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 Betreff des Beitrags: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: So, 10.06.2018, 20:46 
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DVKIFMEÜWNNZST - Die verrückte kleine "Ich fahr mal eben über's Wochenende nach Norwegen zum Sommerskifahren" - Tour
Tag 1 - Do, 31.5.2018 - Innsbruck/Hintertux/Deutschlanddurchfahrung

Nach meiner letzten Skandinavien-Tour im Frühjahr 2017 wollte ich eigentlich mal ein paar Jahre aussetzen, aber nachdem Trincerone seit letztem Jahr in Oslo lebt, brachte er mich im April doch wieder auf den Gedanken einer Skandinavienreise. Unter Einbezug der Feiertage wäre die Woche vom 5.5.-13.5. für mich am ehesten in Frage gekommen, da einige skandinavische Skigebiete bis Mitte Mai offen haben wollten. Schlussendlich konnte Trincerone aber keine ganze Woche frei nehmen und die Wettervorhersagen waren kurzfristig auch nicht so besonders und in den Alpen war ja auch noch so einiges offen ..

Nachdem mich dann die Idee aber auch nicht mehr ganz losgelassen hat und ich nachgerechnet hab, dass ich noch 2 Tage Urlaub nehmen könnte, ohne meinen geplanten Sommerurlaub zu gefährden (zudem hatte ich inzwischen ein paar Überstunden gemacht, die ich gegen einen freien Freitag eintauschen könnte), kamen für mich 2 Termine im Umfeld von Feiertagen in Frage: 31.5.-4.6. oder 10.8.-15.8.. Letzteres hätte den Nachteil, dass nur noch maximal 2 Skigebiete in Norwegen offen haben würden, aber vom Sommerskifahren her könnte es netter sein, zumal ich ja letztes Jahr Ende Mai / Anfang Juni nicht so begeistert war. Nachdem ich die Wettervorhersagen für die norwegischen Sommerskigebiete einige Zeit beobachtet hatte, schien es aber doch nicht mit letztem Jahr vergleichbar zu sein - es war schon wochenlang warm und trocken und auf den Fotos im Netz sah es nach weniger Schnee aus als letztes Jahr, d.h. der Schnee sollte sich schon gut gesetzt haben und es somit bessere Bedingungen als letztes Jahr geben.

Die Wettervorhersagen für das WE 31.5.-4.6. blieben gut, doch Trincerone konnte am 1.6. nicht - allerdings konnte er sich am 4.6. frei nehmen, weshalb ich die Tour dann eben bis zum 5.6. verlängert hab. Das komplizierte an der Rückfahrt ist allerdings, dass die Fahrzeit zwischen den norwegischen Sommerskigebieten und Innsbruck (via Oslo, wo ich Trincerone ja wieder abliefern musste) ca. 26 Stunden (und 2.400 km) sein soll, was einges an Zeit benötigt hat, wie ich das jonglieren könnte. Über die Brücken würde ich zu spät ankommen von Dienstag auf Mittwoch, sofern wir am Montag bis 16 Uhr Ski fahren wollten und ich nachts 6h schlafen wollte und noch 1-2h Pufferzeit für Essen und Stau einberechnen würde. Eine Alternative schien die Fähre nach Rostock, die um 8 Uhr in Trelleborg (Südschweden) losfahren würde und mir 6h Schlaf bescheren könnte, wenn ich denn am Montag nach dem Skifahren bis Trelleborg durchfahren könnte. Nebenbei könnte die Zeit dann sogar noch reichen, auch noch in CZ zum Einkaufen vorbei zu fahren. Trincerone bestätigte mir, dass es zumindest für ihn jetzt im Sommer leichter ist, die Nacht durch zu arbeiten, weil die Nacht so kurz und nicht richtig dunkel ist. So buchte ich die Fähre samt Kabine für Dienstag.

Da der Donnerstag, 31.5., wohl weder in Norwegen, Schweden, Dänemark, noch in Norddeutschland ein Feiertag zu sein scheint und die Tram-Museen und Museums-Trams nicht geöffnet hatten, gab es keinen Grund für mich, schon am Mittwoch los zu fahren. Stattdessen fuhr ich am Donnerstag für einen halben Tag auf den Hintertuxer, noch ein letztes Mal die Kaserer-Seite vor der Sommerschließung befahren. Wetter war soweit auch OK, wobei es wieder einmal früher schlechter wurde als gemeldet. Die geschlossenen, unpräparierten Pisten am Kaserer-SL, der mittlerweile geschlossen ist, gingen heute am besten. Letztes WE, wo der SL noch lief, gingen diese Abfahrten ja nicht gut, dafür war damals die präparierte an der 6KSB besser, die heute dagegen anstrengend aufgefahren war.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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A) Hintertuxer Gletscher
Hellblau: Strecke 31.5.2018

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^ Die schwarze ging heute auch besser zu fahren als die letzten Male, weil sich der Schnee inzwischen mehr gesetzt hat

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^ Kaserer-SL

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^ Bin heute fast ausschließlich die 6KSB gefahren

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^ Die offene Abfahrt an der 6KSB war heute allerdings Müll.

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^ .. die geschlossenen Abfahrten dagegen gingen heute gut :)

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^ TFH-Hang

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^ GPS-Track der Frühjahrs-Saison .. Blau: 19.-21.5.
Rot: 26.-27.5.
Gelb: 31.5.

Nach Mittag ging's dann runter und auf die Fahrt durch Deutschland, ich wollte bis zum Sandinavian-Park an der deutsch-dänischen Grenze fahren und dort wieder einmal am Parkplatz in meinem Schlaf-Qubo übernachten. Stau hatte ich netterweise keinen, die Autobahnen waren zumeist recht leer, allerdings gab's auf der Gegenrichtung 1 oder 2 eklatantere Staus. Ein kurzer Halt im KFC in Ingolstadt musste natürlich auch sein..

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^ Zwischenhalt bei KFC mit deren momentaner Chizza (Chickenfilets statt Pizzateig, mit Tomatensauce, Käse und Paprika belegt, durchaus lecker)

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^ Recht leere Autobahnen heute ..

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^ .. außer um 21:45 Uhr in Gegenrichtung, km langer (LKW-) Stau zum zweiten Mal heute auf der Gegenfahrbahn.


DVKIFMEÜWNNZST - Die verrückte kleine "Ich fahr mal eben über's Wochenende nach Norwegen zum Sommerskifahren" - Tour
Tag 2 - Fr, 1.6.2018 - Dänemark-Schweden-Norwegen

Vor der Reise bin ich natürlich sämtliche Fährenmöglichkeiten mehrfach durchgegangen. Von Hirtshals nach Norwegen hätte es zeitlich und preislich eine passende gegeben, allerdings hätte ich dann nicht in Schweden einkaufen können - und da ich auch beim Rückweg nicht einkaufen hätte können (weil morgens zu früh dran und überhaupt keine Zeit), fiel das leider aus. Die Fähren nach Schweden waren andererseits aber zeitlich so unpassend, dass ich, wenn ich abends bei Trincerone in Oslo sein wollte, auch keine Zeit mehr zum einkaufen haben würde. Also blieben nur die beiden teuren Brücken (ca. 34 + 50 €) und die dadurch entsprechend kilometermäßig längere Fahrstrecke.

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B) Die beiden Mautbrücken in Dänemark bzw. zwischen Dänemark und Schweden
C) Oslo
Dunkelblau: Strecke 1.6.2018
(Innsbruck-Hintertux-Oslo via Brücken ca. 2.100 km, retour Oslo-Innsbruck via Fähre Trelleborg-Rostock ca. 1.600 km)

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^ Kleine Brücke bei Fredericia

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^ Storebæltsbroen, die günstigere der beiden Mautbrücken

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^ Storebæltsbroen

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^ Storebæltsbroen

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^ Storebæltsbroen

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^ Die teurere der beiden Mautbrücken, Öresundsbron

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^ Öresundsbron

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^ Öresundsbron / Malmö

In Dänemark, Schweden und Norwegen gab es kurze Grenzkontrollen (früher hatte ich da selten was), lief aber problemlos. Ich hatte zwar für Trincerone einige alkoholische Getränke dabei (weil die in Skandinavien bekanntlich sehr teuer sind), mich aber zuvor informiert, wieviel man in Norwegen einführen darf. Stau hatte ich nur um Göteborg aufgrund einer Baustelle. Nachdem ich in Schweden 2 Supermärkte besucht hab, hatte ich auch die von mir gewünschten Sachen alle bekommen. Da es keinen Frasses auf dem Weg gab, fiel der sonst übliche schwedische "Laxburger" leider aus, stattdessen eben Köttbullar an einer Autobahnraststätte (recht günstig übrigens), wobei es die bei Ikea ja auch geben würde (und vmtl. besser sind). Auch in Norwegen hab ich noch schnell die Sachen eingekauft, die ich haben wollte und kam nach 21 Uhr bei Trincerone an, der direkt am Oslofjord wohnt und ein kleines BBQ hatte. Nebenbei war es hier und heute Abend ziemlich warm und richtig dunkel wird's momentan in Oslo nachts auch nicht mehr.

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^ Ganz schön warm heute in Südschweden, 28°C, pfüh..

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^ Köttbullar, plus Getränk, 112 SEK (ca. 11,- €) in einer Rasta-Autobahnraststätte

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^ Oslo/Fjord, die Sonne steht noch recht hoch um 20:40 Uhr.

Ich machte mich dann aber bald wieder auf dem Weg, einen Parkplatz zu suchen, wo ich in meinem Quobo schlafen könnte. Die Nacht würde etwas verkürzt sein, da wir morgen schon vor 5 Uhr losfahren wollen, weil man doch 5,5-6,5h in die norwegischen Sommerskigebiete fährt. Sofern man sich (wie ich, im Gegensatz zu Trincerone ;) ) an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält...

Kleiner Dashcam-Film vom 1.6., hauptsächlich die Brückenquerungen:


(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: So, 10.06.2018, 21:04 
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^ Wäre die kurze Fähre Puttgarden-Rödby nicht der ersten Brücke vorzuziehen gewesen? Erheblich kürzere Strecke ...

Um wieviel Uhr warst Du in Ingolstadt? An dem Tag bin ich nämlich auch über Ingolstadt gefahren, allerdings in entgegengesetzter Richtung (aus Ansbach kommend). Ich war so gegen 15.45 dort.


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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Mo, 11.06.2018, 5:17 
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Das Bild vom KFC ist von 15:36 Uhr, hätten wir uns also glatt treffen können ;-)

Die Puttgarden-Fähre ist m.E. komplett uninteressant, weil überteuert, mit der Öresundbrücke hätten die 125,- € verlangt, also ca. 42,- € Aufpreis, was man weder zeitlich (zumindest nicht, wenn man auf die Fähre warten muss) noch streckeneinsparungsmäßig (ca. 135km) rechtfertigen kann .. Zudem wollte ich am Scandipark ja auch einkaufen ;-) Die haben ja auch einen großen Supermarkt mit vielen Nascherein aus Skandinavien und auch UK.

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 Betreff des Beitrags: Stryn Sommerski, 2.6.2018
BeitragVerfasst: Mi, 13.06.2018, 6:00 
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DVKIFMEÜWNNZST - Die verrückte kleine "Ich fahr mal eben über's Wochenende nach Norwegen zum Sommerskifahren" - Tour
Tag 3 Teil 1 - Sa, 2.6.2018 - Stryn Sommerski

Die Nacht verlief doch wesentlich unruhiger für mich als gedacht. Es war sehr warm im Auto und obwohl ich ja die Fenster mit diversen Dingen blickdicht geschützt hatte, bin ich mehrere Male aufgewacht, weil es so hell war und ich meinte, ich hätte verschlafen. Um ca. 4:45 Uhr war ich bei Trincerone und wir fuhren über die E16 nach Norden. Die Routenplaner hätten teilweise die Variante über die E6 als etwas kürzer angesehen, allerdingsd wären da mehr Mautstellen und zudem bin ich die 51, die wir nach der E16 noch fahren müssten, noch nicht gefahren. Dort gab es heute einen Marathon und wenn ich mich nicht täusche, hatte ich vor einigen Tagen gelesen, dass sie heute irgendwann im Tagesverlauf gesperrt sei. Bei uns schien der Marathon zwar schon im Laufen zu sein, die Straße war aber noch offen.

Wir erreichten (nach 2 Zwischenhalten an einer Tankstelle für u.a. Hotdogs) das Sommerskigebiet von Stryn gegen 11:40 Uhr, wobei doch mehr los war, als gedacht. Ok, es war auch Wochenende. Und da das Skigebiet ja im Schnitt nur ca. 2-4 Wochen pro Jahr offen hat, ist ein bisschen Betrieb natürlich auch nötig. Wir kauften die Tageskarte um 450,- NOK (ca. 48,- €) und blieben bis zum Schluss. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo so viel Schnee lag, mussten die Zufahrten zur Abfahrt bzw. den Offpistehängen schon mit Schnee versorgt werden, sonst hätte man schon gar nicht mehr Skifahren können. Der Schnee war Offpiste teilweise ganz gut, teilweise kam aber von unter dem schön weichen Schnee eine Eisschicht raus, die weniger schön war.

Stryn hatte durch den warmen April heuer eine Woche früher als vorgehabt aufgesperrt und wird nach eigenen Angaben nur ca. 2-3 Wochen offen halten können. Zu viel Schnee ist in den letzten Wochen mit teils 2-stelligen Plusgraden auch über Nacht weg getaut. Durch die Felsinseln hatte man aber gefühlt wiederum mehr Möglichkeiten und es gefiel uns ganz gut. Wobei Trincerone den oberen SL schon sehr vermisst hat. Ich wiederum sah das etwas differenzierter, denn wenn es den oberen SL noch geben würde, könnte es sein, dass sie die Zufahrten zu den DSB-Abfahrten nicht mit Schnee versorgt hätten und im Zweifelsfall fahr ich hier lieber die Varianten an der DSB ohne SL als nur den SL.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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C) Oslo
D) Stryn Sommerski
Türkis: Strecke 2.6.2018

(Leider fiel mein Haupt-Navi heute im Tagesverlauf aus, weshalb es keine Routenaufzeichnung für den Rest der Reise gab - musste das händisch in den Track zeichnen. Grund war eine beschädigte Höhenmeter-Datei, die ich erst daheim vom Backup zurückspielen konnte.)

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^ Netter Spiegelsee

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51 / Valdresfly

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51 / Valdresfly / Das Schiff liegt hier auch auf dem Trockenen..

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51 / Valdresfly

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^ Fv. 51 / Valdresfly

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51

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^ Fv. 51

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^ Skigebiet Lemonsjoen, die rechten Abfahrten sahen recht nett aus

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^ Skigebiet Lemonsjoen

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^ Skigebiet Lemonsjoen

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^ Rv.15 / Strynefjell

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^ Rv.15 / Strynefjell

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^ Rv.15 / Strynefjell / Abzweigung nach Geiranger. Und die typisch norwegischen Donuts und andere Reifenzeichnungen, wie man sie hier so häufig auf den Straßen findet.

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^ Fv.258 / Auffahrt Sommerskigebiet Stryn

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^ Liegt doch um einiges weniger Schnee heuer hier als letztes Jahr

1.6.2017:
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^ letztes Jahr


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^ Fv.258 / Auffahrt Sommerskigebiet Stryn
.. Bin mir nicht genau sicher, ob das die gleiche Kurve ist wie auf dem folgenden Bild vom letzten Jahr, könnte aber schon sein:
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^ letztes Jahr 1.6.2017


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^ DSB, es gibt nur einen präparierten Skiweg, alles andere ist unpräpariert und dank der geringeren Schneehöhe und den kleinen Felsinseln hat man gefühlt viele Abfahrtsmöglichkeiten

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^ GPS-Track 2.6.2018 in Rot, 1.6.2017 in Blau und 16.6.2006 in Grün

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^ Die DSB fuhr recht langsam und der Sesselabstand ist groß - das führte durchaus zu kurzen Wartezeiten manchmal

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^ DSB und Parkplätze, die voll waren, so hab ich mich auf die Straße direkt vor der DSB gestellt.

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^ DSB Bergstation und die ja leider geschlossene 2. Sektion (SL)

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^ Oberer Funpark; ganz unten gabs auch noch einen

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^ Die Straße war allerdings nur bis zum Sommerskigebiet geöffnet, die östliche Verbindung hatte wohl knapp noch Wintersperre

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^ Damit man überhaupt noch Skifahren konnte, mussten die Felsübergänge mit Schnee versorgt werden, hier die präparierte Abfahrt

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^ DSB und Seen

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^ Das Interessante hier sind natürlich die steilen Offpistehänge.

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^ Auch die Zufahrt zu den rechten Offpistehängen musste mit Schnee versorgt werden, sonst ginge gar nichts.

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^ Durch die Felsinseln hatte man viele Möglichkeiten

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^ DSB Talstation

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^ Zumeist war der Schnee ja schön angenehm weich, aber komischerweise gab es manchmal solche harten Eiskugeln. Anscheinend hatte es mal kräftig geregnet und dann wieder geschneit, so dass unter der etwas neueren Schneeschicht eine harte Eisschicht liegt. Könnte in den nächsten Tagen dann noch ungemütlicher zum fahren sein - oder tollen Firn geben.

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^ Auf der äußersten Variante bzw. schon jenseits der Absperrung

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^ Die DSB und das Skigebiet sind nur ein paar Wochen im Frühjahr offen, solang der Restschnee reicht, das können 2-3, aber auch mal 4-6 sein. Der Rest des Jahres ist geschlossen.

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^ Zufahrt zu den Offpiste-Hängen

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^ Kleine Fels-Variante im oberen Teil

Fazit: Sehr nett gewesen heute, der Schnee war doch viel besser als bei meinem Besuch letztes Jahr. Um 16 Uhr waren wir aber auch mit allen möglichen Varianten durch. (Am 10.6. war heuer wohl auch schon wieder der letzte Betriebstag, d.h. die Saison ging heuer nur 2 Wochen (3 Wochenenden) - den Rest des Jahres und bis nächstes Jahr Ende Mai steht die DSB nun wieder still. Schon krass..)

(Fortsetzung vom Rest des Tages folgt.)

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BeitragVerfasst: Fr, 15.06.2018, 6:07 
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Tag 3 Teil 2 - Sa, 2.6.2018 - Dalsnibba Mitternachts-Sommerski

Nach dem Sommerskifahren in Stryn mussten wir für Trinc eine Unterkunft suchen - ich könnte ja in meinem Qubo schlafen. Als erstes kamen wir an einem Hotel vorbei, wobei die Hotels in Norwegen natürlich recht teuer sind, unter 100-150 € bekommt da selten ein Zimmer. In dem Fall war das Hotel aber für eine Hochzeit ausgebucht. Wir hielten in Folge an ein paar Campingplätzen, denn Hütten sind in Norwegen günstiger.

Der erste war zwar auch nicht sonderlich günstig, aber Trinc hätte es nehmen wollen - hätte der Vermieter nicht nur Barzahlung akzeptiert. Also fuhren wir wieder weiter richtung Lom runter, wo wir in einem Ort 2 Campingplätze ansahen, beim ersten sahen wir uns einige Hütten an, wobei Trincerone nicht wirklich überzeugt war. Wobei es dort sogar Mini-Hütten um ca. 25,- € gegeben hätte, allerdings ohne Du/WC. An der danebenliegenden Tankstelle wollten wir was essen, doch war dies eine Circle-K mit einem Tankstellenshop ohne Hotdogs und Burger! Kann mich nicht erinnern, dass ich sowas in NO in letzter Zeit mal gesehen hätte. Wir fuhren wieder zum gegenüber liegenden Campingplatz, der etwas teurer war, wobei ich mich mit einem geringeren Betrag an der Hütte beteiligte (hätte ja auch im Auto schlafen können). Allerdings war die Hütte auch recht groß, hatte 2 Schlafzimmer (plus ein großes Wohnzimmer, Küche, Dusche/WC). Bettwäsche und Handtücher musste man extra leihen, wobei ich das nicht benötigte, hatte ja meinen Schlafsack (und auch Handtücher dabei).

Kurios war der Campingkiosk, wo an der Tafel Hamburger angeschrieben stand - so wollten wir einen Hamburger kaufen und wurden dann informiert, dass man den 1 Woche vorher hätte vorbestellen müssen! So ein Krampf. Wir fuhren also nochmals ein Stück richtung Lom zur nächsten yx-Tankstelle und aßen einen leckeren Burger mit allem drum und dran.

Im Anschluss ging es wieder richtung Stryn, nahmen dann aber die Abzweigung richtung Geiranger und fuhren die Dalsnibba-Straße hinauf, die Maut kostete 140,- NOK (ca. 15,- €). Hier war ich ja 2006 schon mal und machte eine Nachtskitour - heute könnten wir die Restschneefelder zu zweit abwechselnd mit dem Auto befahren. Also, die Restschneefelder mit den Skiern ab und sich gegenseitig mit dem Auto wieder rauffahren. Ich für meinen Teil begnügte mich mit einer offensichtlicheren Variante, die nur von ca. 1300 auf 1200 m ging und die dafür durchgängig war. Trincerone suchte im Vorfeld zu Fuß erst mal nach Verbindungen und Abfahrtsmöglichkeiten. Leider lag weniger Schnee als anno 2006, wie ich anhand meines Tracks im Nachhinein feststellen konnte. Jedenfalls startete er zwei mal ganz oben bei ca. 1450m, musste aber jeweils 1-2x die Felsen überqueren. Nachdem mir das nicht ganz geheuer war (mit den rutschigen Skischuhen überquere ich recht ungern Felsen), begnügte ich mich zum Schluss nochmals mit meiner kurzen Variante, die soweit ja auch ganz nett war.

Letztes Jahr wäre ja wesentlich mehr Schnee gelegen - allerdings hätte das auch ein Problem sein können, denn bei 4m hohen Schneewänden an der Straße kommt man ja dann von der Abfahrt auch nicht so einfach zur Straße runter :) Und der Schnee wäre natürlich auch nicht so schön firnig gewesen.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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E) Dalsnibba
Türkis: Strecke 2.6.2018

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^ Großer und leckerer Burger an der yx-Tankstelle
Das Menü kostete 173 NOK, also ca. 18,- €, wobei es zum Mitnehmen günstiger gewesen wäre. Allerdings find ich diese Preise für solch große Burger in Norwegen gerecht, denn sie sind auch doppelt so lecker wie von McDonalds oder Burger King und in Restaurants würde man in unseren Breiten da auch nicht so viel weniger zahlen.. Wobei das ja der kleinste Burger war mit 160g oder so? Es hätte noch einen mittleren und einen großen mit 333g gegeben ;)

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^ Große Hütte an einem Campingplatz

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^ Wieder auf der Fahrt richtung Strynefjell

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^ Dort in Bildmitte ist die Dalsnibba-Straße mit ihren Restschneefeldern, hoffentlich geht da noch was ..

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^ Fv 63

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^ Djupvatnet (21:10 Uhr)

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^ Djupvatnet

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^ Djupvatnet

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^ Djupvatnet

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^ Djupvatnet

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^ Dalsnibba-Straße, im Gegensatz zu 2006 ist sie mittlerweile geteert

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^ Blick runter zum Geirangerfjord, leider etwas diesig

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^ Blick nach rechts

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^ Blick runter zur Straße nach Geiranger

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^ Ostpano

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^ Südpano. Trinc startete später einmal im linken und einmal im rechten Schneefeld

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^ Blick runter zur Straße nach Geiranger

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^ Blick runter zur Straße nach Geiranger

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^ Südpano

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^ 21:57 Uhr, Sonnenuntergang wäre in einer halben Stunde oder Stunde

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^ Pano richtung Geiranger

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^ Achwas, 2014 ist der erste Weltkrieg ausgebrochen? Hab ich wohl verschlafen ;)

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^ Trinc auf der Suche nach durchgängigen Restschneefeldern

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^ GPS-Track 2.6.2018 in Rot; meine Skitour am 15.6.2006 in Blau (wäre heute so nicht gegangen) und in Gelb die Einstiegspunkte von Trincerone mit heuer leider nicht durchgängigen Schneefeldern (2006 wären sie vielleicht gegangen)

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^ Ich entschied mich für die leichteste / offensichtlichste Variante

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^ Blick zum Djupvatnet

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^ Engstelle

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^ Abfahrt um 23:09 Uhr. Temperaturen waren noch knapp im Plusbereich, so dass der Schnee noch halbwegs weich war.

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^ Restschneeabfahrt

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^ Ende der Abfahrt

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^ 23:47 Uhr, Trinc bei seiner ersten Abfahrt

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^ Blick zum Djupvatnet

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^ Ende der Abfahrt

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^ 0:06 Uhr, Trinc macht sich auf zu seiner zweiten Abfahrt

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^ Abenddämmerung um 0:07 Uhr

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^ 0:22 Uhr - Trincs zweite Abfahrt endet bald

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^ 0:34 Uhr, meine zweite und letzte Abfahrt, Schnee wird langsam härter und es ist doch schon recht dunkel

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^ Abfahrt mit Seeblick um 0:36 Uhr

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^ Gletscherpano

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^ Straßenkehre, hier könnte man auch aufhören, würde das letzte Stück nicht mehr gehen.

Hier noch die Bilder meiner Skitour anno 2006:
http://ski.inmontanis.info/main.php?g2_albumId=1368&g2_view=filterview.Filterview&g2_date1=2006-06-15

Fazit: Nette Abendbeschäftigung, allerdings war das heute auch ein langer Tag. Ca. eine Stunde später waren wir wieder an unserem Campingplatz, wobei es in der Hütte immer noch relativ warm war und die Sonne bald wieder aufgehen würde. Und wieder einmal bin ich ein paar Mal verschreckt aufgewacht, weil die Sonne so hell ins Zimmer schien - aber ich hatte nicht verschlafen.

(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Fr, 15.06.2018, 18:03 
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RetroRebel
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Paar Bilder von mir noch.


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Dateikommentar: Franzøsische Skistation mit Sommerski?
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Tag 4 - So, 3.6.2018 - Galdhøpiggen Sommerski

Heute ging's als erstes zum Galdhøpiggen SommerSkiSenter, dem höchsten Sommerskigebiet Norwegens. Während wir in Stryn auf Restschneefeldern zwischen 1050 und 1350m fuhren, am Dalsnibba 1170-1500m ist man hier auf 1850-2190m. Überraschenderweise lag hier abseits des Gletschers trotzdem kaum noch Schnee, obwohl wir ja gestern nur wenige km weiter nördlich und viel tiefer gelegen so viel Restschnee am Strynefjell hatten. Entgegen meiner Erwartung gab es hier und heute doch schon sehr viele Rennteams, evtl. durch den freien Sonntag verstärkt, denn lt. Webcam war es zumindest unter der Woche zuletzt noch relativ ruhig. Auch wenn ich natürlich weiß, dass dieses Skigebiet am meisten auf Renngruppen fixiert ist. Leider war zudem auch noch der Schnee recht pappig.

Die Maut kostete 100,- NOK (ca. 11,- €) und die Tageskarte 405,- NOK (ca. 43,- €). Skipass muss man nach wie vor in der Hütte mit Restaurant und WC kaufen, die leider etwas oberhalb liegt und somit nicht so einfach mal eben im Laufe des Tages zu besuchen ist, da der Weg auch noch grob geschottert und unschön zu laufen ist.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ See an der Auffahrt zum Gletscherskigebiet

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^ Steile Auffahrt

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^ Lift in Sicht

Leider hatte ich beim Skipasskauf vergessen, meine Cam mit zu nehmen, so hatte ich nur das iPhone dabei für die nächsten 2 Fotos von dort:

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^ Es war etwas schwer, durch die ganzen Rennkurse eine normale Abfahrt zu finden ..

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^ Rechter Teil

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^ GPS-Track 3.6.2018 in Rot, 9.9.2015 in Blau und 15.6.2006 in Grün

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^ Neben dem SL gibt es einen vermatteten Bereich

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^ Abfahrt, zumindest oben ja breit genug, unten wird's zwischen den Rennkursen eng.

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^ SL und See, jetzt noch gefroren. Und sehr wenig Restschneefelder im Gelände rundherum

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^ See und SL und recht voller Parkplatz

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^ Offpiste ganz rechts

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^ Offpiste ganz rechts

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^ Offpiste ganz rechts

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^ Pano linksseitig

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^ Leider bissl wenig Schnee am Rand für ausgedehntere Varianten

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^ Unfertiger Funpark aber auch Schneedepots aufgrund winterlicher Beschneiung und Schneeverschiebungen

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^ Offpiste, SL, See, Parkplätze und rechts die ungünstig weiter oben platzierte Hütte/Restaurant (dort muss man auch den Skipass kaufen).

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^ Der komplette SL von der Straße aus

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^ Wieder abwärts auf der mautpflichtigen Straße

Fazit: Im September gefiel es mir hier ja zuletzt ganz gut, auch wg. des Sees, der jetzt im Juni natürlich noch gefroren ist, aber mit den vielen Rennteams, den beschränkten Möglichkeiten und dem pappigen Schnee landete es jetzt im Frühjahr leider nur auf Platz 4 - ja, selbst das bisschen Nachtski am Dalsnibba gestern gefiel mir noch besser.

Um 14 Uhr hörten wir auf (na gut, wäre eh nur bis 15 Uhr in Betrieb gewesen), hatten auch noch einen längeren Weg vor uns bis zum morgigen Ziel, Folgefonna. Dorthin ging's erst mal übers Sognefjell, dann den Tindevegen und später anstatt durch den 24km langen Tunnel übers Aurlandsfjell. Vor Voss nahmen wir noch die Stahlheimskleiva mit, wobei man die leider nicht bergwärts fahren darf, d.h. wir mussten erst den Tunnel rauf, dann die alte Straße runter und wieder die neue rauf.

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F) Galdhøpiggen
G) Sognefjell
H) Tindevegen
I) Aurlandsfjell
J) Stahlheimskleiva
Grün: Strecke 3.6.2018

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^ Fv.55 / Auffahrt zum Sognefjell

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^ Fv.55 / Auffahrt zum Sognefjell

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^ Fv.55 / Sognefjell

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^ Fv.55 / Sognefjell / Sommerlanglaufski-Zentrum

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^ Fv.55 / Sognefjell

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^ Fv.55 / Sognefjell

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^ Fv.55 / Abfahrt vom Sognefjell, gegenüber der mautpflichtige Tindevegen, den wir gleich fuhren

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^ Tindevegen / allerdings auch hier kein lohnenswerter via Straße erreichbarer Restschneebereich. Ok, wir hatten eh keine Zeit ..

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^ Tindevegen

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^ Fv.53 / Årdalsfjord

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^ Fv. 243 / Erdalen / Auffahrt Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Fv. 243 / Aurlandsfjell

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^ Aurlandsfjord

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^ Aurlandsfjord (wird auch von großen Schiffen befahren)

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^ Pano Stahlheimskleiva

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^ Stahlheimskleiva / Stahlheimskleivi

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^ Stahlheimskleiva / Wasserfall

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^ Stahlheimskleiva / anderer Wasserfall

Die Straße wurde 1842-1849 gebaut, hier ein Foto von 1890:
https://no.wikipedia.org/wiki/Fil:Fotografi_av_Stalheimskleven._Sogn,_Norge_-_Hallwylska_museet_-_105709.tif

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^ Granvinfjord / Hardangerfjord

Kurz vor einer der beiden Fähren richtung Folgefonna blieben wir an einem Campingplatz, den wir um 20:15 Uhr erreichten. Offiziell ab 20 Uhr geschlossen, war aber doch noch jemand da. Die Hütte war etwas günstiger als gestern, aber auch kleiner. Warm war's zwar auch, dafür aber schattiger, was auch morgen früh recht positiv sein sollte. Wg. der Wärme hatte ich zwar einige Zeit gebraucht, bis ich eingeschlafen bin, konnte dann aber tatsächlich ganz gut und bis morgen früh durch schlafen.

Dashcam-Video von heute (Sognefjell fehlt leider ab Zwischenhalt, ebenso Tindevegen):


(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Folgefonna Sommerski, 4.6.2018
BeitragVerfasst: Fr, 22.06.2018, 11:03 
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Tag 5 Teil 1 - Mo, 4.6.2018 - Folgefonna Sommerski - "Das Beste zum Schluss"

Um 7:35 Uhr fuhr unsere Fähre, in Jondal hielten wir kurz am Supermarkt, um 9:40 Uhr waren wir im Skigebiet. Wie ich erwart hatte, war das heute der beste Tag, das beste Sommerskigebiet Norwegens, die schönste Auffahrt, das interessanteste und abwechslungsreichste Gelände, das beste Panorama und wir hatten auch noch den besten Schnee. Morgens zwar etwas hart, aber dann abschnittsweise toll firnig und im Vergleich zu gestern gar nicht pappig. Wir blieben bis fast zum Schluss (16 Uhr). Kurz nach meinem letzten Besuch (2015) wurde der Lift ja etwas nach oben verlängert, was einem einerseits oben mehr Panorama bringt, aber auch die Einfahrt in den rechten Teil vereinfacht.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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K) Folgefonna
Rot: Strecke 4.6.2018

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^ Hütte am Campingplatz

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^ Hütte am Campingplatz

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^ Fähre Kvanndal-Utne

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^ Meine Dachbeklebung schaut auch nicht mehr sehr gut aus - die transparenten Bereiche sind recht dunkel geworden

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^ Fähre Kvanndal-Utne

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^ Fähre Kvanndal-Utne

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^ Fähre Kvanndal-Utne

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^ Fähre Kvanndal-Utne

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^ 550 / Utne-Jondal / Hardangerfjord

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^ 550 / Utne-Jondal / Hardangerfjord

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^ Auffahrt ins Skigebiet Folgefonna

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^ Auffahrt ins Skigebiet Folgefonna

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^ Auffahrt ins Skigebiet Folgefonna, Lift bereits sichtbar

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^ Auffahrt ins Skigebiet Folgefonna, Lift rechts sichtbar

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^ Talstation

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^ GPS-Track: 4.6.2018 in Rot, 8.9.2015 in Blau und 13.6.2006 in Grün
Interessant ist, dass der Lift nicht nur verlängert wurde, sondern auch links/rechts immer etwas abweicht ;)

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^ Die Felsen, die den rechten Bereich abtrennen, könnten in ein paar Jahren ein Problem werden, die Zufahrt geht schon etwas bergauf.

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^ Evtl. Depotarbeiten auf der linken Seite

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^ Dank Liftverlängerung hat man nun noch ein schönes Abfahrtsstück hier oben

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^ Übergang zur rechten Seite, rechts kann man ein bisschen auf Restschnee durch die Felsen

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^ Das verlängerte Stück Lift

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^ Spaßige Fahrt zwischen den Felsen

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^ Blick zur Talstation

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^ Genialer Firn im Funpark

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^ Es fahren nicht nur Skifahrer hier rauf

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^ Mini-Seen

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^ IR-Pano ins Tal und zum Hardangerfjord

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^ IR-Pano zum Meer. Hat man mit bloßem Auge heute leider nicht gesehen.

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^ IR-Pano zum Meer. Die ungerade Linie am Horizont in Bildmitte ist allerdings eigenartig, da es lt. Sat-Bild keine Inseln in Sichtweite gibt..

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^ Eine frische Pistenraupenspur will natürlich gefahren werden

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^ Vermattungen an der Talstation

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^ IR-Pano Hardangerfjord

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^ 2 leicht bekleidete Tourengeherinnen

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^ Panoramabfahrt

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^ Zwischen die Felsen schieben

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^ Rechte Seite

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^ Rechte Seite

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Links des Lifts

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^ Wasserfall links des Lifts

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^ Links des Lifts gibt's den steilsten Hang

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Nette rechte Außenrumvariante

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^ Bergstation

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^ Ganz rechts außen

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^ Ganz rechts außen

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^ Ganz rechts außen

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^ Ganz rechts außen; Trinc fuhr runter und stieg zur Straße auf, ich zog gerade rüber und stieg zum Parkplatz auf

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^ Pistenraupe mit Salzstreuer

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^ Die beiden rechten Außenrumvarianten

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^ Straße talwärts

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^ Straße talwärts

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^ Straße talwärts

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^ Rückblick

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^ Hier mal im Vergleich das Skigebiet zum gesamten Folgefonna-Gletscher

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^ 3 große Busse aus Litauen fuhren hinauf, d.h. bei der schmalen Straße, dass ich 2x zurücksetzen musste

Wir hatten heute einige Filmchen beim Abfahren gedreht:


Fazit: Genial.

(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Fr, 22.06.2018, 13:09 
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Ach, das herrliche Geräusch des Firnschnees unter den Schiern ... sehr sehr schön! Danke für das Video!


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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Do, 28.06.2018, 5:11 
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DVKIFMEÜWNNZST - Die verrückte kleine "Ich fahr mal eben über's Wochenende nach Norwegen zum Sommerskifahren" - Tour
Tag 5 Teil 2 - Mo, 4.6.2018 - Heimfahrt
& Tag 6 - Di, 5.6.2018 - Heimfahrt


Kurz nach 16 Uhr fuhren wir vom Folgefonna weg. Fahrzeit nach Innsbruck mit Umweg zu Trincerones Wohnung, ohne Fähren (und ohne Zwischenstopps) lt. Google Maps etwas über 26 Stunden bei 2400 km. Da ich aber ja noch gerne etwas schlafen wollte, schien mir das alles etwas eng und ich buchte noch vor der Tour die Fähre Trelleborg-Rostock, die sich als einzige sinnvoll in meine Tour einbauen ließe. Damit waren es dann nur noch ca. 1950 km und 22,5h Fahrzeit. Plus Fähre versteht sich. Also der Ätna läge von mir aus kilometermäßig und zeitmäßig näher, das sollte ich mir merken ;)

Die Fähre sollte um 8 Uhr in Trelleborg/Südschweden losfahren und um 14 Uhr in Rostock ankommen. Ich zahlte 105,- € für die Fähre samt Außenkabine, die bei Tagesfahrten immer etwas günstiger als nachts sind. Verglichen mit den Mautbrücken und dem jetzt gesparten Umweg war das also sogar noch günstiger. Das bedeutete aber auch, dass ich spätestens um 6-7 Uhr in Trelleborg sein müsste, aber eben auch, dass ich bis dahin wach bleiben müsste. Was dabei half, war einerseits die kurze Nacht, andererseits wollte ich auch Trincerone abends noch etwas fahren lassen und versuchen etwas zu schlafen - das hatte ja mit der einen Musik auf unserer Zentralasienreise gut funktioniert. Heute und hier allerdings weniger, die Straßen waren einfach zu kurvig, so dass ich nicht der Meinung gewesen wäre, ich hätte in den 3 Stunden geschlafen. Aber entspannend muss es wohl doch ausreichend gewesen sein, weil ich tatsächlich kein Problem danach mit der Fahrerei bis Trelleborg hatte.

Auf den Weg gen Oslo hätte ich egtl. bei Røldal und am Haukelifjell die alten, tunnelumfahrenden Straßen fahren wollen, aber die hatten alle noch Wintersperre. Werden wohl nicht geräumt und es wird abgewartet, bis alle Schneereste abgetaut sind. Schade. Nach dem Haukelifjell hielten wir noch auf einen Snack an einer Tankstelle und dann überließ ich Trinc das Steuer.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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K) Folgefonna
L) Haukelifjell
Rot: Strecke 4.+5.6.2018


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^ Südlich Jondal / Hardangerfjord

Übrigens: Der erste 10km lange Tunnel (Jondal) ist noch mautpflichtig, der zweite (Folgefonn, 11km) ist bereits mautfrei. Bisher bin ich ja immer außenrum gefahren, heute fuhren wir die Tunnels.

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^ Rv.13 / südlich von Odda

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^ Rv.13 / südlich von Odda

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^ Rv.13 / Wasserfall (Låtefoss)

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^ E134 / Røldal, die alte Straße hatte leider noch Wintersperre, also mussten wir die Tunnels nehmen

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^ E134 / Haukelifjell, auch hier hatten die alten Tunnelumfahrungen leider noch allesamt Wintersperre

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^ E134 / Haukelifjell

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^ E134 / Haukelifjell

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^ E134 / Haukelifjell

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^ E134 / Haukelifjell

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^ Eine der alten Straßen hatten wir dann nochmals probiert, aber so ein kleiner Schneehaufen verhinderte die Durchfahrt

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^ Haukelifjell

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^ Haukelifjell

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^ Haukelifjell

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^ Haukelifjell

Weil noch nicht gefahren und ich mir in Oslo die Maut sparen wollte, fuhr ich erstmals den Oslofjordtunnel. Leider gab's davor und danach eine Baustelle, so dass ich auch nicht direkt auf die E6 fahren konnte und die Umleitung war nicht wirklich ausgeschildert. Auch später musste ich wg. einer Nachtbaustelle nochmals von der Autobahn runter und es gab auch weitere Nachtbaustellen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dennoch kam ich zeitgerecht um 6 Uhr in Trelleborg am Hafen an.

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^ Mitternacht, im Norden noch die Dämmerung

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^ Oslofjordtunnel

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^ Es gab viele Nachtbaustellen auf den Autobahnen

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^ Morgendämmerung um 2:30 Uhr

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^ 3:40 Uhr, Sonne geht bald auf

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^ Trelleborg, Ankunft um kurz nach 6 Uhr

Letztes Jahr fuhr ich ja die umgekehrte Strecke von Rostock nach Trelleborg und war recht genervt über die Uneffizienz im Hafenbereich Rostock, so dass ich diese Strecke nicht mehr fahren wollte. Aufgrund der Abfahrtszeit und der längeren Fährfahrt und der dadurch größeren Soll-Schlafzeit, entschied ich mich heute zwar wieder für diese Strecke, aber im Prinzip ist das im Vgl. zu den Fährrouten, die ich nach Skandinavien und UK kenne, die mit Abstand ineffizienteste.

In Trelleborg gab's z.B. kein Hafenterminal, wo die Leute ohne Buchung ihr Ticket hätten kaufen müssen. Stattdessen stehen alle in den gleichen Spuren. Während das bei mir dank Vorbuchung ratz-fatz erledigt ist, dauerte das bei anderen, die erst ein Ticket brauchten, quälende Minuten. Motor an, Motor aus oder nicht, man weiß es ja nicht, hat der ein Ticket oder nicht ... Jedenfalls war ich ja früh dran und durfte noch in die erste Spur fahren. Irgendein Schiff legte an, vielleicht waren es auch zwei, und das Ausfahren der Fahrzeuge dauerte bis nach 7:30 Uhr und später. Ob das die Fähre nach Rostock war oder ob diese bereits früher da stand, weiß ich nicht. Da um 8 Uhr nicht nur die Fähre nach Rostock, sondern auch nach Sassnitz fahren sollte, warum auch immer man sich das gleichzeitig antun muss, wurde erst mal die Fähre nach Sassnitz beladen. Gleichzeitig war anscheinend nicht möglich. Um 7:40 Uhr schien alles still zu stehen, man sah keine Autos mehr abfahren, aber auch noch keine rauf zu fahren. Soviel zu meiner Hoffnung wie auf manch anderer Fähre, bereits 1h früher auf's Schiff zu kommen und ein bisschen länger schlafen zu können. So langsam wurde ich nämlich doch arg müde.

Während die Fähre nach Sassnitz pünktlich los fuhr, hieß es bei uns noch warten. Und obwohl ich früh kam und in der ersten Spur war, hat man die Fahrzeuge umgekehrt ins Schiff geschickt. Na super, nochmal nerv. Ich ging direkt in die Kabine und legte mich schlafen. In der Kabine steht geschrieben, dass man die Kabine eine halbe Stunde vor Ankunft verlassen soll (was bei viel Gepäck auch nicht gerade toll wäre). Wenn wir jetzt 30-45 Minuten verspätet los fahren, kann ich dann 30-45 Minuten länger schlafen, weil wir uns verspäten? Kann man sich wohl auch nicht drauf verlassen.

Obwohl die See sehr ruhig war und man nur das Vibrieren der Schiffsmotoren spürte (keinerlei Schaukeln), konnte ich nur 2x für 1,5h schlafen, bevor ich wieder aufgewacht bin. Nach dem 2. Mal entschied ich mich zu duschen und das Schiff etwas zu erkunden bzw. ein Garnelensandwich zu essen. In Rostock kamen wir dann tatsächlich fast pünktlich an, nur 5 Minuten Verspätung, wobei der ganze Hafenbereich da ja auch recht ineffizient ist, wie schon letztes Jahr beschrieben. Um 14:35 durfte ich dann endlich runter fahren. Rostock <-> Trelleborg wird wohl nicht mehr zu meinen Lieblingsfährstrecken werden, da fahr ich lieber wieder von Dänemark los, wenn möglich.

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^ Auffahrt auf die Fähre (8:12 Uhr)

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^ Hafen Trelleborg (8:25 Uhr)

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^ Um 10:35 bin ich mal aufgewacht und hab ein Foto aus dem Kabinenfenster gemacht

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^ Um 12:20 Uhr war ich dann auch schon wieder wach und duschte mich

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^ Dusche-WC in der Kabine

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^ Fähre Trelleborg-Rostock

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^ Fähre Trelleborg-Rostock

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^ Hat sogar ein Zug-Deck

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^ Da es keine Köttbullar gab, hab ich eben ein Garnelensandwich genommen

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^ Rostock (IR)

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^ Einfahrt Rostock (13:39 Uhr), d.h. es dauerte noch 25 Minuten bis wir an der Anlagestelle für die Fähre waren.

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^ Leuchtturm

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^ Yachthafen

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^ Rostock

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^ Rostock

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^ Kreuzfahrtschiff

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^ Rostock

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^ Schaufelradschiffchen

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^ Rostock

Die Ankunft der Fähre hätte es mir zeitlich eigentlich auch ermöglichen sollen, in Asch/CZ noch im Tesco einkaufen zu gehen. Aber natürlich kann man tagsüber nicht durch Deutschland fahren, ohne im Stau zu stehen. Um Berlin gab's einen Stau mit ca. 35 Minuten Zeitverlust. Das wäre noch gerade gegangen. Aber bei Schleiz gab's leider eine Komplettsperre der A9, hatte später im Radio was von einem brennenden Fahrzeug oder so gehört. Warum man da so ewig braucht, ist mir allerdings auch schleierhaft. An der Ausfahrt Dittersdorf (die ich nach 1 Stunde im Stau erreichte) mussten alle raus und durch Schleiz durch fahren, einige wie ich nahmen stattdessen eine westliche Umfahrung, die mir mein Navi vorschlug, was vmtl. schneller ging. Jedenfalls war ich somit fast 2h zu spät und daher war der Abstecher zum Tesco leider nicht mehr drin.

In weiterer Folge gab es noch eine abendliche Baustelle (einspurig!) mit 15min Zeitverlust und noch viele weitere Nachtbaustellen, ohne sonderlichen Stau, aber Geschwindigkeitsbeschränkungen, in Tirol dann auch noch eine allgemeine Kontrolle (nicht nur LKWs) - ICH WILL ENDLICH HEIM UND INS BETT!!!

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^ Erster großer Stau um 16:30 Uhr

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^ Zweiter großer Stau um 19:15 Uhr

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^ Autobahn komplett gesperrt, auch noch eine Stunde später (20:15)

Schlussendlich kam ich um 1:15 Uhr daheim an und um 8 Uhr fängt die Arbeit wieder an. Ist ja nicht so, dass ich letzte Nacht so viel geschlafen hätte. Seufz. Die Gesamtstrecke lt. Bordcomputer ergab dann knapp 5.200 km - schon heftig für die 6 Tage. Auf dem alten Qubo waren mir die km jetzt egal, mit meinem Ignis wäre es mir wohl aktuell noch zu viel gewesen.

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^ Die aktuelle Mini-Skanditour in Rot im Vergleich zu meinen (unseren) bisherigen Skandinavientouren

Meine nächste Skandinavientour wird wohl eher im Winter/Frühjahr (in Kombination mit Kirovsk/Russland) oder mal wieder im Herbst zum Nordlichterschauen sein.

Dashcam 4.+5.6.2018 (Schwerpunkte: Auffahrt Folgefonna, Haukelfjell, Fähre):


.. und dann war da natürlich noch ..

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^ Mitbringsel aus Skandinavien (und dem Scandi-Supermarkt in Deutschland) - falls es einer wissen will: es sind 20 Brunost-Knäckebrotsandwiches ;) (Das schwedische Brot ist schon eingefroren)

Die Nüsse waren übrigens auch nicht günstig - 9-10 € pro Packung. Da bekommt man sie offen beim Mischen natürlich günstiger, aber dann halt nicht so lang haltbar. Auch die offenen Süßigkeiten sind in Schweden/Norwegen vergleichsweise recht günstig. Während die Riegel 2-3-4x so viel wie Schokoriegel bei uns kosten, sind diese Selbst-Mischungen auf 100g gerechnet wesentlich günstiger, in Schweden gibt's die teilweise schon um 0,60 oder 0,70 € pro 100 g.

## Ende ##

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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Sa, 30.06.2018, 19:02 
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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: So, 01.07.2018, 22:28 
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Wirklich genial, die ganze Tour!
Ich war letztes Jahr im September auch in Skandinavien unterwegs. Dabei sind wir auch an der Talstation Stryn vorbeigekommen, das Skigebiet war natürlich schon geschlossen, aber wir haben einen Mann getroffen, der dort wohl als Bergführer arbeitet. Er hat erzählt, dass die Gletscher in Norwegen sich noch ausdehnen, was mich bei dem Trend der Alpengletscher doch schwer gewundert hat. Beeindruckend sind die Größen der Gletscher aber auf jeden Fall, vor allem wenn man sieht, dass die Skigebiete nur verschwindend kleine Teile davon nutzen.
Dennoch sieht man alleine auf der Karte, dass der Folgefonna-Gletscher mittlerweile aus mehreren Teilen besteht. Das wird wohl nicht immer so gewesen sein.

In Fonna waren wir dann auch einen Tag - neben ein paar Stangerlfahrer die ersten paar Stunden war ich da tatsächlich der einzige Freizeitskifahrer an dem Tag :lol: War wirklich ein geniales Skierlebnis.

In Fonna war es ja kurz vor Saisonende - und im unteren Bereich waren noch riesige Mengen Schnee als Depot abgedeckt, was offensichtlich gar nicht benötigt wurde. Mal schauen wie es dieses Jahr aussieht...


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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Di, 07.08.2018, 11:23 
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RetroRebel
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Galdhøppigen ist wohl seit ein paar Wochen geschlossen, Stryn eh schon lange. Folgefonna weiss ich nicht.

In Norwegen ist ja auch Jahrhundertsommer. Zu der Wærme (vielfach ueber 30 Grad), wie in ganz Europa, kommt hier (teilweise) noch extreme Sonnenscheindauer dazu: wenig Tage mit Niederschlag seit Mai, plus die ohnehin fast endlose Sonne hier im Hochsommer. Das hat, trotz eines Rekordwinters, der Schneelage ziemlich zu schaffen gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: DVKIFMEÜWNNZST, 31.5.-5.6.2018
BeitragVerfasst: Mi, 08.08.2018, 17:31 
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Galdhøpiggen: lt. HP hatten sie am 18.7. zugemacht. Aufgrund der ganzen Beschneiungen und Depots und Vermattungen hätte ich nicht ganz damit gerechnet, dass man den Sommer über schließen wird, aber lt. Webcam verständlich..
https://gpss.no/foto/image.jpg
(Livebild)

Fonna hat noch offen, aber dzt. nur für Trainingsgruppen.

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