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BeitragVerfasst: Do, 03.09.2009, 17:51 
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Also die Autobahnen in Belgien fand ich OK, das waren eher die Landstraßen, die ich meinte.

::: trincerone hat geschrieben:
Die Sessellifte haben irgendwie was, finde ich was, ich mag deren einfache technische Robustheit und die Tatsache, dass sie sich mE sehr gut in die Landschaft einfügen, wär doch schrecklich in den hübschen Weinbergen so eine DM- oder LeitnerAnlage à la Gewerbegebiet stehen zu haben.
Was ich irgendwie interessant find ist die Tatsache, dass diese DSBs, wie ja auch die 2EUB in Rüdesheim, sehr breite Sitze haben im Vgl. zu österreichischen oder italienischen Herstellern. Hatten die Deutschen in den 50/60ern dickere Ärsche als die Italiener? :)


::: trincerone hat geschrieben:
Mattenski... hm... was mich echt überrascht, sind die Schanzen, das ist ja sicher im Winter schon nicht so ganz witzig mal falsch zu laden, aber auf den Matten?? Also wenn da was schief geht beim Sprung, dann besten Dank....
Ich glaub, das macht gar nicht viel Unterschied. Also zwischen harter Kunstschneepiste und Matten dürfte der Unterschied beim Hinfallen gegen Null tendieren. Vermutlich sind Eisplatten sogar härter als Matten.

Noch ein paar Filmchen zum 9.8.:


^ Boppard


^ Altenahr


^ Loisinord

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BeitragVerfasst: Do, 03.09.2009, 22:35 
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Interessanter Bericht mal wieder von dir Starli!. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung...

Leicht beschämt muss ich allerdings zugeben dass ich noch mit keiner der von Dir gefahrenen Bahnen (Rüdesheim, Boppard, Altehnahr, Cochem etc.) einmal gefahren bin, und das obwohl ich mal mehr als 4 Jahre in Wiesbaden, also in unmittelbarere Umgebung der Anlagen gewohnt habe. Sogar die von Dir erwähnte wasserballastbetriebene SSB in Wiesbaden am Neroberg bin ich nie gefahren, obwohl ich damals oft auf dem Neroberg war. Leider geht halt auch eine Strasse auf den Berg...

starli hat geschrieben:
Überhaupt war die Fahrerei durch Belgien sehr "interessant". Ohne km-Beschränkung auf der Landstraße (also mit den erlaubten 90 km/h) ging's an Häusern und Einfahrten vorbei, über Kreuzungen und Ampeln und bei einem so schlechten Straßenzustand, dass ich meist nur 70 gefahren bin.

Ja, Belgien ist da echt sonderbar. Auffallend ist vor allen, dass es in Belgien lange Zeit keine klare Abgrenzung zwischen Gewerbe/Indstutriezonen und Wohngebieten gab bzw. gibt. Ich habe 2007 acht Monate auf einem Projekt in Belgien bei einem Kunden von uns (Schokolandenhersteller) gearbeitet. Das Werk in dem ich die meisste Zeit verbracht habe, ist die am Output gemessen gösste Schokoladenfabrik der Welt, die zwischen Brüssel und Genf mittem im Niemandsland in einem kleinen Dörfchen eingekreist von Wohnhäuser liegt. Da wäre so viel Platz gewesen... aber zwischen der riesigen Fabrik und den umliegenden Einfamilienhäusern lagen keine 10 Meter.
Das schlimmste war aber das Fehlen einer angemessenen Infrastruktur. Das kleine Dorfsträßchen, das für die Wohnhäuser gerade richtig diemensioniert war, musste täglich mehrere hundert Autos der Fanbrikangestellten ebenso verkraften (es gab da auch keinerlei ÖPNV) wie mehr als hundert 40 Tonner am Tag, die Rohstoffe angeliefert haben und die produzierten Enderzeugnisse wieder abgeholt haben.
Der Stau auf der Strasse und die LKWs die sich in den engen Strassen auf komplett kaputtgefahrenen Gehwegen ausweichen mussten wären bei uns undenkbar.
Ein Kollege hat mir dann mal erzählt, dass es in Belgien lange Zeit keine Trennung zwischen Gewerbe/Industrie und Wohnbebauung gab, dies aber mittlerweile bei industriellen Neuanseidlungen und Erschliessungen berücksichtigt würde.
Auch wurde versucht ab den siebziger Jahren die alten Strukturen durch Verlagerung von Industrie aufzubrechen, die Anreize vom Staat waren allerdings zu gering, so dass nur wenige Fabriken umgesiedelt wurden.


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BeitragVerfasst: So, 06.09.2009, 19:39 
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Mo, 10.8.2009 - 3.Tag - Fotos wie üblich anklicken zum Vergrößern.

Heute stand die Fähr-Überfahrt am Plan. Hätte ich oben bei der Vorbereitung schreiben sollen, nun dann hol ich eben jetzt weiter aus.

Um von Frankreich schnell nach England zu kommen, gibt's 3 Möglichkeiten

1. Der Zug durch den Tunnel unterm Meer (ca. 30 Minuten)
2. Die "klassischen" kurzen Fähren von Calais nach Dover (2 oder 3 Fährunternehmen, ca. 1,5h)
3. Die etwas längere Fähre von Dünkirchen/Dunkerque nach Dover (Nur ein Fährunternehmen, Norfolk, 2h)

Alle drei haben eine Preisgestaltung je nach Zeit und Auslastung. Dazu kommen noch einige Sondertarife, so dass es sein kann, dass wenn man sich die Preise für eine bestimmte Abfahrtszeit anschaut, jeden Tag einen anderen Tarif zu Gesicht bekommt. Heißt natürlich auch, dass man nicht pauschal sagen kann, wer günstiger ist. Und ob das Buchen via Internet günstiger ist, oder ob so wenig gebucht haben, dass man vielleicht sogar am Hafen vor Ort die günstigsten Tarife bekäme.

Die Preise bewegen sich für die einfache Fahrt (bei Buchen einer Rückfahrt) zwischen 30 (wenn man mitten in der Nacht fährt) und über 150,-.

Ca. 1 Woche vor Abreise hab ich eine günstige Verbindung von Sea France rausgesucht, hätte 128,- gekostet. Das Buchen via Internet ging aber nur mit Kreditkarten. Also bin ich mal zum ÖAMTC.

.. dort gleich gesehen, dass einem selbst als ÖAMTC-Mitglied mal eben 20,- dafür abgenommen werden. Hallo? 20,- für das Buchen einer Fährfahrt in Höhe von 128,-? Bissl übertrieben? V.a. bei den ganzen anderen Leistungen, die man beim ÖAMTC kostenlos bekommt? Nun, ich hab drauf verzichtet. Und einen Straßenatlas von Großbritannien hatten's auch nicht da. Pf.

Gegenüber meiner Wohnung hab ich noch in einem Reisebüro nachgefragt, da hätte es gleich 25,- gekostet.

Also doch am Hafen zahlen?

Mal kurz bei der Bank nachfragen, wie lang das Ausstellen einer Kreditkarte dauern würde. Ach doch ein paar Wochen? Gut, hat sich erledigt.

Nun, es gibt noch eine Alternative: Wirecard bietet virtuelle Kreditkarten an. D.h. du überweist was, und dann kriegst deine virtuelle Kreditkartennummer, mit der du im Internet zahlen kannst.

Joh, dann richt ich mir so einen Account ein, und überweis das Geld, vorsorglich mal 138,- falls es etwas teurer wird. Klar, nach Deutschland. Klar, das dauert wieder. War also erst 2 Tage vor der Abreise soweit, als ich die virtuelle Kreditkartennummer hatte. Tjo, Seafrance hatte keine so tollen Angebote mehr, dafür hatte nun Norfolk günstigere Tarife. He, günstiger zahlen und dafür auch noch länger Schiff fahren? Genial :)

Also hab ich mich durch die Abfahrtszeiten gewühlt und eine für mich sinnvolle Kombination von Preis und Zeitpunkt gewählt. Dass ich nicht mitten in der Nacht fahren wollte, war klar. Nun, so hab ich eben für Montag um 8 Uhr hin und Samstag 20 Uhr retour reserviert. Obwohl 18 Uhr sogar günstiger gewesen wäre, wollte ich mir für Samstag doch noch etwas mehr Zeit offen lassen.

Ja, und das um € 123,92 - also um 4,- günstiger als die Seafrance-Verbindung und die 20,- beim ÖAMTC hab ich mir auch noch gespart! Perfekt!

---

Um 8 Uhr hatte ich also die Fähre reserviert - und man sollte 1-2h vor dem Check-In da sein, weil der brittische Zoll / Grenzaufsicht gemächlich und hier am Kontinent arbeitet.

Nun gut, dann eben bis ca. 6:30 in Dünkirchen / Dunkerke / Dunquerque. Dafür, dass das Ding in Frankreich liegt, hat es ungewöhnlicher Weise 3 Namen...!?

Das Versorgungsgebäude war ziemlich versifft, die Toiletten ... äh, danke, nein, lieber auf dem Schiff.

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^ Am Hafen in Dünkirchen (Dunkerque). Der Punkt da oben ist der Mond. Moment, ich Zoom den gleich mal rein.

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^ Bitte sehr. Warum soll man den Mond immer nur anzoomen, wenn er gerade voll ist?

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^ Auf der anderen Seite die aufgehende Sonne um kurz vor 7 Uhr.

Das Verschiffen dauerte dann wirklich seine Zeit, aber ich hätte auch locker eine halbe Stunde später kommen können.

Kurioserweise ists bei mir schon so, dass ich auf einem Schiff, das ruhig im Hafen steht, kaum unter Deck gehen kann - ein Gefühl wie eine stehende Rolltreppe raufzugehen - du willst das Schaukeln kompensieren, aber es schaukelt noch gar nicht. So ein Gehirn ist schon was komisches. Weil bei stärkerem Seegang hätte ich unter Deck ja auch Probleme.

Die See war "wie üblich bei meinen Reisen" sehr ruhig - also es wr schon sehr windig am Schiff, aber praktisch kein Wellengang.

Ein bisschen was Essen, ein bisschen Geld wechseln (bzw. vom Automaten abheben) und den Aufkleber für's Licht kaufen, ansonsten blieb ich die meiste Zeit eh auf dem Deck und genoss die Überfahrt.

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^ Hafen von Dünkirchen (Dunkerque)

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^ Hafen von Dünkirchen (Dunkerque)

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^ Container-Hafen von Dünkirchen (Dunkerque)

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^ Tschüss Festland, wir sehen uns in knapp 2 Wochen wieder.

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^ Rückblick zum Kontinent

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^ Hafen-Ausfahrt

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^ Auf See

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^ Wasserfarben

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^ Meer-Pano

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^ Auf dem Schiff. Leider kommt man da überall nicht rauf, man darf nur auf der hinteren Seite bleiben..

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^ England zu sehen

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^ Wir nähern uns Dover

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^ Zoom zu den Kreidefelsen mit einem Leuchtturm (?)

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^ .. und mit etwas weniger Zoom

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^ Küste nördlich von Dover

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^ Zoom zu einer anderen Stelle - schaut ein bissl so aus, als ob da mal eine Standseilbahn gewesen sein könnte?

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^ Einfahrt in den Hafen von Dover

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^ Leuchtturm der Hafenmauer von Dover

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^ Im Hafen von Dover

Nach 2h minus 1h Zeitverschiebung (meine erste Reise in eine ander Zeitzone!) kam ich in Dover an - von nun an hieß es LINKS FAHREN! Vom Hafen zur Autobahn war das alles noch ziemlich problemlos. Überhaupt geht das hier alles schön geregelt seine Bahnen an. Also 180° im Vergleich zu meiner winterlichen Sizilien-Überfahrt....

Bissl komplizierter sind da am Anfang schon Kreisverkehre, da sie nicht dem italienischen Chaos folgen (3 offizielle Fahrspuren -> 4-5 reelle Fahrspuren kreuz/quer), sondern sich eher an strikte Regeln halten, v.a. wenn sie 3-spurig sind: Prinzipiell geht die äußere Fahrspur immer an der nächsten Ausfahrt wieder raus. D.h. wenn du in den Kreisverkehr in die innerste, 3. Spur gehst, kommst du automatisch an der 3. Ausfahrt raus. Vorausgesetzt, du weißt, wo du rausmusst - und das ist dank Navi ja meist klar. Ansonsten muss man eben ans Schild schauen, wo die linke und wo die rechte Spur im Kreisverkehr rausläuft.

Die Autobahnraststätten sind ebenfalls vorbildlich und ähnlich aufgebaut. SB-Restaurant, Fastfood-Restaurant, Supermarkt (wo ich mir gleich mal einen Straßenatlas gekaufte, dummerweise hab ich nur darauf geachtet, dass die Mattenskigebiete drauf sind und nicht, ob Campingplätze eingezeichnet sind), Spielhalle und kostenlose (und trotzdem saubere!) Toiletten, meist sogar mit kostenlosen Duschen. Parkplätze an der Autobahnraststätte sind nur 2h kostenlos, danach muss man zahlen.

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^ Linksverkehr auf der Autobahn.

Mein erstes Fastfood-Restaurant auf der Raststätte war Wimpy. Ob diese Kette mit diesem Comic-W(h)impy zu tun haben? Jedenfalls lecker Auswahl, ich hab mir ein BBQ Pork Rib bestellt - ein Schweinehack mit äußerst leckerer BBQ-Zwiebel-Sauce. Mit Pommes und 0,33er Cola allerdings 6,50 Pfund oder so heftig. (Im weiteren Verlauf der Reise kam ich zur Erkenntnis, dass Wimpy mit Abstand die teuerste Burgerkette auf den Raststätten ist, dafür werden die Burger alle frisch gemacht, also ohne Mikrowelle. Das dauert dann halt ein paar Minuten länger als beim BK.

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^ Zufällig kam ich an Stonehenge vorbei, ließ es aber rechts liegen - durch den vielen Stau war ich eh schon viel zu spät, und was soll da jetzt so besonderes sein an so einem Steinhaufen? :-)

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^ Stonehenge

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^ Kurioser fand ich diese riesige Schweinefarm - an so was bin ich auch noch nie vorbei gefahren.

Leider war der Verkehr recht stark und tw. Stau und so wirklich konnt ich mich nicht für was entscheiden, so bin ich erst um 16 Uhr (statt geplanten 13 Uhr !) an meinem ersten Ziel Seaton Tramway in Colyton angekommen: Eine Art "große Modell-Trambahn" - historische Straßenbahnen im Kleinformat, meist doppelstöckig, und 2 Personen pro Reihe zu sitzen - geht's von Colyton nach Seaton und wieder retour. Irgendwie cool das ganze.

Das "Boat" hab ich leider nicht geschafft, aber vielleicht kann ich eins der Originalen noch fahren demnächst. Hin&Retourfahrt kostete ca. £ 8,35, also ca. € 9,60. Übrigens, um £ 95,- darf man einen halben Tag selbst Straßenbahn fahren!

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^ Überblick der Strecke

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^ Überblick der Strecke

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^ Colyton Station (zum Betriebsschluß um 18:30)

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^ Fahrplan. Es gibt also Spezialfahrten zu Weihnachten, Halloween, dazu Vogelbeobachter-Züge, ...

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^ Zwei der Retro-Wägen, vorne der Wagen 10

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^ Wagen 10, mit diesem werde ich gleich fahren ..

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^ .. allerdings natürlich oben sitzend :-)

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^ Wäre aber lieber mit dieser hier gefahren, dem Nachbau des lassischen "Boat" aus Blackpool.

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^ Blick zum Wagen 2

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^ Klassische Straßenbahn-Steuerung

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^ Stromabnehmer (Trolley Pole)

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^ Pano aus dem fahrenden Zug, pardon, aus der fahrenden Straßenbahn ...

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^ Wagen 9 fährt gleich vorbei

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^ Einfahrt Bahnhof Colyford Station

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^ Pano auf der Fahrt

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^ Auf der Fahrt. Da vorne kommt gleich wieder eine Ausweichstelle

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^ Alle Vögel sind zum Futtern da. Das Wasser hier dürfte vom Meer kommen und den Gezeiten unterliegen, daher werden hier wohl haufenweise Fische angespült.

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^ .. hab mal wahllos einen der Vögel reingezoomt ..

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^ Depot, leider nicht öffentlich zugänglich

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^ Zoom ins Depot

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^ Ankunft in Seaton. Leider war ich so spät dran, dass ich gerade mal 20min bis zur letzten Abfahrt Zeit hatte.

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^ Wagen 10 vor Seaton Station

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^ Seaton Station. Wie gesagt, leider hatte ich keine Zeit zum Meer zu gehen, dürfte nur 1-2 Straßen entfernt gewesen sein.

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^ Es gibt hier etliche Souveniers zu kaufen, am ungewöhnlichsten fand ich die pinke Mini-Tram - in England dürfen auch kleine Mädchen mit Straßenbahnen spielen :-)

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^ Geschichtliches

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^ Wagen 11 in Seaton

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^ .. es fährt noch ein Wagen herein - die 9 - na, diese Niederflur-Einrichtung ist aber nicht ganz Original :-)

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^ .. aber einen Preis hat der hier gewonnen.

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^ Und noch einer kam - könnte die 2 sein. Fast jeder Wagen hat so 2 Abteile für Kinderwägen bzw. Rollstühle

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^ Im Inneren des 2er (?) Wagens. Die 2 und 9 fahren ins Depot.

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^ Für mich gehts im Wagen 11 zurück, da es oben etwas nass war, blieb ich diesmal unten.

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^ Wagen 11 am Bach entlang

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^ Schafe sind in Großbritannien allgegenwärtig.

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^ Tja, wäre ich früher da gewesen, hätte ich irgendwann mal auf diesen Boot-Wagen gewartet - leider wieder verpasst.

Und im Film:



Das Links-Fahren hier außerhalb der Autobahn ist doch schon um einiges anstrengender. Spätestens an Kreuzungen und beim Rechtsabbiegen muss man sehr konzentriet vorgehen. Und dann das Tempolimit hier! Auf der Autobahn gemütliche 70 mph = ca. 112 km/h. Auf 2x2-Spurigen Landstraßen höchster Priorität (als A... gekennzeichnet) aber gleichviel sind schon grenzwertig, wenn mal eben ein Schild "Fußgänger kreuzen" kommt, oder Straßen einfach quer über die Autobahn gehen. Ja, Brücken gibt's an diesen Straßen fast nirgends, entweder es hat einen Kreisverkehr oder man muss die Gegenfahrbahn queren :-) Und natürlich dürfen an solchen Straßen auch Traktoren und Radfahrer fahren. Kurios.

Auf einspurigen Landstraßen darf man schließlich 60 mph = ca. 96 km/h fahren. Eigentlich ok, aber es gibt außerhalb größerer Ortschaften nur selten eine Beschränkung! Also mal eben eine schlecht einsehbare Einfahrt, eine scharfe Ausfahrt oder ein paar Häuser - 60 mph / 96 km/h! Oder schmale Straßen, wo mittig gar keine Linie ist. Beschränkug? Nö. Dazu schlechter Straßenbelag. Also mir haben da 50-70 km/h gereicht. Irgendwie das komplette Gegenteil zu italien :-)

Etwas undurchsichtiger sind die Straßenmarkierungen - eine gestrichelte Linie gibt's in mehrere Ausführugen (normal, kurz dick, lang dick, dünn kurz gestrichelt, mit strich (wie bei uns) und doppelt mit diagonalen Zusatzstrichen) - keine Ahnung was da immer der Unterschied ist...

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^ Einspurige Brücke irgendwo in England :-)

Zweites Ziel hätte eigentlich das Mattenskigebiet Avon sein sollen, aber kurz vor Schluß hatte ich's aufgegeben - ankunfszeit 19:10 macht wenig Sinn, wenns offiziell nur bis 20 Uhr offen hat und somit fraglich ist, ob man dann noch rein darf.... auch für eine der Cliff-Railways wär's zu eng gewesen, also dann halt zur nächsten Autobahnraststätte, ein Burgerking mit ebenfalls großer Auswahl und teuren Preisen. Von der Auswahl könnten die unsirgen da einige Scheiben abschneiden. Für mich gab es einen Angus Cheddar-Bacon und Cheese-Onion-Fingers.

Und jetzt? Camping Platz suchen. Hatte da vorhin ein paar Schilder gesehen ... das erste sah mir doch recht exklusiv und voll aus, das nächste .. Farm? Wird wohl ein Bauernhof sein... na, knapp vorbei: Ein riesiger Campingplatz mit Clubhouse und Swimming-Pool (und Fitness-Center) - aber hoffentlich extra zu zahlen, das will ich nicht mitfinanieren müssen.

Ja, das war dann ein bissl kompliziert. Reception bis 19 Uhr offen. Schild: Spätankommer sollen an die Bar. Also zum Clubhouse. Haben sie einen Pass? Nö, ich wollte ja nur einen Stellplatz ... einer der kräftigen Türsteher geht für ein paar Minuten nachfragen - danach folgte ich ihm zum Security-Mann, der an den beiden Einfahrten wacht.

Anscheinend kommt das sehr selten vor, dass jemand spät kommt, er wusste nicht, wie das ging - es müsste ein Reception-Buch geben, und da muss er mich eintragen und dann 10,- kassieren. Dass diese 10,- als "Deposit" angeführt wird, wird mich hoffentlich morgen nicht vor einem noch teureren Preis bringen...

Immerhin, Duschen und WCs sauber (wenn auch ewig weit weg) und mit Toilettenpapier. Irgendwie scheinen die Engländer generell recht sauber zu sein, die Toiletten bisher waren alle sehr sauber und es scheint sich wirklich jeder die Hände nach dem Toilettengang zu waschen - oder liegt's an der Schweinegrippe, die ja hier in England momentan recht wütet?

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BeitragVerfasst: So, 06.09.2009, 22:08 
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Vielen Dank für die Bilder.

Zitat:
^ Kurioser fand ich diese riesige Schweinefarm - an so was bin ich auch noch nie vorbei gefahren.


Naja, im Normalfall werden diese Tiere auch in Kerker ähnlichen Verschlägen gehalten :wink: :(

Zitat:
also dann halt zur nächsten Autobahnraststätte, ein Burgerking mit ebenfalls großer Auswahl und teuren Preisen.


Naja, typisch England. ;) Wenn du Fastfood magst dann musst du mal noch ein paar Zeitzonen weiterreisen und nach Kanada. Das Essen das du da in einem Mac für 4 Euro kriegst, würde in Europa (zumindest in der Schweiz) mindestens 12-15 Euro (20 Franken) kosten... :lol:


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BeitragVerfasst: Mo, 07.09.2009, 21:17 
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Dani hat geschrieben:
Zitat:
also dann halt zur nächsten Autobahnraststätte, ein Burgerking mit ebenfalls großer Auswahl und teuren Preisen.


Naja, typisch England. ;) Wenn du Fastfood magst dann musst du mal noch ein paar Zeitzonen weiterreisen und nach Kanada. Das Essen das du da in einem Mac für 4 Euro kriegst, würde in Europa (zumindest in der Schweiz) mindestens 12-15 Euro (20 Franken) kosten... :lol:


Im Allgemeinen fand ich GB aber nicht sehr teuer. In den SB-Restaurants auf den Autobahnraststätten bekommt man ein Essen mit Fleisch/Fisch + Pommes für £ 5,- bis 7,-, also um die 6-8,- € - das findest in DE-AT-CH-IT seltenst. Und wenn es mehr als eine FF-kette auf einer Autobahnraststätte gibt (also z.B. BK und KFC), dann sind manche Preise günstiger als in den Ketten abseits der Autobahn (gut, auf der Raststätte ist der Platz ja auch viel kleiner), so ein KFC-Menü kann dann sogar um einiges günstiger als in DE.

Auch mit den restlichen Preisen bei normalen Bedienungs-Restaurants: meistens bekommt man um € 8,- bis 10,- 'was vernünftiges, und die etwas teureren kosten dann halt € 12,-. Auch im Supermarkt fand ich die Preise nicht so wild, soweit ich auf die Preise gschaut hab (ist mir eigentlich egal) - aber 1,5l entweder Coca oder Pepsi gab's fast überall irgendwie im Angebot um £ 1,- (also ca. € 1,20).

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BeitragVerfasst: Mo, 07.09.2009, 21:41 
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Naja, hab gerade einen Blick auf die Wechselkurse geworfen. Da wundert mich deine Einschätzung nicht mehr, denn der Wert von 1£ gegenüber dem Schweizerfranken hat sich über das letzte Jahr fast halbiert :lol: Arme Engländer... :wink:


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BeitragVerfasst: Mo, 07.09.2009, 21:48 
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Ja, wobei der Wechselkurs glaub ich vor ein paar Monaten noch niedriger war. Zumindest zum Euro. Aber man hatte es dieses Jahr vermehrt gehört, dass das Pfund sehr günstig zum Euro steht.

Di, 11.8.2009 - 4. Tag - Die kleineren Bilder anklicken zum Vergrößern.

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^ Das Parken auf Gehsteigen ist selten, meistens stehen die Autos komplett auf der Straße, aber das wird durch diese weiße Linie glaub ich verboten. Und was bedeuten diese Diagonalen in der Mitte?

Pünktlich zum Öffnen um 9:30 war ich am Skigebiet Avon - eher ungewöhnlich früh, manche Matten-Skigebiete machen erst um 10 Uhr oder gar erst nachmitag auf. Um etwas über 13,- konnte ich 1h fahren und hab diesmal Skier von denen genommen. Ist bei dem ganzen Dreck auf der Piste vermutlich eh besser, und da die Skier+Schuhe eh immer im Preis inkludiert sind, hab ich diesmal wenigstens mir Ski leihen lassen.

Jedenfalls war das ganze heute wesentlich rutschiger als in Frankreich am Sonntag, aber bei weitem nicht so "glatt" wie in Selvino. Die Matten waren im klassischem Rauten-Muster und wurden ab & zu etwas bewässert. Gestockt hat es nicht.

Am "großen" SL war ich der einzige, der in dieser Stunde unterwegs war, ein Snowboard- und ein Skikurs waren im unteren Teil, z.T. mit dem kürzeren Lift unterwegs.

Da der Lift separat läuft und die Piste kurvig ist, ist es gar nicht so uninteressant für die ca. 160m Abfahrtslänge!

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^ GPS-Track - mein GPS hatte bei den ganzen Bäumen wohl einige Empfangsprobleme ...

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^ Parkplatz und Haus mir Rezeption, Verleih und Café

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^ Der Übungshang auf der anderen Seite des Parkplatzes, auch zum Tubing verwendet

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^ Die beiden Lifte vom Parkplaz aus betrachtet

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^ Der rechte (lange) SSL

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^ Talstation des linken (kurzen) SSL

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^ Übungshang mit dem kurzen SSL

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^ Eine Skischulgruppe am Übungshang

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^ Im langen SSL

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^ Blick vom langen SSL zum Ausstieg des kurzen und zur Abfahrt

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^ Über die Brücke geht's mit diesem SSL noch ein Stückerl bergauf

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^ Stütze am Ausstieg

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^ Umlenkscheibe des langen SSL

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^ Pano am langen SSL

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^ Skifahren auf 60m (und das ist die Bergstation) - wie tief bin ich bitte gesunken? :-)

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^ Start der Abfahrt

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^ Oberer Teil der Abfahrt und SSL-Ausstieg

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^ Kurve mit Überwachungs-Videos. Wir sind ja auch in GB (Großbritannien oder doch Griminalbolizei?)

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^ Mittlerer Teil der Abfahrt

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^ Blick rüber zur Brücke am SSL

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^ Unterer Teil. Da links im Wald war 'ne Snowboardschule, so dass ich da leider nicht fahren konnte.

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^ Matten im Zoom

Danach ging's mit großem Umweg nach Bridgnorth, wo ich nach ca. 20min endlich mal einen Parkplatz gefunden hab. Nicht das alles so voll gewesen wäre, nein, anscheinend gibt's den einen von der Karte nicht mehr, und die anderen sind alle etwas versteckt..

Die Fahrt mit der urig-alten Cliff-Railway um £ 1,- war leider doch sehr kurz, so dass der ewige Umweg fraglich blieb. Schön anzusehen ist sie aber:

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^ Blick vom oberen Teil von Bridgnorth. Irgendwie sehr düster diese Häuser - da lob ich mir die Farbenfrohheit in Norwegen!!

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^ Enge Gassen im oberen Teil von Bridgnorth

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^ Bergstation der Cliff Railway und ihre urige Kabine

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^ Das Steuer der Seilbahn hat übrigens eine Frau reiferen Alters inne :-)

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^ Weiß zwar nicht in welchem Zeitraum, aber der Fahrtenzähler steht auf 276154 und der Personenzähler auf 4 (wie auch immer der zählt!?)

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^ Eingang in die Kabine

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^ Bergstation. Wozu eigentlich 2 Seile?

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^ In der Talstation

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^ Altes Foto einer alten Kabine

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^ In der Talstation

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^ Die ganze Strecke - nicht sehr lang. Kostet dafür auch nur 1 £ Hin+Retour.

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^ Eingang zur Talstation

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^ Gasse zur Talstation

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^ Ein paar alte Straßenschilder

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^ Die Brücke

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^ Blick von der Brücke zur Cliff Railway. Unten neben der Ampel der Eingang zur Talstation, oben rechts die Bergstation.

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^ Zoom zur Bergstation

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^ Zoom zur Kabine

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^ Pano von oben zur Brücke

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^ Bergstation

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^ Umlenkscheibe

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^ Lecker! Blätterteig mit Fleisch-Kartoffel-Gemüse-Füllung. Aber sehr heiß!

Next stop in Aberystwyth, an der Irish Sea. Diese alte Cliff Railway war schon etwas länger, und führte nicht wie ich dachte von der Stadt runter zum Strand, sonder vom Strand rauf zu einem kleinen Aussichts-Gipfel. Very nice:

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^ GPS-Track der Cliff Railway bzw. Standseilbahn

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^ Stadt + Meer = Vergnügungspark. Und natürlich Videoüberwacht.

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^ Am Strand

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^ Am Strand. Ahhh! Da rechts oben ist das Objekt der Begierde!

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^ Zoom zur Cliff Railway. Ich dachte, das Teil ginge von der Stadt runter zum Strand, jetzt geht das Ding auf den Berg? Na umso besser.

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^ Talstation

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^ Einstieg. Die Türen werden übrigens weder automatisch noch manuell geschlossen und es ist allen egal, wenn man mit offenen Türen fährt :-)

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^ Unterer Streckenteil

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^ Schienen- und Seil-Zoom. Das Seil ist stark eingefettet....

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^ Talstation mit Meerpano

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^ Ausweiche in der Mitte. Man beachte das etwas eckige Gleis der rechten Spur :-)

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^ Oberer Streckenabschnitt

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^ Bergstation

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^ Blick von der Bergstation talwärts. Hat scho was..

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^ Süd-Pano an der Bergstation auf Aberystwyth

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^ Südpano mit der Küste von Wales

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^ West-Pano

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^ Nord-Pano

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^ Mit dem roten Dach schaut das Pano doch gleich nochmal so gut aus :-)

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^ Süd-Pano im Weitwinkel

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^ Weitwinkel-Pano nach Westen

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^ Zoom zu Aberystwyth

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^ Süd-Zoom der Küste entlang

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^ Talblick mit Standseilbahnwagen

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^ An der Ausweiche. Die zwei Seile ziehen den Wagen, das dritte Seil, wofür ist das?

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^ Pano an der Ausweiche

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^ Altes Foto, das in der Talstation hängt


Was mir heute leider wieder nicht über den Weg lief: Ein Einkaufszentrum. Und noch nicht mal ein großer Supermarkt! Hier in West-Wales hab ich immerhin einige kleine Spar-Märkte gesehen, zuvor noch nicht mal das. Tankstelle (mit Shop), Autohändler - das sind die zwei häufigsten Geschäfte, die man in den Dörfern sieht. Aber kein Supermarkt. Kompletter Gegensatz zu DE/AT/IT/FR/NO/... ! Auch mein Navi findet nicht wirklich viel, ab&zu mal ein Einkaufszentrum, allerdings mitten im Ort - komisch, voll komisch.

Um 19 Uhr war ich schließlich in Llangrannog, wo ich bis 21h mit Meerblick skifahren wollte. Tja, Meerpano gab's, aber der Aushang verriet mir leider, dass im Sommer nur Montags öffentlich geöffnet ist - tja, Pech gehabt. Blöderweise musste ich den gleichen Weg wieder retour :-(

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^ Etwas vermüllt der Parkplatz, der wohl als Kartbahn verwendet wird. Schaut leider sehr geschlossen aus ...

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^ .. dafür liegt das Ding hier direkt am Meer. Boah.

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^ Abfahrt. Nicht sehr lang, dafür gutes Gefälle und ein etwas billigerer Skilift.

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^ Tja, diese Betriebszeiten hab ich im Internet leider nicht gefunden - öffentliches Skifahren im Sommer also nur montags von 17-21 Uhr :-(

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^ Talstation und Meerpano.

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^ Matten, Lift und Meerpano.

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^ Bergstation

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^ Bergstation und Meerpano. Ich glaub, es gibt nicht viele Skilifte, die näher am Meer sind als dieser hier! Also wenn ich die Wahl hätte zwischen 500m Halle und 100m Matten mit Pano direkt am Meer - 100% Entscheidung für das Mattenskigebiet :-)

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^ Abfahrt

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^ Zugegeben, die Abfahrt ist nicht sehr lang und der Lift auch nix besonderes, aber bei dem Pano hätt ich's hier gern 'ne Stunde ausgehalten.

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^ Ähja, auf solche Straßen (B-Klasse oder unnummeriert) hat mich mein Navi öfters geschickt. Übrigens, hier gibts offiziell keine Geschwindigkeitsbeschränkung (also abgesehen von den generellen ca. 96 km/h) :)

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^ Lecker Fish & Chips. Ohne Sauce, aber durch die Essig-Spritzer saftig genug. Nicht täuschen lassen, die Pommes sind dicker als bei uns. Die Breite der Schachtel war ca. A4 ! Davon wird man mehr als Satt...


Die Parkplatz-Suche gestaltete sich etwas schwieriger, an sämtlichen Picnic-Parkplätzen und auch öffentlichen bezahlten, an denen ich geschaut hatte, hieß es "no overnight parking" ..

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^ Das liest man leider auf den meisten Parkplätzen: Parken über Nacht ist verboten :-(

Die Parkbuchten an den Straßen sind auch meistens unschön (und offiziell auch fraglich) - gegen Mitternacht war's eindem dann mal egal, ein Parkplatz zu einem alten Castle, zumindest ich hab kein Verbotsschild rumstehen sehen und ein Wohnmobil stand auch da.

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Da ich hier wie im Alpinforum von den Anhängern der Corona-Sekte verfolgt werde, werde ich hier nichts mehr schreiben oder lesen.
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BeitragVerfasst: Di, 08.09.2009, 17:38 
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Zitat:
Anscheinend kommt das sehr selten vor, dass jemand spät kommt, er wusste nicht, wie das ging - es müsste ein Reception-Buch geben, und da muss er mich eintragen und dann 10,- kassieren. Dass diese 10,- als "Deposit" angeführt wird, wird mich hoffentlich morgen nicht vor einem noch teureren Preis bringen...
Tsa, glatt vergessen: Ich musste "natürlich" am nächsten Tag 'was nachzahlen, und zwar 8 oder 8,50 £. Also eine Nacht auf dem Campingplatz über € 20,- - das hab ich auch noch nie zahlen müssen!

Hier noch ein Video über die Cliff Railway von Bridgnorth:


Und hier ein Video der Cliff Railway in Aberystwyth inkl. 360°-Pano vom Berggipfel:

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BeitragVerfasst: Mi, 09.09.2009, 21:35 
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Mi, 12.8.2009 - 5. Tag - Die kleineren Bilder anklicken zum Vergrößern

In GB gibt's wahnsinnig viele einzelne Eisenbahnstrecken, viele davon dampfbetrieben. Eine davon wollte ich heute besuchen: Die Zahnradbahn auf den etwas über 1000m hohen Snowdon, mit tollem Pano über Land und Meer.

Eigentlich wollte ich um 8:30 dort sein, der Dauerregen und Nebel hat das aber ad absurdum geführt.

Die anderen Dinge hier in der Gegend machen leider erst nach 10 Uhr auf, also noch mal "um den Stock fahren" und dann zu den Slate Caverns.

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^ Tja, da wär mal eine nette Berg-Seen-Landschaft und dann dieses Wetter :-(

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^ Snowdonia-National-Park - Tafel

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^ Pano an der Tafel

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^ Snowdonia National Park

Mein Wagen meinte aber auf halber Stockumrundung, es müsse jetzt mal eine britische Werkstatt sehen: Mitgeteilt hat er mir das, indem die Armaturen blinkten und im km-Feld ein "EAC fails" stand. Das Handbuch meinte dazu, man könne weiterfahren, sollte aber so schnell wie mglich in eine Werkstatt und wenn der Motor unrund liefe, solle man nur noch mit 30 km/h weiter.

Naja, was heißt da unrund - bis 2.000 rpm geht's, darüber hinaus ist nix. Also nicht mal unrund, er stotterte und beschleunigte dann einfach nicht weiter.

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Dank 68 PS Turbodiesel kann man aber auch mit unter 2.000 rpm recht ordentlich fahren, auch die Bergstraßen gingen gerade so (wenn's mir auch teilweise mulmig wurde), und wie man sehen kann, gingen sich auch 80 km/h im 5. aus :-)

Nach einigen Neustart-Versuchen, die das Problem nicht wirklich gelöst haben, hab ich mal in der POI-Liste meines Navis geschaut, welche Ford-Händler es in der Nähe von Llandudno gibt? Cool, direkt in Llandudno Junction ist einer. Na bitte, dann kann ich doch bei der Reparatur auf den Great Orme zu den genialen Bahnen!

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^ Transporter gegen Bus auf einer einspurigen Brücke. Wer gewinnt das Duell? :-)

Am späteren Vormittag kam ich dann an der Ford Werkstätte an und erzählte mein Leid. Der Annehmer meinte natürlich, das alles voll sei, und es nicht sicher sei, ob es heute noch repariert werden könnte. Gut, was blieb mir anderes übrig, und ich nahm an. Dankenswerterweise bin ich diesmal in Großbritannien und nicht in Italien, so ging das ganze in Englisch wesentlich unproblematischer als im Appennin in Italienisch ....

Netterweise wurde mir angeboten, dass ich von einem Mitarbeiter wohin gebracht werde, und so ließ ich mich zur Gondelbahn auf den Great Orme chauffieren. Kurios sag ich euch, vorne auf der linken Seite eines Fiestas zu sitzen, während der Fahrer rechts sitzt - hat was von Fahrschule, nur ich ohne Lenkrad und ohne Pedale :-)

Was für ein geinales, altes Gondelbähnchen - Die kleineren Bilder anklicken zum Vergrößern:

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^ Talstation der 4EUB in Llandudno mit Blick zum Meer

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^ Nahaufnahme Kabine an der Talstationsausfahrt. Mittig leicht rechts am Horizont ist eine Bohrinsel zu sehen ...

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^ Eine Ölbohrinsel (?) im Zoom

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^ Steg

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^ Paar technische Daten der 4EUB

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^ Talstation und unterster Streckenabschnitt

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^ Möge diese 4EUB noch viele Jubiläen feiern können!

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^ Talstation, rechts einige ausgemusterte Kabinen

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^ Ausfahrt Talstation

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^ Die Talstation befindet sich etwas oberhalb der Strandpromenade

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^ Meerpano

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^ Pano zum Weststrand

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^ Urig alte 4EUB und tolles Meer-Pano, und Skifahren kann man hier auch noch, was will man mehr? :-)

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^ Obererer Streckenteil

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^ Ost-Pano

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^ Oberer Streckenteil mit Kabine

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^ Detailaufnahme Kabine - Klemme - Stütze

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^ West-Pano mit Mittelstation der SSB. Die talwärtsfahrende fährt gerade raus...

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^ Die 4 Arten, um zum Gipfel zu kommen: Straße, Standseilbahn, Fußweg und Gondelbahn

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^ Weitwinkel: Kabine mit Ausblick nach oben

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^ Weitwinkel: Kabine mit Ausblick nach unten

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^ Die Fenster fehlen übrigens nicht wegen der besseren Aussicht, sondern wegen der Windanfälligkeit - mit Fenster wäre die Bahn wohl fast nie in Betrieb :-)

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^ Mittlerer Streckenteil mit SSB-Mittelstation

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^ Zoom Stütze und Kabine

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^ Bergstation

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^ Bergstation

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^ .. was man mit den Kontrastreglern usw. nicht alles drehen kann, auf einmal sind die Seile weiß geworden - also irgendwie gefällt's mir...

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^ Friedhof, Meer und nochmal eine Detailaufnahme Kabine und Stütze

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^ Diesmal etwas stärker an der Farbsättigung gedreht - man muss halt die fehlende Sonne kompensieren :-)

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^ Weitwinkel-Aufnahme Süd-Ost-Pano mit Gondelbahn. Was wär das Bild jetzt geil gewesen mit wolkenlosem Himmel und tiefblauem Meer? Seufz ...

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^ Nord-Ost-Weitwinkel-Pano mit 4EUB-Bergstation

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^ Weitwinkel-Pano nach Nord-Westen mit Bergstation der SSB - Tramway

Oben gibt's ein kostenloses Besucherzentrum, wo man etliches im Hinblick auf Geologie und Geschichte vom Great Orme erfährt:

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So, was jetzt? Mit der 4EUB wieder runter (wer weiß, wie stark der Wind heute noch wird) und dann mit der SSB rauf und wieder runter? Aber dann wär ich an der SSB unten und müsste den ganzen Weg zur 4EUB wieder rüberlaufen, weil ich, wenn ich nachmittags noch Zeit hätte, ja auch noch im Skigebiet fahren möchte, das ein paar Meter oberhalb der 4EUB-Talstation ist....

Also doch mit der SSB runter fahren.

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^ Fahrwerk der Straßenbahn-Standseilbahn

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^ Bergstation der 4EUB mit ausfahrendem Standseilstraßenbahnwagen. Ja, wie nennen wir das Ding jetzt, Standseilbahn oder Straßenbahn / Tramway oder einfach G.O.T. ?

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^ Im Innern der SSSB - StandSeilStraßenBahn, jetzt hab ich's :-) (Und in SanFrancisco gibt's dann die KSSSB - KuppelbareStandSeilStraßenBahn...)

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^ Steuerpult mit Bergstation

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^ Schiene und Seile und Kurve

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^ Talwärtiger Blick mit 4EUB und Gegenwagen

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^ Die 4EUB hat teilweise weite Spannfelder ...

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^ 4EUB und Hinweisschild zum Umsteigen an der Mittelstation. Da wir uns in Wales befinden, ist die obere Sprache Kymrisch (Walisisch, Welsh)

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^ Blick von der Mittelstation nach oben

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^ Technik in der Mittelstation

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^ In der Mittelstation hängen viele Infotafeln. Die Bahn wurde 1902 in Betrieb genommen, von damals sind auch die aktuellen Wägen. Für kurze Zeit gab es auch mal Anhänger-Wägen, daher die Nummerierung.

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^ Also: Die Oberleitung war einzig und allein zur Kommunikation zuständig - nix von wegen Strom wie bei einer Straßenbahn!

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^ Technische Daten. 2. Sektion: 750m, max. 10,75% Steigung, 1. Sektion: 800m, max. 27% Steigung

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^ Mittelstation - hier hängen außer mehreren Infotafeln auch noch einige andere Ausstellungsstücke rum. Nüchtern, aber informativ.

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^ Ausstellungsstücke

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^ Technik der 1. Sektion an der Mittelstation

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^ Mittelstation. Die Strecke der unteren Sektion ist oberhalb der Ausweiche 3-4 Gleisig, damit die 2 Seile getrennt laufen.

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^ Talfahrt mit der SSSB

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^ Ausweiche an der 1. Sektion. Ab hier talwärts geht's 2-Gleisig weiter, da ja ab hier talwärts immer nur 1 Seil im Boden versenkt werden muss...

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^ Hier wird die Standseilbahn nun endgültig zur Straßenbahn

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^ In diese Gasse darf außer der Standseil-Straßenbahn nur Anlieger.

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^ Talstation

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^ Bergwärtsfahrender Tram-Wagen im Zoom.

Unten irrte ich dann etwas durch Llandudno, eigentliches Ziel etwas zu essen. Aber entweder die Restaurants waren so voll, das man keinen Platz bekam, oder sie waren geschlossen, oder sie sahen irgendwie schäbig aus, oder sie waren zu leer. Ja, wenn alle voll sind und eine Straße weiter ist alles leer, dann kann das doch auch nix taugen, oder?

Schlussendlich hab ich in einem Fish&Chips-Takeaway einen Chickenburger gegessen. Naja. War kurioserweise total "plain", also Semmel + Hähnchenfilet. Ohen Salat, Ohne Sauce (gut, ich hab ja immer Ketchup im Rucksack) ... sehr sinnvoll gewesen, diese Auswahl....

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^ Sightseeing-Tour mit alten Bussen gibt's auch. Design erinnert mich an die Cliff-Railway von gestern in Bridgnorth :-)

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^ Typischer Straßenzug im nördlichen Teil Llandudnos. Oben zu sehen die 4EUB

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^ Bahnhof. Ungewöhnlich: Zwischen den Bahnsteigen eine Straße mit Parkplätzen!

.. und dann ging es wieder mit der (S)SSB hinauf.

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^ Zeittafel. Schön find ich ja die Überschrift: Die ERSTEN 100 Jahre ...

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^ Das hier dürfte das steilste Stück sein, das wären dann 27% - ja, das ist heftig steil, hier mit dem Auto rauf oder runter zu fahren...

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^ Eine Collage alter Fotos

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^ Auf diesem Hang schreiben die Leute Namen und Botschaften mit Steinen in die Wiese ....

Nachdem ich mir nicht sicher war, ob ich nun heute nachmittag noch skifahren sollte - schließlich hätte ich auch Leihschuhe nehmen müssen usw. - und da mich diese Limestone Pavements interessierten, die ich im Besucherzentrum gesehen hab, hab ich mich eben für eine Rundwanderung um das Gipfelplateau entschieden.

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^ Gebäude am Gipfel

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^ Nordpano. Das Gipfel-Plateau ist Sperrgebiet für diesen Bauernhof anscheinend.

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^ Südpano an der Westseite

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^ Nord-West-Pano

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^ Sperrgebiet Gipfelplateau

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^ Diese so genannten Limestone Pavements gibt's außerhalb Großbritanniens und Irlands nur noch in Schweden! Man beachte, wo da überall was wächst...

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^ Limestone Pavements

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^ Eines der vielen bewohnten Steinlöcher im Zoom

Nunja, hier traf mich dann der Anruf der Autowerkstatt, sie hätten die Elektronik-Einheit resettet oder das PCM reprogrammiert, auf jeden Fall taucht der Fehler nicht mehr auf. Ob sie mich wieder abholen sollen? Ja, an der Gondelbahn wieder. Aber erst in 1-1,5 Stunden, weil schneller komm ich da nicht hin. Also so gegen 16:30 an der Talstation. Ok? Ok.

Eilig nahm ich den Weg wieder zur 4EUB Bergstation.

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^ Hier oben gibt's seit 1890 auch einige Kaschmir-Ziegen

.. Ankunft um 16 Uhr, blöderweise gab's jetzt Wartezeiten. Zwar nicht sehr viel (vielleicht 50-100 Personen), aber so wenig Gondeln da am Seil hängen und da es den Mitarbeitern egal ist, wenn nur 2 statt 4 in der Gondel waren - dauerte es. Einige Mitansteher erzählten, dass teilweise die Gondeln leer fahren - es regnete leicht und Nebel setzte ein, evtl. war's etwas windig.

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^ Wartezeiten, viele Gondeln fahren leer, und andere werden gleich komplett ausrangiert und auf der Pritsche verladen ?!

Jedenfalls ging's nicht wirklich weiter. Gegen 16:20 hab ich die Hälfte der Schlange erreicht und ich sah ein, dass das nichts mehr mit 16:30 an der Talstation werden wird.

Also Anruf in der Werkstatt. Ob der nicht seinen Fahrer anrufen könnte, ich werd noch Zeit brauchen, hier stehen so viel an, ich werd nicht vor 17 Uhr an der Talstation sein. Ja, das sei jetzt blöd, weil der Fahrer um 17 Uhr Feierabend hat. Ich fragte dann, ob es nicht möglich sei, dass er mich vom Parkplatz an der Bergstation abholen könnte und er solle mich zurückrufen, wenn er mit seinem Fahrer gesprochen hat, ob das OK wäre. Bestätigung folgte wenig später und gegen 16:50 wurde ich vom Gipfel abgeholt. (Übrigens, an der SSSB gab es keine Wartezeiten talwärts!) - So schön wie das ja ist, aber ich hatte mich nun schon geärgert, dass ich nicht doch gleich Mittags mit der 4EUB wieder runtergefahren bin....

Dummerweise ist um die Uhrzeit in Llandudno rauswärts alles dicht, und der Fahrer nahm einige Schleichwege, um den Stau etwas zu umfahren - gegen kurz nach 17 Uhr waren wir an der Werkstatt, wo ich 'ne Viertelstunde warten musste, bis der Kundendienstberater irgendwann endlich aufgetaucht ist.

Zahlen musste ich £ 63,48, also knapp über 70,- €

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^ GPS-Track. Dunkelblau die Standseilbahn-Tram, daneben die Gondelbahn, daneben das Mattenskigebiet und oben der Kreis meine Wanderung.

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^ Irgendwie erinnert mich die Silhoutte vom Great Orme an Homer Simpson, zumindest der äußere Rand .... ;-)

Nun, was jetzt? Morgen auf besseres Wetter hoffen und Snowdon? Und bei Schlechtwetter Slate Caverns? Und was Anfangen mit dem Abend heut noch? Nochmal nach Llandudno und zum Skifahren? Tja, was sonst? Ok, Skifahren.

Die Zufahrt war einspurig und krass steil, später hab ich das iPhone auf die Straße gelegt und was von bis zu 30% abgelesen.

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^ Pissing Place? !!! :-)

13,- £ (ca. 25,- €) kostete die eineinhalb Stunden karte, von 18:50 bis 20:15 war ich dort.

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^ Das Mattenskigebiet, gesehen vond er 4EUB aus. Lift in Betrieb, aber kaum einer dort.

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^ Alpine Lodge mit einiger Werbung aus Österreich: Wildschönau!!

Zuerst hab ich mir wieder Skier leihen lassen. Rossignol in 160cm. Lt. Beschreibung 18m Radius. Nun, ich hatte wohl die gleichen Müllski wie Dani letztes Jahr erhalten - und musste unweigerlich an seine Erfahrung zurückdenken: Es war absolut unmöglich, einen Schwung zu machen! Ich setzte an und endete in einer Schussfahrt. Es ging nicht. Ich hab mir die Skier von unten angesehen - sah normal aus. Auch Kante war da. Nix verstehen. 2. Mal gefahren. Nix! Beim 3. Mal ging ich dann zu meinem Auto und schnappte mir meine Skier.

JA WIE GEIL. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Mit meinen Skier ging's hier SUPER zu fahren. Oben zwar fast etwas zu rutschig und mir nicht griffig genug, aber im unteren flachen Teil konnt ich Wedeln wie ein Hundeschwanz.

Und wenn's mal so gut geht, wird man übermütig, so dass ich im mittleren Flachteil bei einem Bremsmanöver rückwärts weiter fahren wollte - was mit einem sofortigen Umfall (im Stehen, natürlich!) quittiert wurde. 2 Tage später hatte ich einen 10cm dicken blauen Fleck, der mir bis zum Ende des Urlaubs oberhalb des Schienbeins geblieben ist. Tja....

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^ Die Matten hier sind mal komplett anders: Schlaufen anstatt Borsten. Fand ich ziemlich rutschig im steileren Hang.

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^ Abfahrt mit leider nur wenig Meerblick.

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^ Abfahrt und 4EUB, natürlich jetzt um 19 Uhr nicht mehr in Betrieb.

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^ Bergstation

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^ Sommerrodelbahn und Meerblick

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^ Auffahrt mit dem SSL, rechts daneben die Sommerrodelbahn, deren Lift etwas schneller fährt.

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^ Abfahrt von unten, einige Jugendliche kamen zum Tubingfahren

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^ Talstation

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^ Auch zwei clevere Hasen hoppelten herum :-)

Allerdings wurden die Matten durch meine Skier irgendwie abrasiert, überall an meiner Hose und an den Skiern hatte ich weiße "Splitter" von den Matten :-)

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^ Ach wie geil - themenbezogene Geschlechtsschilder am WC :-)

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^ Übrigens, die Zufahrt zum Parkpaltz ist einspurig und sehr steil - lt. iPhone 17° - 30%. Und sogar Reisebusse fahren hier rauf!

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^ Nach 20:30, just als ich aufhörte, wurde die Beleuchtung eingeschaltet und der Lift lief weiter - irgendwie traurig, dass das nicht von mehr Leuten genutzt wird....

Lt. Buch, in das man unterschreiben muss, dass man die Bedingungen gelesen hat usw. - stand am heutigen Tag gerade einmal EINE andere Person. Also außer von eventuellen Skischulen war außer mir heute gerade mal einer da? Krass :-(

So, jetzt hab ich Hunger! Liebes Navi, wo ist der nächste KFC? Nein, nicht der in Llandudno in der Stadt ... Ah, in Llandudno Junction ist auch einer? Gut, bring mich hin.

Äh nein, das ist kein KFC. Das ist eine Tankstelle und ein - he, großer Supermarkt! Da kauf ich doch gleich mal ein ...

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^ Yes, endlich mal ein großer Supermarkt. Und wie man links oben sieht. 24 Stunden geöffnet. Heftig. Aber selbst um 21 Uhr ist nur wenig los, wie schaut's dann erst nach Mitternacht aus?

Und wo ist jetzt der KFC? Ach ne, gegenüber, auf der anderen Seite des Kreisverkehrs. Na gut. Kurz vor 22 Uhr (also kurz vor Schließung, der Drive-Through hätte noch bis 23h offen gehabt, was aber als Linkslenker in GB ohne Beifahrer etwas schwierig ist) ein paar zu scharfe Hähnchenteile gegessen...

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^ Das ist mal genial: Katzenaugen am Rand und zwischen den Spuren sind in GB auf den meisten Straßen Standard! Auf den Autobahnen zwischen den Spuren in Orange, bei manchen Aus- und Einfahrten in Grün !!


Übernachtet wird am gleichen Parkplatz wie gestern, wo ich dann kurz vor Mitternacht nach einen wieder einmal sehr ereignisreichen Tag ankam ....

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BeitragVerfasst: Do, 10.09.2009, 18:32 
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Und ein bisschen Filmmaterial aus Llandudno - 4EUB, SSSB und Skigebiet:

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BeitragVerfasst: Do, 10.09.2009, 19:43 
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RetroRebel
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Immer wieder interessant, GB kenne ich nur wenig, aber die Autobahnen, die des nachts wie Startbahnen eines Flughafen wirken, haben mich auch beeindruckt. Dass allerdings beim Mattenskilauf niemandem die Bude eingerannt wird, hat mich persölich jetzt eher nicht sooo doll überrascht... ;)

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=7kQNFyEI2rs

... the echo of a distant time ...


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BeitragVerfasst: Do, 10.09.2009, 22:15 
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::: trincerone hat geschrieben:
Dass allerdings beim Mattenskilauf niemandem die Bude eingerannt wird, hat mich persölich jetzt eher nicht sooo doll überrascht... ;)
.. zumindest nicht im Sommer. Im Herbst wird's da auch recht voll werden, dann gibt's vermehrt Skikurse, etliche Gebiete haben ja im Sommer auch nur eingeschränkt oder gar nicht offen. Die Wartebereiche vor den Liften zeugen jedenfalls von durchaus mehr Betrieb.

Und dass es auch anders geht, wenn das Zauberwort FUNPARK nur richtig ausgesprochen wird, zeigt der heutige Bericht:

Do, 13.8.2009 - 6. Tag

Als mich mein iPhone weckte, sah der Himmel ganz nett aus - wolkig, sonnig. Also hin nach Llanberis, zum Start der Snowdon-Zahnradbahn. Auf dem Weg merkte ich allerdings, warum's bei mir leicht aufgelockert war: Weil sich die Wolken in den hohen Gipfeln des Snowdon-Massivs fingen ... und die Gipfel waren wohl alle vernebelt. Also machte das ja heute wieder keinen Sinn :-(

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^ Im Snowdonia Nationalpark, schon sind die höchsten Gipfel wieder in Wolken :-(

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^ Durchaus alpin, die Passstraße nach Llanberis.

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^ See bei Llanberis

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^ See bei Llanberis

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^ Blick zum Snowdon, der da irgendwo in den Wolken steckt. Eine Auffahrt mit der Zahnradbahn macht also heute nicht wirklich Sinn :-(

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^ .. bei dem Wetter ist diese leichte Berglandschaft noch langweiliger :-)

Nun, dann eben wieder retour zu den Llechwedd Slate Caverns, eine Schiefermiene bzw. die Schieferhöhlen von Llechwedd.

Der Eintritt zu den oberirdischen Museums-Hallen, Schauhäusern und der Victorianischen Straße mit Shops und Bank und so, ist gratis, auch das Parken!

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^ Llechwedd Slate Caverns, links einige Museumsausstellungen, mittig hinten die Viktorianische Dorf, und mittig vorne die Bergstation der SSB

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^ Ausstellung alter Arbeitsmethoden (Nachbearbeitung)

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^ Grubenbahn, mit der geht's gleich zur ersten Tour

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^ Die SSB der 2. Tour

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^ .. und eine etwas ältere Variante einer Personen-Standseilbahn (Inclined Tramway)

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^ Alter Zug

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^ Links die Rückseite der Bergstation der SSB, mittig vorne die Bank, rechts das Gasthaus und der viktorianische Souvenierladen

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^ Alte Grubenbahn

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^ Alte Seilwinde

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^ Ausgemusterte Lok

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^ Alte Druckpresse, auch weitere alte Maschinen stehen hier und da verteilt herum

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^ Bank - hier kann man, wenn man will, in eine ältere englische Währung wechseln, um dann in diesem viktorianischen Dorf einzukaufen :-)

Unter Erde gibt's 2 ca. 30-minütige Touren, die zusammen £ 15,20 kosten: Die Miners' Tramway Tour mit der Grubenbahn und die Deep Mine Tour mit der Standseilbahn.

Beide sehr interessant - hätte nicht gedacht, dass sich so eine Miene im Vgl. zu manch anderem Bergwerk doch sehr unterscheidet. So gibt es zwar durchaus Tunnels, aber im Prinzip dienen die nur als Verbindung, der Schiefer selbst wurde in riesigen Chambers / Kammern abgebaut, ca. 20-40m breit und 10-20m hoch. Davon gab's dann viele nebeneinander und dann auch noch ca. 15 Stockwerke in die Höhe!

Ein 4-er Trupp als Team hat in so einer Kammer gearbeitet, ca. 15-20 Jahre hatte es gedauert, bis so eine Kammer abgebaut war. Die Bezahlung erfolgte Teamweise gemäß ihrer Leistung. Kerzen und Sprengstoff mussten sie selbst zahlen. 6 Tage in der Woche, 12 Stunden am Tag mit 0,5h Pause und 3 Feiertage im Jahr. Kinder ab 10 Jahren hatten hier gearbeitet.

Im Gegensatz zu Mienen in DE und AT wurde hier nicht erwähnt, wie alt die Arbeiter wurden und wieviel bei Unfällen gestorben sind.

Die Tour mit der Grubenbahn war mit einem Führer, meistens erzählte er, ab & zu kamen die "Minenarbeiter" zu Wort. Die Deep Mine Tour wird abgesehen von der Standseilbahn komplett ohne Führer gemacht. Man geht durch eine Reihe von Kammern, in jeder Kammer erzählt ein Minenarbeiter von seinem Leben und seiner Miene, also über Lautsprecher/"Tonband", Lichter und seine Stimme weisen einem den Weg, wenn man von einer Stelle zur nächsten gehen soll.


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^ Altes Foto, das den Abbau in den unterirdischen Minen zeigt. Dier vordere Mann jagt mit Armkraft stundenland einen Stock in den Schiefer, dann kommt der Sprengstoff und die Platten rutschen ab - so ungefähr

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^ Die beiden Untergrundtouren sind multimedial aufgepeppt, ehemalige Minenarbeiter erzählen ihre Geschichte. Nett gemacht.

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^ Grubenbahn

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^ Zum Glück hatte ich keine Wartezeiten - hier könnte man nämlich sicher mehr als 1 Stunde anstehen, soviel Platz wie hier ist ...

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^ Standseilbahn

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^ Standseilbahn am Zwischenausstieg

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^ Untergrund-Standseilbahn

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^ Abwärts. Bis so ein Loch an Schiefer abgebaut ist, vergehen 10-30 Jahre...

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^ Die größte Halle hat einen See - leider schwer zu fotografieren gewesen ...

Im oberen Bereich gibt es, wie schon gesagt, einige Schauhäuser und Museumstrakte, die allesamt mit passendem Ton untermalt sind (Hammerschläge, Eisenbahngeräusch usw.) - und eine Victorianische Straße mit Bank, in der man Geld wechseln kann (aber nicht muss) mit dem man in den origianeln Shops oder der Bar zahlen kann - es gibt einen Drug Store, einen Süßwaren-Shop und einen Souvenierladen (zusätzlich zu einem großen außen).

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^ Drogerie im Victorian Village

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^ Die schwarzen Striche symbolisieren die Tramways und Railways gegen 1890

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^ Manriding - Etwas ungewöhnliche Art des Transports der Arbeiter

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^ Eine der vielen Ausstellungen hier

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^ Schieferplatten bzw Abfall. Als Souvenier darf man sich da sicher ein kleines Plättchen mitnehmen, oder?

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^ Winden-Seilbahn

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^ Überblick, links der Eingangsbereich mit großem Souveniergeschäft, dann Café, Ausstellungsräume und Eingang zur Grubenbahn, davor die Bergstation der Standseilbahn

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^ Überblick: Ganz vorne der Warteberich und die Bergstation der SSB, rechts das Victorian Village

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^ Überblick: Das Victorian Village - ein paar Geschäfte im Stil zu Zeiten von Königin Victoria

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^ Pano talauswärts, auch an den Hängen rechts wurde früher Schiefer abgebaut.

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^ Seilwinde einer Seilbahn

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^ Der Süßigkeitenladen im Victorian Village. Rechts hinter der Tür ist noch so ein Regal. Und fast alles hier ist käuflich!

Hab auch ein bißchen was eingekauft. Weniger eingekauft hab ich im victorianischen Souvenirladen nebenan, obwohl es auch einige interessante und witzige Dinge gab (Traffic Jam - Marmelade, und diverse Dinge im Stil vom 19. Jahrhundert eben) - aber irgendwie nichts, was ich nun wirklich benötigt hätte.

Auch am großen Souvenirshop am Eingang hab ich ewig rumgesucht bis ich mich irgendwann für ein kleines, ca. 1cm dickes und rundes Stück Schiefer entschieden hab, wo der Drache, das Wappentier von Wales, draufgemalt war. Hätte einige andere Motive gegeben, auch größere - aber schlussendlich hatte ich immer im Kopf: Wo will ich das daheim denn aufhängen? Hab ja gar keinen Platz...

Alles in allem sind die Llechwedd Slate Caverns sehr schön umgesetzt - sehr empfehlenswert, man kann hier einige Stunden bzw. einen schönen Tag verbringen, ich war ca. 4h dort!

Durch ausliegende Flyer hab ich gesehen, dass es hier außer der Zahnradbahn noch mind. 2 weitere Dinge gäbe, die mich interessieren könnte: Der electric Mountain, eine unterirdische Power-Station, glaub ein Pumpwasserspeicherwerk. Das andere wäre das King Arthur Labyrinth, was sich erst mal nichts sagend anhört, lt. Beschreibung aber ein unterirdisches Wasser-Labyrinth ist, an dem man mittels Booten durchgeführt wird (nebenbei werden einem Saagen mit Drachen usw. erzählt, damit das ganze noch mythischer sein soll ;) )

Leider wäre wohl beides zu viel für den restlichen Tag gewesen, da ich noch nach Sheffield zum Skifahren wollte.

Da Llandudno quasi auf dem Weg liegt, bin ich noch mal durchgefahren bis zur Seilbahn, schließlich konnte ich ja gestern die Talfahrt nicht machen - hier war inzwischen sonnigstes Wetter. Der Mini-Parkplatz an der Bahn war voll, und als ich umkehrte sah ich eine riesige Schlange an der Bahn - Warzeiten von mind. 30 Minuten, da so wenig Kabinen unterwegs waren (an der Bergstation standen gestern auch haufenweise ausgemusterte) und das Personal auch gestern schon nicht sehr darauf bedacht war, die Kabinen voll zu machen. Also darauf hatte ich dann keine Lust, v.a. fraglich, ob ich dann die Talfahrt zeitlich überhaupt noch schaffen könnte...

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^ Wartezeiten um kurz vor 15 Uhr - nach meiner gestrigen Erfahrung sind das sicher 30-50 Minuten - und um kurz nach 16 Uhr fährt die letzte Bahn talwärts, das wird doch etwas zu eng :-(

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^ Wolken in den Bergen und Sonne über dem Meer - scheint ein typisches Wetter in Nordwales zu sein.


Gegen 19 Uhr erreichte ich die Skipiste quasi mitten in Sheffield und ich entschied mich für 2h (£ 20,40 = ca. € 23,20) und meinen Skiern, da das hier doch eins der größeren Gebiete war und mehrere Abfahrten bot.

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^ Blick ins Skigebiet von Sheffield

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^ Übersichtsplan. Die geplante Gondelbahn und Indoor-Snow-Arena ist aus finanziellen Gründen derzeit wohl auf Eis gelegt... Zwischen SL und linker schwarzer Piste gibt's übrigens noch eine rote.

War ziemlich voll, zwei Renntraininggruppen (an einem Slalom-Kurs) und einige Locals im Funpark (einige sprangen sogar Salti!). Im oberen Bereich gibt's drei Abfahrten, im unteren eine, da die Anfänger-Schleife derzeit umgebaut wird, und der Funpark zu sehr ausgelastet war, als das ich da hätte durchfahren können.

Leider waren die Abfahrten nicht wirklich gut zu fahren, recht unruhig, teilweise nicht rutschig genug, dann wieder an einer bewässerten Stelle sehr rutschig, und die Buckelpiste war sehr schlecht zu fahren (unbewässert und sehr überwuchert). Überhaupt alles recht verdreckt und verwachsen gewesen - kein Vergleich zu gestern...

Da das ja ein Bügel-SL war und es am Lift immer ein paar Bügel Wartezeiten gab, bin ich auch mit dem einen oder anderen ins Gespräch gekommen.

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^ Die anscheinend vor kurzem erneuerte rote Abfahrt direkt links des SL (bergwärts gesehen), also die mittlere Abfahrt

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^ Die (bergwärts gesehen) rechte Abfahrt fängt recht flach an, was ohne Bewässerung etwas stumpf ist.

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^ Zoom zum Riesenrad mit .. geh bitte, CWA - Gondeln? Wie einfallslos. Oder waren die für die Gondelbahn hier im Ski Village gedacht und vorbestellt? :-)

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^ Um vom Ende der Abfahrt (links außerhalb des Bildes) zu den SL (rechts außerhalb des Bildes) zu kommen muss man immer etwas zu Fuß über die Matten schleifen (hinter, links und rechts neben mir)

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^ Buckelpiste, die linke Piste im oberen Teil. Im unteren Teil der leichte Hang wird derzeit neu verlegt. Die Buckel hier waren grausig zu fahren.

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^ .. der schmale Weg von der Buckelpiste zur Abfahrt dagegen schon eher mein Style :-)

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^ Von den beiden SL war nur der linke offen, es gab immer wieder Wartezeiten, da einige Funpark'ler da waren, die einige gute Sprünge zeigten!

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^ Die rechte Abfahrt, kurz oberhalb des Funparks gibt's einen Mattenwechsel.

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^ Hier gibt's auch Vorbereitungen für eine Buckelpiste - oder war früher mal eine? Unten der Funpark.

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^ Die Sonne geht unter

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^ Schlepplift mit Zwischenausstieg (ganz links am Bildrand) und Verbindungs-Skiweg, um oberhalb des Funparks auf die normale Piste queren kann

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^ Unterer Teil der mittleren(linken) Abfahrt, hier waren ein paar Jugendliche beim trainieren

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^ SL am Ausstieg mit Sonnenuntergang

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^ Nochmal die mittlere Abfahrt. Das größte Problem ist hier in Sheffield, dass Gras und tw. kleine Sträucher zu weit aus den Matten rausschaut und nicht abrasiert/abgemäht ist wie wo anders.

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^ Es wird langsam dunkel auf der mittleren Abfahrt ...

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^ GPS-Track Sheffield Ski Village. Man sieht gut die Bauarbeiten auf der linken Piste, die in einigen Plänen als leichte grüne eingezeichnet ist. Oder kommt doch die Indoor-Halle? Und die mittlere Abfahrt wurde also nach Sept. 2008 neu verlegt.

Aufgrund der zweifelhaften Pistenverhältnisse und des irgendwie langweiligwerdens hab ich die 2h aber nicht ausgenutzt, 1:45 waren's in etwa.


Übrigens, das Links-Fahren ist jetzt am 4. Tag kein Problem mehr. Nur wenn vor einem ein Auto steht und aus der linken vorderen Tür steigt ein Kind aus, dann kuckt man erst mal schon komisch :-)

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^ Die Landschaft im mittleren Teil der Insel ist doch recht eintönig hügelig....

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^ .. aber nachts hat man von diesen kleinen Hügel oft ein tolles Panorama!

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^ Nachtpano vom Holme Moss Summit. Ganz schön windig hier oben, ich verkriech mich auf einen der 3 Parkplätze hier ...

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::: trincerone hat geschrieben:
Was ich interessant finde, ist dass sie sich sogar Mühe geben, auch die normale Piste nicht zu vollremodelliert zu machen: weiche Ränder und Wellen im Hang, wie es scheint, das ist schon interessant. Irgendwie hat das ja auch was, aber ist vermutlich blöd, wenn man aus dem Lift fällt oder? ;)
Weiß jetzt nicht, ob du ein spezielles Gebiet meinst, aus dem Lift fallen ist meist auch kein Problem, da man ja immer in der Spur hinfällt, und dann muss man halt an den Rand und die Skier abschnallen und ggf. zur nächsten Pistenzufahrt aufsteigen - auch in den Alpen kann man ja nicht immer von der SL-Spur auf die Piste... Was man aber tunlichst vermeiden sollte, über den Pistenrand raus auf die Wiese zu fahren, das funktioniert vermutlich nur bei strömenden Regen, ansonsten wird man ziemlich auf die Schnauze fallen ...

Wobei die Wellenpisten und Buckelpisten allesamt sehr unfahrbar waren nach meinem Geschmack her.

::: trincerone hat geschrieben:
Fühlt sich denn unter guten Bedingungen Mattenschifahren irgendwie wie Schifahren auf Schnee an?
Naja, bei Neveplast hatte ich ja letztes Jahr gesagt, es fühlt sich an wie eine eisig-harte Kunstschneepiste bzw. harter Gletscherfirn, mittlerweile bin ich ein paar Erfahrungen reicher - und die Matten, die ich in England gefahren bin, unterscheiden sich sehr nach Neigung, Mattenart und Nässe.

Die von vielen als realistischste Schnee-Ersatz genannten "Snowflex"-Matten, wie sie in Frankreich waren oder im letzten Bericht in Sheffield im Funpark, fühlen sich teilweise wirklich sehr gut nach Schnee an. Dann kommen aber wieder Stellen, die wesentlich nässer sind, wo man kaum Kantenhalt hat, vorzugsweise rüttelts dabei, irgendwie sind das m.E. die Punkte, wo die Matten zusammengelegt oder im Boden festgemacht wurden ...

::: trincerone hat geschrieben:
Fühlt sich denn unter guten Bedingungen Mattenschifahren irgendwie wie Schifahren auf Schnee an?
Jetzt müsste man eigentlich zurückfragen: Welchen Schnee meinst du? Abgesehen von Tiefschnee gibt's ja auch auf den Pisten unendlich viele Arten, wie sich "Skifahren auf Schnee" anfühlt, und einige der Arten kann man sicher mit Mattenskifahren vergleichen. Ich weiß nicht, inwieweit eine scharfe Kante bei Matten für mehr Kantenhalt sorgen würde, bei meinen Skiern hatte ich ja seit geschätzten 30-50 Skitagen keinen Service mehr gemacht, im Durchschnitt sage ich mal sind die Matten vom Kantengriff durchaus mit morgendlichen Kunstschneepisten vergleichbar, vielleicht eine Spur griffiger, meist wesentlich griffiger als eine abgefahrene Kunstschneepiste am Nachmittag, von der Geschwindigkeit her bei gleicher Hangneigung wesentlich langsamer, außer es ist wirklich gut bewässert.

Wenn ich's mit meinen letzten Ausflug am Hintertuxer vergleich, kann ich nicht behaupten, dass die Pisten bei diesen Schneebedingungen Anfang September im Durchschnitt sonderlich viel besser zu fahren waren als manche Matten ...

Hier noch ein Video zu Sheffield vom 13.8.2009:

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BeitragVerfasst: Sa, 12.09.2009, 18:07 
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Danke für die vielen Infos!!

Also im Video sieht es jedenfalls schon mal wesentlich mehr nach schifahren aus, als ich das jemals gedacht hätte! Wenn das nicht alles so super kurz wäre, würde das ja doch anfangen mich zu interessieren... ;)

Was ich mit dem aus dem Lift fallen meinte: Die Mattenspur ist sehr schmal. Das heißt, es könnte schon passieren, dass man daneben fällt und einen Stein trifft. Aber vor allem: im Winter musst Du eigentlich nie abschnallen. Entweder kannst Du direkt über zur Piste queren, oder Du kannst die Liftspur soweit runter fahren, bis Du queren kannst, oder bis Du an der Talstation bist. Alles drei ist beim Mattenschifahren vermutlich eher schwierig... ;)

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