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BeitragVerfasst: Mi, 06.04.2016, 21:55 
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Registriert: Fr, 11.05.2012, 20:42
Beiträge: 1590
^ Danke gerrit! Ich habe soeben deinen Bericht von 2006+2010 durchgelesen. Sehr schön!


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BeitragVerfasst: Do, 07.04.2016, 5:00 
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RetroRebel

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Beiträge: 1710
Wohnort: Niederösterreich
Über Sella Nevea/Kanin gibts viel hier:
trincerone: viewtopic.php?f=8&t=198
k2k: viewtopic.php?p=380#p380
miki: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 56&t=14546
starli: viewtopic.php?f=8&t=353
und nochmal starli: viewtopic.php?f=8&t=350

_________________
Schweben im Powder - Die, die es erlebt haben, verstehen, den anderen kann man es nicht erklären!


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BeitragVerfasst: Do, 07.04.2016, 6:42 
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Beiträge: 1590
Danke! Die Links hatte ich schon in Deinem Bericht gefunden und auch die anderen Reportagen mitgelesen ;)


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BeitragVerfasst: Fr, 29.06.2018, 9:47 
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Beiträge: 1590
Das Ideal:

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast dus nicht weit [...]

Kurt Tucholsky, 1927


Naja, meine Osterferien 2016 waren weit davon so perfekt zu sein wie sie unter anderen Umständen hätten sein können. Immerhin schaffte ich es, nach wiederholten Verzichten auf (verlängerte) Skiwochenenden im Laufe der letzten zwei Monaten, zwei langersehnte Tagesausflüge nach mir unbekannten doch seit langem heißbegehrten Schigebieten zu machen.

Die Unterkunft hatte kaum Ähnlichkeiten mit einem Berghotel wie wir sie gewohnt sind, bot dafür einen prächtigen Ausblick über das Adriatische Meer:

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Am Sonnabend, dem 26. März ging es zunächst nach Nevegal, dem belluneser Hausberg:


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^ Ausblick nach Col Toront


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^ Flachlandpano mit den belluneser Dolomiten (links) bzw. Voralpen (rechts) im Hintergrund


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^ Sciovia Le Erte, Nascivera, Anfang 1980'er Jahre, siehe auch:




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^ Sciovia Col Toront mit Flachlandpano Richtung Feltre


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^ Sciovia Col Toront mit Col Visentin im Hintergrund


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^ Col Toront vom Rifugio Bristot aus


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^ Sciovia Col Toront


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^ Ausblick Richtung Faverghera


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^ Sciovia Col Toront, Talstation


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^ Col Visentin. Wenn man das Bild vergrößert, kann man auch die Stützen eines älteren nunmehr stillgelegten SL ausmachen


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^ Sciovia Le Erte


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^ Alte Schier im Rifugio Bristot


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^ Alte Schier im Rifugio Bristot


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^ Piste im Walde


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^ Piste im Walde


Dieser Ausflug fand unter bestmöglichen Voraussetzungen statt:

Kurze Anreise (1H20')
Kaiserwetter
Trotz Saisonendes und geringer Höhe (1100 bis 1700 Meter ü.d.M.) noch beachtliche Schneemengen (ungefähr 60-160 cm.)
Windstille
Optimale Temperaturen (+2 C° morgens bis + 8 C° am frühen Nachmittag)
Hervorragende Pistenpräparierung (der Schnee blieb fest und kompakt bis in die frühen Nachmittagsstunden)
Wenig Betrieb, keine Schlangen, sehr entspannte Atmosphäre, nettes (dialektsprechendes!) Personal an der Schipasskasse, den Liften und in der Berghütte.

Kurzum, das Gegenteil von dem was starli vor paar Jahren dort erlebte.

Ohne die sukzessiven (ja schmerzhaften) Amputationen wäre Nevegal meines Erachtens das perfekte Kleinskigebiet "vor der Haustür" gewesen. Nichtsdestotrotz lässt es sich auch im heutigen Zustand für einen Ganztagesausflug sehen und genießen.

Wenn man eh in der Gegend unterwegs ist, kommt man nicht umhin einen Besuch bei dem (dank starli!) sagenumwobenen Scardellato-ESL am Fuße des Monte Cesen abzustatten.


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^ Die Stützen stehen noch alle


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^ Ab der Ortschaft Pianezze ist die Straße offiziell gesperrt. Trotz des Schnees hätte man auch probieren können bis oben hochzufahren. Leider fühlte sich meine Tochter unwohl wegen der vielen Kehren, folglich fuhr ich nur bis zur ehemaligen Talstation.


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^ Talstation


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^ Talstation


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^ Erste Stütze


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^ Zum Vergleich derselbe ESL auf einer alten Mehrbild-AK


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^ Ausblick über das venetische Flachland mit dem "dem Vaterland heiligen" Fluss Piave


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^ Das anmutige Weindorf Valdobbiadene von oben aus gesehen


Es folgen alte Bilder:

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^ Rifugio Bistrot


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^ Sciovia Cicio Bel (Danke Intermezzo!)


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Col dei Pez


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Rifugio Brigata Alpina Cadore


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia Col Toront


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^ Sciovia beim Ristorante La Casera (Faverghera?)


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^ Sciovia


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^ Einer der oberen SL (welcher?)


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^ ESL


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^ ESL


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^ ESL-Talstation


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^ ESL


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^ ESL-Talstation

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^ Mehrbild-AK


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^ Mehrbild-AK


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^ Mehrbild-AK


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^ Alte Panoramakarte


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^ Zeichenerklärung


Am Mittwoch dem 30. März fand ein kleiner Ausflug in die Nähe von Triest statt:

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^ Die Marina von Sistiana.


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^ Der Kieselstrand von Sistiana mit Schloss Duino im Hintergrund.


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^ Eine blühende Ulme nahe des Strandes.


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^ Ulmenblüten.


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^ Ausblick auf die heute graue Adria.


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^ Die Kirche in Noventa di Piave.


Am darauffolgenden Tag ging die Reise, trotz schlechter Wetterprognosen (Dauerregen bis 2200 Meter Höhe war angesagt), nach dem entlegenen Grenzskiort Sella Nevea im wilden Friaul. Die Anreise war erheblich länger als die nach Nevegal (2 volle Stunden), dafür fand ich die Strecke und die Landschaft ab dem Abzweig Palmanova sehr interessant. Je nördlicher man fuhr desto einsamer wurden die Straßen und desto rauher das Gebirge. Die letzten zehn-fünfzehn Kilometer Auffahrt erfolgen auf einer schmalen Straße in einer von steilen Felswänden eingekesselten Waldschlucht.

Sella Nevea war bis vor paar Jahren in einem Liftverbund mit dem slowenischen Bovec zusammengeschlossen. Nach der Pleite der slowenischen Seite sind die dortigen Anlagen allerdings außer Betrieb und warten nun auf einen neuen Investor. Auf der italienischen Seite stehen eine Leitner (8?)ZUB, eine alte Leitner 2SB und eine Funifor zur Verfügung. Unten in Sella Nevea sind ebenfalls ein SL und ein überdachter Zauberteppich in Betrieb.

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^ Die letzten Wolken sind im Begriff zu verschwinden. Hier die schöne Conca Prevala von oben aus gesehen.


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^ Im Hintergrund links die Talstation der Funifor und das Rifugio Gilberti.


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^ Die Conca Prevala von unten aus gesehen. In der Bildmitte rechts ging früher ein SL hoch für den Sommerskibetrieb.


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^ Der gemeinsame Einstieg in die beiden Talabfahrten erfolgt unter einer senkrechten Felswand.


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^ Ein paar hundert Meter weiter unten. Rückblick. Im Hintergrund die orangefarbene ZUB.


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^ In der Funifor. Conca Prevala.


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^ In der Funifor. Die Rückbringer-SB


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^ In der Funifor. Carpani-Sommerschiski mit K2.


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^ Auf der Gilberti-2SB.


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^ Tafel am Rifugio Gilberti.


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^ Variantenfahrer in der schönen, offenen Scharte.


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^ Man beachte die im Schnee eingegrabene Kirche. Sella Nevea rangiert normalerweise unter den schneereichsten italienischen Skigebieten. Ausnahmsweise sah es diesen Winter (bis, glaube, Mitte Februar) auch hier recht schneekarg aus. Im Hintergrund die Bergstation der ZUB.


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^ Eingeschneite Kirche mit orangenen Gondeln im Hintergrund.


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^ Die Talstation der Funifor mit dem Rifugio Gilberti.


Fazit:

Sella Nevea hat mir unheimlich gut gefallen. Die zwei Talabfahrten sind sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Der wegen der hohen Temperaturen sulzig-pappige Schnee hat mir gar nichts ausgemacht (der gehört ja wie der Firn zum Frühlingsschigenuss). Die Conca Prevala ist eine bewunderungswerte Naturschönheit.

Wenn es hoch kommt waren heute fünfzig Schifahrer unterwegs. Nichtsdestotrotz liefen alle Anlagen, inklusive des unteren SL, der den ganzen Vormittag kundenfrei blieb. Aus Mitleid mit dem faulenzenden Liftangestellten nahmen wir diesen SL ganz am Ende zweimal mit und vervollkommneten somit unseren Skitag.

Sella Nevea ist ein Ort wohin ich unbedingt wieder fahren werde, wenn einmal die Anlagen auf der slowenischen Seite wieder aufmachen.


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