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BeitragVerfasst: So, 07.02.2016, 22:26 
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::: trincerone hat geschrieben:
Ich kann auch eigentlich nicht sagen, dass ich mit den Gebrauchten mehr unerwartete Reparaturen hatte, als mit den Neuen. An Mietwagen hatte ich ständig irgendwelche Schäden, und die sind oft unter 10.000km gelaufen.
Ja gut, das sind dann Garantiereparaturen. Aber danach sollte man eher kein Problem für eine gewisse Zeit haben. Wartung - das heißt dann aber, gewisse Sachen auf Verdacht im Vorhinein zu tauschen? Bremsen und Kupplung sieht man den Verschleiß an, bei Stoßfämpfern, Federn, Kühler, Auspuff, Kat, Wischergestänge, Getriebe, Motor und wasweißichnoch, vmtl. nicht unbedingt.

Zitat:
Allein die Geschwindigkeiten, mit denen wir unterwegs sein konnten (gerade auf auf den kurvigen Straßen), waren ja viel viel höher, als letztes Jahr auf der Türkeireise.
Also wir sind in der TR aber auch regelmäßig 110-130 km/h gefahren. Und wo hatten wir heuer denn kurvige Straßen, außer in Norwegen, wo wir uns dann doch auch eher an die 80 gehalten hatten? :) Zudem bist du heuer ja öfters gefahren, ich halt mich ja etwas mehr an die erlaubte Geschwindigkeit :) Wobei letztes Jahr in TR & Co auch nicht immer sooo wie anderswo ...

Zitat:
Abgesehen davon, dass der Beweis noch aussteht, dass der Fiat bei -30°C fährt (was sein kann, oder auch nicht, wäre interessant zu wissen).
Will ich jetzt aber nicht unbedingt austesten ;) Allerdings ist der Qubo ja (soweit ich weiß) eine türkische Entwicklung, der für 3 Marken gebrandet wird, keine Ahnung was bei den Innenteilen der einzelnen Marken anders ist oder ob die bis auf Motor und dgl. gleich sind, aber -30° kommen in Ostanatolien ja auch hin und wieder vor, könnte das also vielleicht schon vertragen.

::: trincerone hat geschrieben:
P.S. Mich würd übrigens nochmal total interessieren, was Dir eigentlich an dem Qubo so gefällt (außer, dass Du ihn umgebaut hast).
Ich bin ja ein Fan der japanischen K-Cars (wenn sie mir auch etwas zu kurz wären). Wenn die Japaner bloß keine Rechtslenkung hätten ...
Was meinen Qubo angeht:
- kurz
- hoch
- somit: möglichst klein mit möglichst viel Platz
- hohe Sitzposition in Kombination mit eher tiefen Armaturenbrett, kurzer Schnauze und eher steiler Windschutzscheibe = guter Blick auf die Straße
(dazu Automatik und Tempomat und einigermaßen sparsamer Diesel)

Weil gerade Armenien angesprochen wurde. Meinst du, wir hätten die Grenze Georgien-Armenien mit der Bodenfreiheit deines A4 geschafft? :)

Also Allrad + Spikes waren sicher hier und da von Vorteil. Wieviel genau, kann man ohne direkten Vergleich eher schlecht sagen ...

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BeitragVerfasst: Mo, 08.02.2016, 17:36 
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RetroRebel
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Zitat:
Ja gut, das sind dann Garantiereparaturen. Aber danach sollte man eher kein Problem für eine gewisse Zeit haben. Wartung - das heißt dann aber, gewisse Sachen auf Verdacht im Vorhinein zu tauschen? Bremsen und Kupplung sieht man den Verschleiß an, bei Stoßfämpfern, Federn, Kühler, Auspuff, Kat, Wischergestänge, Getriebe, Motor und wasweißichnoch, vmtl. nicht unbedingt.


Das mit der Garantie stimmt natürlich, allerdings auch nur für einen eher kurzen Zeitraum und auch nur, wenn es das Werk anerkennt (einer der Mietwagenschäden war ein Kupplungsschaden, den sie nur mit viel Diskussion auf Garantie gemacht haben).

Zitat:
Also wir sind in der TR aber auch regelmäßig 110-130 km/h gefahren. Und wo hatten wir heuer denn kurvige Straßen, außer in Norwegen, wo wir uns dann doch auch eher an die 80 gehalten hatten? :) Zudem bist du heuer ja öfters gefahren, ich halt mich ja etwas mehr an die erlaubte Geschwindigkeit :) Wobei letztes Jahr in TR & Co auch nicht immer sooo wie anderswo ...


Also an regelmäßig 110-130 kann ich mich nicht so erinnern, aber vielleicht hab ich das auch vergessen. Ich weiß jedenfalls noch, dass ich mir bei der Fahr von Antalya nach Osten vorgenommen hab, das nächste mal den A4 eher zu nehmen, weil ich mit der Straßenlage, Motorleistung und Sicherheitsreserve eher etwas unglück war. Es stimmt aber auch, dass das bei vielen Straßen in RUS nicht so einen Unterschied gemacht hätte. Auf der Arktisstraßen mE aber schon, glaub ich (nicht nur Norwegen, auch in RUS).

Zitat:
Was meinen Qubo angeht:
- kurz
- hoch
- somit: möglichst klein mit möglichst viel Platz
- hohe Sitzposition in Kombination mit eher tiefen Armaturenbrett, kurzer Schnauze und eher steiler Windschutzscheibe = guter Blick auf die Straße
(dazu Automatik und Tempomat und einigermaßen sparsamer Diesel)


Ok, danke, das versteh ich jetzt besser. Es ist bei mir tatsächlich ziemlich genau invers (wegen Straßenlage, Windanfälligkeit und Kontrolle). Wobei man einen Tempomat bei quasi jedem Auto bekommt (der Audi 90 hat auch schon einen). Aber der Rest ist sicher kaufentscheidend für das eine ODER das andere Modell.

Zitat:
Weil gerade Armenien angesprochen wurde. Meinst du, wir hätten die Grenze Georgien-Armenien mit der Bodenfreiheit deines A4 geschafft? :)


Nach meiner Erinnerung war die Strecke harmloser als das meiste an Schlaglochstrecken, das wir in RU gefahren sind. Ich weiß noch, dass ich auf der Strecke (wie auch auf dem Parkplatz in Georgien bei dem Gebiet, das nicht Gudauri war) gedacht hab, das würde ich jetzt schneller fahren. Andererseits würde ich das nach den Erfahrungen DIESER Reise vielleicht doch auch wieder anders sehen.

Ich glaub ich würd auch nächstes mal Stahlfelgen nehmen, oder jedenfalls keine Speichenfelgen, wo allein das Eis Unwuchten erzeugt.

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BeitragVerfasst: Mo, 08.02.2016, 22:19 
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Zitat:
. Mit normalen Reifen wäre ich glaub ihc eher nicht mit 120 - 140km/hkm/h auf vereisten Straßen rumgeheizt...


Würde ich dir auch nicht in Österreich empfehlen. Hierzulande darfst du ja mit Spikes fahren und in den Seitentälern haben noch genügend Bergbauern Spikes. Aber:

Freiland und Autostraßen (Schnellstraßen) v max 80, Autobahnen v max 100!

MFG Dachstein

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BeitragVerfasst: Mo, 08.02.2016, 23:14 
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Ich weiß; können und dürfen sind natürlich zwei verschiedene Dinge. Aber es wird in AT wenig Straßen geben, die Spikes erfordern UND derart hohe Geschwindigkeiten zulassen, das ist sicher richtig.

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BeitragVerfasst: Di, 09.02.2016, 22:30 
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::: trincerone hat geschrieben:
Zitat:
Weil gerade Armenien angesprochen wurde. Meinst du, wir hätten die Grenze Georgien-Armenien mit der Bodenfreiheit deines A4 geschafft? :)


Nach meiner Erinnerung war die Strecke harmloser als das meiste an Schlaglochstrecken, das wir in RU gefahren sind.
Ich meinte das Stück an der Grenze Georgien mit dem riesigen Loch und meine auch, dass die Strecke zwischen den beiden Grenzstationen tiefe Spurrinnen hatte - da bin ich mir aber nicht mehr so sicher.

Und verglichen mit Georgien oder Armenien hatten wir ja heuer in RU ja quasi Null Schlagloch-Strecken :) Nur waren die in GE/AM halt - wie die eine Umfahrung an der Brücke in RU - so eklatant, dass man langsam fahren musste. Wobei es da in GE auch schon einige knappe Stellen gab. Wie auch damals in Sofia, wo ich schon mal eines erwischt hatte, das vom Lärm her mit dem auf der Strecke nach Sochi vergleichbar war (war evtl. noch der Ford Fusion) und an der unausgebauten Ringstraße, wo man auch nur dank vorausfahrenden Fahrzeugen und viel Verkehr das tiefe Loch zeitig genug entdeckt hatte ...

Zitat:
Ich weiß noch, dass ich auf der Strecke (wie auch auf dem Parkplatz in Georgien bei dem Gebiet, das nicht Gudauri war) gedacht hab, das würde ich jetzt schneller fahren.
Weiß jetzt nicht, du meinst aber nicht die krasse Straße zum KSSL rauf, oder den Parkplatz am ESL, den ich mich nicht reinfahren getraute? Aber an der Gondel in Bakuriani stand ich ja auch direkt an der (freien) Straße..

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 Betreff des Beitrags: 6.1.2016 - Teil 1
BeitragVerfasst: Di, 09.02.2016, 22:54 
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∆ 56° - Sehnsucht Russland: Tag 7
Mi, 6.1.2016 - Цей / Tsey / Tsej (Nord-Ossetia-Alanija)


Mein heutiger Musik-Tipp, "Молодой цыган" von Мария Ечина (Маша Бартон):


Nach dem Frühstück und weiteren Überlegungen kamen wir wieder einmal etwas spät weg und entschieden uns für ein bisschen Skifahren in Tsej / Tsey und in Folge vermutlich Weiterfahrt nach Georgien. Obwohl die Angaben hinsichtlich der Straße nach Georgien einige zweifelhafte Suchergebnisse brachte: Demnach wäre die Grenze zwar offen, nicht aber der Pass in Georgien zwischen Grenze und Gudauri, wg. Lawinengefahr oder so. Wobei anderen Berichten nach die Straße seit gestern wieder geöffnet sein könnte (mit Schneeketten und einem Zwischenteil, den man aufgrund der Lawinengefahr ohne Anhalten durchfahren muss). Dafür sollen auch ein paar Straßen in Armenien gesperrt sein (wg. Glatteis), davon angeblich alle Verbindungen nach Georgien ...

Kurz gesagt, auch keine optimale Ausgangslage, um nach Georgien und Armenien zu fahren (ohne Armenien macht Georgien wettermäßig auch keinen Sinn), um dann in ein paar Tagen wieder nach Russland zurück zu fahren - zwangsläufig über die gleiche Strecke, so sie wg. Lawinengefahr nicht weiterhin gesperrt ist (heute sollte es in Gudauri besseres Wetter geben, die nächsten 2 Tage soll es aber wieder schneien) - und das wollen wir doch egtl. auch nicht riskieren, nicht mehr nach Russland zu kommen...

Tsey war dazu ein ziemlicher Unsicherheitsfaktor. Einerseits wollten wir aufgrund des alten ESLs und der Tatsache, dass es sich in Nordossetien-Alanien befindet (Wortspiel: Alagna in Italien, Alanya in der Türkei, Alanija/Alanien in Russland), hin. Auf der offiziellen (?) Website von Tsej steht jedoch, dass man für die Gegend hier 2 Wochen im Vorhinein einen Passierschein einholen müsste. Aber das stand auch tatsächlich nur auf dieser Seite, nirgends sonst war im Web eine Info darob zu finden. Eine EMail-Anfrage im Skigebiet meinerseits vor einigen Wochen blieb leider unbeantwortet. Anhand einer Webcam wussten wir aber immerhin, dass zumindest ein Lift prinzipiell in Betrieb sein sollte.

Auf dem Weg nach Tsey hatten wir diesmal mehrere Polizeikontrollen, wobei es an der Grenze zur Republik Nordossetien-Alanien sogar eine richtige Grenzstation gab und wir unsere Pässe im Haus registrieren lassen mussten.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Fahrstrecke 6.1.2016
B) Skigebiet Tsej
C) PB Pjatigorsk
A/I) Skigebiet Tscheget/Elbrus

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^ Naltschik / Blick zum Kaukasus

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^ Naltschik - Elchotowo

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^ Naltschik - Elchotowo

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^ Kaukasus

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^ Respublika Sewernaja Osetija-Alanija, also Republik Nord Ossetien - Alanien

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^ Ardon-Alagir

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^ Kaukasus

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^ WW2-Denkmal

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^ Kreisverkehr bei Alagir

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^ Alagir-Mizur

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^ Alagir-Mizur

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^ Mizur mit Lawinen(?)schutzwällen

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^ Mizur-Buron

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^ Na, wer sieht die Stromleitungen?

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^ Tiefhängende Stromleitungen ohne Mast

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 Betreff des Beitrags: 6.1.2016 - Teil 2: Tsey
BeitragVerfasst: Di, 09.02.2016, 22:55 
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Gegen 13 Uhr waren wir in Tsey - nach einer etwas abenteuerlichen Straße - und hatten Glück, da auch der ESL in Betrieb war. Parallel zum ESL gibt's ja eine DSB, und wie so üblich, sind beide unterschiedliche Gesellschaften, so dass man sich für gewöhnlich entweder für die Tageskarte am ESL oder für die (längere) DSB entscheidet. Die Tageskarte am ESL hätte 800,- Rubel gekostet, Einzelfahrt 150,- Rubel (ca. 1,70 €) und allein da wir nicht genug Geld hatten, entschieden wir uns für eine Einzelfahrt und danach noch für eine Zweite. Leider lag auch hier recht wenig Schnee und es war zudem recht steinig. Trincerone beließ es nach 2 Fahrten, ich wollte dann wenigstens einmal auch die DSB mitnehmen.

Auch an der DSB kostet die Einzelfahrt 150,- allerdings hätte man noch 150,- für eine Keycard zahlen müssen, fremde Keycards wurden nicht akzeptiert, worauf ich ja mal wieder gar keine Lust hatte. Man hätte sie zwar zurück geben können, aber unser Auto stand ja oben am ESL. Alles mal wieder moooordsmäßig umständlich, nur für eine Fahrt. (Mir geht's da ums Prinzip.)

Als ich mir überlegte, nun ärgernd die Keycard zu kaufen oder doch wieder zum ESL raufzulaufen, kam ein Einheimischer daher und lud mich auf eine Fahrt ein, er war mit seiner Nichte Sofia hier Ski fahren und hatte eine Mehrfahrtenkarte, so dass er seine Keycard zweimal hintereinander abstempeln lassen konnte. Ich war dann auch neben ihr im Sessellift und wir unterhielten uns etwas auf Englisch, wobei sie nur bis zur Mittelstation gefahren ist. Wenn ich das alles richtig kapiert hab, ist sie in Georgien geboren, hier in der Gegend aufgewachsen, studiert in Sibieren, war letzes Jahr 1 Jahr in London und ist derzeit in den Ferien hier in der Gegend, um Ski fahren zu lernen (es sei heute ihr zweiter Skitag). Sie war natürlich sehr überrascht, dass wir mit dem eigenen Auto da sind, wo wir hinfahren wollten und wo wir noch überall hinfahren wollen bzw. wir es nicht wissen usw.. Und während ich die DSB fuhr, wurde Trinc von anderen Einheimischen am Parkplatz zum Barbecue eingeladen :)

Nach der DSB-Fahrt ließ auch ich es sein bei dem steinigen Untergrund und wir fuhren wieder talauswärts.

Pistenpläne:
http://www.marshruty.ru/MapFiles/3/a/5/1/3a511f2d64ec4280af547c7bed783c9f/large/%D0%A6%D0%B5%D0%B9.jpg

http://skigu.ru/upload/iblock/85c/85c1a9cf17638d9624c628f8d5e8927f.jpg
^ Eingezeichnet ist die DSB. Leider waren nicht alle Abfahrten heute möglich.

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^ Auffahrt nach Tsey, teils ungeteert

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^ Unterhalb von Tsey

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^ Es kommt hin und wieder vor, dass man in Russland Portraits von Stalin (bzw. auch Lenin) zu Gesicht bekommt.

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^ Auffahrt ins Skigebiet

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^ Auffahrt zum ESL

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^ ESL. Es ist übrigens nicht nötig, dass man die Skier in der Hand trägt. Hilft aber beim aktuell steinigen Ausstieg ...

Leider sind alle Sessel nun grün lackiert. Früher waren auch sie farbig:
http://it.tourbina.ru/photos.3/3/8/382386/big.photo/Tsey-Fiagdon.jpg

Immerhin hat man die Stützen wieder farbig nachgestrichen! Macht doch gleich viel mehr Spaß als in der grauen DSB...

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^ ESL Talstation

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^ Einstieg DSB

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^ ESL Strecke vs. Gletscher

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^ Parkplatz am ESL

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^ ESL Strecke, rechts noch ein kleiner Seillift, der aber dzt. nicht in Betrieb ist

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^ ESL bergwärts und Abfahrt

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^ Farbige ESL Stützen-Kombi mit Portalniederhalter

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^ ESL Seitwärtspano

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^ ESL, DSB (höhe Mittelstation) und Abfahrt

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^ Im ESL

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^ Zwischenausstieg DSB

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^ ESL und DSB und Abfahrt

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^ ESL+DSB

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^ ESL-Stütze von unten

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^ ESL-Stützen in blau, grün, rot/orange und gelb. Dagegen die langweiligen grauen DSB-Stützen .... Ok, dank Rost und Marchisio-Zigarren-Style haben sie ja schon was.

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^ Liftkreuzung

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^ Liftkreuzung und alte Fundamente. Die DSB hatte also schon eine Vorgängerbahn? Oder zusätzliche bzw. anders platzierte Stüzen?

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^ ESL-DSB

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^ DSB - ESL

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^ ESL-DSB

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^ DSB-ESL talwärts von der ESL-Bergstation

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^ ESL Bergstation

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^ ESL Bergstation, Trincerone und Gletscher

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^ Kriegsrelikt - oder aktive Abwehr?

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^ Der Abfahrtsstart vom ESL war etwas schneearm. Alternative: Bissl aufsteigen zur DSB-Bergstation.

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^ Abfahrt

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^ Abfahrt, hier und da bissl steinig

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^ Abfahrt (links und rechts der Felsen)

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^ Abfahrt

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^ Abfahrt

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^ Abfahrt

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^ Abfahrt, links die ESL-Talstation, die DSB geht etwas weiter runter

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^ Einzelticket am ESL - komischerweise ist da die DSB abgebildet... 150 Rubel, ca. 1,70 €€.

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^ Bergstationen DSB und ESL

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^ Gletscher-Bereich oberhalb der DSB-Bergstation. Es scheint, als hätte man an der linken Seitenmoräne einen SL gebaut, der durch eine Lawine beschädigt wurde?

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^ Eventuelle Talstation des besagten SL?

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^ Eventuelle Talstation des besagten SL? Könnte natürlich auch was anderes gewesen sein, z.B. Materialseilbahn

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^ Schaut aber schon bissl nach SL-Trasse aus ...

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^ Bergstationen DSB und ESL und Talblick

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^ Abfahrt

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^ DSB Talstation

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^ DSB und ESL

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^ ESL vs. steile Berge (bis ca. 3700m hoch)

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^ DSB

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^ Blaue ESL-Stütze

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^ Blaue ESL-Stütze

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^ Grüne ESL-Stütze

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^ Liftkreuzung DSB-ESL

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^ Rotorangene und gelbe ESL-Stütze vs. DSB-Stütze vs. Fundamente

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^ Rot-orangene ESL-Stütze

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^ ESL-Stütze von oben

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^ Gelbe ESL-Stütze und irgendein rostiges Metall links der DSB-Stütze

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^ Gelbe ESL-Stütze von oben

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^ ESL-DSB

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^ ESL-Bergstation

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^ ESL-Bergstation

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^ DSB-Bergstation vs. Gletscher

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^ ESL-Abfahrt und Gletscherblick. Der Gipfel rechts ist ca. 4.370m hoch, weiter rechts gibts noch ein paar höhere.

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^ Ehemalige, abgeknickte Stütze - evtl. Lawinenschaden?

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^ GPS-Track Skigebiet Tsey, 6.1.2016, 2x ESL und 1x DSB.

Mein Video zum ESL:

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 Betreff des Beitrags: 6.1.2016 - Teil 3
BeitragVerfasst: Di, 09.02.2016, 23:00 
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Die Variante über Georgien-Armenien-Georgien-Russland schien uns nun doch etwas zweifelhaft aufgrund der Straßenverhältnisse und da Trinc noch nie in Nordskandinavien war (oder zumindest nicht im Winter), gewann erstmals die Rückfahrvariante über Kirovsk/Murmansk.

Womit wir aber trotzdem wieder zwei Möglichkeiten hatten:

- noch ein paar Tage im Kaukasus bleiben (evtl. ESL in Naltschik und PB in Pjatigorsk), in der Hoffnung, dass es in ein paar Tagen besseres Wetter geben würde (die meisten Wetterberichte sahen das gestern aber eher nicht so) oder die Skigebiete bei Sochi eben bei Schneefall mitnehmen, dann entweder weiter nach Kirovsk via Skandinavien retour (oder doch nochmal ändern und wie zuerst geplant via Georgien, Türkei und Balkan retour)

- früher, evtl. heute noch, Richtung Moskau-Kirovsk zu fahren, evtl. mit kurzem Zwischenhalt in Moskau, um früher in Skandinavien zu sein, um dann von Oslo noch mit dem Flieger nach Usbekistan (Ausnutzung Visakosten) oder Kirgisistan (interessantere Skigebiete, aber die interessanten kleinen sind egtl. nur am WE offen, somit schwerer zu schaffen) zu kommen, wobei man in Usbekistan noch die Frage nach Mietwagen oder Transfer hat, denn via booking.com kann nur ein einziges, sehr teures Hotel im Skigebiet gebucht werden, viel mehr als 3-4 gibts auch anderweitig nicht. Alternativ ein Hotel in der Hauptstadt Taschkent, und dann mit dem Taxi oder so? Noch dazu wissen wir nicht 100%ig, ob die Skigebiete unter der Woche offen sein werden...

Prinzipiell entschieden wir uns dann doch für die zweite Option. In Pjatigorsk, eine der größeren Städte vor dem Kaukasus, haben wir ein Hotel (Bristol) angefahren, um zu essen und im Gratis-Wifi nochmals die Wettervorhersagen zu checken, bevor wir uns weiter vom Kaukasus entfernen. Die Wettervorhersagen sind wieder alles andere als toll: die nächsten 3 Tage mehr oder weniger starker Schneefall im Kaukasus. Dann also klar, wir fahren in den Norden. Oder? Kurzer Wetter-Check in Finnland, als Weiterreise von Kirovsk/Murmansk: Die nächsten Tage bis unter -25°, -28°, dann bissl wärmer, ok, geht. In Kirovsk selbst zwar wenig Sonne, aber kein Schneefall und angenehmere Temperaturen, also wärmer als -20°. Dann spasseshalber nach St. Petersburg geschaut: die nächsten Tage auch bis zu -30°. Trincs Audi sprang schon bei -20° extrem schlecht an, deshalb wollen wir solche Temperaturen eigentlich möglichst vermeiden, hach, ist aber auch alles verhext!

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^ Mögliche Alternativ-Route. Das Navi muss zum Darstellen der Route soweit rauszommen, dass die Erdkugel sichtbar wird :) (Kirovsk 3.600km, Narvik 4.800km)

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^ Talauswärts

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^ Mizur mit dem Lawinen- oder Murenschutzwall (?)

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^ Ein Bergwerk gab's hier wohl auch mal (oder gibts noch). Die Tankstelle da hinten heißt Poma. Wobei das kyrillsiche P ja ein lateinisches R ist. Also Roma.

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^ Reiter-Skulptur. Und am Fluss ein eigenartiger Gestank (so faulig, richtung Gas, hatten wir öfters mal diese Woche)

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^ Ardon, Blick zum Kaukasus

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^ Kleiner Abstecher nach Kuba? Nur 8km entfernt.

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^ Hotel Bristol

Ein Hotelzimmer war hier leider keines frei, wir aßen aber trotzdem im Restaurant und buchten ein anderes Hotel via booking.com, bekamen nach dem Essen doch die Meldung, dass hier ein Zimmer frei sei, fuhren aber natürlich ins andere Hotel, die hatten aber doch kein freies Zimmer mehr (angeblich Fehler bei booking.com), somit wieder zurück zum vorherigen Hotel und Glück gehabt, dass es ein Zweibettzimmer um 3600,- Rubel war (diesmal allerdings ohne Frühstück, ca. 40,- €). Zwischendrin noch an einer Bank etwas Geld besorgt, übrigens problemlos in Russland.

Weitere Wetter-Checks ergaben, dass es auch richtung Kirvosk, Höhe Weißes Meer, samstags ganztags Temperaturen um die -29 bis -30° haben soll, zumindest einem Wetterbericht nach. Andere sehen eher Kirovsk als Kältepol ab Montag/Dienstag mit -28° ...

Hätten wir uns heute also doch für die Fahrt nach Georgien entscheiden sollen? Und was bleibt uns jetzt noch übrig?! Auf unserer zuerst geplanten Route über Kasachstan wär die Kälte jetzt vorbei und auch in Usbekistan/Kirgisistan sollte es in nächster Zeit mehr Sonne geben als hier in der Gegend - nur hat Trinc aktuell keine Lust mehr auf diese weite Fahrt ob des fehlenden Buffers hintenraus... (da dürfte dann auf der Heimfahrt nicht mehr viel schief laufen)

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^ Talstation der PB in Pjatigorsk. Leider erst später auf der Homepage gesehen, dass sie heute Abend sogar noch in Betrieb gewesen wäre. Fuhren wir dann morgen.

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^ Keine Tiere, Vögel und Reptilien im Zimmer bitte!

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^ Ok, so etwas hab ich jetzt auch noch nicht in einem Hotelzimmer gelesen.

Noch ein paar Filmsequenzen von der Dashcam, hauptsächlich von der morgendlichen Fahrt nach Tsey, inkl. der Auffahrt zum ESL:


(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: Do, 11.02.2016, 18:50 
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Und eine lange Zeit, die ich wollte diesen beitrag zu schreiben.
Ich möchte euch allen danken (speziell: Starli und Trincerone) zu den schönen und legendären reportage und große fotografien, die das Forum stil erstellen. Ich habe ihre gleiche philosophie: Ich liebe die kleinen skigebiete verborgen und vergessen, weit von der seichweite.
Ich liebe die dekadenz, die einrichtungen von den jahren 70 bis 80 -90 und natürlich die industriearchäologie . Mit dir kann ich die Europa erkunden und zu sehen orte, die ich sehe nicht persönlich kann. Du bist mein held! (verzeihen sie mein deutsch, aber ich verwendet, um die Google Translator)


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 Betreff des Beitrags: 7.1.2016: Pyatigorsk
BeitragVerfasst: Sa, 13.02.2016, 21:53 
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Danke!

∆ 56° - Sehnsucht Russland: Tag 8
Do, 7.1.2016 - Pyatigorsk-Sotschi


Mein heutiger russischer Musik-Tipp, "Позвони мне, позвони" von И. Муравьева (1981):


Wir dachten, wir hätten viel Zeit heute, schliefen länger und checkten noch lange die Wetterberichte. Auch ein kurzer Temperatur-Check nach Finnland und Schweden: In Lappland und auch etwas weiter im Süden sind für die nächsten Tage Temperaturen bis zu -36°C gemeldet, dann wieder etwas wärmer (dh. wärmer als -20°) und dann eventuell nächste Woche nochmal einen Kältelufteinschub mit -30° ... Aktueller Kältepol ist Kautokeino in Norwegen nähe Finnland mit -41°C heute .... gar nicht lustig, weder für's Auto noch für sich selbst noch zum Skifahren... Die Wahl für die nächsten Tage fiel somit nun doch auf Sotschi (in der Hoffnung auf besseres Wetter im Kaukasus ab zumindest Sonntag) und wir buchten ein Zimmer (evtl. hätten wir besser eines auf dem Weg dazwischen gebucht, denn die Fahrt von hier nach Sotschi dauerte dann doch über 10 Stunden für die ca. 650 km).

Erst gegen Mittag waren wir an der PB in Pyatigorsk (die unweit des Hotels war), eine alte Sowjet-Bahn von 1971, endlich mal mit so einem Teil, mit den stylischen runden Kabinen mit den Falttüren gefahren. Oben wehte ein eisiger Wind, der Elbrus war bei dem heutigen Wetter natürlich nicht zu sehen, aber wenigstens doch ein paar Gipfel des Kaukasus.

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Türkis: Fahrstrecke 7.1.2016
C) Pyatigorsk
(wie man sieht, sind wir retour anders gefahren)

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^ Unser schönes, aber etwas kleines Zweibettzimmer in Pyatigorsk

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^ Blick vom Hotelzimmer zum Berg, auf dem die PB fährt.

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^ Vmtl. (oder zumindest derzeit) geschlossenes Hotel nahe der PB

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^ PB und Parkplatz

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^ PB und das derzeit wohl geschlossene Hotel Leninskie Skaly oder so. Schade, so ein altes Sowjet-Hotel wäre doch sicher mal interessant gewesen ;)

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^ Aufgang zur PB

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^ Etwas schwieriger Einstieg

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^ Türe nicht berühren

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^ Menge Passagiere in der Kabine - 20 Personen (soweit reichen meine Russisch-Kenntnisse ;) )

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^ Bergstation und Pano nach Pyatigorsk und Kaukasus (Elbrus, aber heute leider nicht zu sehen)

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^ Bergstation und Pano nach Pyatigorsk und Kaukasus

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^ Trinc posiert

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^ Pano

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^ Seilwinde mit PB-Tragseil ?!

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^ Gipfel

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^ PB-Bergstation mit Café im ersten Stock

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^ Werbeplakate an einem Müllcontainer für eine Band namens Krematorij - das hat durchaus eine gewisse Komik.

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^ PB-Bergstation

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^ Der Ausblick des unteren Fotos mit dem riesigen Elbrus blieb uns heute leider verwehrt

Das könnte dann so ausschauen:
http://nvrsk-kostomarovo.ru/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=30300&g2_serialNumber=11

http://www.jamtour.org/assets/uploads/cities/b5217-20120110004408.jpg

http://pohod.stelm.ru/2006pyatig/images/elbrus.jpg

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^ Die gelbe Kabine

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^ Gelbe Kabine im Zoom

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^ Gelbe Kabine und Bergstation

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^ Treppe an der Bergstation

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^ Bergstation und Pano nach Pyatigorsk und zum Elbrus, wenn man ihn denn sehen würde

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^ Die Kabinen-Zugänge an den Stationen bleiben offen - wie auch an der PB am Elbrus - man muss halt selbst aufpassen, dass man nicht versehentlich runterfällt, wenn keine Kabine da ist ;)

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^ Bergstation

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^ PB-Kabine. Endlich durfte ich mal eine PB-Kabine mit Falttüren fahren, noch dazu diese typisch runde Sowjet-Kabine

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^ Falttür (nicht zu verwechseln mit: Falltür :) )

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^ Dachluke

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^ Wartungspodest

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^ Abgang

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^ PB-Strecke

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^ PB-Talstation

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^ Parkplatz, geschlossenes Hotel und Restaurant

Kleines Filmchen der PB:


Danach noch ein kurzer Halt im McDonalds und ab nach Sotschi, was dann insbesondere auf den letzten ca. 150 km entlang am Meer eine Tortur war, da sehr kurvige Straße mit etlichen Kehren, dauernd auf und ab - und vom Meer hat man um die Uhrzeit natürlich nichts mehr gesehen. In Sotschi dagegen eine gute Umfahrung mit sehr vielen Tunnels (siehe DashCam-Video).

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^ Pyatigorsk. Solche Minimarket wie rechts sind - wie auch in der Türkei oder Georgien - sehr lange (d.h. bis 22/23 Uhr), manchmal auch durchgehend 24h geöffnet.

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^ Während manche West-Firmen ihren Firmennamen in lateinischen Buchstaben belassen, transkribiert sich z.B. McDonalds auf kyrlisch Makdonalds, der Drive-In heißt dann MakAwto

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^ McDonalds vs. Lenin (hinten am Dach)

Lenin ist übrigens allgegenwertig in Russland. Hotels, die Lenin im Namen haben, wurden zwar vmtl. großteils umbenannt, aber eine der Hauptstraßen in zumindest jeder größeren Stadt heißt Leninstraße - und so wohnten wir auch öfters mal in einem Hotel in einer Leninstraße.

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^ Manche russische McDonalds-Filialen sind so organisiert, zu viel Personen bei der Essensproduktion, bzw. zu wenig beim Zusammenstellen der Bestellungen. Genauer gesagt, man zahlt - egal ob an der Kasse oder am SB-Terminal, bekommt eine Nummer zugeteilt und wartet, bis die Nummer erscheint. Es sind so viele in der Küche, dass die Speisen anscheinend so schnell zubereitet werden, dass sie sich dort sammeln und nicht schnell genug vom Servicepersonal zusammengestellt und ausgegeben werden können.

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^ Nicht nur das Dach der Häuser links ist interessant (was mag da wohl sein?), auch das umgedrehte McDonalds-M, das hier für das kyrillische Sch in Schaschlyki steht

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^ In Pyatigorsk kamen wir in diesem Urlaub übrigens 4x vorbei ..

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^ Ist dem Rollstuhlfahrer zu langweilig, dass er mitten auf der Straße etwas Adrenalin sucht oder ist er versehentlich hier gestrandet?(Im Dashcam-Video auf 0:56)

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^ Die R217 bzw. M4 waren leider die schlechtesten Straßen, die wir in RU hatten. Siehe dazu auch das heutige DashCam-Video.

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^ R217

Erst kurz vor 1 Uhr waren wir endlich in unserem Hotel in Adler (der Ort heißt hier tatsächlich auf Russisch so, also nicht übersetzt), südlich von Sotschi (und näher zu den Skigebieten in Krasnaja Poljana), direkt am Meer und Zimmer mit Meerblick um 2.300,- Rubel für uns zwei (ohne Frühstück, ca. 28,- €, also 14,- pro Person!). Da es hier direkt an der "sea front" im engen Strandbereich ist, war es etwas schwierig, das Hotel zu finden und wir wurden von der Rezeptionistin - die leider nur Russisch und ein ganz klein wenig Deutsch sprach - begleitet, um mit dem Auto richtig her zu finden (siehe auch Dashcam-Video ab 7:00), hernach musste sie noch die Betten trennen, da es - trotz Buchung auf 2 Einzelbetten - zusammengebaut war ... Im Nachhinein betrachtet hätten wir wohl auf dem Weg irgendein Zimmer nehmen sollen und etwas durch die Berge fahren und dann morgen tagsüber die Straße am Meer entlang fahren sollen, damit wir etwas mehr Meer gesehen hätten, da wir morgen bei dem Schlechtwetter eh nicht unbedingt Ski fahren wollten. Nebenbei - hier am Meer entlang hatte es heute Abend stellenweise bis zu +17° auf der Route, da wird man doch verrückt, von -24° auf +17° ... Da sind unsere Spikereifen auch nicht gerade passend....

Auch mit dem Auto hatten wir heute wieder Probleme - erst fuhr es extrem unrund - insbesondere bei 90-100 km/h, evtl. hat Trinc gestern beim Autowaschen ein Wuchtgewicht abgespült? Oder es war das eine Loch oder Bremshügel in einer Seitenstraße davor? Hoffentlich nichts schlimmeres, werden die Reifen morgen wohl wuchten müssen. Gibt ja eh alle paar km ein Reifenmontage-Service. Später fiel dann auch noch der Tacho aus, so dass wir keine km/h-Anzeige und auch keinen km-Zähler mehr hatten. Außerhalb der Tunnels kann ersteres aber ja mit dem Navi ersetzt werden und lt. Trinc kommt das hin und wieder mal vor...

Übrigens, nachdem Trinc gestern aufgefordert worde, bei einer Polizeikontrolle das Kennzeichen zu säubern, mussten wir seitdem nicht mehr ganz so oft anhalten bzw. konnten schneller wieder fahren.

Noch ein paar Filmsequenzen von der Dashcam:


(Fortsetzung folgt.)

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BeitragVerfasst: So, 14.02.2016, 11:43 
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RetroRebel
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Auf der Strecke hatten wir dann auch das erste zerstörerische Schlagloch, das eine Felge in Mitleidenschaft gezogen hat, wobei die Räder auch vorher schon (wie von Starli beschrieben) gewackelt haben bei höheren Geschwindigkeiten.

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http://www.youtube.com/watch?v=7kQNFyEI2rs

... the echo of a distant time ...


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BeitragVerfasst: So, 14.02.2016, 23:42 
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Naja, da bin ich mir halt nicht sicher. Dadurch, dass das Rad schon morgens so unruhig lief und sich das Fahrverhalten nach dem Schlagloch vor Sochi nicht geändert hat, könnte der Schaden m.E. genauso gut von dem Loch (oder was auch immer das war) vom Vorabend kommen (Abzweig (Nicht-) Autowäsche und wieder retour)

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 Betreff des Beitrags: 8.1.2016: Sotschi Teil 1
BeitragVerfasst: Mi, 17.02.2016, 22:53 
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Fr, 8.1.2016 - Sotschi


Mein heutiger russischer Musik-Tipp, "Напои меня водой" von Гарик Сукачев:

.. und für die Gema-geplagten in Deutschland eine etwas andere Version:
http://www.youtube.com/watch?v=2ikuTtParCU

Nach einer etwas verkürzten Nacht gingen wir zum Strand und dann zu einem "Kafe" (so schreibt man das im Russischen) mit Frühstück (etwas zweifelhaft, Selbstbedienung, aber es wird halt alles, was so rumliegt, in der Mikrowelle warm gemacht) und reservierten unser Zimmer noch für eine weitere Nacht. Wobei das Zimmer hier nachts so warm war, dass wir die Klimaanlage anlassen mussten (!) - das offene Fenster (nebenbei lauter Zugverkehr!) hatte nicht gereicht. Die Fußbodenheizung funktioniert einfach zu gut...

(Fotos anklicken zum Vergrößern)

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^ Blick vom Hotelzimmer zum Schwarzen Meer. Heute ruhig, morgen früh dagegen stürmische Wellen.

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^ Unser heutiges Hotel

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^ Küste

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^ Schwarzes Meer

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^ Frühstück, Omelette mit Fleisch und Blini/Crepe

2 der von uns für besuchungswürdig befundenen 3 (von 4) Skigebiete in Krasnaja Poljana haben im Netz einen aktuellen Anlagenstatus. In Rosa Chutor sind die interessanten Sachen zu, der obere Teil momentan geschlossen und nur der untere Bereich um die Mittelstationen geöffnet. Das könnte selbst am Sonntag so bleiben, da die Lawinenwarnstufe 4 ist und es heute und morgen ja noch weiter schneien soll. Im Gornaja Karusel sollen frisch nur die 3 Sektionen Gondelbahn zum Gipfel ohne jegliche Abfahrt geöffnet sein. Und Alpika Service soll heuer leider gar nicht offen haben... Tolle Aussichten.

Für ein Schlechtwetterskifahren reicht der morgige Tag auch noch, so dass wir heute nicht weit herum gekommen sind. Wir fuhren nach Sotschi in den botanischen Garten (Dendrarij Park), da dort eine Pendelbahn (neue Kabinen, aber stylische Stationen) hinauf geht. Da man leider nicht mit der Bahn talwärts fahren durfte, "mussten" wir bei leichtem Regen durch den Park runter gehen. Kostete dann 450,- Rubel (ca. 5,50 €) für die Tageskarte, evtl. hätte man sogar öfters mit der PB fahren dürfen?! An einem der Souvenierstände kaufte ich noch einen Kühlschrankmagneten um 150,- Rb (ca. 1,80 €), da hatten mir einige ganz gut gefallen. Übrigens gab es sogar Kühlschrankmagneten mit Fotos von Putin :)

Nebenbei hatten wir auf dem Weg in Sotschi noch eine Standseilbahn und eine weitere PB gesehen, nahmen aber an, dass das Verbindungsbahnen von Hotels zum Strand sind. Zudem war es hier immer etwas schwer mit stehen bleiben, daher nicht näher angeschaut.

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^ Standseilbahn

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^ Sochi

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^ Monument mit Hammer und Sichel und der Inschrift (übersetzt) "Vaterländischer Krieg", vor dem "Почтамт" ("Potschtamt", also Postamt)

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^ Brücke über den Fluss namens Sochi/Sotschi

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^ Hafen

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^ Riesiges Grand Hotel Schemtschuschina - über 900 Zimmer - und dieser riesige LED-Bildschirm kostet doch sicher über 'ne Million Euro?!

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 Betreff des Beitrags: 8.1.2016: Sotschi Teil 2
BeitragVerfasst: Mi, 17.02.2016, 22:54 
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^ Unterhalb der PB (Stützen in Bildmitte), Parken am Straßenrand möglich

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^ Talstation PB

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^ Talstation PB

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^ Talstation PB

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^ Plan Park Dendrarij, hier geht die PB hinauf und dann läuft man durch den Park hinunter (muss man, da man mit der PB nicht talwärts fahren darf)

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^ Talstation PB

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^ Talstation PB

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^ Talstation PB; der obere Stock war geschlossen

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^ Stylische PB-Talstation

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^ Talstation PB

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^ Talstation PB

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^ Stütze vs. Schwarzes Meer

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^ Gegenkabine, Park und Schwarzes Meer

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^ PB, Park, Schwarzes Meer

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^ Stütze 2

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^ Bergstation

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^ Bergstation

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^ Pano zum Schwarzen Meer

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^ Bergstation

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^ Pano von der PB-Bergstation

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^ Pano von der PB-Bergstation (richtung Berge)

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^ Pano von der PB-Bergstation

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^ PB-Bergstation

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^ IR-Pano

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^ IR-Pano PB-Stütze und Schwarzes Meer

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^ Seilwinde. Oder Kettenwinde...

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^ PB-Kabine von oben

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^ PB-Bergstation

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^ PB-Bergstation. Schon sehr interessant, die Tal- und Bergstation, der Ausflug hier hin hat sich doch gelohnt.

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^ PB-Bergstation

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^ Talwärts im Park

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^ Park Dendrarij. Im Sommer sicher schöner.

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^ Stütze

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^ Park Dendrarij, Hängebrücke

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^ Talstation PB

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^ Eintrittskarte und Souvenier (Kühlschrankmagnet)

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 Betreff des Beitrags: 8.1.2016: Sotschi Teil 3
BeitragVerfasst: Mi, 17.02.2016, 22:54 
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Als nächstes suchten wir eine "Schinomontasch", also eine Reifenmontage, die es in Russland an so ungefähr jeder zweiten Ecke gibt und häufig 24 Stunden geöffnet hat. Nur wenn man mal eine sucht, findet man sie erst in der übernächsten Stadt, so ungefähr. Das Wuchten der 4 Räder und Luft nachfüllen kostete 1.000,- Rubel (ca. 12,- €), wobei beim Wuchten beim rechten Vorderrad eine Beschädigung an der Alufelge festgestellt wurde. Jetzt wissen wir wenigstens, warum es hier soviel Reifenmontagen gibt: Für Umsatz sorgen die teils schlechten Straßen in den Städten bzw. die vielen teils sehr krassen "Bremshügel" an Zebrastreifen (man stelle sich Bordsteinhohe Steine mit abgerundetem Kopf vor!) und nachts bei Gegenverkehr sieht man auch Überland nicht jedes Schlagloch, wobei bisher die meisten von uns befahrenen Überland-Straßen in einem sehr guten Zustand sind. Ist somit noch etwas offen, ob wir mit der beschädigten Felge heimfahren werden - ansonsten dürften auch Felgen hier in Russland recht günstig sein. Aktuell sind wir leider öfter in einer Auto-Werkstatt als beim Skifahren :-)

Ein Test später brachte leider nicht das erwünschte ruhige Fahrverhalten. Kann aber gut sein, dass für Russen dieses Fahrverhalten "normal" ist ;)

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^ Interessantes Tankstellengebäude :-)

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^ Schinomontasch - wir lassen die Reifen wuchten

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^ Solche Schinomontasch, also Reifenmontagen, findet man in Russland beinahe so häufig wie Tankstellen und sind teilweise 24 Stunden geöffnet. Im Hintergrund ...

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^ .. ein abgerutschter Hang. Da braucht man dann aber mehr als eine Reifenmontage, wenn man da versehentlich nachts reinfährt ...

Eine letzte Station war dann noch der Olympiapark (etwas südlich von unserem Hotel, gar nicht so weit weg von der Grenze nach Georgien/Abchasien), wobei wir aufgrund des starken Regens nur vorbei gefahren sind.

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^ Bahnhof von Adler

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^ Komplizierte Wegweiser findet man in Russland übrigens recht häufig :)

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^ Die olympischen Ringe

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^ Olympia-Park

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^ Olympia-Park

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^ Olympia-Park

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^ Olympia-Park

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^ Olympia-Park

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^ Die olympischen Ringe

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^ Eine an sich toll ausgebaute Straße, nur diese schrottreife Bahnquerung hält den Verkehr auf, selbst wenn keine Rangierlock fährt...

Eine Seitenstraße weiter von unserem Hotel gab es ein paar Cafés mit Schaschlick-Grills, daher dort Abend gegegessen. Waren auch wieder riesige Spieße und riesige Fleischstücke (hatten nur 1 Spieß zu zweit genommen, halbes Brot, 2 Saucen, Colaflasche, Limo, noch irgendeinen Fleischklops und zwei kleine Nachspeisen, 1.490,- Rubel (18,- €, ist für Russland dann doch eher teuer).

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^ Türkis: Fahrstrecke 8.1.2016
Magenta: Fahrstrecke 9.1.2016
D) PB Dendrarij Park in Sotschi
Ausrufezeichen: Schinomontasch

Noch ein paar Filmsequenzen von der Dashcam:


(Fortsetzung folgt.)

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