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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Sa, 24.10.2020, 10:26 
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6 - I kon't ski

Es war mittlerweile etwas über der Halbzeit in unserem Urlaub und wir machten uns auf den Weg in Richtung Süden. Bevor wir noch ein paar gespentisch leere Nationalparks erkunden wollten, sollte es natürlich mindestens einen Skitag in den Gebieten rund um Salt Lake City geben. Die 16 Skigebiete Utahs reihen sich fast wie an einer Perlenschnur am Gebirgszug von Nord nach Süd auf. Die höchste Dichte ist dabei direkt in der Region rund um die Stadt zu finden. Die Auswahl reicht von kleineren Grashügel-Skigebieten wie Nordic Valley bis hin zum „größten“ Skigebiet der USA, Park City, das Hänge zwischen ca. 2.100 m und 3.000 m erschließt. Und dann gibt es noch Alta. Ähnlich wie Mad River Glen in Vermont, genießt Alta in den USA einen fast schon legendären Ruf und ist immer noch stolz darauf, eine Ski Area zu sein. Snowboarder sind nach wie vor verboten, genauso wie in Mad River Glen. Doch, aus der Sicht der Locals „leider“, ist auch Alta dem Ruf des Geldes gefolgt und hat sich Ikon angeschlossen - was angeblich zu deutlich mehr Skifahrern geführt hat. Aber der Reihe nach.

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Wir erreichten am frühen Nachmittag den Großraum von Salt Lake City und nutzten die Zeit bis zum Einchecken noch für einen Zwischenstopp auf Antelope Island, der größten Insel im großen Salzsee, von der man einen fantastischen Blick über die Seen und auf die Wasatchkette hat. Der Name der Seen kommt dabei nicht von ungefähr, die weißen Erhebungen in den Seen sind tatsächlich Salz und kein Eis. Leider waren die auf der Insel lebenden Bisons während unseres Besuchs nicht zu sehen.

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Blick auf den Damm mit der Zufahrtsstraße

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Downtown SLC mit dem Kapitol (ganz links) und dem Mormonentempel (Mitte)

Das gute Wetter sollte sich am nächsten Tag zumindest für ein paar Stunden ändern und etwas Neuschnee kommen. Unter normalen Umständen würde ich mich darüber nicht direkt freuen, aber hier, mit dem angeblichen trockensten Schnee der Welt, war es natürlich ein willkommenes Ereignis. Das einzige Problem war, ob ich mit dem Mietwagen in die Canyons zur Talstation des Skigebiets fahren dürfte (Alta und Snowbird sowie Solitude und Brighton liegen jeweils in einer Schlucht, die regelmäßig bei Neuschnee gesperrt werden) . Grundsätzlich ist dort nur Winterausrüstung erlaubt und in den USA werden selbst in diesen Gegenden die Mietwagen nur mit Allwetterreifen ausgerüstet - auch gegen Aufpreis gibt es keine Winterreifen sondern nur Allradantrieb (was auch gereicht, aber einen deutlichen Aufschlag bedeutet hätte). Natürlich gibt es Shuttlebusse aus der Stadt, zu denen ich aber keine Info fand, wie voll die sein würden. Irgendwann am Abend las ich, dass man bei entsprechender Witterung auch ohne Winterausrüstung hochfahren durfte, wenn die Lichter an der Zufahrt nicht blinken. Also gut, versuchen wir es.

Natürlich entschied ich mich für den ersten Skitag in Utah für Alta, optional auch für Snowbird - was dann Altabird genannt wird. Erst ein paar Tage zuvor war das Skigebiet für 52 Stunden von der Außenwelt abgeschnitten, was viele Locals das Ereignis als epic bezeichnen ließ (auch wenn dieser Begriff durch den gleichnamigen Skipass nicht mehr so gerne verwendet wird). Allerdings war es verhältnismäßig feuchter Schnee, der da runterkam. Dennoch ging am Sonntag danach nichts mehr und die Schluchten mussten wegen Überfüllung geschlossen werden. Nun, am Montag, war davon erstmal nicht mehr viel zu spüren. Man war später nicht alleine unterwegs, aber in der Früh ging es relativ entspannt zu. Die Lichter an den Schildern für die Winterausrüstung blinkten zwar nicht, dennoch waren an der Zufahrt weitere Schilder mit dem Hinweis aufgestellt, dass ein Befahren ohne entsprechende Ausrüstung in den Wintermonaten grundsätzlich nicht erlaubt sein. Ich hatte keine Lust mehr, jetzt noch umzudrehen und einen der Shuttleparkplätze anzufahren. Für den Mittag war Schneefall angekündigt, dann müsste ich halt früher wieder runter. Zur Not hätte ich immer noch mit dem Bus wieder hochfahren können.

So entschied ich mich an der Kasse auch erstmal nur für Alta, was direkt im Skigebiet 125 USD kostete (über diverse Verleihs in der Stadt geht das deutlich günstiger, aber dort wird das Kombiticket nicht angeboten). Nach dem Kauf checkte ich nochmal die Vorhersage und der Schneefall hatte sich deutlich nach hinten verschoben. Also konnte ich doch Snowbord mit dazunehmen - Ticket umtauschen ging nicht mehr und ich musste ein 42 USD Upgrade kaufen, statt 145 USD insgesamt zu bezahlen. Nervig: die Lifte laufen hier erst ab 09:15 Uhr. Einzig der kuriose Seillift aus dem Hause Yan war schon in Betrieb, mit dem wollte ich sowieso fahren... mittlerweile ein Unikat, nicht nur wegen des Designs, da das zweite Modell in Val d'Isere ja leider stillgelegt wurde.

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Wie so oft lieferte Yan eine Spezialanfertigung, bei der das Logo von Alta in die Gehänge integriert wurde. Der Lift verbindet die beiden Einstiegsmöglichkeiten und macht kaum Höhenmeter.

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In die andere Richtung braucht man den Lift kaum, da man mit etwas Schwung fast ganz zurück kommt. Rechts hinten ist noch ein Privatlift für Hotelgäste zu sehen.

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Es galt noch etwas Zeit totzuschlagen. Einige Skifahrer hatten sich bereits in den Warteschlangen positioniert bzw. sich ihren Spot reserviert - ganz ohne Handtücher. Es ging hier sehr gesittet zu, alle hielten sich an das System (immer jeweils das erste Paar in der Reihe darf rausfahren, was Reihe für Reihe wiederholt wird - das System wird auch nochmals ausführlich von den Lifties vor dem Liftstart erklärt). Während sich die Warteschlange an der langweiligen Marktführer-CTEC-KSB so langsam füllte, blieb es an der kultigen Yan-Mittelstangen-DSB Wildcat komplett leer.

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So muss es sein. Keine Schließbügel, keine allzu sehr verbastelten Stützen, centerpole chairs, dazu ordentlich steil und natürlich von Yan.

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Die wuchtige Antriebsstation darf auch nicht fehlen.

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Auf der anderen Seite hingegen Standardkost.

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Leider liegen auch hier die guten Zeiten schon eine ganze Weile zurück. 1999 begann in Alta das kuppelbare Zeitalter mit einem Dreier von Garaventa-CTEC. Davor war das Gebiet, mit einigen Ausnahmen, über 20 Jahre fest in der Hand von Yan gewesen. Begonnen hatte alles 1938 mit einem ESL, also nicht viel später als in Sun Valley. Doch 1999 war nur der Startschuss. 2001 ersetzte man die Yan'sche Sugerloaf 3SB durch eine KSB. 2004 fielen mit Collins und Germania zwei weitere Yan-Lifte und wurden durch die oben gezeigte KSB mit Mittelstation ersetzt. Den fast gleichen Schritt führte man 2017 mit dem Ersatz von Cecret und Supreme durch. Auch das waren Yan Doppel bzw. Dreiersessel, die durch eine KSB ersetzt wurden. Dieses Mal allerdings aus dem Hause Leitner-Poma und mit einer überdimensionalen Kurvenkonstruktion. Diese war notwendig, da der Lift aufgrund eines Privatgeländes nicht auf direkter Linie geführt werden konnte. Ein Zwischeneinstieg wurde leider nicht realisiert und so muss man hier immer den unteren, äußerst flachen Teil mitnehmen. Somit ist Yan, neben dem Seillift, nur mehr mit zwei DSB vertreten - eine davon läuft auch nur noch als Verstärker.

Aus wirtschaftlicher Sicht mag der Beitritt zu Ikon vermutlich wichtig oder sogar essentiell gewesen sein. Aber für das damit erschlossene Publikum brachte es vermutlich eher wenig. Alta ist, aus meiner Sicht, hauptsächlich für den fortgeschrittenen Skifahrer interessant, der sich abseits der Piste in den steilen Hängen wohlfühlt. Für den klassischen Pistenskifahrer hat Alta kaum etwas zu bieten, dafür ist das Gelände (auf den Pisten) viel zu flach. Oder wie mir in Idaho gesagt wurde: in Alta sei alles flat out. Ein Blick auf den Pistenplan zeigt es auch sehr deutlich: es gibt nur die üblichen easiest way down Pisten bzw. das grüne Anfängergelände rund um Sunnyside und Albion unten links - und das ist wirklich flach. Sunnyside macht auf knapp 1,5 km nur 250 hm. Aber es gibt eben diverse Traversen, die einen zu den spannenden und wenig anfängertauglichen Pisten führen.

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Zurück zum Skitag. Es ist 9 Uhr, ich warte an erster Stelle und die nächsten 15 Minuten dauern eine gefühlte Ewigkeit. Immerhin laufen einige Lifte am Nachmittag bis 16:30 Uhr (Supreme allerdings schließt schon um 15:30 Uhr). Zu mir gesellt sich ein netter Local, der mir während der Fahrt ein paar Geschichten erzählt - zum Beispiel über ebenjene Passinhaber, die man hier nur „I kon't ski“ nennt. Noch bevor der Lift öffnet (gegen 09:30 Uhr....), erklärt der Liftie, wie hier alles abläuft und dass unsere Reihe zuerst dran ist (unser Nachbar wollte bereits starten und wurde direkt zurückgewiesen). Und dann geht es endlich los...

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Nachdem man Pali in A-Basin gerade ersetzt hat, werden die steilen Yan-DSB auch immer weniger.

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Kurz vor der Bergstation...

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Blick auf die andere Seite des Kessels zur Bergstation der Collins-KSB. Von dort führt eine bekannte Traverse nach links weg.

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Der Blick auf Mount Baldy mit knapp 3.400 m.

Die erste Abfahrt ließ schon erahnen, wie gut der Schnee hier ist. Ich fuhr bis ins Tal zurück, da der Zwischeneinstieg von Collins am Morgen gesperrt ist. Nach einer kurzen Wartezeit ging es ganz nach oben und von dort aus über relativ flache Hänge weiter zur Supreme-KSB. Auf den Pisten war das bisher wenig überzeugend.

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Auch nicht gerade flach, der obere Teil des Lifts. Schon verrückt, durch eine Kurve mit voller Geschwindigkeit zu fahren... im Bereich der Kurve stand übrigens früher die Talstation eines der beiden Vorgängerlifte.



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Blick nach Westen von der Bergstation.

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Und in die andere Richtung. Dort ist die Sugarloaf-KSB zu erkennen, von der aus man einen Übergang zum Skigebiet Snowbird erreicht. Auf der Rückseite war ich gerade noch und startete dort den Skitag. Man sieht, groß ist es hier nicht (was nicht per se ein Problem ist).

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Devil's Castle, 3.328 m

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Im flacheren Teil weiter unten.

Ich beschließe, mir erstmal Snowbird anzuschauen, da es in Alta relativ voll war und mich die vielen flachen Ausläufe ein wenig nervten. Ins Gelände wollte ich dann später noch.

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Auch hier funktioniert das System ohne Gedränge. Man sucht sich eine Reihe aus und vorne wird Reihe für Reihe durchgewechselt. Dabei sind alle sehr diszipliniert, niemand drängelt, kaum ein Platz bleibt leer.

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Wenige sind im Gelände unterwegs, dafür tummelt sich vieles auf den Pisten.

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Blick in Richtung Süden, dort wirkt es schon deutlich hochalpiner.

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Nach dem Wechsel. Hinten ist die Pendelbahn zu erkennen, der man auch hier einen ikonischen Status zuschreibt. Vor mir befindet sich das mineral basin, einer von drei Skigebietsteilen. Auf der Rückseite sind noch peruvian gulch und gad valley, was letztendlich zwei Hänge mit vielen kleinen Verästelungen sind. Auch Snowbird ist gemessen am Ticketpreis, den Liften und der Fläche aus europäischer Sicht relativ klein, wie ich finde, bietet aber am Stück deutlich sportlichere Abfahrten ohne Traversen. Lifttechnisch dominiert hier ganz klar der Marktführer, aber dazu später mehr.

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Mit nur einer von zwei Liften in diesem Bereich geht es nach oben in Richtung PB-Bergstation. Von dort lässt sich tatsächlich fast jede Abfahrt im gesamten Gebiet erreichen. Links waren oberhalb der präparierten Piste einige tolle Abfahrten im Gelände möglich, auch die beeindruckenden Reste eines Lawinenabgangs waren zu befahren. Es war auch nicht leer und deutlich mehr Leute waren abseits der Pisten unterwegs.

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Seitenblick, viel Platz.

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Von der Bergstation hat man einen tollen Blick über die Schlucht hinweg in Richtung der südlichen Ausläufer von SLC.

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Man sieht: viele treibt es über die Knucklehead Traverse...

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Unterhalb der Aerial Tram.

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Die schattigen Nordhänge waren weniger gut besucht, aber hier gab es tollen Schnee und ein paar richtig gute Abfahrten. Was es hier nicht gab: Panorama.

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Ich hatte schon ziemlich Hunger, wollte aber vor dem Essen noch mit der PB nach oben. Ein paar Minuten musste ich warten, kein großes Problem.

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Immerhin bekam ich einen Platz an der Scheibe.

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Es zog für einen Moment etwas zu. Links Peruvian mit den für meine Begriffe besten Abfahrten.

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Auch hier oben kann man dinieren, das war mir aber zu fancy-schmancy. Weiter unten gab es auch anständige Burger in einem SB-Restaurant (Mid Gad).

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Landschaftlich hat Snowbird leider nicht so viel zu bieten. Die Abfahrten mit Blick auf Parkplätze und Betonbunker überzeugen kaum.

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Am äußersten Rand des Gebietes befindet sich ein Anfängerbereich und Rückbringer für die double black diamond Abfahrten darüber.

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Hätte ich mir auch sparen können.

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Überall kann man durch den Wald abkürzen.

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Und ja, der Schnee hält, was die Werbung verspricht. Derart leichten, fluffigen Schnee habe ich noch nie erlebt. Und dass, obwohl es ein paar Tage vorher noch verhältnismäßig feuchten Niederschlag gab. Man fuhr selbst im Tiefschnee wie auf frisch präparierter Piste: super griffig und gleichzeitig butterweich.

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Mein Ziel war die 1980-DM-DSB Mid Gad, der man vor einiger Zeit einen neuen Antrieb verpasst hat. Aber zu einer Lattensessel-DSB kann man wohl kaum nein sagen, auch wenn sie vom Marktführer kommt.

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Seitenblick, Piste oder Gelände, je nach Belieben.

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Auch die DSB ist in Teilen nicht gerade flach...

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Da die Gebiete nicht so groß sind, fahren viele Urlauber, wie ich aus Gesprächen im Lift erfahren durfte, eine Woche lang Pistenabschnitt um Pistenabschnitt ab. Da kann man sich auch einen ganzen Tag an einer einzigen Traverse vergnügen.

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Nun noch etwas mehr Liftporn, aber diese kuriose Thiokol-Anfänger-DSB wollte ich auf jeden Fall mitnehmen. Rechts die Peruvian-KSB, 737 hm auf knapp 2,4 km mit genialen Abfahrten. Hier war ich tatsächlich mal froh, dass die Fahrt schnell ging und ich mich entsprechend austoben konnte. Links die Garanventa-PB und darunter...

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...der Einstieg und Antrieb von Chickadee.

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Erinnert ein wenig an Frankreich...

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Ein netter Anfängerlift. Rechts die Bergstation der Zipline.

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Blick auf einen Großteil von Snowbird gegenüber. Die steilen Abfahrten hinter dem Hotel waren mein nächstes Ziel.

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Terrassenförmig ging es nach oben. Steile Abschnitte folgten flachen Verschnaufspausen. Ein Traum zum Fahren. So gut, dass ich keine Bilder von den Abfahrten machte.

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Im Mittelteil.

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So langsam drückten die ersten Wolken in die Schlucht.

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Bevor es zurück ging, wollte ich noch mit Wilbere fahren, einer weiteren Lattensessel-DSB.

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Der Antrieb befand sich in einem separaten Gebäude, der Einstieg erfolgte weiter unten.

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Auch hier: top Bedingungen.

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Dann ging es zurück in Richtung Alta. Statt der PB konnte man auch durch den Tunnel fahren...

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...der wie ein Museum gestaltet ist.

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Zurück im mineral basin.

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Eigentlich schön, dass hier nur zwei Lifte stehen. Das sorgt natürlich auch für Wartezeiten, wirkt aber weniger durchindustrialisiert. Baldy macht dabei auch eine leichte Kurve bzw. eher einen Knick:



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Ein letzter Blick zurück.

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Wechsel nach Alta.

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Irgendwo im Gelände, müsste Glory Gulch sein. Top Schnee.

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Die zweite, leider heute geschlossene Yan-DSB.

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Und dann begann es stark zu schneien. Zeit für den Heimweg.

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Die Sicht wurde von Minute zu Minute schlechter und ich war froh, dass ich am Ende noch etwas erkennen konnte. Also schnell ins Auto und raus aus dem Canyon. Auf den letzten Metern kurz vor der Stadtgrenze stand bereits der Sheriff in einer Parkbucht und machte sich wohl für die Kontrolle bereit. Ich wurde zum Glück nicht rausgewunken.

Es war definitiv ein toller Skitag mit wirklich außergewöhnlichem Schnee, wie ich ihn bisher noch nicht erlebt habe. Ansonsten gab es hier und da tolle Abfahrten. Ich bin mir sicher, für die Freunde der tiefschwarzen Hänge, insbesondere bei Neuschnee, ist das hier ein kleines Paradies. Landschaftlich war es weniger spannend als z. B. noch in Sun Valley oder auch in manch anderem Skigebiet der USA, weil man kaum die großen Panoramen hat.

Nun war noch ein Skitag und 14 mögliche Gebiete übrig. Am Ende fiel die Wahl auf die wohl für dieses Forum unattraktivste Option, bei der ich trotzdem ein paar nette Abfahrten (und auch Lifte, so fair muss man sein) genießen konnte.

FF


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: So, 25.10.2020, 20:16 
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Und wieder einmal bin ich froh, dass mir das nicht gefällt, so dass ich auch gar kein Problem mit den hohen Skipasspreisen hab :) Sorry.

Dachte nach dem Anfang mit dem See kommt jetzt irgendein schönes Seepano-Skigebiet, aber es kam kein Foto aus dem Skigebiet mit Blick auf den See :(

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Neu: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2019-30.9.2020 (104 Tage, 66 Gebiete)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Mi, 28.10.2020, 17:59 
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Ich bin mal alle Skigebiete in Utah durchgegangen, da sieht man maximal einen Stausee in der Entfernung. Aber ein Seepano wie in den Skigebieten am Lake Tahoe oder am Lake Superior gibt es nicht. In Utah ist der Pulverschnee alles was zählt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Mi, 28.10.2020, 19:59 
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Faszinierende Teilberichte wie immer, sowohl in Sachen Text als auch Bild. Grosses Kino, lese und verfolge Deine "Sachen" wirklich sehr gerne. Musste ich mal loswerden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Fr, 30.10.2020, 8:40 
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Vielen Dank intermezzo, das freut mich sehr. Und es motiviert gleichzeitig, auch weiterhin Berichte hier einzustellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Fr, 30.10.2020, 11:38 
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^ Schließe mich Intermezzos Meinung an ... weiter so téléski!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ski The Great Potato
BeitragVerfasst: Sa, 31.10.2020, 9:02 
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Danke auch an dich, Kaliningrad.


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