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Ski The East Pt. II
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Seite 1 von 1

Autor:  téléski [ Sa, 04.04.2026, 7:45 ]
Betreff des Beitrags:  Ski The East Pt. II

Sieben Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal an der Ostküste Skifahren war. Anders als damals, konnte man es diese Saison etwas ruhiger angehen. Im Gegenteil, es war teilweise bitterkalt und die typischen Tauwetterphasen beschränkten sich auf wenige Tage. Ich bekam die arktische Kälte noch ansatzweise mit, war davon aber zum Glück nicht wirklich eingeschränkt.

Ich wollte bei diesem Trip unbedingt meine eigenen Ski mitnehmen, um flexibler zu sein. Daher wählten wir die Route über Island, um den horrenden Gebühren für Sportgepäck bei der deutschen „Premium“-Airline zu entgehen. Die Umsteigezeit in Keflavík ist relativ kurz bemessen, bei unserer Verbindung war es mehr oder weniger ein Aus- und Einstieg. Eine Powerbank, die ein mitreisender Passagier im Aufgabegepäck vergessen? hatte, sorgte allerdings beim Abflug für eine deutliche Verspätung. Statt das Gepäckstück noch im Gebäude zu bearbeiten, musste am Vorfeld die Bundespolizei anrücken und die Powerbank entfernen. Leider waren auch die Gate Agents nicht sonderlich hilfreich und zuckten beim Fragen nach dem Erreichen des Anschlusses nur mit dem Schultern. Das würden wir in Island erfahren, sagten sie uns. Unnötiger Stress beim Start in den Urlaub. Und dann saßen auch noch zwei vermeintlich stark erkältete Mitreisende direkt hinter uns, was dem Reisekomfort nochmals deutlich schmälerte. Dennoch erreichten wir die Anschlussflug und es kam noch viel besser: die Maschine war weniger als zur Hälfte belegt. Der zweite Flug war demnach maximal entspannt.

Die Einreise verlief ohne Probleme. Am Schalter für das Sperrgepäck: das Rolltor fährt hoch und ein Mitarbeiter steht dahinter an einem Gepäckwagen. Etwas unsanft werden die einzelnen Gepäckstück auf die Rampe befördert und landen vor den Füßen der Wartenden. Ich hatte die Ski nochmal extra eingewickelt und sie haben den Trip gut überstanden. Danach noch schnell den Mietwagen geholt und das Hotel für die erste Nacht angesteuert.

Jetlag-bedingt waren wir am nächsten Morgen sehr früh wach, was allerdings ein Zeitfenster für einen halben Skitag öffnete. Wir packten zusammen und machten uns auf den Weg nach Vermont, wo wir zum Housesitting bei Freunden eingeladen waren.

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Es fühlt sich immer wie „nach Hause kommen“ an, wenn wir das Schild sehen.

Die Fahrt verlief ohne Probleme, die Straßen waren geräumt. Das sollte sich am nächsten Tag ändern. Aber für den Moment war alles okay. Wir packten schnell aus, es gab ein kurzes Lunch und schon ging es weiter nach Mad River. Direkt mit Sport einzusteigen, war vermutlich die beste Entscheidung. Damit hatte sich das Thema Jetlag erledigt. Ich rechnete mit einem leeren Skigebiet (es war ein Freitagnachmittag), doch der Parkplatz war bei meiner Ankunft komplett gefüllt, was mich für einen Moment überraschte. Ich schaffte es noch, das Auto am anderen Ende vom Eingang an die Seite zu quetschen, dann ging es auch schon los. Die Nachmittagskarte liegt in dieser Saison bei 90 Dollar, ab 14 Uhr kann man sogar für 39 Dollar skifahren. Obwohl der Parkplatz voll war, gab es keine Wartezeiten an den Liften: es verteilte sich sehr gut. Geöffnet war dieses Mal auch die alte Müller-DSB Birdland. Ein Freund bezeichnete Fahrten mit solchen Anlagen unlängst als eine „true sensory epxerience“. Und tatsächlich, hier fühlte sich alles noch authentisch-historisch an.

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Birdland - es fehlen nur original GMD centerpole chairs für das perfekte Erlebnis.

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Blick in die Gegenrichtung. Es war kein bluebird day, aber sonst war alles gut.

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Etwas weiter links hat man Sunnyside eine neue Mittelstation spendiert. Weiter oben ist ein Rennen zu sehen, bei dem sich die Kids über die eisverkrusteten Felsen runterstürzen. :o

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Die Fahrt mit Old Faithful war lange und kalt. Ich versuchte, es möglichst gut zum kombinieren. Dennoch ist es natürlich immer wieder das Highlight.

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Gerade die Pisten und Ausblicke am Gipfel sind für mich besonders schön. Mal schaut man in die Adirondacks oder den Lake Champlain, dann in Richtung Osten, oder einfach nur auf die verschneiten Tannen.

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Blick zurück zur Spannstation des ESL.

Glaube nach etwa drei Stunden hatte ich genug und machte mich auf den Heimweg. Für die Nacht war etwas Schneefall und für das Wochenende war mind. eine große Tour angesagt.

Am nächsten Morgen war der vorhergesagte Neuschnee eingetroffen, allerdings schneite es am Morgen munter weiter und daran sollte sich auch erstmal nichts ändern. Es half nichts, ich entschied mich für die Tour. Auch wenn sich die Fahrtzeit am Ende nur um ca. eine Stunde erhöhte, war es extrem stressig mit den Ganzjahresreifen. Schon wenigen Minuten nach dem Start hing ich hinter einem Räumfahrzeug fest. Nach dem Tanken verpasste ich eine Lücke und hatte direkt das nächste Räumfahrzeug vor der Motorhaube. Nun war der erste Pass zu überwinden. Doch schon bei der ersten kleinen Steigung hatte sich vor uns ein Auto gedreht. Ich musste anhalten und kam nicht mehr los. Anders als hier in Europa, wo in so einer Situation ein großes Hupkonzert starten würde, blieb es komplett ruhig. Im Gegenteil, ich wurde sogar gefragt, ob alles okay sei. Ich ließ alle Autos durch - es folgte ein weiterer Dreher vor mir - und versuchte es nochmal ohne ASR. Tatsächlich kam ich wieder los und konnte die Fahrt fortsetzen. Die weiteren Steigungen waren - mit entsprechend Schwung und auf geräumter Straße - kein Problem mehr. Der zweite Pass war zwar nicht so gut geräumt, aber weniger steil. Zudem hatte ich ein Gefühl für das Auto entwickelt. Dann ging es auf die Interstate, wo immer wieder Autos im Graben landeten. Das kann ganz schnell gehen, ich blieb davon aber verschont.

Doch ich war noch nicht am Ziel. Ich hatte die Abzweigung zum Skilift in einem Wohngebiet erreicht, die allerdings mit einem knackigen Steilstück begann. Normalerweise kein Problem, aber heute kam mir bereits ein Auto rückwärts entgegen gerutscht. Es sollten zwar noch zwei Meilen zum Parkplatz sein, aber so kurz vor dem Ziel wollte ich nicht aufgeben. Also ASR aus, Schwung genommen und ungefähr 90 % der Steigung überwunden. Dort angekommen setze ich ein paar Mal vor und zurück und konnte mir so eine relativ schneefreie Fläche schaffen. Das half für die letzten Meter und ich erreichte schließlich mein Ziel.

10 Jahre hatte ich versucht, diesen Lift zu besuchen. Entweder konnte man mir außerhalb der Saison die Anlage nicht zeigen, weil gerade niemand verfügbar war, oder es lag - wie beim letzten Mal - kein Schnee. Dabei handelt es sich bei der Anlage um einen der letzten Skilifte von Constam, von dem mir nur noch ein weiterer Skilift in Kanada bekannt ist. Sie steht zwar nicht mehr an ihrem ursprünglichen Ort im Skigebiet Mt. Sunapee und sie wurde von Heron in Lizenz errichtet, aber eben noch auf den Plänen von Constam. Und warum der Druck da war: es könnte die letzte Saison gewesen sein, da möglicherweise ein neues Seil fällig ist und damit offen ist, wie es weitergeht.

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Vorfreude beim Blick auf die Talstation. Da war es fast schon Nebensache, dass das Skifahren dank Sponsoren umsonst ist. Und ja, es schneite immer noch, wenn auch nur leicht.

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Blick auf den Hang, der Lift ist kaum erkennen. Es gibt allerdings auch noch diverse Trails im Wald und einen Rope Tow links außerhalb des Bildes.

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Nicht zu überhören ist der Antrieb. Ich hätte mich gerne mal im Inneren umgeschaut, doch mit der Liftlerin kam ich nicht so recht ins Gespräch.

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Dass hier ein großer Name hinter der Konstruktion steckt, ist dem Lift kaum anzumerken, wenn man das Alter nicht berücksichtigt. Die Anlage wirkt eher homemade. Aber auch hier ist es eine true sensory experience. Das lautstarke Wummern des Antriebs, der Geruch der Abgase, das Scheppern der Rollen, das Gewicht der massiven Teleskopstange und der Anblick der Stützen.

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Die ersten Meter im Lift…

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Stützenwald. Die Robas schwingen relativ frei und machen entsprechende Geräusche. Ich bin immer wieder fasziniert ob der Gegensätze in diesem Land. Auf der einen Seite hochmodern, dann aber wirkt es oft so, als sei die Zeit stehengeblieben.

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Portalstützen auf Constam-Art. Der Lift ist nun übrigens 73 Jahre alt.

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An der Bergstation.

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Ordentlich dimensioniert, die Spannstation.

Auch wenn die Pisten nur eine Nebensache waren, machte es doch Spaß, mal durch den Wald, mal über die offene Fläche zu fahren. Es war pulvrig mit etwas Bodenkontakt oder zwei Eisflächen im Steilhang. Irgendwo war auch präpariert worden, aber gefühlt ging alles fließend ineinander über. Was ein Glück, dass dieser Winter zu den besseren gehörte und ich nicht auch auf der Anfahrt irgendwo im Graben gelandet war.

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Blick auf den unteren Teil der Hauptpiste.

Nun war der Skilift aber nur eine vor insgesamt drei Aufstiegshilfen. Den Magic Carpet außen vor, gab es auf der anderen Seite noch einen klassischen Seillift. Schnell, minimalistisch, brachial. Es könnte meine erste Fahrt mit einem dieser Rope Tows gewesen sein. Ziel ist es, irgendwie Halt an dem Seil zu bekommen, das durch die Nutzung glattgeschliffen ist und damit selbst kaum Halt bietet. Es gibt verschiedene Techniken, wobei die wohl beste das Halten des Seils mit dem freien Arm hinter dem Rücken ist, um mit dem Körper Druck auszuüben.

Aber von vorne. Hinstellen, idealerweise ohne Stecken, das Seil umfassen und immer stärker zugreifen. Der Halt erhöht sich und man nimmt langsam Geschwindigkeit auf. Gleichzeitig schleift es das Material von Handschuhen gnadenlos weg (der typische Handschuhfresser). Parallel dazu umfasst man das Seil mit dem anderen Arm hinter dem Rücken. Irgendwann ist der Grip da und man schießt in der Seilgeschwindigkeit nach oben. Als Anfänger muss man vermutlich viel mehr Kraft aufwenden, damit das Seil bei der kleinsten Steigung nicht wieder beginnt zu schleifen. Das macht man zwei bis drei Mal und dann ist man durch (wie auch die Handschuhe).

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Am Einstieg.

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Die Strecke - das Seil liegt am Boden und wird talwärts über ein paar Rollen befördert. Gleichzeitig ist man extrem schnell oben, aber dazu später mehr. Nun wird auch klar, warum das Konzept so weit verbreitet war: es braucht kaum Infrastruktur. Ein Seil, ein Motor und ein paar Rollen an die Bäume gehängt. Eigentlich schade, dass uns das nicht erhalten geblieben ist. Durch den Gurtenlift entfiel auch das kraftraubende Festhalten am Seil. Mit einer „Anfahrdämpfung“ hätte das Potenzial gehabt. Denn die Teile können extrem schnell sein…

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Nochmal ein Blick auf die heutzutage ungewöhnlichen Stützen.

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Und die Talstation.

Ich hätte so gerne noch das ein oder andere Skigebiet in der Ecke besucht, aber die lange Anfahrt, die eine hohe Konzentration erfordert hatte, ließ mich rechtzeitig wieder den Heimweg antreten. Die Zufahrtsstraße war mittlerweile geräumt, dennoch folgte noch ein Schreckmoment, als hinter eine unübersichtlichen Kurve ein Auto mitten auf der Fahrbahn angehalten hatte. Es ging alles gut aus. Ein weiteres Mal wollte ich allerdings nicht über die beiden Pässe und entschied mich für den längeren Weg über die Interstate. Und erneut, entgegen der Vorhersage, fing es auf den letzten Metern an stark zu schneien. Die Räumfahrzeuge waren noch nicht unterwegs, da war die Straße bereits nicht mehr genau zu erkennen. Langsam ging es zurück und ich war extrem froh, den wilden Tag unfallfrei überstanden zu haben. Am nächsten Tag fiel das Thermometer ein letztes Mal in einen arktischen Bereich und ich entschied mich dazu, eine Pause einzulegen.

Der Montag brachte steigende Temperaturen aber auch mehr Wind. Für den Nachmittag stand - wie schon an Weihnachten 2018 - ein Besuch am privaten Skilift Cosmic Hill an. Die Zeit vorher wollte ich noch für ein paar Schwünge in Mad River nutzen. Bluebird war toll, aber der Wind war wirklich unangenehm.

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Mal wieder ganz oben. Einfach wunderschön.

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Blick in die Ferne über die Green Mountains zu den White Mountains in New Hampshire. Das hier (und das, was nach der Kurve folgt) ist eine geniale Waldachterbahn. Wäre es nicht so windig gewesen, ich hätte öfter die Mittelstation genutzt, um hier möglichst viele Wiederholungen zu machen. Weiter unten war es teils etwas verblasen, aber meistens immer noch sehr sehr gut.

Ich war froh, als ich wieder im Auto saß und mich etwas aufwärmen konnte. Am nächsten Ziel wartete dann nicht nur ein geniales Privatskigebiet auf mich, sondern auch eine warme Suppe. Anders als 2018, wo der Schnee nicht gerade in Massen vorhanden war, ging es heute extrem gut. Nur für einen Ausflug in die Woods, ein dichter bewachsener Teil des Grundstücks, reichte es dann noch nicht ganz, was der Belag uns deutlich zu verstehen gab.

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Vermutlich unser aller Traum: ein alter Skilift im Garten, dazu ausreichend Gefälle auf einem großen Grundstück. Du schnallst du Skier quasi im Wohnzimmer an und legst los. Egal ob Kurzschwünge, Pulver oder auch mal ein langer Bogen im unteren Teil, alles war möglich. Und natürlich, das sensorische Erlebnis: durch die fehlende Abspannung schwingt das Seil ein wenig. Es fühlt sich beim Fahren des Lifts so an, als würde man über Wellen gleiten. Genial.

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Der Tag ging langsam zu Ende, das Licht wurde wärmer. Vom Wind war hier nichts zu spüren. Und warm wurde einem schnell, egal ob im Lift oder bei der Abfahrt.

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Direttissima, Außenrumabfahrt oder sogar „Hintenrum“ (hinter dem Haus) - es gibt nichts, was es nicht auch in einem großen Skigebiet gibt.

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Die Talstation - die Seitenteile einer Müller-Stütze mit der typischen Umlenkscheibe.

Immer wieder toll, am Cosmic Hill zu sein. Mittlerweile ist es ein Ganzjahresskigebiet mit Sommerski auf Matten. Davon berichte ich dann beim nächsten Mal.

Für den nächsten Tag stand auch schon ein weiteres Highlight auf dem Programm und ein Ziel, das ich noch viel länger auf der Liste hatte als den Constam-Skilift: Smugglers’ Notch. Das Skigebiet bezeichnet sich selbst als „America's Family Resort“. Auf den ersten Blick kein Ziel, das man unbedingt ansteuern muss. Auf den zweiten Blick aber fällt eine Besonderheit auf: ein „Resort“, das nur auf fixgeklemmente Sessellifte hauptsächlich aus den 1960er Jahren sowie einen Skilift setzt. Und dann noch alle von einem Hersteller, Hall. Irgendwo im Netz gab es dieses geniale Bild der Talstation der DSB Madonna und seitdem wollte ich den Lift fahren. Die Anlage macht auf 1,8 km ca. 650 Hm und läuft zudem mit 2,8 m/s vergleichsweise schnell. Dazu 37 Stützen plus Mittelstation. Ich war sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Es war Dienstagmorgen, das Wetter erneut sehr gut gemeldet und die Temperaturen in einem erträglichen Bereich. Von unserer Base ging es Richtung Norden. Ich kannte den Weg so einigermaßen, wollte aber mit dem Navi auf Nummer sicher gehen. Und das lotste mich direkt über ein kurzes Stück dirt road (was in Vermont auf Nebenstraßen eher die Regel als die Ausnahme ist). Zum Glück hatte unser Vermieter Alamo endlich die Mietbedingungen geändert und ließ das Fahren auf eben solchen Straßen zu. Kurz vor dem Parkplatz wurde ich noch vor einer Rennsemmel überholt, die dann auch in ordentlichem Tempo über den Parkplatz heizte. Vermutlich hat da jemand verschlafen, denn die Fahrerin sah nach Liftie aus. Oder sie fuhr einfach gerne schnell. Jedenfalls war der Parkplatz noch recht leer und ich konnte fast in der front row parken. Sollte es heute voll werden? Eher nicht. Auch preislich war es absolut im Rahmen, als midweek regular wurden 85 Dollar fällig. Als ich bereit war, ging mit Sterling auch der erste Lift in Betrieb. Der Hall-Skilift und die Verstärker-DSB Madonna II von 1979 blieben außer Betrieb, was verschmerzbar war. Also rein in den Lift und los ging’s. Doch allzu weit kam ich nicht, denn die Anlage hatte ein Problem und blieb für einige Minuten stehen. Der Bodenabstand war nicht ohne, aber ich hing in der Sonne.

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Blick zurück. Smugglers’ Notch, das sind Waldschneisen und Hall-DSBs.

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Das sieht deutlich weniger hoch aus als in der Realität, denn am unteren Bildrand ging es noch ein gutes Stück weiter und die Klippe vorne war oben klar abgesperrt. Ein paar sind wohl von der Seite rein.

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Endlich oben. Man sieht schon an den Zahlen, das sind keine kurzen Anlagen und Halls Umlenkungen hatte eine gewisse Dimension. Was es zu Hall als Hersteller noch zu erzählen gibt: es gab im ganzen Team nur eine Person, die Profile zeichnen konnte. Mehr war auch nicht nötig, da Hall in den meisten Fällen die Position der Stützen vor Ort festlegte. Das war wie ein Baukastensystem. Die korrekten Punkte im Gelände ermitteln, Stütze hin, Joch ausgerichtet. Fertig.

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Am Ausstieg. Auf der Rückseite von Smuggs liegt Stowe, wobei die beiden Gebiete nicht verbunden sind und auch die Passstraße im Winter gesperrt ist. Und vielleicht ist es auch gut so.

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Schatten oder nicht war egal, es ging am Morgen sehr gut. Wie immer gab es auch einige nicht frisch präparierte Pisten.

Nun wurde es Zeit für Madonna. Oberhalb der Talstation war ein Band gespannt, das die Ski Patrol entfernte und so den Zugang freigab. Unten war ein Maze aufgebaut, dennoch sind am Anfang alle durch den direkten Zugang für die Ski Patrol. Die Talstation lag noch im Schatten, deswegen ging es erstmal nach oben.

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Die ersten Meter geht es noch relativ gemütlich über die Piste, ehe die Trasse immer steiler wird.

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Weiter oben. Durch die 2,8 m/s hat man nicht direkt den Eindruck, in einer fixgeklemmten Bahn zu sitzen.

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Oben bietet sich dann ein fast 360°-Blick. Das hier müsste Richtung Süd/Süd-Ost sein.

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Die vielen Lanzen sind natürlich nicht gerade fotogen, aber ein notwendiges Übel. Nicht jeder Winter ist so gut.

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Mittlerweile hatte es die Sonne weit genug über den Berg geschafft. Das Bild dieser Talstation ist eine meiner ersten Erinnerungen an Lifte in Neu England. Aber auch hier gibt es Veränderungen. Während meines Besuchs wurde das Skigebiet an die Eigentümer von Burke Mtn verkauft. Ob das neue Lifte bedeutet, wird man sehen.

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Da, wo die Schilder stehen, war vorher die Absperrung. Rechts ist die Base Lodge.

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Sehr viel mehr Neu-England-Klassik geht wohl nicht.

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Nun zur anderen Seite. Wenn man sich wie ich nicht direkt die Upper Liftline runterstürzen möchte, geht es zu Beginn immer über eine der beiden blauen (roten) Abfahrten zu den Pisten.

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Hier links muss man etwas Schwung holen. Hinten die Pisten von Stowe. 2023 wollte man eine EUB bauen, um die Gebiete zu verbinden. Die Pläne wurden jedoch wieder auf Eis gelegt.

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Blick zurück.

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Unten die Base mit der Zufahrtsstraße, rechts mittig das eigentliche Resort, dahinter die Weite Vermonts.

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Irgendwo auf einer der Waldachterbahnen.

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Wieder rauf.

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Wieder runter.

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Wieder rauf. Unten etwas Eis, wir sind ja hier schließlich an der Ice Coast.

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Und wieder runter.

Das Skigebiet ist zweigeteilt. Auf der einen Seite die beiden Erhebungen Madonna und Sterling Mountain mit ihren roten bis schwarzen Abfahrten, weiter unten die „Village“ mit Morse Mountain und dem kleinen Teilbereich Morse Highlands. Dazwischen pendelt ein kleiner Bus oder man nimmt einen längeren Ziehweg (der ist zum Village flacher und länger als zurück).

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Auf besagtem Ziehweg. Lieber etwas schieben als abschnallen.

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Hier geht es deutlich gemütlicher zu. Insbesondere diese DSB lief sehr langsam.

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Hall, wohin man schaut.

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Es ist ein familientauglicher Anfängerbereich, dennoch wollte ich ihn einmal abfahren. Hier auf dem Weg zum kurzen Sessellift Morse Highlands, der gebraucht aus New Hampshire kam.

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Talstation Modell Treibhaus. Wären die Abfahrten etwas länger und der Lift nicht so langsam, es wäre ein ganz nettes Carving-Gebiet.

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Anschließend ging es zurück zu den oberen Liften, dazu musste ich Village von 1967 nehmen.

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Auch hier ging es eher gemütlich dahin. Rechts Mogul Mouse's Magic Lift.

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Blick zu Madonna. Auch wenn es „nur“ Waldschneisen sind, aber das Gelände ist äußerst abwechlungsreich.

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Die Spannstation ist auch nicht gerade klein.

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Auf dem Weg nach oben noch der Blick auf Sterling.

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In Sterling, unten ein paar Moguls/Buckel. Es zog langsam zu, die nächste Front kündigte sich an.

Ich wollte den Tag eigentlich mit einer Madonna-Fahrt beenden, aber nach meiner Rückkehr war es oben plötzlich ziemlich steinig. Einen größeren Stein erwischte ich dann leider auch. Auch kam mehr und mehr Eis raus. Dafür, dass heute sehr wenig los war und wir insgesamt von einem wirklich guten Winter sprachen, möchte ich das nicht an einem Wochenende erleben. Also sollte es noch für eine letzte Runde zu Sterling gehen. Doch dann entdeckte ich ein paar Pisten am Rand, auf denen der Schnee schön griffig war, und entschied, den Tag noch zu verlängern.

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Der Wetterwechsel brachte eine neue Stimmung mit sich.

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Interessante Pistenführung. Man sieht vorne ein paar Steine.

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Irgendwo auf dem Weg zu Sterling.

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Ein früheres Bild, aber hier ging es am Ende nochmal extrem gut. So gut, dass ich spontan verlängerte.

Der Stein hatte die Kante erwischt, aber wohl nicht zu groß beschädigt. Es sollte dem großartigen Tag keinen Abbruch tun. Madonna Mountain ist definitiv ein Highlight in Neu England und ich hoffe, dass die alten Anlagen noch lange ihre Runden drehen dürfen und auch können.

Für den Mittwoch stand Nachtski und Neuschnee auf dem Programm. Tagsüber besuchten wir u. a. das Geschäft des Labels Ski The East in Burlington. Ich wollte mich mit etwas STE-Swag eindecken, fand aber erstaunlich wenig bzw. gar nichts. Neue Skier brauchte ich auch nicht. Also zogen wir weiter und entschlossen uns dann, etwas früher nach Lyndon aufzubrechen. 1:30 h ist zwar nicht weit, aber auf der Interstate war dank der Schneefälle schon wieder Chaos ausgebrochen. Teilweise war auf der Landstraße Whiteout angesagt. Vorhergesagt war das alles nicht.

Trotz des Chaos kamen wir vor der Öffnung in Lyndon an. Hier waren die Locals deutlich gesprächiger als zuvor am Constam, aber so ganz genau ließ sich die Geschichte des Lifts vor Ort auch nicht rekonstruieren. Und die einzige Person, die mehr wissen sollte, war an dem Abend nicht da. Zudem waren die Gespräche über die Übernahme von Smuggs viel interessanter, ist doch Burke direkt um's Eck. Wie dem auch sei, in Lyndon dreht seit den Achtzigern ein äußerst interessanter Skilift seine Runden. Die Anlage oder zumindest einzelne Teile kamen wohl gebraucht von Stowe, davor gab es einen Eigenbau T-bar.

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Warten am Einstieg. Es dauerte noch eine Weile, bis man loslegen konnte.

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Blick zum Antrieb - man beachte die Gehänge. Die Anfahrt war wie bei einem Poma. Das Seil rollte ab und dann ging es schlagartig los.

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Viele Bilder konnte ich nicht machen, dafür war die Beleuchtung zu schlecht. Aber das war auch egal. Der Neuschnee war so leicht, der Skilift so alt, die Leute so nett - es war eine Freude, hier den Abend zu verbringen.

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Auf der Piste. Auch hier war irgendwo präpariert worden, ehe der Schneefall einsetzte. Was man auch sieht: es wurde gut angenommen. Der Parkplatz war jedenfalls voll.

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Blick auf Lift und Hang.

Der Weg zurück war dann hingegen kein Vergnügen mehr. Es war kaum noch geräumt und auf der Interstate „übersah“ uns ein LKW. Viel zu schnell, schaffte es der LKW im letzten Moment, links an uns vorbeizuziehen. Lt. Dashcam waren das maximal ein paar Zentimeter. Aber statt sich darum zu kümmern, die Situation zu entschärfen, hatte die Person im LKW noch Zeit, wie wird zu hupen und die Lichthupe zu betätigen.

Es war Donnerstag geworden und ich war mit Freunden in Sugarbush verabredet. Donnerstags kann man im Teilgebiet Mt. Ellen für 49 Dollar Skifahren. Leider ging, wie schon am Montag, ein eiskalter Wind. Die Stimmung war toll und der Schnee war gut, aber im Lift war das stellenweise keine Freude. Die Aussicht, die Wetterstimmung und die Begleitung waren allerdings Entschädigung genug. Und der Schnee war erneut fluffig-leicht.

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Das müsste in der unteren Sektion gewesen sein. Unten The Cliffs, wobei der Name nicht ganz passt. Am Geländeübergang gab es etwas Eis, aber sonst.

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Oben in den Wolken.

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Auf dem Weg zum Gipfel im Summit Quad. Wir hatten überlegt, ob wir die schwarze FIS eine Schneise weiter nehmen, aber der massive Eispanzer am Einstieg hielt uns klar davon ab.

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Unten das Glen House und die Bergstation des Green Mountain Express Quad.

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Nicht wegen der Lanzen fotografiert, aber man kann die fast schon herbstliche Stimmung und den Wind erkennen, der die Wolken durch den Himmel peitscht.

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Hier war es noch erträglich und gleichzeitig gab es schöne Abfahrten.

Natürlich ist Mt. Ellen oder Sugarbush kein Highlight, aber für ein paar Stunden und den Preis war es in Ordnung. Zudem war ich nicht wieder mehrere Stunden unterwegs.

Und dann war es schon Freitag. Der Tag, auf den ich auch die ganze Woche hingefiebert hatte. Es war Zeit für Outpost Double, eine DSB von C&S und vermutlich die letzte Anlage, die noch nicht verbastelt wurde. Es war nicht meine erste C&S DSB, aber alle anderen waren nicht mehr im Originalzustand. Und wie es sich für einen solchen Lift gehört, fährt dieser nur, wenn Weihnachten, Ostern und Pfingsten zusammenfallen. Oder zumindest nicht an allen Öffnungstagen. Und wenige Tage nach meinem Besuch ist das passiert, was unser Hobby manchmal so extrem macht: es gab einen Schaden an der Antriebswelle und der Lift wurde für die restliche Saison außer Betrieb genommen. Mein Kollege in den USA verwies auf einen Podcast mit dem General Manager, der die Ersatzteilversorgung wohl als (noch) nicht allzu kritisch darstellte. Doch dieser Schaden und eine weitergehende Untersuchung des Lifts führten zu dem Ergebnis, dass die Anlage nicht mehr in Betrieb geht.

Das Skigebiet dazu heißt Pico und ist die kleine Schwester von Killington. Killington hatte mal eine über 5 km lange EUB von C&S und ist auch bekannt für Sommerski, falls der Schnee reicht. Pico ist ein kleines Gebiet mit zwei Yan-KSBs und ein paar kurzen Sesselliften, eben jener Outpost Double. Hier wurde 1940 der erste T-bar der USA von Constam errichtet, die letzte Anlage kam 1988 dazu. Im Endeffekt ist Pico eine lange Schneise vom Parkplatz bis zum Gipfel mit kleineren Abfahrten links und rechts. Statt einen langen Sessellift über die gesamte Strecke zu bauen, muss man von der Base ein paar Meter laufen, steigt in den Golden Express Quad Chair und quert nach 1,3 km zum Summit Express Quad Chair rüber.

Die Pisten sind alle auf der flachen Seite, außer vom Gipfel runter und an der DSB. Zudem gibt es noch eine 3SB, deren Piste vermutlich für Rennen genutzt werden. Man gleitet insgesamt gemütlich dahin, hat viel Platz und genießt den Ausblick. Ein Genussberg, wenn man so will.

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Mein Tag startet in der unteren Yan-KSB, deren Kuppeltechnik auch schon schon lange überarbeitet wurde. Dennoch fährt sie noch mit den original „Pentagramm“-Sesseln. Der Schnee war gut, die Präparierung war hier eher mau (die teilweise größeren Absätze sieht man leider nicht).

Die Website machte leider unterschiedliche Aussage zur Öffnung der DSB. Beim Vorbeifahren lief sie schon, also bog ich entsprechend ab. Doch der Liftler an der Talstation machte mir - relativ unfreundlich - klar, dass ich noch bis 10 Uhr warten müsste. Also ging es wieder zurück „ins Tal“.

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Und weiter in der zweiten Sektion, die noch ein original Yan-Lifthäuschen besitzt. Links sieht man schön die Trasse. Bis auf das letzte Stück zum Gipfel geht es eher flach dahin.

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Am Gipfel, tolle Aussicht.

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Das Original lässt sich noch erahnen. Aber: auch hier original „Tränensessel“ (Teardrop Chairs hört sich noch besser an).

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Weiter unten, eine gemütliche Groomer (-Piste).

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Die Anlage hat im letzten Abschnitt wegen der Seitenwinde einen extrem geringen Bodenabstand.

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Zum Genießen...

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Einer der flachen Abschnitte durch den märchenhaften Laubwald.

Die Stunde dauerte zum Glück nicht so lange und um kurz vor 10 Uhr war ich wieder an der Talstation. Ich machte mich schon bereit, die Diskussion fortzusetzen, doch der Liftler war verschwunden und sein Kollege extrem freundlich.

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In Vermont ist das Schließen des Bügels Pflicht, aber dafür war ich zu groß. Der Lift ist nicht allzu lange, aber es war wieder so eine true sensory experience.

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Die C&S-Spannstation mit den Rundrohren.

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Auf dem Weg zur Piste.

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Fantastisch.

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Toll, dass es die Anlage so lange gegeben hat (die andere C&S-DSB im Anfängerbereich wurde erst letztes Jahr geschlossen). Ein ursprünglicher Ort, der einem noch nach ganz entfernt das Skifahren von „damals“ vermittelt.

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Der Liftler war extrem gut drauf und freute sich, dass ich mich freute.

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Überblick, es wird wohl immer ein der beiden Varianten rechts und links des Lifts präpariert. Man musste nur auf diese fiese Senke aufpassen, die auch den Kollegen links erwischte. Wie man hier schön sieht, wäre hier vielleicht sogar ein Skilift als Ersatz denkbar.

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Ich fuhr einige Male, bis ich langsam Hunger bekam. Also zurück zum Auto für einen Lunch-Break. Wenn schon wieder an der Base kann man noch schnell mit der 3SB fahren.

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Von deren Bergstation hat man einen guten Überblick. Hier der „Gipfel“.

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Und mein vorheriger Standort mit der Abfahrt an der DSB. Dazwischen die zweite Sesselbahn.

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Nach dem Essen...es war ein bisschen was los, aber nie voll.

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Hier eine Mittelstation zum Aussteigen für die Anfänger oder eine kurze Anlage zum Gipfel. War aber auch irgendwie nicht so Yans Ding, mir ist nur eine einzige Mittelstation bekannt.

Der Berg ist nicht so groß, ich war einfach kurz und quer unterwegs. Die Bedingungen waren größtenteils sehr gut.

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Die Rampe kommt auf dem Bild nicht mal halb so steil rüber.

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Nochmal der Blick auf die Spannstation.

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Die Rahmen an den Rollenbatterien habe ich an anderen Poma-KSB auch gesehen, was könnte deren Zweck sein?

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Es war ein schöner Tag und ich bin extrem froh, dass ich Outpost noch erleben konnte.

Zum großen Finale am Samstag stand nochmal eine etwas längere Fahrt an. Ziel: Northeast Slopes. Warum? Ein klassischer Vermont-Skihang mit zwei Rope Tow (der eine angeblich der schnellste Rope Tow des Universums) und einem gebrauchten Hall Skilift. Die Region ist bekannt dafür, dass die Beetlejuice-Filme hier gedreht wurden. Die berühmte Brücke aus dem ersten Teil ist nun die Scheune des Lift-Antriebs für den kleinen Seillift. 2018 hatte es hier noch stark geregnet und ein Besuch war nicht möglich nun sollte es klappen.

An der Talstation war ein kleines Fest und es gab BBQ. Der Parkplatz war komplett voll, da das Skifahren heute umsonst war. Ich war schon seit damals mit dem Eigentümer in Kontakt und konnte mir von ihm eine Weste zum Überziehen für den Seillift ausleihen. Denn die neue Skijacke war nicht die beste Wahl. Ein Bekannter aus Connecticut war extra angereist und wir machten uns bereit für ein paar wilde Stunden.

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Blick auf den Hang vor Betriebsbeginn. Vorne der Rope Tow, dahinter der Skilift.

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Die Abspannung des Rope Tow.

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Auf der anderen Seite die besagte Scheune mit dem Holz der Beetlejuice-Brücke. Darin der Antrieb des zweiten Rope Tow.

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Habe schon ein paar verrückte Sachen gesehen, aber das gibt nochmal einen extra Bonuspunkt. Die Umlenkung sitzt im Auto und das Seil wird rechts hinten aus der Scheune geführt.

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Da, wo mal der Beifahrersitz war, steht heute die Antriebsscheibe für das Seil.

Und dann war es endlich soweit, der große Rope Tow ging in Betrieb. Wir gingen es erst langsam an. Aber langsam war hier schon verhältnismäßig schnell. Ein Wahnsinnsgefühl so den Hang hochzuschießen. Nachdem wir dem Liftler vorgestellt wurden, war es Zeit für Stufe 2. Der Antrieb war gechipt, aber mittels der Steuerung, die von einem Bootsmotor kam, drehte der Liftler bis zum zugelassenen Limit auf. Das sind 7 m/s. Krasse Sache, das hätte ich gerne öfter. Aber das macht man auch nur ein paar Mal, dann ist man durch. Zumindest ohne die richtige Technik.

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So sieht das von der Seite aus. Irgendwie festhalten und ab geht es.

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Aber auch die Abfahrten hier konnten überzeugen. Der Schnee sowieso. Ein rasanter, aber gleichzeitig auch sehr entspannter Ausklang einer tollen Woche.

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Ein Liftbild darf zum Abschluss nicht fehlen, auch weil es hier so schön klackerte (Rücklaufsperre?).

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Das war mein letzter Skitag. Wir sehen uns wieder für Pt. III.

Autor:  Kaliningrad [ Sa, 04.04.2026, 9:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ski The East Pt. II

Vermont-Trash von höchster Qualität. Es war eine Freude die Bilder zu beschauen (nicht nur die der ausgefallensten Aufstiegsanlagen, sondern auch die der Landschaften, welche ja auch ein Bisschen an Skandinavien erinnern) und die Beschreibung zu lesen. Danke dafür! Ich freue mich auf Teil III.

Autor:  intermezzo [ Di, 07.04.2026, 19:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Ski The East Pt. II

Was für ein Bericht. Was für Bilder. Und was für Anlagen!

Ist derart umfangreich, das muss ich zuerst mal sacken lassen...

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