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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: Mi, 25.04.2018, 7:33 
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intermezzo hat geschrieben:
Das sehe ich genau wie Du - ohne je im Winter dort gewesen zu sein (im Sommer schon)...

Warum eigentlich nicht, ist es doch von Basel aus gut zu erreichen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: Mi, 25.04.2018, 19:22 
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Der Balmberg ist in der Tat nicht weit weg von Basel, habe es trotzdem im Winter nie dorthin geschafft. Und jetzt fehlt der Anreiz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: Sa, 26.05.2018, 16:14 
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Vergangenes Wochenende ging es wieder in die (Ost-)Schweiz, bei dieser Tour suchte ich mir zu Chur passende Ziele, wo ich die alte VR102 fahren und mir das Skigebiet anschauen wollte. Um wenigstens noch eine Sesselbahn fahren zu können, entschied ich mich für einen Stopp an der gefühlt recht modernen Streiff-DSB am Kerenzerberg (war mir nicht bewusst, dass es noch eine Streiff-Sesselbahn mit Sommerbetrieb gibt).

Am Mittag waren inneralpin Schauer und Gewitter vorhergesagt, die sich dann im Laufe des Nachmittags ins Flachland ausbreiten sollten. Also brauchte ich weitere vormittagstaugliche Optionen. Ich entschied mich für eine Frühstücksfahrt mit der Standard-PB in Ennenda von Inauen-Schätti, wo man vor 9 Uhr keinen Zuschlag für Einzelfahrten verlangte. Auf dem Weg nach Chur wollte ich dann noch die Aelplibahn in Malans mitnehmen, die schon mit ihren Zahlen (knapp 3,5 km Länge mit fast 1.200 Hm) zu beeindrucken weiß. Ob sich dann am Nachmittag noch eine weitere Fahrt ausgehen würde, wollte ich spontan entscheiden.

Um kurz nach Acht stand ich an der Talstation in Ennenda, eigentlich viel zu früh für einen gemütlichen Sommertag. Der sehr nette Liftler war wohl froh, endlich Kundschaft zu bekommen, denn bisher war nicht allzu viel los.

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Blick auf die Trasse, schöner Bodenabstand

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Wird auch diese Bahn als Kompaktseilbahn geführt?

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Schöne Aussichten

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Blick ins Glanerland. Hatte überlegt, im Anschluss noch zum Schlattberg (http://genossenschaft-schlattberg.ch/images/schlattberg1980.jpg) zu fahren, aber dort ist nach dem Umbau damals nichts mehr vom ehem. ESL vorhanden.

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Die Trasse ist durch den hohen Bodenabstand durchaus interessant

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An der Bergstation erwartete mich ein Hüttenwart und lud die Gondel mit den Kehricht der vergangengen Tage voll. Es erschien ihm etwas komisch, dass ich nicht noch ein wenig wandern wollte und nur für eine Fahrt mit der Bahn hier war. Ich versprach ihm am Ende, irgendwann auf seiner Hütte vorbeizuschauen.

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Mit dem Heuseil unten wäre die Talfahrt sicher noch spannender gewesen

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Auf der Talfahrt begleitete mich der Hüttenwart, der früher für Garaventa Seilbahnen gebaut hat und wir redeten noch ein wenig über die Lifte. Für Streiff und die GUB hatte er nicht viel übrig, da sei doch alles Käse. Aber auch das IS jetzt überall diese „Standardbahnen“ hinstellt, fand er nicht ganz so gut.

Am Kerenzerberg war auch kaum etwas los, der kostenlose Parkplatz noch fast leer. Die Liftler waren mit dem Hochdruckreiniger zugange, Hektik würde heute keine mehr aufkommen.

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Bis zur Mittelstation geht es gemütlich dahin. Interessant auch, dass Streiff die Bahn regelrecht mit Schildern tapeziert hat (links unten, hinter der Hütte, etc.).

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In der Ferne taucht der Skilift auf. Auch irgendwie seltsam, wenn man 1963 zwei Anlagen von Müller errichten lässt und dann nur drei Jahre später einen, wenn nicht sogar den ersten Streiff-SL baut.

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Oberhalb der Bergstation konnte Müller noch eine weitere DSB realisieren, die allerdings mittlerweile abgebaut wurde. Trasse, Fundamente und die Talstation sind hier unten noch zu sehen.

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Antrieb des Streiff-SL, dahinter die ehem. Piste des oberen Skilifts

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Macht knapp 80 Höhenmeter, also nicht der Rede wert. Was hat eigentlich zur Einstellung der anderen beiden Anlagen geführt?

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Hier startete früher der zweite Skilift von Müller.

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Blick zurück zur LSAP-Talstation, der Bergstation und dem Übungslift

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Der Skilift war schön steil und die Trasse wohl kaum ins Gelände gezwungen, schade drum

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Zusammen mit der Talstation der DSB

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Ich musste langsam los, da ich für 11 Uhr einen Platz bei der Aelplibahn reserviert hatte (was heute möglicherweise nicht notwendig war), aber der Liftler hatte sich zu einem Schnack mit der Familie auf eine nahegelegenes Grundstück verabschiedet. Ich wartete einige Minuten und wurde dabei gesehen, doch irgendwann wurde es mir zu blöd und ich nahm den nächsten Sessel ins Tal. Gab natürlich an der Talstation eine Ansage, aber das war mir dann egal.

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Also weiter nach Malans. Auch hier war der Parkplatz relativ leer, im Reservierungsbuch nur am Morgen und am Abend einige Fahrten eingetragen. Auch hier war man wieder sehr freundlich. Drei ältere Herren kümmerten sich darum, dass man eine gute Zeit hatte (und waren mit dem Kreditkartenterminal mehr als beschäftigt). Den Fahrplan nahm man heute nicht ganz so genau, ich konnte direkt losfahren.

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Die erste der alten Oehler?-Stützen steht mitten auf dem Parkplatz, das macht schon etwas her

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Es zog schon zu, aber in Chur soll es noch sonnig bleiben

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Auch hier ein netter Bodenabstand sowie ein Blick auf den (kleinen) Wasserfall. Die Fahrt dauert übrigens knapp 14 Minuten, wodurch die Bahn ganze 32 Personen pro Stunde und Richtung befördern kann. Daher sind am Wochenende Reservierungen normalerweise unabdingbar.

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Weiter oben folgt eine ganze Reihe kleinerer Stützen, insgesamt sind es derer 13

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Einen Nachteil hat die Bahn: durch die verbundenen Kabinen fühlt sich die Stützenüberfahrt immer etwas holprig an.

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Noch hielt das Wetter - hier mit Blick auf die Portalstütze vor der Bergstation

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Zeit für einen kleinen Snack... eine gute Bündner Gerstensuppe mit Brot, danach einen Rüeblikuchen.

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Eigentlich wollte ich eine halbe Stunde später wieder ins Tal, doch der Liftler ratschte mit den Damen einer Reisegruppe und so verpassten wir die Abfahrt. So überbrückte ich die Zeit halt mit einer warmen Ovo.

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Eine gute halbe Stunde später stand ich an der Talstation in Chur. Auch hier war das Parkieren beim Kauf eines Fahrscheins umsonst, man musste nur das Kennzeichen an der Kasse angeben. Wäre schön, wenn sich das mehr und mehr durchsetzen würde. Dafür fuhr man hier wieder stur nach Fahrplan, auch als schon nach 10 statt der 20 Minuten die Kabine voll war (größtenteils mit MTB, die Trails kommen gut an).

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Ich saß eng grepresst an die Scheibe und konnte gerade so fotografieren, aber so eine Auffahrt direkt aus der Stadt hat was. Es ging direkt weiter in der EUB, jedoch saß ich wieder am Rand, während drei Mitfahrer auf dem Handy eine Hochzeit verfolgten.

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Die dritte Sektion war heute nicht in Betrieb, zwei der Kollegen von eben nutzten aber den Schatten, um die Hochzeit weiter zu verfolgen. Im Winter würde man die Tschu-Tschu wohl kaum öfter am Tag nutzen, oder?

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Links der stillgelegten Rückbringer-Skilift, am Ende des Weges geht es dann mit der vierten Sektion, einem Skilift, weiter

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Macht nur knapp 100 Höhenmeter

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Links unten ein Fundament mit einem Stützenrest, was dort wohl mal stand? Vielleicht die Halterung für den Notknopf?

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Trotz der drohenden Gewitter bin ich noch schnell bis fast zur Talstation des Skilifts. Irgendwie sieht das hier alles nicht sehr überzeugend aus. Also wenigstens noch die VR102 in Ruhe anschauen.

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Das Wetter hielt bis zum Ende, es tröpfelte nur leicht. Wenn auch etwas viel Fahrerei, aber die Bahnen waren durchaus interessant. Zur Selunbahn geht es dann einfach beim nächsten Mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: So, 01.07.2018, 13:41 
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Gestern war so ein Tag, der dem Titel dieser Serie wieder voll und ganz gerecht wurden. Es war drückend heiß. die Quellwolken türmten sich hoch hinauf, aber es blieb die ganze Zeit trocken.

Wir begannen mit einem Besuch bei einem Bekannten und seinem Bähnli. Vor einigen Jahren waren wir zum ersten Mal hier, wir hielten den Kontakt mit Reiseberichten und Bildern von Müller-Anlagen aus aller Welt und so war ein erneuter Besuch lange überfällig. Außerdem, wer fährt nicht gerne mit so einem Schmuckstück?

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Pünktlich waren wir zum vereinbarten Zeitpunkt an der Talstation. Ein kurzer Anruf und schon ging es los.

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Im Automatik-Modus startet die Bahn 20 Sekunden nach dem Knopfdruck, genügend Zeit für den Einstieg

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Über frisch gemähte Wiesen geht es nach oben

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Der zweite Doppelsitzer kommt uns entgegen

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Wir genießen den Ausblick von der Terrasse mit einer Tasse Kaffee. Es geht es angenehm frischer Wind. Nach zwei Stunden geht es weiter, der nächste Besuch ist für den Winter geplant.

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Wir bleiben im gleichen Kanton, um das nächste Ziel zu besuchen: Stoos. Die PB von Morschach ließen wir heute außen vor, um uns die neueste Attraktion anzuschauen. Genau genommen waren wir wegen des Ausblicks vom Fronalpstock hier, aber wenn man schon mal da ist...

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Von unten wirkt die Trasse extrem steil, bei der Bergfahrt sieht es nicht mehr so extrem aus. 110 % werden im steilsten Abschnitt erreicht. 44 CHF kostet die Tageskarte, mit der man vermutlich alle Bahnen mehrfach fahren kann. Dank des Wetters und des guten Marketings (selbst meine Schwiegermutter kannte die Bahn) war relativ viel los. Bei unserer Ankunft am frühen Nachmittag wurden gerade die Absperrungen entfernt, die am Morgen noch die Massen in geordnete Bahnen lenken sollten.

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DIe Kabinen waren voll und nicht klimatisiert, die Hitze und die Gerüche nur schwer zu ertragen. Nur die Talfahrt mit den verschwitzen Wanderern war noch schlimmer. Dafür funktioniert die Drehung der Kabinen relativ gut, man muss sich kaum festhalten.

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Blick zu den Mythen

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An der Ausweiche wird es bereits deutlich flacher

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Nach dem letzten Tunnel geht es flach bis zur Bergstation

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Um zum Gipfel zu gelangen, nehmen wir zwei Plastikschüsseln von Garaventa. Rechts sind noch Fundamente der Vorgängerlifte zu erkennen.

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Oben die Fundamente, über den Weg verlief wohl früher eine Skibrücke

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Weiter oben ist von der Trasse nicht mehr viel zu sehen, ganz rechts hinten jedoch eine weitere Talstation zu erkennen...

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...von dessen Skilift auch noch die Skibrücke übrig geblieben ist

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DIe Trasse wird etwas abwechlungsreicher

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Die umgebaute Bergstation der Streiff-PB ist im Schatten kaum zu sehen

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Dann ist es endlich Zeit für das fantastische Panorama

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Der Blick in die andere Richtung ist weniger spannend :lol:

Wir gönnen uns ein Stück Rüeblitorte, danach geht es zurück ins Tal.

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Blick nach Stoos, naja...

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Einer der wenigen Licktblicke sind die diversen Überreste der Skilifte, wie hier ganz links die Talstation vom SL Mettlen

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Blick zur PB von Morschach und der ehem. Bergstation der alten SSB

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Stationsdesign aus einer längst vergangenen Zeit, mir gefällt's

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Entgegen unserer Befürchtungen, mussten wir auch bei der Talfahrt nicht anstehen

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Ein letzter Blick zurück, im Herbst vielleicht nochmal und dann mit Einstieg in Morschach


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: So, 01.07.2018, 18:41 
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War das dieser ominöse private ESL, der eigentlich nur für private Zwecke verwendet wird und nicht öffentlich ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: So, 01.07.2018, 18:56 
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Ominös würde ich jetzt nicht sagen, ist halt ein nicht-öffentlicher Privatlift.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: Do, 12.07.2018, 11:40 
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téléski hat geschrieben:
Ominös würde ich jetzt nicht sagen, ist halt ein nicht-öffentlicher Privatlift.
Das ist für mich gleich bedeutend mit ominös. Schließlich findet man von solchen nicht-öffentlichen Privatliften kaum Infos im Netz, ob sie noch in Betrieb sind oder stillgelegt, warum sie nicht öffentlich sind, .. und das ist bei so einem privaten ESL dann noch ein Eck gröber als bei einer Materialseilbahn, die einen Bauernhof oben am Berg erschließt ..

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 Betreff des Beitrags: Re: Schweizer Hundstage
BeitragVerfasst: So, 09.09.2018, 10:46 
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In Erwartung eines großartigen Panoramas ging es vor ein paar Wochen nach Beatenberg. Bis zur Ankunft am Berg war es dann doch wieder recht diesig und Eiger, Mönch und Jungfrau nur noch schemenhaft zu erkennen, dennoch hat sich der Ausflug gelohnt. Im Herbst oder Winter, bei klarer Sicht, sollte es ein noch besseres Ziel sein.

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Nach der Auffahrt mit der GUB von Streiff, die alte Von Roll um schlappe 20 Jahre verpasst. Besonders viel los war hier nicht, vermutlich fahren viele lieber weiter bis nach Grindelwald, Lauterbrunnen oder Adelboden.

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Der SL Vorsass scheint eine schöne Beschäftigungsanlage mit toller Aussicht zu sein. Vorne wohl noch Reste der VR.

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Auf dem Weg Richtung Gipfel ergeben sich Tiefblicke in das Seitental.

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Auf dem Weg zurück ins Tal

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Steile Ausfahrt der GUB

Nach einigen Wochen Pause ging es gestern erneut in die Schweiz und gar nicht so weit weg vom letzten Ziel. Am Brienzer Rothorn sollte es ein ähnliche gutes Panorama geben, dazu eine klassische Pendelbahn von Von Roll/Bell.

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Es war erstaunlich wenig los, der Parkplatz nicht ganz voll. So hielt sich die Bahn auch strikt an den Fahrplan (immer :05 und :30). Für faire 44 Franken kommt bekommt man ein Kombiticket, das einen bis zum Eisee und wieder zurückbringt. Leider, seit letztem Sommer, auf der zweiten Teilstrecke mittels einer modernen Vierersesselbahn.

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Der Kabine ist ihr Alter anzusehen, zum Glück hat man hier noch keine vollverglaste Panoramadiamantkabine eingesetzt.

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Endlich geht es bergauf und das Tal zeigt sich von seiner schönen Seite. Der neue SL unten ermöglicht ab dem Winter eine wohl einseitige Anbindung an das, wenn man so will, restliche Skigebiet.

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Blick Rtg. Sörenberg, einzelne Pistenabschnitte könnten wohl als rot durchgehen, aber ansonsten ist hier alles sehr flach

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Nach dem ersten Spannfeld folgen kurz hintereinander zwei Stützen und die Gegenkabine

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In einem zweiten Spannfeld geht es hinauf bis fast zur Bergstation

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Einige Wolkenfetzen ziehen am Gipfel herum, das Dreigestirn ist in der Ferne heute deutlich besser zu erkennen. Auch der Tiefblick zum Brienzersee beeindruckt. Sehr kühn hat man hier die Bergstation und ein Hotel weiter unten auf den Kamm platziert, dazu von Brienz aus mittels Dampf-Zahnradbahn erschlossen.

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Das Hotel ist nicht zu sehen, dafür der Bahnhof der Zahnradbahn.

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Auf dem Dach der Bergstation wird es Zeit für eine Brotzeit, wir genießen das Panorama und den kühlen Wind.

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Fundamente unterhalb der Bergstation, rechts davon ein Seilpoller. Wozu könnte das gehört haben?

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Da die Sesselbahn nur einmal die Stunde fährt, machen wir uns auf den Weg durch den langen Tunnel. Im Winter tut man sich das doch kaum mehrfach an?

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Nach dem Tunnel folgt eine Baustelle, die Bahn ist erst ein Jahr alt, nun modernisiert man die Lawinenschutzverbauung und stattet die Piste mit Beschneiung aus.

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Ich würde sagen, man ist hier noch nicht fertig

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Etwas untypisch, kommt der Liftler erst relativ spät mit der Vespa durch den Tunnel angedüst, während die Talstation bereits losfahren möchte. Der Eisee hat einen eigenen Angelverein, dessen Ausrüstung an beiden Enden der Bahn erstmal verladen werden muss.

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Eine Stunde bleibt nun Zeit, den See zu begutachten und an der Hütte eine heiße Ovo zu genießen - der Wind zieht hier ziemlich kalt durch. Unter Dauerbeschallung eines deutschen Radiosenders mit hohem Helene Fischer-Anteil, warten wir danach auf die Bergfahrt.

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Hier hat man im Zuge der Umbauarbeiten Tabula Rasa gemacht, von den Vorgängeranlagen ist nichts mehr zu sehen, die Talstation in der Hütte wurde entfernt und auch die Fundamente hat man aus dem Boden geholt. Vergleichsbild: https://www.bergbahnen.org/gallery/disp ... p?pid=2084

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Vergleichsbild: https://www.bergbahnen.org/gallery/disp ... p?pid=2087

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Neben dem schmalen Wanderweg zum Gipfel geht es steil bergab

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Gerade noch rechtzeitig erreichen wir die nächste Fahrt der PB

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Eine Rodelbahn will am Ortsausgang auch noch getestet werden

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Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stopp in Heiligkreuz, um einen kurzen Blick auf den steilen Oehler-SL zu werfen. Bei der Anfahrt baut sich der Hang steil vor einem auf, aus der Nähe betrachtet verliert die Trasse dann ein wenig von ihrer Imposanz.

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Einige Zeit plante man hier, den SL durch einen Funischlitten zu ersetzen. Wie ich vom Besitzer im Winter erfuhr, ist die jedoch kein Thema mehr. So lange also, wie es in diesem Winter der Fall war, genug Schnee liegt, wird der Skilift auch weiterhin in Betrieb sein.

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Die Talstation steht leider auf Privatgrund in einem Garten

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Schweizer Idyll


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