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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 0:37 
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Die letzte Talfahrt

Wie die Ski-Kultur ihre Seele verlor
Raser, Massenabfertigung und Pisten, die so harmlos sind, dass selbst Holländer ohne Schwierigkeiten runterkommen. Der Niedergang des einstigen Schweizer Nationalsports ist zu beklagen. Er könnte begonnen haben an jenem Tag, als der erste Carving-Ski eine zarte Piste malträtierte.

Von Sacha Batthyany und Martin Helg

Einst war die Welt in den Bergen eine ganz andere als im Tal. Pfeiferauchende Männer holten uns die Skiliftbügel vom Himmel und hörten Jodelmusik aus Transistorradios, die es in den Städten nicht gab. Nur hier oben auf den Pisten nahmen wir Wartezeiten von einer Stunde gelassen in Kauf, schliesslich waren wir in der Natur. Nur hier oben assen wir Chässchnitten und tranken Zwetschgen-Luz mit Schümli, wir hatten ja Zeit. Wir froren, weil wir Ästheten waren und nur ein Stirnband trugen, und unsere Skischuhe drückten immer, doch genau das mochten wir, denn wenn wir sie auszogen, war das Gefühl umso angenehmer.

Laax, es ist 8 Uhr morgens, 7. Januar 2009. Wer sich nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder auf eine Skipiste wagt, der stellt erschrocken fest: Die Ski-Kultur ist nicht mehr, was sie einmal war. Natürlich, von aussen scheint vieles gleich, noch immer zahlen wir viel zu viel Geld, um auf Berggipfel zu gelangen, von denen wir im Nu wieder hinunterfahren, noch immer verheddert sich der Schal im Reissverschluss des Anoraks – und doch ist alles ganz anders. Von der Parkgarage geht es unterirdisch direkt zur Skivermietung, helles Holz auf dunklem Stein, von dort auf Rolltreppen am Ski-Shop vorbei, wo man sich mit Berg-Accessoires zudecken kann, bis man mühelos die Gondel erreicht. Schon schliessen die Türen, warten muss man nicht mehr, schon schweben wir davon, Männer und Frauen und Kinder mit kurzen Ski und neuen Helmen, alles klappt wie am Schnürchen, alles passt so perfekt, bis man kurz vor dem Erreichen des Gipfels denkt: «Moment, irgendetwas stimmt hier nicht. Was ist passiert?»

Gut möglich, dass spätere Chronisten den Niedergang des einstigen Schweizer Nationalsports auf jenen Tag datieren werden, als der erste Carving-Ski eine zarte Piste malträtierte. Dieses neue Gerät war nicht nur gewalttätig, sondern auch grotesk kurz und hässlich wie die Nacht. Dafür erlaubte es jedem Gschtabi, ein paar korrekte Schwünge in den Schnee zu legen. Seither halten sich selbst blutige Anfänger für Skikanonen und rasen wie Irre ins Tal. Der Carver wegen werden breitere Pisten gebaut, Sturzräume und Lawinenschutzbauten vergrössert, fast der ganze Kanton Zug oder 31 000 Fussballfelder hätten mittlerweile auf Skipisten Platz. Wo die Natur dem Menschen einst Grenzen gesetzt hat, ist es nun umgekehrt: Pistenbetreiber roden die Reste des Bannwalds, damit ihnen keine Versicherung je vorwerfen kann, sie hätten einen Baum am Pistenrand fahrlässig stehen lassen. Selbst die gute alte Krummsegge, eine hochalpine Grasart, die laut Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz nur einen Millimeter pro Jahr wächst, muss den Pisten weichen.

Scampi auf 2477 Metern?
Je schneller aber die Leute im Tal sind, desto schneller wollen sie wieder hinauf. Schlepplifte sind durch effizientere Doppel-Gondeln und geheizte Sesselbahnen ersetzt worden, was nicht nur eine Verweichlichung der Passagiere zur Folge hat, sondern auch das Aussterben der Berufsgattung der Skiliftbügel-Geber, der Helden der früheren Zeit. Weil die Lifte zudem ihr Tempo auf 5 Meter pro Sekunde verdoppelt haben, ist es heute fast unmöglich, während der Fahrt nach Tannzapfen zu angeln und über Hasenspuren zu fachsimpeln. Als in den neunziger Jahren dann aus Zweiersesseln Sechser- und Achtersessel wurden, war es auch mit der amourösen Romantik vorbei – kaum noch eine Ehe wird heute in einer Bergbahn angebahnt.

Laax, Crap Masegn, 2477 Meter über Meer. Es ist bewölkt, und es weht ein kalter Wind, doch das Pisteninformationssystem, ein LCD-Bildschirm am Ausgang der Gondel, beruhigt: Gegen 13 Uhr soll sich die Sonne zeigen – und genau so ist es dann auch. Die Speisekarte des Restaurants Elephant ist ein weiteres Indiz für die Orientierungslosigkeit der Pisten-Kultur: Scampi auf Weisswein-Risotto? In der Hochphase des Schweizer Skisports gab es nur drei mögliche Menus: Suppe, etwas mit Käse oder mit Pommes. Dieses Trio machte den Reiz aus, niemand sprach von Trennkost, niemand ass ausgewogen, wer braucht schon Penne aus dem Parmesanlaib auf 2477 Metern über Meer? Heute begeht jedes Skigebiet den Kapitalfehler, das Gastronomie-Angebot grosser Städte zu imitieren.

Nicht nur die Speisekarte, die gesamte Unterhaltungspalette wurde in den letzten Jahren ausgeweitet, es gibt Halfpipes und Snowparks, Free-Ride-Hänge und Slope-Style-Pisten, es gibt jede Menge Events und Konzerte und Après-Ski-Partyzonen, mit denen die Skigebiete auch noch um die letzten Stubenhocker-Bubis buhlen, die sonst in Thailand Ayurveda-Kurse besuchen oder in Barcelona nach neuen Möbeln Ausschau halten würden. Durch diese Anbiederung verwandelt sich die Schweizer Bergwelt in ein Las Vegas, in eine Erlebniswelt, in der jedem geboten wird, woran er gerade Spass hat. Dass es in den Bergen idyllisch sein soll und urchig und es um Ruhe und Natur geht, ist längst eine PR-Lüge, die in aufwendigen Werbekampagnen zurechtgebogen werden muss. Und wo sind eigentlich die Buckelpisten geblieben? Kuppen und Senkungen werden heute den Rasern zuliebe zu Autobahnen planiert. Damit hat der Berg seine selektive Unerbittlichkeit eingebüsst und ist ganz und gar demokratisch geworden – und Holländer-tauglich. Könner langweilen sich auf diesen metrosexuellen Pisten, aus denen jedes Gefahrenmoment verschwunden ist. Seit sich der ehemals gewagte Spass im Schnee vom letzten Rest archaischer Männlichkeit befreit hat, taugt er auch nicht mehr als Initiationsritus für die Schweizer Jugend. Schulskilager sind aus der Mode gekommen, und es kann kein Zufall sein, dass sogar James Bond seit geraumer Zeit auf seine einst obligaten Verfolgungsjagden auf Ski verzichtet.

Kein gutes Zeichen für den Schneesport ist auch die Tatsache, dass sich seine Pionierzeiten zurzeit als Farce wiederholen. Die Landplage der Snowboarder wirkt wie eine Parodie auf den ursprünglichen Zweck des Skilaufens, der Natur durch Eleganz zu huldigen. Statt sich frei zu bewegen, fixieren diese Auguste beide Füsse auf einem einzigen Brett, so dass sie bei graden Strecken wie gestrandete Meerjungfrauen hüpfen und über Pisten mäandern. Mit ihren Rasta-Zöpfchen und ihrem Bartflaum versuchen sie sich erfolglos einen Hauch von Rauheit zu verleihen.

Helme sind für Soldaten
Doch das vielleicht sichtbarste Symbol des Niedergangs ist der Helm, gemäss Statistik wird er bereits von mehr als 60 Prozent aller Skifahrer getragen, jung oder alt, schon drohte die SVP diese Woche mit einer Helmpflicht für alle. In ein paar Jahren werden Menschen mit Zipfelmützen als Subversive gelten, Stirnbänder werden zu Metaphern für längst vergangene Zeiten, wie das Rauchen in Flugzeugen. Und die Skipisten, von Arosa bis Zermatt, werden sich in Kriegsschauplätze verwandeln, denn Helme sind die Kopfbedeckung der Soldaten und zeigen, wie es um das Skifahren im Jahr 2009 bestellt ist: Es geht um Aufrüstung, Kollision und Leistung.

Natürlich ist an Helmen an sich nichts auszusetzen, sie können Leben retten, doch könnte es nicht auch Leben retten, wenn wir uns darauf besännen, was Skifahren früher bedeutete? Als es auch um ästhetische Massstäbe ging und wir nach eleganten Schwüngen anhielten, zu den Gipfeln emporschauten und uns ein wenig vor ihnen verneigten. Kann es nicht auch sein, dass die, die einen Helm tragen, auch so fahren, um ihn ja zu gebrauchen? Dass unser Sein das Bewusstsein prägt – und viele ohne Helm wahrscheinlich langsamer führen, dafür ein wenig eleganter?

In Laax, es ist 14 Uhr. Auch die Langschläfer aus dem Partyvolk sind mittlerweile bei den Bergbahnen angekommen und lassen sich in die Höhe pumpen. Wer schon am Morgen da war, gibt bereits seine Ski ab. Forschungen zeigen: Nach zwei Stunden rauf und runter hat der durchschnittlich trainierte Mensch die Höhenmeter, die sein Körper an einem Tag bewältigen kann, bereits abgespult. Als nächste Stationen der alpinen Wertschöpfungskette würden ihn nun Themenparks, Shopping-Meilen und Spas erwarten, aber auf die hat er keine Lust. Von der Tortur am Berg auch seelisch erschöpft, tritt man also den Heimweg an und schwört sich, erst wieder zurückzukehren, falls dereinst die eigenen Kinder darauf drängen. Auch sie sollen schliesslich die Chance erhalten, ihre guten alten Zeiten auf Ski zu erleben.

aus: NZZ am Sonntag, 11. Januar 2009


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 9:22 
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Genial... dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ich kenne keinen anderen Bericht der die Veränderungen des Skifahren/Bergerlebnis so treffend beschreibt wie dieser!
Vor allem gefällt mir, dass der Autor alle Bereiche der Veränderung (Anlagen, Ausrüstung, Pisten, Menschen, Service, Gastronomie etc.) in seinen Artikel mit einbezogen hat und so ein rundes, stimmiges Bild der Veränderung aufzeigt.

Und gelernt habe ich auch noch was:
Zitat:
metrosexuelle Pisten
. Diese Bezeichnung ist so was von zutreffend dass ich sie gerne in meinen Wortschatz mit aufnehme.


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 9:38 
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Zu allem wirkliche Zustimmung, aber:


Zitat:
Die Landplage der Snowboarder wirkt wie eine Parodie auf den ursprünglichen Zweck des Skilaufens, der Natur durch Eleganz zu huldigen. Statt sich frei zu bewegen, fixieren diese Auguste beide Füsse auf einem einzigen Brett, so dass sie bei graden Strecken wie gestrandete Meerjungfrauen hüpfen und über Pisten mäandern. Mit ihren Rasta-Zöpfchen und ihrem Bartflaum versuchen sie sich erfolglos einen Hauch von Rauheit zu verleihen.



Das ist nicht genau. Immerhin werden die Boarder auch immer älter. Mir kommt es schon so vor daß die jüngere Generation eher wieder Ski fährt. Zudem finde ich Snowboarder im Tiefschnee wesentlich eleganter als Skifahrer.



Zitat:
ursprünglichen Zweck des Skilaufens, der Natur durch Eleganz zu huldigen


Früher war der Zweck des Skilaufens im Winter von A nach B zu kommen. Eleganz war da Nebensache.

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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 10:01 
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Könnte von mir sein! :lol: Genau das hab ich mir gestern beim Skifahren auch gedacht.


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 10:39 
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mt. cervino schrieb: Genial... dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

dani schrieb vorher: ... und Pisten, die so harmlos sind, dass selbst Holländer ohne Schwierigkeiten runterkommen.

möchte doch was hinzufügen: der artikel ist sehr gut. die verallgemeinerungen, egal ob holländische oder andere, finde ich immer etwas plump.

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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 11:02 
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Gut geschrieben aber mal ehrlich .... wer will wieder so Skifahren wie früher?
Ich bin 1965 das erste mal Ski gefahren. Damals noch mit Lederschnürskischuhe und Skis mit Kabelzugbindung (keine Sicherheitsbindung!).
Bei kaltem Wetter ist uns der A...., die Füsse und die Hände abgefroren weil die Skibekleidung einfach nicht warm gab.

Die Pisten waren vielleicht geiler weil nur nach Neuschnee mittels Ratrac etwas präpariert wurde. MMit etwas Glück konnte man bis Mittag 'freeriden' ...

Dafür musste man manchmal 1/2 - 3/4h anstehen weil ein Teller/Bügellift einfach keine Kapazität hatte.

Meistens schon im Februar musste man übers Gras/Erde abfahren bei der Talabfahrt denn auf der Südseite war der Schnee schnell weggeschmolzen. Das konnte ich gut, denn ich musste immer die gebrauchten Skis meines Cousins 'fertigfahren'.

Etwas besser wurde es in den 70er Jahren Ausrüstungsmässig. Skischuhe, Ski mit Sichheitsbindungen, Skijacke uns Jeans zum Skifahren waren bei uns normal.

Also heute ist es doch Ausrüstungsmässig top-class!!!!
Die Talabfahrten sind meistens bis ende Saison möglich wegem Kunstschnee...

OK die Pisten könnten ein wenig welliger sein ...
Die Preise dürften tiefer sein ...

Aber ich möchte auf keine Fall wieder so unterwegs sein wie in den 60/70er Jahren!
:wink:


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 13:40 
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RetroRebel
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super artikel.
Aber bitte was genau ist unter einer "metrosexuellen piste" zu verstehen? Dieses begriffsduo scheint ja hipp werden zu wollen, ich verstehe nur die wortkombination hier nicht... Kann das mal jemand erklären? :roll:


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 16:45 
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krisu hat geschrieben:
Aber bitte was genau ist unter einer "metrosexuellen piste" zu verstehen? Dieses begriffsduo scheint ja hipp werden zu wollen, ich verstehe nur die wortkombination hier nicht... Kann das mal jemand erklären? :roll:

Wikipedia über Metrosexualität:
Zitat:
Definition
Der Definition nach lassen metrosexuelle Männer auch die feminine Seite ihrer Persönlichkeit zu und zeigen nach außen hin Verhaltensweisen, die bis dato eher dem Lebensstil von Frauen oder dem Klischee des homosexuellen Mannes zugeordnet wurden.[1] Metrosexualität ist ein moderner Lebensstil, der (lediglich) von der modischen Ausrichtung nicht mehr zwischen Frau und Mann differenziert, sich aber auf Accessoires und äußere Attitüde reduziert...

Link:
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Metrosexuell


Meiner Meinung nach ist all das damit gemeint, was heutzutage "moderne" Pisten ausmachen. Pisten ohne Ecken und Kanten, Kuppen und Wellen, etremen Kurven.... glattgebügelt und gleichbleibende Breite.... einfach entschärft.
Sozusagen feminisierte Maskulinität.
Ich finde das sehr zutreffend für den Zustand vieler Pisten... leider. Deshalb hat mir der Begriff in den Artikel oben auch so gut gefallen, weil er so zutreffend ist.


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 17:56 
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mt. cervino schrieb: Genial... dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

dani schrieb vorher: ... und Pisten, die so harmlos sind, dass selbst Holländer ohne Schwierigkeiten runterkommen.

möchte doch was hinzufügen: der artikel ist sehr gut. die verallgemeinerungen, egal ob holländische oder andere, finde ich immer etwas plump.


frage: haben wir eigentlich holländer hier im forum?

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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 18:20 
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Der Artikel wurde wohl vor der WM verfasst. :lol: Damals hatten die Holländer in der Schweiz kein so grosses Ansehen wie seit der EM. :wink: Liegt wohl vor allem daran, dass sie im Sommer mit ihren Wohnwagen alle Pässe verstopfen und im Winter die Skipisten. :? Musst mal im Mai an die Gotthardautobahn stehen wenn Reiseverkehr ist in den Süden. Da Reihen sich Wohnwagen an Wohnwagen auf dem Pannenstreifen weil die Zugfahrzeuge so schwacht motorieriert sind, dass sie im Stau auf der steilen Autobahn zu kochen beginnen da nicht richtig gekühlt. Sorry sowas nervt! Am geilsten fand ich den, der in einer Nothaltebucht im Gotthardtunnel gepicknikt hat weils drausen geregnet hat. :lol:


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BeitragVerfasst: Mi, 14.01.2009, 22:40 
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Wohnort: gmunden/österreich
atv schrieb: Da Reihen sich Wohnwagen an Wohnwagen

aber doch bitte nicht auf den schipisten :(

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BeitragVerfasst: Do, 29.01.2009, 20:00 
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Beiträge: 109
Wohnort: Großgmain bei Salzburg
Sehr exakter Bericht von Dir, Dani!!
Danke, das von Dir fast alles so detailreich nidergegeben wurde!
Zum Glück gibt es aber dieses Forum, damit wir die Aufgabe haben, gewisse, für uns sehr interesante Gebiete, die meist schon am Rande des Existensminimums stehen, auf unsere Art und Weise public zu machen, und somit versuchen den den Erhalt der Restschikultur zu bewahren! Außerdem müssen mehr die Liebe im 2er Sessellift, oder Schlepper weiterhin unterstützen!! - denn diese Zeit war,- und ist noch schön!! Ich persönlich fahre aber eh nur in Gebiete, die meist wenig oder fast gar nicht frequentiert sind, meist alte, kultige Anlagen besitzen, und von Denen noch ein besonderer Reiz ausgeht. Bei mir ist zum Beispiel der Untersberg grad mal 400 Meter entfernt und ich genieße jeden Moment, wenn ich die alte Pendelbahn durch meinen Feldstecher seh, die eh nur paar Enthusiasten hochbring und Glückseligkeit wiedergibt!

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BeitragVerfasst: Do, 29.01.2009, 21:23 
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RetroRebel
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Registriert: Di, 20.03.2007, 20:04
Beiträge: 532
"Erhalt der Restschikultur"
Das ist eine geniale formulierung, besser nicht zu treffen!


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