vorgestellt (vor allem Schnee und so).

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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 10:41 
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::: trincerone hat geschrieben:
Die magelnde Nachfrage ist ja ein seit langem bekanntes Problem. Sicher ist das ein wenig eine Spirale, wenn sie dadurch das Angebot verkleinert, wird die Nachfrage eben nicht gerade wieder größer.
Ich fände mal interessant zu wissen, was passiert, wenn man schifahren im Mai massiv bewerben würde. Die meisten Leute haben nämlich völlig falsche Vorstellungen davon, wie mir scheint. Das höre ich immer wieder. Wenn man ohnen dann Bilder zeigt, sind sie total beeidruckt und meinen, dass hätten sie sich ganz ander vorgestellt (vor allem Schnee und so).

Das Problem ist Hausgemacht.
-Grössten Teil der Pisten abgesperrt für Trainingsgruppen die Pauschalpreis zahlen
-Trainingsmannschfaten haben an den Liften vorrang und dürfen vorne einsteigen
-Exorpitante Preise für ein mikeriges Angebot
-Nur wenige Pisten für Normalskifahrer

Das ganze sorgt dafür, dass sich immer mehr davon abwenden. Die Traininsgruppen bringen kaum wenig Geld und dann wundert man sich wenns nicht rentiert. :roll: Sorry aber sowas KANN gar nicht funktionieren.

Es gab mal eine Zeit als wenig rentable Nebenbahnstrecken stilllegte. Das lief dann folgendernmassen: Wenig Gewinn abwerfende Strecke den Fahrplan ausdünnen und nachher die Strecke stilllegen mit der Begründung die Frequenzen seien zu schwach.
:roll:


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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 11:18 
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Vielen wird es auch so gehen wie mir. Am Winterende hab ich die Kälte satt :D und will auch keinen Schnee mehr sehen.
Das darf man nicht unterschätzen. Ist auch ein Grund für die mangelnde Nachfrage zu einer Zeit wo es in den hochalpinen Skigebieten noch bestens ist.


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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 12:31 
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Wobei man im Frühjahr ja gar in der Regel kaum mehr dieses "Wintergefühl" hat beim Skifahren.
Das Licht, die Luft, die Temperaturen. Das hat ja außer bei Kälteeinbrüchen nicht mehr wirklich viel mit Winter zu tun. Gefühlsmäßig geht es zumindest weiter unten schon eher in Richtung Sommer.
Und im Winter habe ich auch noch keinen Schmetterling beim Skifahren gesehen ;-)

Aber Ihr habt natürlich Recht. Diese Vorstellungen und Reaktionen der Leute sind absolut exemplarisch.

Meines Erachtens hat in den letzten Jahren auch eine Spirale hin zum regelmäßig beanspruchten Frühwinterskifahren hin stattgefunden.
Man hat mit den mittlerweile üblichen "technischen Maßnahmen" den ursprünglichen Gedanken des Kunstschnees für die Sicherung der Talabfahrten auf immer weitere Gebietsteile ausgedehnt, um auch in der Frühsaison die Buchungslage zu verbessern.
Die enormen Kosten und Folgekosten müssen natürlich durch hohe Frequenzen kompensiert werden.
Die Frühsaison wird so massiv beworben. Und der heutige Retortenstyle wird immer mehr zur Normalität.
Gleichzeitig kommt das in den höheren Gebieten ehemals am stärksten frequentierte Frühjahr im Gegensatz zur früher immer mehr aus der Mode.
Nicht zuletzt, da es kaum vermarktet wird. Zumindest sehe ich das so.
So hat sich eine Verschiebung der Saison weg von der eingentlich natürlich verfügbaren Skisaison ergeben.
Und nun dreht sich die Spirale im Frühjahr nunmal gerade nach unten.

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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 17:05 
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Ganz nüchtern betrachtet: Ich habe Lust zum Baden, wenns heiss ist. Lust für Wintersport habe ich, wenns kalt ist. Früher ging man dann Skifahren, wenn es genügend Schnee hatte, was zwangsläufig in der zweiten Winterhälfte eher der Fall war. Mit der Beschneiungsgeschichte hat dieser Faktor an Bedeutung verloren.

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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 18:56 
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Hier sind schon einige treffende Aspekte angesprochen worden, warum das Thema Sommerschifahren aktuell nicht mehr derart angenommen wird wie in vergangenen Jahren.

Mir selber ist in München, in anderen Metropolregionen aber auch, ein ganz anderer Wandel aufgefallen, der durchaus etwas gegen das Sommerschifahren spricht:
War in München vor 10 bis 15 Jahren noch die Rushhour von 7 is 9 Uhr morgens hat sich dies auf einen Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr verlagert. Eine ähnliche Verschiebung kann ich auch bei der abendlichen Heimfahrt bestätigen. Betrachte ich mein gesamtes Umfeld, privat wie beruflich, muss ich feststellen, dass die Menschen inzwischen "später" im Tag leben. Kaum ein Büro fängt bedeutend vor 9 oder 10 Uhr das arbeiten an. Genauso haben sich die Uhrzeiten abendlicher Aktivitäten nach hinten verschoben. Und all dies betrachte ich in einem Milleu, welches eher zu den besser situierten gehört und damit auch das solvente Sommerschipublikum darstellen würde.

Im Gegensatz dazu haben sich die Öffnungszeiten der Gletscher im Sommer immer weiter nach vorne Verschoben und die Betriebszeit hat sich gleichzeitig meistens verkürzt. Es hat sich also ein GAP zwischen den Lebenszeiten der potentiellen Kunden und dem Nutzungszeitraum der Gebiete aufgetan - was nicht gerade zur Attraktivität besteuert.

Ich kann das auch aus eigener Erfahrung bestätigen - letzten September war ich für eine Gute Woche in Zermatt, was auch ein wirklich schöner Urlaub war. Dennoch kostet es einen einiges an Mühe spätestens um 6 Uhr aufzustehen, damit um 7 Uhr an der Gondel steht. Gegen 13 Uhr, wenn man Glück hat erst um 14 Uhr, macht das Gebiet zu und man steht etwas planlos da:
Für alternative Aktivitäten wie Wanderungen und/oder Biketouren hat man nun keine Zeit mehr, die anderen Ausflugsbahnen vor Ort bieten ob der vorgerücken nachmittäglichen Stunde auch keine Alternativen mehr und zum eigentlichen Abend ist es dann doch noch etwas hin.
Jetzt bin ich einer der stundenlang einfach die Berge betrachten oder Lesen kann - aber anderen wirds dann mal schnell fad und diese Form von Urlaub verliert an Attragktivität.
Und für einen Tagesausflügler ist es noch übler, wenn noch mindestens 2h Anfahrt dazu kommen.

Ich denke, ich werde im September dennoch wieder für eine Woche auf einen der beiden offenen schweizer Gletscher fahren. Diese herbstliche Stimmung mit dem rumgerutsche im leeren Gebiet ist einfach sensationell. Zudem haben die Orte wirklich einen Charme wenn man zur "Nicht-Saison" (Sommer schon vorbei, Winter noch nicht gestartet) da ist.


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BeitragVerfasst: So, 12.07.2009, 21:03 
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Registriert: Sa, 03.03.2007, 12:53
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CruisingT hat geschrieben:
Betrachte ich mein gesamtes Umfeld, privat wie beruflich, muss ich feststellen, dass die Menschen inzwischen "später" im Tag leben.


Ist bei mir ähnlich. Allerdings war es schon immer so.
Seit der Schulzeit war das frühe Aufstehen immer äußerst unangenehm und abends wurde ich nicht müde. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Es gehört schon ein besonderer Anreiz dazu, früh aufzustehen.
Wenn ich aber z.B. dann oben aus der Bahn steige, merke ich nichts mehr davon, dass ich noch kurz zuvor etwas benommen am Frühstückstisch gesessen habe ;)
Aber z.B. beim Wandern ist das immer ein "Problem".
U.A. deswegen gehe ich viel lieber im Herbst wandern. Da kann man auch mal um 9 oder 10 los und meist bis 17 oder 18 Uhr ohne Gewitterrisiko unterwegs sein.

Am Stelvio laufen ja wenigstens einige Anlagen länger.
In Tignes auf den östlicheren Hängen fand ich es übrigens noch OK, dass um 13 Uhr Schluss war, denn es wurde dann schon arg weich.
Aber sicher gibt es bei anderen Temperaturen, Expositionen oder Höhen auch Hänge, die nachmittags schön zu fahren (und morgens knüppelhart) sind.

Zitat:
Zudem haben die Orte wirklich einen Charme wenn man zur "Nicht-Saison" (Sommer schon vorbei, Winter noch nicht gestartet) da ist.


Das ist wohl wahr. Ich mag die Zwischensaison oder "Randsaison" auch sehr. Seien es nun die letzten Skitage im Frühjahr, wo bei ausgestorbenen Pisten bereits die ersten Frühlingsgerüche und manchmal sogar Schmetterlinge die Talabfahrt begleiten oder der Herbst, wo bei kristallklarer Fernsicht und Stille die letzten Wanderer unterwegs sind, während in den hoch gelegenen Nordhängen der Winter bereits seine Anzeichen in Form von bläulich kalten Schatten vorausschickt. Besonders intensiv wieder Ende Oktober letzten Jahres im Averstal und am Bergalgapass. Auch der Juni, wenn in den Firnhängen die ersten Passstraßen öffnen hat was.

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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 8:26 
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Meine Meinung: Ich möchte dann einen Sport ausüben, wenn ich dazu Lust habe und nicht, wenn mich endogene Variablen dazu bestimmen (Jahreszeit, etc.)- Lust zum Skifahren habe ich das ganze Jahr, nur leider wohne ich zu weit weg, um mal für ein paar Stunden auf einen Gletscher zu fahren. Daher werde ich - wenn es gut läuft- in den nächsten 12 Monaten meinen Lebenmittelpunkt von Hannover nach München verlegen, um das ganze Jahr die Möglichkeit zu haben, immer dann Ski fahren zu wollen, wenn ich es möchte.

Gruß,
Markman


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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 8:44 
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Das mit den Trainingsgruppen kann ich schon verstehen - immerhin sorgen die auch in der Nebensaison für etwas vollere Hotels - und sein wir mal ehrlich: Auf dem Gletscher ist zu dieser Zeit sowieso nichts mehr los.

Das ist aber nicht erst seit jetzt so, auch früher kann ich mich erinnern (so ab ca. 1993) daß im Frühjahr auf den Gletschern nur noch die Freaks und die Trainingsmannschaften waren (Ich glaube CruisingT wir mir zustimmen - die Changen stehen gut daß wir damals zusammen trainiert haben :mrgreen: , oder uns zumindest mal gesehen haben)


Aber was ich wirklich nicht verstehen kann: Skifahren an Ostern ist wirklich so was von geil, das ist wie Sommerschi aber nicht auf dem Gletscher. Schön warm, toller Schnee..... Das das so aus der Mode ist und nicht promotet wird.... Mein Vater meint es liegt dran daß die modernen Skifahrer mit ihren Carvern nur noch auf "bockharten" Pisten fahren können - bei Sulz bleiben sie lieber daheim - er könnte nicht unrecht haben :lol:

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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 11:03 
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Ich dachte immer der Nachfragemangel beim Gletscherskilauf sei ein speziell Walliser Problem (Z, Saas-Fee)
Bei der Debatte hier stellt sich mir die Frage ob auch die österr. Gletschergebiete mit solchen Problemen zu kämpfen haben.


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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 11:13 
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RetroRebel
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Also das mti den nur halbtags geöffneten Schigebieten, das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Ich stehe zwar häufig sehr gern sehr früh auf, wenn sich das für irgendetwas lohnt (zB bei Sonnenaufgang schon am Berg sein), mit meinem chronischen nicht-schlafen fällt mir das dann auch nicht so schwer, aber es stimmt schon: so ein halber Sommerschitag zerreißt den ganzen Tag, Schigebiete die nur halbtags offen sind, versuche ich zu meiden. Mich stört auch der weiche Schnee nicht, im Gegenteil, meist machts dann erst richtig Spaß. (Und der ist ja im Sommer auch firniger als im Frühjahr, diesen ultraschwere Sulz im April mag ich auch nicht, aber im Sommer ist das ja ein ganz anderer Schnee).

Ich glaube aber auch sehr, dass im Moment die "Coolness" von Sommerschi nicht genug promotet wird. Sommerschilauf ist eben kein abgespeckter Winterschilauf, es ist etwas völlig anderes. Das habe ich auch erst kapiert, als ich jenen denkwürdigen Tag am Pitztaler Gletscher vor mittlerweile fünf Jahren hatte. Und wie gesagt: ich kenne kaum jemanden, der eine Vorstellung vom Sommerschilauf hat, die zutreffend ist (also mal außerhalb der Forums hier). Es herrscht die ganz große Überzeugung vor, dass das ein ganz grauenhaftes Sulzgerutsche ist oder so.

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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 11:22 
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Ende 70er/Anfang achtziger Jahre war es in Zermatt jedenfalls so, dass die Lifte im Sommer von 9 bis 13 oder allerspätestens 14 Uhr offen hatten. Danach konnte man unten gegen den Trockenen Steg hin so oder so nur noch mit grösster Kraftanstrengung (Wasserschlacht) runterfahren.


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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 12:18 
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Also ich hab keinen Problem mit diesen "Dritteltagen". Siehe Ausflug nach Les Arcs nach Pissaills. Gestern nach dem Schnalstaler bin ich halt wieder mal die alten Trojer-Lifte im Vinschgau gefahren. Auch in Z wüsste ich genug mit dem Halbtag anzufangen, wenn man nicht gerade am Theodulo wohnt, sei es irgendwo mit der Bahn raufzufahren oder wenn man in Cervinia wohnt, das Museum an der Testa zu besuchen.

In Les2Alpes fahren die meisten nachmittags mit dem Mountainbike die zig Trails ab, nebenbei gäbe es noch viele Bahnen, mit denen man rumfahren und etwas rumlaufen kann, dann gibt's noch Zusatzoptionen wie Devil Kart oder Sommerrodelbahnen ...

Tennis spielen und Schwimmen gibt's auch überall als Nachmittagsbeschäftigung. Oder andere Skigebiete & Seilbahnen anschauen. Oder für die kulturellen: Museen besuchen. Oder einkaufen. Also eigentlich gibts hunderte Möglichkeiten, um einen halben Tag rumzubringen.


Fab hat geschrieben:
Bei der Debatte hier stellt sich mir die Frage ob auch die österr. Gletschergebiete mit solchen Problemen zu kämpfen haben.
Du weißt aber schon, dass es z.B. in Tirol nur noch 1 Sommerskigebiet gibt und die anderen 4 Gletscherskigebiete ihre Gletscher im Sommer lieber einmotten und erst im Herbst wieder aufmachen?

intermezzo hat geschrieben:
Danach konnte man unten gegen den Trockenen Steg hin so oder so nur noch mit grösster Kraftanstrengung (Wasserschlacht) runterfahren.
Kommt natürlich immer auf's Skigebiet an - dort, wo zu flache Pisten sind, ist das mit 13 Uhr schon in Ordnung. Auch für den Schnalstaler z.B. Aber die Plateau Rosa - SL könnten locker den Nachmittag noch fahren. Dito L2A aufgrund ihrer Westhänge.

Stelvio hat leider den Nachteil, dass die nachmittags interessanteren Hänge geschlossen sind....

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Da ich hier wie im Alpinforum von den Anhängern der Corona-Sekte verfolgt werde, werde ich hier nichts mehr schreiben oder lesen.
Meine Berichte sind ab sofort nur noch auf meinem Blog: http://blog.inmontanis.info
Überblick Ski-Saison 1.10.2020-30.9.2021 (102 Tage, 52 Gebiete) & Meinung zu Corona


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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 15:12 
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bin mir auch nicht sicher, ob die Zerstückelung des Tagesablaufs wirklich ein Problem ist. Vielleicht für solche Leute, die sich nicht informieren, was man sonst noch am NAchmittag anstellen kann, oder in Talschaften, die einfach nichts anderes außer Wandern anbieten.

Sicherlich ließe sich mit Werbung, Koordination zwischen Hotel-, Fremdenverkehr- und Bergbahnangeboten sowie Schaffung eines Allround-Programmes einiges bewirken. Ich denke da an ein moduliares Programm, das man sich ähnlich einer Mischung aus Individualreise und geführter Reise zusammenstellen kann. Das gibt's ja inzwischen für viele exotische Länder. Warum nicht auch in den Alpen? Skilauf wäre dann nur eine Komponente davon - z.B. auch Bergsteigen, Führung auf geolog. Lehrpfaden, Gletscherkunde, Tennis, Baden, fun für kids, Terazza für die mama, etc.

Dass wir uns richtig verstehen: nicht ICH möchte für meine Urlaubsplanung etwas dieser Art haben. Es sind lediglich Gedanken, wie man Sommerski promoten könnte. Ziel muss sein, nicht eine Kopie des Winterskis zu suchen, sondern eben das komplett andere und eigenständige feeling von Sommerski zu vermitteln - sicherlich auch im klimatischen und glaziologischen Kontext.

oh gott... das war jetzt Oberdozent-Messner-like... ;-)

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the sands of time
were eroded by the river
of constant change


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BeitragVerfasst: Mo, 13.07.2009, 15:31 
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Eigentlich wäre doch die klassische Variante morgens Sommerski und nachmittags an den Badesee oder zumindest die brennenden Füße irgendwo ins Wasser zu hängen :)

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