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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Mi, 03.03.2010, 17:17 
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von http://www.balealac.ro

::: Balea-Lac

Ratlos stehen wir in dem düsteren Foyer des alten Hotels aus der Blütezeit des rumänischen Sozialismus. Ein trübe beleuchteter Gang führt zu Toiletten, eine rohe Steintreppe ins Obergeschoss, dunkles altes Holz verkleidet die Wände, wo nicht der gestrichene rohe Beton ist, die Teppiche sind alt und dunkel geworden und verstärken den Eindruck eines lange verschollenen kommunistischen Prunks.

Unser Suchen bleibt nicht unbeobachtet, ein paar der Männer deuten auf eine Seitentür im Eingangsbereich. Wir öffnen sie und treten in eine karge, verrauchte Gaststube. In einem Verschlag an der Theke steht desinteressiert ein junger Rumäne. Wir sprechen ihn an. Schnell stellt sich heraus, dass er außer rumänischer Sprache nur sehr sehr rudimentär Englisch spricht, was die Kommunikation nicht gerade erleichtert. Wir können ihm klar machen, dass wir ein Zimmer suchen, er schreibt schließlich eine Zahl als Preis auf ein Stück Papier. Das Zimmer ist mit umgerechnet etwas über 30,- € für rumänische Verhältnisse relativ teuer, insbesondere in Anbetracht des maroden und ungepflegten Zustands des Hotels. Wir überlegen kurz, aber es gibt ohnehin keine wirkliche Alternative. „Is breakfast included?“ – „No breakfast, Sir!“. Hm, na gut.

Allerdings reicht unser Bargeld nicht ganz, insbesondere weil wir morgen an der Bahn und im Schigebiet noch rumänische Währung brauchen werden. „Would you accept Mastercard?“. – „No!“. – „Ok, do you accept any other means of cashless payment?”. Ich zeige verschiedene andere Karten. “No cards here, Sir!”. Das alles klingt weder besonders höflich noch sonst überhaupt großartig am Gesprächsinhalt interessiert. „Ok, would you accept Euros?“. – „Yes.“ Er schreibt eine Zahl auf das Papier, zu unserem Erstaunen lesen wir 45,- €. “Sorry, but it should sth. aound 30,- €… ?!”. – “No, one Euro three Lei.”. Das ist völliger Quatsch, der Umrechnungskurs ist in etwa 1 : 4.15. “No, one Euro is equivalent to four Lei.”. Der andere schüttelt den Kopf und wiederholt stumpf: „One Euro three Lei.“ – „No, that’s not true.“ Kris schreibt den Kurs auf das Papier. „The exchange course is one to four, approximately.“ – „Yes, but here is one to three.“. Grinst. Mensch, der Typ will uns doch über Ohr hauen, denke ich. “Eh, ca m’ risc’?!”, entfährt es mir. Das ist Napoletanisch und heißt so viel wie „Ey, was laberst Du?!“. Generell sind die süditalienischen Dialekte mit dem rumänischen relativ kompatibel, aber die einzige Reaktion hier ist „You want room?“.

Wieder disktuieren wir, irgendwie gibt es immer noch keine wirkliche Alternative, und das weiß unser gegenüber leider auch. Letztlich entscheiden wir uns, so viel wie möglich in Lei zu zahlen und nur einen Minimalbetrag an Bargeld für die Bahn morgen aufzuheben, so dass Betrag in Euro nicht so hoch ausfällt. Lustigerweise erlässt uns der Junge dann die letzten fünf Lei und sagt „It’s ok.“. Im Nachhinein vermute ich, dass der ungewöhnliche Eurokurs sein Privatgeschäft war, denn weder scheint mir ein derart verfälschter Kurs offiziell von einem Hotel verwendet sinnvoll, denn dieses würde dabei im Zweifel mehr verlieren als gewinnen, soweit solche Kurse überhaupt zulässig sind, noch glaube ich, dass ein einfacher Portierjunge in Rumänien Preisnachlässe gewähren kann. „Now pay“, kommt auch prompt die Anweisung.

Etwas genervt, aber am Ende doch froh nun ein Zimmer zu haben, gehen wir die Steintreppe in erste Obergeschoss. Das Mädchen in der Ecke weint immer noch. Wir folgen dem düster erleuchteten Gang über den schmutzigen Teppich zu unserem Zimmer. Die Einrichtung dürfte die originale der sozialistischen frühen 70er Jahre sein, billiges Sperrholz mit vergilbtem Furnier, nikotingelbe schwere Vorhänge, der Geruch von altem Rauch, billigen chemisch-süßen Putzmitteln und dem Staub von Jahrzehnten mischt sich bizarr. Das Bettdeck hat Brandlöcher, ich frage mich, wann die Wäsche wohl das letzte mal gewechselt wurde. Wir fangen an zu grinsen und haken das ganze als Abenteuer Rumänien ab.

Wenig später gehen wir ermeut ins Erdgeschoss, um zu abend zu essen. Der Kellner spricht minimal besser Englisch, aber auch kaum ausreichend, um hilfreich zu sein. Die Speisekarte ist ohnehin limitiert, auf Nachfrage stellt sich heraus, dass es den Großteil der genannten Speisen sowieso nicht gibt. Ich fühle mich an Berichte meiner Eltern von Reisen ins Ost-Berlin der 80er Jahre erinnert. Kris findet am Ende dann einen Salat, er nimmt den teuersten, um sicherzugehen, wenigstens etwas vernünftiges zu essen zu bekommen. Dieser kostet bereits um die 20,- Lei, was in Rumänien dem Preis für eine Taxifahrt von ca. 20km entspräche, also im Vergleich – wenn man es grob überschlägt – für hiesige Verhältnisse so teuer ist, als kostete er bei uns 40,- €. Diese Rechnung ist natürlich in sich nicht ganz stimmig, weil Taxifahren in Rumänien überdurchschnittlich günstig ist, aber zumindest ein Kurs von 1 : 1.5 (Euro / Lei) ist gemessen an der realen Kaufkraft, wenn man Qualitätsunterschiede nicht dort weiter berücksichtigt, wo höherwertige Produkte nicht verfügbar sind, relativ realistisch. Dann würde dieser Salat immer noch 15,- € kosten, was ja auch noch einen stolzen Preis darstellt.

Der Kellner nickt auch sofort zustimmed, „very good salad, very good, you will see“. Ich selbst habe Bratkartoffeln bestellt (“fried potatoes”), nicht zuletzt weil diese recht günstig sind und man damit nicht viel falsch machen kann, entschließe mich dann aber doch, auch noch einen solchen Salat zu bestellen. Das Ergebnis war im Prinzip vorhersehbar: die Bratkartoffeln sind ein kleiner Teller ungesalzene Pommes („Would there be some Ketchup?“ – „No, Sir, we have only the potatoes“), der Salat besteht aus etwa fünf Mini-Paprikas, die in irgendein nicht mehr ganz so frisches Öl eingelegt waren.

Wir lächeln gequält, Kris lässt sich sogar noch zu einem Nachtisch hinreißen, der aber wohl auch nicht viel besser war, als die Gänge davor. Alles in allem war dies ein Abend, der einmal vor Augen führt, wie ein solches Abendessen in einem teureren Hotel zu DDR-Zeiten ausgesehen haben könnte. Nicht wegen der einzelnen Gerichte – Pommes Frites waren vermutlich eher untypisch, aber das weiß ich nicht –, sondern aufgrund der Abwesenheit spanischer Tomaten, griechischer Oliven, französischen Brotes, italienischen Basilikums, etc. Man kann sich sehr berechtigterweise fragen, warum eigentlich alles in Europa überall und ständig verfügbar sein muss und wir dafür Tonnen an Lebensmitteln ständig mit unzähligen LKW quer durch die Union transportieren. Dennoch ist es interessant, auch mal das gegenteilige Extrem zu sehen, wobei in Rumänien generell die Verfügbarkeit von Waren nicht anders ist als bei uns. Aber in diesem Hotel ist die Zeit stehen geblieben…

Also wir hinauf ins Zimmer gehen, passieren wir wieder jenen Nebengang, in dem das Mädchen umringt von anderen sitzt und immer noch sehr verheult aussieht. Ich mache mir Sorgen, aber es gibt nichts, was ich tun kann, denn weder spreche ich ihre Sprache noch ist sie allein und so ist sie wohl im Kreise ihrer Freundinnen bereits bestens aufgehoben. Ich schlafe unruhig in dieser Nacht, wache gegen sechs bereits auf, weil viele Schritte über den Gang hallen und entschließe mich, selbst aufzustehen.

Das Hotel unten ist bereits sehr belebt, Leute mit Bergausrüstung stehen im Foyer, es herrscht ein seltsames Schweigen. Die Menschen wirken ernst und professionell, ich wundere mich, dass sie derart früh aufstehen, um ins Hochgebirge zu gehen, zumal bei diesem Wetter (es ist neblig und schneit in dicken Flocken). Auch die kalte Routine, mit der sie dies wortkarg tun, überrascht mich, ich interpretiere sie als Professionalität eines eingespielten Kletterteams, vielleicht auch noch Fragment sozialistischer Ausbildung. Kurz wundere ich mich noch, dass ihre Ausrüstung sehr unterschiedlich ist, doch habe ich wenig Ahnung von derlei Dingen, vermutlich handelt es sich um mehrere Gruppen.

Ich kehre ins Foyer zurück und schreibe ein paar der Zeilen, die ihr lest, trinke zwei Cappuccino, später taucht Kris auf, hat bereits gepackt. Da das Frühstück hier ohnehin ausfällt, packe auch ich zusammen, hole die Schi und mach mich auf den Weg zu Seilbahn.

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Unser Hotel, bei Tageslicht und von außen betrachtet nicht ganz düster wie der Eindruck von innen und in der gestrigen stürmischen Nacht war.

Ein paar verwitterte, kaum geräumte Stufen hinter dem Hotel sind zu erklimmen, dann ist wenig oberhalb die Talstation erreicht, das einzige weitere Gebäude hier. Die Treppe in ihrem desolaten Zustand fasziniert mich schon wieder, denn man muss geschickt sein und aufpassen, um sicheren Trittes hinauf zu gelangen, dennoch stört das hier niemanden und die Menschen bewerkstelligen das ohne weitere Probleme. Bei uns könnte man einen Staatsakt daraus machen, welche Sicherheitsvorschriften hier vermutlich alle nicht eingehalten sind, aber die Treppe wäre vermutlich für viele Menschen auch tatsächlich gar nicht benutzbar. Ich schreibe das nicht einmal, weil ich sagen will, dass rumänische verfallene Treppen besser sind als unsere, ich finde es nur interessant, das zu beobachten, wieviel in einem solchen Land unproblematisch möglich ist, was bei uns undenkbar wäre.

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Kris kommt mir entgegen: „Die Bahn fährt um 10.00 Uhr, wenn entweder zehn Personen vor Ort sind, oder aber die restlichen den Differenzbetrag tragen. Es müssen also 150,- Lei zusammen kommen.“. Ok, denke ich, das ist ein interessantes, aber durchaus effizientes System. Gleichzeitig gibt es bei der Bahn auch keine ganz strikten Öffnungszeiten, man kann sie also quasi mieten. Das ist etwas, das mich an die Indrenbahn erinnert, zudem auch eines dieser vielen Elemente, die bei uns kaum vorstellbar, hier aber völlig normal sind. In diesem speziellen Fall, da es einfach um ein „Mehr“ an Flexibilität geht, kann ich auch ganz klar sagen, dass ich den rumänischen Ansatz cooler finde. Zumindest in der Theorie.

In der Praxis warten wir nachher bis halb elf, bis die erste Bahn fährt, obwohl sich der Wartebereich schon lange ausreichend gefüllt hat: Vereisung der Seile verzögert den Start und führt auch zu sehr langsamer Fahrt, was die Wartezeiten noch einmal erheblich verlängert. Zudem haben wir uns hinsichtlich der Kapazität der Bahn gehörig verschätzt, es werden nämlich nur ca. fünfzehn Personen pro Kabine transportiert, so dass wir die erste Fahrt auch noch knapp verpassen, weil wir uns legère irgendwo in der Mitte der Schlange aufgehalten hatten. In Anbetracht der heutigen reduzierten Fahrgeschwindigkeit kostet das weitere ca. 20 Minuten. Dafür haben wir ausreichend Zeit, eine überaus faszinierende Talstation zu dokumentieren.

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Wundervolles Ambiente für eine Seilbahntalstation: Holzofen.

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Blick durch die interessant geformten Fenster zurück auf unser Hotel.

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Die Bahn nach Balea-Lac ist eine ziemlich faszinierende Anlage. Eine Ceretti e Tanfani Funivia, Mitte der 70er Jahre gebaut und noch weitestgehend original erhalten. Sie führt über 3,7 km von 1240m auf über 2000m Seehöhe in das abgelegene, sehr hochalpin anmutende Hochtal zum Balea-Lac, einem Eissee, an dessen Ufer sich einige Rifugi gruppieren. Im Winter ein faszinierender Ort, der in Rumänien als Freeridespot bekannt ist, da die Bahn keine Piste erschließt. Ebenfalls faszinierend ist die Schneelage, nicht selten kann man bis weit in den Sommer schifahren, in manchen Jahren trifft der Altschnee des Vorjahres den Neuschnee des nächsten Winters. Insbesondere das Ambiente, die Abgeschiedenheit, die Wildheit der Landschaft mit ihren Seen und Wasserfällen machen diesen Ort zu einer faszinierenden Destination. Die Bilder aus dem Netz sind vielversprechend, sogar einen Seillift scheint es zu geben.

http://static.panoramio.com/photos/orig ... 603415.jpg
Balea-Lac an der Bergstation. Ein wunschönes Herbstpanorama, das ich aufgrund der Größe nur verlinke. Das Bild stammt von Marian Radulescu.

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Ein weiteres Herbstbild, veröffentlich von Racz (Shaman) Peter auf panoramio.com.

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Abendstimmung mit einer Stütze der PB, eingefangen von Solovastru Mihai, ebenfalls panoramia.com.

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Die Cabana Balea-Lac, Quelle: http://www.balealac.ro

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[ alle von: http://www.balealac.ro . ]


Mittlerweile hat sich der Wartesaal gut gefüllt, es sind sicher an die dreißig Personen hier und der Transport dürfte noch eine Weile dauern. Interessanterweise scheinen wir die einzigen Schifahrer zu sein, der Ort scheint mehr Ausflugstouristen anzuziehen als waghalsige Freerider. Die Abfahrt unter der Pendelbahn hat auch ihre Tücken. Während das erste Stück direkt an der Bergstation noch recht interessant sein dürfte, folgt im Anschluss ein langes, relativ flaches Stück bis in etwa zur Hälfte der Strecke. Unterhalb schließt daran ein steiles, ziemlich felsige Hochtal bereits jenseits der Baumgrenze an, das vermutlich entsprechende Ortskenntnisse erfordert und jedenfalls auch eine fortgeschrittene Skitechnik. Alles in allem haben auch wir unsere Zweifel, ob bei den schlechten Sichtverhältnissen und im unteren Teil alles andere als guten Schneeverhältnissen die Abfahrt überhaupt möglich sein wird.

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Die Fahrt mit der alten Funivia gestaltet sich ein wenig abenteuerlich. In der Kabine gibt es quasi keine Steuerungstechnik, die Bahn fährt extrem langsam und rumpelt und ruckelt als wäre das Tragseil eine rostige Stahlschiene. Erst später erfahren wir von der Vereisung, möglicherweise läuft die Bahn sonst ruhiger. Es ist faszinierend, wie all das das Ambiente beeinflusst. Der omnipräsente Nebel, der alles verschlingt, die kleine enge Kabine hoch in der Luft, das leichte Rauschen des Fahrtwindes, das Rumpeln auf dem Seil: der Ort bekommt etwas abenteuerliches, fremdes, ungreifbar entlegenes. Man stelle sich dieselbe Fahr in zwei Sektionen 6er-Kabinenbahn vor – es lägen Welten dazwischen.

An der Bergstation beginnt Kris ein Gespräch mit dem Angestellten, wenig später hat er eine kurze Besichtigung der technischen Einrichtung organisiert. So begeben wir uns Herz des Kolosses aus den goldenen Zeiten von Ceretti e Tanfani.

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Am Stationsausgang erwartet uns eine Treppe, die im Schnee versinkt: endlich ist Winter. Tatsächlich liegt hier oben etwa ein Meter Schnee – viel, relativ zu dem, was wir bisher sahen, wenig – wie man uns sagt –, relativ zu den hier üblichen Mengen von mehreren Metern um diese Jahreszeit. Während Kris die Station dokumentiert, komme ich mit einem jungen Rumänen ins Gespräch. Wir sprechen ein bisschen über die Gegend, Siebenbürgen, die Straße hierauf und die Möglichkeiten hier oben, sommers wie winters. „Freeride can be a good up here, but it is very dangerous. This morning, they found a young man dead, he got into an avalanche yesterday… you must have seen the place from the cable-car, it passes the spot directly.”.

Ja, das habe ich… eine gigantische Nassschneelawine ist eine Rinne hinabgeschossen… Ein mulmiges Gefühl überkommt mich, man weiß stets, dass diese Dinge geschehen und jeden Winter verlieren Menschen im Gebirge ihr Leben, das ist normal. Dennoch ist es stets ein seltsames Gefühl, wenn in direkter Nähe und direktem zeitlichen Zusammenhang Menschen durch Lawinen sterben. Und plötzlich reihen sich Gedanken aneinander. Das schluchzende Mädchen in der Dunkelheit… die alpinistische Mannschaft heute morgen, die schon so früh vor Öffnung der Seilbahn aufbrach, mit ihrer völlig unterschiedlichen Ausrüstung… ich erinnere mich sogar an eine Bahre, die ich im Halbdunkel schläfrig noch für eine spezielle Art Ausrüstung zu transportieren gehalten hatte… ich weiß bis heute nicht, ob diese Dinge zusammen gehören, und es ist auch nicht wichtig, aber die Umstände legen es nahe…

Für uns ist jedenfalls spätestens jetzt klar, dass wir – auch wenn die Lawinengefahr heute aufgrund der erneuten Kälte deutlich geringer sein dürfte – nicht mit den Skiern abfahren werden. Zu unbekannt ist das Gelände, zu dicht der Nebel, die Hoffnung auf bessere Sicht hier oben hat sich nicht erfüllt. So folgen wir stattdessen den Schildern zum Restaurant „Cabana Balea-Lac“.

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Neben einem kompletten Eishotel gibt es hier oben auch noch eine Eiskapelle, die ich sehr ästhetisch finde.

Nach einigen Minuten durch das Nichts und einem kurzen Abstecher in die Eiskapelle erreichen wir das Restaurant. Im Sommer auf einer Landzunge von drei Seiten von Wasser umgeben, ist es im Winter einfach ein Ort mitten in der weißen Wüste. Drinnen ist gemütlich und warm, wir fühlen uns schnell wohl. Die Speisekarte sieht vielversprechend aus, und ganz anders als in unserem Hotel ist die Einrichtung gepflegt und schön, das Personal freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit.

Tatsächlich spricht unsere Wirtin auch noch fließend deutsch. Generell ist es im ehemaligen Siebenbürgen nicht ungewöhnlich, auf gut deutsch sprechende Rumänen zu stoßen, in diesem speziellen Fall hat sie zudem noch viele Jahre in Stuttgart gelebt (was eine interessante Mischung aus rumänischem und schwäbischem Akzent bewirkt), so dass wir uns schnell in einer interessanten Konversation finden.

Sie erzählt von dem Eishotel, das ihr Mann und die betreiben, davon, dass nächstes Wochenende hier ein Freestylewettbewerb ausgetragen werden soll, von den Sommermonaten und der schlechten Schneelage dieses Jahr. „Wenn ihr gut fahren könnt, könnt ihr ins Tal runter, das ist aber steil. Heute aber nicht. Gestern ist dort jemand ums Leben gekommen, der Schnee ist nicht gut, es herrscht immer noch Lawinengefahr und bei dem Nebel geht das schon gar nicht.“. Ich frage nach dem Seillift. „Tja… dieses Jahr haben wir uns entschieden, ihn nicht aufzustellen. All die Jahre haben wir das gemacht, aber das hat am Ende keinen interessiert. Die Fahr t hat nur 2,- Lei gekostet, das sind gerade mal 50 Cent. Stellt Euch das mal vor: 50 Cent! Das ist Nichts! Aber trotzdem: die Leute, die mit Skiern hier herauf kommen, die gehen eher Touren. Das ist ein ziemlich bekanntes Tourengebiet hier. Vor uns hat schon einmal einer einen Lift aufgestellt, weiter dort drüben…“, sie deutet gen Westen, „ …aber der wollte sogar 4,- Lei haben pro Fahrt, das hat natürlich erst recht nicht funktioniert.“ – „Könnte man den Lift theoretisch wieder aufstellen?“, hake ich ein. „Theoretisch schon, aber das ist ein ziemlicher Aufwand, es ist alles im Tal unten jetzt, man müsste den Motor und alles heraufbringen, ich denke nicht, dass sich das lohnt.“

Mittlerweile ist eine lokale Spezialität gekommen, die ich angesichts des schlechten Wetters bestellt hatte: ein heißer Schnaps, mit Pfeffer drin. „Vorsicht…“, sagt milde lächelnd unsere Wirtin. Und in der Tat: der ist ernst gemeint! Ohne Zweifel ist einem danach NICHT mehr kalt!

Wir essen landestypische Küche, in meinem Fall eine hervorragende Forelle aus dem Balea-Lac mit Polenta dazu. Hier oben wird auch problemlos Kartenzahlung akzeptiert, allerdings müssen wir dafür auf einen Rechnungsbetrag über 80,- Lei kommen, was angesichts der sehr günstigen Preise gar nicht so einfach ist. Wir erzählen von unserem Hotel gestern, sie rollt die Augen: „Das nächste mal übernachtet ihr hier!“.

So plaudern wir noch ein wenig und machen uns dann schließlich auf den Rückweg. Die Distanz zu Bergstation lege ich auf Skiern zurück, um wenigstens überhaupt noch ein bisschen gefahren zu sein, auch wenn ich über ein bisschen Skating nicht hinaus komme. Die Talfahrt bereitet diesmal keine Probleme, relativ bald stehen wir wieder an der Talstation. Der Schneefall ist mittlerweile dichter geworden, auf einer weißen Straße verlassen wir die Karpaten ein weiteres mal gen Norden… .

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Fr, 05.03.2010, 22:22 
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Puh. Krass. Geil.

- wie lang musstet ihr denn auf die Talfahrt warten? Bzw. in welchem Takt scheint die PB normalerweise zu fahren und wie lang?

- wie lang hält der Schnee dort im Sommer "normalerweise" in guten Schneejahren?

- fährt die Bahn im Sommer noch? Da man ja mit der Straße raufkommt ...?

- konntet ihr die Abfahrt im unteren Bereich irgendwie lokalisieren? Beim Anblick in GE müsste die Waldstrecke direkt an der PB ja viel zu steil sein, außer es geht ein versteckter Weg durch. Plausibler scheint mir die bergwärts gesehen links von der DSB gelegene Straße (?), und dann evtl. nach "rechts" runter zur PB? Bzw. bei der geringen Schneelage hätte man da nicht generell die Straße runterfahren können? Oder war doch so viel Schnee, dass man diese nicht ausmachen können? (Also wenns von der Lawinengefahr kein Problem gewesen wäre)

- wie viel Nächte seid ihr insgesamt eigentlich abwechselnd durchgefahren ohne ein Zimmer zu nehmen? Und hattet ihr keine Probleme bei den kurvigen, schlaglöchrigen Straßen zu schlafen?

- und wieso weißt du, dass an dem einen Stahlwerk der Stahl für den Eiffelturm produziert wurde?

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 10:06 
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Oh, auf den Starli ist Verlass, der kommentiert und fragt kritisch nach, das macht Spaß!! :)

Aaaaalso:

Zitat:
- wie lang musstet ihr denn auf die Talfahrt warten? Bzw. in welchem Takt scheint die PB normalerweise zu fahren und wie lang?

Die Talfahrt fand ziemlich genau in dem Moment statt, in dem wir angekommen sind, wir mussten quasi gar nicht warten. Das mit der Taktung ist schwer zu sagen, denn bei der Bergfahrt, als es voll war, fuhr die Bahn pausenlos. Auch sind die Öffnungszeiten nach hinten nicht wirklich begrenzt, die Wirtin oben meinte "Also so bis sechs, halb sieben fahren die normalerweise schon". Außerdem kann man die Bahn (wohl) für einen bestimmten Betrag auch Sonderfahrten machen lassen, ich hab das jetzt wieder vergessen, aber da stand ein Zettel mit einem Preis. Der war nicht ganz der normale Preis von 150,- Lei pro Kabine, sondern etwas mehr, glaube ich. Aber irgendwie ist mir das im Detail entfallen.

Zitat:
- wie lang hält der Schnee dort im Sommer "normalerweise" in guten Schneejahren?

Bis in den Juni allemal, teilweise bis in den August, nach Auskunft der Wirtin.

Zitat:
- fährt die Bahn im Sommer noch? Da man ja mit der Straße raufkommt ...?

Weiß ich nicht genau, irgendwer dort oben meinte: "Nein", allerdings gibts die Straße schon länger als die Bahn und die ganzen Jahre fuhr sie anscheinend im Sommer, denn es gibt ja jede Menge Sommerbilder.

Zitat:
- konntet ihr die Abfahrt im unteren Bereich irgendwie lokalisieren? Beim Anblick in GE müsste die Waldstrecke direkt an der PB ja viel zu steil sein, außer es geht ein versteckter Weg durch. Plausibler scheint mir die bergwärts gesehen links von der DSB gelegene Straße (?), und dann evtl. nach "rechts" runter zur PB? Bzw. bei der geringen Schneelage hätte man da nicht generell die Straße runterfahren können? Oder war doch so viel Schnee, dass man diese nicht ausmachen können? (Also wenns von der Lawinengefahr kein Problem gewesen wäre)

Bei den schlechten Sichtverhältnissen war das schwierig. Es scheint, dass es jedenfalls eine Route bergwärts gesehen rechts der Seilbahn gibt, also dort, wo das Lawinenunglück war. Man kann dort durch die Rinnen runter und die sind mE nicht schwieriger als die Karrinne, sondern eher leichter. Im Bereich des Wasserfalles gibt es auch einen Wanderweg, möglicherweise kann man den ebenfalls nutzen. Zu guter letzt gibt es natürlich die Straße, aber die ist als Abfahrt kaum geeignet (flach, aber teilweise sehr ausgesetzt).

Wir hatten unten sehr wenig Schnee, oben aber genug, um die Straße nicht sehen zu können (so gar nicht). Zudem war so dichter Nebel, dass man gerade mal zehn Meter maximal sehen konnte, und das auch nur, wenn in diesem Bereich sich irgendetwas sehr kontrastreiches befand. Im dichten Nebel einfach so ins Unbekannte abzufahren, schien mir persönlich wenig erstrebenswert, zumal die Straße eben so extrem flach, dass sie als Piste kaum taugt. Nachdem wir so was gerade den Tag zuvor 14 km lang gemacht hatten, hatte ich nicht so ein Bedürfnis, das zu wiederholen. Dazu kommt, dass die Straße teils sehr ausgesetzt durch die Felsen führt und dort soweit ich weiß Tunnels hat. Wären die Eingänge zugeweht gewesen (bei der Schneelage nicht so wahrscheinlich, aber wer weiß das schon, da es im Januar wohl mal erheblich mehr Schnee hatte), hätten wir böse festgesessen.

Zitat:
- wie viel Nächte seid ihr insgesamt eigentlich abwechselnd durchgefahren ohne ein Zimmer zu nehmen? Und hattet ihr keine Probleme bei den kurvigen, schlaglöchrigen Straßen zu schlafen?

Nur die allererste der Anfahrt, danach haben wir das nicht mehr gemacht, weil entweder die Schigebiete dicht genug beieinanderlagen (zB Balea -> Busteni), oder aber Kris das nicht wollte, weil er Sorge um sein Auto hatte (was ich völlig legitim finde), bzw. weil er die Landschaft sehen wollte (was ich auch verstehen kann, wobei ich persönlich dann mich eher auf die alpine Landschaft der Destinationen konzentriert hätte anstatt auf die durchfahrene, zumal die zT sehr langweilig ist, zB rumänische Südebene südlich der Karpaten). Insgesamt hatten wir dadurch ein paar reine Fahrtage, zB Sinaia - Sofia und Sofia - Sarajevo (viele S ;) ) und konnten so einige Destinationen gar nicht ansteuern. Auf der anderen Seite hat das auch etwas Ruhe reingebracht, teils war das Wetter ohnehin mäßig und auf der ganzen Reise lag ja auch nirgendends wirklich guter Schnee, so dass es dann ohnehin bald mehr um den Gesamteindruck ging, als nur um Skigebiete.

Zitat:
- und wieso weißt du, dass an dem einen Stahlwerk der Stahl für den Eiffelturm produziert wurde?

Ganz hundertprozentig sicher weiß ich das nicht, das ist nur etwas, dass man immer wieder liest, auch in seriösen Quellen. Feststeht, dass Eiffel in der Zeit sehr gute Kontakte nach Rumänien hatte und dort auch Bauwerke errichtet hat, in diesem Rahmen vor Ort Ingenieure kennengelernt hat und deren Stahlbauweise für Eisenbahnbrücken übernommen hat und so der Bau des Eiffelturms erst möglich wurde. Das System, wie der Stahl eingesetzt wird, es jedenfalls nachgewiesenermaßen ein rumänisches. Insofern erscheint es mir nicht fernliegend, dass - wenn der Stahlbau und seine Verhüttung damals in Rumäniem soweit vorangeschritten waren und Eiffel gute Kontakte dorthin hatte - auch rumänischer Stahl zum Einsatz kam, zumal Stahl damals wesentlich weniger standardisiert gewesen sein dürfte als heute, es also vermutlich schon Qualitätsunterschiede machte, von wo man den Stahl bezog. Außer dem Kombinat Victoria bzw. der Verhüttungsindustrie in Calan dürfte es im 19. Jhr. im Rumänien nicht sehr viel gegeben haben, aber jedenfalls ist Calan der Name, den man in Zusammenhang mit dem Eiffelturm immer liest. Hundertprozentig nachgewiesen ist das allerdings nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 19:17 
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kleiner eiffelturmstahlexkurs:

stahl:
"Verwendet wurde das Eisen übrigens auch am Eiffelturm, für den die Stahlwerke von Pompey einst 7300 Tonnen Material lieferten."
(quelle: http://www.motorradonline.de/de/reise/r ... ngen/87259)

nieten:
"Cockerill Sambre ist einer der größten belgischen Konzerne. Die Geschichte der Stahlherstellung an der Maas reicht bis ins Mittelalter zurück. 1880 wurden in den dortigen Schmieden die Nieten hergestellt, die seit mehr als 100 Jahren den Pariser Eiffelturm zusammenhalten."
(quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... index.html)

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im "winter" auf atomic beta race & movement random
im "sommer" nur auf movement random & hagan chimera 3.1 & scott scale 29 sram xx1
http://de.wikipedia.org/wiki/Firngleiter


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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 20:50 
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Interessant.

Man findet auch:

Zitat:
It is a significant fact that some of the angle section profiles used in erecting the Eiffel Tower were made in Hunedoara.

D. Mateescua, V. Gioncub and D. Dubina in 'Journal of Constructional Steel Research',
Volume 55, Issues 1-3, July 2000, Pages 343-354


Zitat:
It was the most modern melting furnace of iron ore in Europe of that time.Metal works from the iron melted here are standing today at the base of the Eiffel Tower in Paris.

aus http://wikitravel.org/en/Hunedoara_%28city%29

Zitat:
Calan, Transsilvanien. Einst das drittgrößte Zentrum Rumäniens zur Gewinnung von Eisen und Stahl. Schon im 19. Jahrhundert entwickelte sich hier ein riesiger Industriebetrieb. Sein Name, Victoria, wird zum Programm, Exporte gingen in alle Teile Europas: Bis nach Paris sei der Calaner Stahl gekommen, erzählt man sich, seine Majestät, der Eiffelturm, könne das bezeugen.

http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/345313/index.do

Es gibt noch so einige weitere Quellen, die von dieser Region sprechen, möglicherweise waren das auch verschiedene Stähle, die für verschiedene Bereiche eingesetzt wurden und unterschiedlicher Herkunft waren.

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 21:28 
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Bin gestern noch über das Balea-Lac-Sommerschi-Topic im Alpinforum gestoßen, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm bei meinen Tourplanungen. D.h. die hatten bis vor kurzem ja sogar offiziell Früh-Sommerschi....

Schade, dass ihr so schlechtes Wetter hattet, dass ihr die Tal"abfahrt" nicht richtig nachvollziehen/einschätzen konntet. Jedenfalls wissen wir, dass man sie nur bei guten Lawinenwarnstufen bzw. mit Ausrüstung fahren sollte. Wird da irgendwas ausgehängt bzw. mitgeteilt von den Bergbahnen oder ist denen das völlig egal - stichwort "Eigenverantwortung"?

Zitat:
oder aber Kris das nicht wollte, weil er Sorge um sein Auto hatte (was ich völlig legitim finde)
Och, die Schlaglöcher sind am Tag auch nicht besser und können genauso wehtun... ja, einige Male hatte ich auch Sorge, dass der Schlag jetzt etwas zu krass war. Wenn meine Front-Feder nicht vor ein paar Wochen in Innsbruck gebrochen wäre, wäre sie das garantiert in einem der bulgarischen Löcher :) Rumänien ist schlaglochmäßig eh wesentlich besser als Bulgarien, fand ich. Zumindest werden hier ab und zu welche ausgebessert... Ich frag mich, ob die Straßen ungeteert nicht besser wären, entweder mit dem vorhandenen Kopfsteinpflaster, auf das einfach drübergeteert wurde, oder eine normale unbestetigte Straße. Zumindest fand ich die Schlaglöcher auf den unbefestigten Straßen in Norwegen wesentlich besser zu fahren, da fährt man einfach mit 60 km/h und fliegt über die Schlaglöcher :)

Zitat:
Insgesamt hatten wir dadurch ein paar reine Fahrtage, zB Sinaia - Sofia und Sofia - Sarajevo (viele S ;) ) und konnten so einige Destinationen gar nicht ansteuern.
Hm, ihr hattet einfach zu wenig Zeit für das riesige Programm. Für eine Woche ist der Weg nach RO schon so weit, aber auch noch BG mitnehmen zu wollen, ähnelt dann beinahe meinen Sommer-Touren ;) Ibk-Muntele, Sinaia-Sofja, Sofia-Sarajevo und vmtl. auch Sarajevo-Ibk? machen 4 Tage skilose Autofahrt?

Das nächste Mal müsst ihr über die Donau-Fähre RO-BG (Orjahovo), das Abenteuer, das ich da hatte, hätte dir sicher gefallen, Kris mit der Sorge um sein Auto wohl weniger :) So ein stetiger Wechsel zwischen Verzweiflung und laut Lachen..

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 21:36 
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Ich wollte sogar die Fähre nehmen, also e i n e Fähre... ;)

Zitat:
Rumänien ist schlaglochmäßig eh wesentlich besser als Bulgarien, fand ich. Zumindest werden hier ab und zu welche ausgebessert...


Das kann ich absolut überhaupt nicht bestätigen. In Rumänien haben die Straßen von extrem schlecht hin zu topmodern gewechselt, wobei die meisten eher ziemlich schlecht waren. In Bulgarien hatten wir nur sehr wenige nicht so tolle Stellen (im wesentlichen Nebenstraßen im Gebiet Vitosha und der Ring um Sofia), ansonsten ging es aber. Es scheint aber insgesamt sehr auf die jeweilige Route anzukommen, den LKW-Verkehr etc etc. Trotzdem war das Fahren aus meiner Sicht in Bulgarien insgesamt erheblich sicherer und entspannter als in Rumänien. Auch sonst hatte ich den Eindruck, dass Bulgarien eine Stufe weiter ist als Rumänien, das ist aber nach den kurzen Eindrücken nicht wirklich zu sagen. Generell erschien mir Rumänien das mit Abstand krasseste EU-Land, wobei ich allerdings die drei baltischen Staaten, Irland, Portugal und Malta noch nicht bereist habe. Bulgarien fand ich im wesentlichen nicht viel anders als andere Ostblockstaaten auch, je nach dem, wieviel dort in den letzten Jahren in die Infrastruktur investiert wurde. Und Hannover nach dem letzten Winter ist eh eine Sache für sich, da könnte ich auch Rumäniengleiche Bilder in meiner Straße hier zu Hause machen.. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 21:39 
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Ach so, die Talabfahrt: es gibt eine Lawinenwarnstafel (die 5 Stufen), aber da stand nichts drauf. Es scheint sehr nach Eigenverantwortung zu gehen - was ich gut finde - denn es hat uns nicht einmal jemand gefragt oder auch nur fragend angesehen, dass wir bei den Bedingungen mit Schiern rauf sind. Insgesamt würde ich die Lawinensituation dort nicht zwangsweise als besonders schwierig einschätzen (es kommt natürlich auf die Verhältnisse und die Routenwahl an), die Nassschneelawine war mehr das Pech eines extremen Wärmeeinbruchs. Dennoch könnte der untere Teil auch Schneebretttechnisch tricky sein. Das Gelände ist jedenfalls nicht ganz ohne dort.

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: Sa, 06.03.2010, 22:15 
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Könnte man im Zweifelsfalle nicht einfach die Strasse runter fahren?


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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 0:11 
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Wenn man sie unter dem Schnee findet. Aber vielleicht ist sie ja auch lawinengefährdet.


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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 0:53 
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Dazu hatte ich ja auch oben schon ein paar Zeilen geschrieben:

Soweit ich das sehe, ist die Straße - selbst wenn man sie findet, was normalerweise wohl eher nicht der Fall sein dürfte - jedenfalls so flach, das von "runterfahren" vermutlich keine Rede sein kann. "Entlangwandern" könnte ggf. gehen, aber eine ungeräumte Straße sieht im Winter nicht viel anderes aus als ein Stück Berg ohne Straße. Wie GuyD richtig bemerkt hat, würde auch das einen wohl nicht vor Lawinen schützen. Dazu kommt drittens, dass die Straße passagenweise ziemlich ausgesetzt ist, so dass ich da vielleicht nicht unbedingt würde fahren wollen. Und viertens hat sie meines Wissens Tunnel, die im Winter einschneien können, und das ist dann fatal, siehe Gerrits Bericht vom Passo Tonale.

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BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 1:11 
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Das ist der flache Teil, aber auch hier sieht man schon, dass einem die Straße wenig bringt und dass links ein Lawinenproblem besteht. Weiter unten wird es dann richtig steil und die Straße geht hoch oben durch die Felsen, also auch nicht gerade hilfreich.

http://static.panoramio.com/photos/original/3660069.jpg

Das Bild ist auch sehr interessant. Im Hintergrund das weite Hochtal oben, im Vordergrund links die Straße, zum Skifahren eher ungünstig. In der Mitte im Tal unten sieht man einen Weg, den man vielleicht nutzen könnte. Recht auf der Flanke sieht man eine der Stützen, in diesem Bereich sieht es sogar so aus als gäbe es eine Piste, aber das kann logisch eigentlich nicht sein. Rechts davor sieht man deutlich die Rinne, in der die Lawinen abgegangen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 3:16 
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Hmm ... wo soll ich anfangen? ;)

Also: mal noch eine Bemerkung zum Stahl: es ist nicht unbekannt, dass zur Kolonialzeit westafrikanischer Stahl um Welten besser und solider war als der importierte britische - schlicht und einfach, weil die kleinen Hochöfen ausgereifter waren und höhere Temperaturen erlaubten, als dies in den damaligen englischen Hochöfen üblich war. Solche Werkzeuge hielten wesentlich länger als die importierten. Um den Bogen zurück nach Rumänien zu spannen: auch hier war die Stahlverhüttung sehr ausgereift. Die kommunistische Zeit hat leider einige Entwicklungsbrüche gebracht, die erst langsam wieder ausgebügelt werden.

RO/BG, was den Verkehr anbelangt, bewegt sich offensichtlich seit in den letzten gut 15 Jahren nicht weltbewegend in anderen Bereichen - war damals öfters auf dem Landweg via RO in BG/TR):
- Jetzt im Winter wird es wohl nicht so krass sein, aber im Sommer ist es nicht unüblich, dass Personen zu dritt nebeneinander auf der internationalen Transitstrasse laufen, mit dem Vieh und allem möglichen Getier daneben - und zwar bis die Dämmerung am vorbeigehen ist und es richtig dunkel wird. Das ist in BG so gut wie nicht der Fall - dort ist der Verkehr einiges weniger mit derartigen Überraschungen gespickt.
- Transitstrassen sind in RO streckenweise ganz gut ausgebaut, v.a. die Transitachsen zwsichen Vidin resp. Orjahovo in Richtung Ungarn - sofern sie nicht schon wieder wegen Überlastung verschlaglöchert sind; sie können aber auch kataströphlich sein. In BG sind sie i.d.R. ganz passabel - wobei ich auch schon einen Reifen zwischen Montana und Vidin in einem Schlagloch gekillt hab. Das war damals, als wir in Vidin 6h auf die Fähre warten mussten - und dann wegen Schneefall in Caransebes schon übernachteten, obwohl wir bis Ungarn hätten kommen wollen (gut zu wissen, dass der Zollübergang in Sînnicolau Mare inzwischen eingerichtet ist - das erspart den Weg über Arad). Da hatten wir auch verpasst, das Maul- und Klauenseuchenchemikaliengeschmier gleich wieder von den Scheiben zu waschen - das gab im Schnee eine miserable Sicht durch das Scheibenwischergeschmier.
- Nachts fahren war in RO heikel, mal abgesehen von den Transitstrecken, in BG jedoch nicht unbedingt problematisch, auch nicht abgelegenere Strecken - natürlich unter den gegebenen Umständen nicht direkt vergleichbar wie in Westeuropa.
- Donau-Fähren waren immer so eine Sache: wie schon erwähnt waren wir in Vidin mal einfach so 6h gehangen, ohne erkenntlichen Grund (Fährmänner oder Zoll machte Pause oder wartete noch auf genügend Fahrzeuge zum Übersetzen). In Orjahovo war das nie so krass; wobei wir einmal von RO nach BG vom BG-Zoll völlig gefilzt wurden und so ca. 3h verloren und erst um 02h am Ziel in Zentral-BG ankamen (da war aber ein strategischer Fehler unsererseits bzgl. "Statistikkarte" und Fahrzeugeintragung bei der Zollangabe mit im Spiel). Auch war die Strasse über Montana nach Vidin damals katastrophal und die nach Orjahovo wesentlich besser. Das kann sich aber auch mal ändern - und es wird wohl mindestens bis 2011 gehen, bis in Vidin die zweite Donaubrücke eröffnet wird.
- BG war zeitweise übel mit Geschwindigkeitskontrollen verseucht -an jeder Ecke standen sie. Ich selbst hab' aber nie eine Busse bezahlt, obwohl sie mit Polizeipräsidium und allem Wüsten gedroht hatten - wohl dank meinem doch passablen Grundstock an Bulgarischkenntnissen. Einmal hatte mein Kollege in RO eine eingefangen. Die kostete zwar nix - wir hatten den Fackel aber nicht ganz verstanden und dachten, die Busse müsste auf dem Posten beglichen werden, und der machte erst 1-1/2h später auf. Am Schalter hiess es dann: das sei erledigt - das koste nix ... Naja, dann eben Zeit verloren ...
- Allgemein hatte ich schon damals in mehrerlei Hinsicht den Eindruck, dass BG einige Stufen weiter war als RO - das ist heute offenbar immer noch der Fall. In RO gab's "Vorstadbild-Szenen", die sahen aus wie in den 50er Jahren, in BG hingegen war man doch überall in den 70ern, wenn nicht 80ern angekommen, trotz Pferdefuhrwerken.

Naja, genug draufloskritzelt - ich hab' aber auch noch Fragen (wovon eine schon beantwortet ist: die Bahn zum Balea Lac geht offensichtlich "der Passstrasse entlang" und wäre im Sommer im Prinzip obsolet).
- Die Kabinen sind ja mit der Koffeinweltbrause werbebekleckert. Wieviel bringt diese Werbung der Bahn/dem Betreiber ein? War das eine Einmalaktion - oder kriegen die regelmässig einen Zustupf aus der Coke-Kasse?
- Deine Fischer C4 haben wohl auch schon 30 Jahre auf dem Buckel und leben immer noch mit genügend Spannung drauf? :wunder:

NB: sehr spannend geschrieben und eindrücklich illustriert!


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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 11:49 
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Zitat:
Jetzt im Winter wird es wohl nicht so krass sein, aber im Sommer ist es nicht unüblich, dass Personen zu dritt nebeneinander auf der internationalen Transitstrasse laufen, mit dem Vieh und allem möglichen Getier daneben - und zwar bis die Dämmerung am vorbeigehen ist und es richtig dunkel wird. Das ist in BG so gut wie nicht der Fall - dort ist der Verkehr einiges weniger mit derartigen Überraschungen gespickt.


Das kann ich genau so bestätigen! :)

Zitat:
- BG war zeitweise übel mit Geschwindigkeitskontrollen verseucht -an jeder Ecke standen sie. Ich selbst hab' aber nie eine Busse bezahlt, obwohl sie mit Polizeipräsidium und allem Wüsten gedroht hatten - wohl dank meinem doch passablen Grundstock an Bulgarischkenntnissen. Einmal hatte mein Kollege in RO eine eingefangen. Die kostete zwar nix - wir hatten den Fackel aber nicht ganz verstanden und dachten, die Busse müsste auf dem Posten beglichen werden, und der machte erst 1-1/2h später auf. Am Schalter hiess es dann: das sei erledigt - das koste nix ... Naja, dann eben Zeit verloren ...


Das ist extrem dort, auf einer Strecke von ein paar hundert Kilometern sieht man locker 20 - 30 Kontrollen und mehr.

Zitat:
- Die Kabinen sind ja mit der Koffeinweltbrause werbebekleckert. Wieviel bringt diese Werbung der Bahn/dem Betreiber ein? War das eine Einmalaktion - oder kriegen die regelmässig einen Zustupf aus der Coke-Kasse?


Entgelt: weiß ich natürlich nicht, die Werbung ist relativ neu, weil es noch eine Bilder von den Kabinen ohne Werbung gibt, ich vermute vielleicht ein paar Jahre alt. Mich nervt sie, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie viel einbringt, denn die Bahn steht ja wirklich im Nichts, das ist ja nicht der Funitel in Ischgl oder so. Manchmal machen die so Events dort oben, mag sein dass Coke mal eins gesponsert hat und die Werbung noch daher rührt...

Zitat:
Deine Fischer C4 haben wohl auch schon 30 Jahre auf dem Buckel und leben immer noch mit genügend Spannung drauf?


Hihi :) Ich habe tatsächlich die Fisch C4 Competition (alllerdings die 2. Generation, siehe den Bericht vom Rifugio 3A (verlinkt unter "Reportage Deluxe")), aber die benutze ich nur zu besonderen Anlässen. Das hier sind Carver von 2004, die Fischer anlässlich die Jubiläums herausbracht. Meines Erachtens extrem gute Schi, übrigens. Habe bisher keine vergleichbaren gehabt, trotz diverser Leihaktion etc.

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 Betreff des Beitrags: Re: ::: Carpathia [ -2010- ]
BeitragVerfasst: So, 07.03.2010, 22:29 
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::: trincerone hat geschrieben:
Ich wollte sogar die Fähre nehmen, also e i n e Fähre... ;)
Die Betonung auf "eine" versteh ich jetzt nicht so ganz... ?


::: trincerone hat geschrieben:
Das kann ich absolut überhaupt nicht bestätigen. In Rumänien haben die Straßen von extrem schlecht hin zu topmodern gewechselt, wobei die meisten eher ziemlich schlecht waren. In Bulgarien hatten wir nur sehr wenige nicht so tolle Stellen (im wesentlichen Nebenstraßen im Gebiet Vitosha und der Ring um Sofia), ansonsten ging es aber.
Zugegeben, ich war 5 Tage in BG und nur 1,x in RO unterwegs, wobei ich die Straßen nördlich von Sofija wesentlich besser fand als die südlichen.

In RO bin ich jedenfalls viele Kilometer auf nagelneu geteerte Straßen gefahren, es waren einige Schlaglöcher mit Steinen oder Teer gestopft....

Vom Stadtbild her, den Häusern, fand ich allerdings RO "moderner" als BG. Soweit ich das in der Kürze der Zeit beurteilen kann...

::: trincerone hat geschrieben:
Trotzdem war das Fahren aus meiner Sicht in Bulgarien insgesamt erheblich sicherer und entspannter als in Rumänien.
Oh, d'accord. Mir sind zwar in RO auch nicht gerade viel Pferdefuhrwerke im Weg gewesen, aber der Stadtverkehr in RO ist so chaotisch wie in den Mittelmeer-Orten Italiens/Frankreichs. Was die Kontrollen angeht sind sie mir in BG auch stark aufgefallen, v.a. am ersten Tag (3 oder 4), danach eher weniger. Rausgezogen und überprüft wurd ich aber nur in GR ;)

Zitat:
Da hatten wir auch verpasst, das Maul- und Klauenseuchenchemikaliengeschmier gleich wieder von den Scheiben zu waschen - das gab im Schnee eine miserable Sicht durch das Scheibenwischergeschmier.
Was ist eigentlich mit der Desinfektsionsgeschichte an den BG-Grenzen? Ist die generell abgschafft oder nur an speziellen Grenzen? Von GR aus war da nix ...

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