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 Betreff des Beitrags: Juli 2018 cable, rails and coasters
BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 8:58 
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Juli 2018 cable, rails and coasters
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Eine Pendenz vom letzten Sommer, die Reise in den Norden unter dem Namen cable rails and coasters.

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Abfahrbereit 28.06.2018. Alles an Bord, Vom Gummiboot über Kühltasche bin hin zu Behelfsküche. Die nächsten 2 Wochen lässt es sich überleben.

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Los ging die Reise über San Bernardino, Pfänder, nach Deutschland. Richtung Ulm und Nürnberg. Dieser Teil der Reise war der schlechteste, nicht nur wegen dem Wetter. Der Verkehr war grauenhaft, viele Baustellen. Aggressive Autofahrer oder solche Assis wie der LKW hier der im Stau extra in der Mitte fährt damit keiner ihn überholen kann. Die ganze Strecke bis oberhalb Berlin kann man eigentlich abhacken und vergessen. Konnte kein einziges mal den Tempomat benutzen da immer nur am Gasgeben oder Bremsen. Übernachtet wurde in der Nähe von Nürnberg. Engelthal hiess das Kaff. Aber sonst kaum Bilder gemacht da einfach zu austauschbar.

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Ankunft auf Rügen mit seinen Kilometerlangen wunderschönen Alleen.

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Touristenmeile in Göhren.

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Zweiter Tag der Reise, die Insel Rügen. Übernachtet in Göhren im Inselhotel Göhren. Rügen hatte mir schon bei früheren Besuchen zugesagt. Wurde auch dieses mal nicht entäuscht. Es hat zwar seine Schwächen, aber alles in allem eine Wunderschöne Insel.

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Ostseebad Göhren

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Wie die meisten Ostseebäder auf Rügen hat auch Göhren eine Seebrücke, zwar ohne Schnickschnack wie in Binz, dafür etwas weniger überlaufen.

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Schiff von Binz nach Göhren. Wenn man eine Trainophobie hat auch eine Möglichkeit zwischen den Bädern hin und her zu fahren. Für mich aber leider nur zweite Wahl. :wink:

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Dafür hat Göhren eine Strandbahn, Der Schrägaufzug Göhren.

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Der Schrägaufzug von ABS (Doppelmayr) führt vom Ort Göhren, welcher etwas oberhalb des Strandes liegt hinunter zum Strand. OK man muss trotzdem noch 100m laufen.

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Hier sieht man die Strecke des Schräglifts besser.

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Die Fahrt ist kostenpflichtig. kostet 1 Euro für alle, ob Kind oder Erwachsener. Wenn der Automat Kaputt ist, schluckt dieser zwar das Geld, spuckt aber nur ein Zettel aus mit welchem man im Kurhaus sein 1 Euro zurück bekommt. Man darf aber dann hoch laufen. Was für ein beklopptes System.

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Der erste Abschnitt ist etwas steiler. Der Übergang erfolgt mit einem Niveauausgleich.

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Lustiger Lift wenn auch ziemlich Nutzlos.

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Trotzdem fährt das Ding den ganzen Tag hoch und runter.

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Die Hauptattraktion auf Rügen ist aber sicher der rasende Roland, zumindest für alle welche etwas mit Eisenbahnen anfangen können.

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Beim rasenden Roland, eigentlich Rügensche Kleinbahn, handelt es sich um eine Schmalspurbahn mit Dampfbetrieb zwischen Göhren und Lauterbach.

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Die Spurweite beträgt 750mm. Gefahren wird von Morgend um 8 bis Abends um 22 im Stundentackt mit 3 Zügen unter Dampf.

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Das heisst, auf Rügen wird Plandampf gefahren. Also nicht nur Museumsbetrieb alle paar Jubeljahre an einem Sonntag ein Zug, sondern Tagaus und Tagein mit Dampf.

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Der östliche Teil der Strecke verbindet die Ostseebäder Göhren, Baabe, Selin und Binz miteinander. Hier ist der touristischte Abschnitt von Rügen.

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Zwischen Baabe und Selin.

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Die Hauptlast bearbeiten heute die Neubauloks der Baureihe 9977–79. Diese Dampfloks wurden zwischen 1952 und 1956 durch VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg gebaut, also für Dampfloks relativ modern.

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Die Bahn fährt zwar in alle Küstenorte, fährt danach aber schön brav geschützt im Hinterland.

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Tolle Stimmung im Laubwald.

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Gemütliche romantische Fahrt durch den Laubwald bei Garftitz

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Ab Binz fährt der Zug nur noch im 2 Stunden Takt weiter nach Putbus.

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Gemächlich zuckelt das Maschinchen mit 30km/h über Kornfelder und durch Buchenwälder richtung Puttbus

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Keilbahnromantik wie man sie in Deutschland heute leider nur noch im Bereich der ehem. DDR antrifft.

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Im Putbus wartet eine weitere Besonderheit. Ein Dreischienenabschnitt. Denn In Putbus trifft die Rügensche Bäderbahn wie die Rügensche Kleinbahn heute heisst, auf die Normalspurige Bahnlinie Berge-Putbus-Lauterbach.

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Hier trifft der Dieseltriebwagen welcher als Zubringer zur Rügensche Bäderbahn fungiert, auf normaler Spur ein.

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Seit 1999 kann die Rügensche Bäderbahn in Schmalspur, wie auch die Normalspurige Eisenbahn nach Bergen auf Rügen den Abschnitt nach Lauterbach Nutzen. Hier der Bahnhof von Lauterbach Mole. Schiffsanlegestelle und Endpunkt.

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Da es sich bei der Enstation um einen Sackbahnhof ohne Umfahrungsmöglichkeit handelt, muss der Zug rückwärts weider bis zur nächsten Ausweichemöglichkeit zurück.
Da es sich aber nicht um Wendezüge handelt, wird ab Puttbus der Zug als Sandwitch geführt und eine zweite Lok zur Rückfahrt angehängt. Hier übernimmt diese Aufgabe die frisch revidierte Lenz-Typ M aus dem Jahre 1913.

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Dahinter im Schlepptau die 99 1781 welche demnächst nach Meiningen in die Revision muss. Normalerseise übernimmt hier die Rückführungsaufgabe eine Diesellok. Die DB-Baureihe V51. Dank dem Bahnhofsfest in Putbus war aber die Lenz noch angeheizt. Mir solls rechts ein.

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Auf der gleichen Strecke abwechselnd mit dem Dampflok fährt auch dieser Stadler Regio-Shuttle, Baureihe 650. Lustig, mit der dritten Schiene sieht das Gleis aus wie ein altes Modelleinsenabhngleis von Märklin.

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Regio-Shuttle, Baureihe 650 der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn welche nicht nur diese Strecke nach Bergen sondern auch die RüBB seid 2007 betreibt.

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Putbus war ziemlich ausgestorben einzig das Haus auf dem Kopf war gut besucht.

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In Putbus wird die Lok abgehängt und umfährt den Zug um danach frisch aufbereitet mit Kohle und Wasser, in die andere Richtung wieder Richtung Binz und Göhren loszudampfen.
Zwischenzeitlich kann man auf dem Bahnhof Putbus umsehen. Hier die für eine Extrafahrt angeheizte Heeresfeldbahnlok HF 110 C.

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Die kleine Pummelige Schlepptenderlok von Henschel. Kommt praktisch nur für Sonderfahrten zum Einsatz.

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Dann steht hier noch eine normalspurige aufgemöbelte V60 der Press welche als Rangierlok fungiert.
Ursprünglich ging die Strecke von Putbus noch weiter bis nach Altefähr am Strelasund. Wurde leider 1967 eingestellt da der Güterverkehr eingestellt wurde. Puttbus Göhren überlebte weil die Bahn auch viele Touristen befördert.

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Der Triebwagen löst den Dampfzug auf der Strecke Putbus-Lauterbach ab.

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Zurück im offenen Panoramawagen. Der Renner schlechthin auf der RüBB.

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Zurück gehts zwischen Posewald und Seelviz

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Seelviz Station. Toller Fotostandort. Gleichzeitig auch der Scheitelpunkt der Strecke.

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Danach gehts abwärts Richtung Binz Hier die Kreuzung mit der B 196 bei Serams

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Einfahrt unter gebimmel in Binz.

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Ausfahrt Selin Ost Richtung Göhren

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Zwischen Baabe und Göhren ca Höhe Philippshagen

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Weiter östlich als Göhrend wirds dann ruhiger.

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Hier Klein Zicker östlich Thiessov

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OK die Rails haben wir schon. Fehlen noch die Cable und die Coaster. Bei der Fahrz wischen Rasendem Roland und den schönen Laubwäldern entdeckte ich das Schild "Skilift". Was mich zu einer Vollbremsung verleiten liess.

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Allerdings versteht man auf Rügen unter Skilift sowas hier. Ein Wasserskilift der Firma Rixen. Der Cable Park Rügen in Zirkov

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Ziemlich flotter Skilift der hier in einer art Baggersee seine runden Dreht.

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Leider scheiterte nicht nur dieser Skifahrer sondern auch mein Vorhaben eine runde auf dem Ding zu drehen am kurzen Zeitfenster zwischen zwei Dampfzügen :wink:

Wird weiter geführt.


Zuletzt geändert von ATV am So, 14.04.2019, 12:00, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 11:32 
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ATV hat geschrieben:
Aggressive Autofahrer oder solche Assis wie der LKW hier der im Stau extra in der Mitte fährt damit keiner ihn überholen kann. Die ganze Strecke bis oberhalb Berlin kann man eigentlich abhacken und vergessen. Konnte kein einziges mal den Tempomat benutzen da immer nur am Gasgeben oder Bremsen.

Tatsächlich ist das Aggressionsniveau auf deutschen Autobahnen unerreicht, wage ich mal zu behaupten. Und das nicht nur durch einheimische Fahrer, wie man z.B. schön auf den grenznahen Autobahnen sehen kann. Ein Tempolimit ist einfach mehr als überfällig. Zusätzlich die verbindlichen Assistenzsysteme und schon hat sich das Auffahren-Lichthupe-Wegdrängen-Spielchen größtenteils erledigt.

Der LKW-Verkehr ist sowieso außer Kontrolle. Die Fahrer geben ganz offen zu, dass D ein quasi-rechtsfreier Raum ist, weil die Strafen im Vergleich niedrig sind und sehr selten kontrolliert wird.


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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 11:54 
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Gut vielleicht etwas schlechter Zeitpunkt aktuell, denn die Autobahnen in DE sind mittlerweile in einem bemitleidenswerten Zustand und daher nur noch eine einzige Baustelle, zumindest alles unterhalb Berlin. Mit freier Tempolimite war da nichts zu machen. Grösstenteil einspurig mit Gegenverkehr usw. Grauenhaft.
Ich würd mich jetzt nicht als Schleicher bezeichnen und oberhalb Berlin bis nach Stralsund hab ich auch bis auf Tempo 200 aufgedreht, was das Maximum ist beim Octavia. Trotzdem am Schluss die Abrechnung. Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen Bregenz und Stralsund 68km/h. :shock:
Also sprich ich bin durchschnittlich durch ganz Deutschland mit 68km/h gefahren und das trotz offener Geschwindigkeitsbegrenzung. Ich vergleich dazu lag die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen Lugano und Bregenz bei 86km/h trotzt Halbautobahn, 80er Limite und Feierabendverkehr. Kurz es bringt gar nichts, eher sogar noch das Gegenteil.
Aber ab jetzt wirds nur noch schön. Bis auf die Heimreise. Drum hört der Bericht dann bei Flensburg auf. :lol: Der letzte Tag war nur noch Rush.


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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 11:57 
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Ich liefere vorweg mal die Videos zum entsprechenden ersten Teil nach:





Nicht vergessen Sound aufdrehen.


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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 12:47 
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ATV hat geschrieben:
Kurz es bringt gar nichts, eher sogar noch das Gegenteil.

Ein oft gehörtes Argument der Gegner des Tempolimits (neben: warum darf ich auf einer freien Spur keine 300 fahren, ich schlafe bei 120 sofort ein, es gibt viel mehr Tote auf Landstraßen, aber der Polo davon fährt nicht ganz rechts, usw.), das aber leider viel zu kurz greift. Warum gibt es dann in der Schweiz eine Tempolimit, bei euch sind die Autobahnen doch kaum für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt (oft nur zweispurig, dazu relativ kurvig). Und wie du schon sagst, du bist auch 200 km/h gefahren. Deswegen macht der Durchschnitt auch so wenig Sinn, weil eben doch viele schneller fahren (siehe die Verteilung im zweiten Bild, hier ist es ein Drittel: https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-02/ ... er-verkehr).

Unsere Autobahnen sind in einem bemitleidenswerten Zustand? Kannst du konkrete Beispiele verteilt über die ganze Republik nennen (als Starthilfe: ja, die A 7 ist v.a. im Süden abschnittsweise wirklich in einem üblen Zustand)? Es wird im Moment sehr viel gebaut, das ist korrekt. Aber oftmals wird mehr ausgebaut als modernisiert, weil doch der Fahrbahnzustand sehr gut ist (viele Brücken ausgenommen).


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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 14:28 
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Auch die Deutschen Autobahnen sind für so hohe Geschwindigkeiten nicht ausgelegt.
Schlechte Autobahnen:
Uff da fragst du mich. Negativ aufgefallen ist mir vor allem zwischen Memmingen und Ulm, dann um Nürnberg rum. Weiter vor um Berlin rum ganz übel. Fast 2h in der stehenden Kolone.
Zurück dann ab Fulda bis Basel sicher 6 Baustellen bei welchen von 3 auf 2 Spuren oder sogar von 2 auf eine Spur reduziert wurde.

Gibs doch zu, du willst nur, dass auch der Autobahnabschnitt in DE in den Bericht kommt:

Bitte noch ein paar Bilder Teilweis kam man sich schon so vor wie beim Brettspiel: Mühle. :lol: :
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So uns jetzt können wir dann die Fähre nehmen und uns schöneren Dingen widmen als Deutschen Autobahnen.


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BeitragVerfasst: So, 14.04.2019, 17:46 
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So nach dem Exkurs auf Deutschlands Autobahnen gehts weiter mit der Reise.
Teil 2 Schweden

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Fährhafen Mukran auf Rügen. Ab hier gehts per Fähre in Richtung Schweden. Der Fährhafen war eines der letzten Grossprojekte der DDR. Er sollte es ermöglichen, unabhängig von Polen, Verbindung zum Mutterland des Sozialismus herzustellen. Geblieben ist eine riesige eigentlich überdimensionierte Anlage.

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Im Hafen von Mukran stehen schier Enlose Reihen ausgedienter Elektroloks. Teilweise moderne Thyristorloks aus DDR Produktion, teilweise auch ältere DB Maschinen. Interessant, in Mukran gibt es eine grössere Eisenbahnanlage in russischer Breitspur unkl. Extra dafür gebauten Dieselloks. Damit ist Rügen wohl die einzige Insel welche neben 3 Spurweiten (Ich weis Isle of man hat auch deren 3) auch neben Normalspur Schmalspur sowie Breitspur besitzt.

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Auch ein Holzroller steht am Bahnsteig.

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Auffahrt in die Fähre Sassnitz nach Trelleborg mit dder ehemaligen Eisenbahnfähre FS Sassnitz, der Stenaline. Kurios, das Schiff wurde ursprünglich in Dänemark gebaut, also im Westen. Kam 1988 zur Reichsbahn in die DDR.

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Im Innern der Sassnitz. Das Untergeschoss hat noch Gleise drin. Allerdings wurde die Bugklappe verschlossen. Das als Reaktion auf das Unglück der Estonio. Die Autos müssen das Schiff Seitlich wieder verlassen. Was ziemlich umständliches parken erfordert und mehr Zeit in Anspruch nimmt.

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Auf der 4h Überfahrt.

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Kreuzung mit einem anderen Fährschiff auf der recht stark befahrenen Route.

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Schweden ist erreicht. Nun kann man 2 Gänge runter Schalten. Es läuft alles etwas halb so angespannt. George aktivieren 120km eingeben, zurücklehnen und die Fahrt geniessen.

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Das Tagesziel, eine Ortschaft mit dem lustigen Namen Strömsnäsbruk.
Der Ort liegt in der Provinz Småland und ist der Hauptort von Markaryd. Ziemlich verlassene Gegend.

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Am späten Nachmittag erreichten wir Strömsnäsbruk. Sah auf der Karte nach einem Hauptort aus. In Wirklichkeit war es nicht weiter als eine Ansammlung an Häusern um eine verlassene Papierfabrik mit einer Tankstelle an einer Autobahnausfahrt.

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Übernachtet in einem Western B&B auf einer Ranch im Nirgendwo. Bin ich John Wayne oder sind sie das?

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In der Nähe gab es noch ein paar Nette Moorseen. Liessen wir uns nicht entgehen. Das Wasser war mit ca 24 Grad angenehm warm.

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Zwischen 1887 und 1970 gab es die Skåne-Smålands Järnväg. Eine Privatbahn hauptsächlich für den Holztransport. Dazu noch schmalspurige Waldbahnen wie diese hier auf dem Bild.

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Von der grossen Eisenbahnzeit in Schwedens Provinz zeugt heute noch der grosse Lokschuppen in Strömsnäsbruk. Hier fuhr 1989 der letzte planmässige Zug. Danach gabs bis 2000 noch sporadischen Güterverkehr.

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Seither wird der kastrierte Rest der Strecke von der Museumsbahn SSJF betrieben. Auf einem Teil der Strecke mit Fahrradtraisinen, auf dem Rest nach Timsfors mit Dieseltriebwagen

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Einer der Triebwagen, bzw der Steuerwagen steht im Bahnhof von Strömsnäsbruk. Gefahren wird mit Scania Dieseltrioebwagen Typ Y7 aus den 50er Jahren.
Mehr Infos auf: https://ssjf.nu/

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Weiter geht die Reise Richtung Stockholm. Kurz davor aber wieder Richtung Süden in die Schären zum Ziel der Reise. Vorher aber noch das Highlight, der Untermeertunnel auf die Insel Muskö

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Ankunft in Havsbad auf der Insel Muskö. Endpunkt der Reise.

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Ziemlich ruhiger Flecken Erde die Insel Muskö. Ihre kuriose erschliessung hat sie der Armee zu verdanken, welche auf der Insel einen grossen unterirdischen Marinehafen baute.

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Vor dem Bau des Tunnels in den50er Jahren gab es auf der Insel schon Strassenverkehr inkl. Bus. Damals aber per Fähre. Hier der verwaiste Anleger mit dem einzigen Restaurant auf der Insel.

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Lustig anzusehen, der Rehbock greift den Fuchs an und dieser muss reissaus nehmen.

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Nicht ganz Mitternachtssonne. Aber es ist schon verdammt lang hell. :lol:

Wird weiter geführt. Und ja es kommen noch ein paar Lifte!


Zuletzt geändert von ATV am Mi, 17.04.2019, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di, 16.04.2019, 21:21 
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Mir gefällt das Design des Schrägliftes zum Strand sehr gut. Die Kabinen wirken, im Gegensatz zu vielen anderen Typen, hier doch einigermassen windschnittig :)
Daneben finde ich deine Bahnbilder von Rügen unglaublich gut gelungen.


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BeitragVerfasst: Mi, 17.04.2019, 18:31 
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ATV hat geschrieben:
Und ja es kommen noch ein paar Lifte!

Wird auch langsam Zeit! :twisted:


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BeitragVerfasst: Mi, 17.04.2019, 20:11 
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Na wer wollte Autobahnen sehen?


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BeitragVerfasst: Mi, 17.04.2019, 22:24 
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Ja schön mal nen Bericht aus meiner Heimat :D

Und der Schrägaufzug in Göhren ist leider ne peinliche Geschichte, bis der einigermassen lief , vergingen Jahre....Technikprobleme :roll:

Und deutsche Autobahnen - eigenes Thema.
Nicht vergessen sollte man , dass Deutschland Transitland Nr. 1 in Europa ist, alles was von Ost nach West und Nord nach Süd und umgekehrt irgendwo hin will, fährt durch, und das kostenlos....

_________________
Grüße von der Insel ! Bild
Urlaub am Meer - hier


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BeitragVerfasst: Do, 18.04.2019, 5:44 
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Eine DR 250 als moderne Lok zu bezeichnen halte ich für gewagt.


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BeitragVerfasst: Mi, 24.04.2019, 17:54 
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Die Deutschland-Durchfahrung nervt mich auch jedesmal, aber Ibk-Rostock ging am 12.4.2019 (Abfahrt in Innsbruck 12 Uhr) echt problemlos, kein Stau ab München, ich konnte fast durchgehend meine 110-120 km/h mit Tempomat fahren. Das Zurückfahren (von Dänemark) gestern jedoch mit 2 Staus à 30 und 60 Minuten war weniger entspannend...

Bist du in Schweden zufällig auch eine Seilfähre gefahren? Das wollt ich ja mal machen, aber irgendwie liegt da nichts auf dem Weg oder hab keine Zeit, diesmal auch gar nicht aufgepasst ...

_________________
http://ski.inmontanis.info - http://blog.inmontanis.info
Neu: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2018-30.9.2019 (121 Tage, 73 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Mi, 24.04.2019, 19:35 
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starli hat geschrieben:
Bist du in Schweden zufällig auch eine Seilfähre gefahren? Das wollt ich ja mal machen, aber irgendwie liegt da nichts auf dem Weg oder hab keine Zeit, diesmal auch gar nicht aufgepasst ...

Leider nein, war zwar an einer, die war aber nicht in Betrieb. :( Kommt noch. Sorry.


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BeitragVerfasst: So, 28.04.2019, 14:22 
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So jetzt gehts weiter.
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Bahnhof Ösmo.

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Um von den Inseln im Schärengarten rund um Stockholm nach Stockholm zu kommen, kann man entweder mit dem Auto in die Stadt fahren Citymaut zahlen und für 25 Euro ein Parkhaus suchen, oder für 4.50 Euro den Pendeltåg nehmen und damit direkt ins Centrum fahren. Pendeltåg heisst so viel wie Pendelzug und ist sowas wie eine Überland Stadtbahn. Sie Verkehrt auf 4 Linien von Stockholm ausgehend nach Norden und Süden. Hier ab Bahnhof Ösmo der Linie J43 nach Nynäshamn. In rund 45min ist man vom Schärengarten mitten in der Stadt.

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Stockholm City Tiefbahnhof. Da Stockholm auf vielen Hügeln gebaut ist, liegt dieser Bahnhof relativ weit unter der Erde.

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Rolltreppe in den Tiefbahnhof. Der Pendeltåg würde von hier weiter nach Upsala fahren.

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Stockholm Zentrum. Auf nach Insel Djurgården wo die erste Seilbahn wartet. :wink:

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Stockholm besitzt auch eine Strassenbahn, wobei der Name Strassenbahn leider etwas übertrieben ist. Das Tramnetz besteht seid 1967 nur noch auch einem Flickenteppich von Inselstrecken die nicht mehr miteinander Verbunden sind. Grund war die Umstellung von Links auf Rechtsverkehr am 29. September 1967. Dieser Umstellung wurde genutzt um die nervige Strassenbahn auch gleich einzustellen um den Autos mehr Platz zu bieten. Übrig geblieben sind die Strecken die nicht auf der Strassen fuhren.

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Auch hier fährt die SL. Die Linie 7 mit 3,5km Länge etwa so lange wie die Liliputbahn im Prater startet irgendwo im Nirgendwo und endet beim Djurgården. Absolut sinnlose Sache.

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Gefahren wird mit Zweirichtungsfahrzeugen Flexity Classic von Bombardier die man sich von der Spårvägar Norrköping ausgeliehen hat.

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Teilweise fahren aber auch ältere Fahrzeuge

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Strassenbahnmässig ist Stockholm leider entäuschend.

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Dafür gibts auf den Skansen eine kleine schweizer Standseilbahn.

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Die Skansens bergbana wurde 1897 anlässlich der Allmänna konst- och industriutställningen Ausstellung eröffnet. Gebaut hat die damals nur gerade 100m lange BAhn die Firma Von Roll.

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Die Bahn lief bis 1959 und wurde dann eingestellt.

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Seid 1973 ist nun die neue Bahn in Betrieb. Dabei wurde die Strecke um rund 100m nach oben verlängert, so dass die BAhn nun auf eine stolze Länge von 196m kommt.

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Auch diese Standseilbahn lieferte wiederum Von Roll. Die Ausweiche befindet sich in etwa an der ehemaligen Bergstationd er kurzen Vorgängerbahn.

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Die Bahn dient als Eingang in das Freilichtmuseum Skansen. Ist sowas wie der Ballenberg auf Schwedisch. Nein ohne Ikea.

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Dank ihrer Kürze kann man die ganze Bahn bequem von oben bin unten anschauen und entlang des Trasses ablaufen.

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Klassische automatische Ausweiche System Abt.

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Unterer steilerer Teil der Strecke.

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Kurz vor der Talstation welche übrigens wie auch die Bergstation ohne Dach ist.

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Zoom vom Skansen nach Gröna Lund

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Nun kommen wir zud en etsten Coastern. Hier die Vilda Musen, eine Achterbahn Typ Wilde Maus von Gerstlauer. Die Bahn wurde in die schon vorher bestehende Achterbahn Jetline hineingestrickt.

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Vilda Musen von aussen. Allgemein sind die Achterbahnen im Gröna Lund jetzt eher was für Familien.

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Der Klassiker in Gröna Lund ist die Stahlachterbahn Jetline. Die Bahn wurde 1988 von BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke gebaut. Planer war Ingenieurbüro Stengel GmbH. Die Bahn sieht zwar auch wie Schwarzkopf, die Firma gabs aber 1988 nicht mehr. Kurios ist, dass der Lifthill mit Förderkette bei dieser Bahn in einer Kurve verläuft.

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Sieht auch wie Schwarzkopf, Fährt sich wie Schwarzkopf. Netter Klassiker.

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Die Bahnen sind aus Platzgründen alle ineinander verschachtelt.

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Weiter gibt es im Gröna Lund noch die Achterbahn Twister. Diese Holzachterbahn von der Firma The Gravity Group schlängelt sich auch noch zwischen den anderen Achterbahnen und Fressbuden hindurch. Zwar nur 15m hoch und 400m lang aber ganz Nett und verschlungen trassiert.

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Eher langweilig, die Suspended Family Coaster "Kvasten" von Vekoma.

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Ebenfalls eher für die Kleinen ist die Nyckelpigan, eine Maikäferachterbahn von Zierer aus dem Jahre 1976

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Zum Schluss noch die Insane, eine Zac-Spin Rollercoaster von Intamin. Ich mag die 4D Dinger nicht. Da wird mir schlecht.

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Blick von der Fähre auf Gröna Lund. Nichts weltbewegendes der Park.

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Die Fähre Djurgården führt zurück in die City. So erspart man sich die nervige Strassenbahn bei welcher man nur noch Tickets per Handy kaufen kann. So ein Schwachsinn.

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Ein schönes Feuerschiff steht noch im Hafen.

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Schwedisches Nationalgericht mal nicht von Ikea.

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Katarinahissen. Leider LSAP

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Der freistehende Aufzug wurde 1881 gebaut und Verband den Slussplatz mit dem höhergelegenen Mosebacken.

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Der Betrieb des Liftes wurde leider 2011 eingestellt. Man kommt aber auch da hinauf indem man den Lift im angrenzenden Gebäude nimmt.

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Blick in den Hafen. Sorry Handybild. Der Akku war leer.

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Nochmals Katarinahissen. Eventuell am 2022 wieder mit Lift.

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Stockholm City.

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Pendeltåg bei Ösmo


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