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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018, 18:21 
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Lumnezia Mundaun Obersaxen // 3.-10. März 2018 // süper week

Ich lasse nicht locker - auch wenn viele sich hier im Sommerschi-Forum denken - gähn, jetzt kommt der alte Schwede erneut mit seinem 1000. Bericht aus Obersaxen...

Ja, ich haue feste druff - und bringe wiederum eine Repo drüber. Dieses Gebiet wird ------- mir zumindest ------- nie langweilig. Au contraire! Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Ausserordentlich war nicht zuletzt, dass die oft geschlossenen Talabfahrten nach Lumbrein, Vignogn, Morissen, Luven oder Flond auf "grün" gestellt, bestens präpariert und genial zu befahren waren! Und man konnte auch wieder einmal nach Ilanz mit den Skiern runter. Vom Piz Mundaun nach Ilanz sind das immerhin knapp 1400 respektable Höhenmeter.

Nachdem wir vergangenes Jahr ziemlich Mühe hatten mit den diversen «Baustellen» in Sachen mangelhaftem oder lausigem Service in Obersaxen, so gestaltete sich unsere diesjährige traditionelle Wintersportwoche in der vorderen Surselva im Gegensatz zum letzten Jahr sehr erfreulich. Ausgedeutscht: Dank der hervorragenden Schneelage waren sämtliche 120 Pistenkilometer offen und teilweise bestens (!!!) präpariert. Vor allem letztgenannter Punkt war ja 2017 ein grosses Ärgernis. Wettertechnisch hatten wir insgesamt grosses Glück: 3 perfekte Tage mit Sonnenschein pur und Himmel blau, zwei anständige Tage mit einem Sonne-Wolken-Mix sowie ein Nebel- und Schneetag (15 bis 20 cm) waren mit dabei.


Folgt später mehr.

Hier einmal ein paar Eindrücke:

Was für ein schöner Berg: Piz Terri zuhinterst im Val Lumnezia:

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Kistenstöckli auf Brigelser Seite mit Hütte (etwas unterhalb rechts):

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Auch die grandiose Talabfahrt nach Vignogn war endlich wieder mal offen - sie war heuer ein Traum:

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Piz Mundaun mit 6KSB-Bergstation, Restaurant, Gipfel und im Hintergrund erkennt man die Stadt Chur:

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Eine der beiden schwarzen, steilen Pisten am Piz Mundaun. Diese waren in nahezu perfektem Zustand, ohne einen einzigen Stein: Hier die vom Tal aus betrachtet rechte Variante...

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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018, 18:49 
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Immer wieder ein Genuss! Danke Intermezzo, ich freue mich auf die nächsten Bilder...
Übrigens, dank Deiner Reportagen steht Lumnezia Obersaxen jetzt ganz hoch auf meiner Wunschliste (wobei ich es dorthin in dieser Saison wohl nicht schaffen werde). Besonders die verschiedenen Hintenrumtalabfahrten nach Lumbrein, Vignogn und Vella scheinen ja sehr lecker zu sein ...


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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018, 20:49 
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Danke, Kaliningrad.

Gib mir einfach Bescheid, falls Du tatsächlich mal hinfahren möchtest. Beste Zeit: Anfang März. Und ich gebe Dir Tipps.

Die Hintenrumabfahrten sind der Hammer, auch wenn man nachher das Postauto nehmen muss. Aber genau darin liegt der Kult-Charakter. So was gibt es nicht in allzu vielen Skigebieten. Mag mich auch täuschen.


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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018, 22:09 
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Auch von mir besten Dank für die Eindrücke.
Das sieht wirklich wunderbar aus. Ohne je dort gewesen zu sein könnte ich mir gut vorstellen, dass die selten offenen Pisten das Gebiet als besondere Orte nochmals aufwerten.


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BeitragVerfasst: So, 11.03.2018, 22:58 
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intermezzo hat geschrieben:
Die Hintenrumabfahrten sind der Hammer, auch wenn man nachher das Postauto nehmen muss. Aber genau darin liegt der Kult-Charakter. So was gibt es nicht in allzu vielen Skigebieten. Mag mich auch täuschen.

*räusper* Ischgl, sogar mit echtem Postauto *räusper* :lol: 8)

Nein, ich kann das absolut nachvollziehen!
Das ganze Skigebiet sieht in deinen Darstellungen auch nach wie vor sehr einladend aus, ist bei mir schon lange als Ziel vermerkt...


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 10:11 
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Schwoab hat geschrieben:
*räusper* Ischgl, sogar mit echtem Postauto *räusper*

Wenn dann Samnaun. Doppelräusper. :wink:


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 10:44 
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3303 hat geschrieben:
Ohne je dort gewesen zu sein könnte ich mir gut vorstellen, dass die selten offenen Pisten das Gebiet als besondere Orte nochmals aufwerten.


Ja, diese Pisten sind definitiv ein Highlight. Vor allem die genial trassierte Abfahrt nach Vignogn könnte ich immer wieder fahren. Diese Piste macht so viel Spass. Der grosse Nachteil ist natuerlich, dass man gut und gerne eine Stunde und mehr braucht, um diese (wie auch die übrigen "Postauto"-Pisten) zu wiederholen. Im Fall der Abfahrten nach Vignogn und Lumbrein beispielsweise muss man zuerst das Postauto bis nach Vella nehmen, dann ein paar Meter die Strasse zur Sesselbahn-Talstation laufen. Von dort geht es dann auf den Hitzeggen weiter, dann mit den Skiern runter nach Gischniga oder Kartitscha. Von dort rauf - entweder per Schlepper oder mit dem 3er-Sessel auf den Stein, dann wieder runter mit den Skiern nach Wali. Von dort mit der 6KSB auf den Sez Ner, wo man dann wieder nach Vignogn und Lumbrein runter fahren kann.

Bref: eine aufwändige Angelegenheit. Dafür sind diese Talabfahrts-Pisten leer, leer und nochmals leer.


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 11:10 
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Nur der guten Ordnung halber, weil es sich um eine neue Anlage handelt. Bis zu dieser Saison stand hier ein Garaventa-Schlepper, ebenfalls nichts besonderes: Bilder der mittlerweile bereits "berüchtigten" neuen 4KSB Misanenga-Untermatt. Berüchtigt deswegen, weil im Moment zumindest nur Skifahrer, nicht aber Fussgänger mit dieser brandneuen Anlage transportiert werden dürfen.

Stangenware-Design der Bergstation auf Untermatt - gefällt mir nicht:

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Talstation in Misanenga, vorläufig ausschliesslich für Skifahrer erlaubt:

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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 11:38 
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intermezzo hat geschrieben:
eine aufwändige Angelegenheit.


Spielt für mich überhaupt keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Die, die die Sellaronda vor vierzig Jahren gemacht haben, erzählen von Abenteuern, von denen man heute mit der engmaschigen Vernetzung und der kompletten Erschließung und Industrialisierung nur noch träumen kann. Eine Stunde für Postbus + etwas Fußmarsch ist eine Lappalie.


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 15:17 
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@Kaliningrad:

Na, dann bist Du - vor allem im Val Lumnezia - ja gut aufgehoben. Am besten würde ich die Abfahrten vor der Mittagspause machen, denn dann ist das Postauto einigermassen leer. Um die Mittagszeit rum (die Busse fahren nur einmal pro Stunde), so zwischen 12 und 14 Uhr, würde ich nicht empfehlen, weil dann Schulklassen die Postautos in Beschlag nehmen.

Noch was zum Skilift Sasolas: «Da soll mal einer draus kommen...» So dachte ich zumindest, als ich den altehrwürdigen Lift in dieser Saison zum ersten Mal wieder aufsuchte. Im Klartext: Am Sonntag, 4. März 2018, herrschte Prachtswetter vor. Klar also, dass das Obersaxener Skigebiet gut besucht war - gerade in einem Winter wie diesem, der bis jetzt zwar schneereich ist, andererseits aber auch mit wenigen sonnigen Tagen (nicht zuletzt an WE) bestückt war. Auch im Sasolas-Sektor waren an diesem Traum-Sonntag viele Skifahrer unterwegs. Unten an der Sasolas-Talstation dann aber wie erwartet eine grosse Schlange (10 Minuten Anstehzeit). Der Sasolas-Schlepper wäre bekanntlich von seiner Beförderungskapazität absolut in der Lage, deutlich mehr Personen auf den Berg zu befördern. Just an diesem Sonntag waren die Gehängeabstände aber nur eines ----- nämlich riesig. Ab Montag, als nur noch sehr wenige Leute im Skigebiet waren, hingen die ganze restliche Woche wieder deutlich mehr Gehänge. Das ist nicht nur in meinen Augen ein eindeutiges Indiz, den Sektor Sasolas so unattraktiv wie möglich zu machen. Stossend und schade, nach wie vor, das Ganze. So werden Gäste vergrault. Oder kann mir jemand schlüssig erklären, wieso man just dann wieder mehr Gehänge ans Seil hängt, wenn der Besucherandrang mau ist?

Offiziell wird ja die Kapazitätsreduktion immer wieder damit begründet, dass das Seil alt und die Gehänge in schlechtem Zustand sind. Dass grundsätzlich weniger Gehänge vorhanden sind, und das seit ein paar Saisons, ist ein Fakt.


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 16:29 
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^ Danke Intermezzo! Die Talabfahrten vor der Mittagspause zu machen würde auch bedeuten, dass man an der Sonnenseite fährt (da Süd-Ost Ausrichtung). Also mit ein Grund um Deinen Tipp zu befolgen.

Und eine 10-minütige Anstehzeit beim Sasolas-SL würde mich nur in die siebziger zurückversetzen, wäre also überhaupt kein Problem.


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 16:36 
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Nun, im Lugnez (oder korrekt eigentlich Val Lumnezia), also im Tal des Lichts hat man den ganzen Tag Sonne. Gut fürs Gemüt, weniger gut für den Schnee!


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 19:44 
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Zwischenfrage - wieso heißt der Postbus in der Schweiz eigentlich Postauto, wenn in der Schweiz Busse doch egtl. "Car" heißen, soweit ich das von Parkplätzen her gelernt hab? Also wieso dann nicht Postcar?

_________________
http://ski.inmontanis.info - http://blog.inmontanis.info
Neu: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2017-30.9.2018 (106 Tage, 73 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 20:48 
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starli hat geschrieben:
Zwischenfrage - wieso heißt der Postbus in der Schweiz eigentlich Postauto, wenn in der Schweiz Busse doch egtl. "Car" heißen, soweit ich das von Parkplätzen her gelernt hab? Also wieso dann nicht Postcar?


Gute Frage - nur: ich weiss es nicht. In der Schweiz käme es niemanden in den Sinn, von "Postcar" oder "Postbus" zu sprechen. Aber es stimmt schon: Den Begriff "Autocar" gibt es (wenn auch total antiquierter Begriff) in der deutschen Schweiz, dieser Ausdruck ist auch ein typischer Helvetismus... Kurzum: verzwickte Angelegenheit.


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BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2018, 22:20 
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Busse heissen auch ind er Schweiz Busse.
Ein Car ist sowas:
http://www.vinzee.ch/files/images/artik ... 12x277.jpg
Die Italiener nennen das Pullman, Private Busse meist für Charterfahrten oder Fernstrecken.

Ein Bus ist sowas:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... 0_8545.jpg
Meistens Private Firmen welche in öffentlichem Auftrag Nahverkehrsstrecken mit Fahrplanbetrieb bedienen.

Und dann gibts noch die quasistaatlichen Postautos, namensgebend ist die Firma zuzu: Postauto AG

Ahh ja in Deutschland hiess das Postauto auch mal Kraftpost. :lol:


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