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BeitragVerfasst: Do, 28.09.2017, 21:21 
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Ferrovia Monte Generoso, Auf die Rigi der Südschweiz
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Wenn man sich die Geschichte der Ferrovia Monte Generoso anschaut, grenzt es fast schon an ein Wunder, dass man Heute 2017 per Bahn auf den Monte Generoso fahren kann. 1871 wurde mit der Rigibahn die erste Zahnradbahn der Alpen gebaut. Die Rigibahn war auch die Initialzündung und Inspiration für die Zahnradbahn auf den Generoso oder eben die Rigi der Südschweiz. Die beiden Berge verbindet nicht nur die Höhenlage oder die Nähe zum See miteinander, sondern beide Berge sind auch die Ersten grossen Voralpengipfel. Der eine von Norden her gesehen, der andere von Süden. Die Fantasien zu Erschliessung landeten aufgrund der horrenden Kosten aber wieder in der Schublade. Erst mit der Erfindung von Schmalspurigen Zahnradbahnen (Pilatus) und den Kostengünstigeren Zahnstangen System Abt wurde der Bau einer Bergbahn auf den Generoso wieder als lukrativ angesehen.
Innerhalb von nur gerade 2 Jahren Bauzeit wurde die Bahn von Capo Lago via San Nicolao und Bellavista bis Vetta gebaut und am 5. Juni 1890 nahm die Monte-Generoso-Bahn den Betrieb ihren Betrieb auf. Zur Eröffnung standen 6 Dampflokomotiven von SLM zur Verfügung. Die ersten Ihrer Art nur mit Zahnradantrieb. Nach dem gleichen Konzept wurden auch die 1892 erbauten Brienz-Rothorn-Bahn ebenfalls im Jahre 1892 die Zahnradbahn Gion–Rochers de Naye , oder die im Jahre 1896 gebauten Snowdon Mountain Railway realisiert.
Nach anfänglichen Erfolgen blieben aber die Fahrgast zahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Vor allem die Italienischen Gäste mit welchen man gerechnet hatte wegen der Nähe zu Mailand blieben aus. Schon 1904 kam die Gesellschaft in Liquidation, auch der zweite Anlauf von 1909 ging 1914 mit dem Beginn des 1 Weltkrieg wieder in Konkurs. 1916 wurde die Bahn durch eine neue Gesellschaft übernommen welche aber schon 1921 wieder in finanzielle Schieflage geriet und wiederum durch eine Kapitalerhöhung, durch grösstenteils Italienische Aktionäre saniert werden musste. 1939 mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges musste der Betrieb komplett einstellen werden. Zuletzt war die Bahn nur noch an 2 Monaten im Sommer in Betrieb, der Rest des Jahres standen die Loks im Schuppen. Während der Kriegsjahre wurde der Berg für das Militär interessant. Zum einen war der Bergrücken als Beobachtungsstandort nach Italien interessant, zum anderen lagen Tonnen von hochwertigem Stahl brach in der Landschaft für welchen sich die Waffenschmieden brennend interessierten. Der Rückbau war nur noch eine Frage der Zeit. Mit dem Bau der Strasse und der Einstellung der Trambahn zum Hotel Bellavista brachen auch noch die letzten Kunden weg.

50 Jahre vorher: am 15. August 1888 also 2 Jahre vor der Eröffnung der Monte Generoso Bahn kam in Zürich Gottlieb Duttweiler zur Welt. Zu dem Zeitpunkt erfolgte wohl gerade der Spanetstich für die Bahn über deren Schicksal Gottlieb Duttweiler einscheiden würde. Duttweiler lernte bei der Zürcher Handelsfirma Pfister & Sigg das Rohwarengeschäft. Er übernahm die Firma 1917 welche aber schon 1920 in Konkurs ging. 1925 begann Duttweiler mit fünf Verkaufslastwagen Güter für den Täglichen Gebrauch zu verkaufen und gründete so das Schweizer Detailhandelsunternehmen Migros.
Das Erfolgsgeheimnis war, dass er durch Ausschaltung des Zwischenhandels die Waren direkt zu den Verbrauchern brachte. Es kamen Verkaufsgeschäfte hinzu. Da viele Produzenten die Migros boykottierten, begann Duttweiler seine Waren selber zu kopieren und produzieren. Im Laufe der Jahre entstanden immer mehr Filialen.
Gottlieb Duttweiler hatte eine Sehr soziale Einstellung und vermachten er bereits 1941 die Migros ihrer Kundschaft, indem das Unternehmen zur Genossenschaft umgewandelt wurde.

Hier treffen sich auch wieder die Zeitlinien vom Dutti dem Riesen und der Monte Generoso Bahn. Da die Gottlieb Duttweiler Mittlerweile auch ins Kulturgeschäft, Reisegeschäft und Feriengeschäft expandieren wollte setzte er sich für die Erhaltung der Bahn ein und so übernahm die Migros die Bahn und diese wurde am 12. März 1941 wiedereröffnet. Um die Bahn wieder auf Erfolgskurs zu bringen wurden die Preise nach Duttweilers Vorbild für das Volk drastisch gesenkt. Da die Dampfloks lange standen musste als Zwischenlösung schnell neues Rollmaterial beschafft werden. Da die Zahnradbahn Gion–Rochers de Naye im Jahre 1938 Elektrifiziert wurde, standen günstige Dampfloks zur Verfügung welche dank Baugleichen Anlagen übernommen werden konnten.

Dank günstigen Tickets und Ferienaktionen während der Kriegsjahre und die Hardnäckigkeit von Duttweiler, konnte die Bahn auf die Erfolgsschiene zurückgebracht werden. Anfangs 50er Jahre waren Dampfloks in der Schweiz schon fast komplett von der Bildfläche Verschwunden. Der grösste Teil der Strecken wurde während dem zweiten Weltkrieg aus Kohlemangel elektrifiziert. Auch am Generoso machte sich die Migros daran eine Lösung für den Ersatz der Mittlerweile 60 Jährigen Dampfloks zu finden. Die Lösung war denkbar einfach. Man baute die Dampflokomotiven einfach zu Dieselloks um indem man den Dampfkessel entfernt, einen Dieselmotor montiert welcher über ein Schaltgetriebe den Zahnradantrieb über die bestehenden Stangenantriebe bewegt. So wurde aus den Loks 5 und 6 die Dieselloks 1 und 2 mit der Bezeichnung Hm 2/3 1 und 2. Der Motor war von Saurer, die Mechanik von VM in Cento, der Rest Schlosserten die Generosobahnen selber zusammen. 1957 war das Dampfzeitalter definitiv zu Ende. Es wurden zwei neue Dieseltriebwagen von SIG/Büssing gekauft mit der Bezeichnung Bhm 2/4. Di Umstellung erlebten noch 7 Dampfloks. drei vom Montreux und 4 der Original Maschinen. Eine wurde an die Brienz Rothorn Bahn verkauft wo sie heute noch ist. Der Rest wurde verschrottet, nur Nummer 2 bekam einen Denkmalsockel in Capolage wo sie vor sich hin rostete. 1968 kamen zwei weitere Triebwagen hinzu. Bhm 1/2 5+6. Karosserie war von Regazzoni (Lugano), Die Mechanik von Bühler (Taverne), der Zusammenbau erfolgte durch die Monte-Generoso-Bahn selber, Angetrieben war der Monte Generoso Ferrari mit einem Caterpillar (Motor). 22km/h brachte der rote Flitzer Richtung Berg auf den Tacho.
Für die Migros war die Bahn eine Erfolgsgeschichte man konnte sich mit einfachen Mitteln über Wasser halten und mit günstigen Fahrpreisen Gäste aus der Deutschschweiz anziehen. Sogar ein Monte Generoso Kuchen wurde lanciert. 1982 war der letzte grosse Schritt für die Bahn, die Elektrifizierung. Zusammen mit der Zahnradbahn Montreux–Rochers-de-Naye wurden 4 praktisch Baugleiche Doppeltriebwagen Bhe 4/8 11–14 von SLM&Siemens Albis beschafft. Die Triebwagen sind bis auf ein Paar Details, Beispiel fehlende Vielfachsteuerung, Baugleich mit der Triebwagen des Rochers-de-Naye. Die Tiebwagen sind auch Verwand mit den Siemens Triebwagen der Zugspitzbahn, Wendelstein und der Bahn nach Nuria.
2010 musste das Hotel auf dem Gipfel aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, da der Grund auch welchem das Hotel stand zu Rutschen begann. Von 2014 bis 2017 war die Bahn geschlossen und auf dem Berg wurde ein neues Bergrestaurant des Tessiner Stararchitekten Mario Botta gebaut. Am 29. März 2017 wurde das neue Restaurant Fiore di pietra (Steinblume) eröffnet. Seither ist auch die Bahn wieder in Betrieb. Wenn man die Gästemassen anschaut, welche diesen Sommer oben waren, Hoffe ich, dass diese Bahn mit ihrer Achterbahnähnlichen Geschichte noch länger bestehen bleibt. Es ist die Einzig mir bekannte Bergbahn welche einem Grossverteiler gehört. :lol:

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Talstation Capolago. Hier beginnt die Fahrt auf den Generoso. Hier halten die S-Bahn Züge welche Lugano mit Mailand verbinden. Bis 1948 haltete hier auch die elektrische Strassenbahn Chiasso-Riva San Vitale.

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OK nicht ganz, die eigentliche Talstation befindet sich am See bei der Schiffstation. Allerdings fährt nur 2 mal am Tag ein Kursschiff überhaupt die Station Capolago an. Daher wird nur einmal am Tag Bergwärts und einmal Talwärts diese Station am Ende eines Stumpengeleises angefahren. Ausgangslage 273 müM

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Da die Triebwagen sich ohne Zahnstangen gar nicht Fortbewegen können ist auch der flache Strassenbahnähnliche Abschnitt zum See mit Zahnstange ausgerüstet.

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Für Rund 50 Franken ohne Halbtax gehts zum Gipfel. Zuerst wird die Bahnlinie überfahren, dazu muss der Zug an Höhe Gewinnen.

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Unten rechts ist der Mittlerweile 3-Geleisige BAhnhof von Capolago

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Danach gehts zwischen Wohnhäusern hinauf zur Autobahn A2

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Unter der Autobahn befindet sich eine Servicestrasse welche nicht öffentlich ist. Hier befindet sich auch ein Bahnübergang.

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Alle Bahnübergänge sind nur mit Andreaskreuzen gesichert.

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Danach gehts parallel zur Autobahn den Hang entlang.

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Hier wird wiederum eine Strasse passiert

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Dann wird es felsiger

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Kühn der FElswand entlang trassiert schlängelt sich die Bahn hinauf.

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Kurz vor der Einfahrt in den Kehrtunnel San Nicolao.

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Wie ein Wurm schiesst der Triebwagen aus dem Kehrtunnel auf das Erste Plateau bei San Nicolao.

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Danach wirds Flacher und die Bahn verläuft parallel zur Fahrstrasse für die Autos.

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Station San Nicolao 707 m ü. M. Hier wird Normal nur am Morgen gekreuzt.

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Bei viel Betrieb aber auch unter dem Tag. Vielleicht hat man Glück und kat gleich zwei Kreuzungen. Das Maximum waren 4 Triebwagen gleichzeitig in San Nicolao. Das war etwas Eng.

Abschnitt 2 und 3 folgen Morgen.


Zuletzt geändert von ATV am Fr, 29.09.2017, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 28.09.2017, 21:43 
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Schön! Bin die Generoso-Bahn um 1962 als Kleinkind gefahren. Freue mich auf die Fortsetzung, auch um zu sehen, ob ich mich noch an etwas erinnern kann ...


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BeitragVerfasst: Fr, 29.09.2017, 19:11 
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So nach eine kleinen Pause gehts nun weiter mit den Abschnitten 2 und 3

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Ausweichstelle San Nicolao Da die Strecke hier wieder falcher wird, ist dieser Teil nur einlamellig ausgeführt. Die Spurweite beträgt 800mm

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Die Bahn besitzt keine einzige elektrische Weiche, die Grossteil des Gleismaterials stammt noch aus der Gründungszeit. Auch gibt es keine Streckenblocks, Signalanlagen oder Zugsicherung.

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Kreuzung in San Nicolao. Bei Normalbetrieb wenn nur ein Zug pro Stunde und Richtung fährt, wird hier nicht gekreuzt. Bei Halbstunden Zusatzfahrten braucht es auch eine Kreuzung in San Nicolao.

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Danach gehts wieder in die Steigung Richtung Bellavista

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Der langgezogene Bogen von Selvascia

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Die zweite Sektion ist vor allem im Wald trassiert.

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Hier wird der Scereda Tunnel durchfahren, Tunnel Nummer 2 von 5

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Ausfahrt aus dem Tunnel

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Auch er weis, dass man auf Zahnstange schnelle den Berg hoch kommt.

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Dieser Teil der Strecke ist zwar gut getarnt, für den Fahrgast aber auch der langweiligste der drei abschnitte.

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Grün in Grün, nur der Wagen bildet mit seiner Migrosfarbe einen Kontrast.

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Kreuzung mit der Fahrstrasse nach Bellavista

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Dann gehts zwischen zwei Felsen hindurch.

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Bevor die einzig wirklich lange Gerade folgt.

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Immernoch Mischwald aber schon etwas lichter.

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Hier wird ein zweites mal die Fahrtrasse nach Bellavista überfahren. Ohne Barriere oder Lichtsignal.

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Kreuzung mit der Fahrstrasse welche nur für Italiener existiert.

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Der letzte Abschnitt kurz vor Bellavista

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Kurz vor Bellavista hat man das erste mal einen Tiefblick Richtung Süden.

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Einfahrt in Bellavista. Auch hier Handarbeit. Das Stumpengeleise links war Jahrelang Abstellgeleise für den Zum Kiosk umgebauten Dieseltriebwagen Bhm 2/4

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Kreuzung in Bellaviste auf 1220müM knapp 1000 Höhenmeter liegen hinteruns.

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In Bellavista ist immer viel los, zum Einen ist hier Kreuzungspunkt und der Einzige Ort auf der Strecke wo es Tickets zu kaufen gibt, weiter endet hier der Panoramaweg zum Gipfel und der Parkplatz für die Italiener befindet sich in unmittelbarer Nähe.

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Bellavista. Das Stationbuffet ist leider geschlossen wie auch das Grosse Hotel dahinter.

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Bis 1939 führte von hier eine Trambahn zum Hotel Pasta etwas unterhalb von Bellavista. Davon übrig ist die Remise hier auf dem Bild....

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...die Trasse, umfonktioniert zur Fahrstrasse....

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...und die Station wo einst das Hotel stand. :(

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Warum es Bellavista heisst? Daher.

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Melide mit Swiss Miniature

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Lugano und San Salvatore

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Monte Rosa

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Das müsste Monte Moro Macugnaga sein.

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Matterhorn

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LSAP Hotel.

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Ganz so verlassen wie das Hotel scheint, ist es dann aber doch nicht. :shock:

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Aussicht nach Süden zum Appenine.

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Mailand

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Geht man etwas am Hang entlang, kommt man zu einer Aussichtskantel von welcher man auf den Monte San Giorgio sieht.

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....Und die Talstation am See

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.....Und den Lago di Lugano.

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.....Und den Mon Viso

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Lugano im Zoom. Wer findet die Standseilbahnen? :lol:

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Der Zug steht zur Abfahrt für die Dritte Sektion bereit.

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Gleich gehts weiter!


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BeitragVerfasst: Fr, 29.09.2017, 20:25 
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Nun gehts weiter mit dem dritten Teil der Strecke

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Zahnstangenherzstück der Weiche

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Ausfahrt Bellavista Richtung Vetta

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Wieder durchs Grün...

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...Bevor der Zug wiederum in einem kurzen Tunnel verschwindet.

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Hier kreuzt die Bahn den Panoramaweg zum Gipfel

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Dann entlich durchbricht der Zug die Baumgrenze.

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Ab jetzt haben die Fahrgäste Glück, welche in Fahrrichtung rechts Platz genommen haben.

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Die anderen haben dafür kurze Tiefblicke

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Gekonnt schlängelt sich das Trasse der Krete entlang.

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Wiederum ein kurzer Tunnel. Nun ist der Zug etwa auf der Höhe der Gipfelkrete

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Die Trasse ist kühn trassiert entlang der Krete.

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Ab jetzt ist auch das Ziel der Fahrt im Blickfeld.

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Der letzte Flache Abschnitt vor dem Gipfel.

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Das Ziel ist in Griffnähe.

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Dann gehts zum Schlussspurt über.

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Das Bild das auch in gezeichneter Form auf dem Generoso Kuchen abgebildet ist.

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Ausfahrt aus dem letzten der 5 Tunnels.

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Tiefblick ins Valle di Muggio

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Muggio selber

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Gleich geschafft

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Ziel ist erreicht. Station Vetta

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Einfahrt in die Station Vetta

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Bergstation Vetta

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Bergstation Vetta 1601müM. Seltener Anblick 3 der 4 Triebwagen auf dem Gipfel!

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Einer der Triebwagen macht sich gleich wieder auf den Weg richtung Tal.

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Die beiden anderen Triebwagen bleiben oben für die Planmässige Fahrt und für den Einsatzkurs. Die Züge können übrigens nicht wie am Rochers de Naye gekommet werden, da die Vielfachsteuerung fehlt. Die Wagen fahren auf Sicht hintereinander.

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Bergstation Vetta mit dem neuen Prunkbau von Botta

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Wie immer bei Botta. Aussen Protzig innen geschmürzlt. Das ist der Einzige Lift ins Restaurant und die Minitreppe daneben ist so gebaut, dass man kaum kreuzen kann. :lol:

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Die letzten 100 HM gehts zu Fuss.

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Monte Generoso Gipfel. Grenze zu Italien.

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Werbung aus verschiedenen Epochen. Schön zu sehen, wie sich der Geschmack im laufe der Zeit verändert hat. Das mit der Dampflok (ca 1925) ist aber Zeitlos und könnte man heute noch abdrucken.

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Hinter dem Gipfel beginnt Platonien.

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LSAP Skilift Pizzo della Croce

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Matterhorn vom Gipfel aus.

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Monte Rosa

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Flughafen Malpens, wo einer der Dieseltriebwagen vom MG überlebt hat!

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Blick in die Poebene. Da hinten irgend wo muss das Meer sein.

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...Irgend wo da hinten im Dunst. Muss mal im Herbst da hoch.

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Von der anderen Seite wo es auch noch eine Aussichtskanzel hat.

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Das Bild da aktuell auch allen Werbeprospekten vom MG drauf ist. :lol:

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Ausblick Richtung Alpen

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Riva San Vitale

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Das Restaurant eher in der oberen Preisklasse für eine Selbstbedienung und am Dessert Buffet war ich enttäuscht, dass es keinen Generoso Kuchen von der Migros im Angebot gab. :(

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Dafür hats im Keller ein paar nette Tafeln zur Bahn.

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NAch der Umstellung auf Diesel

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Die Tafel dazu. Übrigens die einzige Bergbahn der Schweiz, welche zwei Traktionswechsel vollzogen hat. Alle anderen wurden direkt von Dampf elektrifiziert oder blieben Dampf mit ein Paar Dieselloks.

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Lustiges Bild mit dem Dodge WC 22L

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Das Schild dazu stimmt nicht ganz. Das Fahrzeug der schweizer Armee auf dem Bild stammt aus der Operation Surplus 1946 also schon nach dem Krieg.

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Brückenleger. :lol:

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Restaurant und Gipfel

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Mailand.

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Ausblick vom Dach des Restaurants.

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Nachtfahrt

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Die Wagen sind für die Nachtfahrt mit blauen Lampen verdunkelt, damit man auch was sehen kann. Super Sache. Erinnert etwas an die alten Eisenbahnwagens mit den noch eingebauten Kriegsbeleuchtugen welche in meiner Kindheit immernoch in Regionalzügen im Einsatz waren.

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Wieder Talwärts auf dem letzten Abschnitt

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Talfahrt unterhalb Bellavista

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Schon fast wieder im Tal.

So das wars. Wer sich noch mehr Bilder ansehen will:
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.ph ... mId=445058


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BeitragVerfasst: Sa, 30.09.2017, 21:30 
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Zitat:
Das mit der Dampflok (ca 1925) ist aber Zeitlos und könnte man heute noch abdrucken.
Wobei die Steilheit ja heillos übertrieben ist..

Zitat:
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Ach du sch... Könnte genauso gut eine Wehranlage oder eine Alienfestung sein ..

Im Übrigen wage ich zu bezweifeln, dass du von dort das Meer sehen kannst. Sind ja mind. 280km bis zur Adria. Genoroso 1690m hoch ergibt eine maximale Sichtweite von ca. 160km bis runter auf Meereshöhe. Nö, das geht nicht. Das würde nicht mal für Genua reichen - und da hast zusätzlich noch die Hügel in Ligurien zwischen Alpen und Appennin im Weg ..

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BeitragVerfasst: Sa, 30.09.2017, 22:15 
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Alles eine Frage der Perspektive:
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Wenn man sich das Bild genau anschaut sieht man, dass der Wagen Perspektivis gezeichnet ist, auch die Lok. Sie fährt also nicht die Rampe in 2D hinauf, sondern in 3D von hinten links nach vorne rechts. :wink: Wenn man die Senkrechten Pfosten anschaut merkt man, dass das Ganze eine ziemlich gekonnte optische Manipulation ist.

BTW:
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:lol:


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BeitragVerfasst: Mo, 02.10.2017, 19:55 
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Das Video ist fertig in Spielfilmlänge:

Viel Spass :lol:


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BeitragVerfasst: Mi, 04.10.2017, 11:29 
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Der extrem harte und lange Schatten ist mir bei dem alten Werbesujet auch noch nicht aufgefallen. Ich glaub, das ist auch sehr beliebt gewesen zur damaligen Zeit?

(Jedenfalls gefällt mir das Sujet sehr gut)

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BeitragVerfasst: Do, 05.10.2017, 13:18 
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Hässliches Gebäude. Nicht viel besser als der Vorgängerbau. Aber gut, meine Erwartungen an diesen Neubau waren so oder so ganz unten angesiedelt, da ich alles andere als ein Fan des Tessiner Stararchitekten Mario Botta bin.


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BeitragVerfasst: Do, 05.10.2017, 18:26 
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Gut das ist immer Geschmackache. Viel Schlimmer als vorher konnte es nicht werden. Jedenfalls hatte ich mit der Vermutung recht, dass es wieder so ein Botta Bau wird der Aussen über und innen Unterdimensioniert ist. :lol:


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BeitragVerfasst: Di, 17.10.2017, 9:27 
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