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 Betreff des Beitrags: Jahreswechsel 2016/17 (24.12.-8.1.)
BeitragVerfasst: Mi, 28.12.2016, 12:42 
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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 1 Teil 1: Sa, 24.12.2016 - Frabosa

Netterweise gab es (statt im Balkan, Appennin und Etna, wie erst vorhergesagt) diese Woche in meiner Lieblingsalpengegend, also im westlichen und südlichen Piemont, bis zu 1m Neuschnee mit Schneefallgrenze bis in die Ebene. Somit sollte viel aufgehen, wenn auch manches Skigebiet erst am 26. - und hier und da war eben noch nicht ganz klar was genau aufgehen wird.

Angedacht für das heuer mit 3 Tagen sehr kurze Weihnachtswochenende war Pontechianale, Frabosa/Mondole und evtl. Lurisia oder San Giacomo. Da auf dem Weg dort hin wg. Schneemangel weiterhin nichts brauchbares offen hat, musste ich also wieder früh weg. Damit das leichter geht, bin ich die letzten 2 Tage wieder jeweils ca. 2 bzw. 4 Stunden früher aufgestanden und entsprechend früher ins Bett, so dass ich gestern 6 Stunden früher hätte gehen können. Also um 19 Uhr, bzw. 18:40. Da hatte ich mir dann erst noch überlegt, doch nicht Pontechianale zu fahren, sondern einfach die 3 Tage jetzt in den Alpi Mondovi zu bleiben und dann nächstes WE die 3 Tage im Bereich Turin. Blöderweise bin ich nach dem ersten Wegdösen aus irgendeinem Grund wieder aufgewacht, so dass das richtige einschlafen nicht so einfach war. Wecker hatte ich auf 1:15 Uhr gestellt lassen.

Ca. eine halbe Stunde später kam ich dann aus dem Haus. Zuvor hab ich aber noch kurz die Öffnungsstati gecheckt, denn ich wusste noch nicht, ob ich San Giacomo oder Frabosa fahren sollte. San Giacomo meldete Vollbetrieb mit allen Abfahrten. Frabosa im Prinzip auch, aber die Webcam zeigte gestern Abend noch keinerlei Pistenpräparierung im unteren Bereich des ESL. Heute morgen dann auf der Homepage auf der Öffnungsinfo aber auch nochmal 8/8 Lifte und 12/12 Abfahrten gelesen. Da ich außerdem zeitig genug dran war, so dachte ich, würde ich heute eben dann nur einen Tag am ESL bleiben und morgen den restlichen Teil des Mondole-Skigebiets, speziell Artesina, besuchen. Ist ja auch ganz nett. Zumal der alte Leitner-SL wieder nicht ersetzt wurde ;-) Außerdem sollte man das besser noch die Tage besuchen, nächstes oder übernächstes WE würde es da sicherlich sehr voll werden.

Streckenvarianten gab es natürlich wieder einige, die Brenner-Variante aufgrund der höchsten Mautkosten natürlich gleich mal weg, blieben noch 3, Angaben lt. Routenplaner inkl. Arlbergpass:
Via Schweiz, Bernardino, Varese, Turin (655km, 7:10, 24,35 IT-Maut)
Via Schweiz, Bernardino, Mailand, Alba (637km, 7:20, 16,50 IT-Maut)
Via Schweiz, Moritz/Maloja, Mailand, Alba (580km, 7:40, 13,- IT-Maut bzw. 11,30)

Mein Navi rechnet für alle Varianten aber etwas mehr Zeit.

Das ist dann genau das, was ich schon letztes/vorletztes Jahr festgestellt hatte: Für die Südalpen braucht man keine schweizer Vignette, da man genauso gut via Maloja fahren kann. Aber heute hab ich mal die Bernardino-Alba-Variante ausprobiert. Ging auch ganz gut. Um 6:30 war ich bei Mailand, um 9:15 dann in Frabosa.

Dort kaufte ich mir also ausnahmsweise eine 2-Tageskarte, kostete 62,- € (also 31,- pro Tag, statt 33,- für eine) und blieb den ganzen Tag im Moro-Sektor mit dem Marchisio-ESL und der Graffer-DSB zwischendrin. Es waren tatsächlich alle Abfahrten am ESL geöffnet, was für Weihnachten schon eher ungewöhnlich ist. Noch nicht präpariert und nicht offen waren allerdings die Verbindungsskiwege von und zu dem linken Skigebietsteil (außer der ganz oben vom ESL aus rüber). Und leider, leider, war der Schnee wieder nicht so gut wie erwartet. Anscheinend war es die letzten Tage nach dem Schneefall nochmal etwas wärmer (und/oder es hatte mit zu viel Sturm geschneit), denn offpiste war das alles andere als Pulver. Sogar eine leichte Harschschicht war stellenweise drauf. Und in den unteren Bereichen waren die Pisten teils sehr knollig. Ein weiterer Nachteil: es ist sehr schattig jetzt zu Weihnachten. Wobei die Sonne heut eh nicht so ungestört schien.

Nach der ersten Abfahrt hab ich somit nochmals den nervigen, steilen Fußweg zum Auto gemacht und die Allmountains mit den Racecarvern ausgetauscht. Zudem meinen Rucksack etwas entleert, da das mit dem ESL-Fahren und dem schweren Rucksack doch nochmal eine Spur müßiger ist.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Monte Moro vom Tal aus

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^ Parkplatz und Monte-Moro-ESL

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^ Viel Sonne hat man im ESL zu Weihnachten nicht

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^ ESL-Pano

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^ Die linke der beiden rechten Abfahrten am ESL

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^ Linke Abfahrt am ESL

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^ DSB und ESL

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^ Monte-Moro-Pano mit ESL-Abfahrt

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^ Start der rechten Abfahrten am ESL

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^ Rechte Abfahrten am ESL / Abzweigung

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^ ESL-Pano

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^ Monte Moro; links der obere Skiweg zu den linken DSBs, rechts die Straße von Prato Nevoso

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^ ESL-Abfahrt mit Blick nach Cuneo und zum Monviso

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^ Zoom nach Turin (ganz hinten im Dunst) und Matterhon (der schwarze Gipfel rechts der Bildmitte)

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^ Monte-Moro-Pano

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^ Die beiden rechten Abfahrten am ESL (Schneise links und rechts zu sehen)

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^ Zoom Talstation Ex-SL Lusera (nicht das Haus hinten, sondern weiter vorne), der fehlt mir in diesem Bereich nach wie vor sehr.

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^ Pistenzustand um 15:25 Uhr ;-)

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^ Skiwege der linken Abfahrt am ESL

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^ Abgesehen vom derzeit geschlossenen Skigebiet Garessio scheint man hinter dem Pass das Meer zu sehen.

Vormittags bin ich kurz ins Restaurant an der Talstation und hab mir ein günstiges Pizza- bzw. besser gesagt Focaccia-Stück um 2,- (!) € und ein Schoko-Croissant um 1,- € gekauft. Nachmittags noch oben an der Bergstation rein, da gabs netterweise ein Salsiccia-Panino - auch günstig um 3,50.

Im Tagesverlauf konte ich dann 7x den ESL und 3x die DSB fahren, sowie 1x den SL. Auf die letzte ESL-Fahrt verzichtete ich dann, da mir die Füße bzw. Beine durch das fußrasterlose Fahren eh schon weh taten. Lt. GPS hatte ich dann aber doch noch 50 km drauf - egtl. nicht schlecht für den heutigen Tag. Man fährt aber auch viel Skiwege am ESL.

Nachdem mein übliches Weihnachts-Hotel (Gelsi) auf booking.com keine HP mehr anbietet (sondern nur noch das Zmmer ohne Frühstück um 37,-, auch die nächsten beiden WE so) und ich befürchtet hatte, dass sie wg. mir abends nicht kochen werden (war sonst außer mir maximal noch ein weiterer Tisch belegt), hab ich mein Glück erst nach dem Skifahren im anderen Hotel mit dem guten Abendessen (Peso) probiert, das leider nach wie vor nicht auf booking.com ist. Zimmer hab ich auch problemlos für 2 Tage bekommen, aber das Restaurant ist heute und morgen Abend leider geschlossen. Hatte ich schon fast befürchtet, die Italiener gehen am 25. zu Mittag groß essen, da wird am 24. und 25. abends nicht viel los sein. Aber es soll genug Pizzerien in der Gegend geben, die zumindest heute offen haben sollten.

Bin dann in die nächste Pizzeria. Nun weiß ich zwar, dass man in normalen Restaurants in Italien vor 19 Uhr nichts bekommt. Pizzerien dagegen haben schon oft ab 18:30 oder 18 Uhr was. In dieser war es etwas kurioser, als ich um 18:45 da war. Es sind schon etliche Leute mit bestellten Pizzen rausgegangen. Ich sollte dann aber noch 10 Minuten warten. Soll mir ja recht sein, aber wieso an der bar? Wieso darf ich mich nicht schon hinsetzen und die Karte 10 Minuten lang studieren? Muss man nicht verstehen. Bin dann in den Supermarkt nebendran und hab ein paar Naschsachen gekauft. Nachdem 4 oder 5 Bedienungen in der Pizzeria waren (die die ganze zeit miteinander geschnattert haben), geh ich mal davon aus, dass hier doch noch einiges los sein wird heute Abend. Die Bestellung wurde dann jedenfalls schnell ausgegeben - das riesige Restaurant war ja auch noch fast komplett leer.

Da ich bereits Salsiccia-Panino heute hatte, nahm ich eine Pizza mit irgendeiner Trüffelcreme und Spiegelei, die 7,50 € kostete. Was mich dann ausnahmsweise nicht wirklich satt machte und daher noch ein Tiramisu um 4,- € folgte. Die 0,75l San Pellegrino Flasche war mit 1,- günstig, das Gedeck mit 1,- kam dazu.

Morgen werd ich dann gleich an den linken DSBs parken und den ESL nicht fahren, vielleicht komm ich im Feb/März nochmal her. Am Montag dann je nach Öffnungsstatus entweder Lurisia oder San Giacomo. Obwohl ich letztes Jahr ja meinte, dass ich San Giacomo dieses Jahr mal auslassen sollte. In St. Gree ist der neue SL auch noch nicht fertig, vielleicht im Laufe der Saison, das will ich noch abwarten. Garessio geht heuer wieder gar nichts. Bliebe noch Argentera, die haben nun auch bestätigt, dass die DSB und der obere SL offen ist. Wäre aber etwas länger anzufahren und auch für den Heimweg nicht so gut gelegen. Evtl. was für das übernächste WE in Kombination mit Frankreich, je nachdem wo es mich wetter- und schneemäßig dann hinverschlägt.

(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 29.12.2016, 18:46 
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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 1 Teil 2: So, 25.12.2016 - Mondolé (Frabosa - Prato Nevoso - Artesina)

Der Morgen fing schon mal interessant an - mit zwei Asseln oder sonstigen Käfern im Zimmer. Im Gegensatz zum letzten Hotel vor zwei Wochen aber nicht tot, sondern lebendig. Und im Vorhang war auch noch mindestens eine. Da werd ich mal für die nächste Nacht ein anderes Zimmer haben wollen..

Obwohl der Hausherr gestern sagte, Frühstück um 7:30/8:00, war sowohl um 7:40 wie auch um 8:00 noch tote Hose. Erst nach 8:05 war jemand da. Auf meine Beschwerde hin wg. der Viecher meinte er, dass das heuer im ganzen Piemont eine Plage war, im Sommer an den Außenwänden und jetzt wo es kalt ist, verzogen sie sich ins Innere. Erklärt dann jedenfalls auch die Beobachtung vor 2 Wochen in dem anderen Hotel. Er nannte sie cimici, was übersetzt wohl Wanze heißt und sich im Italienischen viel niedlicher anhört. Allerdings - wie ich später gegoogelt hab - waren das keine Bettwanzen oder so, sondern schon eher Pflanzen-Wanzen.

Leicht verspätet war ich somit an der DSB in Frabosa, es war heute sogar noch leerer, als ich für den ersten Weihnachsttag erwartet hätte. Da ich letztes Jahr den Prato-Nevoso-Teil ausließ und heute so wenig los war, bin ich auch dort fast alle geöffneten Pisten gefahren. Auch in Artesina fuhr ich fast alles, was offen war. Wetter hätte aber besser sein können, die Sonne wieder hinter Schleiern. Angenehm warm war's, so dass der Schnee schon morgens angenehm weich zu fahren war. Ab Mittag gabs hier und da leider etwas Pappschnee. Nachmittags an den DSBs in Frabosa dagegen gings toll, war aufgrund der noch fast frischen Präparierung und das leicht aufgefirnten Schnees und unten aufgrund der Trassierung die beste Piste. Ich blieb daher noch etwas an den DSBs anstatt nochmal zum ESL rüber zu fahren.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Pistenplan, der Ex-SL Lusera neben dem ESL ist mittlerweile entfernt, aber der Kurven-SL zwischen Nevoso und Artesina oben ist noch drin, obwohl auch schon Jahre lang außer Betrieb

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^ DSB Burrino (Sektion 1 Malanotte). Viel voller wurde der Parkplatz hier heute nicht mehr

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^ DSBs Burrino / Malanotte, rechts ESL Monte Moro. Ersetzten eine 4EUB auf direkter Linie, mit der wär man jetzt schneller oben ..

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^ DSB Malanotte

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^ DSB Malanotte

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^ Verbindungs-DSB Frabosa-Nevosa mit nettem Pano

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^ Pano links der Verbindungs-DSB

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^ Verbindungs-DSB Frabosa-Nevosa. Muss man leider in beiden Richtungen fahren, was mit einer Mittelstation da unten nicht sein müsste. Links gab es auch mal noch einen SL, hätte man ja stehen lassen können und die DSB verkürzen.

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^ 4SB Blu

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^ DSB Rossa. Der SL rechts daneben, der den waldigen Hügel erschloss, ist ja auch schon einige Jahre abgebaut, dessen Abfahrt nicht mehr erreichbar

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^ 6KSB Caudano, Blick aus der DSB Rossa. Ersetzte eine DSB und glaub 2 SL, deren Abfahrten aber via 6KSB bzw. DSB Rossa erreichbar sind

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^ SL Alpet und Balma. Der hintere, Kurven-SL ist ja schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb. Der vordere war es noch.

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^ DSB Rossa und 6KSB Caudano und Pano über die Poebene mit den Alpen links und dem Nebelmeer über Genua rechts

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^ Verbindungsskiwege Nevoso-Artesina, und nein, der geht hier nicht bergauf.

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^ Nascivera-DSB Colletto

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^ DSB Colletto, dahinter 4SB Mirafiori und DSB Mondole; ganz oben Doppel-SL Turra

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^ 4SB Mirafiori

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^ Artesina

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^ SL Rocche Giardina, wurde den Sommer doch noch nicht ersetzt

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^ Artesina mit 4SB Mirafiori

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^ DSB Trucca Turra

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^ SL Turra. Die Schieberei von der DSB zum SL hab ich mir heute aber gesparrt, bin von der anderen Seite via 4SB-DSB-SL hin.

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^ DSB Borrello, die 2. Sektion aus Rastello. Leider sind die beiden Sektionen glaub seit letztem Jahr wg. Geldmangel außer Betrieb.

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^ SL Cima Durand

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^ SL Turra mit Poebene

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^ SL Rocche Giardina, hab ich ja letzte Saison ausgiebig fotografiert, weil er heuer hätte ersetzt werden sollen

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^ DSB Rossa. So lange DSBs als "Sportbahnen" haben auch langsam Seltenheitswert.

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^ IR-Pano von der Bergstation DSB Rossa zum Nebelmeer über dem Mittelmeer (das dunkle unter den Wolken könnte durchaus das Meer sein) und zur Toskana (Alpi Apuane)

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^ 6KSB Caudano mit Windschutz

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^ Verbindungs-DSB Nevoso-Frabosa

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^ Beschneiungssee in Prato Nevoso, kräftige Farbe dank der blauen Planen

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^ Verbindungs-DSB Nevoso-Frabosa

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^ Verbindungs-DSB Nevoso-Frabosa

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^ Bergstation Ex-4EUB Malanotte

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^ Blick von Malanotte in die Skigebietsteile Prato Nevoso (links, gut zu sehen die Verbindungs-DSD und die lange DSB Rossa) und Artesina (rechts)

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^ Toller Schnee auf den Abfahrten in Frabosa / Malanotte

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^ DSB Malanotte

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^ Am besten gefiel mir diese Abfahrtsvariante an der unteren DSB, im Plan gar nicht eingezeichnet

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^ Verbindungsweg zwischen den beiden Frabosa-Teilen, offiziell noch gesperrt.

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^ GPS-Track, Orange 24.12.2016, Gelb 25.12., Blau die vorherigen Besuche

Wie es der Zufall will, hab ich nachmittags bei einem Fotostopp an der Bergstation der DSB Rossa mal wieder Jacopo getroffen - wir sind uns ja mittlerweile schon häufiger hier in der Gegend über den Weg gelaufen. Er sagte mir, das Lurisia morgen doch noch nicht aufmachen kann, wg. irgendwelcher bürokratischen "OKs" wird es erst in 3-4 Tagen soweit sein. Blöd, zuvor hatte ich mir nämlich überlegt, dass ich morgen ja auch einen halben Tag im oberen Teil von San Giacomo und einen halben Tag in Lurisia (auf die Gefahr, dass nicht alle Abfahrten offen sein werden) fahren könnte. Also was dann morgen? Ganzer Tag San Giacomo mit beiden Skigebietsteilen? Fand ich letzte Saison für einen ganzen Tag echt etwas langweilig. St. Gree will ich wie gesagt erst fahren, wenn der SL in Betrieb ist. Könnte heuer noch der fall sein und wenn nicht, selbst schuld. Dann doch Argentera? Oder Pontechianale? Und dafür nächstes WE Lurisia? Wäre möglich, abr man könnte auch nächstes WE beides machen. Durch die tollen Pisten heute nachmittag wäre auch nochmal ein Tag am Moro-ESL für morgen eine Option, sofern es wieder so warm werden soll, und lt. Wetterbericht wird es das mit 15° (!). Oder ein halber Tag in San Giacomo und dann eine 2/3/4-Stunden-Karte in Frabosa?

Da diverse andere Pizzerien/Restaurants heute Abend geschlossen waren, bin ich doch wieder in die von gestern. Anitpasto misto terra um 9,- plus Salsiccia-Pizza um 5 oder 5,50 - davon dann die halbe später mitgenommen.

Obwohl ich nochmal alles soweit möglich abgesucht han, hab ich im Laufe des Abends doch wieder so ein Viech an der Wand gesehen und kaputt gemacht. Am nächsten Morgen ist mir dann kein Käfer mehr aufgefallen.

(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 29.12.2016, 18:46 
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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 1 Teil 3: Mo, 26.12.2016 - San Giacomo di Roburent & Frabosa

Zur Wahl standen also heute

a) Tageskarte Gesamt-Gebiet SanGiacomo 23,- € und meistens ist mir das für einen Tag zu langweilig
b) Tageskarte Gesamt-Gebiet SanGiacomo 23,- € und danach 1h (10,50) = 33,50 zum ESL in Frabosa
c) Tageskarte Cardini-Sektor SanGiacomo 17,- € und danach 1h (10,50) = 27,50 zum ESL in Frabosa
d) Tageskarte Cardini-Sektor SanGiacomo 17,- € und danach 2h (18,50) = 35,50 zum ESL in Frabosa
e) Vormittagskarte Gesamt-Gebiet SanGiacomo 18,- € und danach 1h oder 2h Frabosa (28,50 bzw. 36,50)
f) 3h (25,-) Frabosa und Nachmittagskarte Cardini-Sektor SanGiacomo 15,- = 40,-
g) Tageskarte Frabosa/Mondole 33,- mit Schwerpunkt ESL + evtl. nochmal die DSBs daneben
( h) Halbtageskarte Saint Grée 10,- + 3h Frabosa (25) = 35,- )

(Übrigens, die Skipasspreise haben sich seit meinen ersten Besuchen in der Saison 2005/2006 kaum verändert!)

Bei den Varianten b+d+e+f muss man sich die Frage stellen: Ist mir der Mehrpreis wert, ein bissl in San Giacomo statt für günstiger den ganten Tag in Frabosa (am ESL) zu fahren?

Unter "normalen" Umständen, später in der Saison, mit sonnigerem ESL, hätte ich wohl nochmal die TK in Frabosa genommen.
Aber jetzt ist der Moro ja so schattig. So nahm ich mir gestern vor, das Wetter am Morgen abzuwarten - wenn es sonnig und "blauhimmelig" ist, würde ich erst San Giacomo fahren und dann noch Monte Moro. Wenn es so schleierwolkig bedeckt wie gestern ist, gleich Monte Moro, weil man ja dann eh kaum Sonne verpasst.

Nun, es war morgens doch etwas sonniger, auch die Semmel schmeckte besser (weil heute nicht mikrowellengewärmt), noch besser war Kuchen & Co, den ich heute erbat. Dann also nach San Giacomo und die Vormittagskarte um 18,- für beide Teilgebiete gekauft. Hätt ich mal drauf verzichtet. Im Cardini-Sektor war keine Piste frisch präpariert, im Colme-Sektor gerade deren zwei. Das, was nicht präpariert war, war entweder eisig gefroren oder einsinkgefährdet. Das, was präpariert war, ging prinzipiell wesentlich besser, aber auch hier und da einsinkgefährdet. Damit landet das Gebiet für nächste Saison auf meiner Sperrliste.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Blick zur DSB Monte Alpet

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^ DSB Monte Alpet

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^ Bergstations-Pano. Leider nix frisch präpariert und hart gefroren

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^ Linke Abfahrt an der unteren DSB Colmé, eine von zwei frisch präparierten Abfahrten heute.

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^ Auch heute wieder Nebelmeer im Bereich Savona-Genua etc.

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^ Zwischen SL Pineta und SL Sapel, nicht mal die Übungshänge wurden präpariert. Dahinter DSB Colme

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^ Verbindung Colme - Cardini, oben SL Pianea

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^ IR-Pano über die Po-Ebene, die Fernsicht war heute sehr gut

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^ So konnte man problemlos zum Bernina, ca. 285 km entfernt, schauen.

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^ IR-Pano zu Bernina

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^ IR-Zoom zu Bernina, ca. 285 km entfernt

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^ IR-Zoom über die Ebene

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^ Auch den Adamello, ca. 295 km entfernt, konnte man mit bloßem Auge sehen

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^ IR-Zoom Adamello, ca. 295 km entfernt

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^ SL Cronista

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^ Graffer-SL Alpet, natürlich das Highlight hier mit seinen alten Marchisio-Stützen, vmtl. der letzte seiner Art

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^ GPS-Track 26.12.2016 (Gelb) und vorherige Besuche (Blau)

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^ Zoom von San Giacomo zu St. Gree. Viel zu spät wurde mit den Arbeiten am neuen SL begonnen; angeblich soll er in diesen Winter noch in Betrieb gehen, aber die Stützen stehen ja noch nicht mal :-(

Nachmittags bin ich also nochmal zum Monte Moro in Frabosa rüber und hab mir die 2-Stunden-Karte um 18,50 gekauft (bei der altbekannten Whoopie-Goldberg-Doppelgängerin an der ESL-Kasse). Was die Pisten anbelangt, leider nicht so gut wie auf der Malanotte-Seite gestern Nachmittag, und generell umgekehrt zu vorgestern: Die, die vorgestern am schlechtesten waren, waren heute am besten. Die beste vorgestern war heute die schlechteste. An dieser war es auf der Piste nämlich nicht aufgeweicht, sondern unschön gefroren, wenn auch halbwegs präpariert. Kurioserweise war der Tiefschnee neben der Piste komplett nass und weich. Bin dann 4x den ESL und 1x die DSB gefahren. Bei einer 1h-Karte schafft man, wenn man zügig ist, den ESL 3x. Bei einer 2h-Karte 5x, oder 4x und 2x die DSB.


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^ Abfahrt am ESL

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^ DSB Paskireaux / ESL Monte Moro. Hier ats seit vorgestern um eingies weniger Schnee - bei den Temperaturen kein Wunder.

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^ Von dem im mittleren Teil zum ESL parallelen SL liegen doch noch fast etliche Stützen rum.

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^ Ex-SL links des ESL

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^ Ex-SL links des ESL

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^ Ex-SL links des ESL

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^ Ex-SL links des ESL

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^ Ex-SL links des ESL

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^ Ex-SL links des ESL

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^ IR-Zoom über die Ebene, allerdings mit Lufstpiegelung etwas falsch ;)

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^ ESL Monte Moro. Hatte gerade einen Zwischenstopp..

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^ ESL Monte Moro. Noch eine Verlängerung wird der bei diesen rostigen Stützen wohl nicht mehr bekommen :-(

Gegen 15:30 Uhr ging es dann wieder heimwärts, diesmal die kürzere Strecke über St. Moritz. Testweise einmal zwischen Alba und Asti das kurze Stück Mautautobahn um 2,50 umfahren, danach bis Mailand 8,80 Maut, mehr nicht, da ich Mailand die kurze Nordtangente auch umfahren hab, wenn auch mit etwas Verkehr, aber den kann man anders auch haben.
Die Strecke über St. Moritz ist ja 50km kürzer als via Bernardino und lt. navi nur ca. 10min länger (20min, wenn man durch den Arlbergtunnel färt) - hat nebenbei eben den Vorteil, dass man nur einen Pass fahren muss. Über Mailand heute kein Stau. Leider gabs um 17:45 an der Brückenraststätte vor Mailand noch nichts zum essen, daher eine Pizzeria nach Chiavenna besucht, die nun ebenfalls auf der Sperrliste landet. Übern maloja und um St. Moritz wars durch Weihachten doch etwas voller als letztes Jahr da im März, als ich diese Strecke mehrmals fuhr. Und auch einige Langsamfahrer, musste ca. 7-8x überholen, 2-3 haben sich von selbst erledigt, 1x wurde ich überholt (der hatte es eilig, wollte zur vereina-bahnverladung). Zeitverlust hatte ich keinen (?) - also trotz Besitz der CH-Vignette macht aus den Alpi Mondovi kommend die Strecke via Maloja m.E. am meisten Sinn. Klar gehts übern Brenner schneller, 1,5h schneller, aber auch 30,- € oder so mehr maut. Und angenehmer find ich die strecke übern Maloja. Mag sich ändern, wenn ich dann demnächst keine Automatik mehr hab ;)

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^ Heimfahrt, 47min dauerte das Abendessen um 0:10 war ich dann daheim, also etwas schneller, als das Navi sagte, obwohl ich sogar noch das eine kurze Mautstück zwischen Alba und Asti umfahren hab.

Jetzt 3 Tage arbeiten und nächstes WE über Silvester wieder 3 Tage Piemont - und das WE drauf dann evtl. Frankreich - mit dem neuen Auto.

(Fortsetzung mit Kapitel 2 folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 29.12.2016, 23:55 
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http://www.torinotoday.it/cronaca/invas ... monte.html

http://www.repubblica.it/ambiente/2016/ ... 150036902/

http://www.ansa.it/piemonte/notizie/201 ... a2e4f.html

Schreckliches Produkt der Globalisierung und des Klimawandels .....


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 Betreff des Beitrags: Vialattea, 30.12.2016
BeitragVerfasst: Di, 03.01.2017, 7:36 
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^ Danke für's Nachschauen. Trotzdem angenehmer im Zimmer als Stechmücken oder gar Moskitos ;)

Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 2 Teil 1: Fr, 30.12.2016 - Vialattea (Bereich Sansicario - Sauze d'Oulx)

Nach nur 3 Arbeitstagen ging's also wieder für 3 Tage weg. Wie schon letztes WE hab ich mich aufstehmäßig die letzten beiden Nächte angepasst, so dass ich gestern gegen 19:30 Uhr ins Bett kam und heute um 1:30 Uhr aufstehen konnte. Kurz vor 2 Uhr kam ich weg und Ziel war die Vialetta, via Bernardino und Varese.

Die Vialattea ("Milchstraße") in ihrem Kerngebiet (Sestriere - Sansicario - Sauze d'Oulx) gehört in der Kategorie der sehr großen Skigebiete zu meinen Lieblingsgebieten. Auch wenn mich manche Sachen echt aufregen und manche Schrulligkeiten unverständlich sind.

So gibt es beispielsweie viele Einstiegspunkte, die aber wohl allesamt nicht perfekt sind. In Pragelato der weite Weg von den Parkplätzen zur PB, in Borgata der weite Weg von den Parkplätzen zu KSB, in Sestriere hab ich die Parkplatzsituation noch nicht genau angesehen, aber auch hier muss man je nach Parkplatz einiges gehen, in Cesana gibt's an der 8EUB ein paar Parkplätze - die anderen sind auch weit weg, dazu muss man an der Bergstation der 8EUB umständlich zur nächsten KSB gehen, an deren Mittelstation gäbe es einen schönen Parkplatz aber keine Skipasskasse, an der Bergstation und in Sansicario hab ich noch nicht geparkt, in Sauze d'Oulx sind die Parkplätze glaub ich kostenpflichtig ...

Die Kassen gehören zu den schrulligen Sachen, ein Holzhäuschen mit meist 3 Kassenschaltern und einem definierte Zu- und Abgang (so dass es nur eine Schlange gibt, was per se ja vorteilhaft ist, aber manche schlafen dann und checken es nicht, wenn eine Kasse frei geworden ist) - und naja, das in Italien oftmals lange Diskutieren führt zu langen Schlangen. An den Skipässen muss man entweder seinen Namen mit einem Kugelschreiber draufschreiben (mit Vor- und Zuname) oder die Kassiererin schreibt es via Computer drauf.

Schrullig auch die vielen Liftversetzungen, von denen es auch heuer wieder eine gibt, bzw. geben wird, da die vom einst stillgelegten Sektor versetzte 3SB (oder DSB) noch nicht in Betrieb ist, stattdessen läuft noch der SL, daher wollte ich auch nochmal früher hier her. Teils kann man diese Liftversetzungen ja nachvollziehen, zumeist find ich sie aber nicht gut.

Nicht weniger schrullig - die Pistennamen. Von einfachen Zahlen wie "1" oder "32" über Zahlenvarianten "79 bassa", "29 bis" über hohe Zahlen "2002", "3000" bis hin zu zahlenlosen Namenspisten "bimbo alto" etc.

Nerviger dagegen, dass es anscheinend keine öffentlichen WCs gibt - jedenfalls hätte ich noch keines gesehen.

Aber dann gibt es halt diese tollen Ecken hier, die noch zahlreichen interessanten, alten, fordernden SL; die vielen oft un- oder wenig modellierten, schmalen Abfahrten, die nette Lage zwischen den braunen Laub- und/oder Lärchenbäumen und baumfreien Gipfeln und den für diese Gebietsgröße im Vgl. absolut günstigen Tageskartenpreis um 37,- €. Dazu die im Pistenplan oft völlig unterschätzte Länge von Liften und Weiten des Skigebietes.

Da ich mit Wartezeiten rechnete (und die sind hier meiner Erfahrung nach insb. an der Verbindungs-8EUB in Sestriere, am Schnittpunkt Fraiteve und Sportinia) und meinen Schwerpunkt auf Sansicario und Sauze d'Oulx setzen wollte, fuhr ich diesmal die 8EUB in Cesana an, Ankunft ca. 9:30 Uhr und noch problemlos einen Parkplatz nahe der 8EUB erhalten. An selbiger gab es keine Wartezeiten, an den Kassen jedoch schon ein bisschen. Und an der zweitfolgenden 4KSB gabs auch etwas Wartezeiten. Am danach folgenden Doppel-SL komischerweise gar nicht so viel.

Der Schnee war ganz OK, teils bissl hart, offpiste wärs tw. sogar etwas pulvrig gewesen, aber hatte die Racecarver an. An einigen Abfahrten hatte es auch mal etwas Dreck oder Steinchen. Die netten SL in Sestriere hab ich heute also auslassen, aber evtl. komm ich am Sonntag dorthin. Wartezeiten im Skigebiet gab es immer wieder etwas, insb. an den SL vormittags/mittags bis zu 10 Minuten - die eine Fahrt hab ich dann lieber auslassen, 5min an der doppelt so langen 4KSB macht dann mehr Sinn.

Nachmittags hab ich mich auf die in der Sonne liegenden Abfahrten der 4KSB Sellette in Sansicario konzentriert - eine meiner Lieblingsecken in diesem Skigebiet, obwohl kein SL hier steht :) Eine Variante war noch nicht offen und die Abfahrt zur Mittelstation der 8EUB leider auch noch nicht, aber der Rest reichte auch bis zum Betriebsschluss.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Der Vorteil, wenn man in der Nacht fährt - leere Straßen.

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^ 4KSB Roccia Rotonda

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^ SL Fraiteve, sollen glaub ich auch bald ersetzt werden

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^ Bereich Fraiteve-Basset. Wenn ich schon unten an der 4SB warten soll, will ich wenigstens die Abfahrt neben der 4SB in der Sonne fahren - Skiwege dorthin machen's möglich.

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^ SL Rio Nero, DSB Colo und 4SB Chamonier mit Wartezeiten. Am SL sind die Warteschlangen immer geringer.

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^ Unten SL Bourget mit Wartezeiten, gegenüber die neu versetzte SB (DSB?3SB?), die den SL Moncrons evtl. noch im Laufe der Saison ersetzen soll

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^ SL Bourget

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^ Blick links vom SL Bourget zu SL+SB Moncrons. Die Abfahrt 34 war letztes Jahr anders trassiert (über den Skiweg oben), geht jetzt diagonaler, zwar auch nicht schlecht, aber die letztes Jahr gefiel mir etwas besser

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^ SL Moncrons, altmodische 10min Wartezeit. Jedenfalls angenehmer als im Knäuel zu warten wie beim nächsten SL. Nach Mittag war's dann leerer.

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^ SL Moncrons, wird vielleicht nicht mehr die ganze Saison in Betrieb sein.

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^ SL Moncrons und die neu verstzte SB, die egtl. einst den weiter links befindlichen und leider schon einige Zeit aufgelassenen Sektor erschloss

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^ SL Moncrons Bergstation. Da lag wohl etwas viel Schnee..

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^ SL Tuassiers, der ganz linke SL in Sauze d'Oulx. Auch 10min Wartezeit (diesmal im Knäuel) und für die Länge daher etwas grenzwertig.

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^ Nette Abfahrt 36 links des SL Tuassiers, seit einiger Zeit das Ende des Skigebiets und bei meinem letzten Besuch im März leider geschlossen gewesen

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^ Blick von Abfahrt 36 zu SL Tuassiers und der zukünftigen SB Moncrons

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^ Abfahrt 36 und Talstation SL Tuassiers mit 10min Wartezeit - ich bin daher die noch gesperrte 35 bassa weiter runter

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^ Der Grund, warum die 35 bassa noch gesperrt ist, ist wohl dieser Teil der anschließenden 53; und auch später war der Skiweg noch etwas schneearm.

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^ 4SB Clotes, hab ich heute auch mal mitgenommen

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^ Blick von der 4SB Clotes zu den SL Tuassiers und Moncrons und dessen diagonal verlaufende Nachfolger-SB

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^ 4KSB Lago Nero mit Skischul-gewusel

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^ 4KSB Lago Nero

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^ Skiweg vom SL Tuassiers und die neu versetzte SB

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^ Abfahrt am SL Moncrons und die neu versetzte SB. Diese Abfahrt führt jedoch nicht mehr zur SB-Talstation und ohne den SL muss man dann in Zukunft wieder nach Sauze d'Oulx runter.

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^ SL Rio Nero und DSB Clotes, zu der Jahreszeit wohl ganztags im Schatten, daher nur 1x gefahren.

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^ Schwarze 21alta von Bergstation SL Rio Nero ins nachmittags sehr sonnige Sansicario

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^ Abfahrt 21media

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^ 4SB Baby Sansicario

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^ Die netten Abfahrten 79 und 71 rechts der 4KSB Sellette

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^ Die netten Abfahrten 79 und 71 rechts der 4KSB Sellette

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^ Die netten Abfahrten 79 und 71 rechts der 4KSB Sellette

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^ 4KSB Sellette. Bei der wie bei der oberen gibt's auch noch stillgelegte Abfahrtsschneisen, gut möglich, dass auch links einst eine Abfahrt war. Diese ehemaligen Abfahrten will ich auch irgendwann mal fahren..

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^ 72 bassa rechts der 4KSB Sellette

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^ Die netten Abfahrten 79bassa rechts der 4KSB Sellette

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^ Die netten Abfahrten 79bassa rechts der 4KSB Sellette. Irgendwo hatte sie sich sogar nochmal geteilt und hatte dann zwei Varianten.

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^ Die netten Abfahrten 79bassa rechts der 4KSB Sellette.

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^ Die netten Abfahrten 79bassa rechts der 4KSB Sellette.

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^ 8EUB Cesana-Sansicario, leider ohne Skiköcher. Und wenn man an den kleinen Parkplätzen links und rechts keinen Platz findet, muss man auf der anderen Seite des Flusses parken und hat einen weiten Fußweg. Gegenüber die DSB und deren anschließende KSB waren wg. technischer Defekte außer Betrieb, aber der Sektor da drüben gefällt mir eh nicht sonderlich.

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^ GPS-Track 30.12.2016 in Gelb. Frühere Besuche in Blau. Magenta die ehemaligen Lifte ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Weiß die von weiter links neu versetzte SB Moncrons.

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^ Blick ins Skigebiet von Pragelato. Abfahrt am SL oben schien präpariert, Abfahrt an der DSB war definitiv präpariert, trotzdem waren die Lifte zur aktuellen Weihnachtsferienhochsaison nicht in Betrieb ?!?!

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^ Blick ins Skigebiet von Pragelato. Abfahrt am SL oben schien präpariert, Abfahrt an der DSB war definitiv präpariert, trotzdem waren die Lifte zur aktuellen Weihnachtsferienhochsaison nicht in Betrieb ?!?!


Übernachtet wird wieder einmal im Glicini, diesmal etwas teurer (48,60), aber für morgen gab's leider kein Zimmer mehr.

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^ Hotelzimmer, heute im anderen Hausteil ohne Terrasse, dafür mit Couch

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^ Pano vom Hotelzimmer

(Fortsetzung folgt.)

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 Betreff des Beitrags: Pontechianale, 31.12.2016
BeitragVerfasst: Mi, 04.01.2017, 5:31 
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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 2 Teil 2: Sa, 31.12.2016 - Pontechianale

Gegen 9:30 war ich in Pontechianale. Zuvor im Tal lag ab ca. 600m Schnee, aber in Pontechianale, auf ca. 1600m, war die Talabfahrt die letzten paar hundert Höhenmeter leiter komplett aper - also nix, was sich auch mit gutem Gewissen noch hätte vernünftig machen lassen können :-(

Mit Pontechianale verhält es sich für mich wie folgt:
- mit offener Talabfahrt und guten Offpisteverhältnissen würd ich's wohl 2 Tage aushalten
- mit offener Talabfahrt ohne Offpiste 1 Tag
- ohne offener Talabfahrt, aber mit guten Offpisteverhältnissen 1 Tag
- ohne offener Talabfahrt und ohne Offpiste würde auch ein halber Tag reichen.

Leider war es heute offpiste auch zu vergessen. Meist ruppig gefroren, nur selten glatt gefroren, das konnte dann entweder gut halten oder Bruchharsch sein. Wäre also nachmittags noch nach Sempeyre rüber, aber die hatten leider noch nicht offen (nur irgendein Förderband, die Tal-SL ja eh geschlossen, für den Rest (die beiden DSBs) trotz Beschneiung wohl zu wenig). Also blieb ich bis 15 Uhr in Pontechianale, das war dann SL-fahrmäßig doch langsam eine Qual. Wobei ich gegen 13:30 noch zum Essen ins Rifugio bin, da es vmtl. heute Abend nix zu essen geben wird - weil Silvester. Tageskarte kostete 20,-.

Schnee auf den Pisten war größtenteils hart, aber noch griffig. Vormittags teilweise etwas knollig. Das Pro-Argument hier ist natürlich, dass die SL den ganzen Tag in der Sonne sind. Weich wurde der Schnee heute aber nirgends. Nächstes Mal dann also hoffentlich wieder mit offener Talabfahrt. Auch wenn der alte, lange Marchisio/Meb-SL mit seinen ca. 6 Abfahrten (den kurzen SL mit eingeschlossen) natürlich sehr interessant ist, aber die Talabfahrt ist auch toll.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)


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^ Sonnenaufgang über der Po-Ebene

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^ Sonnenaufgang über der Po-Ebene

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^ Sonnenaufgang über der Po-Ebene

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^ Im Valle Varaita lag im Tal bis auf ca. 600m Schnee, aber die Südhänge waren bis auf ca. 1900m aper

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^ Pontechianale (1620m), gegenüber das Teilskigebiet Pineta Nord, SL heute nicht geöffnet, nur das Förderband. Liegt zu der Jahreszeit ganztags im Schatten

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^ Blick zur Talabfahrt - leider auch für mich nicht möglich

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^ Hier war einst die Zwischenstation des ESL, die ich sonst wg. zusätzlicher Abfahrten vermisse - aber heute hätte sie auch nichts gebracht

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^ DSB Bergstation und Blick zu den beiden SL Savarex (links) und Conce (rechts)

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^ Abfahrten rechts des SL Conce

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^ SL Conce

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^ Abfahrt links des SL Conce, teils waren die Abfahrten leider etwas knollig

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^ Abfahrt links des SL Conce mit Blick zu selbigem und der DSB

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^ SL Savarex

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^ SL Savarex

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^ Beide SL

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^ Pano

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^ Eigenartiges Fundament nahe des Ausstiegs am SL Savarex. Lag schräg zum SL Savarex und wenn das eine Liftstütze hätte werden sollen, hätte der Lift den SL Savarex gequert - außerdem macht das richtungsmäßig ja auch kaum einen Sinn so schräg am Hang?!

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^ Äußere Abfahrt am SL Conce; von hier aus kann man den SL Savarex nicht sehen

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^ SL Savarex, Offpiste war's heut leider nicht gut, hab's aber trotzdem 2-3x probiert.

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^ SL Savarex

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^ SL Conce

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^ SL Conce, kurz war hier mal etwas mehr los - am anderen dagegen blieb es leerer.

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^ SL Savarex, oberer Teil

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^ Offpiste - nur an wenigen Stellen ging es gut

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^ SL Savarex

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^ Polenta mit verschiedenen Käse und zerlaufener Butter (evtl. leicht karamelisiert, jedenfalls gut) - war mir aber doch etwas zu viel.

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^ SL Conce, dahinter SL Savarex

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^ Talfahrt leider mit der DSB

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^ Pontechianale, am schattigen Förderband gegenüber war sogar einiges los.

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^ Am Ende der DSB gibt's einen kleinen Mattenhang zum Abbremsen

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^ GPS-Track 31.12.2016 (Gelb) und vorherige Besuche (Blau)

Da ich noch Zeit hatte, bin ich noch kurz in das eine abzweigende Tal gefahren, wo noch ein SL in Betrieb sein könnte oder zumindest war:

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^ Tal-SL in Bellino

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^ Tal-SL in Bellino, könnte sein, dass der seit wenigen Jahren nun auch außer Betrieb ist

.. die anderen SL im Varaita-Tal (Casteldelfino, Valmala) sind ja schon länger geschlossen:

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^ SL in Casteldelfino, mittlerweile abgebaut

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^ SL in Valmala, aktueller Status unbekannt. Der wäre ja sehr interessant gewesen und hätte ich sehr gerne heute Nachmittag besucht, wenn er noch in Betrieb wäre ..


Übernachtet wird heute im agli Alteni bei Villafalletto um 48,- ÜF, war ich noch nie, aber meine anderen Hotels waren lt. booking.com alle voll oder hatten zu. Und auch sonst war fast nix zu bekommen, zumindest nicht zu halbwegs erschwinglichen Preisen. Dass das Restaurant heute nur Silvestermenü hatte, hab ich auf deren Homepage schon gesehen, leider hatte ich erst nach der Buchung die Homepage aufgerufen, denn da fand ich auch den Zusatzhinweis beim Silvestermenü, dass es Musik mit DJ und Pasta-Buffet ab 3 Uhr gibt, wodurch ich schon Bedenken hatte. Essensmäßig hatte ich also gehofft, dass ich entweder noch an einem Supermarkt vorbei käme oder im Hotel um 17 Uhr noch was in der Bar bekommen könnte (Panino+Croissant, hatte ja heute Mittag schon was) - die war dann aber doch schon zu und Supermarkt war auch keiner auf dem Weg.

Die Frau an der Rezeption bot mir an, eine Pizzeria in Saluzzo zu reservieren, die vor deren Silvestermenü noch offen hätten, was ich dann doch annahm, da ich nicht so satt war. Leider mitten im Zentrum und ca. 15-20min Autofahrt. Große Auswahl hatten sie auch keine, nahm dann die 4 Formaggi, den Rest mitgenommen für morgen (Nachmittag).

Frühstück gibt's hier normalerweise von 7-9, so dass das Hotel eine halbwegs gute Lage für manches Skigebiet (Pontechianale, Crissolo, Pian Muné) hätte. Internet ist auch schnell. Zimmer ist auch groß und schön, aber mit vielen Luftparfümierern versehen, was ja meist ein Hinweis darauf ist, dass man irgendeinen Schimmelgeruch überdecken will. Dusche ist groß (mit steinerner Sitzgelegenheit), aber mit fix installiertem Duschkopf.

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^ Hotelzimmer

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^ Hotelzimmer

Morgen gibt's das Frühstück erst ab 8 Uhr. Das war so ein bisschen die Grenze, die ich mir vornahm, da ich bis Pragelato ca. 1,5h Fahrt hab; wenn ich dort die Tageskarte ab 10 Uhr nehmen würde und noch um 8 Uhr frühstücken würde, sollte ich also bis ca. 10/10:30 dort sein. Ich hoffe, dass aufgrund der Silvesternacht alle etwas später kommen und man noch einen Parkplatz bekommt. Das war auch so etwas die Befürchtung, warum ich mich gegen diese Option für nächsten Freitag oder Sonntag entschied - glaub da könnte jetzt am Neujahrstag um 10/10:30 noch am ehesten ein Parkplatz zu bekommen sein. Schad, dass der eine tiefergelegene SL in Pian Muné wieder nicht eröffnet wird heuer. Wobei aktuell ja der Schnee nicht reichen würde, ist ja an der DSB schon kaum noch vorhanden. Und nur wg. des SL oben lohnt sich ein ganzer Tag morgen leider auch nicht.

Interssanterweise hatte ich eine Variante nie überlegt: Hätte ja auch heute nochmal einen ganzen Tag in der Vialattea verbringen können und dann morgen Pontechianale. Hätte frühstück- und heimfahrmäßig alles vielleicht etwas besser gepasst.

Zurück zur heutigen Qual-Nacht. Als ich um 23 Uhr ins Bett ging, nervte schon mal ein dauerndes Hundegebell, ich schlief aber ein. Hatte gehofft, dass mich dann der Lärm nicht aufwecken würde. Gegen Mitternacht wurde ich dann aber von dem nervigen DJ geweckt, der laut in das Mikro brüllte. Auch in Folge war die Musik lauter als gegen 23 Uhr. An Schlaf war hier im Zimmer für mich nicht zu denken.

Gegen 1.40 Uhr hab ich die Decke gepackt und bin ins Auto geflohen, da ich ja annehmen musste, dass es noch bis mindestens 3 Uhr so weiter geht. Schlafsack hatte ich leider nicht dabei, hatte gehofft in Skikleidung und mit 2 Decken würde es auch gehen. Es hatte aber ein paar Grad unter 0 und mehr schlecht als recht hab ich ca. 1 Stündchen geschlafen. Gegen 3:20 Uhr wurde es mir doch zu kalt und ich bin wieder ins Zimmer, es gab weiterhin laute Musik (wenn auch etwas leiser, aber der Bass ist das, was beim Einschlafen nervt). Um 4:15 schrieb ich eine genervte Mail an booking.com, dass das Zimmer heute nie hätte über booking.com vermietet werden dürfen. Gegen 4:30 / 5 Uhr war dann endlich Ruhe und ich konnte nochmal etwas schlafen, bevor ich um 7:40 aufstand, um um 8 Uhr frühzustücken (Buffet war kleiner als im Glicini, keine Semmeln, dafür Toast, sonst noch genug Auswahl).

Am Montag dann ein Anruf von Booking.com - sie hätten mit dem Hotel gesprochen und ich bekomm entweder eine zweite Übernachtung gratis oder diese ersetzt. Da es wohl einfacher ist, diese jetzt ersetzt zu bekommen, weil ich ja auch gar nicht weiß, ob ich heuer noch mal in die Gegend komme, warte ich nun auf die Rückerstattung - dann werde ich das Hotel auch nochmals besuchen. Aber vorher auf der Homepage schauen, dass nicht wieder irgendein Nacht-Event ist.

(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 05.01.2017, 3:50 
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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 2 Teil 3: So, 1.1.2017 - Vialattea (Pragelato/Sestriere)

Das Frühstück machte ich etwas im Eiltempo, damit ich um 8:30 Uhr wegkam, lt. Navi/Routenplaner fährt man 1:45 bis nach Pragelato, aber in dem Bereich kann man 15min gut machen, Ankunft war somit kurz nach 10 Uhr.

Alternative für heute wäre Argentera gewesen, aber die DSB ist zu der Jahreszeit halt voll im Schatten - und der Andelplan-SL oben zwar sehr nett (wenn auch flach) aber mit so einem weiten Gehängeabstand, dass man da oft lange Wartezeiten hat - und dann wäre es doch angenehmer, wenn die DSB samt Abfahrten nicht ganz so schattig wären. Lurisia wird leider noch nichts sinnvolles öffnen, die DSB-Abfahrt in Pian Mune kann man schon vergessen und die Talabfahrtsroute in Crissolo wird wohl auch nicht mehr gehen, zumindest scheint lt. Bildern von vor einigen Tagen nicht mal die Mittelstationsabfahrt geöffnet.

Diesmal nahm ich erstmals die kleine Pattemouche-Banchetta-Tageskarte um 24,- €, die ab 10 Uhr gilt. Da sind immerhin zwei der 3 netten SL in Sestriere drin. Rausfallen tut der Kurven-SL Sises. Zusätzlich zu den 2 SL sind die PB aus Pragelato und die beiden 4KSBs Nuova Nube und Banchetta enthalten, wobei die letztere 4KSB keine zusätzlichen Pisten erschließt und komplett von 4KSB Nuova Nube und SL Motta erschlossen wird, weshalb ich sie auch nur 1x gefahren bin.

Highlight für mich waren natürlich die beiden Marchisio-SL, einmal der SL Orsiera (der letztes Mal nicht geöffnet war) mit seinen vielen netten Abfahrten, andererseits der steile und ältere SL Motta (mit kurzen Tellerstangen und Stahlseileinzug). Damit es den Tag über hier nicht langweilig wird, sorgt weiterhin die 4KSB Nuova Nube mit 2,2km Länge und 670 hm, bei der dann auch Wartezeiten von 2-5min nicht weiter stören. Egtl. mag ich die Abfahrten im unteren Teil der 4KSB nicht besonders, weil steil, voll und meist recht eisig hart, aber heute waren die Abfahrten besser und meist noch ganz gut griffig. Abfahrtsvarianten gibts im unteren Bereich jedenfalls auch genug, man muss die 4KSB einige Male fahren, wenn man alle Abfahrten fahren will. Und die eine oder andere geht auch vom Modellierungsgrad noch.

Die Offpiste bzw. Buckelpistenbereiche links am SL Orsiera und rechts am SL Motta waren gesperrt und es hielten sich interessanterweise alle daran. Da ich die Racecarver anhatte, hab ich die Bereiche auch nicht getestet, einzig nahe der alten Motta-Talstation bin ich etwas rausgequert, tw. war der Schnee noch ganz gut hier draußen. Schade nur, dass die rechte Außenrum-Abfahrt 32 vom SL Orsiere runter zu den 4KSBs wieder nicht präpariert oder ausgesteckt war, und da ich nicht weiß, wo das genau runter geht (und die Allmountains nicht anhatte), hab ichs auch wieder nicht versucht. Schnee lag wieder einmal genug, so scheinte es mir. Macht also mehr und mehr den Anschein, als sei diese Abfahrt nur am Plan existent :-(

Die Abfahrt an der PB bin ich zweimal, die am SL Motta mehrmals gefahren, ansonsten bin ich kaum was doppelt gefahren. Und das ist gar nicht so einfach mit den vielen Abzweigungen und Abfahrtsvarianten in dem Bereich - siehe GPS-Track, irgendwann weiß man nämlich nicht mehr, was man jetzt schon gefahren ist und was nicht. Ich glaub, wenn man alle Variationsmöglichkeiten zählen würde, käme man an der 4KSB auf 50-100 Möglichkeiten, abzufahren :)

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Blick zum SL Orsiera

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^ Versetzte 4SB Nube d'Argento, wieder nicht in Betrieb. Links die schwarze 10bis, ganz nett egtl.

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^ glaub das ist die 9bis

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^ SL Orsiera mit seinen neuen und schönen metallic-roten CCM-Tellerstangen

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^ Links die 4KSB Nuova Nube, bei 2,2km und 670hm stören 2-5min Wartezeit nicht wirklich. Rechts 4KSB Banchetta und darüber SL Motta

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^ 4KSB Nuova Nube, SL Orsiera und Bergstation PB Pattemouche-Anfiteatro

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^ Der alte SL Motta, das Lift-Highlight in der Vialattea

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^ SL Motta und 4KSB Banchetta (von deren Abfahrten man auch weiter zur 4KSB Nuova Nube fahren kann)

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^ Ex-Talstation SL Motta, bevor er verkürzt wurde

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^ Ex-Talstation SL Motta, bevor er verkürzt wurde

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^ 4KSB Banchetta, bin ich nur 1x gefahren

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^ SL Motta

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^ 4KSB Nuova Nube und links SL Orsiera

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^ SL Orsiera

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^ SL Orsiera mit seinen netten metallic-roten CCM-Stangen

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^ SL Orsiera und 4KSB Nuova Nube. Die Abfahrt gleich rechts am SL war leider für Renntraining gesperrt. Und die linke Abfahrt, obwohl Buckelpiste im Plan, war wohl nicht offen und auch noch nicht buckelig eingefahren.

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^ Auf der Seitenstraße konnte man am Rand vorsichtig bis zum Parkplatz abfahren ;)

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^ GPS-Track 1.1.2017 (Gelb) und in Blau die vorherigen Besuche. Magenta die ehemaligen Lifte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), schwarz/rot die versetzte 4SB Nube d'Argento, die ich noch nie in Betrieb sah, genausowenig wie die rechte Außenrum-Abfahrt 32, die wohl irgendwo vom rechten blauen Bogen am SL Motta oberhalb des orangenen Striches in einem Bogen nach rechts bis zu der Skiweg-Kurve unten im Tal führen soll.

Bilder von der PB und Talabfahrt siehe Bericht von der letzten Saison: http://blog.inmontanis.info/?p=3792&lang=de

Kleines Video vom SL Motta, komplette Mitfahrt:


Um kurz nach 15 Uhr war ich mit der Runde, die ich mir vornahm, fertig - und es war die Zeit, die ich abfahren wollte, damit ich noch etwas Stau-Puffer hab und noch Zeit für eine Portion Älplermakkaroni hab. Stau war keiner, so dass ich bereits kurz nach Mitternacht wieder daheim war. Jetzt wieder 4 Tage arbeiten und dann nochmal 3 Tage in die Gegend, allerdings auf die andere Seite der Grenze, nach Frankreich, da wird die Fahrzeit dann nochmal ca. 1h länger sein - und sich somit keine Älplermagronen ausgehen ;)

(Fortsetzung folgt mit Kapitel 3.)

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BeitragVerfasst: Do, 05.01.2017, 10:37 
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starli hat geschrieben:
Kleines Video vom SL Motta, komplette Mitfahrt:

Kommt dieser Effekt von der Stabilisierung?


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BeitragVerfasst: Do, 05.01.2017, 12:57 
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ich weiß zwar nicht, welchen Effekt du meinst, aber außer dem Stabilisieren auf youtube hab ich keinen Effekt ergänzt, also wird's das wohl sein.

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BeitragVerfasst: Do, 05.01.2017, 16:06 
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Eigentlich wabert das BIld die ganze Zeit, am stärksten sieht man den Effekt im Lift (teilweise wirkt es, als würde das Objektiv hin- und herzoomen oder sich der Sensor verbiegen ;)).


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BeitragVerfasst: Fr, 06.01.2017, 20:55 
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ja, das ist das stabilisieren. Glaub mir, ist trotzdem angenehmer als ohne ;)

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Jahreswechsel 2016/17 - Kapitel 3 Teil 1: Fr, 6.1.2017 - Abries (Queyras)

Die letzten 4 Arbeitstage hab ich mich zeitmäßig wieder etwas angepasst, so dass ich gestern gegen 19 Uhr ins Bett und um 1 Uhr wieder aufstehen konnte. So wirklich gut funktionierte das Einschlafen die letzten beiden Tage aber doch nicht, naja.

Ziel war für heute eines der Skigebiete im Queyras (Abries oder Molines-Verran, das andere dann am Sonntag), morgen soll's nach Vars-Risoul gehen (den günstigen Samstagsskipass hab ich bereits im Internet gekauft), geschlafen wird wieder im Premiere Classe in GAP, auch wenns 150-180km Umweg pro Tag sind, aber dafür kostet das Zimmer nur ca. die Hälfte (36,90 € + 5,90 Frühstück pro Nacht).

Im Gegensatz zu den letzten beiden WE im Piemont wäre das also ca. 1h längere An- und Abfahrt, die noch aus zwei anderen Gründen interessant zu werden versprach:

1. schneite es seit gestern in den nördlichen Alpen, was z.B. am Arlbergpass zu Schneekettenpflicht "außer Allrad bergwärts" und an den Nord-Südachsen sowohl am Maloja wie auch am Bernardino zu schneebedeckten Straßen führte - und zwar nicht erst die letzten Meter am Pass, sondern schon von der Grenze bzw. ca. Thusis aus, lt. tcs.ch

2. fahr ich seit vorgestern mein neues Auto, den Suzuki Ignis mit Allrad - absolut praktisch am heutigen Tag also. (Bzw. läuft er momentan ja noch auf die Firma, daher nicht mein Kennzeichen, daher keine
Brennermaut.) Zum Einfahren wollte ich ihn aber eh nicht gleich übern Brenner jagen - von der teuren Maut in Italien sowieso mal abgesehen.
Auch über den Arlberg wollte ich mir das zeitmäßig nicht antun (von wegen Ketten talwärts), so hätte ich mir vorgenommen, den Tunnel zu fahren. Nur - die melden momentan nachts Baustelle mit bis zu 30min Wartezeit. Dann kann ich auch gleich über St. Moritz/Malojapass fahre.
Da würde es schon früher aufhören zu schneien und da der Pass von Norden kommend ja gemütlich ohne Kehren ist, wäre das auch ein ideales Terrain zum einfahren. (So von wegen keine hohen Drehzahlen, auf 2000-3000 bleiben, wechselnde Geschwindigkeit, auf den ersten 1000 km).

Lt. Routenplaner im Netz ca. 15-20min länger, lt. Navi nur 5min bzw. wenn ich wie sonst den Arlberg über den Pass fahre, somit ziemlich gleich. War mir gar nicht klar. Mautmäßig in Italien, sofern man die Mailand-Turin-Autobahn fährt, ca. 2 Euro mehr. Morgens zu so früher Stunde geht das auch bei Mailand, aber retour am Abend könnte das dort zu Zeitverzögerungen führen - weshalb mir die Bernardino-Route am Sonntag doch lieber wäre. (Um vorweg zu greifen: Auch am Sonntag war am Arlberg wieder Schneekettenpflicht-talwärts und die Tunnelbaustelle, so dass ich wieder über Moritz/Maloja gefahren bin, zum Glück hatte ich in Mailand keinen Stau und die Zeit vom Navi hab ich - abgesehen vom Tankzwischenhalt - tatsächlich eingehalten. Die neue 2017er Schweizer Vignette ist somit noch ungeklebt...)

Irgendwo im Laufe des Inntals, vielleicht so ab ca. Grenze, war es dann tatsächlich oftmals schneebedeckt. Leider wird im Fahrzeug nicht angezeigt, wenn sich der Allrad zuschaltet und ich war mir noch etwas unsicher, da es in den Kurven sich immer so leicht rutschig/schleudernd anfühlte, das Fahrzeug aber dann problemlos um die Kurve zog - wär das nun normal, weil sich der Allrad ja erst zuschaltet, wenn er benötigt wird? Oder sollte man da doch schon langsamer tun? Ich werd das wohl auch mal auf einem leeren, schneebdeckten Parkplatz testen müssen.
Jedenfalls dank Allrad und neuer Winterreifen (die Reifen am Ignis sind echt schmal, da hat ja mein Qubo Breitreifen dagegen) ging das alles problemlos und relativ zügig. Allzu rutschig war's wohl eh nicht, denn ich musste schon stark bremsen, damit sich das ABS eingeschaltet hat.

Später dann auf der Autobahn in Italien hielt ich die 100 km/h ein, das waren dann 3000 Umdrehungen. Lt. Tank/km-Stand wäre der Verbrauch zwischen Ried und Briancon (mit kurzem 10€-Tankzwischenstopp in Italien) 5,48l gewesen. Hätte bei der vorsichtigen Fahrweise mit etwas weniger gerechnet. Wenn der km-Zähler wie unten gesagt jedoch ca. 3-4% zu viel anzeigt, wären es also ca. 5,6-5,7l. Sollverbrauch übrigens 4,7l.

Durch den Schnee und die vorsichtigere Fahrweise wurden aus den ca. 9h lt. Plan schlussendlich 9,5h, d.h. kurz nach 11 Uhr war ich in Abries.
Da die Skigebiete im Queyras aber eh erst um 9:30 aufsperren, ist das gar nicht sooo spät. Dafür haben sie bis 16:30/16:50 offen.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Schneebedeckte Straße durch's Engadin, bereits ab der Grenze zu Österreich..

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^ Schlucht-Straße im Queyras. Mehr Bilder dazu dann im Bericht vom Sonntag.

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^ Blick ins Skigebiet von Abries

Leider war der Schnee auch hier - wie auf der anderen Seite des Monviso letzte Woche - hart, offpiste quasi unfahrbar, und die Pisten abschnittsweise knollig. Abries war ich ja schon mal für einen Halbtag, da hatte ich keine Zeit für die Außenrumabfahrten, die nur mit Skibus bedient werden - die wollte ich mir heute endlich vornehmen. Zwischen 12 und 13:30 fährt der Skibus unter der Woche nicht und ich hatte für die Abfahrt ca. 30min eingeplant, bin erst die Rote gefahren. Oben auch super gegangen, der Skiweg unten ging auch noch, bis er irgendwann nicht mehr ging. Lt. Schild sollte man hier zwingend abschnallen - "wegen Ihrer eigenen Sicherheit". Ja ne, is klar. Ich schnall jetzt hier ab und dann rutsch ich weiter unten auf dem rutschig, eisigharten Schnee aus, brech mir, wenns gut geht, das Steißbein oder land im Bachbett. Nix da, ich lass die Ski an, werden halt leider ein paar Steinkratzer mehr im Belag sein. Die schwarze bin ich daher nicht mehr gefahren und auch die rote nicht mehr - hatte heute keine alten Skier dabei. Und der Status des letzten Skiwegteils ist leider worst-case, sehr steinig und für mich zu rutschig zum zu Fuß gehen. Wenn gar kein Schnee gelegen hätte und man den Weg hätte normal gehen können, wäre ich die schwarze und nochmal die rote gefahren. Aber so - für mich leider sinnlos.

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^ Von den Talabfahrten an der 4SB war nur eine offen

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^ KSSL Colette und Aiguiller (rechts)

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^ KSSL Colette, der mittlere

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^ KSSL Colette und Talblick

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^ Kurven-KSSL Aiguiller

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^ KSSL Ruibon, der linke und längste KSSL im Skigebiet

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^ KSSL Ruibon und rechte Abfahrt

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^ KSSL Ruibon

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^ KSSL Ruibon und rechte Abfahrt - Pistenzustand um 12 Uhr ;-)

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^ Linke Abfahrt am KSSL Ruibon mit Abzweig zur schwarzen Hintenrumabfahrt

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^ Linke Abfahrt am KSSL Ruibon (Draye)

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^ Blick zur Talstation 4SB

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^ Raccord Haut mit Blick zum Monte Viso und dem KSSL Colette

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Rote Hintenrumabfahrt Valpreveyre

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^ Hier zweigt die schwarze Hintenrumabfahrt Brune ein, der Skiweg war dort komplett vereist und es wurde Stroh gestreut. Im Sat-Bild hab ich dann gesehen, dass es noch eine andere Alternative direkter zum Bus gegeben hätte.

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^ Offizielles Ende der Hintenrumabfahrt heute, wg. Schneemangel

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^ Der Weg war zu steinig, um mit den Skiern vernünftig abzufahren, aber mir zu glatt, als dass ich zu Fuß hätte gehen wollen..

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^ Ab hier fährt dann der Bus im 30-min-Takt (außer über Mittag)

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^ Im Skibus

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^ Zoom zu einer KSSL-Bergstation des ehemaligen Skigebiets von Aiguilles, war leider schon bei meinem ersten Besuch im Queyras geschlossen.

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^ Abfahrt Stade.

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^ In die Parklücke hätte ich ja fast 2x reingepasst ;)

Gestern hab ich ja noch eine Lieferung bekommen, meine neuen Carpani-Ski mit meinem neuen Design sind endlich da (600,- inkl. Bindung und Versand), diesmal ja die Allmountain, 50:50, die "Spigolino free" - die offpistelastigere Variante, denn es gäb sie auch härter als "Spigolino titan" - da hatte ich schwer überlegt, welche ich nun kaufen soll, mit Hilfe von "Kaliningrad" und dem Rat von Hrn. Carpani hab ich mich für die "free" entschieden. Offpiste war aber heute zu vergessen. Hab dann um 15 Uhr aber doch nochmal den Weg von und zum Auto gemacht, war einfach zu neugierig, wie die Skier denn nun auf der Piste sind. Mit 85mm unter der Bindung (124-85-112) und 170 Länge und längerer Radius als meine bisherigen. Und ich bin ja schonmal einen so breiten Ski gefahren und war gar nicht zufrieden, insb. weil ich das Aufkanten so anstrengend fand.

Nun, vielleicht liegts ja wirklich an der Bindungsplatte, aber das war an diesen Carpani gar nicht anstrengend. Und auch wenn sie so viel länger als meine neuen Völkl-Racecarver sind und lt. Geometrie einen wesentlich längeren Radius haben sollten (genaue Zahlen gibts da keine), waren sie sowohl drehfreudig als auch kurzschwingtauglich. Wenn man sie auf Kante fuhr kam mir der Radius auch kaum größer als 13-15m vor, obwohl es lt. Radiusrechner eher 16-19 sein müssten. Kantenhalt ist auf den harten Pisten auch noch gut, vielleicht weil gerade frisch geschliffen (am übernächsten Tag fuhr ich eine harte, nicht frisch präparierte Piste, wo die Kante sogar extrem bissig war, auf den anderen unpräparierten Pisten war das aber nicht der Fall).

Summa summarum auf der Piste mal wesentlich besser als meine alten K2 Allmountains (Razor oder Rictor, kanns mir nie merken). Offpiste kann ich ja noch nichts sagen. Schlussendlich machten die Carpani Spigolino heute Nachmittag sogar mehr Spaß als meine Racecarver, denn: Die knolligen Pistenverhältnisse sind mit den Spigolino wesentlich angenehmer zu fahren! Mag an der Breite, der Länge oder beiden liegen?!
Dennoch werd ich morgen in Vars wieder die Racer anziehen. Aber am Sonntag wohl nochmal die Spigolino, auch ohne Tiefschnee. Leider gab es einige kleine Druckfehler, aber bei der riesigen Datei war ich ja eh schon froh, dass Carpani das überhaupt drucken konnte.

Bisher also mal sehr zufrieden mit den Ski, hoffentlich sind sie dann auch im Tiefschnee bzw. bei Bruchharsch angenehmer als meine alten K2.


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^ Mit meinen neuen Carpani Spigolino Free Skiern mit meinem Design

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^ Meine neuen Carpani Spigolino Free Ski mit meinem Nostalgieliftfoto-Design

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^ Das Finish glitzert je nach Sonneneinstrahlung (siehe rechts oben), leider ist bei einigen wenigen Bildern der weiße Rahmen verschwunde, der Druck am hier rechten Ski ist auch etwas nach links verschoben

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^ Leider wurde der Druck nicht ganz sauber aufgebracht, daher der schwarze Rand unten

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^ Auch im Bindungsbereich kann man einige Fotos sehen. Also nicht ganz sinnlos auch diesen Bereich designt.

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^ Die Druckqualität was Schärfe und Farben angeht, ist jedenfalls viel besser als gedacht.

Noch 2 Bilder vom Sonntag:
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^ Meine neuen Carpani Spigolino Free Ski mit meinem Nostalgieliftfoto-Design auf Glitzerschnee

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^ Meine neuen Carpani Spigolino Free Ski mit meinem Nostalgieliftfoto-Design


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^ GPS-Track 6.1.2017 (Gelb) und vorheriger Besuch (Blau), die schwarze Hintenrumabfahrt geht viel weiter vorne zur Bushaltestelle als ich erwartet hätte - dann halt das nächste Mal.

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^ Stausee Serre Poncon


So, und jetzt nochmal zum Suzuki Ignis.


Meine ersten Eindrücke..
- Allrad, siehe oben. Wär nett, wenn das irgendwie eingeblendet wäre, wenn er Allrad aktiv ist, damit man das wüsste. Könnte ja sein, dass er sich heute nicht nur bei der Schneefahrbahn, sondern auch in manchen Kurven oder beim Beschleunigen aktiviert hätte?!

- mit dem Tacho .. zeigt ca. 8% zu viel an, da war mein Qubo genauer. km-Anzeiger scheint gemessen zur Navi-Routenplanung ca. 3-4% zu viel anzuzeigen, genauer Vergleich mit km-Angaben am Straßenrand waren das WE nicht möglich.

- mit dem Tempomat .. zum Glück nicht "adaptiv" - da bin ich schon mal den einen oder anderen Vorführwagen damit gefahren, das fand ich doch sehr lästig. Ich will, wenn ich z.B. 110 im Tempomat festlege, ja nicht irgendwann hinter einem LKW mit 90 hinterherzuckeln, sondern stattdessen überholen. Im Vgl. zum Qubo muss der Tempomat nach jedem Motorstart neu eingeschaltet werden (beim Qubo war das ein Drehregler hinterm Lenker und immer ein, aber so sinds halt beim ersten Einsatz zwei Tastendrücke am Lenkrad, also auch nicht so tragisch bzw. näher als am Qubo. Die "Kippschalter" für den Tempomat und die Lautstärke sind angenehmer als normale Drucktaster.

- mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer .. auf kurvigen Landstraßen durch die Schweiz, wo man den Tempomat nicht einschalten kann, durchaus praktisch

- mit der Klimaautomatik .. bisher hatte ich ja explizit immer die Ausstattung mit manueller Klimaanlage genommen, da man hier feiner einstellen kann, wieviel Luft man z.b. nach oben oder unten haben will. Heute morgen durchs eisige Engadin hatte ich z.B. kalte Füße, aber wenn ich die Heizung nur auf Fußraum eingeschaltet hab, lief die Scheibe an, und wenn ich auf Fußraum+Scheibe stellte, wurde es mir egtl. obenrum fast zu warm. Das wäre mit einer manuellen Klimaanlage besser gegangen. Später hatte das mit der Automatik aber doch ganz gut funktioniert, aber trotzdem - Klimaautomatik bräucht ich eher nicht. Das Gebläse im Fußraum könnte auch etwas weiter unten rausgehen, aber da hatte ich glaub ich noch nie eine perfekte Lösung in meinen bisherigen Autos.

- mit dem Auto-Lichtsensor .. reagierte schnell bei der Tunneleinfahrt und funktionierte nachts auch, also durchaus praktisch

- mit dem Licht an sich .. LED-Scheinwerfer (!!) - weiß und HELL! Fand ich ja meine Qubo-Lichter schon heller als die von Trincerones alten Audi letztes Jahr in Russland, aber vielleicht sind meine Lichter im Qubo mittlerweile schon ausgelutscht, jedenfalls sind die im Ignis mal wesentlich heller, sogar so hell, dass man gar die Nebelscheinwerfer auslassen kann. Die Fernlichter sind auch sehr hell - und im Gegensatz zum Qubo bleiben die normalen Lichter an, wenn die Fernlichter an sind. Das hat mich am Qubo ja schon immer etwas gestört. Leider sind die LED-Scheinwerfer mit "automatischer Leuchtweitenregelung" - d.h. man kann auch nicht situationsbedingt runterregeln, was ich manchmal bei Nebel oder starkem Schneefall praktisch fand.

- mit der Rückfahrkamera .. ist noch ungewohnt, noch nicht viel gebraucht. Im Qubo hatte ich ja die Piepser, da konnte ich blind rückwärts fahren bzw. konnte man sich auf andere Spiegel und Richtungen konzetrieren - mit der Cam ist es so, dass man optisch nun wieder mehr konzetrieren muss. Jedenfalls, die salzigen Straßen haben die Sicht schon bis Mailand vernebelt. Sollte wohl wieder Schmutzfänger kaufen.

- mit der Größe .. also es ist schon alles etwas kleiner als im Qubo, aber das ist ja auch verständlich, selbst die meisten teuren Limousinen sind ja trotz der Länge weniger luftig als mein kurzer Qubo ;) Aber man kann auch aus dem Ignis bequem aussteigen, ein bisserl Kopf einziehen ist aber gesünder, paar mal haute ich mir den Kopf an. Auch die Scheiben sind somit etwas weniger hoch, wenns nicht wg. dem Sonnenschutz usw. wäre, wäre ja ein hochgezogeneres Panoramafenster schon netter. Hier im Vergleich die Längen und Höhen der von mir zuletzt gefahrenen 4 Autos:

Daihatsu Sirion L:3675 H:1450 (50 oder 55 PS, 4-Gang-Automatik, Benzin)
Ford Fusion L:4018, H:1520 (68 PS Turbodiesel, automatisiertes Kupplungsgetriebe)
Fiat Qubo L:3959 H:1735 (75 PS Turbodiesel, automatisiertes Kupplungsgetriebe)
Suzuki Ignis L:3700 H:1595 (90 PS Benzin, 5-Gang-Schaltung)

Verglichen mit dem Sirion hat der Ignis aber einen wesentlich kürzeren Motorraum und fühlt sich daher innen viel größer an - auch wenn ich mich nicht mehr so genau an die Verhältnisse im Sirion erinnern kann..

- mit der Rundumsicht. Ist glaub ich ganz gut, die A-Säule ist auch nicht störender als bei meinem Qubo, wenn nicht sogar schmäler (da fallen mir ja die Ford immer negativ auf). Seitenspiegel scheinen einen kleinen toten Winkel zu haben, so dass ich wieder irgendwie Zusatzspiegel aufkleben werde, muss ich nochmal genau aufpassen. (Sorry, aber mir ist das lieber als meinen Kopf um 90° für einen Schulterblick zu drehen, da kriegt man doch nix mit, was vorne passiert.). Die eckige
Motorhaube ist von innen gut zu sehen, so dass man - im Gegensatz zu meinen bisherigen Autos - die Abmessungen des Fahrzeugs vorne etwas besser einschätzen kann.

- mit der Sonnenschutzblende. Links 1-2cm zu kurz, geht nicht bis zum Rand, somit kann da die Sonne durchscheinen. Auch so ein ewiges Manko bei so gut wie jedem Auto. Von den fehlenden zweiten Sonnenschutzblenden am Seitenfenster erst gar nicht zu reden - fände ich viel sinnvoller als manch andere Zusatzausstattung.

- mit dem Mild-Hybridmotor. In Deutschland gibt's ja glaub ich die 4WD-Variante gar nicht mit Hybrid? In Österreich ist es so, dass es die niedrigere 4WD-Ausstattung ohne Hybrid, die hohe 4WD-Ausstattung NUR mit Hybrid gibt - somit erübrigt sich die Frage, ob sich der Aufpreis irgendwie lohnt. Was aber viele bei den Testberichten übersehen, dass die Power aus der Lithium-Batterie nicht nur zum Anfahren bei Start/Stopp-Automatik verwendet wird, sondern auch bei manchen Arten des Gasgebens und für elektrische Verbraucher, also vielleicht Licht oder Radio etc. Der Akku wird immer dann geladen, sobald man vom Gas geht, also wenn die Motorbremse einsetzt. Das trifft häufiger zu, als man annehmen möchte. Allerdings könnte der Akku gerne größer sein, bei
Passfahrten ist schon nach wenigen hundert Metern talfahrt voll und kaum ist man unten ist er nach einigen km auch schon wieder ziemlich leer.
Der Nachteil am System ist - neben eventuell erhöhter Wartung - dass man mind. 1x pro Monat fahren und den Akku sich aufladen lassen soll, damit
er sich nicht tiefenentlädt.

- mit der Lautstärke. Nicht so spürbar anders als im Qubo, trotz Benzin vs. Diesel. Da ich noch nicht schneller als 105 km/h gefahren bin, kann ich nicht sagen, wie es bei stärkeren Geschwindigkeiten der Fall ist.

- mit der Gangschaltung. Nach 3 Automatik-Fahrzeugen hab ich jetzt also einen Schalter, weil mir der Allrad und manch andere Austattung, wie Tempomat, wichtiger war. Der Auslöser für das Alles war egtl. die vielen Fahrten mit Trincs alten Audi letzten Winter in Russland, wo mich z.B. die niedrige Sitzposition wesentlich mehr gestört hat als das "Handgeschakele". Ich hab also nicht allzuviel Erfahrung mit Schaltern, obwohl ich in den letzten Jahren immer mal wieder auch eine Firmenwagen gefahren bin. Alles in Allem fielen mir da die Suzuki negativer auf, alles, auch die Schaltung, wirkte meist wesentlich billiger als bei den Ford (selbst bei den günstigen Ka/Fiesta). Das ist beim Ignis durchaus anders, der dritte Gang hat zwar am Beginn etwas gehakt und den Rückwärtsgang treff ich auch nicht immer ganz, aber sonst kann man weich, schnell und problemlos schalten. (Trotzdem natürlich per se nervig, wenn man bedenkt, dass der Ignis in Japan standardmäßig mit Automatik verkauft wird ... nur weil die Mehrheit der Europäer meinen, dass es zwar super toll ist, Regensensor und Lichtautomatik zu haben, aber eine Getriebeautomatik Kacke ist?!) Für mich kommt noch eine kleine weitere Umgewöhnung dazu, da ich meine Automatiks mit beiden Beinen
fahre - also ich bremse meist mit links, manchmal mit rechts, manchmal geb ich auch mit links Gas. Das führt am Schalter insb. bei einer Tempomatstrecke schonmal zu einem überraschten Auskuppeln statt einem Bremsen mit dem linken Fuß. Einen billigen Eindruck macht aber die Tankabdeckung - im Vgl. zu meinem Qubo.

- mit der Berganfahrhilfe. Mein erster Test war zugegeben gleich an einer sehr steilen Steigung (so um die 20%), wo ich auch mit dem Qubo mit Handbremse hätte anfahren müssen. Wenn man steht und die Kupplung drückt und dann von der Bremse steigt, bleibt die Bremse noch für ca. 2 Sekunden aktiv, damit man kuppeln und gasgeben kann. Bei der starken Steigung aber waren mir die 2 Sekunden noch zu kurz, hab gleich mal den Motor abgewürgt - da werd ich demnächst noch mit der Handbremse arbeiten. Aber später an einer leichteren Steigung hat das problemlos funktioniert.

- mit dem Antrieb. Bei Steigungen auf Autobahnen und Landstraßen im 5. Gang bei 90-100 km/h hält mein Qubo die Geschwindigkeit glaub ich besser. Aber z.B. im 3. Gang ist auch bei ca. 1500 Umdrehungen am Ignis noch genug Kraft vorhanden, um z.B. etliche Kehren auf Passstraßen ohne runterschalten zu müssen fahren zu können, evtl. hilft hier tw. auch der Mild-Hybrid-Motor mit. Womit wir auch wieder bei Kurvengeschwindigkeiten wären - das bedingt natürlich, dass man die Kehren zügig fährt.

- mit dem Spurwarner. Der muss bei mir echt oft warnen :) Immerhin bei starken S-Kurven-Straßen, wenn man die Kurve schneidet, meckert er nicht. Könnte man auch abschalten. Das Vibrieren des Lenkrads ähnelt eher einem Playstation-Controller und ist bei weitem nicht so erschreckend oder stark wie das Befahren so einer geriffelten Linie.

- mit dem Müdigkeitwarner. Den hatte ich erst bei der Heimfahrt am 8. einmal ausgelöst (als ich nachts gerade am Navi rumgefummelt hab, aber müd war ich trotzdem)

- mit dem Auffahrwarner/Autobremssystem. Hatte mich heute das erste Mal ziemlich geschockt, das Display plötzlich rot und lautes Gepiepse - und zwar, als ich gerade Gas gab um zum Überholen anzusetzen. Ob das System mich etwas am Gasgeben gehindert hat, kann ich gar nicht mehr genau sagen, wäre dann jedenfalls suboptimal. An den Folgetagen hat es nochmal aktiviert, einmal in einer kurvigen, befahrenen Straße mit hohen Leitplanken (komplett ohne wirklichen Grund) und nochmal beim Überholen. (Das System ließe sich auch abschalten.)

- mit dem Keyless-entry (schlüssellosen Einsteigen). Hätt ich ja nicht erwartet, aber das ist doch ein echter Mehrwert, insb. auch beim Skifahren. Die Schlüssel stecken die ganze Zeit in der Jacke, müssen nicht rausgenommen oder vom Rucksack rausgepuhlt werden, man drückt einfach das kleine Knöpfchen an der Tür und schon sind die Türen offen oder abgesperrt.

- mit dem Keyless-power (schlüssellosen Starten). Reinsetzen, Kupplung und Bremse drücken und Schalter einmal drücken, schon startet der Motor bevor die Kontrolllampen alle wieder aus sind. Ratzfatz. Das beste ist egtl., dass man keine Schlüssel mehr da um die Beine baumeln hat.

- mit der Federung. Verglichen mit der harten Federung meines Qubos doch wesentlich weicher, erinnert mich fast an Trincs Audi oder bei manchen Straßenhubbeln an alte britische Busse (aber bei weitem nicht so extrem natürlich). Manche Tester finden das wohl negativ, ich mag das, wenn es etwas hoppelt und schaukelt, jedenfalls angenehmer als den Schlag - wie beim Qubo - selbst abzukriegen

- mit den Sitzen. Auch diese werden von einigen Journalisten negativ bewertet - und auch hier konträr zu meinen Vorlieben. Vgl. mit den harten Sitzen im Qubo sind die Sitze im Ignis viel weicher, auch hier wieder eher ein Vergleich mit dem besagten Audi. Ich find's bequem, auch weil mir sonst die Seitenwangen auf Dauer zu weh täten - aber so stören die gar nicht. Und wenn man den Tempomat drin hat und etwas im Sitz runterrutscht, sitzt man wie in einem weichen Sessel. Wieso manche lieber auf einem Holzstuhl sitzen wollen, kapier ich nicht. Jedenfalls hätte ich auch nach den 10 Stunden Fahrt heute nicht behaupten können,
dass die Sitze nicht langstreckentauglich wären. Und "langstreckentauglich" ist für so einen Journalisten ja vmtl. noch wesentlich kürzer als für mich ;)

- mit der fehlenden Mittelarmlehne .. hab mir derweil ein Kissen rein, geht auch. Das Zubehörteil ist noch nicht lieferbar, bestellt hätte ichs mal. Ob man dann noch an die Sitzheizungsschalter (die sind leider selbst ohne Mittelarmlehne schon recht ungünstig positioniert) oder an die Getränkeflaschennhalterung kommt, wird sich zeigen

- mit den Ablagen. In der Mittelkonsole ist mehr Platz als im Qubo, dafür fehlen die kleinen Fächer links des Fahrers (oben am Türgriff bzw. links unten neben dem lenkrad)

- mit dem Multimediasystem. Da hat sich Suzuki echt nicht Lumpen lassen bei der höchstpreisigen Serienausstattung - ein Pioneer F80DAB mit klappbarem Display (CD/DVD-Laufwerk und SD-Card-Slot dahinter, 2 USB-Anschlüsse, Aux-Anschluss). Man könnte sogar Filme von DVD/USB abspielen (aber wohl nicht während der Fahrt ;) ), was aber wohl fehlt ist ein Dolby-Surround-Dekoder. Die nicht mehr vorhandene Sprachsteuerung vermisse ich jedenfalls nicht - für die hab ich am Qubo auch nie eine Verwendung gehabt und nie verwendet.

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^ Pioneer AVIC-F80DAB. Hat zwar kein Dolby Surround, aber mit dem S.Rtrv - Schalter wird die Musik vom iPod doch nochmal entschieden verbessert.

- .. und seinem Navigationssystem. Da verwender Pioneer ja zum Glück IGO - m.E. das einzige für mich passende Navigationsystem. Installiert ist version 9.irgendwas, ich hab auf meinem derzeitigen Navi 8.5 oder so, zuvor hatte ich ja noch ein älteres. Ich weiß also nicht, was genau Pioneer alles angepasst hat, einige Sachen sind umständlicher zu erreichen, vielleicht auch manche gar nicht, andere sind jetzt wieder einfacher zu machen (z.B. kann ich in der 8.5er nicht mal eben auf eine genordete 2D-Ansicht umschalten, das geht jetzt hier wieder einfach), meine POIs zu installieren ist etwas umständlicher, aber mit morgen dann
auch erledigt. Was das Navigieren angeht ist mir der Bildschirm aber zu tief, da muss man zu weit von der Straße wegschauen. Da stell ich also lieber mein altes Navi oben aufs Armaturenbrett (obwohl man wg. den Sicherheitskameras in dem Bereich weder Vignetten noch Dashcams noch sonstwas montieren oder hinstellen sollte), auch wenn ichs im Qubo nicht immer eingeschaltet hab (wenn ich in Tirol unterwegs bin), aber für gewöhnlich hab ich mich einfach schon zu sehr daran gewohnt, dass ich im Blickfeld in 3D den weiteren Straßenverlauf sehen kann. Und insb. bei einem Schalter ist das zum Vermeiden unnötieger Schaltvorgänge sinnvoll. Da ich mich aber ja auch im Qubo an zwei Navis gewöhnt hab, eines auf 3D, das andere in 2D genordet (im Qubo eben das Tomtom), ist das für mich eh so angenehmer.

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^ Zwei Navis sind einfach besser als eines. 3D-Darstellung oben im Blickfeld und eine 2D-Darstellung unten

- mit dem Kurvenfahren. Bin ja mit meinem Qubo auch nicht langsam unterwegs, aber mit dem Ignis kann man die Kurven noch etwas zügiger fahren. Und als Skifahrer weiß man, dass Kurvenfahren spaß machen kann. Naja, außer im Appennin oder den Monti Lessini ;-)

- mit der Start-Stopp-Automatik. Glaub bei meinem Qubo hatte es auch etwas gedauert, bis sie erstmals ging, heute ging sie erst nach dem Abendessen das erste Mal (selbst zuvor noch "nicht verfügbar"), auch an den Folgetagen war sie nich immer verfügbar, keine Ahnung. Beim Qubo durch das Automatisierte Getriebe ist es ja so, dass sich der Motor immer stoppt, wenn man für ca. 1-2 Sekunden auf der Bremse steht. Was recht nervig sein kann. Hier beim Schalter ist es so, dass man den Gang rausnehmen muss und die Kupplug loslassen muss. Also kann man es besser steuern, dass er sich nciht laufend abschaltet, wenn man an einer Kreuzung nur gerade am Vorfahrt-Achten-Schild steht.

- mit dem Boardcomputer. Die Restweitenanzeige war heute morgen echt fragwürdig, mit vollem Tank nur 300km, die nächsten Stunden wurde es dann immer etwas mehr. Nach dem ersten Volltanken heute Abend zeigte er dann 490km an, also realistischer. Die digitale Tankanzeige ist ja in 10 Segmenten unterteilt. Da der Tank 30l fasst müsste also ein Segment 3l entsprechen. Ob das nun immer so passt oder nicht, müsste man mal stark aufpassen bzw. immer genau dann tanken, wenn gerade ein Segment erlischt (Ergänzung von den Folgetagen: Scheint korrekt hinzukommen). Das würde jedenfalls bedeuten, dass das letzte Segment nur 3l wert ist und somit quasi leer. Das vermehrte Tanken-müssen und die teureren Benzinpreise im Vgl. zu meinem Dieselqubo ist natürlich schon nachteilig - andererseits gibt's auch Vorteile beim Benziner im Vgl.zum Diesel. Und wenn es nur der Gestank wäre ;) Aber insb. bei kalten Temperaturen im Winter lässt es sich doch ruhiger schlafen.

- mit dem Scheibenwischer. Die Wischer dürften beim Qubo von besserer Qualität sein (die dicken/breiten), die musste ich in den 196.000km in den letzten 4,5 Jahren kein einziges Mal tauschen. Der Ignis hat die normalen schmalen. Die Waschdüsen sind beim Qubo etwas versteckt unterhalb der Motorhaube, beim Ignis "altmodisch" mitten auf der Motorhaube.

- mit der Beleuchtung im Innenraum. Im Qubo hab ich vorne einerseits das normale Türlicht, andererseits aber auch ein für Fahrer und Beifahrer einzeln schaltbares Leselicht. In der Nacht bei mäßigem Gegenverkehr hab ich schonmal das Beifahrerlicht eingeschaltet, weil mich dann der entgegenkommende Verkehr weniger blendet. Hinten im Kofferraum hat der Qubo zwei Lampen, eine oben im Fahrgastraum und eine unterhalb der Kofferraumabdeckung und somit unterhalb oder zwischen meines Betteinbaus und praktisch nutzlos. Der Ignis hat wohl nur eine Beleuchtung vorne, die vorne ziemlich hell ist (wenn man sie während der Fahrt in der Nacht mal kurz einschalten muss). Unbeleuchtet ist der ganze Rest - und nebenbei auch Aux/USB/12V-Dose. Sowohl in der hinteren Sitzreihe wie auch im Kofferraum hat man von der Beleuchtung vorne so gut wie nix, was nachts beim Be- und Entladen oder Kleidung-für-morgen-raussuchen absolut unzureichend ist - da werd ich mir irgendsoeine batteriebetriebene Drucklampe irgendwo hinkleben.

- mit dem Spritverbrauch. Zwischen Ried und Briancon am Freitag Morgen (mit kurzem 10€-Tankzwischenstopp in Italien) 5,48l lt. km-Entfernung am Tacho gewesen. Wenn der km-Zähler wie oben gesagt jedoch ca. 3-4% zu viel anzeigt, wären es also ca. 5,6-5,7l. Hätte bei der vorsichtigen Fahrweise (und mit max. 100 km/h auf der Autobahn) mit etwas weniger gerechnet. Die Landstraßenfahrerei mit ein paar Steigungen dann zwischen Briancon-Abries-Gap-Vars-Gap-Molines- bzw. dem Rückweg ergaben dann in den Folgetagen nochmal 5,2 bzw. 5,3l + die ggf. 3-4%. Offizielle Verbrauchsangaben: außerstädtisch 4,4 / kombiniert 4,7

- Obwohl Suzuki den Ignis ja als Micro-SUV anpreist, auch wg. der großen Bodenfreiheit von 180mm - lt. Handbuch soll man nicht in tiefen Schnee, Sand oder Schlamm fahren, da der Allrad nicht mit dem eines richtigen SUV vergleichbar ist.

- Platz für ein Notrad ist im 4WD wohl nicht so einfach- im Gegensatz zum 2WD, da der 4WD einen etwas kleineren Kofferraum und unter dem Teppich keine reifenförmige Kuhle hat. (Standardmäßig haben beide nur ein Reifenreparaturset an Board, Notrad gibt's lt. Zubehörkatalog ab Februar und in unterschiedliche Versionen für 2WD und 4WD, vielleicht wird der Kofferraum dann noch etwas kleiner?! Mal abwarten.)

- Einen weißen Ignis haben wir jetzt auch im Schauraum - und ich bin froh, dass wir damals auch den blauen da hatten und ich mich für den blauen entschied, denn das Weiß scheint mir nicht ganz so "kalt" zu sein, wie ich es gerne hätte, wenn ich mir ein weißes Auto kaufen würde. (Den Swift scheint es in einem "weißeren Weiß" zu geben, der stand gerade neben dem Ignis, daher war da schon ein Unterschied sichtbar.)

Fazit: Für den Preis mit der Austattung ist das schon ein sehr gutes Auto. Offizieller Listenpreis in Österreich für die von mir gefahrene Variante: 18.490,- € zzgl. 390,- für Metallic/Pearl-Lackierung (Keyless Start, LED-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer, Mild-Hybrid-Motor, Navi, Tempomat, Klimaautomatik, Bergan- und -abfahrhilfe, die Warnsysteme und einige andere Ausstattungen sind nur in dieser höchsten Ausstattungslinie vorhanden, der Aufpreis zur nächst niedrigen Variante beträgt 2.500,- € - für das gebotene Mehr ein durchaus guter Preis. Da wie gesagt der Automatik auch nicht in der höchsten Ausstattung verfügbar ist, müsste man beim Automatik auch auf diese genannten Dinge plus den Allrad verzichten.)

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^ Wenn man Skier in ein Auto legt, kommt man ja unweigerlich erst mal zu dieser Art des Reinlegens - und belegt aber seinen kompletten Kofferraum damit, so dass man nur noch schwer Platz für weitere Sachen hat..

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^ .. daher bevorzuge ich, ähnlich wie ich es im Qubo hab, die seitliche Verstauung..

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^ Auch das würde gehen, aber natürlich nicht sinnvoll, da schwer ein- und auszuladen und kein Halt da.

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^ .. das scheint mir (mit hochgeklapptem Sitz links) dagegen eine sinnvolle Belademöglichkeit. Ohne die blaue Box wird dann hinten links noch Platz für Koffer sein.

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^ Display im Ignis

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^ Parkplatz am ganz linken KSSL in Vars (Bild dann vom Samstag). Und: Mit Schmutzfängern an den Radkästen wäre die Tür (und das Heck) vermutlich sauberer..


.. achja, und meine Sony Digicam nervt neuerdings häufig nach dem Einschalten mit einem "Camera error" :-( (Garantie wär noch bis 20.1. drauf, sollte ich also jetzt bald mal einschicken und würde bedeuten, dass ich die nächsten Wochen irgendwie anders oder vermehrt IR/SW-Fotos machen muss.) Allerdings funktioniert die Cam dann wieder stundenlang und ich denk, ich muss doch nix machen - aber dann hakt es auch wieder am laufenden Band.

(Fortsetzung folgt.)

_________________
http://ski.inmontanis.info - http://blog.inmontanis.info
Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Di, 10.01.2017, 21:13 
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Sehr schön Deine neuen Carpani!

Deinen Qubo hast Du verkauft oder hast Du ihn noch?


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BeitragVerfasst: Mi, 11.01.2017, 19:18 
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Übrigens habe ich jetzt festgestellt, dass alle unsere Carpani auch einen dünnen schwarzen Rand am hinteren Ende haben. Der muss konstruktionsbedingt sein.


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BeitragVerfasst: Mi, 11.01.2017, 22:12 
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Also meine alten F6 sind hinten bis zum Rand bedruckt. Aber kann natürlich sein, dass das bei den F6 anders ist - oder dass seine aktuelle Produktion das eben bedingt, ja..

Den Qubo will ich vorerst mal noch für die Sommerurlaube behalten (mit "Wechselkennzeichen" ist das in AT recht günstig, werd effektiv nur ca. 20-40 € mehr im Jahr für Steuer+Versicherungen zahlen (plus halt die Vignette, aber das soll evtl. auch bald auf Videomaut umgestellt werden, zudem wird das Räderwechseln wegfallen, da ich dann am Ignis ganzjährig die Winterreifen drauflass und am Qubo entweder ganzjährig die Sommerreifen oder wenn die ausgelaugt sind, evtl. Ganzjahresreifen).) - viel Geld würd ich für den eh nicht mehr bekommen und meinen Betteinbau schon zu verlieren fänd ich irgendwie schade... Im Sommer wäre es dann auch nicht ganz so tragisch, wenn man mal irgendwo liegen bleibt und einen Tag in einer Werkstatt einlegen müsste. Außer natürlich bei Wochenendausflügen (zum Sommerskifahren) oder am letzten Urlaubstag, wenn man dann jeweils einen Tag Urlaub nachträglich nehmen müsste ;)
(Natürlich würd ich dann auch generell im Sommer mit dem Qubo fahren, außer dann hin und wieder zum Laden der Batterien etc.)

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