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BeitragVerfasst: Mo, 17.07.2017, 19:05 
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Registriert: Do, 17.03.2011, 20:54
Beiträge: 157
Wohnort: weit weit weg
starli hat geschrieben:
Meine Frage war doch m.E. eher eine andere - kommen die oberen Bilder wie z.B. das hier:
Zitat:
Bild

tatsächlich direkt aus der Kamera, was ich mir nicht vorstellen kann (dass gleichzeitig Lichter und Schatten so extrem absaufen), außer es wäre da irgendein Fehler oder Defekt vorhanden?

Das würde mich auch interessieren. Habe mir mal ein paar ältere Bilder von mir angeschaut (auch mit der X-700, z.B. hier) und konnte das Verhalten bei der Belichtung dort nicht nachvollziehen (natürlich anderer Film, anderes Labor, andere Bearbeitung, etc.). Ich habe aber auch schon richtig verrückte Ergebnisse von einem Profilabor bekommen (müsste man jetzt mal die Negative mit dieser neuen App testen).

starli hat geschrieben:
Oder wurde das Bild so extrem nachbearbeitet, dass es mit dem originalen Foto vom Film nichts mehr gemein hat? Dann frag ich mich, warum man sich das mit der Analogiefotografie "antut", denn wieviel Analogiefotografie ist in so einem Bild, das man extrem digital nachbearbeitet, dann noch vorhanden?

Wenn man natürlich Reglerbingo nur um der Exterme willen macht, könnte man, wie an deinem Beispiel gut zu erkennen, die analoge Fotografie wirklich sein lassen. Wobei mir da noch dieser typische Look fehlt, was trincerone vermutlich mit reduzierter Informationsdichte meint?


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BeitragVerfasst: Di, 18.07.2017, 15:41 
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Registriert: Mi, 18.08.2010, 4:52
Beiträge: 173
Hallo also erstmal sehr interessant was sich doch für eine Diskussion entsponnen hat daher ein paar worte zum Thema! Reglerbingo habe ich keines gespielt sondern nur sehr dezent den Kontrast verändert. Tonwertkorrekturen habe ich garkeine gemacht.

Würde gerne dazu auch mal ein Original als Vergleichsbild senden, diese habe ich aber nur auf CD und in München.

Wie ich mir das Ergebnis erklären kann. Der FP5 ist sehr feinkörnig und macht von aus aus ziemlich harte Bilder - vllt. habe ich den Film doch um ein paar % zu stark bearbeitet wodurch dann bei manchen Bildern zu viel absäuft. Jedenfalls verstehe ich die Einwände teilweise sehr gut je öfter ich die Bilder ansehe. Daher werde ich die nächsten dann auch völlig unbearbeitet einstellen (wie es sich für Analoges ja von aus Haus gehörte. Hatte ja nur deswegen überhaupt bearbeitet, weil eben auf den Colorbildern kaum etwas zu erkennen war.) Wenn ich Zeit habe werde ich (was aber noch lange dauert) auch den ersten Teil noch einmal mit originalen einstellen.

Jedenfalls euch allen danke für Lob und konstruktive Kritik sowie die Diskussion.


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BeitragVerfasst: Mi, 19.07.2017, 21:48 
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Registriert: Mi, 18.08.2010, 4:52
Beiträge: 173
So genossen wir also im Livrio jenem Hotel in welchem die Zeit doch ein wenig stehen geblieben ist einen Caffé und während meine Kollegen die dortigen schönen Bilder anschauten (auf die ich nachdem ich sie schon kannte nur einen kurzen Blick warf) kämpfte ich weiter mit meiner Kamera ... und ruinierte eben einen Farbfilm total, so, dass mir die Entscheidung nicht schwer fiel mich auf den Schwarz-Weiss-Film zu konzentrieren. (Folgende Bilder sind bis auf 2 - Anmerkungen beim entsprechenden Bild vollkommen unbearbeitet geblieben, eben um den Vergleich herzustellen ... umso mehr beschleicht mich aber beim Vergleich auch das Gefühl, dass beim ersten SW-Film einiges so garnicht zusammenpasste ... von der wohl doch zu starken Bearbeitung, über die Frage, ob da nicht irgendeine automatisierte Bearbeitung drüberlief, die einiges verschlimmbesserte, bis hin zu der Frage, ob der Fotograf dem guten Forst zu sehr zugesprochen hatte)

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^ So trat jene kleine Gruppe von 4 Skifahrern ... jenen wenigen Privatskifahrern an jenem Tag hinaus auf die Terasse des Livrio um es noch einmal zum Abschied zu grüßen und ... ^

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^... um ein Erinnerungsfoto zu schiessen ^

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^ Der Blick ging nocheinmal hinüber zum Piccolo Livrio, welches so schön über den Geisterliften gelegen ist ... ^

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^ ... bevor wir uns ein letztes mal an den Abstieg zu ebenjenen machten und uns hinauf bringen liessen um schließlich die Abfahrt zur Talstation zu machen ^

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^ Doch bevor es soweit war mussten noch einmal jene berühmten 48 Kehren über die wir hinauf gekommen waren (aber nicht hinunter fuhren) von oben betrachtet werden ^

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^ Dann gleiten wir im weichen Schnee hinab zum Trincerone ... aber biegen dort nach rechts ab ... ^

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^ ... vorbei am Thöni 3000, das schon fast futuristisch in jenem Ensemble wirkt ... ^

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^ ... bis wir uns schließlich unter der alten Pendelbahn wiederfinden ^

Wir folgen der Abfahrt ... sie ist seit kurzem ... villeicht erst seit gestern offiziell geschlossen, doch bis auf die Querung unterm Trincerone ist der Schnee ausreichend und es ist dort fast schöner zu fahren als auf den präparierten Pisten

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^ Gemütlich geht es entlang der alten Funivia hinab ... wir haben keine Eile ... ^

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^ ... schon bald taucht der Pass vor uns auf ... wo obwohl man kaum Autos sieht das übliche rege Treiben aus Radfahrern und Motorradfahrern ... Sportlern, Schaulustigen und den wenigen Verrückten die hier Skifahren herrscht ^

Wir gönnen uns eine Bratwurst im Vinschgerl (natürlich mit Sauerkraut ... fast schon Brauch hier heroben) und schlendern gemütlich zurück zu unseren Autos

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^ Natürlich findet sich auf dem Weg noch so manches Motiv ... ^

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^ ... wie natürlich die Talstation meiner geliebten Hölzl-Seilbahn ... ^

... welche elegant und mit Würde, aber dennoch schnell und effektiv das Skigebiet erschliesst und obschon ihr das Alter so langsam anzumerken ist einfach einen Charme besitzt, den eine Umlaufbahn wohl nie haben wird. Die Autos werden gepackt und wir einigen uns darauf noch die ein oder andere Seilbahn auf dem Weg anzusteuern - Doch wir nehmen bergab nicht die Normalroute sondern biegen ab gen Süden um kurz darauf nach rechts in die Schweiz zu schwenken und den Umbrail zu nehmen (Alleine schon deswegen, weil ich mir dort günstigere Spritpreise erwarte die ich dann mit immerhin 15 Cent / Liter weniger als in Italien auch bekomme). Der Weg führt uns durch das Vinschgau bis wir schließlich die Peripherie Merans erreichen, um dort zu einem weiteren Kleinod abzubiegen ... den beiden Trojerliften auf die Leiteralm.

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^ Die untere Sektion ist jener gemütliche Einsessellift, der zuerst malerisch über die Weinberge führt (Wer es nicht in der Tasche hat hat es in den Beinen lieber Kollege Mostviatla ... hoffe du hattest Spaß beim raufkraxeln um deinen Geldbeutel :P - Den er übrigens zum Glück wieder gefunden hat!) ...^

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^ ... um dann wortwörtlich DURCH den Wald zu führen ... Annäherungen aller Art an die Natur um uns herum inbegriffen ... Wie schön ich das finde so fernab vom EU-Wahnsinn mit einer alten Anlage genüsslich durch die Gegend zu fahren und wortwörtlich eins mit der Natur zu sein ^

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^ Kurz vor der Bergstation geht es schließlich auf eine Alm von der aus man auch die zweite Sektion sieht. Den alten Trojerkorblift, welcher aller EU-Regularien zum trotz noch einmal 20 Jahre Gnadenfrist bekommen hat ^

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^ Doch bevor wir in diesen einsteigen muss natürlich die gleichzeitig filigrane und massive letzte Stütze des Sesselliftes begutachtet werden, die wie so viele Liftstützen aus jener Zeit für mich perfekt den Aufbruch in ein neues Zeitalter ausdrückt ^

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^ Doch nun müssen wir weiter, da die Anlage bald schliesst und deswegen geht es auch gleich mit dem Korblift nach oben (Hier wurden die hellen Flächen leicht zurückgedreht, da sonst alles mit einem "Heiligenschein" überstrahlt gewesen wäre) ... ^

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^ ... und wir geniessen die Aussicht über Meran und erahnen entlang der MeBo Bozen am Ende jenes weiten Tales ... ^

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^ ... bevor nach der leider viel zu kurzen Auffahrt auch schon die Bergstation mit ihren so typischen Betonstützen wartet ^

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^ Leider reicht die Zeit nur für ein paar kurze Minuten des Verweilens bevor wir schon wieder hinab müssen (Hier gilt das selbe wie beim vorletzen Bild) ^

Obwohl der Tag schon ereignisreich genug war entschliessen wir uns noch ein paar weitere Abstecher zu machen bevor wir auf die Seiseralm zurückkehren ... aber davon möchte ich ein andermal berichten


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BeitragVerfasst: Do, 20.07.2017, 19:54 
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Ja, schaut m.E. schon besser/realistischer aus..

Wäre es wohl verwegen, darum zu bitten, Datum + Jahr noch anzugeben? Oder willst du das absichtlich nicht verraten?

_________________
http://ski.inmontanis.info - http://blog.inmontanis.info
NEU: Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)


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BeitragVerfasst: Do, 20.07.2017, 20:05 
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Registriert: Mi, 18.08.2010, 4:52
Beiträge: 173
Ach herrje hab ich das doch glatt vergessen mit anzugeben ... 15.-18.06.17 .. die Bilder stammen in diesem Falle im viel diskutierten Bericht vom 15. und 16. sowie im neuen Bericht nur vom 16.06.17


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BeitragVerfasst: Fr, 21.07.2017, 14:55 
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Registriert: Do, 17.03.2011, 20:54
Beiträge: 157
Wohnort: weit weit weg
Chense hat geschrieben:
^... um ein Erinnerungsfoto zu schiessen ^

Geile Truppe, ihr dreht den Swag aber auch so richtig auf! 8)

Jetzt wirken die Bilder teilweise schon richtig digital, z.B. das Bild von der Portalstütze des Korblifts.


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BeitragVerfasst: Fr, 21.07.2017, 15:08 
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Registriert: Mi, 18.08.2010, 4:52
Beiträge: 173
téléski hat geschrieben:
Chense hat geschrieben:
^... um ein Erinnerungsfoto zu schiessen ^

Geile Truppe, ihr dreht den Swag aber auch so richtig auf! 8)

Jetzt wirken die Bilder teilweise schon richtig digital, z.B. das Bild von der Portalstütze des Korblifts.


Sind aber wie gesagt bis auf die 2 angegebenen völlig unbearbeitet ... interessant wären jetzt halt Abzüge, um das mal zu vergleichen ... muss ich wohl doch mal bei der nächsten Filmentwicklung noch ein paar der Negativstreifen dazugeben und abziehen lassen.

Außerdem ist der FP4 halt schon extrem feinkörnig ... zum Vergleich mal noch ein T-Max 400 den ich etwas körniger finde (wenn er von mir aus auch gerne noch etwas mehr sein könnte)

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Bild

@Swag ohgott hier solche Wörter tztz ;) ausserdem waren wir ja zum skifahren da und nicht zur wahl des "coolsten" Sportlers des Jahrzehnts ... was ich auch garnicht sein möchte ^^


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