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 Betreff des Beitrags: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Do, 04.10.2018, 20:16 
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https://www.lastampa.it/2018/09/23/verb ... agina.html

Laut dem Artikel werden die Belvedere-Sessel ersetzt, Pistenplanierungen vorgenommen und die Verbindung mit Saas-Fee und Alagna steht wieder mal im Raum soweit ich es verstehe. Vllt. kann jemand der besser italienisch spricht Licht ins Dunkel bringen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Do, 04.10.2018, 20:46 
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Registriert: Fr, 11.05.2012, 20:42
Beiträge: 1701
Du hast alles richtig verstanden. Die Verbindung mit Saas-Fee und Alagna scheint mir aber nach wie vor sehr sehr vage zu sein. Kurzum: "aria fritta" (heiße Luft)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Sa, 06.10.2018, 20:41 
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Registriert: So, 18.12.2005, 19:12
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Chense hat geschrieben:
Laut dem Artikel werden die Belvedere-Sessel ersetzt, Pistenplanierungen vorgenommen
aber, aber, im Belvedere-Gebiet kann man ja gar nichts mehr weiter planieren, da ist ja schon alles modelliert ..

Wenn die Verbindung mit Saas Fee/Alagna kommt, wird man in Folge vmtl. auch die Straße ausbauen, wird dann vmtl. komplett ein Tunnel durchs ganze Tal sein. Das ist doch alles ein Quatsch. Großskigebiete und Liftmonster sollte man nur in Gegenden bauen dürfen, wo Platz ist und nicht in solchen Hochgebirgsregionen mit schmalen Tälern und steilen Berghängen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Di, 09.10.2018, 14:52 
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Kaliningrad hat geschrieben:
Kurzum: "aria fritta" (heiße Luft)


... trifft die Verbindungspläne ins Saastal und nach Alagna wohl am besten. Das kann man sich von vornherein sparen. Von Macugnaga nach Saas-Almagell sind es 7 km Luftlinie, von Macugnaga nach Alagna 6,5 km. Die Berghänge dazwischen sind nicht mal teilweise erschlossen. Furggstalden in Saas-Almagell dürfte für den Zweck nutzlos sein, und Saas-Fee hat ganz andere Probleme. Die bestehende Infrastruktur von Alagna steht genau auf der "falschen" Talseite. Und Neuerschließungen kompletter Hochtäler wird es auch in Italien nicht mehr geben.

Trotzdem ist es geboten, die Ski-Infrastruktur von Macugnaga einsatzbereit zu halten, und das natürlich am besten mit Fördermitteln. Abgesehen von der PB Monte Moro sind die Liftanlagen Macugnagas ja relativ trashig. Und die aktuelle, schmale Straßenverbindung vom Val d'Ossola aus schreckt potenzielle Gäste sicherlich ab. Wenn man in eine moderne Straße mit vielen Tunnels investieren würde, z.B. analog dem Straßenausbau zwischen Rhonetal und Lötschental, und mehr Geld in Lifte und Pisten investiert, würde Macugnaga für Wochengäste attraktiver. Gerade die Italiener bewegen doch so gern große Mengen Fels und Erde ...

Aktuell bleibt Macugnaga weit hinter seinen touristischen Möglichkeiten zurück, zumindest beim Wintertourismus. Klar, ein zweites Cervinia will ich dort auch nicht sehen. Aber wenn das Brachliegen des winterportlichen Potenzials so weiter geht, erreicht Macugnaga in absehbarer Zeit den Status z.B. von Vent als fast reinem Tourengeher-Ort.

[Edit 12. Oktober: Luftliniendistanzen korrigiert - ich habe zwischenzeitlich korrektes Linealablesen geübt.]


Zuletzt geändert von Harzwinter.de am Fr, 12.10.2018, 9:46, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Di, 09.10.2018, 20:51 
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^ Na lieber das, als EUBs+KSBs .. Wobei ja jetzt selbst in Vent eine 6KSB gebaut wird, insofern ..

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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Mi, 10.10.2018, 8:51 
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Registriert: Do, 08.11.2007, 16:57
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Ich habe halt die Befürchtung, dass die Belvedere-Sesselbahnen in absehbarer Zeit nur noch im Sommerbetrieb fahren werden und dass nach technischem Exitus der Sesselbahn Ruppenstein nur noch die 2. Sektion der PB Monte Moro zum Skifahren übrig bleibt, den skifahrerisch unbedeutenden Schlepplift im Pass mal außen vor gelassen. Dann werden im Winter quasi überhaupt keine Wochengäste mehr nach Macugnaga kommen (wozu auch), und die PB Monte Moro wird nur noch am Wochenende für die Mailänder Tagesgäste fahren.

Es würde zwar den Rest des historischen Wintersport-Charmes von Macugnaga killen, aber ich finde, der Ort hat einen unerschrockenen, idealistischen Investor wie Sawiris bitter nötig, um nicht demnächst das Schicksal des knapp unterhalb gelegenen Bannio-Anzino teilen zu müssen. Die natürlichen Voraussetzungen für einen Skigebiets-Investor sind in Macugnaga vorhanden, aber eine gute Straße durchs Valle Anzasca wird man ihm vorab schon bauen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: Mi, 10.10.2018, 19:14 
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Registriert: Mi, 18.08.2010, 4:52
Beiträge: 183
Harzwinter.de hat geschrieben:
Kaliningrad hat geschrieben:
Kurzum: "aria fritta" (heiße Luft)


Trotzdem ist es geboten, die Ski-Infrastruktur von Macugnaga einsatzbereit zu halten, und das natürlich am besten mit Fördermitteln. Abgesehen von der PB Monte Moro sind die Liftanlagen Macugnagas ja relativ trashig. Und die aktuelle, schmale Straßenverbindung vom Val d'Ossola aus schreckt potenzielle Gäste sicherlich ab. Wenn man in eine moderne Straße mit vielen Tunnels investieren würde, z.B. analog dem Straßenausbau zwischen Rhonetal und Lötschental, und mehr Geld in Lifte und Pisten investiert, würde Macugnaga für Wochengäste attraktiver. Gerade die Italiener bewegen doch so gern große Mengen Fels und Erde ...

Aktuell bleibt Macugnaga weit hinter seinen touristischen Möglichkeiten zurück, zumindest beim Wintertourismus. Klar, ein zweites Cervinia will ich dort auch nicht sehen. Aber wenn das Brachliegen des winterportlichen Potenzials so weiter geht, erreicht Macugnaga in absehbarer Zeit den Status z.B. von Vent als fast reinem Tourengeher-Ort.


Die Befürchtung habe ich eher weniger - gerade im Belvedere-Gebiet ... dort herrschte bisher immer wenn ich da war reges Treiben und der Ort hat sich sehr sehr lebendig gezeigt!

Mehr befürchte ich halt, dass die Planierungen ins Moro-Gebiet übergreifen (7 Spuren breite beschneite Meccia? na danke!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umgestaltungen in Macugnaga
BeitragVerfasst: So, 04.11.2018, 16:54 
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RetroRebel
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Fuer den Monte Moro ist die schweizer Seite natuerlich interessant - allerdings sind Konzession natuerlich unwahrscheinlich, wenn das Saastal von der Erschliessung nicht profitiert. Dann werden Verbindungsplæne interessant, nur ist mit dem Stausee und den ihn flankierenden Lawinenhængen vermutlich nicht viel zu wollen. Richtung Alagna ist das Gelænde mit den vielen steilen glacial geprægten Tælern dazwischne æhnlich ungeeignet.

Technisch vermutlich am ehesten vernuenftig machbar, aber vermutlich nicht genehmigungsfæhig, wære eine Verbindung nach Zermatt. PB Belvedere - Cima di Jazzi (3800m), von dort Abfahrt bis unterhalb østlich des Stockhorngipfels wohl relativ problemlos møglich. Dann SL zum Stockhorn. In die andere Richtung kønnte man es wohl auch mit einem SL versuchen, oder Raupentaxi. Technisch wohl, auf den ersten Blick, durchaus vorstellbar, dennoch teuer, fuer Zermatt wohl total uninteressant, die ungewisse ZUkunft des Stockhorns mal aussen vor, und eine Talabfahrt nach Macu gæb*s bei dieser Variante wohl auch nicht. Aber fuer Gedankenspiele nett. ;)

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