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BeitragVerfasst: Mo, 03.11.2008, 13:50 
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Wieder mal eine kleine Fahrt in den Jura, diesmal ganz an das Südwestende des schweizer Jura. Zuerst auf der Autobahn über Bern, Yverdon nach Orbe, dann die Strasse nach Vaulion.

Erstes Skigebiet Dent de Vaulion was so viel heisst wie Zahn von Voulion.
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Pistenplan eher kleines Skigebiet Erstreckt sich von 1160NN bis 1478NN

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kuppelbarer Stangenschlepper von Montaz-Mautino.

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Zwar nicht ganz 1km lang aber dennoch teilweise relativ steil.

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Talstation typischer kuppelbarer Skiliftverhau. Scheint aber noch ein paar nette Pisten zu haben vor allem aber eine tolle Fernsicht, da es der erste grosse Bergzug des Juras ist.

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Trasse von unten. Die parallel dazu verlaufenden Telefonleitungen sind auch eine Seltenheit geworden. ADSL dankt. :lol:

Weiter ging es zum Kreuzungspunkt Petra Felix wo sich die Strasse wieder mit der Passstrasse über den Col de Mollendruz vereint. Hinunter nach l'Abbaye.

more comming soon.


Zuletzt geändert von ATV am Mi, 05.11.2008, 17:18, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 03.11.2008, 14:34 
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RetroRebel
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Hervorragendes Thema! :D

Bringst du auch Bilder von der "2-Länder-Skiarena" Noirmont?

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Chasseral - "Les derniers vestiges ont disparu - la fin d'un rêve"


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BeitragVerfasst: Mo, 03.11.2008, 18:32 
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Skigebiet l'abbaye:

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Man möge mich entschuldigen hab ich auf dem Labtop mit Paint und den Touchpad gemalt. :oops: Man sollte aber erkennen wie es da ausschaut, da diese hochprofesionellen Skigebiete keine Pistenkarten haben.

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Skilift B eher flache Angelegenheit. Hört auf den Namen Le Communal und dient als Übungslift sowie Rückbringer zur Talabfahrt.

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Der Skilift ist mit normalen Rollenbatterien ausgerüstet anstelle der üblichen Riesenräder von Poma.

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Trasse in der Fast Totalen. Kurz und Flach.

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Selbige Konstruktion auch aus dem gleichen Jahr nämlich 1969 der Skilift Le Sapeley. Ist allerdings viel länger wenn auch nicht steiler. Plan Lift C.

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Lift verläuft auf seiter 1km langen Strecke zuerst durch Wald,

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Weiter oben über offenes freies Gelände. Gipfel liegt auf 1435m.

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Talstation etwas grösser wie der Bruder daneben. Fahrgeschwindigkeit 3,5m/s.

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Kuppelsystem. Wirdsch schon oderntlich rotzen mit 3,5m/s über die Rollenbatterien.

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Talstation Skilift B ebenfalls 3,5m/s.

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Dann ging es runter zum Lac de Joux.

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Am Lac de Joux. in l'abbaye startet der Zubringerlift ins Skigebiet. 1967 erstellt auch von Poma. Diesmal ein normaler.

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Kurz nach der Talstation wirds gleich mächtig steil.

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Worauf gleich eine scharfe Kurve nach rechts folgt.

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Mit über 1,4km der längste Skilift. Fahrgeschwindigkeit 3,7m/s.

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Das ist alles verboten zu benutzen das Skilift.

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Der letzte Skilift D in l'abbaye aus dem Jahre 1999.

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Auch ein Poma Stangenlift. Extrem langsam mit 1,5m/s

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Stützen haben nicht mal Fundamente. :lol:

Wer in l'Abbaye mal vorbei kommt, sollte sich unbedingt die Kirche und deren Friedhof ansehen, da hat die Landesverteidigung nicht mal vor dem Gotteshaus halt gemacht. :lol: Werden noch diverse krasse Bauten sehen. Dazu später mehr.


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BeitragVerfasst: Mi, 05.11.2008, 14:34 
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Weiter entlang des Lac de Joux. nach Le Chenit, gut die Ortsbezeichnung ist falsch, denn es handelt sich hierbei um eine Grossgemeinde auf einer Fläche von 100 Quadratkilometern. mit über 4000 Einwohnern über weite Streusiedlungen und Untergemeinden verteilt. Das Skigebiet befindet sich in L'Orient, 1'021 m ü. M

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1962 wurde dieses kleine Skigebiet eröffnet,

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Poma Stangenschlepper, der eine aus dem Jahre 1962 der andere 7 Jahre Jünger.

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Winkelgetriebe Antrieb Skilift 1, und da beschwerd sich einer wenn mein Auto Öl verliert. :lol: Rünnt wie eine Zeihne.

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Beide Lifte dazwischen ist der Aufgang für Tourengeher, ja das gibts Extral. der auf dem Bild rechts zu sehende Lift ist Kürzer und besitzt im oberen Teil einen leichten Winkel.

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Fast doppelt so lang nämlich über 1km der Skilift Nummer 1

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Talstation des Kürzeren Lift dahinter die Ortschaften L'Orient und Le Sentier.

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Talstation des kürzeren Skilift. Er besitzt Nachtski mit Beleuchtung.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.11.2008, 10:13 
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Weiter gehts nach Le Brassus. Auch dieser Ort gehört zur Grossgemeinde Le Chenit. Würde man kaum merken aber die Strasse hier verläuft über 1000 m. ü. M. Das ganze ist eine Riesige Hochebene. Der Lac de Joux, hier die Sümpfe bei der Einmündung der Orbe in den See zur Rechten.

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Schaut ziemlich traurig aus. Bahnhof von Le Brassus, Geleise wurden entfernt. Hier endete die Nebenlinie von Le Pont nach Le Brassus. Weiter gegangen währe es ab hier aus Französischem Boden. 1903 wurde die Privatisierte Bahn verstaatlicht und in die SBB eingegliedert. Ja so weit war man auch schonmal. Man dreht sich nur im Kreis. 1938 wurde die Strecke elektrifiziert. 2001 wieder privatisiert und ging in der TRAVYS welche unter anderem auch die Schmalspurbahn Chemin de fer Yverdon - Ste-Croix unterhält.

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Der alte Bahnhof von Le Brassus. Der neue ist im Bau auf der anderen Seite der Strasse damit der Bahnübergang nicht immer gesperrt werden muss wenn ein Zug in den Endbahnhof einfährt. Seit 1980 wurde die Strecke stark modernisiert und ausgebaut, da man wie überall an den Nebenstrecken vor der Entscheidung stand, Busersatz oder ausbau. Zum Glück hat man hier auf das Richtige Pferd gesetzt und 1989 zwei Schnellzriebwagen RBDe 568 von der SBB übernommen. Der Jura gilt in vielen belangen als Musterbeispiel wie man auch Nebenstrecken Attraktiv und Gewinnbringend betreiben kann. Siehe Jurapfeil.

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Wieder ein Skigebiet ohne Pistenplan. Daher Made by Handmade. man möge entschuldigen.

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Wow Italostyle. Ein Leitner Skilift Les Mollards in Le Brassus. Skilift B.

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980m lang 3,4m/s über 240m

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Antriebstation. Typisch Leitner

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Lift ersetzte 1989 einen Skilift von GMD aus dem Jahre 1968.

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Wieder mal was bekanntes. Frisch renovierte Kurve am Skilift Le Brassus A.

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Knapp 550m langer Poma Tellerlift Übungshang für Anfänger.

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Kurve. Typisch Poma. Klemme wird durch die Schiene in die Richtige Position geführt.

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Lift entstand 1963. Warum man 5 Jahre später auf einen Bügellift gesetzt hat ist mir ein Rätsel.

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Modernstes Pistengerät, Hier eine Raupe der schweizer Firma Meili.

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Skilift Le Brassus Talstation. Wie schnell der Lift fährt muss ich raussuchen.

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Scheint trotzt Anfängerhängen recht abwechslungsreich zu sein da es gleich 2 verschiedene Geländekammern hat die erschlossen sind.

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Blick vom Skigebiet Gipfelbereich zum La ce Joux. Hier führt die Strasse zum Marchairuz Dahinter Markant der dent de Vaulion Gut zusehen wieso der so heisst.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.11.2008, 10:20 
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RetroRebel
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Der Dent de Vaulion ist für mich einer der schönsten Mittelgebirgsberge. Das Skigebiet von Le Brassus war mir bislang entgangen.

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BeitragVerfasst: Fr, 07.11.2008, 10:54 
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Das Skigebiet liegt etwas abseits oberhalb vom Dorf. Zufahrt ist nicht so ganz einfach zu finden. Auf der Strasse zum Col de Marchairuz kommt man aber direkt am Poma Skilift vorbei. Wegweiser im Dorf gibt es auch.
Allgemein ein Problem, dass man von den Skigebieten da weder ein pistenplan noch eine Webseite findet. Zudem gibt es zu den Liften im Netzt kaum Informationen. :(


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BeitragVerfasst: Fr, 07.11.2008, 18:22 
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Weiter gehts von Le Brassus über den Col du Marchairuz 1'447 m ü. M.

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Könnte glatt irgendwo in Schweden sein. Endlose Geraden durch lichte Nadelwälder in einer Höhenlage von 1200 bis 1400NN.

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Kurz vor der Passhöhe trifft man auf dieses Komische Gebäude. Kuhstall oder sowas. Komischer Standort???

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Tritt man etwas näher, kann man feststellen, dass die Fenster nur aufgemalt sind. Das ganze Haus ist ein Fake. Darin versteckt sich eine Bunkeranlage zur Panzerabwehr.

Geschichte: Da die ganze Region nur an Frankreich grenzt wog man sich hier hinter der Maginotlinie in Sicherheit. Die Landesverteidigung wurde gegen Rhein und Deutschland forciert kaum aber gegen Frankreich. als im Mai 1940 Deutsche Truppen die Maginotlinie umgingen und im Juni der Verteidigungswall nach Wochenlangen kämpfen aufgeben musste stand Plötzlich der BöFei auch an diesem praktisch unbewachten Grenzabschnitt. In aller eine musste ein Verteidigungskonzept her. Das gelände eignete sich nicht für grosse Artilletriefestungen und Sperrstellen an Schlüsselstandorten. Dazu ist das ganze Gebiet zu übersichtlich und leicht zuumgehen und Flankieren. Zudem sind die Hügelzüge zu wenig Hoch um den Durchbruch mit Fahrzeugen zu verhindern. Man rechnete daher nicht damit den Abschnitt länger kontrollieren zu können und setzte daher auf eine Art Guerilliataktik. Kleine gut versteckte Bunker und Unterstände, Tanksperren (Toblerones) und Gezielte grosse Sprengpunkte sollten einen genügend grossen Verzögerungswert und Blutzoll erbringen. Die Bunker wurden teilweise mit viel liebe zum Detail als Zivilgebäude getarnt und auch unter zivilen Gebäuden Versteckt. Beispiel hier:
http://www.lignemaginot.com/ligne/suiss ... /s1/a2.jpg
Unter dem Ziegeldach und der falschen Fassade befindet sich ein Betonbunker der direkttreffen von Fliegerbomben mit über 1 Tonne schadlos übersteht.
http://www.lignemaginot.com/ligne/suiss ... /s1/a2.jpg
Auch hier mit viel Details getarnter Bunker.
Darüber hinaus baute man in den unübersichtlichen Wäldern Maschinengewehrnester und Unterschlupflöcher sowie sogenannte Solitairs, Eine art Maschinengewehrstellung in vorgefertigten Betonröhren. Diese Stellungen hatten zum Ziel den Gegner zu Schwächen, Terrorisieren und Verunsichern.
http://www.lignemaginot.com/ligne/suiss ... /s3/a2.jpg
Hier wurde sogar der Friedhof der Kirche in l'Abbaye zu einem Panzerwall umgebaut in den Schiessscharten für Tankbüchsen und LMG eingelassen sind. Einziges Ziel den Gegner so lange wie möglich aufzuhalten, um den Abzug zu decken.
http://www.lignemaginot.com/ligne/suiss ... /s1/a3.jpg
Zu guter letzt die gute alte Sprengtacktik. Durch den einbau von Sprengkavernen in allen wichtigen Strassen können diese für Wochen unpassierbar gemacht werden.
Nach dem Krieg war die Region wieder eher weniger von bedeutung, nichts destotrotz hat man auch hier weiter Steuergelder vergraben. So entstand ganz in der Nähe 1990 der Prototyp des 9cm Monoblock Bunkersystem "Centi" welches nur 10 Jahre später und einem Kawest wieder aufgegeben wurde.

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Nochmals der Pakbunker von der Seite. Die Strasse war früher weiter unten links von diesem Bild.

Weitere Infos:
http://www.lignemaginot.com/ligne/suisse/vaud/index.htm

Für das nächste Skigebiet müsst ihr bis So warten.


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BeitragVerfasst: So, 09.11.2008, 16:08 
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Weiter ging es vom Col de Col du Marchairuz nach Saint-George, nicht verwechseln mit Saint-Cergue ebenfalls im Waadtland.
Hier wurde 1963 der erste Skilift in Betrieb genommen.
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Pistenplan. Das Skigebiet liegt komplett im Wald. 2 Lifte erschliessen 2 flache Waldabfahrten. Zuerst der linke Skilift "Le Devens"

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Le Devens 1988 ersetzte man den ersten Skilift von 1963 (Tebru/Städeli) durch einen neuen. Auch wenn es sich auf den ersten Blick um einen Standart Garaventa Skilift handelt so hat der doch eine Besonderheit. Antriebstatuin baureihe GUB330.

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Als Auflage für einen Neubau wurde verlangt, dass das Trasse nicht mehr ausgeholzt werden darf als es schon war. Damit man das Trasse trotzdem präparieren kann musste man auf die guten alten Portalstützen zurückgreifen anstelle der sonst üblichen T-Masten. Damit vermutlich der letzte Neubau eines Liftes mit Portalmasten.

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Portalmasten ansich sind ja nicht unüblich. Aber die Stützen hier waren nicht neu sondern ein Restposten von einem älteren Lift der nie gebaut wurde. Die Stützen stehen alle im Wald. Lawinen gibt es hier sicher nie. Trotzdem sinbd die Fundamente Lawinensicher. :shock:
Grund dafür?? Keine Ahnung.

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Skilift "Lally" etwas weiter oben. Übungshang mit dem Bulldozer in den Wald geschlagen.

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Fixgelkemmter Stangenschlepper. 425m lang.

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1979 gebaut. Hersteller unbekannt.

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Reiner Übungslift. Gegen Schluss steigt er noch etwas steiler.

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Bergstation nach Stütze 5.

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Etwas weiter oben miten im Wald im nichts endet der Skilift Le Devens.

Bild$
700m lange Trasse Skilift Le Devens. 7 Stützen, Ganze Strecke komplett im Wald.

Weiter ging es über die Höhenstrasse nach Saint-Cergue.


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BeitragVerfasst: Sa, 06.12.2008, 11:43 
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Hier gehts auch wieder mal weiter:
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Die Chemin de fer Nyon–Saint-Cergue–Morez besitzt eigendlich eine Fehlerhafte Namensgebung denn die Engstation Morez ist seit 1958 nicht mehr erreichbar. Die Enstation befindet sich seither an der Landesgrenze bei la Cure. Weiter gehts nur per Autobus.

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Auch auf der schweizer Seite wollte man die veraltete Strecke stillegen. Doch Proteste der Bevölkerung konnten das verhindern. Die wachsenden Fahrgastzahlen gaben dem Recht. 1982 entschied man sich die Strecke grundlegend zu modernisieren. Es wurde von 2200V auf 1500V umgestellt und die alten hölzernenen roten Schmalspurtriebwagen aus den Jahren 1916-1918 gegen neue Pendelzüge ersetzt. Später wurde auch das Blocksystem auf der Strecke eingeführt. Seither erfreut sich das Orange Bähnli als zubringer ins Wintersportgebiet am Col de la Givrine.

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Die sensation des Tages, der Skilift Basse Ruche in Saint Cergue.

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Mit viele Liebe zu Detail wurde dieser alte Tebruskilift wieder in Stand gestellt.

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Zettel nich vorhanden. Der ganze Lift wurde abgebaut, die Stützen Sandgestrahlt, geröngt und frisch Feuerverzinkt, die Rollenbatterien komplett demontiert neue Lager eingepresst, neue Laufgummi aufgezogen und Servicepodeste angefertigt sowie die Fundamente neu erstellt.

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Komplett neu und eine Eigenanfertigung ist die Talstation. Konstruiert durch Von Rotz und Wiedemar Kerns.

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Der Lift ist praktisch neu mit dem Charme der 50er Jahre.
Folgende Dinge wurden durch Von Rotz angepasst:
-Komplett neue Antriebstation (Eigenkonstruktion)
-Stützen demontiert
-Rollenbatterien revidiert
-Stützen feuerverzinkt
-Fundamente erneuert
-Servicepodeste nachgebaut
-Stützen feuerverzinkt
-Gehänge revidiert (Bachmann)
-Umlenkscheibe bergstation angepasst (Seilfänger)
-Neue Steuerung mit neuer FUA und Antrieb.
-Kosmetik

Alles in allem ein echt geiler "Neubau"
Der Hersteller weist darauf hin, dass das der letzte solche Neubau in der Schweiz war. :cry:

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Skilift Bois de Saint-Cergue im Ort selber. Reiner Übungsahang.

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Poma Skilift mit Nachtbeleuchtung. Pisten sind stark modelliert damit man auch bei wenig Schnee aufmachen kann.

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Winkelstütze Skilift Bois de Saint Cergue was so viel heisst wie Holz von Saint Cerge oder eben Saintcerguerholz.

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Etwas älter ebenfalls von Poma 1963 Skilift Corps de Garde.

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Talstation selbigem Skilift ist schon etwas neuer. Scheint ein richtiges Anfängergebiet zu sein.

Nun fehlen nur noch 3 Anlagen. :lol: Mehr später.


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BeitragVerfasst: So, 07.12.2008, 13:33 
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von 1947 an führte eine Sesselbahn von St. Cergue nach La Barillette. 2001 war Schluss.
um nach La Barillette zu kommen muss man von St. Cergue wieder hinunter Richtung Nyon um von Gingins über eine kuriose Armeestrasse nach La Barillette zu kommen. Interessant ist die Strasse aufgrund der Tatsache, dass sie immer wieder aufteilt und im Einbahnverkehr geführt wird. :lol: Umdrehen kann man also nur an bestimmten Stellen. Kurz vor dem Gipfel muss man sich entscheiden Skyguide oder Swisscom. Zuerst ging es Richtung Skyguide.
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Die einzige Pendelbahn im Juragebirge. Barillette-La Dole Gipfel.

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Die Stützenlose Pendelbahn gehört der Flugsicherung Skyguide die auf dem La Dole ein Radar betreibt.

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Bahn ist von Küpfer. Wurde später umgebaut und mit einer Fernsteuerung versehen da das Radar neu auch Fernbedient wird und niemand mehr am Gipfen anwesend sein muss.

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Typischer Armeebau Stützenlose Windenpendelbahn von Küpfer. Eine fast Baugleiche Anlage steht an der Zugspitze.

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Schlichte Talstation. Mitfahren ist nicht erlaubt. Eigendlich Schade währe eine schöne Ausflugsbahn.

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Weiter gings zum La Barillette. Sendeanlage der Swisscom. Hier die Richtstrahlanlage.

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Radaranlage, Unterkunft, Seilbahnstation und Dienstbaracke auf dem la Dole.

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Sendeanlage auf dem La Barillette im Gegensatz zum la Dole eine reine Zivilanalge.

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Bis 2001 kam man hier per ESL hin. Seither nur noch über diese schmale Fahrstrasse.

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Seit den Frühen 50er Jahren versah dieser Unimog-D seinen Dienst für die Armee. Mittlerweile muss er nur noch die kurzen Strecken zwischen Berghaus und Sender räumen und kann so einen Lebensabend geniesen. Hat 2 Motoren einer auf der Ladefläche für die Fräse und einer für den Antrieb. 35PS :lol:

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Seit die Sesselbahn nicht mehr läuft ist auch hier nicht mehr viel los. Ziemlich heruntergekommen der Parkplatz des Bergahus La Barillette

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Haufenweise Gerümpel liegt hier herum und wartet auf bessere Zeiten.

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Ehem. Bergstation des Sameli Huber ESL La Barillette.

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Der Lift war ein einziges Flickwerk. Masten von Sameli Huber, Brändle und Küpfer. Daher so viele verschiedene Fundamente.

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Trasse in der Totalen. Lift machte etwas über 200 Höhenmeter. Unten noch zu erkennen die Abgesägten Stützenstümpfe.

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Der letzte Umbau machte 1987 die Firma Garaventa-Küpfer Steffisburg.

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Talstation des ehem Verbindungskilift vom ESL zum Berghaus. Dieser Baco Tellerlift war etwas über 100m lang und reinder Zubringer zum Berghaus.

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Berghaus La Barillette auch aus den Boomjahren nach dem 2WK. Ansprechende und doch moderne Archidektur im Style der Zeit.

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2001 wollte man hier eine Rodelbahn von Wiegand bauen. Bahn wurde nie Eröffnet. Auf den Google Earth Fotos ist sie noch zu erkennen. Der Grund wieso man aufgegeben hat weis oich nicht. Wahrscheinlich Geld ausgegangen.

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Die Sonne senkt sich langsam über dem Horizont und für mich ist es an der Zeit wieder nach Hause zu fahren. Über die Autobahn bei Payern. Schöne neue Strecke mit langen geraden Passagen.

Hoffe es hat trotz wenig Echo einige Interessiert.


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BeitragVerfasst: So, 07.12.2008, 16:58 
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RetroRebel
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Registriert: Mo, 07.11.2005, 8:22
Beiträge: 2543
ATV hat geschrieben:
Hoffe es hat trotz wenig Echo einige Interessiert.

Hat es auf jeden Fall.

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www.funitel.de


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BeitragVerfasst: So, 07.12.2008, 21:26 
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Huch, er hat wieder ein "normales" Auto!

:-)

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Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)


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BeitragVerfasst: So, 07.12.2008, 21:50 
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starli hat geschrieben:
Huch, er hat wieder ein "normales" Auto!

:-)

?????


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BeitragVerfasst: Di, 09.12.2008, 22:47 
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Ich dachte, du wärst nur noch mit deinem Militärfahrzeug unterwegs...

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