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BeitragVerfasst: So, 03.04.2016, 15:14 
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Das Ideal:

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast dus nicht weit [...]

Kurt Tucholsky, 1927


Naja, meine Osterferien 2016 waren weit davon so perfekt zu sein wie sie unter anderen Umständen hätten sein können. Immerhin schaffte ich es, nach wiederholten Verzichten auf (verlängerte) Skiwochenenden im Laufe der letzten zwei Monaten, zwei langersehnte Tagesausflüge nach mir unbekannten doch seit langem heißbegehrten Schigebieten zu machen.

Die Unterkunft hatte kaum Ähnlichkeiten mit einem Berghotel wie wir sie gewohnt sind, bot dafür einen prächtigen Ausblick über das Adriatische Meer:

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Am Sonnabend, dem 26. März ging es zunächst nach Nevegal, dem belluneser Hausberg:


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^ Ausblick nach Col Toront


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^ Flachlandpano mit den belluneser Dolomiten (links) bzw. Voralpen (rechts) im Hintergrund


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^ Sciovia Le Erte, Nascivera, Anfang 1980'er Jahre, siehe auch:




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^ Sciovia Col Toront mit Flachlandpano Richtung Feltre


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^ Sciovia Col Toront mit Col Visentin im Hintergrund


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^ Col Toront vom Rifugio Bristot aus


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^ Sciovia Col Toront


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^ Ausblick Richtung Faverghera


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^ Sciovia Col Toront, Talstation


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^ Col Visentin. Wenn man das Bild vergrößert, kann man auch die Stützen eines älteren nunmehr stillgelegten SL ausmachen


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^ Sciovia Le Erte


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^ Alte Schier im Rifugio Bristot


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^ Alte Schier im Rifugio Bristot


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^ Piste im Walde


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^ Piste im Walde


Dieser Ausflug fand unter bestmöglichen Voraussetzungen statt:

Kurze Anreise (1H20')
Kaiserwetter
Trotz Saisonendes und geringer Höhe (1100 bis 1700 Meter ü.d.M.) noch beachtliche Schneemengen (ungefähr 60-160 cm.)
Windstille
Optimale Temperaturen (+2 C° morgens bis + 8 C° am frühen Nachmittag)
Hervorragende Pistenpräparierung (der Schnee blieb fest und kompakt bis in die frühen Nachmittagsstunden)
Wenig Betrieb, keine Schlangen, sehr entspannte Atmosphäre, nettes (dialektsprechendes!) Personal an der Schipasskasse, den Liften und in der Berghütte.

Kurzum, das Gegenteil von dem was starli vor paar Jahren dort erlebte.

Ohne die sukzessiven (ja schmerzhaften) Amputationen wäre Nevegal meines Erachtens das perfekte Kleinskigebiet "vor der Haustür" gewesen. Nichtsdestotrotz lässt es sich auch im heutigen Zustand für einen Ganztagesausflug sehen und genießen.

Wenn man eh in der Gegend unterwegs ist, kommt man nicht umhin einen Besuch bei dem (dank starli!) sagenumwobenen Scardellato-ESL am Fuße des Monte Cesen abzustatten.


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^ Die Stützen stehen noch alle


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^ Ab der Ortschaft Pianezze ist die Straße offiziell gesperrt. Trotz des Schnees hätte man auch probieren können bis oben hochzufahren. Leider fühlte sich meine Tochter unwohl wegen der vielen Kehren, folglich fuhr ich nur bis zur ehemaligen Talstation.


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^ Talstation


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^ Talstation


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^ Erste Stütze


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^ Zum Vergleich derselbe ESL auf einer alten Mehrbild-AK


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^ Ausblick über das venetische Flachland mit dem "dem Vaterland heiligen" Fluss Piave


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^ Das anmutige Weindorf Valdobbiadene von oben aus gesehen


Es folgen alte Bilder:

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^ Rifugio Bistrot


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^ Sciovia Cicio Bel (Danke Intermezzo!)


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia beim Ristorante La Casera (Faverghera?)


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^ Sciovia


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^ Einer der oberen SL (welcher?)


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^ ESL


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^ ESL


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^ ESL-Talstation


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^ ESL


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^ ESL-Talstation

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^ Mehrbild-AK


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^ Mehrbild-AK


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^ Mehrbild-AK


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^ Alte Panoramakarte


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^ Zeichenerklärung


Am Mittwoch dem 30. März fand ein kleiner Ausflug in die Nähe von Triest statt:

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^ Die Marina von Sistiana.


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^ Der Kieselstrand von Sistiana mit Schloss Duino im Hintergrund.


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^ Eine blühende Ulme nahe des Strandes.


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^ Ulmenblüten.


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^ Ausblick auf die heute graue Adria.


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^ Die Kirche in Noventa di Piave.


Am darauffolgenden Tag ging die Reise, trotz schlechter Wetterprognosen (Dauerregen bis 2200 Meter Höhe war angesagt), nach dem entlegenen Grenzskiort Sella Nevea im wilden Friaul. Die Anreise war erheblich länger als die nach Nevegal (2 volle Stunden), dafür fand ich die Strecke und die Landschaft ab dem Abzweig Palmanova sehr interessant. Je nördlicher man fuhr desto einsamer wurden die Straßen und desto rauher das Gebirge. Die letzten zehn-fünfzehn Kilometer Auffahrt erfolgen auf einer schmalen Straße in einer von steilen Felswänden eingekesselten Waldschlucht.

Sella Nevea war bis vor paar Jahren in einem Liftverbund mit dem slowenischen Bovec zusammengeschlossen. Nach der Pleite der slowenischen Seite sind die dortigen Anlagen allerdings außer Betrieb und warten nun auf einen neuen Investor. Auf der italienischen Seite stehen eine Leitner (8?)ZUB, eine alte Leitner 2SB und eine Funifor zur Verfügung. Unten in Sella Nevea sind ebenfalls ein SL und ein überdachter Zauberteppich in Betrieb.

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^ Die letzten Wolken sind im Begriff zu verschwinden. Hier die schöne Conca Prevala von oben aus gesehen.


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^ Im Hintergrund links die Talstation der Funifor und das Rifugio Gilberti.


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^ Die Conca Prevala von unten aus gesehen. In der Bildmitte rechts ging früher ein SL hoch für den Sommerskibetrieb.


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^ Der gemeinsame Einstieg in die beiden Talabfahrten erfolgt unter einer senkrechten Felswand.


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^ Ein paar hundert Meter weiter unten. Rückblick. Im Hintergrund die orangefarbene ZUB.


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^ In der Funifor. Conca Prevala.


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^ In der Funifor. Die Rückbringer-SB


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^ In der Funifor. Carpani-Sommerschiski mit K2.


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^ Auf der Gilberti-2SB.


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^ Tafel am Rifugio Gilberti.


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^ Variantenfahrer in der schönen, offenen Scharte.


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^ Man beachte die im Schnee eingegrabene Kirche. Sella Nevea rangiert normalerweise unter den schneereichsten italienischen Skigebieten. Ausnahmsweise sah es diesen Winter (bis, glaube, Mitte Februar) auch hier recht schneekarg aus. Im Hintergrund die Bergstation der ZUB.


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^ Eingeschneite Kirche mit orangenen Gondeln im Hintergrund.


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^ Die Talstation der Funifor mit dem Rifugio Gilberti.


Fazit:

Sella Nevea hat mir unheimlich gut gefallen. Die zwei Talabfahrten sind sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Der wegen der hohen Temperaturen sulzig-pappige Schnee hat mir gar nichts ausgemacht (der gehört ja wie der Firn zum Frühlingsschigenuss). Die Conca Prevala ist eine bewunderungswerte Naturschönheit.

Wenn es hoch kommt waren heute fünfzig Schifahrer unterwegs. Nichtsdestotrotz liefen alle Anlagen, inklusive des unteren SL, der den ganzen Vormittag kundenfrei blieb. Aus Mitleid mit dem faulenzenden Liftangestellten nahmen wir diesen SL ganz am Ende zweimal mit und vervollkommneten somit unseren Skitag.

Sella Nevea ist ein Ort wohin ich unbedingt wieder fahren werde, wenn einmal die Anlagen auf der slowenischen Seite wieder aufmachen.


Zuletzt geändert von Kaliningrad am Di, 07.08.2018, 17:30, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So, 03.04.2016, 16:46 
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Zuletzt geändert von Kaliningrad am Di, 07.08.2018, 17:31, insgesamt 4-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So, 03.04.2016, 17:22 
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Wusste gar nicht, dass Nevegal auf deiner Prio-1-Liste stand. Dachte, da wäre Frabosa und Febbio wichtiger?

Aber die Nascivera-DSB lief bei dir in Nevegal auch nicht, oder? Wird vmtl. komplett stillgelegt sein. Wie so viel andere Lifte dort. Glaub, das Problem ist, dass es recht selten ausreichend Schnee gibt. Immer, wenn ich mal im Netz nachschau, ungefähr überall (selbst im unweit entfernten Asiago) ist immer mehr Schnee als am Nevegal...

Was deine Aussage über Ganztagstauglich angeht: Wenn die ganzen Abfahrten an den noch übrig gebliebenen 2 3SBs und (+-) 2 SL geöffnet sind, hat man durchaus genug Abwechslung, das stimmt. Mir hätte ja bei meinem damaligen Besuch die linke Außenrumabfahrt am besten gefallen. Und irgendwo gab's zwischen der und der 3SB glaub ich auch noch eine aufgelassene Abfahrt gemäß alten Plänen, weiß aber nicht mehr, ob man die noch fahren kann..

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BeitragVerfasst: So, 03.04.2016, 17:54 
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^ Ja, die alte Nascivera DSB Col Canil läuft leider seit (glaube) 2011 nicht mehr.

Nevegal rangiert auf meiner persönlichen, variablen Prioritätsskala doch nicht gaaaanz oben (das Wort "heißbegehrt" war wohl irreführend)

Auf der obersten Stufe (Prio-1) stehen momentan vor allem Staunìes (Cortina totale), Frabosa, Furggen, Febbio und Oropa. Hinzu werden aber auch immer kommen ewig grüne wie Marmolada und Abetone.

Prio-2: momentan paar andere Gebiete im Süd-Piemont ... Madesimo, Macugnaga, Alagna, Grimentz, Alpe d'Huez ..... den zweiten von mir in diesen Ferien angesteuerten Schiort ;) und nicht wenige Gebiete in den Apenninen

Prio-3: Verstreute, meist Kleinskigebiete wie Nevegal, Oga, Bivio, Arolla, Andermatt, Sappada/Pladen, Sauris/Zahre ....

(Keine Prio-4 und 5 bei mir)

Nach Frabosa und Febbio hätte ich wie bekannt zwei Wochen früher hinfahren sollen, doch das Vorhaben ließ sich leider nicht verwirklichen (aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben).


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BeitragVerfasst: So, 03.04.2016, 22:07 
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Kaliningrad hat geschrieben:
Nach Frabosa und Febbio hätte ich wie bekannt zwei Wochen früher hinfahren sollen, doch das Vorhaben ließ sich leider nicht verwirklichen (aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben).
Ja, "wie bekannt", deswegen ja vorher meine Verwunderung, warum du dann nicht einfach Ostern das geplante WE mit Febbio + Frabosa nachgeholt hast.

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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 7:16 
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^ Einfach, weil die Osterferien nahe Venedig verbracht werden mussten, infolgedessen Frabosa und Febbio für Tagesausflüge außer Reichweite gewesen wären (bei Frabosa hatte ich das mit Hinblick auf Schnee und Wetter in diesem Winter einmalige Zeitfenster von vor zwei Wochen sowieso schon verpasst, bei Febbio war die Schneelage alles andere als optimal).


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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 11:30 
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Toller Bericht, Kaliningrad, Danke!

Besonders gut gefallen mir diese Waldpisten und Skilift-Waldtrassen - und wie es scheint, grassiert in dieser Ecke Italiens offenbar noch nicht dieser unsägliche Pistenzaun-Wahnsinn, oder täusche ich mich da?


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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 12:02 
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Kaliningrad hat geschrieben:
bei Febbio war die Schneelage alles andere als optimal).
Kann ich so nicht unterschreiben. Nur das letzte Stück zum Einstieg an der 3SB war etwas eng, sonst gings super. Offpiste tw. etwas schwer, aber je südlicher die Hangneigung, desto besser. Die nördlicheren/schattigeren dagegen waren wohl etwas giftiger. Im Wald war's auch nicht so toll. Aber in Summe fand ich's am Karfreitag super dort. (SA war ich erst nachmittags in Doganaccia, nachdem ich Corno und Cimone auf meine persönliche Boykott-Liste gesetzt hatte, SO in Bolognola und MO in San Giacomo di Roburent, weil Schneemenge + Wettervorhersage in den Sibilini für MO leider zu vergessen waren. Febbio war eindeutig der beste Tag von diesen 4)

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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 16:45 
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intermezzo hat geschrieben:
[...] wie es scheint, grassiert in dieser Ecke Italiens offenbar noch nicht dieser unsägliche Pistenzaun-Wahnsinn, oder täusche ich mich da?


Du täuschst Dich nicht intermezzo. Ich habe es versäumt zu erwähnen, dass der einzige (zumindest, wie in Italien üblich, überdimensioniert aussehende) Fangzaun, den ich in Erinnerung habe, erst am Ende der Talabfahrt unmittelbar vor dem Parkplatz stand (übrigens ein sehr geeigneter Platz für einen Fangzaun, wie ich finde).

Zwei weitere Pluspunkte für Nevegal, die ich ebenfalls vergessen habe zu unterstreichen: Meistens un- oder nur sehr leicht modellierte Pisten und gänzliches Fehlen von Touristen (außer uns beiden) aus anderen Provinzen als Belluno und Treviso. Also ein Ort für einheimische weit außerhalb des kosmopolitischen Trubels.


Zuletzt geändert von Kaliningrad am Di, 05.04.2016, 12:10, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 20:33 
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starli hat geschrieben:
Febbio war eindeutig der beste Tag von diesen 4



... dann freue ich mich immens auf Deinen Bericht!


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BeitragVerfasst: Mo, 04.04.2016, 21:58 
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Text und Bilder nunmehr im ersten Beitrag.


Zuletzt geändert von Kaliningrad am Di, 07.08.2018, 17:31, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di, 05.04.2016, 15:40 
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Super-flotter Bericht! Grosses Kompliment. Sella Nevea ist wirklich reizvoll, eindrückliche Landschaft.


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BeitragVerfasst: Di, 05.04.2016, 23:18 
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Also mir waren die Talabfahrten in Sella Nevea ja zu modelliert und hatten zu fiele Fangzäune. Am besten gefiel mir der SL im Tal. Wobei es damals das Funifor noch nicht gegeben hat.

Zitat:
Sella Nevea war bis vor paar Jahren in einem Liftverbund mit dem slowenischen Bovec zusammengeschlossen.
Waren sie das? Maximal für ein Jahr, wenn überhaupt, glaub ich. Kaum war das Funifor gebaut, schon war Bovec/Kanin doch zu..

Wäre die slowenische Seite jetzt im März noch wie geplant via Italien in Betrieb gegangen, wäre ich aber mal wieder vorbei gefahren. Vielleicht dann nächstes Jahr.

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BeitragVerfasst: Mi, 06.04.2016, 7:23 
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starli hat geschrieben:
Zitat:
Sella Nevea war bis vor paar Jahren in einem Liftverbund mit dem slowenischen Bovec zusammengeschlossen.
Waren sie das? Maximal für ein Jahr, wenn überhaupt, glaub ich. Kaum war das Funifor gebaut, schon war Bovec/Kanin doch zu..


3 volle Jahre, wenn ich es richtig verstanden habe, also 28.12.2009 (Eröffnung der Funifor) bis 25.01.2013 (Gondelbahn-Unfall in Bovec.


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BeitragVerfasst: Mi, 06.04.2016, 18:41 
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RetroRebel

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Herzlichen Dank für diesen friulanischen Ausflug! Sella Nevea in Verbindung mit der slowenischen Seite ist wirklich extrem schön, landschaftlich ziemlich einzigartig und meist wirklich mit sehr viel Schnee. Und von Ostösterreich gar nicht weit weg! Ich hoffe inständig, dass die slowenischen Lifte kommendes Saison wieder in Betrieb gehen.
Falls jemand meine alten Berichte nicht kennt (eher unwahrscheinlich): viewtopic.php?f=8&t=2182

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