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 Betreff des Beitrags: Re: Von Hall und Von Roll
BeitragVerfasst: Sa, 03.10.2020, 10:00 
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Beiträge: 678
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ATV hat geschrieben:
Seltenkomisches Kuriosum das eine konkurrenzierendes Klemmensystem ausgetauscht wurde. Das wäre etwa so wie wenn man Android auf einem Iphone installieren würde.
:wink:

Auf chairlift.org findet sich dazu dieser Kommentar eines ehem. Mitarbeiters von Von Roll:
Zitat:
The original two-section Gondola was designed and built by Von Roll LTD. of Berne Switzerland, using the pioneering VR101 grip as
used on many skyrides worldwide. The cabins were built by DiGiorgi and are of Fiberglass construction, which is the same material as
Stowe's, but the similarity ends there. The Gore gondola was heavily modified in 1982 by Habegger of Switzerland with new grips and
hangers, also some tower changes. The new grips and hangers were of the same style (but not the same manufacturer) as the PHB grips
used in the Hall/PHB gondolas. PHB, Habegger, Stadeli and others have used the Giavanola design grips under license, thus parts do not
interchange. The old Gore gondola is still there, but is not in use." The third picture shows the gondola before it was rebuilt by Habegger,
notice the hanger arms are different.

Wenn Habegger 1981 an Von Roll ging, warum hat dann Von Roll 1982 auf die Giovanola-Lizenz und nicht die eigenen Klemmen gesetzt?

Interessant auch diese Von Roll 3-KSB mit Hall-Stützen (auch Gore Mountain): http://chairlift.org/pics/gore/gore34.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Hall und Von Roll
BeitragVerfasst: Do, 31.12.2020, 11:16 
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Registriert: Do, 17.03.2011, 20:54
Beiträge: 678
Wohnort: Forêt-Noire
Teil 12 - Finale im Gopher State

Vier Wochen gingen so langsam dem Ende entgegen. Nach Boyne stoppten wir kurz an der Pictured Rocks National Lakeshore, einer Sandsteinformation am Lake Superior. Danach ging es mit einem Zwischenstopp in Ironwood (die seltene rote Miner Denver DSB an der Skiflugschanze von Copper Peak ist noch in Betrieb!) weiter nach Minneapolis, zur Minnesota State Fair.

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Der Besuch der State Fair war schon sehr lange auf unserer Liste, aber Ende August ist schlicht nicht unsere klassische Reisezeit und so „mussten“ wir die Idee Jahr für Jahr verschieben. Im Rückblick, mit dem Wissen von heute, hätte es letztes Jahr keinen besseren Zeitpunkt geben können. In diesem Jahr wäre die Reise - auch ohne Corona - wegen der Brände im Westen der USA so vermutlich nicht möglich gewesen.

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Die beiden Teile von Michigan werden über die Mackinac Bridge bzw. Big Mac verbunden. Diese ist insgesamt fast 8 km lang, die Stützweite allerdings etwas geringer als bei der weitaus bekannteren Golden Gate Bridge in Kalifornien.

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Die großen Seen beeindrucken uns immer wieder. Man hat das Gefühl, an einem Ozean und nicht an einem See zu stehen. Hier zu sehen ist ein Teil der Sandsteinformation.

Auf dem Weg nach Ironwood erreichten uns starke Regenschauer und nach Stunden im Auto war ich froh, als wir das Hotel erreichten. Für den Abend war nicht mehr viel geboten. Am nächsten Tag ging es ohne Unterbrechnung in die Twin Cities - Minneapolis und St. Paul. Wir checkten im Hotel ein und machten uns auf den Weg zur State Fair. Das Hotelshuttle brachte uns zu einem großen Parkplatz, von dem aus der Shuttlebus zur State Fair fuhr. Das war tatsächlich ganz gut organisiert, auch wenn wir die Haltestelle des zweiten Busses nicht auf Anhieb fanden.

Die State Fair, ursprünglich eine Viehschau, hat sich über die Jahrzehnte zu einer Veranstaltung mit zahlreichen unterschiedlichen Attraktionen und Bereichen entwickelt. Neben der immer noch bestehenden Viehschau, gibt es heute Fahrgeschäfte, kulturelle Veranstaltungen, Karaoke, Ausstellungen sowie natürlich „gastronomische“ Einrichtungen aller Art. Insbesondere der frittierte Cookie-Teig gilt als ein Highlight. Doch wir wären natürlich nicht hier gelandet, würden hier nicht auch Seilbahnen verkehren. Tatsächlich gibt es hier gleich zwei davon. Neben einer Heron-Poma-DSB, befindet sich auf dem Gelände auch noch eine VR101 aus dem Jahr 1964. Diese Anlage wird im Normalfall tatsächlich nur für die State Fair in Betrieb genommen und kommt somit auf ungefähr zwei Wochen Betriebszeit pro Jahr.

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Wir erreichten das Gelände der State Fair am frühen Nachmittag. Das Bild oben entstand später. Nachdem wir ein paar Dollar für den Eintritt bezahlt hatten, konnte wir direkt am Eingang in die Von Roll einsteigen.

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Man kann sofort erkennen, dass das Bild im letzten Jahr entstanden ist. Dieses Jahr wurde die State Fair nicht abgehalten.

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Alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, landet in der Fritteuse.

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Von der Station mitten auf dem Gelände, ging es weiter in Richtung Sessellift. Man konnte sich übrigens an verschiedenen Stationen kostenlos Wasser abfüllen (die Terminals sind mittlerweile weit verbreitet, auch in Nationalparks, an Flughäfen, etc.). Durch eine weitere Halle mit verschiedenen Essensangeboten ging es am Karaoke-Bereich vorbei. Das hatte durchaus Unterhaltungswert.

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Der Lift hat als Besonderheit eine große Portalstütze zur Überquerung der Underwood Street.

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Alles, was der Farmer so braucht...

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Massen-Karaoke

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Wir beließen es bei einer Fahrt und machten uns zu Fuß auf den Rückweg. Diverse Stationen, ein Hot Dog und eine Portion frittierter Cookie-Teig später, waren wir wieder mitten im Geschehen. Wir hätten uns auch gerne noch verschiedene Vorstellungen angeschaut, doch diese finden hauptsächlich tagsüber und nicht mehr am späten Nachmittag statt. So ging es mit der Seilbahn im Sonnenuntergang zurück in Richtung Parkplatz.

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Wir liefen noch an den Gebäuden der Tierschauen vorbei und machten uns dann auf den Weg zurück ins Hotel. Es war eine nette Erfahrung, insbesondere natürlich wegen der Seilbahnen. Aber für einen zweiten Besuch am nächsten Tag reizte es uns nicht mehr.

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FF


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