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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 6:42 
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Der Termin um Weihnachten/Neujahr hat für eine Winterreise Vor- und Nachteile. Vorteile sind, dass man nicht viele Urlaubstage nehmen muss, dass man recht problemlos 3 Wochen frei bekommt und dass man in den Ländern, die zu der Zeit Ferien haben, mit offenen Skigebieten auch unter der Woche rechnen kann. Nachteil ist, dass die Schneelage noch dürftig sein kann und Skigebiete geschlossen sein können, falls in dieser oder jener Ecke Europas noch kein großer Schneefall gekommen ist. Die möglichen Ziele sollten somit auch eher kurzfristig entschieden werden.

Trincerone hatte sich zwar keine 3 Wochen frei nehmen können, könnte aber grundlegend vom 26.12.-7.1. irgendwo dazustoßen. Zur Wahl stand eine kurze, 1-wöchige Alpentour (und später dann eine 2-wöchige Tour) oder gleich die längere Reise. In einigen Gebieten der Türkei und im Kaukasus lag Mitte Dezember schon mal Schnee, während es in den interessanteren Bereichen der Alpen noch etwas dürftig aussah. So entschieden wir uns also für ein Revival der Frühjahrstour von 2015, Balkan-Türkei-Kaukasus, die uns so gut gefiel, wobei Trinc wieder erst ab (und diesmal bis) Istanbul dabei war und Trinc noch gerne Aserbaidschan zusätzlich zu Georgien mitnehmen wollte.

Somit hätte ich genug Zeit, um auf den Hin- und Rückweg einige Skigebiete in Griechenland, Mazedonien, Bulgarien, Rumänien und/oder Montenegro mitzunehmen. Was dann wettermäßig leider nicht ganz geklappt hat. Auch zusammen unterwegs hatten wir einige Skigebiete auslassen und Tage ohne Skifahren verbringen müssen - sei es, weil kein Schnee lag, oder weil die Lifte trotz Schnee nicht geöffnet hatten.

Es gibt ja Länder, da ist man froh, wenn man wieder über die Grenze kommt und sie verlässt. Und es gibt Länder, wo man traurig ist, wenn man sie verlassen mus. Zu letzteren Ländern zählen für mich die britischen Inseln, Norwegen, Russland und die Türkei, die mich nun auch bei meinem zweiten Besuch überzeugen konnte - mit Ausnahme der Skigebietsöffnungspolitik in Ostanatolien. Neben der oftmals tollen (nein, genialen) Winter-Landschaft überzeugt die Türkei auch zB mit einem sehr gut ausgebauten (und im Osten sehr leeren) Fernstraßennetz, aber auch sonst fühlt man sich wohl - und für unsereins ist es sehr günstig momentan.

Wir hatten zwar durchaus einige nette Skitage, aber m.E. nicht so tolle wie im Frühjahr 2015. Der Zeitraum um Neujahr ist für die Türkei doch etwas früh, auch wenn es sicherlich Jahre gibt, wo es zu der Zeit weit weniger Schnee hat als heuer. Zudem war es wieder viel Autofahrerei, es gab viele Tage, wo wir erst um oder nach Mitternacht im Hotel waren, eine Nacht fuhren wir sogar durch und unsere Skitage waren selten länger als 2-3 Stunden. Vielleicht werden wir uns bei der nächsten Tour in diese Gegend auf die Westtürkei und Griechenland beschränken.

Für mich (bzw. mein Auto) waren es in Summe lt. GPS-Tracking des eingebauten Navi ca. 13.543 km Autofahrt, durch folgende 13 Länder (*= Ski gefahren, 9 Länder):

Österreich *
Ungarn
Rumänien *
Bulgarien *
Griechenland *
Türkei *
Georgien *
Aserbaidschan *
Mazedonien
Serbien
Kroatien
Slowenien *
Italien *

Hier ein kleines Best-Of der ca. 2600 Fotos: (Anklicken zum Vergrößern)

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^ Route 22.12.2018-13.1.2019 in Türkis (ca. 13.500km); die 2015er BTK-Tour in hellem Rot

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^ Falakro (GR)

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^ Falakro (GR)

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^ Ladik Adag (TR)

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^ Erzincan Ergan (TR)

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^ Auffahrt Tetnuldi (GE)

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^ Tetnuldi (GE)

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^ Shahdag (AZ)

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^ tagelange Fahrerei durch schneebedeckte, arktisch anmutende Landschaften in der Ost-Türkei (Anatolien)

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^ Palandöken (TR)

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^ Hakkari (TR), nahe der Grenze zu Iran & Irak, hier ist die Landschaft noch einmal wilder

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^ Uludag (TR)

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^ Uludag (TR)

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^ Sonnenaufgang mit Schnee an der Mittelmeerküste (GR)

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^ Seli (GR)

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^ Straja (RO)

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^ Bad Kleinkirchheim (AT)

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^ Tarvisio (IT) - und sie läuft doch noch!

Detailberichte folgen.

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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 11:01 
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starli hat geschrieben:
(...) - und für unsereins ist es sehr günstig momentan.

Aber sicher auch nicht ganz unkritisch. Ich würde das Land im Moment nicht einmal für einen Umsteiger (Flug) in Betracht ziehen.

Der SL auf den ersten beiden? Bildern sieht toll aus, ansonsten fallen (leider) aber auch die KSB auf - und das in den Highlights. Die Zeiten scheinen sich wohl zu ändern.


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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 19:30 
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Sind zwei verschiedene SL auf den ersten beiden Bildern. Der eine war in Betrieb, der andere leider wohl vmtl. erst am Tag darauf..

Ansonsten muss man halt nehmen was da ist, und in TR/GE/AZ wurden halt viele Gebiete erst in den letzten Jahren neu erschlossen. Nette SL bzw. alte ESL/DSB waren eher selten bzw. nicht so fotogen (weil im Wald, schlechteres Wetter, etc.) - aber in den Detailberichten kommen da schon noch ein paar, wenn auch z.T. alte Bekannte. Der Fokus an dem KSB-Bild aus Uludag sollte aber auf der Piste und dem Offpistegelände liegen nicht an der KSB an sich.

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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 20:05 
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Es ist sicher richtig, dass es in der Natur der Sache liegt, dass æltere Anlagen ueber die Zeit weniger werden. In der Regel existieren sie ja heute selbst in den Alpen in den seltensten Fællen aus historischen (oder Nostalgie-) Gruenden, sondern bis auf wenige Ausnahmen aus wirtschaftlichen Zwængen heraus. Das ist in anderen Lændern nicht anders, nur ist die Spaltung krasser: neue oder revidierte Gebiete werden bewusst mit "modernsten" Anlagen ausgestattet, gerade weil das Publikum idR zu einer reichen Oberschicht gehørt (Ski ist meist kein Breitensport), so dass es eine direkte Konkurrenz zu den alpinen Gebieten besteht (weil die Kosten dorthin zu fliegen in der Entscheidung der Destination fuer das Zielpublikum nachrrangig ist, eher mag die Erreichbarkeit und/oder lokale Kultur eine Rolle spielen, vermute ich). Wirklich alte Anlagen haben wir, nach meiner Erinnerung, auch auf unserer frueheren Reise, mit Ausnahme von Bakuriani am Uebungshang, glaube ich nicht gesehen. Alle Anlagen waren mindestens aus den 90ern oder fruehen 2000ern - und so einige Skigebiete wurden ueberhaupt erst in den letzten Jahren erschlossen. Dass man also in Tetnuldi, Erzincan, Nemrut, Abali etc. keine alten ESL findet, liegt also schon daran, dass diese Gebiete erst wenige Jahre alt sind.

Umgekehrt ist gegen die KSB an sich mE auch nicht unbedingt prinzipiell etwas einzuwenden. In der Regel stehen sie ja als Synonym fuer Industrieski, was dann insgesamt unangenehm ist. Dieses Phænomen hat man aber in den bereisten Lændern mE selten bis gar nicht, und eine KSB die nur eine unmodellierte Piste und unzæhlige Tiefschneehænge erschliesst, und dazu recht wenig frequentiert ist, wie etwa ganz links in Uludag, finde ich erstmal nicht schlecht. Auch ist sie dort kombiniert mit unzæhligen SL, und bei der Kælte an dem Tag wære uns wohl ein ESL auch nicht recht gewesen. Es stimmt aber auch, dass wenn wie in Erzincan kaum Tiefschneehænge møglich sind und gleichzeitig die einzige bediente Piste stark remodelliert ist, das Skivergnuegen durchwachsen ist - trotz des tollen Wetters. Natuerlich ist es die Mischung aus allem, die am besten ist, aber die ist tatsæchlich weltweit selten. Auch in Armenien, oder in Davraz oder Sakklikent, wo wir 2015 perfekte Skitage hatten, sind die Anlagen vermutlich max. zwischen 10 und 20 Jahren alt (was im Grunde keinen Unterschied macht zu einem 3 Jahre alten fixen Doppelsessellift). Umgekehrt finde ich die neue EUB in Shakhdag ueber die Felskante schon spektakulær. Die Neuerschliessung in Tetnuldi macht Spass, und die neue EUB in Gudauri konnten wir zwar nicht fahren, aber vermutlich ist das auch eine recht interessante Skigebietserweiterung. Wo eine (nicht zu ueberdimensionierte) KSB einen fixen 4er ersetzt, ist das wohl sogar eine Verbesserung. Die Freeride KSB in Davraz ist vielleicht einer der genialsten Lifte der Region ueberhaupt. Umgekehrt, klar, eine KSB am Monte Camino in Oropa wuerde mir wohl das Interesse nehmen dort skizufahren, es kommt also auf den Kontext an. Und dann wiederum ist zB der Umbau am Palandøkken mE eher misslungen - viele gute Lifte weggefallen. Und die 35 Jahre alte EUB reisst es auch nicht unbedingt (trotzdem finde ich die Hænge an sich wohl gut, wenn sie dann mal Schnee hætten). Konakli wiederum ist keine 10 Jahre, aber schon die obersten beiden (und wohl interessantesten) Lifte wieder demontiert...

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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 21:19 
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::: trincerone hat geschrieben:
Umgekehrt ist gegen die KSB an sich mE auch nicht unbedingt prinzipiell etwas einzuwenden.

Kann deinen Gedankengang voll und ganz nachvollziehen und das Beispiel aus Uludag hört sich interessant an. Gibt es überhaupt ähnliche Beispiele aus den Alpen? Hier funktioniert die Logik der älteren Anlagen - wie ich finde - oft noch sehr gut, weil damit meistens das, vereinfacht gesprochen, bessere Skifahren einhergeht.

Im Sommer sieht es dann nochmal ganz anders aus, wie die teilweise sehr spektakulären Neuerschließungen (Beispiel China) zeigen.


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BeitragVerfasst: Mo, 14.01.2019, 22:20 
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téléski hat geschrieben:
Gibt es überhaupt ähnliche Beispiele aus den Alpen?
Je nachdem wofür du genau ein Beispiel willst, aber es ist halt vieles nicht wirklich vergleichbar, die Landschaft, die Gäste in Anzahl und deren Fahrkönnen... Vielleicht am ehesten die Piz Val Gronda - Erschließung in Ischgl? Auch wenn hier natürlich eine protzige PB gebaut wurde, aber die Piste ist nett und es gibt wohl auch etliches Offpisteareal. Gibt ja nicht viel Beispiele an Neuerschließungen in den Alpen an Skigebietsenden in den letzten 10-20 Jahren - es wurden ja fast nur Verbindungen gebaut und die müssen bekanntlich heutzutage massentauglich sein.

Normalerweise geht die Entwicklung in den Alpen ja auch eher den Weg viele Leute -> neue Hochleistungslifte -> Pistenausbau (weil ja jeder (und auch die Anfänger) von dem neuen Lift auch wieder runterkommen soll) -> noch mehr Leute. In TR/GE/AZ/RU hofft man auf viele Leute/Gäste, indem man neue Skigebiete baut, hat momentan aber oftmals noch leere "Geheimtippskigebiete". In Gudauri und Erciyes dürfte das schon gut funktioniert haben, in anderen wird man ggf. bald wieder die KSBen verkaufen müssen ..

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BeitragVerfasst: Di, 15.01.2019, 7:46 
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Also vor mittlerweile fast 30 Jahren, in den 90ern, gabs das in Frankreich durchaus. ZB Neubau des TSD Rosael in Val Thorens als geradezu perfektes Bsp.

Ansonsten wuerde ich auch sagen, am ehesten in den unbekannteren franz. Gebieten, ggf. auch italiene Westalpen (Pontechianale zB? (ist keine KSB, aber unten zumindest eine moderne Anlage)). In CH ließen sich vermutlich auch ein paar Bsp finden, aber da kenn ich mich nicht so aus.

Generell ist aber in der Tat die Frequenz in den Alpen so viel höher, dass halt Tiefnschneehänge an einer KSB vermutlich vor 10 Uhr morgens völlig verspurt wären in einem großen Gebiet.

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BeitragVerfasst: Di, 15.01.2019, 9:36 
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::: trincerone hat geschrieben:
Generell ist aber in der Tat die Frequenz in den Alpen so viel höher, dass halt Tiefnschneehänge an einer KSB vermutlich vor 10 Uhr morgens völlig verspurt wären in einem großen Gebiet.

Das ist natürlich ein Unterschied, wenn sich nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung das Skifahren leisten kann. Die Frage ist doch auch, warum man eine (größere) KSB braucht, wenn die folgenden Pisten oder das Gelände nicht für höhere Frequenzen ausgelegt sind. Außer jetzt „Status“anlagen wie PVG oder aus Komfortgründen.


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BeitragVerfasst: Di, 15.01.2019, 18:17 
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Je nach Skigelænde ist es wohl (neben eventuellen Prestigegruenden) in der Tat: Geschwindigkeit, Einstiegskomfort und Option auf Haube. Finde ich bei weitlæufigem baumfreien Gelænde auch grundsætzlich nicht schlecht (wenn nicht gerade ein Korblift oder so dafuer ersetzt wird ;) ).

In Lændern, in denen Skifahren nicht ein Breitensport ist, ist der Einstiegskomfort bzw. die Einfachheit des Einstiegs auch nicht zu unterschætzen. Der der fixe Sessellift oder der SL stændig stoppt, weil das durchschnittliche Skipublikum mit dem Einstieg nicht zurecht kommt, dann ist das auch nicht gerade vorteilhaft (wobei ich generell persønlich eher finde, dass die Leute das mit der Zeit schon lernen werden, aber das ist vermutlich nicht die Position des Betreibers, insbesondere wenn die Mehr-Kosten fuer die KSB in der Gesamtrechnung (Pistenbau, Beschneiung, ...) vielleicht bei Standardanlagen gar nicht unbedingt so hoch ausfallen (weiss allerdings nicht wie da aktuell die Unterschiede sind).

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BeitragVerfasst: Mi, 16.01.2019, 6:50 
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Man hofft wohl auch, mit einer SB/KSB mehr Gäste anzulocken als mit einem SL. Zudem scheinen die Lifte oftmals auch subventioniert zu werden (um den Tourismus anzukurbeln).
-

Balkan-Türkei-Kaukasus, Tag 1: Sa, 22.12.2018 - Grebenzen (Österreich/Steiermark) -> Ungarn (km 894, Diff. 894 km)

Auch wenn wir uns für die Tour erst kurzfristig entschieden hatten, hätte ich natürlich mal wieder früher meine Sachen zusammen packen können, als alles wieder einmal erst am Freitag Abend. Somit kam ich nicht sehr früh ins Bett und bis ich dann noch das Auto beladen hatte, war es 8 Uhr, als ich endlich auf die Straße kam.

Da ich natürlich gerne heute irgendwo Skifahren wollte, suchte ich mir ein möglichst sonniges + nostalgisches Skigebiet in Österreich aus. Die Wahl fiel auf Grebenzen in der Steiermark, das ich via Fieberbrunn-Saalfelden-Hochkönig anfuhr und wo ich kurz nach Mittag ankam.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ A) Grebenzen
Blau (bei A): Strecke 22.12.2018 (Innsbruck-Szeged)
Magenta (anschließend): Strecke 23.12.2018 (Szeged-Montana)

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^ Pistenplan. Der obere rechte Lift war leider nicht in Betrieb und befand sich in Wirklichkeit links dahinter statt rechts daneben ..

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^ Sektion 1, 4SB

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^ Übungslift

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^ Sektion 1, 4SB - die Pisten hier nach Mittag noch größtenteils jungfräulich!

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^ 4SB Sektion 1 und SL Sektion 2

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^ SL Sektion 2, ohne eigene Abfahrt

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^ SL Sektion 3, leider etwas ungünstig platzierte Talstation

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^ SL Sektion 3

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^ Vom SL Sektion 3 muss man abermals etwas aufsteigen und dann überraschenderweise abfahren, um zum SL Sektion 4 zu kommen

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^ SL Sektion 4

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^ SL Sektion 4 und Rückseiten-SL, gänzlich anders als vom Plan her erwartet. Dann nochmals schade, dass er heute nicht läuft.

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^ Panorama von der Bergstation SL Sektion 4 aus

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^ SL Sektion 4; die Pisten sind ja durchaus etwas nett, aber halt auch sehr flach.

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^ Abfahrt SL Sektion 4

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^ SL Sektion 4

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^ Unpräparierter Steilhang am SL Sektion 4; zu dem musste man auch etwas aufsteigen; am Hügel in der Sonne endet die SL Sektion 3

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^ Jedenfalls gab es auch an den SL noch abschnittsweise beinahe jungfräuliche Pisten. Schon toll.

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^ Zwischen SL Sektion 3 und 2 gibts allerdings dieses unschönere, modellierte und verfangzäunte Stück

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^ SL Sektion 3

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^ GPS-Track 22.12.2018; Rot der heute geschlossene Rückseiten-SL

Fazit: Naja. Zu viel Lauferei (insb. nach der leichten Prellung im linken Rippenbereich am letztem Wochenende) und etwas zu flach. Glaub nicht, dass ich das noch ein zweites Mal brauch.

Da ich morgen gerne in Rumänien skifahren möchte, wollte ich möglichst noch bis hinter Budapest fahren und buchte bereits gestern Abend ein Hotel in Szeged (Ungarn), nahe der rumänischen Grenze. An einer OMV-Tankstelle aß ich abends nach dem Skifahren was und buchte blöderweise ein Hotel für morgen Abend in Rumänien, weil ich fix von 2 Tagen Skifahren in Rumänien ausgegangen bin - anstelle vorher nochmal die Wettervorhersagen zu checken. Aber es hätte ja allein schneemengenmäßig keine Alternative morgen gegeben.

Was ich allerdings komplett unterschätzt hatte, war der viele Verkehr heute Abend nach und in Ungarn. Die direkte Grenze von Wien aus war schnon mal sehr voll gemeldet, so dass ich den Haken via Sopron einschlug. An der Grenze kaufte ich mir die ungarische E-Vignette für den Minimalzeitraum anstatt 1 Monat, weil ich davon ausging, heimwärts anders zu fahren. Ich sah mir zwar durchaus die Route auf Google Maps an, konnte aber weiterhin nicht glauben, dass es zwischen Györ und Budapest so voll sein sollte. Die kürzere Route, nicht über Budapest, berechnete mein Navi als 50-minütigen Umweg. So viel Stau wird doch jetzt so spät am Abend nicht mehr sein?

Denkste. Haufenweise deutsche Autos und tatsächlich elends viel Stau um Györ und bis Budapest, wobei viele Autos (und sogar Busse) teilweise auf dem Pannenstreifen gefahren sind. Was wollen die ganzen Deutschen denn hier? Bis ich's irgendwann kapierte: Klar, das sind die ganzen Ungarn, Rumänen und Bulgaren, die in Deutschland leben und jetzt zu Weihnachten in die Heimat fahren! Oh nein. Wär ich doch die autobahnlose Strecke untenrum gefahren ..

2 Stunden Zeitverlust bis zum Abzweig der M5 am Rand von Budapest. Und vor Szeged ging dann irgendwann gar nix mehr, 10km extremer Stau, wohl ein Unfall und auf dem ganzen Bereich keine Ausfahrt - und nochmal 1.5 Stunden Zeitverlust.

Somit kam ich erst um 3 Uhr am Hotel an. Check-In, gezahlt, Heizung war eiskalt, aber mit 2 Decken ging's. Nervigerweise sind die Vorhersagen in dem einen Skigebiet, das ich besuchen wollte, auch schlecht: Morgen + übermorgen Schneefall, das andere morgen trocken und übermorgen starker Regen. Um überhaupt morgen Ski fahren zu können, dürfte ich jetzt auch nur noch 3 Stunden schlafen. Und morgen Abend in dem gebuchten Hotel zu übernachten, macht wettermäßig für einen Skitag übermorgen auch überhaupt keinen Sinn. Warum hatte ich bloß das Zimmer heute Abend noch gebucht ohne zuvor das Wetter anzusehen?! Ich hab's dann irgendwann storniert (leider war das kein Hotel mit kostenfreier Stornierung).

Balkan-Türkei-Kaukasus, Tag 2: So, 23.12.2018 - Ungarn-Rumänien-Bulgarien (km 1.490, Diff. 596 km)

Für 9:30 Uhr stellte ich den Wecker, weil das Zimmer um 10 Uhr verlassen werden müsste. Aber bereits um 8 Uhr wachte ich auf und checkte nochmals die Opionen für den morgigen Tag, wenn heute schon nichts geht. Evtl. könnte ich es morgen bis Mittag in eines der bulgarischen Skigebiete schaffen, Wetter soll brauchbar werden. Offen ist hier und da, nur leider noch nicht all zu viel.

Die Autobahngrenze zwischen Ungarn und Rumänien am Vormittag zeigte auf Google Maps wieder Stau, so dass ich das auf der Landstraße umfuhr, was ganz gut ging. Auch in Rumänien kaufte ich mir nur die kürzeste E-Vignette, weil ich ja eigentlich anders heimfahren wollte. Immerhin gibt es in Rumänien mittlerweile einige Autobahnabschnitte. Wobei, es staute sich halt mal wieder spontan, weil ein Unfall war. Ich hasse Autobahnen.

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^ Leicht verschneites Rumänien; mittlerweile gibt es durchaus ein paar Strecken Autobahn

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^ Leider liegt auf den Bergen auch nicht viel mehr Schnee als hier im Tal

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^ Weiterer Weg nach Bulgarien, die Straße ist durchwegs in einem guten Zustand

Natürlich wollte ich wieder die neue Donaubrücke (Maut) bei Vidin/Widin fahren, die ich schon bei der letzten Heimreise fahren konnte. Die Grenze ist lediglich auf rumänischer Seite, es standen kaum Autos rum, aber es ging öfters mal 10-20 Minuten gar nix weiter. Und natürlich stand ich mal wieder auf der langsamen Spur. Sogar die LKW-Spur ging schneller. Etwas über 1 Stunde Zeitverlust. Vielleicht sollte ich nächstes Mal wieder die Fähre aus Italien nach Griechenland nehmen, das ist doch weitaus entspannter ..

In Bulgarien dann keine Grenzstation und somit auch keine Vignettenverkaufsstelle. Also die nächste Ausfahrt runter, die erste Tankstelle hatte nur noch 3-Monatsvignetten, die zweite dann auch die günstigeren - und wieder nahm ich nur den Mindestzeitraum, weil ich heimwärts anders fahren wollte. Hier in Bulgarien muss man die Vignette allerdings noch kleben.

Entweder kurz vor oder nach der Grenze buchte ich mir ein Hotel für heute Nacht, und zwar das Hotel Montana in Montana. Fand ich einfach zu witzig, inmontanis in Montana im Montana. Um 23:15 Uhr angekommen, mit 26,- € oder so zwar günstig, das Zimmer groß und auch warm, aber weder sonderlich sauber (Spinnen) und schon gar nicht ruhig. Ok, die Straße ist schon laut, aber der nervigere Lärm kam von der Bar/Restaurant im Erdgeschoss.

Trincerone meldete sich heute via Skype, dass seiner Meinung nach Schnee in Aserbaidschan liegen sollte und wir das Online-Visum machen könnten. Das ist mit 20 USD recht günstig und geht schnell, benötigt aber 3 Werktage, so dass wir m.E. möglichst bis 24.12. das machen sollten. Ok, kann bei dem Lärm eh nicht schlafen. Blöderweise musste man noch ein Bild seines Passes mitschicken und ich bekam es am Handy nicht hin, es genug verkleinert upzuloaden. So schickte ich das Bild Trincerone und bat ihn, die Visa für uns beide zu machen. Nachdem die laute Musik mich um 1 Uhr immer noch vom Schlafen abhielt, entschied ich, die Dusche statt nach dem Schlafen eben jetzt davor zu machen. Ab 1:40 Uhr war die Musik dann immerhin etwas leiser und irgendwann konnte ich noch ein paar Stunden schlafen, bevor ich zwischen 7:30 Uhr und 8 Uhr Frühstücken gehen wollte.

Bild
^ Zweifelhaftes Hotel in Montana

Kurzer und unspektakulärer Dashcam-Zusammenschnitt der Fahrt durch Rumänien (inkl. der Donaubrücke nachts):


(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 17.01.2019, 7:51 
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Balkan-Türkei-Kaukasus, Tag 3: Mo, 24.12.2018 - Добринище / Dobrinishte (Bulgarien) (km 1.926, Diff. 436 km)

Leider sind die Schneehöhen in Bulgarien ja auch noch recht gering. In Vitosha geht nur die untere 3SB, also recht uninteressant. In Borovets gehen die Lifte oberhalb der 6EUB auch nicht - und die (K)SB links und rechts unten fand ich ja recht langweilig. Rila/Panichiste dürfte lt. Webcam zumindest mal der KSSL oben nicht gehen, Skifahrer hat man aber auch keine gesehen. Pamporovo hat ESL + evtl. die alte DSB offen, das wäre durchaus nett. Kartala, Malyovitsa und die anderen kleinen - Status komplett unbekannt. Bansko als Plan-B ginge auch, wobei ich dann erst mal Dobrinishte (Dobrinischte) anfahren möchte, das wär mir mit den 2 alten DSB wichtiger, mal wieder zu besuchen. Mein erster und bisher einziger Besuch war im Februar 2010 - fast 9 Jahre her, wie die Zeit vergeht :-(

Das Frühstück, wie meist üblich in diesen ("kyrillischen") Ländern, mit Bedienung, kein Buffet, entsprechend dauert es so immer etwas länger. Immerhin gab es einen (Wasser-) Kakao. Auswählen konnte man allerdings nichts, man bekam einfach irgendwas. 3 Scheiben Toast, Marmelade, Käse, Scheibchen Schinken, na ok, das ging dann doch zügig.

Von Montana aus gibt's zwei Routenvarianten nach Sofija - die vmtl. besser ausgebaute und später zur Autobahn werdende Rechts-Außenrum-Straße, oder die kürzere Passstraße (Petrochan), die mein Navi vorschlug - und die ich bei mehr Schnee vmtl. nicht gefahren wäre, weil die andere dann sicherlich schneller gewesen wäre. Nachdem ich ja mittlerweile 2x in Russland war, finde ich Bulgarien doch recht ähnlich zu Russland, was natürlich einerseits am kyrillischen Alphabet liegt, aber auch so vom restlichen Eindruck, auch von den Straßen her. Es können durchaus immer mal wieder unangenehme Löcher in der Straße sein - wenn auch vielleicht nicht ganz so extrem wie in Russland. Allerdings gibts in BG doch recht sinnlose Geschwindigkeitslimits, fast bei jeder Kurve und jedem Straßenabzweig schien ein 40er oder 60er zu hängen, was man dann irgendwann nicht mehr sonderlich ernst nimmt.

Ich fuhr also nach Dobrinischte, wo ich um 12:15 ankam. Gerade so, dass der Schnee für die Talabfahrt gereicht hat. Hab vorsichtshalber die alten Ski genommen (ich hatte übrigens 3 Paar dabei, genauer gesagt, alle meine 3 Paar Carpani) und die Halbtageskarte ab 12:30 um 22 lv gekauft (= nach wie vor 22 DM = ca. 11,20 €). Oben wären ja die neuen Ski schon besser gewesen, aber unten war's insb. im Wald zu steinig.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ B) Dobrinishte
Türkis (um B bis C): Strecke 24.12.2018

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^ Montana-Sofija

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^ Montana-Sofija

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^ Montana-Sofija

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^ Der nordwestliche Ring in Sofija ist jetzt fertig

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^ Das Bild hätte es beinahe ins Best-Of geschafft.

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^ Vor Bansko wird man mit Werbung überhäuft

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^ Die Abfahrten/Lifte an der Mittelstation gingen in Bansko wohl noch nicht, oben ging schon einiges. War aber heute nur mein Plan-B-Gebiet.

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^ Auffahrt ins Skigebiet Dobrinishte (850 - 1480m)

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^ Schnee reichte gerade so, gut, dass die Talstation so hoch liegt.

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^ Talabfahrt, Schnee reichte gerade so bzw. war teilweise schon etwas steinig

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^ DSB Sektion 1

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^ DSB Sektion 1

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^ Mittelstation

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^ DSB Sektion 2, oberhalb des Hangs ist dann lange flach (langer, flacher Skiweg)

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^ Mittelstation, wenig drin

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^ DSB Sektion 2

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^ DSB Sektion 2

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^ DSB Sektion 2 und Hotel

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^ DSB Sektion 2 Bergstation

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^ Hotel; zur Abfahrt musste man leider etwas aufsteigen (bei meinem letzten Besuch konte man schräg durch die Bäume queren, lag aber auch mehr Schnee)

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^ DSB Sektion 2 Bergstation.

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^ Start der Abfahrt, der stillgelegte SSL steht auch noch rum.

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^ Ex-SSL

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^ Ex-SSL

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^ Ex-SSL

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^ Oberer Teil der Abfahrt an der 2. Sektion, bevor es in einen stärker/breiter modellierten Skiweg übergeht

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^ Abfahrt 1. Sektion

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^ Urige Wald-Umfahrungen, leider sehr steinig, aber ich hatte heute meine alten Skier an

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^ Den Steilhang der Talabfahrt bin ich heute nicht gefahren, hatte ja nach wie vor leichte Schmerzen im Brustbereich von der blöden Rippenprellung/Verrenkung vergangenes WE.

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^ Weiter unten sah die Talabfahrt wieder besser aus

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^ Übungslifte im Tal (nicht gefahren)

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^ Talstation

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^ DSB Sektion 1

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^ DSB Sektion 1

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^ DSB Sektion 2

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^ DSB Sektion 2 Bergstation

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^ DSB Sektion 2 und Hotel

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^ Mittelstation

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^ Urige Wald-Umfahrung des Steilhangs an der Talabfahrt

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^ Skipass (Halbtag)

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^ Ski-Zaun

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^ GPS-Track 24.12.2018 in Gelb; sowie mein vorheriger Besuch 2010 in Blau.


Während der Liftfahrt hab ich eine Halbpension in Pamporovo gebucht um ca. 49 €. EU-Internet ist schon was feines :-). Um 15:45 fuhr ich weg und um 19:10 Uhr war ich am Hotel. Da es mittlerweile dunkel war und es weiterhin Löcher in der Straße gab, hab ich mir eine andere Fahrweise angewöhnt: Bei meinen Automatikfahrzeugen hab ich ja stets mit dem linken Fuß gebremst, somit konnte ich während solcher Straßen auch schneller bremsen, wenn der linke Fuß am Bremspedal ruhte. Genauo so hab ich das jetzt heute Abend beim Schalter bei schlechten Straßen gemacht - und das auch im Rest des Urlaubs, wenn es nötig war. Rechter Fuß Gas geben, linker Fuß ruht am Bremspedal, um schnell reagieren zu können. Hat sich m.E. durchaus bewährt. Mit dem linken bremst man auch fester, weil man durch das Kupplungspedal mehr Kraftaufwand gewohnt ist.

Leider war das Abendessen im Hotel kein Buffet (wie ich anhand der Größe des Hotels in dem Skigebiet erwartet hätte) und man hatte noch nicht mal eine Menüauswahl. Ein anderes Hotel, paar km entfernt, hätte ich um zT 15-20 € günstiger bekommen, insofern war der Aufpreis für das Menü etwas fraglich, weil nicht ganz überzeugend. Das Zimmer ist groß und warm, Heizung abdrehbar und normale Schlüssel mit etwas eigenartiger Technik - man kann von außen nur auf-, aber nicht zusperren: Dafür muss man innen den Knopf drücken, bevor man die Türe schließt. Wenigstens hatte ich heute Abend mal etwas mehr Zeit im Hotel, um mal ein Filmchen anzusehen - hatte mir ein paar 3D-Blurays zu 3D-SBS konvertiert, um sie auf meinem Red Hydrogen anzusehen; dazu hatte ich auch ein paar Filme auf Amazon Prime Video runtergeladen, die tw. nur noch ein paar Tage verfügbar waren.

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^ Auf dem Weg von Bansko nach Pamporovo

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^ .. gab es einen Unfall

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^ Hotel in Pamporovo


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^ Abendessen im Hotel

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^ 3 Smartphones, 1 Smartwatch, kein Notebook heuer dabei.

Ja, richtig gelesen, erstmals heuer ohne Notebook unterwegs. Hab ja bei diesen Reisen eh keine Zeit, dass ich da großartig die Bilder anschau+bearbeite und der Rest geht eh mit dem Planet Gemini (Android) ganz gut. Hauptgrund fürs Notebook war normalerweise auch das Backuppen und Freimachen der SD-Karten in der Kamera und der Dashcam. Allerdings hab ich in beiden Android-Phones (Gemini + Hydrogen) eine noch recht leere 128 GB - Karte drin und auch in der Sony Cam hab ich eine 128 GB drin, so dass alle Bilder auf der Cam bleiben konnten, ich alle paar Tage die Bilder als Backup von der Cam auf's Hydrogen kopiert hab und die 32 GB-Karte von der Dashcam hab ich dann alle paar Tage auf das/den Gemini geleert (dort dann ohne weiteres Backup) - hat soweit gereicht und funktioniert.

Was das Schreiben der Berichte anging, ist das/der Gemini auch ausreichend, wenn ich auch noch keinen vernünftigen Texteditor zu akzeptablen Preisen und gewünschten Features (Tabs, Speichern auf SD-Karte) gefunden habe - daher nur in Google Notes/Keep in einer Notiz (bzw. 3, weil zu lang) geschrieben. Da gibt's noch Optimierungsbedarf.

Kurzer Dashcam-Zusammenschnitt aus Bulgarien und die Auffahrt ins Skigebiet Dobrinishte ab 1:35:


(Fortsetzung folgt.)

_________________
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Neu: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Do, 17.01.2019, 13:52 
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starli hat geschrieben:
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^ Talabfahrt, Schnee reichte gerade so bzw. war teilweise schon etwas steinig



So sah manch eine Piste gewöhnlich aus vor dem Beginn des beschneiungsabhängigen- ja -süchtigen Zeitalters, also bis in die 1980'er Jahre hinein. Bis vor vierzig Jahren wäre ein solches Bild nicht als etwas sonderliches oder gar unangenehmes aufgefallen. Heute sieht man nur die braunen Flecken und schimpft gegen die Liftbetreiber. Damals hätte man sich dagegen über die vielen weißen Partien gefreut.


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