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BeitragVerfasst: Sa, 25.10.2014, 22:33 
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Wohnort: Ruhrgebiet
Start der Wintersportsaison September 2014
Köln & Rügen

Nichts davon ist eine Lüge, es ist frei erfunden, doch alles ist wahr.
Die Geschichte liegt im Text, weniger in den Bildern.

Meine Frau ist Kummer gewohnt. Ihre Bemühungen um eine Verschiebung meines Jahresurlaubs hin zu mehr Sommerwärme und weg von meiner Leidenschaft für Schnee, hat mich bisher Jahr für Jahr kläglich an der 40-Skitage-Grenze scheitern lassen. Aber was will man vom Ruhrgebiet aus auch reißen, die Alpen sind 700km fern. Wir schreiben Anfang September, die ersten Gletscherskigebiete haben die Daten für ihren geplanten Saisonstart verlautbaren lassen, Fotos aus Hintertux machen Lust auf mehr und im Pitztal werden die ersten Schneedepots verteilt.
Die Frau will über die Verwendung meiner Resturlaubstage diskutieren und hat einen geschickten Moment abgepasst, nämlich meine morgentliche Heimkehr aus dem Nachtdienst.
"Ich will dieses Jahr einen goldenen Herbst erleben!" vernehmen meine müden Ohren.
Natürlich, das weiße Gold, was denn sonst. Was Städteausflug, Radfahren?
"Aber letztes Jahr um diese Zeit habe ich auch die ersten Schwünge durch den Schnee gezogen und meine Skisaison endete in diesem Jahr schon Mitte April!", bringe ich verzweifelt vor. "Und schau, meine Hände zittern schon vor Entzug und die Kanten meiner Ski haben gar Flugrost angesetzt."
Die Gesichtszüge der Gefährtin werden milder, Verständnis scheint in ihr aufzusteigen.
"Oh, ich hatte ja keine Ahnung, wie es um dich steht.", höre ich sie sagen. "Du sollst ihn haben, deinen Schnee! Und die Ski an deinen Füßen. Du bist müde, komm geh schlafen, ich kümmere mich in der Zwischenzeit um alles."
Siegesgewiss falle ich in mein Bett und schlafe augenblicklich ein. "Frauen sind eben doch empfänglich für die besseren Sachargumente." denke ich noch triumphierend.
Ich fühle mich, als ob ich nur eine Stunden geschlafen hätte, als ich aus dem Bett an einen gedeckten Tisch gezogen werde. Unterwegs halte ich Ausschau nach Spuren der Dampfwalze, die mich zu überfahren haben scheint. Zufällig sind offenbar in allen Uhren der Wohnung die Batterien gleichzeitig leer geworden und sie scheinen um 10 Uhr stehengeblieben zu sein. Auf dem Tisch brennt eine Kerze, alles ist hübsch dekoriert, als Hintergrundmusik läuft der Soundtrack von Bogners "Fire an Ice".
"So kurzfristig bekommst du keinen Urlaub mehr, aber wir nutzen wenigstens ein Wochenende für dich. Du kannst beim offenen Langlaufwettbewerb in Köln mitmachen. Ich habe dich bereits angemeldet und weil ich meine nicht gefunden habe, mit deiner Kreditkarte schon ein Hotel für uns ausgesucht."
In meinem Kopf streiten sich die zwei wachen Gehirnzellen um die Fernsehzeitung. Der Kaffe erinnert mich geschmacklich irgendwie sehr an den koffeinfreien, den ich neulich versehentlich gekauft hatte.
"Langlauf?" ... "Kö.."..."ln?"
Der Nebel vor meinem geistigen Auge erreicht die Stufe "London im Winter". Irgendwo erahne ich die Stimme meiner Frau.
"Du weißt doch, damals gab es den Biathlonweltcup durch Düsseldorf auf Schnee aus der Skihalle."
"Ähh, ja..."
"Der wurde doch zu Gunsten dieser Langlaufbreitensportveranstaltung in Köln aufgegeben."
"??Was??"
"Jaja, erinnerst du dich nicht? Du hast großes Glück, ich konnte einen der letzten Startplätze für dich ergattern."
"Ohhh! ... Vielen Dank!"
"Du bist also einverstanden?"
Eine meiner beiden wachen Gehirnzellen ist wieder eingeschlafen, die andere guckt eine Wiederholung von "The art of flight" auf ARTE mit französischen Untertiteln und Gebärdensprachsynchronisation. "Ja klar, vielen Dank für deine Mühen!"
"Und du siehst noch immer so müde aus. Leg dich doch nochmal ein wenig hin."
"Ja, ich weiß auch nicht. Irgendwie brauche ich wohl noch ein Mittagsschläfchen."
"Und besser Langlauf als gar kein Schnee, nicht wahr?"
"Wie recht sie doch hat und wie sie sich sorgt.", denke ich, als mein Kopf erneut das Kissen berührt und lächle ein kurzes Siegerlächeln. Meine Frau auch. Für einen winzig kleinen Augenblick erscheint mir die Mittagssonne noch erstaunlich tief am Himmel zu stehen. Dann schlafe ich.

Es ist der 13.9. - Samstag vormittag.

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Das Nötigste ist eingepackt, Langlaufski besitze ich selbstverständlich keine eigenen, aber meine Frau hatte freundlicherweise bereits Erkundigungen eingeholt und mir versichert, dass ich sie sie natürlich problemlos vor Ort leihen könnte.
Als Flachländer kennt man das aus zahlreichen Skiurlauben. Zu Hause ist es grün, man fährt viele Stunden durch schneefreie Landschaften, selbst die ersten Täler sind noch ohne weiß und dann plötzlich auf den letzten Kilometern kommt der Schnee. Deshalb schöpfte ich auch keinen Verdacht, als nach den ersten 50 Minuten der einstündigen Zugfahrt nach Köln noch kein Schnee zu sehen war.
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Selbst am Hotel angekommen grünten noch die Bäume, aber im September liegt unten in Mayrhofen schließlich auch noch kein Schnee. So genoss ich voller Vorfreude auf den nächsten Tag die letzten Sonnenstrahlen des Tages und schlenderte im Sonnenuntergang an der Trasse der Rheinseilbahn entlang zurück und erwartete meine Frau, die terminbedingt erst später mit dem Auto nachkommen konnte.
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Sonntag, 14.9. - 7 Uhr. Wir frühstücken im Hotel und machen uns frühzeitig mit der Straßenbahn auf den Weg zur Strecke, ich bin der einzige im Skianzug. Wir begegnen vielen sportlich aussehenden Menschen, aber niemand hat Langlaufski dabei. Eine düstere Befürchtung steigt in mir auf. Sollte das milde Wetter der letzten Tage den Veranstaltern vielleicht doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht haben? Auch auf den letzten Metern bis zum Startbereich hoffe ich darauf, dass sich vielleicht eine verdichtete Schneespur halten konnte. Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zu letzt, doch wer das Sprichwort näher betrachtet, stellt fest: Sie stirbt zu letzt, aber sie stirbt. Überall nur grauer Asphalt. Schnell schließe ich meine Frau in die Arme, sie hat sich so viel Mühe für mich gegeben und nun das. Hoffentlich ist sie nicht zu sehr enttäuscht.
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Im Startbereich haben sich bereits einige tausend Sportler gesammelt, offenbar wollen die Organisatoren die Veranstaltung noch retten und haben anscheinend spontan angeboten, dass die Strecke auch zu Fuß zurückgelegt werden darf. Vielleicht tröstet es ja meine Frau ein wenig, wenn ich auch ohne Schnee in Turnschuhen zumindest an den Start gehe. "Sei nicht traurig, du hast das Beste für mich versucht. Für die 42 Kilometer brauche ich zu Fuß sicher über vier Stunden. Tu dir so lange etwas Gutes. Hier, nimm meine Kreditkarte und geh ein bisschen shoppen! Es reicht völlig aus, wenn du dich im Ziel an die Strecke stellst."
Ich habe es geschafft, meine Frau lächelt schon wieder ein wenig. Sie ist so tapfer! Ich fühle mich sehr clever. Meine Frau auch.

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Die übrigen haben sich offenbar schon ihrer Skianzügen entledigt, auch mir war es einfach zu warm und so lasse ich meinen neuen Bogner-Einteiler am Straßenrand zurück. Bestimmt ist er heute Nachmittag noch da.

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Ich habe meinen Platz im Startblock gefunden, ringsrum hängende Köpfe und lange Gesichter. Man sieht sofort, wie alle den Schnee vermissen. Die Strecke wird freigegeben und über 4000 Beinpaare setzen sich in Bewegung. Es geht über die Deutzer Brücke und entlang am Rhein nach Süden und in einer langen Schleife zurück durch die Altstadt vorbei an Kilometer 21. Unterwegs habe ich kein einziges Fitzelchen Schnee gesehen, Frau Holle scheint es mit den Kölnern wirklich nicht gut gemeint zu haben. Immerhin friere ich nicht. Der Veranstalter scheint sehr schnell reagiert zu haben, an den Verpflegungsstationen an der Strecke bekomme ich wiederholt statt des erwarteten Glühweins und einem Germknödel kaltes Wasser und Bananenstückchen gereicht. Um das Preis-Leistungsverhältnis des Startbeitrags möglichst günstig zu halten, greife ich bei den Bananen jedes Mal ordentlich zu.

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Gegen Kilometer 30 bekomme ich langsam das Gefühl, schon etwas länger unterwegs zu sein. Obwohl kein Schnee liegt, macht es mir trotzdem ein klein wenig Spaß. Die Bananen sind äußerst lecker.

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Kilometer 36 und zahlreiche Gratis-Bananen später.

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Hinter Kilometer 40. Mir ist schlecht. Ich kann keine Bananen mehr sehen.

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42 Kilometer. Am Rand erblicke ich meine Frau. Fast hätte ich sie nicht erkannt in den neuen Designer-Klamotten, über und über behangen mit prall gefüllten Einkaufstüten. Ich überquere die Ziellinie und erbreche eine Staude Bananen. Wildfremde, nassgeschwitzte Menschen fallen mir um den Hals und beglückwünschen mich und andere atemlos. Ob das mein erster Marathon war will einer wissen. Was ein Scherzkeks. Als ich beginne über meinen Skianzug im Startbereich und den Schneemangel zu philosophieren, will er mich ins Sanitätszelt führen. Ich sehe es ihm nach, nach 42 Kilometern ist man manchmal einfach nicht mehr ganz gerade im Kopf. Währenddessen hat mir jemand die Beine amputiert und durch zwei Betonpfeiler ersetzt. Ich spüre meinen Körper nicht mehr, nur noch sich auflösende Reste von zerstörten Muskeln. Ich wanke aus dem Zielbereich und nehme meiner armen Frau den Großteil ihrer Einkaufstaschen ab, es sind schließlich noch 2km Fußweg bis zum Auto. Unterwegs tut sie mir leid, schließlich muss sie nur meinetwegen noch einmal quer durch die Stadt latschen. Als ich versuche sie huckepack zu nehmen, setzt mein Erinnerungsvermögen aus. Als ich wieder zu mir komme, liege ich auf dem Beifahrersitz meines Autos, wir sind auf der A1 auf dem Rückweg ins Ruhrgebiet. Ich habe keine Schmerzen mehr, Großfamilien von Endorphinen paddeln durch meine Blutbahn.
"Es tut mir so leid, dass ich dir das Wochenende verdorben habe. Ich wollte dir doch nur einen Tag im Schnee organisieren.", sagt meine Frau.
Ich habe ein schlechtes Gewissen. "Aber du kannst doch nichts für das Wetter Schatz und du wolltst doch nur das Beste für mich!", versuche ich sie zu trösten.
Sie schaut mich an: "Ich mache es wieder gut! Ich habe uns für deine Urlaubswoche schon auf der Ostseeinsel Rügen eingebucht. Das liegt ja ganz weit im Norden. Da ist der Polarkreis nicht mehr weit, das ist zu 100% schneesicher, da kannst du ganz sicher Abfahrtsski fahren. Ich werde dich kein zweites Mal enttäschen."
"Oh, wie gut du mitdenkst!", entgegne ich etwas benommen. Mein mentaler Skiatlas will gerade aufzeigen und einwerfen, dass er nichts über Rügen in Zusammenhang mit alpinem Skisport berichten kann, aber irgendwo auf der Synapsenautobahn zwischen präfrontalem Cortex und Hypotalamus ist gerade Feierabendverkehr. "Selbst Starli hat noch keinen Skibericht aus Rügen gepostet." erreicht mich doch noch ein Einwand aus den tiefen meiner Hirnwindungen. Ha, um so besser, dann kann ich im Forum endlich mal wieder eine Erstdokumentation beisteuern! Meine Frau tut mir unendlich leid, schließlich steckt sie schon wieder ihre eigenen Wünsche für mich zurück. Ich will auf gar keinen Fall eine zweite Enttäuschung für sie riskieren. Was, wenn der Klimawandel in zwei Wochen auch auf Rügen zugeschlagen hat und sie wieder voller Schuldgefühle mit mir vor einer grünen Wiese stehen muss? Natürlich ist Rügen zu 99% schneesicher, zumindest der dortige Gletscher, das weiß ich - schließlich bin ich Experte. Aber sicher ist sicher. "Du Schatz, das finde ich alles ganz toll von dir. Aber versteif dich bitte nicht darauf, dass ich dort Skilaufen kann. Wenn es klappt, freue ich mich, aber nur für den extrem unwahrscheinlichen Fall das nicht, packen wir einfach zur Sicherheit unsere Fahrräder ein. Okay?"
Meine Frau nickt zögerlich. Ha! Ich weiß, wie man mit Frauen umgeht und wieder huscht mir das kurze Siegerlächeln durchs Gesicht. Meiner Frau auch.

Ende September. Rügen. Ich sitze auf meinem Fahrrad.
Mit ausschweifenden Abendessen und gehobenen Hotelunterkünften versuche ich meine Frau darüber hinwegzutrösten, dass auch dieses Mal ihr Plan, mir den Start in die Skisaison zu ermöglichen, fehlgeschlagen ist. Die von ihr für mich extra schon im Vorfeld organisierte Pistenkarte von Rügen weist mehrere kleine Einzelgebiete verstreut über unterschiedliche Ecken der Insel auf. Der Plan ist von grafisch einfacher Machart und erinnert stark an ungelenkes Buntstiftgekritzel. Hach ja, das waren noch Zeiten, lange bevor Intermaps und co. den Markt mit ihren computergerenderten Panoramen beherrschten. Diesen besonderen Charme der individuellen Lösungen kleiner privater Liftbetreiber wissen heute nur noch wenige Experten wie ich zu schätzen. Um meine Frau aufzubauen und ihr wenigstens etwas das Gefühl zu geben, ich käme skifahrerisch etwas auf meine Kosten, forderte ich mehrere Tagesfahrradtouren zu den einzelnen verzeichneten Skigebieten, um sie zumindest besichtigen zu können. Ich bin sehr erleichtert, als meine Frau doch recht freudig einwilligt. Aber gut, ich bin halt ein Taktik-Fuchs!

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Wir setzen auf die kleine Nachbarinsel Hiddensee über. Ohne lange zu suchen, identifiziere ich zielsicher den Schlusshang der dortigen Talabfahrt. Die Piste ist in einem mäßig gepflegten Zustand, die Büsche und das Gras wurden nicht ordentlich zurückgeschnitten. Hier braucht es mehr als nur eine ordentliche Kaltfront, bis an Skibetrieb zu denken ist. Auch scheint man die Investition in Schneeerzeuger verpasst zu haben. Aber man kennt dererlei fehlerhafte Strategieplanungen ja aus diversen Mittelgebirgs- und Voralpenskigebieten.

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Auch oben im Anfängerland ein tristes Bild. Die Betreiber haben bisher weder die Zauberteppiche noch Seillifte vorbereitet. Das kostet nach einem plötzlichen Wintereinbruch wertvolle Saisontage. Nur der auf der Karte verzeichnete, offenbar in diesem länglichen Gebäude mit rundem Querschnitt untergebrachte Skikindergarten scheint gepflegt zu werden.

Am nächsten Tag kehren wir nach Rügen zurück und fahren mit den Rädern nördlich Richtung Kap Arkona.
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Witzig, dass zufällig ganz in der Nähe von jenem sommertouristischen HotSpot ein kleines Freeride-Skigebiet verzeichnet ist.

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Zielsicher identifiziere ich mit meinem Expertenblick schnell die in der Pistenkarte als "sehr steile Abfahrt, wo der Schnee nachts nicht platt gemacht wird" verzeichnete Variante im Gelände. Ein sehr steiler Grashang bis hinab ans Meer. Offenbar gab es hier nie eine Aufstiegsanlage, man wollte ausschließlich anspruchsvolle Tourengeher anlocken. Ich kraxel kreuz und quer durch den Hang, nirgends verlorene Skistockteller, Handschuhe, o.ä. Ich hatte es bereits vermutet, dieses Gebiet hier musste schon lange LSAP sein.

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Wenige Meter weiter hinten im Wald dann der eindeutige Beweis. Fast schon italo-Feeling, diese alte, in den Wirtschaftswunderjahren ambitioniert errichtete Skistation, die nach dem Bankrott dem Verfall preisgegeben wurde.

Am nächsten Tag radeln wir nach Lohme. Laut Plan gibt es hier eine breite schwarze Abfahrt und eine Standseilbahn.
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Tatsache! Allerdings musste ich auch feststellen, dass sich die letzten Gletscher vor gut 7000 Jahren in das skandinavische Hochland zurückgezogen hatten. Sommerski wurde hier schon lange keiner mehr betrieben.

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Auch hier scheut man bisher offensichtlich die Investition in Schneekanonen. Ob die Beförderungskapazität der ohne Gegenwagen ausgeführten Einpersonen-SSB bei guten Schneeverhältnissen in der Hochsaison ausreichen mochte? Andererseits würden die üblichen Forumsspezialisten gleich wieder eine 6er-KSB mit Sitzheizung fordern, woraufhin sie von noch spezielleren Spezialisten erfahren würden, dass bei dem Gelände ganz sicher wenn überhaupt nur eine 3S möglich sei.

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Es gibt sogar eine leichte Ziehwegumfahrung, offenbar mit Flutlicht! Interessant, interessant.

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Wir sitzen beim meine Frau leidlich tröstenden Fünf-Sterne-Dinner und betrachten den Sonnenuntergang. Vielleicht bessern sich die Schneeverhältnisse ja noch bis zum Ende der Woche. Bis dahin vertröste ich sie weiter mit Fahrrad- und Einkaufstouren. Falls ihr das die Enttäuschung noch nicht nimmt, fliege ich mit ihr am besten irgendwohin, wo es so warm ist, dass sie gar nicht erst auf die Idee kommt, dass ich dort Skifahren könnte und dann hinterher womöglich wieder enttäuscht ist, falls es doch nicht geht. Die Karibik erscheint mir z.B. ein recht sicheres Ziel zu sein.
Kurz und unmerklich lächle ich mein Siegerlächeln. Meine Frau auch.

_________________
Ein Konzept - eine Erkenntnis - eine Liebe

2013/14: 34 Tage - Hintertux, Pitztal, Hochzillertal, Sölden, Stubai, Obergurgl, Arosa/Lenzerheide, Adelboden, Grindelwald, Scuol, SFL, Ischgl, St. Anton, Lech/Zürs/Warth, Silvretta Montafon, Ehrwalder Alm, Grubigstein, Kaunertal, Hochzeiger, Venet, Imst, Gastein, Hocheck, Sillian, Kühtai


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