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BeitragVerfasst: Mi, 14.02.2018, 0:39 
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Ski&Tour rund um das Allgäu, 05.-09.02.2018 | Besser Skifahren
Sonnenhang Unterjoch - Bödele - Güntlespitze - Pizol - Sulzspitze+

Nachdem Jannis und ich studiums/berufsbedingt im letzten Jahr sehr viel auf Tiroler Pisten unterwegs waren, stellte sich naturgemäß eine gewisse Sättigung ein an überfüllten, ausgefahrenen Kunteispisten mit Kapazitätsmonstern, an denen man dennoch anstehen muss. Natürlich versuchten wir auch schon letztes Jahr, dem Trubel über kleinere Skigebiete auszuweichen. Vielleicht funktioniert das ja auch indem man in die Schweiz fährt, wo die Investitionsspirale noch nicht zugeschlagen hat. Als Steigerung dessen haben wir uns zu dieser Saison auch beide eine Tourenausrüstung zugelegt.
Für die Woche vor dem Faschingswochenende bot sich als Übernachtungsmöglichkeit eine private Unterkunft in Sonthofen an, von wo wir dann zahlreiche Möglichkeiten haben. All das war dann die Grundlage für eine Skiwoche, in der wir einfach "besser Skifahren" wollten.

Sonnenhanglift Unterjoch MO 05.02.2018 | Perfekt für eine Stunde

Am ersten Tag unserer Skiwoche musste ich leider noch wegen Anpassung meiner neuen Tourenschuhe nach München in einen großen Sportladen. In Fulda bekommt man Tourenausrüstung in allen Skigeschäften grundsätzlich nicht... Somit war von Anfang an klar, dass wir an diesem wettertechnisch traumhaften Tag nicht mehr viel Ski fahren könnten. Die Idee war aber dennoch, auf dem Weg nach Sonthofen ein möglichst kleines und damit auch nicht teures Skigebiet am Nachmittag anzusteuern. Ursprünglich dachte ich da an die Buron-Lifte in Wertach mit der Freeride-Abfahrt am Blässelift, das Skigebiet blieb aber leider trotz der Schneefälle vom Wochenende aufgrund von Schneemangel geschlossen.

Die Alternative war dann Unterjoch. Die Zeit war dann doch recht fortgeschritten, uns würde zum Skifahren nur ca. eine Stunde bleiben. Die Wahl fiel dann auf den Sonnenhanglift, die Spieserlifte sind zwar länger und steiler, aber um diese Tageszeit komplett im Schatten und ich würde dann doch mehr als eine Stunde für das Skigebiet einplanen.

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offizieller Pistenplan: KLICK!

Das Skigebiet besteht neben ein paar Seilliften im Tal nur aus einem Schlepplift. Rechts neben dem Lift gibt es eine rote Abfahrt, links insgesamt drei blaue Varianten.

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Noch am Morgen auf der Autobahn - zu schade, dass wir erst nach München müssen

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Um zum Lift zu kommen, muss man erstmal durch das Dorf Unterjoch, dank lückenhafter Beschilderung ist es zum Lift gar nicht so einfach zu finden. Am Ortsende geht es dann an diesem schönen Schild "Liftbenützer frei" vorbei - anschließend fährt man in ein recht abgelegenes Hochtal. Allein die Lage des Liftes ist schon sehr schön. Die Sonne zeigte sich auch zum Glück recht schnell wieder.

Beim Bezahlen wunderte sich der Kassierer, dass wir um 15 Uhr noch Halbtageskarten wollen. Wir könnten ja stattdessen eine Punktekarte nehmen - aber was nützen uns überflüssige Punkte, wenn wir so bald wohl nicht mehr hin kommen. Deshalb dann doch die Halbtageskarte um 8,50€. Übrigens immernoch günstiger als die 1-Stunden-Karte, die es an den Spieserliften um 10€ (Student) gegeben hätte. Die Karte ist eine Pappkarte mit Plastikbändchen - gerade so wie wir es von der Rhön gewohnt sind. Das dürfte in den Alpen aber sehr selten geworden sein - das geht auch nur, weil der Lift als Ausnahme im Allgäu in gar keinem Tarifverbund dabei ist.

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Im Lift - die rote Piste sieht schon wirklich gut aus, abgefahren ist hier trotz der Uhrzeit nichts. Auch die Blauen Varianten machen Spaß, die Innere noch ganz gut geneigt, die äußerste Variante sehr flach. Insgesamt gut strukturierte, unmodellierte Pisten.

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Neben der roten Piste gab es auch einen ganz netten offpiste-Hang, an dem ich meine neuen Touren-/Powderski richtig einweihen konnte.

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Blick zu den Spieserliften, die komplett im Schatten lagen. Hier hatten wir die Sonne - wie ja auch der Liftname verspricht

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Um zu den blauen Varianten zu kommen, muss man oben etwas schieben

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Nach 10 Fahrten war dann auch Liftschluss und wir setzten uns noch ein wenig in die Sonne

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Von hier sieht man auch das Skigebiet Oberjoch unterhalb des Iseler

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Für eine Stunde war es perfekt und ein super Auftakt für die Woche.

-Fortsetzung folgt-


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BeitragVerfasst: Mi, 14.02.2018, 23:07 
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Bödele 06.02.2018 | Nicht nur für Familien

Das Bödele hatte ich bislang eher als klassisches "Familienskigebiet" mit einfachen Abfahrten, wenn auch mit einigen alten Liftanlagen eingeschätzt - so wie es sich allein schon im Skigebiets-Logo auch präsentiert. Gegen Anfang der Saison gab es aber ein paar sehr positive Berichte und ich habe mir mal den Pistenplan genauer angeschaut... Was dazu geführt hat, das Bödele bei der guten vorherrschenden Schneelage auf die "Liste" für diese Woche zu setzen.
Ich kann schonmal im Voraus sagen, dass dieses Skigebiet wirklich nicht nur für Anfänger, sondern auch für gute Skifahrer sehr viel Spaß macht!

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Offizieller Pistenplan: KLICK!
Im Track sind leider sehr viele GPS-Fehler; Wenn ich ohne Rucksack fahre und mein GPS-Gerät nur umhänge ist es leider vor allem im Wald sehr fehleranfällig.

Das Skigebiet besteht grundsätzlich aus drei Sektoren. Der unterste Sektor beginnt etwas oberhalb des Ortes Schwarzenberg mit dem Haldenlift, einem Kurvenschlepper mit ordentlicher Länge und einigen roten Varianten. Seitlich gibt es noch den kurzen Haglift als Übunglift, das war heute die einzige nicht geöffnete Anlage im Skigebiet. Ist aber verzichtbar, weil man von der Talstation auch ganz offiziell wieder zum Haldenlift kommt - somit waren auch die Tiefschnee-Varianten im oberen Bereich des Haldenlifts möglich, ohne anschließend den Bus nehmen zu müssen. Den Skibus braucht man allerdings, um vom Haglift zum restlichen Skigebiet um das Hochälpele zu kommen; in die andere Richtung geht es auf Ski. Die Busse fahren im Halbstundentakt, das sind die ganz regulären Bregenzerwälder Linienbusse auf der Linie 37 von Dornbirn nach Schwarzenberg, die auf der gesamten Strecke mit Skiausrüstung kostenlos genutzt werden können, um am Bödele Ski zu fahren.
Der Hauptlift am Bödele ist dann tatsächlich ein Kurzbügel-Schlepplift. Im oberen Bereich gibt es noch zwei weitere SL: Der SL Alpenblick erschließt eine extrem steile präparierte Skiroute sowie eine rote und eine blaue Abfahrt, der SL Seeblick vereinfacht den Übergang in Richtung Lanklift etwas und hat eine eigene rote Piste. Die einzige Sesselbahn im Gebiet, die 4SB Lank, erschließt neben zwei gar nicht so flachen blauen Pisten noch eine Rote und zwei kurze, steile schwarze Varianten. Im Tal gibt es dann - und nur damit wird man eigentlich dem "Familienskigebiet" erst gerecht - noch einige Übungs-Tellerlifte.

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Auf der Hinfahrt wählten wir die Strecke über Oberstaufen und damit am Alpsee entlang, wo sich die Berge schön spiegelten

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Im Bregenzerwald ist das heutige Tagesziel schon von Weitem zu sehen

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Weil es für uns näher war (im Gegensatz zum Großteil der Kunden, die wohl vom Rheintal bzw. Dornbirn hinauf kommen), starteten wir den Tag am Haldenlift, um dann mit dem Bus erst ganz hinauf zu fahren.

Wir haben uns schon ein bisschen gefragt, ob man hier überhaupt einen Skipass kaufen kann... Tatsächlich ist das möglich, allerdings war niemand auf dem Kassenplatz. Der Bügelgeber bemerkte dann, dass wir an der Kasse standen und ging hinein. Entsprechend fuhr jetzt erstmal niemand mehr mit dem Kurzbügler hoch. Dann musste er erstmal die Kasse "aufbauen" und wirkte auch sonst nicht besonders geübt im Skipass-Verkaufen. Gut, wir hatten dreisterweise gerade auch beide nicht genug Bargeld und mussten mit Karte zahlen. Ich weiß nicht, ob das an der fortgeschrittenen Uhrzeit (gegen 11 Uhr) lag, sodass der eigentliche Verkäufer schon weg war, oder heute einfach gar nicht da - oder ob es wirklich so unüblich ist, hier einen Skipass zu kaufen.

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Da der Liftbügelgeber mit uns beschäftigt war, hat sich dann diese kleine Schlange gebildet. Ansonsten gab es nur wirklich kurze Schlangen an der 4SB Lank und am SL Hochälpele - und das in der Vorarlberger Ferienwoche.

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Nach dem kurzen unteren Streckenteil, der sehr quer zum Hang verläuft kommt dann gleich ein Baco-Kurve

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Es sieht schon cool aus, wie die Gehänge die Kurve "falschherum" durchfahren. Und der Lift läuft dabei echt nicht langsam

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Die Pisten machten wirklich Spaß mit einigen Varianten beidseitig des Lifts. Schöner Naturschnee, dank Osthanglage am Vormittag schon angenehm weich und unmodellierte, schön trassierte Pisten- in der unteren Hälfte auch gut steil.

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Von der Bergstation nach rechts gehen ein paar nette Freeride-Varianten ab. Man kommt dann an den Häusern an der Straße wieder raus und kann entweder zur Talstation zurück fahren oder an einer der Bushaltestellen ins Hauptgebiet hinauf fahren.

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Rückblick von der Bushaltestelle auf den Hang - hier geht auch eine offensichtlich recht beliebte Aufstiegsspur von Skitourengehern los, die dann über die Skiroute zum Hochälpele aufsteigen.

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Nach der Busfahrt am langen Kurzbügler Hochälpele. Die blaue direkte Abfahrt macht mangels Modellierung und Überfüllung auch wirklich Spaß!

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Der SL Seeblick doppelt quasi den oberen Teil des Lifts. Über einen flachen Ziehweg kommt man von der Hochälpele-Bergstation auch zur Seeblick-Bergstation und weiter zur Lanklift-Bergstation.

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Wir sind aber gleich zum wohl besten Lift im Skigebiet, dem SL Alpenblick. Wie der Name schon sagt, hat man hier einen super Blick in den Bregenzerwald- hier u.a. zu sehen das ebenfalls sehr schön Skigebiet Andelsbuch und die markante breite Felswand der Kanisfluh.

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An dem sehr steilen Vierecks-Kurvenlift herrscht einfach eine entspannte Stimmung

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Fast direkt am Lift verläuft die sehr steile Skiroute 2, von der hier der relativ flache Auslauf zu sehen ist - wie alle Routen im Skigebiet präpariert. Oben kann man schon in einen recht steilen Hang schön reinspringen, man sollte allerdings bis zur nächsten Kante irgendwie die Geschwindigkeit unter Kontrolle behalten, denn dahinter geht es gefühlt fast senkrecht hinunter :mrgreen:
So viel zum Familienskigebiet. Der Einstieg in den Hang sieht übrigens noch relativ harmlos aus, keine Warnschilder oder dergleichen wie sie in Italien schon bei viel flacheren Pisten rumstehen... Wer da reinfährt, lernt spätestens dann Skifahren.

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Schnee liegt auf jeden Fall ordentlich

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Auch die blaue Piste am SL Alpenblick ist alles andere als langweilig

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Sprung zum SL Seeblick - heute sah man leider nur das schwäbische Nebelmeer

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In der 4SB Lank - die schwarzen Varianten verlaufen steil auf dem Rücken im Hintergrund. Wurde von uns gleich mal getestet.

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ganz cool, aber kurzes Vergnügen

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Bei einem so großen Stationsgebäude würde man wohl eher nicht einen Kurzbügel-Schlepper als Hauptanlage vermuten

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Da wir zu unserem Mittagssnack am Auto wollen, geht es über die lange Skiroute 3 wieder zum Haldenlift runter

Nach dem Essen wollten wir dann mal die (geschlossene) Skiroute nach Schwarzenberg ausprobieren, um anschließend mit dem Bus wieder ganz rauf zu fahren
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Die Route führt wirklich cool zwischen ein paar Häusern durch bis ins Ortszentrum von Schwarzenberg

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Die Route endet direkt an der Haltestelle Dorfplatz neben der Kirche

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Nochmal auf der schönen blauen Abfahrt am SL Alpenblick

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Am Lanklift mit Bodensee unter dem Dunst

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Gegen Ende wollten wir nochmal mit dem Alpenblick-Lift fahren, allerdings war er auf der Tafel am Ausstieg Hochälpele schon als "geschlossen" markiert. Tatsächlich war er um 15:50 schon komplett abgestellt. Das ist recht gefährlich wenn man nicht damit rechnet, dass man unten hängen bleibt, weil auch die Pisten nicht abgesperrt waren. Während Lank- und Hochälpelelift bis 16:15 fahren, läuft der Alpenblick nur bis 15:30, wie ich jetzt zu Hause auf einem Bild von der Talstation sehen konnte. Dann eben noch eine Runde am Hochälpele.

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Nach der Abfahrt zurück zum Haldenlift nahmen wir nochmal den Tiefschnee-Hang mit

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Denn der Schnee war neben wie auf der Piste echt super

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Zurück zur Talstation geht es dann direkt an ein paar Häusern vorbei

Fazit: Uns wurde es überhaupt nicht langweilig, hier kann man es als guter Skifahrer sehr gut einen Tag aushalten. Die Pisten machen wirklich Spaß und sind auch nicht zu kurz, das auf gutem Naturschnee (der ja zum Glück heuer vorhanden ist) und voll kann es dank den Liften auf der Piste auch nicht werden.

- Fortsetzung folgt -


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BeitragVerfasst: Mo, 19.02.2018, 21:33 
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Güntlespitze MI, 07.02.2018 | Weiß in Weiß

Für den nächsten Tag wollten wir dann endlich unsere erste gemeinsame Skitour machen. Ich hatte schon vor ein paar Jahren Touren mit dem Alpenverein gemacht, in letzter Zeit aber eher weniger, mit dem Lift rauffahren ist eben doch bequemer gewesen und eine eigene Ausrüstung hatte ich auch nicht. Jannis und ich waren allerdings öfter im Skigebiet abseits unterwegs - die Lawinenausrüstung und die entsprechenden Kenntnisse hatten wir daher schonmal. Dass wir uns jetzt beide Tourenausrüstungen zulegen, war also der nächste logische Schritt, um die Möglichkeiten zu erweitern und weil wir wirklich Bock drauf haben, auch alpiner unterwegs zu sein :D

Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem Ziel, prinzipiell steht einem natürlich sehr viel offen. Ideal ist bei Skitouren grundsätzlich ein kurzer Anstieg durch den Wald, der dann möglichst bald in freie Fläche übergeht. Außerdem sollte idealerweise auch ein schöner Gipfel dabei sein 8) Und durchs Skigebiet aufsteigen ist auch eher unschön, vor allem wenn man dann auf der Piste wieder runter müsste. (Dann kann ich echt auch Lift fahren :lol: )
Wichtig ist dann für die Lawinengefahr natürlich noch Steilheit und Hangausrichtung; Dabei hatten wir das große Glück, dass für diesen Tag in unserem Höhenbereich Lawinenstufe 1 gemeldet war.

Beim Blick auf die Karte passte da am Besten Baad im Kleinwalsertal mit seinen umliegenden Gipfeln. Und es stellte sich heraus, dass die Güntlespitze wohl tatsächlich sehr beliebt als Tourengipfel ist. Für den Einstieg ist das ja vielleicht auch nicht so blöd, und dann ist wohl auf jeden Fall schon mal gespurt.


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Track in Violett - rechts Aufstieg, links Abfahrt
Volle Auflösung: KLICK!
Aufstieg: 911hm

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Fahrt durch das Kleinwalsertal - Das Wetter zeigte sich heute leider von der schlechteren Seite

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Nach einem kurzen Aufstieg durch den Wald erreicht man sehr schnell offenere Flächen

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Die Aufstiegsspur war im unteren Teil fast autobahnmäßig. Der Aufstieg führte dann weiter durch das rechte Tal hinauf, in der Abfahrt kamen wir dann wieder von links hinunter

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Zuerst musste man aber diesen Bach überqueren. Kurz die Skier ausziehen, einen Schritt ins seichte Wasser und man ist rüber...

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Jannis freut sich hier allerdings gerade, weil er die Extremvariante ohne Ski ausziehen erfolgreich gemeistert hat :lol: 8)

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Ab hier wurde es also deutlich steiler, hier wurden die Harscheisen eingeweiht. Wir sind später einem anderen Tourengeher begegnet, der sich hier ohne Harscheisen extrem schwer getan hat

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Nach dem Anstieg durch das steile Tal wird es erstmal wieder flacher und wir kommen an einem Kreuz vorbei

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Es bleibt das Einzige für heute - am Gipfel gibt es leider nur einen Wegweiser

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Wir sind heute relativ spät aufgebrochen, andere sind schon bei der Abfahrt

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Es geht den nächsten Hang hinauf, während die Sonne zum ersten Mal versucht, sich durch die Wolken zu kämpfen

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Ach ja, ich war auch dabei :mrgreen:

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Hinter dem nächsten Grat erblicken wir dann das Tagesziel, die Güntlespitze

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Wie diese Beiden gehen wir zuerst an der Nord-Ost-Flanke hinauf, um dann über den Grat auf die Südseite zu wechseln

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Als Tourengeher ist man nicht allein

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Rückblick mit mir

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weiter oben, kurz vor dem Wechsel auf die Südseite

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Auf der Südflanke haben sich eindrückliche Gleitschneemäuler gebildet. Wir steigen daher direkt am Grat und zu Fuß das letzte Stück zum Gipfel auf.

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Rückblick in nordöstliche Richtung

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Und das ist der Gipfelwegweiser

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Direkt am Gipfel ist nicht besonders viel Platz...

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Deshalb bauten wir unsere Skibank für die Gipfelrast etwas unterhalb auf

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Leider sehr bewölkt heute, immerhin waren wir aber bisher nicht im Nebel

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Am Gipfel kämpfte die Sonne aber immer stärker...

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Der Widderstein ist schon zu sehen

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Und auch der Ifen zeigt sich

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Und beim Aufbruch sah es dann noch deutlich besser aus!

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Die ersten Schwünge durften wir in der Sonne genießen

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Leider kamen wir dann aber sofort in den Nebel. Dennoch war es eine gute Abfahrt!
Zuerst geht es auf der Südflanke des Gipfels hinunter, dann wechselt man auf einen Nordhang. An sich war es überall noch pulvrig, im Südhang merkte man aber dennoch die Sonneneinstrahlung der vergangenen Tage und der Schnee war schon etwas schwerer. Das und die enormen südseitigen Gleitschneerisse veranlassten uns, die zweite Tour der Woche auf überwiegend nordseitigen Hängen zu planen.

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Nach der ersten langen Abfahrt quert man leider doch recht viel am Hang und verliert dabei viel "hart erarbeitete" Höhe. Ein paar mal kann man aber noch Abfahrten wie diese machen. Vielleicht ist doch die Aufstiegsroute auch die bessere Abfahrtsvariante... Den Spuren nach haben die Meisten aber wie wir die "Rundtour" gemacht.

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Und wir sind wieder unter auf der "Autobahn"
Als erste Tour war es dennoch super und macht absolut Lust auf mehr :D

- Fortsetzung Folgt -


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BeitragVerfasst: Mo, 05.03.2018, 0:50 
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Pizol DO, 08.02.18 | Perfekte Pisten bis zum Schluss

Wir umkreisen weiter das Allgäu... nach dem Bregenzerwald und dem Kleinwalsertal ging es dieses mal über Vorarlberg hinaus in die Schweiz.
Das Skigebiet am Pizol hatte ich schon länger im Hinterkopf. Bei Berichten sind teilweise unterschiedliche Meinungen zu hören- von genial bis langweilig... Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

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Offizieller Pistenplan (PDF-Prospekt): KLICK!

Das Skigebiet besteht aus zwei Teilen mit getrennten Liftlinien, die oben durch einen Verbindungslift verbunden sind. Auf Bad Ragazer Seite steht auf Höhe der Bergstation der Zubringerbahn die 6KSB Schwamm. Auf dem Plan sieht sie kurz aus, das ist sie aber mit 1,7km gar nicht. Erschlossen werden zwei sehr schöne Pisten großteils noch im Wald. Mit der sehr langen 4KSB Laufböden geht es dann in fast hochalpine Regionen mit sehr schönem Panorama - der höchste Punkt liegt auf 2250m.
Auf der Wangser Seite geht es nach den 2 Sektionen EUB mit zwei 4KSB weiter, im Gegensatz zu den Bad Ragazer Bahnen ohne Bubble. Oben steht mit dem SAC-Lift außerdem noch ein Schlepper.
Die Pisten sind grundsätzlich unmodelliert und damit gut strukturiert. Beschneiung gibt es außerdem im ganzen Skigebiet nur auf drei Pisten - je eine an KSB Schwamm, der 2. Sektion aus Wangs und an der KSB Furt-Gaffia.
Die Liftkapazitäten sind nicht besonders hoch, an den überwiegend "nur" 4er Sesselbahnen gibt es überall 2 oder 3 Abfahrten, die daher nie besonders voll sein können.
Insgesamt also ein Skigebiet ganz nach meinem Geschmack und wie es in Österreich - zumindest in dieser Höhenlage - leider nur noch selten anzutreffen ist.

Und wie sieht es preislich aus? Die Schweiz ist doch sooo teuer!
Für das Skigebiet Pizol trifft das jedenfalls nicht zu. Pizol ist eines der Skigebiete, die auf diese Saison ein dynamisches Preissystem eingeführt haben. Vom festen Maximalpreis (58 CHF) bei top-Wetter gibt es einen abgestuften Rabatt (bis zu 50%), je nachdem wie schlecht das Wetter werden soll. Buchen muss man das allerdings online und vor 8 Uhr morgens.
Das Wetter präsentierte sich in den verschiedenen Wetterdiensten komplett unterschiedlich - von Schneefall bis Sonne. Im Endeffekt muss man wohl sagen, sie hatten alle Recht.
Das Buchungssystem gab für diesen Wetterbericht einen Rabatt von 7%. Was es für uns aber erst richtig günstig gemacht hat, ist der Studententarif von regulären 38 CHF. Mit Wetterrabatt waren es dann noch 36,50 CHF, also 31,54€ - das war sogar günstiger als der Skipass am Bödele. :shock:


Von Sonthofen aus fuhren wir über Baad in den Bregenzerwald und durch den Achraintunnel weiter ins Rheintal. Um nicht auch die AT-Vignette auf extrem kurzer Strecke zu benötigen, wollten wir direkt weiter in die Schweiz. Dafür fuhren wir auf die L41 direkt nach Lustenau, die sich dann trotz gelber Markierung in OSM als sehr schmale Straße herausstellte...

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Das Highlight auf der Straße war dabei diese Holzbrücke. Am Abend kamen wir dann in den Berufsverkehr und es war dort trotz allem wirklich stark befahren :lol:

Als Zubringerbahn wählten wir die Bad Ragazer Bahn, weil man dort nicht durch einen Ort fahren muss. Hier muss man zwar mangels Talabfahrt zwingend mit der Bahn wieder hinunter, in Wangs wäre die Abfahrt aber sowieso geschlossen und mangels Beschneiung wohl auch nicht fahrbar gewesen.
Die Tickets hatte ich als PDF am Handy. Auf der Ticket-Verkaufsseite steht geschrieben:
Zitat:
Einfach den QR-Code am ausgedruckten Voucher oder am Mobiltelefon vorweisen

Die Dame an der Kasse beschwerte sich allerdings erstmal, dass wir es nicht ausgedruckt hätten und sagte, dass das so auf der Webseite steht. Ausnahmsweise würde sie uns die Tickets so geben, aber "nächstes Mal geht das nicht mehr". Sie meinte, dass anscheinend Leute Handys herumreichen und damit versuchen, mehrere Tickets zu bekommen? Ist mir nicht ganz verständlich, der Code geht ja wohl nur ein Mal und ich könnte es ja genauso einfach mehrmals ausdrucken :?
Funktioniert hat es natürlich trotzdem.

Nach der Auffahrt mit der Zubringerbahn fanden wir uns leider im Nebel. Erstmal ging es zur KSB Schwamm, die erst kürzlich einen Schlepper auf verlängerter Trasse ersetzt hat.

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Die Bahn ist von BMF und hat die "Autositze", die kurz danach in ähnlicher Form auch Leitner ins Programm genommen hat...

Bei der folgenden Fahrt mit der KSB Laufböden wurde es langsam immer heller im Nebel...
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Und genau an der Bergstation bekamen wir das erste mal die Sonne zu Gesicht. Schade, damit waren alle Abfahrten im Nebel...

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Mit Ausnahme der flachen Pisten am Verbindungslift, den man von beiden Seiten aus bis zum höchsten Punkt benutzt. Kurios ist hier die Pistenführung quasi direkt auf der Lifttrasse, ohne Absperrungen und Fangzäune! Erklär das mal einem italienischen Pistenbauer :lol:

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In Richtung Wangser Seite sieht es aber gar nicht so schlecht aus! Im Hintergrund zu sehen die Bergstationen des SAC-Lift und KSB Pizolhütte

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Am SAC-Lift hing die Wolke gerade nur oberhalb der Talstation. So testeten wir erstmal beide Pisten - insbesondere die Rote macht sehr viel Spaß dank einigen Sprungkanten

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Während der Liftler an der Bergstation die Sonne genießen konnte, schien sein Kollege an der Talstation gar nicht zu verstehen, dass nur wenige Meter über ihm die Sonne herauskommt. Er wunderte sich jedenfalls, dass wir die Pisten so gut fanden, weil doch so ein Nebel sei 8)

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Weiter runter zur KSB war die Abfahrt dann leider ein einziger Blindflug. Solange man von einer Pistenstange noch die nächste erblicken kann, kann man da wenigstens noch halbwegs fahren. Richtig Interessant wird es, wenn man erst ein Stück blind fahren muss, bis man die Nächste sehen kann. Und das obwohl die Stangen dort tatsächlich relativ eng gesteckt sind.

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Blick von der Bergstation Pizolhütte auf SAC-Lift und Verbindungslift...

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...und auf das Nebelmeer

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Pizolhütte - ist es Architektur oder doch ein Provisorium?

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Einen ganz kurzen Abstecher ins Geländer erlaubten wir uns oberhalb des Nebels

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Die Wolke zog immer etwas nach unten und oben, blieb aber insgesamt ungefähr auf Höhe der Talstation SAC-Lift

Irgendwann fuhren wir dann doch mal ganz runter. Erstmal auf die rote Piste an der 2. Sektion Maienberg-Furt - da merkte man gleich den schlechter zu fahrenden Kunstschnee.
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Bei der zweiten Fahrt suchten und fanden wir den Abzweig zur schwarzen Abfahrt - und die war quasi noch unberührt :mrgreen:
Die wurde dann gleich mal wiederholt und in der Gondel gab es die Mittagsrast - Wetterbedingt leider nicht auf der Skibank

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Gegenüber sieht man auch die Berge - gerade waren wir mal zwischen den Wolken

Danach ging es mit den beiden 4KSB wieder hinauf und in richtung Bad Ragaz
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Dazu fährt man die blaue Piste 2, die weit ab von sonstiger Infrastruktur führt. Nach dem Ausfahren aus der Wolke herrschte eine coole ruhige Stimmung...

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Das Publikum im Skigebiet ist sehr schweizerisch. Entsprechend zielgruppenorientiert auch die Werbung - keine Ahnung was die mir mitteilen will :lol:
Und naja den Helmschmuck hat es bei der Gruppe wohl auch gebraucht :lol:

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Am Nachmittag wurde die Sicht langsam besser und die Berge kamen zum Vorschein (Ist das der Säntis?)
Der frühere Schwammlift ging nur bis etwas oberhalb der EUB-Bergstation, die neue Bahn geht jetzt weiter hinauf, sodass man die schwarze Piste 22 direkt wiederholen kann. Eine gute Investition.

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Auf der genialen roten 12 - erst etwas flacher (im Nebel) und dann unter dem Nebel ein absoluter Prachthang

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Ich in Bewegung...

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:D :D :D

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Es wird stetig heller und die Pisten sind noch so frisch wie am Morgen

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Das war wohl die größte Menschenansammlung des Tages

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Das Gebiet eignet sich durchaus auch für Powder-Ausflüge! Durch den Nebel allerdings heute leider nicht im großen Stil möglich...

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Es geht noch einmal mit dem Verbindungslift hinüber

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Endlich sehen wir, wo wir vorher im Nebel rumgestochert sind

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schöne alte Berghütte

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Vom Bad Ragazer Skigebietsteil sieht man vom Wangser Teil aus nichts

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Felsspitzen im oberen Bereich geben dem Skigebiet ein sehr hochalpines Feeling

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Für diese Bilder sind Jannis Finger fast abgefroren... Kalt wars heute definitiv

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Bergstation Gaffia vor Felswänden

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Zurück im Bereich Pardiel

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Rheintal mit Nebelmeer

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Habe ich schon erwähnt, dass die Pisten bis zum Schluss perfekt blieben? Das Bilder ist bei der letzten Abfahrt um 16:17 Uhr entstanden 8) :mrgreen:
Ich entschuldige mich vielmals für den Finger vor der Linse

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Und Schluss...

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Die Seilbahn führte uns zum Schluss wieder durch die Wolkendecke

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Die Talstation steht einfach mitten in den Feldern - außer dem großen Parkplatz gibt es hier nichts.

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Fazit zum Tag? Natürlich war es nervig, ungefähr ein Drittel des Tages im Nebel rumzurutschen. Aber das wurde durch die bis zum Schluss genialen Pisten bei absolut Null Betrieb voll entschädigt. Natürlich lag der geringe Andrang auch am Wetter, aber "Tiroler" Verhältnisse werden hier wohl so schnell nicht herrschen. Die Pisten sind richtig lang machen sehr viel Spaß, gerne wieder! Nächstes Mal vielleicht sogar mit Powder-Ski...

- Fortsetzung folgt -


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BeitragVerfasst: Mo, 05.03.2018, 11:45 
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BeitragVerfasst: Mo, 05.03.2018, 19:10 
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Gut, dass ich 2007 dort war, da hatte es noch die 4EUB und die 4ZUB. Also ein bisschen voller wird's an den Wochenenden dank der zwei 8EUBs und der 6KSB wohl mittlerweile schon sein..

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Neu: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 10:51 
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Bödele gefällt mir gut, hat Charme.

Pizol: Finde ich ebenfalls gut, aber nur bei garantiert gutem Wetter beziehungsweise einwandfreier Sicht. Ich möchte nie und nimmer dort oben sein, wenn Whiteout-Verhältnisse vorherrschen. Das ist in anderen Gebieten schon übel, am Pizol mit seinen baumlosen Hängen im oberen Teil dürfte das die Hölle sein.


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BeitragVerfasst: Do, 15.03.2018, 23:19 
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Sulzspitze+ FR 09.02.2018 | Spitzenpowder

An unserem letzten Tag der Skiwoche wollten wir eine weitere Skitour machen.
Die Tour sollte aufgrund der aktuellen Schneebedingungen (Powder!) möglichst auf Nordhängen verlaufen, lawinentechnisch war es mit LWS 1 weiterhin unproblematisch. So kamen wir dann auf einen "Skitouren-Klassiker" im Tannheimer Tal, die Sulzspitze. Dort ist auch noch genug weiteres Gelände für zusätzliche Ausflüge vorhanden. Es wurde noch "gewarnt", dass die Tour sehr viel begangen wird... was das bedeutet, sahen wir später. Ein Problem war das im Endeffekt für uns aber überhaupt nicht, wir hatten nur sehr gute Abfahrten und eine extrem gute Skitour!

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Übersicht über die gesamte Tour
Volle Auflösung: KLICK!

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Oberer Bereich der Tour
Volle Auflösung: KLICK!

Erster Aufstieg: Linker track, dann zur Sulzspitze, Abfahrt in die Scharte;
Anschließend Aufstieg über den Sattel richtung Strindenschartenkopf, Abfahrt durch die Rinne;
Anschließend Aufstieg zur Lochgehrenspitze und Abfahrt durch den Wald
Aufstieg: 1300hm

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Bei der Anfahrt hing noch etwas Nebel über dem Tal, der sich aber bald auflösen sollte

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Im Tannheimer Tal ist man immer mal wieder in die Suppe eingetaucht

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Der Aufstieg führt zuerst über einen dick eingeschneiten Fahrweg

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Blick über den zugefrorenen Haldensee (mit Loipe über den See!) auf Rote Flüh und Kellenspitze

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Rückblick zum Parkplatz

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sonnig wird es heute auf jeden Fall

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Bald kommt man in ein schönes Hochtal und der Blick auf die Sulzspitze - der langgezogene Berg rechts - wird frei

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Jannis hat sie hier sehr schön im Zoom eingefangen

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Die Ersten sind wir sicher nicht, aber Platz ist noch genug

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Die Aufstiegsspur ist hier wieder einmal autobahnmäßig mit sauberen zwei Spuren

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Während dem Aufstieg haben wir schonmal nach weiteren Varianten Ausschau gehalten - die Rinnen hier geradeaus sehen dabei sehr gut aus

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Und auch diese wenig befahrene Schüssel unterhalb der Sulzspitze mit dem kleinen Gipfel - daheim habe ich dann herausgefunden, dass er Lochgehrenspitze genannt wird

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Auch diese Hänge sehen ganz gut aus, da sind wir dann aber nicht hoch

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Das "Pflichtprogramm" ist jedenfalls erstmal der Gipfel der Sulzspitze

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Angekommen in der Scharte, jetzt geht es steiler zur Sulzspitze hinauf

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Hier sieht man jetzt, was "viel begangen" bedeutet... Der Hang ist fast so ausgefahren wie in einem Skigebiet :shock:
Da wir aber hier später nicht abgefahren sind, hat es uns nicht gestört.

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Ab hier waren dann auch wieder Harscheisen nötig

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Von links sind wir gekommen, über den Grat rechts sind wir später nochmal aufgestiegen

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durchaus steiles Gelände hier

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fast schon am Gipfel

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Erster Aufstieg geschafft

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Auch hinter dem Gipfel (Blickrichtung Südwesten) sieht es nach sehr gutem und vor allem weniger begangenem Tourengelände aus... ist eben schon deutlich abgelegener

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Blick Richtung Osten

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Und dann geht es auf die Abfahrt

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Wir fahren hier eine kaum befahrene Variante wieder runter. Von oben sieht es vielleicht etwas steiler aus, macht aber nicht wirklich einen Unterschied...

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Ich in der Abfahrt

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Im Gegensatz zum Haupthang war hier auf jeden Fall noch genug Platz für unsere Spuren

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Es ist noch gar nicht spät und wir nehmen uns vor, als Nächstes an diesem Grat aufzusteigen, um dann eine der Rinnen zu fahren

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Rückblick nach oben

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Und weiter gehts im nächsten Hang

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Meine Spur, erst oben links neben den Büschen, unten dann "straightline", um möglichst viel Schwung in Richtung Aufstieg mitzunehmen

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Jannis hat das noch etwas weiter perfektioniert... :mrgreen:

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...und ist dementsprechend etwas weiter hoch gekommen.
Auffellen lohnt sich für den kurzen Aufstieg nicht, stattdessen kommen die Ski an den Rucksack

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Eine der Rinnen am Einstieg

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Vorbereitungen zur Abfahrt, im Hintergrund die Sulzspitze

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Jannis steht im Hang um zu filmen

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Und da war ich auch schon unten. Was für eine Abfahrt in feinem Pulverschnee!

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Wir wollen es aber noch einmal wissen. Wir fellen auf und machen uns an den dritten Aufstieg des Tages

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Das schattige Tal versprach eine weitere pulvrige Abfahrt

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besonders lang war der Auftieg nicht mehr, immerhin ging es deutlich weniger hoch als vorher auf die Sulzspitze

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Am Grat angekommen - auf der Westseite war es stark abgeblasen

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Direkt unterhalb des Gipfels

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Zuletzt ging es zu Fuß steil die Flanke hoch

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Blick auf das Neunerköpfle (Bergstation Tannheimer Skigebiet) und die Tannheimer Berge

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Erstmal Tee trinken!

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Jannis und seine Jacke am Gipfel

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steil gehts hinten runter

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Die Sonne geht bald unter...

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Da waren wir vorher oben

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Berge im Abendlicht, fast wie in den Dolomiten

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Als die Sonne fast weg war, traten wir dann die lange endgültige Abfahrt an

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Oberhalb des Waldes fuhren wir diesen schönen Hang...

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Dafür wurde es dann weiter unten etwas technisch

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Jannis hatte ein Bisschen Schnee in der Bindung...

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Im letzten Tageslicht bis ins Tal

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Die Tour hätte besser nicht sein können!

Mit einem guten Abendessen im Gasthof geht die Skiwoche zu Ende.
Keine einzige verbuckelte, überfüllte oder eisige Piste haben wir in dieser Woche befahren. So muss Skifahren sein!

- ENDE -


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