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BeitragVerfasst: So, 26.11.2017, 18:11 
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21-22.1.2017 Appenzellertour, Innerrhoden/Ausserrhoden
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Wer jetzt eine alkoholischer Ausflug erwartet zu den Wurzend der Appenzellen, liegt falsch und nein meine Deutschen Freunde, das Geheimrezeppt des Appenzeller Käse gibts auch nicht zu sehen, dafür eine ganze Menge alter Stahl, Kuhweiden, Drahtzäune und andere Ärgernisse, sanfte Hügel, bisschen Pulverschnee und viel viel Nostalgie.

Zu den besuchten Gebieten:
1.) Brülisau Leugangen, Alter Doppelmayr Typ A Bügellift.
2.) Appenzell Sollegg, Grosser Skilift in der "Stadt" Appenzell
3.) Urnäsch Osteregg, War ich nur wegen dem Schild
4.) Gonten Alpsteinblick, Doppellift nur Alternative zum 3 da nicht so prickelnd
5.) Speicher Vögelinsegg, Letzte Chance auf Brändle Rohrmasten
* Nachtskifahren selbiger Vögelinsegg
6.) Gais Klausenböhl, Hardcore Skifahren

Wetter war ein Traum, Leute waren nicht so viele Unterwegs, ausser am Alpsteinblick, da war fast schon Industrieskifahren. Ansonsten recht Urchig

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Anreise aus dem Rhein tal hinauf aus dem Hochnebel, Blick auf das Alpsteinmassiv mit dem Säntis

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Skigebiet Ebenalp in der Morgensonne. Muss ich mir glaub auch mal wieder antun. Gute Schneelage.

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Ortschaft Brülisau noch im Schatten. Kalt wars am Morgen.

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Seilbahn zum Hohen Kasten, leider kein Skibetrieb mehr.

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Talstation Luftseilbahn Hoher Kasten, die Bahn machte vor ein paar Jahren Schlagzeilen weil man mit überbrückten Kopierwerken und fahrlässig manipuliertem Sollwertgeber mit vollem Tempo in die Station gedonnert ist.

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Noch die kleine 4PB Pfannenstiel-Alp Sigel.

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Und noch der Hohe Kasten. Wäre cool wenn man noch mit Skiern da runter fahren könnte.

So jetzt gehts aber auf die Ski zu Punkt 1

1.) Brülisau Schlepfer-Leugangen
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Die kleine Ortschaft Brülisau besitzt neben den beinen Seilbahnen Kasten und Alp Sigel auch noch einen Skilift. Die Talstation und der Parkplatz befinden sich etwas unterhalb des Dorfes in einem Graben an der Strasse nach Schwende.

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Der Lift wurde 1965 von Doppelmayr errichtet, damals befand sich aber die Talstation noch dort wo jetzt die Stütze 1 steht.

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Heute steht die Talstation zusammen mit der Remise für das Pistenfahrzeug auf der anderen Seite des Baches. Und was lugt den da aus dem Garage, ein Leo Stahl!

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Herstellerschild, damits auch jeder glaubt.

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Meine Erwartungen waren nicht all zu hoch, der Lift ist aber mit seinen 150 Höhenmeter doch noch für 2h Fahrbar. Er gibt sogar 4 verschiedene Pisten und demnach etwas Abwechslungsreicher.

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Ausstieg bei der Bergstation. Die Gondel müsste von der G59 stammen. Hinten runter gabs mal eine Abfahrt nach Wasserauen und Schwenden sowie einen Lift zurück. Ware das cool Skisafari Ebenals Kasten und Zurück. Schade gibts sowas nimmer. :sniff:

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Umlenkstation am Berg. Wer ganz genau schaut erkennt noch die letzten 3 Stützen der Ebenalpbahn.

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Den Hang schauen wir uns auch noch an.

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Blick über das weisse Hochplateau von Appenzell Innerrhoden.

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Die hintenrum Waldpiste links der Bergstation

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Etwas weiter unten. Schön zu fahren.

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Gondel an der Bergstation.

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Niederhalter des Skilift Leugangen. Klassischer Doppelmayr Typ A

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Der Lift ist interessant trassiert mit mehrere Gefällsbrüchen

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Einseitiger Niederhalter

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Bisschen Pulverschnee gibts auch noch.

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Nervig in Appenzell dass die Zäune nicht mehr demontiert werden.

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Bisschen Steiler gings noch, für 3 Lines hats gereicht.

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Trasse in der Totalen. Positiv überrascht von dem Hang. Schaut im Sommer langweiliger aus.

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Der Lift wurde leider auf Langbügel umgebaut, das den Oldtimerfaktor etwas schmälert.

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Aussenrumpiste links vom Lift. Präpariert mit schweizer Präzisionswerkzeug nicht mit einem Schwobehobel.

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Ende der Hintenrumpiste bei der Talstation.

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Bein Umbau hat man die Talstation auf die andere Seite des Bachs versetzt. Lustige Konstellation.

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Die Ursprüngliche Antriebstation Werkelt nun an einem anderen Ort.

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Einstieg wurde nachgerüstet. Hier stand einst der Antrieb.

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Antriebstation des rund 660m langen Liftes

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Nochmals einen Blick auf den Hang in der Totalen, bevor es wieder zum Auto und weiter nach Appenzell geht.


Album:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=431925

Webseite:
http://www.appenzell.ch/de/wandern-und- ... angen.html

2.) Appenzell-Sollegg
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Der Skilift Sollegg besser gesagt das Skigebiet Sollegg, ist das älteste Skigebiet im Kanton Appenzell Innerrhoden und Mitbestreiter der Skigebiets Pionierzeit nach dem 2WK.

1944 baute die Ausserroder Konkurrenz in Urnäsch den ersten Schlepplift. Das war natürlich für die Innerrhoder den Ansport, einen Skilift von Appenzell nach Sollegg zu erstellen.
Man benötigte aber fast 10 Jahre um die Ideee in die Tat umzusetzen. Durch den Hotelier Arnold Knechtle,die treibende Kraft hinter dem Skilift, wurde am 9. September 1953 im Hotel Hecht Appenzell die Skilift Sollegg AG gegründet. Danach wurde innerhalb von 10 Tagen 200'000.- Kapital beschafft. Heute nennt man sowas Crowdfounding. Und innerhalb von nur 4 Monaten der Skilift aufgestellt inkl. elektrischer Erschliessung mit Trafostation usw.
Mit der Eröffnung des Skilifts Appenzell-Sollegg am 31.12.1953 hatte Appenzell seinen eigenen Dorfskilift erhalten.

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Die Talstation des Skilift Sollegg am Dorfrand von Appenzell (Hauptstadt von Appenzell aber dennoch Dorf) als schmuckes Häuschen im 50er Jahre Stiel.

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Pistenplan an der Talstation. Ursprünglich gab es noch den Skilift Pulverturm-Bannhüttli. Dieser ist aber schon seit 30 Jahren LSAP.

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Ursprünglich wurde der Lift von Skiliftkonstrukteur und Constam Erben Karl Brändle aus Meilen am Zürichsee gebaut.

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1965 wurde der Lift durch Doppelmayr grosszügig umgebaut. zusätzliche Stützen eingebaut und mehrere Stützen ersetzt.

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Blick im unteren Teil der Piste auf Appenzell.

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Stütze 1, 2 und 3 stammen von Doppelmayer und ersetzten eine Stütze. 4, 5 und 6 ist dann wieder aus der Feder von Karl Brändle, Meilen.

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Die Appenzeller Sturzpolster, diese halten nicht nur Stürze auf, sondern Härten im Gegensatz zu den Pendenten in Dolomiti Superski, auch noch ab.

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Zwischen drinn kommen wieder Doppelmayr Stützen.

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Dann wird der 1500m lange Lift etwas flacher. Hier sieht man, dass Karl Brändle ein Meister darin war, möglichst wenige Stützen zu benötigen. Beispielsweise kommt der Lift in Grub mit 1km Strecke gerade mal auf 5 Stützen. Auch hier sind es sehr lange Spannfelder. 210m für einen Schlepper aussergewöhnlich. Faustregel 100m eine Stütze.

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Der obere Teil ist schon mehr Brändle Feeling obwohl Doppelmayr Rollenbatterien klingeln und 2MTN Gehänge drann sind.

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Ausstiegstütze mit Windmesser, auch nicht gewöhnlich.

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Starre Umlenkstation am Berg in einem schmucken Häuschen.

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Blick hinüber zum Kronberg und die Appenzeller Voralpenhügel.

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Kronberg Bergstation leider kein Skibetrieb mehr, dafür jetzt mit Schlittenpolizei. :help:

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Die schwarze Diretissima. Nicht mehr wie eine normale blaue Piste.

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Links die rote Alternative.

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Im unteren Bereich hatte es etwas weniger Schnee, daher nicht präpariert.

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Skilift im unteren Teil.

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LSAP Hang zum Pulverturm

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Mittelteil der schwarzen/roten Piste

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Zoom auf das Ziel von Morgen. Hardcore Skiing

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Stütze 5 im Wald. Auch eine noch von Karl Brändle.

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Die blaue aussenrum Piste. Schön trassiert aber mit Schiebestrecke zurück zum Lift.

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Blick zurück

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Kasse und Kiosk in einem, die ehem. Kabine vom Kronberg

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Skilift im unteren steileren Teil mit Skibrücke

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Die Skibrücke im Detail.

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Stütze 3 von Brändle. Zwischen hier und der Talstation waren ursprünglich nur eine Stütze, Doppelmayr hat noch zwei zusätzliche eingebaut. :lol:

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Oberer Teil mit den Brändle Stützen.

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Blick hinüber nach Fähneren mit präparierter Schlittelbahn.

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Blick auf den Gipfelbereich der Sollegg.

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Rückweg Piste von der Abfahrt am ehem. Skilift Bannhüttli.

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Alles in allem gibt es 3 verschiedene Pisten an dem Lift. Für 2h bis einen halben Tag ausreichend.

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Bergstation steht die andere Kabine vom Kronberg

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Fand das Bild einfach schön mit der Wäschehänge. Die Pläne für einen Ersatz durch eine Sesselbahn sind ja schon länger in der Schublade. Fehlt halt am Geld.

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Der Lift ist eine lustige Kombination aus eng gesteckten Doppelmayr Stützenwald und grossen Spannfeldern mit Brändle Stützen.

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So jetzt gehts weiter zum nächsten Ziel, vorbei an den Skiliften Alpsteinblick nach Ausserrhoden.

Alles in allem lohnt sich der Lift. Parkplätze direkt auf der Skipiste, man kann also direkt mit den Skiern vom Auto zum Lift bzw. Piste ins Auto.
Netter langer Hang und kurzweilig Abfahrten.

Album: http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=304972
Webseite auch mit alten Fotos: http://www.skilift-sollegg.ch/
Pistenplan: http://www.skilift-sollegg.ch/content/p ... nplan.html

3.) Urnäsch, Sölzer-Osteregg
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Der Skilift Urnäsch hat eine lange Tradition. Mit der Eröffnung der Säntis Schwebebahn im Jahre 1935 wurde Urnäsch im Winter auch zum Anlaufpunkt von Skifahrern.
Ein Jahr zuvor wurde in Davos der erste Bügellift eröffnet und man liebäugelte auch in Urnäsch mit einem Wintersportboom. Dann kam der 2. Weltkrieg. Just im Dezember 1944 als ganz Europa im Vollbrand stand, eröffnete Urnäsch seinen eigenen Bügellift. Der erste im Appenzell. Der Lift errichtete Sameli Huber aus Feldmeilen welcher sich 1940 die rechte am Schleppliftsystem Constam gesichert hatte. Der Lift besass 7 Holzstützen und führte von Sölzer über 893m Strecke und 240 Höhenmeter zur Osteregg auf etwas über 1000müM.

Und das machtd er Lift auch heute noch.

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Talstation Skilift Osteregg in Urnäsch. Von weitem ist das Holzgebäude mit der Aufschrift "Skilift" sichtbar.

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Das Gebäude stammt von 1944, das sieht man auch.

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Das Innenleben ist aber eher entläuschend. Es werkelt ein Doppelmayr Pilzantrieb.

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Aber das Schild ist noch da. Es erinnert daran, von wem der Lift ursprünglich stammte.

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Erstaunt war ich darüber, dass der Parkplatz nicht annähernd gefüllt war.

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Der Pilzantrieb wurde von Garaventa 1974 eingebaut

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Gleichzeitig wurde auch auf Selbstbedienung und Langbügel umgerüstet.

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Die Stützen können den den Konstrukteur nicht verleugnen. Komisch wird es allerdings, dass Karl Brändle gegenüber mir fest behauptete, dass der den Skilift nicht kenne und auch nicht umgebaut habe.

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OK Karl Brändle war ein Ingenieurbüro und keine Seilbahnfirma im üblichen Sinne. Die Fertigung der Bauteile übernahmen Firmen wie Wartmann in Brugg oder Bell Kriens für den Mechanischen Teil. Die Montage übernahm eine Montagefirma unter Leitung von Karl Brändle. Dass Konstruktionen von Skiliften in der Zeit untereinander herumgeschoben und teilweise Fremdkonstruktionen in Eigenregie gefertigt wurden, war in der Zeit üblich und auch Karl Brändle hatte gemäss eigenen Aussagen mit "Plagiaten" zu kämpfen. Auch die Oetwiler Skiliftschmide waren da nicht verschont.

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Was mir aber zweifel an der Plagiatstheorie aufkommen lässt, ist die Tatsache, dass man auf den Luftbildern sehen kann, dass bei den Holzstützen mehr Stützen standen als heute mit den Stahlstützen. Das heisst, das Ganze Linienprofil musste frisch gerechnet werden und das trägt eindeutisch die Handschrift von Karl Brändle.

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Lange Spannfelder und wenige Stützen kommen nur vom Grossmeister aus Meilen. Auf 900m Strecke nur 6 Stützen schaffte nur er.

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Leider ist Karl Brändle ja am 18. Februar 2014 gestorben. Also werden wir vermutlich nie erfahren, wer den Lift irgendwann zwischen 1960 und 65 umgebaut hat.

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Im Bereich der Talstation gibt es einen Ponylift von Städeli der auch als Zubringer vom Parkplatz fungiert.

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Hab ich mir nur einmal angetan.

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Einseitige Stütze Nummer 6 (Früher 5)

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Spannstation am Berg. Stammt von Doppelmayr.

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An der Bergstation gibt es ein kleines Restaurant.

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Preise sind im Rahmen. Nicht 38.- Für ein Hot Dog. :lach:

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Etwas Entäuscht war ich von den Abfahrten. Zum einen gibt es nur deren anderthalb und zum anderen war die Schneelage nicht so prickelnt.

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Nein es ist nicht Grandval obwohl zum verwechseln ähnlich.

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Das hier ist Grandval :lach:

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Die einzige Piste war nicht wirklich prickelnd. Einplatten, Steine, Schneehaufen usw.

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Zu allem Überfluss war auch die Hälfte der Piste und die alternative halbe Piste für ein Rennen gesperrt.

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Ein ganz kurzer Teil war gut zu fahren ( ca 50m)

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Auch hier war halbwegs Fahrbar

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Der Schluss war schon wieder Ackerland. Komischerweise lag in Urnäsch weitaus weniger Schnee als in Brülisau wo Offpisten problemlos ging.

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Ich war aber eigentlich nur wegen dem Skilift da oder noch Schlimmer nur wegen dem Schild an der Talstation.

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Ab hier war die Piste Halbseitig gesperrt.

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Nach der fünften Fahrt hatte ich keine Lust mehr auf abgerutschte Eisplatten und Kieselsteine.

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Dann ging es weiter zum Alternativen Ziel 4 in Gonten. Vorbei an den schmucken Appenzeller Häusern mit ihren frabenfrohen Fasaden. Dorfkern von Urnäsch

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Ein Halb LSAP, der Skilift Bömmeli

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Schade, dass der Lift nur noch im Sommer läuft. Die Pulverhänge sahen noch fahrbar aus.

Fazit: Erwartungen hoch, eher eine Entäuschung.


Album: http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=432874

Webseite: http://www.skilift-urnaesch.ch/

4.) Gonten, Skilifte Alpsteinblick
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Es gibt im Appenzellerland viele Lifte. Viele Davon kämpfen ums überleben und dann gibt es die Lifte die aufgegeben haben wie beispielsweise Schwellbrunn oder Bömmeli und es gibt auch solche denen es sehr gut geht. Warum auch immer, die Alpsteinblick Lifte sind so ein Fall. Irgendwie scheinen die einfach mehr Glück zu haben. wärend in Urnäsch die Schneelage mau war, ist der Hang in Gonten wau. Keine Steine, Kein Eis, und keine Kunstbeeisung. Vollbetrieb, der Parkplatz überquoll fast. Eigentlich wollte ich die Lifte links liegen lassen, aber da es in Urnäsch so bescheiden war, entschloss ich mich hier doch noch ein paar Runden zu drehen.

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Das Skigebiet besitzt einen eigenen Bahnanschluss der schmalspurigen Appenzellerbahn von Gossau nach Appenzell und einen riesen Parkplatz.

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Im Bereich der Talstation gibt es einen Ponylift. Diesen habe ich ausgelassen.

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Die beiden grossen Lifte daneben hatten Vollbetrieb. An der Talstation war ein riesen Gewusel.

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Das Skigebiet besteht eingentlich nur aus den beiden Doppelliften und einer grossen Pistenfläche parallel dazu.

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Das Skigebiet wurde 1965 gegründet.

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Der erste Skilift stammte von Doppelmayr ein Typ A mit einem V8 Deutz Diesel mit 145PS. Die Stützen davon sind noch heute im Einsatz

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Da der Diesellift 11 Liter Diesel in der Stunde verbrauchte und die Förderleistung nicht mehr ausreichte, wurde der Antrieb im Jahr 1977 durch einen Elektroantrieb ersetzt.

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Garaventa versetzte dabei den Antrieb aus dem Gebäude hinaus ins freie auf einen neuen Betonsteher mit Einstiegstütze.

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Dadurch konnten die hölzernen Kurzbügel durch Selbstbedienungs Langbügel ersetzt werden.

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Gleichzeitig wurde die Förderleistung um 250 Personen auf 1100 erhöht.

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Auch diese Anlage reichte nicht aus.

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1987 bekam Garaventa den Auftrag, einen zweiten parallelen Skilift zu erstellen.

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Die Anlage führte aber als Entlastung nur bis ca die Hälfte der Trasse hinauf. Da aber der flachere Teil der Piste der obere ist, war der Grundgedanke des Liftes als Anfängerlift, nicht so gut.

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Hier stand einst die Bergstation der Parallelanlage.

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Schon nach 9 Jahren entschloss man sich daher, den Lift bis zur Bergstation des bestehenden Liftes zu verlängern.

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Daher besitzt der Lift unterschiedliche Stützen, unten sind es solche von Garaventa (eigene) und oben Doppelmayr.

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Seither hat man 2 Schlagkräftige Förderanlagen die zusammen 2200p/h auf den Berg bringen.

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Nabensgebende Aussicht auf den Alpstein mit dem Säntis

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Fast schon Industriestandard. Breite Piste, flach ohne Steine und Eis.

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Ausstiegstütze vor der Bergstation als Fachwerkstütze.

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Gasthaus am Berg

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Untere etwas steilere Teil der Piste

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Ausstiegsgewusel

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Die beiden Umlenkstationen

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Da hat jemand Mut.

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Wer nicht abbügelt landet im Mist. Buchstäblich

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Zoom auf das alte Hotel Hundwilerhöhe, das von der Rückseite mit einer kleinen Luftseilbahn erschlossen ist.

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Die Luftseilbahn zum Kronberg

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Ganz wenig Pulver gabs noch.

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Bergstation Kronberg. leider ohne Skibetrieb.

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Kronberg von etwas weiter.

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Dann habe ich dank ein paar Kindern noch eine Hintenrum Waldabfahrt gefunden

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Die war aber nicht so prickelnd und nur kurz.

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Skilift in der Abendsonne

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Jedenfalls wars auch hier nach 2h langweilig.

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Es ist halt böse gesagt nur ein einziger Idiotehügel mit einer Piste und viel Gewusel.

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Wusel Wusel.

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Appenzellerbahn bei Gonten mit farbigen Häusern.

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Teufen richtung Speicher zu

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Im Ort nutzt die Eisenbahn die Strasse mit. Liebe Tessiner hier funktionierts.

Album: http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=432383
Webseite: http://www.skilifte-alpsteinblick.ch/

5* Speicher, Vögelinsegg Nachtski
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Nachtskifahren hat in Speicher eine lange Tradition. Hier entstand das erste Nachskigebiet Europas mit Flutlichtbeleuchtung. Der Grund für die Entdeckung des Nachskifahrens liegt in der Trogenerbahn. Die 1903 eröffnete Strassenbahn von St. Gallen nach Trogen war von anfang an elektrifiziert. Da zu dieser Zeit die Versorgung mit Elektrizität noch nicht so weit fortgeschritten war, entschloss sich die Trogenerbahn zusätzlich als Nebenerwerb auch gleich die Erschliessung mit Elektrizität und elektrischem Lift entlang der Strecke zu betätigen. Als Asbald alle Häuser und Strassen entlang der Strecke nach Troge mit Elektrizität versogt waren, sucher man neue Abnehmer. In den 30er Jahren fand man bei der Suche nach neuen Stromverbrauchern das Skifahren als neuster Schrei. Das Nachskifahren war geboren. Anfänglich war die Abfahrt von der Vögelinsegg bis nach Rank beleuchtet. Die Skifahrer nutzten die Trogenerbahn als Aufziegshilfe. Der Rest wurde zu Fuss gemacht bis 1958. Dann startete der Skiliftbetrieb an der Vögelinsegg mit dem Skilift Birt. Gebaut von Karl Brändle Meilen. Die Flutlichtanlage wurde jetzt an die mechanische Aufstiegsanlage versetzt. Und dort steht sie auch heute noch.

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Die Trogenerbahn, eine Strassenbahn von St. Gallen nach Trogen.

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Talstation des Skilift Vögelinsegg-Birt. Spartanische Umlenkstation nur aus einem Umlenkrad aufgehängt an einem Vierbein.

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Der Kurzbügel Skilift waurde 1958 durch Karl Brändle gebaut.

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Die rund 470m lange Strecke überwindet 85 Höhenmeter

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Auf der Strecke befinden sich 3 Stützen. Eine kurz nach der Talstation und zwei kurz vor der Bergstation. Der Rest wird mit einem eleganten 220m langen Spannfeld überwunden.

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Ausstieg auf dem Birt. Heute als Abwurfbügel früher Totpunktausstieg.

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Das was da unten so leuchtet ist die Stadt St. Gallen nicht die Dämmerung

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Die 3 Abfahrten am Skilift sind voll ausgeleuchtet. Übrigens der einzige Brändle Skilift mit Rohrstützen. Wie lange noch?

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Die Pisten werden mit einer Hämmerli Pistenmaschine präpariert.

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2012 stand das traditionsreiche Nachtskifahren auf der Vögelinsegg vor dem Aus, da die veraltete Beleuchtung marode war.

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Die Beleuchtung wurde im Rahmen eines Lehrlingsprojekts durch die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) welche die Elektro Speicher-Trogen (EST AG) die ehem. Nebengesellschaft der Trogenerbahn, saniert. Bezahlt durch Spendengelder.

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Antriebstation des Skilift Birt in der Bergstation. Noch Original von 1958 Der Lift besitzt einen getriebelosen Directdrive :lach:

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Steinfreier Naturschneehang mit Blick auf St. Gallen das durch den Nebel leuchtet.

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Beleuchteter Skihang. Fotos habe ich mit der Videokamera gemacht da ich kein Stativ dabei hatte.

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Interessant die Umlenkstation besitzt keine Ausfahrrollen und auch die Einfahrrollen hangen lose in der Luft. Das Seil liegt auch diesen nicht auf.

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Obwohl ich persönlich nicht so ein Fan von Nachtskifahren bin, habe ich es ganz nett gefunden.

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Die Trogenerbahn bei der Talstation. Werden wir Morgen noch mehr nutzen.

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Fazit: Tolle Sache mal Skifahren im ersten Nachtskigebiet Europas.

Album:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=433764

Webseite:
http://www.skiliftvoegelinsegg.ch/joomla/

Zeitungsartikel:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/appen ... 91,3102569
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/appen ... 91,2883523

Skilift Vögelinsegg-Birt, Speicher "Wiederentdeckung eines Klassikers"
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Zwischen 1875 und 1913 wurde de Region Appenzell und St. Gallen durch ein neues Netz von Meterspurigen Schmalspurbahnen, teilweise mit Zahnstangenabschnitten zur überwindung der grösseren Höhenunterschiede, erschlossen. Mit dem Aufkommen des Skisportes, fanden findige Skifans die Lokalbahnen als hilfreiche Zubringerbahnen und Rückbringer von den rassigen Abfahrten.
So entstanden auf den sanften Hügeln zwischen Sankt Gallen und Appenzell ein regelrechtes Skigebiet, bestehend aus Aufstiegen aus Muskelkraft und Abfahrten zu Bahnstationen, von welchen man wieder zum Ausgangspunkt zurück kam.

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mit freundlicher Genehmigung wikispeicher,ch

Auf dieser Karte sind einige der Abfahrten eingezeichnet. Die Am 10. Juli 1903 eröffnete Trogenerbahn, eine elektrisch betriebene Strassenbahn von St. Gallen nach Trogen wurde schon vor dem zweiten Weltkrieg als Skilift verwendet. Die Skifahrer fuhren von St. Gallen hinauf bis zur Vögelinsegg, Buckelten die Ski bis auf den Birt, rund 1000müM und fuhren danach hinunter Richtung St. Gallen zum Bahnhof Rank oder dem schwarzen Bären. Wie vorgängig im Nachtbericht geschrieben, wurde das erste Flutlich Skigebiet Europas in diesem Hang eröffnet.

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mit freundlicher Genehmigung Appenzell Ausserrhoden Departement Bildung und Kultur Amt für Kultur Kantonsbibliothek

Die Trogenerbahn nutzte die vielen Skifahrer als lukrative Einnahmequelle und bot zwischen den Stationen schwarzer Bären und Vögelinsegg einen Skishuttel an. Gefahren wurde mit einem Triebwagen und einem extra für die Ski angeschafften einachsigen Vorstellwagen. Auf dem Bild ist diese Konstellation zu sehen. Die Trogenerbahn war übrigens seit 1903 elektrisch betrieben.

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Auf der Birt befindet sich ein Bauernhof, dessen Bauer Hans Rohner hatte Anfangs 50er Jahre die Idee, den Hang zwischen der Station Vögelinsegg und Birt mit einer mechanischen Aufstiegsanlage zu überbrücken und so die Abfahrt zu erleichtern.

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Karl Brändle aus Meilen am Zürichsee, übernahm Anfangs 50er Jahre von Sameli Huber den Skiliftbau und war somit direkter Erbe des Constam Vermächtnisses.

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Die Anlage Vögelinsegg-Birt wurde 1958 eröffnet und ist seither in Betrieb.

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Besonders erwähnenswert sind die 3 Rohrstützen, der einzige Brändle Skilift mit solchen Rohrstützen.

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Typisch für Brändle war der Hang zum Minimalismus, was die Ausgestaltung der Strecke anbelangte. Für den fast 500m langen Lift werden nur gerade 3 Stützen benötigt.

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Die Hänge am Birt sind für Anfänger Ideal. Daher wurde die Nachtbeleuchtung vom Rankhang an den Birt versetzt. Der Skishuttel verlor an Bedeutung.

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Stütze 1 kurz nach der Talstation.

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Talstation ist ein spartanisches Gestell mit dem Umlenkrad. Das Rad ist genau in der Seilflucht montiert. Daher wird keine Einfahrstütze oder Rollenbatterien benötigt. Die nachträglich eingebauten Führungsrollen drehen lose in der Luft. Das Seil liegt nicht mal auf.

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Das Blaue das da durchschimmert ist das schwäbische Meer.

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Stütze 1. Leider sollen die Stützen im kommenden Jahr ersetzt werden. Aktuell ist man auf Spendensuche. 250'000.- hat man sich zum Ziel gemacht. Mit dem Betrag kann man leider relativ viel Kaputt modernisieren. Feuerverzinkte Schräg-T Stützen, neu 5 Statt nur 3, vom Marktführer mit silikongebremsten Langbügel Einzugapparate. :tot:

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In jedem Fall wird der Lift nicht mehr das sein, was er heute ist. Eine Symbiose aus Minimalismus, Qualität und Robustheit.

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Stütze 3 vor der Bergstation. Die Gehänge hatte man 1993 ersetzt. Heute sind es hydraulische WSO SL-9HX

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Kerniger Sound kommt aus dem Antriebshaus.

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Hier werkelt ein Oerlikon Elektromotor mit einer Sagenhaften Leistung von 22kW. Man muss sich mal vorstellen, jeder Küchenmixer bringt heute mehr Leistung.
Und mit diesem Motor wird Getriebelos über eine Riebenübersetzung, grosses Tellerrad und ein schrägverzahnter Zahnkranz der Lift bewegt. Dieser schleppt mit 2,6m/s rund 600 Skifahrer über 85 Höhenmeter hinauf und das seit 60 Jahren. Chapeau

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Voll ausgelastet. Der erste VW Käfer schaffte mit der fast gleichen Leistung 4 Personen und ein bisschen Büchsenblech herum zu bewegen.

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Auch wenns nur ein einfacher Übungslift ist, dennoch eine technische Meisterleistung.

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Präpariert werden die Pisten auch heute noch von einem weiteren Oldtimer

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Den Lenkmechanismus hat man wohl beim M113 kopiert.

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Coole Sache. Ein echtes Freiluftmuesum.

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Schlepper von Karl Brändle und Pistenraupe von Hämmerli mit der klassischen Waschbrett Präparierung.

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So jetzt wollen wir aber den Klassiker versuchen nachzustellen. Die Abfahrt nach St. Gallen.

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Blick in Richtung der Abfahrt. Am Berg habe ich noch den Lifter nach der aktuellen Gefahrenlage gefragt. Rabiate Bauern, Stacheldraht und dergleichen waren nicht zu erwarten.

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Der erste Teil ist relativ flach, teilweise ist der Schnee Windgepresst.

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Blick zurück nach Birt

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Da ein Teil der Abfahrt aufgeforstet ist, muss man ein paar Meter durch die Botanik

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Geht recht flott. bisschen Brombeerstauden ausweichen.

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Danach kommt ein freier Hang. der schönste der ganzen Abfahrt.

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schön Flufiger Powder

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Dann kommt die Kreuzung mit einer Fahrstrasse. Zaun ist demontiert.

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Dann gehts etwas flacher weiter.

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Bevors wieder etwas steiler wird und man noch 2 oder 3 Kurven ziehen kann.

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Der Rest bis zur Station Rank ist nur noch Schussfahrt.

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Station Rank der AB nach Trogen

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Wenn auch nicht steiler aber kurzweiliger Pulverspass.

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Dann heisst es warten auf die Trogenerbahn. Der Gegenzug von Trogen nach St. Gallen fährt vorbei.

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Genau genommen ist die Trogenerbahn eine Schmalspurbahn, keine Strassenbahn bis auf den kurzen Abschnitt in der Stadt St. Gallen. Die Bahn besitzt 2 Richtungs Fahrzeuge und die Trasse ist grösstenteils neben der Strasse.

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Die Fahrt muss angemeldet werden. Das Biglett kostet dank einem unglaublich bescheuerten Zonensystem des Ostwind Tarifverbundes mit dem Halbtax 3.60.- für eine Station, denn man muss sage und schreibe 3 Zonen durchfahren zwischen Rank und Vögelisegg. :stupid:

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Die Trogenerbahn stehen heute nur noch solche Stadler Be 4/8 im Regeleinsatz

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Station Vögelinsegg besitzt auch heute noch eine Kreuzungsstelle. Des Skishuttel würde nicht im Wege stehen.

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Da der Zug im Halbstundentakt fährt und das Ticket eine Stunde gültig ist, kann man mit etwas Glück 2 mal die Abfahrt machen.
Die Spuren sind bis auf 2 alle von mir.

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Die Trognerbahn fährt weiter nach Trogen.

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Skifahren mit der Strassenbahn als Skilift. Aussergewöhnlich

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Die Konstellation aus Oldtimer Skilift und leichter Pulverschneeabfahrt lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

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Die Abfahrt im Zoom. der Durchgang ist rechts bei den grossen Bäumen.

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Mittlerweile steht der Brändle unter Vollast.

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Zuverlässig wie ein Uhrwerk dreht die 60 Jahre alte Anlage ihre Runden.

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Hier ist noch die Karte mit der eingezeichneten Abfahrt.

Album:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=434022

Webseite: http://www.skiliftvoegelinsegg.ch/joomla/

Skilift Gais-Klausenböhl "Hardcore Skifahren"
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Keine Ahnung was die Gaiser ende der 60er Jahre geritten hat, rum um Gais gäbe es sehr viele schöne und sonnige Hänge welche man mit Skiliften erschliessen könnte. Ausgesucht hat man sich den schlimmsten von allen. Der Klausenböhl ist sowas wie der Hausberg vom Gais. 1041 Meter hoch tront der Hügel rund 80m höher über dem Dorf. Hier erstellte man 1968 einen Skilift. Die Talstation befindet sich neben dem Gasthaus Traube. Die Trasse führt über die Ostflanke des Klausenböhl über 88 Höhnemeter direkt auf den Gipfel. Ich war ja schon im Februar 2013 hier: http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=46494 allerdings schrie das schlechte Wetter nach einem Wiederholungsbesuch.

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Skilift Trogen wegen einem Vollpfosten mit seinen Pfosten diesen Winter nicht in Betrieb. Schade hätte ich gerne mitgenommen.

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Aus der Wissegg hat man einen Ausblick auf den Säntis.

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Der Hang ist alles andere als ein Anfängerhang. Böse Zungen behaupten, wer in Gais Skifahren gelernt hat, kommt jede Piste dieser Welt runter.

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Die Fahrt mit dem Skilift ist kurz aber schmerzvoll.

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Gnadenlos zerrt der Doppelmayr Kurzbügler die Skifahrer über die 250m Strecke

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Dabei wird beispielsweise eine Fahrtsrasse gekreuzt.....

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....Sowie direkt an Wohnhäusern vorbei geschleppert.

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Das die Anlage überhaupt noch läuft grenzt für mich fast schon an ein Wunder. Das Wohngebiet hat sich schon sehr Nahe an den Lift gefressen. Man beachte den Baum.

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1998 sollte der Lift liquidiert werden. Übernommen hat ein verein. Seither betreibt der Verein Schneesport Gais den Lift, sofern Schnee liegt.

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Der Lift ist alles andere als Anfängertauglich.

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Es handelt sich um einen 0er Lift von Doppelmayr, also Original Doppelmayr nicht Garaventa.

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Stütze 1 der 2 Schräg-T Stützen.

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Die Bergstation befindet sich direkt auf dem Gipfel des Klausenböhl.

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Stütze 3 ist eine Portalstütze

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Stütze 3 als Portalstütze

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Die Bergstation ist nicht überwacht und als Totpunktausstieg ausgeführt.

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Das funktioniert erstaunlich gut.

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Dank diesem Ausstieg kommt der Skifahrer bis ganz auf den Gipfel.

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Von wo man einen Ausblick auf Gais und das Weisse Hochland von Appenzell hat

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Die Zahnradbahn von Altstätten nach Gais.

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Nun aber zur Abfahrt, wenn man sie so nennen kann.

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Es gibt nämlich keine präparierte und markierte Abfahrt.

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Magt ihr euch an das Skifahren als Kinder erinnern. Damals gab es nur eines, Möglichst viele Geheimwege finden möglichst noch mit Schanze. Hier ist der ganze Hang so.

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Oder als man als Kind den ganzen Tag mit blosen Händen eine Schanze gebaut hat umd danach hoch zu laufen, die Ski anzuschnallen und drüber zu springen?

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Hier gibts das auch, nur mit eigenem Lift. :lach:

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Der Zielhang. :lach:

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Tageskarte kostet übrigens 10 Franken. Wer auf bisschen rumackern steht.

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Dann habe ich gesehen, dass viele der Kinder diesen Geheimweg fahren.

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Also nicht wie hinter her.

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Dann war Aufsteigen angesagt.

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Blick zurück

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Dem Hang entlang durch Gemüsegarten.

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Und eine kurze Pulverabfahrt geniessen. :lach: 10min Aufwand für 10sek Abfahrt.

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Nach ca 2h war ich durch. Der Hang ist anstrengend.

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Nochmals die Stütze 1, dann gings wieder Richtung Hause

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Zahnradbahn Altstätten-Stoss-Gais war ganz gut mit Schlittlern und Freeridern gefüllt.

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Wäre auch gerne mal den Hang vom Stoss hinunter ins Rheintal gefahren. Der Schlittwelweg ist aber Sau gefährlich. Sie Schlittler schiessen auf die viel befahrene Kantonsstrasse. Man muss als Autofahrer extrem aufpassen, nicht von einem Schlitten abgeschossen zu werden.

Und damit endet der Bericht über das Wochenende in Appenzell. Ich hoffe, dass der Skilift Trogen wieder mal läuft, dann gibt es noch einen Bericht von Kaien, Bischofsberg, Oberegg und Trogen. Die hatte ich ja fotografisch schon festgehalten, aber nie als Video. Bis auf den Skilift Trogen habe ich jetzt alle Skilifte rund um St.Gallen und Appenzell, also die noch laufen, abgegrast. Done!

Album:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=304610


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BeitragVerfasst: So, 26.11.2017, 21:13 
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An den Bericht vom letzten konnte ich mich noch erinnern; die ersten 3 Lifte/Gebiete schauen auch nett aus. Und überall gut was los, wie's scheint.

_________________
http://ski.inmontanis.info - http://blog.inmontanis.info
Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Sa, 02.12.2017, 14:47 
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Beiträge: 1757
Beckenhalde fehlt noch:

15.1.2017 Beckenhalde, St Georgen; St Gallen
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Die Stadt St. Gallen, Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, besitzt ein kleines Skigebiet in der Stadt. Der Lift befindet sich auf einem Feld oberhalb des Ortteils St. Georgen. Der Hang gehört zum Schiessplatz der Feldschützengesellschaft. Wenn Schnee liegt und das ist auf einer Höhe von 670müM nicht wirklich viel, dann dreht hier ein Schlepplift seine runden.
Am 15.1.2017 war wiedermal so ein Tag, an dem der Skilift in Betrieb war. Die Standseilbahn Mühlegg dient al Zubringer. Talabfahrt war mangels Beschneiung nicht möglich.

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Der Hang in der Totalen. Es gibt nur gelb markierte Pisten.

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Talstation. Da der Hang doch arg an der Schmerzgrenze war, habe ich nur paar Einzelfahrten gelöst.

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Talstation Skilift Beckenhalde. Wurde 1988 vom Skiliftoccasionspapst HR Müller Tann gebaut.

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Gleich dahinter die Schrebergärten und die Aglo von St Gallen.

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Da drüben ist die Schiessanlage für welche der Hang im Sommer genutzt wird.

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Antriebstation stemmt von Städeli

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Blick auf den Zielhang im wahrsten Sinne des Wortes

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Bergstation zusammengezimmert aus Bauteilen von Städeli und dem Dorfschlosser.

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Trasse von oben mit Blick auf die Stadt St. Gallen

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Der Lift besitzt sogar punktuelle Kunstbeeisung.

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Der wahre Liftkenner erkennt schon von wem die Stützen geerbt wurden. Richtig Bachmann Steffisburg.

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Ebenso die Rollenbatterien. Ein echter Stäco Skilift. :lach: Gibt auch Nachtskifahren

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Talstation von WSO.

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Stütze 1 vom ca 300m langen Lift

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Dann gings noch an der Vögelinsegg vorbei.

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Der älteste noch bestehende Skilift vom Schlepplift Erben Karl Brändle.

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Rustikale Talstation.

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Der einzige bekannte Brändle Skilift mit T-Rohrstützen

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Danach ging es über eher suboptimal geräumte Strassen nach Altstätten.

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Hoher Kasten mit Schnee

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Blick ins Vorarlbergische

Album:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=430929

Webseite:
https://www.feldsg.ch/skilift-beckenhalde/


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