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BeitragVerfasst: Mi, 06.12.2017, 16:52 
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Am vergangenen Wochenende machten endlich die ersten Skigebiete im Südschwarzwald auf, zumindest wenn man die Resis am Feldberg nicht mit in Betracht zieht. Vorsaisonstypisch waren natürlich in vielen Gebiete gerade die interessanten Lifte noch geschlossen. Menzenschwand bleib gleich komplett zu und in Todtnauberg war der Gipfellift wegen Waldarbeiten außer Betrieb. Am Köpflelift waren zwar Spuren zu sehen, aber das war nur von den Mitarbeitern. Wie mir der Besitzer mitteilte, konnte die Raupe im lockeren Pulverschnee keinen Halt finden und so war nach drei präparierten Spuren bereits wieder Schluss. So blieb der Lift noch geschlossen, genauso wie Aftersteg. Für Samstag entschied ich mich für die Thomalifte in Hinterzarten, am Sonntag ging es zum Hornlift nach Fröhnd.

Bei meiner Ankunft in Hinterzarten, etwa eine halbe Stunde vor Betriebsbeginn, ging es noch relativ ruhig zu. Nur langsam bereitete man alles für den Start vor, so dass ich etwa gegen zehn nach neun im Lift stand. Das Gebiet besteht aus zwei eher langweiligen Übungsliften und dem mit 800 m Länge ganz interessanten Windeckkopflift, der etwa 200 Hm macht. Dorthin zog es mich auch direkt und etwa vier oder fünf Liftfahrten war ich so gut wie alleine unterwegs. Bis mittags sollte sich daran nicht sehr viel ändern, es blieb ruhig und gemütlich.

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Etwas später am Lift, ich wartete zu Beginn noch auf den angekündigten Sonnenschein

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Der Lift zieht gemütlich dahin

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Weiter oben wartet ein kleines Steilstück, auch zur Bergstation zieht es nochmal ein wenig an

Die Schneelage war gut, hier und da kam etwas Dreck raus. Den obersten Teil der Abfahrt hatte man nach dem Flutlichtskifahren am Vorabend nicht mehr präpariert.

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Auf dem Mittelteil der rechten Abfahrt

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Wenn man an der Abwurframpe links vorbeifährt, kommt man zur Waldabfahrt

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Im oberen Teil geht es sehr flach dahin

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Weiter unten wird es deutlich steiler

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Der Schlusshang

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Gemütlich ging es zu

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Die rechte Abfahrt hat ein etwas anderes Profil mit einem flachen Abschnitt in der Mitte

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Blick zum kurzen Übungslift, der nicht in Betrieb war

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Gegen Mittag kämpfte sich die Sonne mehr und mehr durch, am Nachmittag war dann noch eine kleine Wanderung bei bestem Wetter mit der Regierung drin.

Am nächsten Tag waren am Morgen noch ein paar Sonnenstunden angekündigt, bei meiner Ankunft am Hornlift hatte sich das Thema erledigt. Immerhin hämmerte der Dieselantrieb bereits eine halbe Stunde vor Betriebsbeginn. Vielleicht zehn Autos standen auf dem Parkplatz, auch hier ging es die erste Stunde sehr ruhig zu. Irgendwann riss dann tatsächlich der Himmel noch auf, dann habe ich angefangen zu fotografieren.

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Der Lift war immer gut besetzt, trotzdem gab es keine Wartezeiten oder zu wenig Platz auf den Pisten

Auf 1.000 m Länge macht der Hornlift gut 300 Höhenmeter. Neben einer Freeride-Hintenrum-Abfahrt gibt es zwei Hauptpisten mit der ein oder anderen Abzweigung sowie einen Ziehweg durch den Wald. Bis auf die üblichen Kuppen und einige wenige andere Stellen, war die Schneelage super und etwas besser präpariert als am Vortag (wobei ich zum Saisonstart keine großen Erwartungen habe).

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Flutlicht gibt es hier auch

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Der ideale Carvinghang

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Für solche Absätze in der Lifttrasse wurden Schlepplifte erfunden

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Einmal muss man auch durch den verschneiten Winterwald fahren

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:D

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Eigentlich sollte das Wetter schlechter werden, aber der Schneefall setzte zum Glück erst am späten Nachmittag zum Weihnachtsmarktbesuch ein

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Lift voll, Piste leer

Hier noch weitere Impressionen:

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Ein toller Einzellift mit genügend Höhenmetern für einen sportlichen Vormittag

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Auf dem Rückweg stoppte ich nochmal in Muggenbrunn, aber der KSSL war nach wie vor nicht in Betrieb. Dennoch war auch hier schönster Winter. So kann es weitergehen.


Zuletzt geändert von téléski am So, 10.12.2017, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 07.12.2017, 10:55 
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Schön.

Obwohl Fröhnd - zusammen mit der Hohen Winde - das wohl am schnellsten zu erreichende Skigebiet von Basel aus ist, habe ich es bedauerlicherweise noch nie dort hin geschafft. Deine Bilder bestärken mich nun, diese in dieser Saison so rasch wie möglich nachzuholen.


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BeitragVerfasst: So, 10.12.2017, 11:53 
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Hohe Winde sieht auf deinen Bildern im AF vergleichbar aus, die Pisten sind vielleicht noch etwas „ursprünglicher“? Nur der langsame Skilift scheint dort das Vergnügen ein wenig zu trüben.
Schweizer Kennzeichen waren letzte Woche jedenfalls auf der Durchreise Rtg. Feld- und Todtnauberg und sind nicht in Fröhnd hängengeblieben.

An dieser Stelle ein kurzer Nachtrag zum Köpfle. Am Donnerstag erhielt ich eine Mail vom Besitzer mit der Info, dass der KSSL wohl am Wochenende in Betrieb geht. Ich hatte eigentlich keine Zeit, bin dann aber gestern doch schnell für einige Katapultstarts raufgefahren und habe ein paar Bilder mit dem Handy gemacht.
Bei meiner Ankunft um kurz vor 9 waren schon diverse Skiclubs auf dem Parkplatz. Wie so oft war deren Verhalten leider etwas rücksichtslos. Man hatte sich auf der gesamten Fläche ausgebreitet, so dass für weitere Fahrzeuge kein Platz mehr war, obwohl noch genügend Parkplätze zur Verfügung standen. Ich habe mich dann irgendwie in eine Lücke gedrückt, bin schnell in die Skischuhe gehüpft und war am Lift für die ersten drei Fahrten alleine unterwegs.

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Blick auf den sehr kurzen Lift bei der Abfahrt, die Talstation steht direkt hinter dem Haus

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Eventuell war der Zugang früher besser gelöst, als es den Neubau noch nicht gab (falls dort vorher kein anderes Haus stand). Auf der Brücke hat man den tiefsten Punkt erreicht, danach muss man etwas aufsteigen, sich durch das Drehkreuz manövrieren, weiter aufsteigen, quer stellen und noch ein paar Schritte zum Einstieg aufsteigen.

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So sieht es von der anderen Seite aus

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Katapultstart bedeutet hier: 2x Spiegelei mit Brägele bitte. Da es keinerlei Rampe gibt, über die man etwas Geschwindigkeit aufnehmen könnte, reißt es einen beim ersten Start bis über die Brücke. Dort bleibt man kurz stehen und es folgt ein zweiter, noch stärkerer Raketenstart, der einen einige Zentimeter abheben lässt (gefühlt natürlich mindestens einen halben Meter). Im Anschluss folgt eine unpräparierte Trasse mit einer Wegquerung, die einem alles abverlangt. Für den kurzen Lift also Pomafeeling pur, es fehlt eigentlich nur noch eine Kurve.

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Der Antrieb sitzt hier hinter dem Lift und nicht oben drauf. Denke ATV wird uns sagen können, um welches Modell es sich damit handelt.

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Der Tag begann trüb, war auch egal.

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Bergstation mit fliegender Umlenkscheibe

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Es hatte auch hier wohl geregnet, denn unter dem frischen Pulverschnee befand sich eine eisige Unterlage.

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Nach etwa 25 Minuten wurde dann die Piste erneut präpariert. Dadurch wurde die eisige Unterlage aufgebrochen und man konnte noch ein paar schöne Abfahrten machen.

Hoffentlich richtet der Regen diese Woche nicht zu viel Schaden an und es ergeben sich im Laufe der Saison noch ein paar Betriebstage. Diesem kleinen Familienbetrieb wäre es zu wünschen. Ich spürte jedenfalls schon nach wenigen Fahrten die Schläge vom Teller, Doppelkatapultstart sei Dank. Aber alles andere wäre auch langweilig.


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BeitragVerfasst: Mo, 11.12.2017, 9:52 
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Nun, auf der Hohen Winde mögen die Pisten vielleicht etwas ursprünglicher sein, dies aber vor allem deshalb, weil die grösstenteils recht coupiert sind und maschinell nur grenzwertig oder gar nicht bearbeitet werden (können). Allerdings bedarf es dort jeweils einer grossen Ladung Schnee. Der Jura ist im Gegensatz zum Schwarzwarld wesentlich niederschlagsärmer, die Unterschiede in Sachen Niederschläge zwischen diesen beiden Mittelgebirgsregionen - auch wenn sie geografisch nicht weit auseinander liegen - mitunter sehr krass. Die Liftgeschwindigkeit auf der Hohen Winde ist zwar elend langsam, aber man gewöhnt sich schnell dran. Dort wird Entschleunigung praktiziert, lange bevor dieser Begriff in der Alltagssprache Einzug fand.

Köpfle und der Katapult-Start-Schlepper: Ich finde diese Dinger nach wie vor faszinierend, aber auf die Dauer sind sie halt schon ziemlich anstrengend. Gut er hier ist kurz, dann gehts ja noch. Ein Tag Arolla - nur so als Beispiel - hat mir gereicht.


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