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BeitragVerfasst: Di, 17.01.2006, 16:21 
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RetroRebel
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@trinc, ich hoffe ich darf dieses noch jungfräuliche Unterforum mit diesem Beitrag eröffnen. Falls die Thematik (oder sonst was) hier nicht passen sollte, kick it ;-)

Ich bin eben dank funivie.org über das da gestolpert:

Zitat:
Progetti presentati anno 2006

Scheda Progetto n. 1/2006


Localizzazione:
Gressoney-La-Trinité - Passo dei Salati

Committenza:
Società MONTEROSA S.p.A. di Ayas

Tipologia di intervento:
procedura ordinaria di cui all’allegato A della l.r. 14/1999 – Progetti di infrastrutture – lettera b) impianti funiviari bifuni e/o ad ammorsamento automatico – tutti i progetti

Caratteristiche tecniche:
Il progetto prevede la realizzazione del collegamento funiviario Passo dei Salati – Indren – Dente di Bors.
L’intervento prevede la realizzazione di due tronchi funiviari:
1) Passo dei Salati (2.960 m. s.l.m.) – Indren (3.275 m. s.l.m.)
Lunghezza m. 1.543
2) Indren (3.275 m. s.l.m.) – Dente di Bors (3.656 m. s.l.m.)
Lunghezza m. 1.134
vi è inoltre la realizzazione di una linea elettrica di Media Tensione (15 KV)

Importo dei lavori euro 25.482.000,00



Peculiarità di interesse ambientale dell'area oggetto d'intervento:
L'intervento ricade nell'ambito territoriale del S.I.C. IT1204220 "Ambienti glaciali del Monte Rosa"
In base alla delibera di Giunta Regionale n° 4550 del 2 dicembre 2002, l'intervento è soggetto a valutazione d'incidenza da svolgersi in sede di procedura di valutazione di impatto ambientale.


Quelle: http://www.regione.vda.it/territorio/VI ... n=1&pk=510


Täuscht der Eindruck oder haben die das ursprüngliche Projekt wieder eingereicht? Und was für eine Bedeutung hat das überhaupt, ist das ein Genehmigungsantrag oder was? Wo sind die Italiener?

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Zuletzt geändert von k2k am Mi, 08.11.2006, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di, 17.01.2006, 19:00 
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Ich würde fast sagen, das sieht danach aus, als versuchen sie jetzt doch wieder Cresta Rossa zu bauen. Interessant ist in der Tat, was das genau eingereicht wird. Die Baugenehmigung hatten sie ja schon, offiziell war ja alles klar. ALlerdings ist es in Italien wohl so, dass Baugenehmigungen verfallen, wenn das Projekt nicht innerhalb von.... waren es 2,5 Jahre??? abgeschlossen ist. Dies ist vor kurzem eingeführt worden, damit sich Projekte nicht mehr jahrelang hinziehen.


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BeitragVerfasst: Fr, 17.03.2006, 16:36 
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So, der aktuelle Stand den ich hab: Es soll einen Funifor geben von der Gressoneyer Seite des Passo Salati zur Talstation der Rocettelifts und von dort nach Cresta Rossa (was in diesem Zusammenhang Denti di Bors genant wird). Das ganze rein auf Aostaner Territorium, die Chancen stehen wohl sehr gut, dass es so gebaut wird. Das alte Projekt wurde ja offiziell wegen Sicherheitsbedenken gekippt (offiziell wohlgemerkt), diese bestanden in der Angst, dass der große Mast an Indren, der auch als Mittelstation hätte fungieren sollen, durch eine Lawine, Steinschlag oder Gletscherbewegungen gefährtdet sein könnte... Ehrlich gesagtm ein meines Erachtens ziemlich bescheuertes Argument, weil das ja nun wirklich kein unlösbres Problem ist und andere Seilbahnen in solchem Gelände auch stehen - das ist nur eine Frage der Planung und baulichen Maßnahmen. Aber nach dem was man so liest, gings da auch nicht gerade um die Sicherheit, wobei ich durch die tieferen Hintergründe nicht so durchsteige.


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BeitragVerfasst: Fr, 17.03.2006, 18:41 
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Jetzt mal davon abgesehen, dass Gressoney (Aosta) davon mehr profitiert etc. bedeutet das dann, dass die Gegend um den Borsgletscher und alle Varianten, die bislang von der Punta Indren zu erreichen waren (plus die zusätzlichen Möglichkeiten, die sich aufgrund der höhren Lage der Cresta Rossa ergeben) dann wieder mit Lifthilfe zu erreichen ist ?

Ist von Alagna die Auffahrt dann beschwerlicher ? Wenns nur ein kleinerer oder mittlerer Umweg ist, ists ja im Prinzip (für den Skifahrer) egal, ob die Bahn von Gressonay oder von Alagna gebaut wird, oder ?

Iich geh mal davon aus, dass die Cresta Rossa-Bahn vorwiegend eine Freeride-Bahn sein wird, was natürlich ein Irrtum/Irrglaube meinerseits sein könnte.


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BeitragVerfasst: Fr, 17.03.2006, 21:50 
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RetroRebel
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Also im großen und ganzen wäre mit einer solchen Bahn wieder das Maximum an Schirouten zu erreichen, was je zu erreichen war - mit dem kleinen Abstrich, dass man zur Bergstation der Indrenbahn, die den Einstieg zu den Alagnaseitigen Routen gibt (einziger Durchlass durch den Kamm soweit ich weiß), ziemlich weit queren bzw. rüberlaufen müsste. Allerdings ist das eh egal momentan, da ohne Balmalift keine einzige der Alagnaseitigen Routen geht, es sei denn man fährt bis ins Tal oder läuft zur Bocchetta hoch. Vor allem ersteres dürfte eher selten möglich sein.

Desweiteren macht es meines Erachtens leider einen Riesenunterschied, wer von beiden die Bahn baut, um nicht zu sagen quasi den alles entscheideden, und zwar aus zwei Gründen:

1. Hm.. das ist schwer zu beschreiben, wenn man noch nie da war. Also ein großer Teil des Reizes der Routen auf der Gressoneyer Seite geht irgendwie davon aus, dass sie so völlig ab des Schigebietes liegen. Das ist eine sehr reizvolle Landschaft dieses Hochtal was sehr stark so eine abgeschiedene Athmosphäre hat - ähnlich wie früher das Olental, aber noch intensiver. Die Bahn müsste mitten durch dieses Tal hochgehen, dass mit seinen vielen Geländebrüchen sicherlich einige Stützen - die beim Funifor ja bekanntlich nicht gerade klein ausfallen - erfordern würde. Also so grundsätzlich stören mich ja Liftanlagen im Gelände nicht soooo sehr - ich mag ja Lifte an sich - aber in diesem Tal würde mich eine Bahn schon stören. Dort ist alles so verwinkelt und so - da jetzt mitten durch einen Funifor?? Auf der anderen Seite hat man diese gigantische Südflanke des Monte Rosa - da ist das irgendwie egal. Egal wie groß die Bahn wäre, sie würde immer klein im Verhältnis zu dem riesigen Berg wirken. Auf Gressoneyer Seite ist das aber anders. Da gibts tausende Mulden und Absätze, alles sehr verwinkelt wie gesagt, dort eine Bahn mitten durch fänd ich schade.

Dazu kommt, dass das Gelände sich nicht wirklich für eine solche Bahn anbietet, man wird sehr komisch über die Berge rüber bauen müssen. Das ist auch so eine Sache: ich finde, man kann eine Bahn geschickt ins Gelände setzen, so dass sie elegant der Hanglinie folgt und intelligent das vorhandene Gelände ausnutzt - oder man kann sie völlig "gegen" den Berg bauen, so dass sie ständig im schrägen Winkel zum Hang läuft und Grate kreuzt und so. Das ist ein bisschen wie mit einer Aufstiegsspur: manche legen eine Spur elegant wie eine Passstraße mit stetiger Steigung und unter optimaler Nutzung des vorgegebenen Geländes und andere rennen einfach irgendwie den Hang hoch. Was Seilbahnen angeht: Vergleicht mal eine Pendelbahn optisch mit einer Hochspannungsleitung: die Pendelbahn, die i.A. direkt dem Hangverlauf folgt und ihre Stützen auf den Geländestufen hat, wirk viel eleganter als die Freileitung, die irgendwie quer zum Hang läuft und ihre Masten irgendwo mitten im Gelände hat.

Auch mit den neuen Trassierung auf Gressoneyer Seite, wird der Weg von Alagna zum Cresta Rossa nicht weiter als mit dem ursprünglichen Projekt. Bei beiden Projekten ist die Trassierung für den Alagnaurlauber nachteilig weil für Wiederholungsfahrten aufwendig - und für den Gressoneyurlauber einfach.

2. Der zweite Grund, warum ich meine, dass es einen riesen Unterschied macht, wer die Bahn baut, ist das die Gressoneyer erstens kein besonderes Talent haben, ihre Bahnen infrastrukturell sinnvoll aufzustellen (und das ist jetzt kein Geunke - so eine Katasstrophe wie das Gressoneyer SChigebiet von den Liftpositionen her hab ich noch selten erlebt!!), aber vor allen Dingen, dass Gressoney kein Ort mit Freeridetradition und dem zugerhörigen Idealismus ist. Idealistisch ist die Seilbahnbranche ja meist eh nicht sehr, aber man merkt schon, dass in Alagna in bestimmten Punkten die Uhren doch sehr anders gehen als in Gressoney. Insofern glaub ich nicht, dass die eine so teure Bahn als reine Freeridebahn bauen! Ich tippe auf 60 - 70 %, dass es Pisten geben wird - was in dem schönen Tal auf Gressoneyer Seite eine Katassrophe wäre! Vielleicht lassen sie die oberste Sektion für den Freeride, aber selbst da wär ich mich nicht sicher, weil man auf dem Gletscher so schöne leichte Pisten haben könnte. Ich denke, sie werden es wie im Olental machen: eine Hauptpiste in der Mitte runter, und die Varianten links und rechts als Freeridegebiet ausgeben, um mit beidem werben zu können. Was das praktisch bedeutet kann man sich ja im Olental merh als deutlich anschaun!!


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BeitragVerfasst: Sa, 18.03.2006, 12:41 
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RetroRebel
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Hm, einerseits ist es ja begrüßenswert daß überhaupt eine Bahn gebaut wird, andererseits werden die Gressoneyer sicher eine Piste da rein sprengen - auch wenn ich noch nicht so recht weiß wie.

Wiederholungsfahrten würden aber wohl auch nicht komplizierter sein als mit der ursprünglichen Cresta Rossa-Variante als direktem Anschluß an das erste Funifor (im Vergleich zur Indrenbahn natürlich schon, das ist klar).

Gibt's Infos zum Zeitplan? Ich schätze mal der Bau wird sich sicher wieder über zwei Jahre erstrecken, d.h. frühestmögliche Eröffnung Weihnachten 2007 denke ich mal?

Naja, ich muss erst mal mein Bildmaterial genauer studieren um das alles einschätzen zu können.

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BeitragVerfasst: Sa, 18.03.2006, 13:05 
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RetroRebel
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Also ich denke dein Zeitplan ist realistisch. Gut, sie können die Baubahn auf der anderen Seite des Passes sicher nutzen und ein bisschen was ist schon oben. Trotzdem: in dem Gelände kann man nicht sehr lange im Jahr arbeiten. Wenn ich das in deinem ersten Posting von vor ein paar Wochen oben richtig verstanden hab, legen sie jetzt erstmal eine Stromleitung rauf.

Ich werde immer skeptischer was das Projekt angeht: einerseits will ich diese Bahn wirklich darauf (von mir aus hätt sie auch ruhig die dreihundert Meter höher auf den Kamm führen können), andererseits gefällt sie mir so echt überhaupt nicht. ... Ich check auch gleich mal nach Bildern.


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BeitragVerfasst: Sa, 18.03.2006, 16:02 
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RetroRebel
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So, hab das Projekt, so wie ich es vestanden habe, mal graphisch dargestellt. Die Ausführung basieren auf den derzeit zum Projekt erhältlichen Informationen, Karten- und Bildmaterialauswertungen:

Il progetto Cresta Rossa poichè lo indovino sarà realizzato, per quanto riguarda i infos disponibili circa la posizione delle tre stazioni, delle mappe e del mio archivio di immagine privato.

Cresta Rossa Project as I guess it will be realised, regarding the infos available about the location of the three stations, maps and my private imagery.

Le projet de Cresta Rossa comme je supconne qu'il sera realisé regardant les infos sur le web concernant les endroits où le station seront implantées, des carte topographiques et mon archive privée des images.

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Altes Projekt auf Piemonteser Seite des Hanges / progetto originale (abbandonato) (versante in Piemonte) / first project (abbandoned) on the Piemonte slope of the ridge / projet original (abbandoné) situé sur le versant piemontaise:

Bild

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Neues Projekt / nouvo progetto, funivia situato in Aosta / new project, the cablecar is in Aosta territory / le nouveau projet sur le versant Aostain:

nach meiner Karte und meinem Wissen über das Gelände muss die Bahn zwangläufig über den linken Felsen vom Stolemberg mehr oder minder direkt drüber, um felsiges Gelände auf der Rückseite zu erreichen, dass wiederum als Ausgangspunkt geeignet ist, Cresta Rossa zu erreichen. Aller anderen Varianten würden entweder im Gletscher enden, oder einen Punkt erreichen, von dem man nicht direkt nach Cresta Rossa käme, vor allem nicht ausschließlich auf Aostaner Terrain, was ja der Fall sein wird. Meines Erachtens keine sehr ästethische Trasse... :(

conoscendo la zona e considerando le mappe, vengo la conclusione, che il nuovo Funifor deve attraversare più o meno direttamente sopra le pareti della roccia di Stolemberg. Altrimenti o non potrebbe raggiungere il terreno roccioso dall'altro lato (che è necessario da sviluppare una stazione) o non potrebbe da raggiungere Cresta Rossa da là e certamente non senza attraversare il terreno di Piemonte. Ciò corrisponde inoltre ai infos, quello che la stazione centrale sarà vicino alla vecchia stazione a valle dello scilift di Rocette. Personalmente ho antipatia fortemente per il questo senso di costruzione, avendola attraversare questa valle intatta piacevole e soprattutto dovendo attraversare le roccie bellisime di Stolemberg. Ho gradito molto più meglio il progetto originale....: (

knowing the area and regarding the map, I come the conclusion, that the new cable car has to cross more or less directly over the rock walls of Stolemberg. Otherwise either it could not reach rocky terrain on the other side (which is neccessary to build a station) or it would not be able to reach Cresta Rossa from there, and surely not without crossing over Piemonte terrain. This corresponds also with the infos, that the middlestation will be near old Rocette lifts valley station. Personally I strongly dislike this way of building the cablecar, having it crossing this nice unspoiled valley and above all having to cross the beuatiful rocks of Stolemberg. I liked the original project much better.... :(

Connaissant le coin et regardant mes cartes, il me semble qu'il y existe une seul possibilite pour le futur trace: plus ou moins directement sur les barres rocheuses de Stolemberg. Sachant qu'il n'y existent pas trop des spots rocheuse au-dessus (il est impossible de planter une station sur une glacier) et qu'il y existe une seul spot, d'où le Funifor pourrait arriver directement à Cresta Rossa avec son deuxième troncon (surtout en passant pas de terretoire piemontaise!), la gare intermédiaire doit être proche à l'ancien départ du TK Rocette. C'est en plus ce qui avait été annoncé par MonterosaSKI. En ce cas le Funifor va passer la vallé en haute altitude avec un pylône sur le sommet de Stolemberg (plus ou moins le sommer au moins)... une trace très moins souhaitable du point esthéthique à mon avis. J'aurais préferé fortement l'ancien projet!

Bild
Bild

hohe Auflösung / in alta risoluzione / in high resolution / en haut résolution:
http://www.trincerone.com/archive/alagn ... -neu-2.jpg

Bild
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hohe Auflösung / in alta risoluzione / in high resolution / en haut résolution:
http://www.trincerone.com/archive/alagn ... -neu-4.jpg

Mitten quer durchs Tal, mit exponierter Stütze auf Stolemberg... :( / direttamente attraversando la valle, con un pylone molto esposto su Stolmeberg / directly crossing the valley, with a very exposed pylone on Stolemerg / directement passant la vallée avec un pylône situé très exposé sur la barre rocheuse... :( :
Bild
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Etwa hier soll die Mittelstation liegen / Ciò è la zona, dove la stazione centrale sarà disposta / This is the area, where the middle station will be placed / C'est l'endroit où la gare intermédiaire sera construit:

Bild


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BeitragVerfasst: Mo, 20.03.2006, 11:26 
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Ich hab inzwischen auch mal nen Blick auf die Karte geworfen und auch noch ein Bild rausgesucht, das ziemlich direkt im Bereich einer vermutlichen Talstation Aosta-seitig des Passo Salati aufgenommen ist:

Bild

Leider fehlt mir die Zeit um das alles einigermaßen ausführlich einzuzeichnen. Deshalb nur textuell: Der Indrenlift ist im Originalbild erkennbar und verläuft hier ziemlich exakt verdeckt vom Gehängearm der Gondel beim Mast in der Bildmitte. Punta Indren rechts davon, verdeckt. Rocchette Talstation etwas links der hinteren Rollenbatterie des Mastes. Auch die Cresta Rossa ist zu sehen.

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BeitragVerfasst: Mo, 20.03.2006, 11:34 
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Yo, das heiißt dann ziemlich eindeutig, voll rüber über Stolemberg.... sch..!


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BeitragVerfasst: Di, 21.03.2006, 10:57 
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Lässt sich eigentlich von der derzeit als Wahrscheinlich geltenden Linienführung der Cresta-Rossa-Bahn der Startpunkt der Piste Punkte Indren - Balma erreichen? (Für den Fall dass es mal wieder einen Balma-Lift gibt)

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BeitragVerfasst: Di, 21.03.2006, 11:49 
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Von der Mittelstation würde man etwa 10 - 15 min laufen. Im Augenblick läuft man den Weg andersherum, um auf die äußerste Route zu kommen. Von der Bergstation kann man, wenn man den Indrengletscher hinunterfährt, am unteren Ende so queren, dass man kurz vor der Indrenbergstation herauskommt und dann vielleicht noch 50m laufen muss. Ehrlich gesagt ist das aber etwas "anstregend", der Hang ist schön steil und man fährt Ewigkeiten schräg... aber es geht.


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BeitragVerfasst: Di, 21.03.2006, 14:01 
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Ui! Dann befürchte ich aber eher, dass es nie mehr einen Balmalift geben wird und dass der gesamte Bereich rechts der Bochetta delle Pisse so langsam der Natur zurückgeben wird. Offenbar wird Alagna dann zu einem reinen Zubringer für das "Rest-Skigebiet" zurückgestuft. :evil:
Ansonsten würde man doch die derzeitige Bergstation "zeitgemäss" in das neue Erschliessungskonzept einbinden.

Besteht die Möglichkeit bzw. Hoffnung, dass man die "Querlauferei" zwischen neuer Trasse uns Punkt Indren (gleich in welcher Richtung) durch zusätzliche Lifte zu eliminieren?

Bei diesen Vermutungen und Fragen muss ich allerdings eines klarstellen: Mich persönlich würde die Lauferei in keiner Weise stören. Aber die Bergbahnen denken bestimmt "zeitgemässer" als ich und man wird dem komfortbewussten Skipublikum sicherlich in einem umgekrempelten Skigebiet keine offiziellen Abfahrten und Routen "zumuten", zu denen man laufen muss. :twisted: :twisted:

Ihr seht also, dass ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, da irgendwann mal hinzukommen.

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BeitragVerfasst: Di, 21.03.2006, 14:27 
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Wenn man den Indrenlift wieder in Betrieb nehmen würde, dann würde das gehen. Aber da eine Auflage für das ursprüngliche Cresta Rossa Projekt war, dass alle alten Lifte abgebaut werden, halte ich das für sehr unwahrscheinlich. Ich denke eher, sie werden vielleich eine Art Ziehweg anlegen oberhalb des bestehenden, was den Zugang von oben kommend wohl akzeptabel machen würde. Ansonsten kann man eventuell über die Forcella Bors was machen. Das ist mir noch nicht ganz klar. Als ich da war, hatte ich nicht den Eindruck, dass man darunter kommt, anderseits war das, als der Lift noch lief, eine offizielle Route.

Für den Moment - so liest man auf funivie - sind wohl auch beim neuen Projekt keine Pisten geplant, aber ich fürchte das ist eher eine Frage der Zeit, bis sich das ändert. Was die Routen Richtung Alagna angeht, denke ich tatsächlich, dass da so schnell nichts passieren wird. Alagna steht finanziell wie es aussieht nach wie vor nicht gerade gut da, ich habe immer noch nicht ganz verstanden, wie das wirtschaftlich organiesiert ist. Irgendwie gab es früher die Gesellschaft Monrosa SPA, der alles gehörte und der es am Ende wirtschaftlich wohl eher mäßig ging. Dann wurde eine neue Gesellschaft gegründet, die Monterosa SPA, an der MonterosaSKI wohl irgendwie nicht unerheblich beteiligt ist, daher auch die Gelder für die ganzen Neubauten. Das Problem Alagnas scheint also irgndwie zu sein, dass sie für sich selbst wirtschaftlich nicht so toll dastehen und von Aostaner Seite nur begrenzt Interesse besteht, dort zu investieren (und der Balmalift steht da wohl eher hinten auf der Liste). Wie das aber genau funktioniert ist mir nicht wirklich klar: sprich wie da die Gelder fließen. Mal hat man den Eindruck, die Alagnaner arbeiten auf eigene Rechnung, mal dass die letztliche Entscheidungsgewalt bei den Aostaner zumindest mit liegt. ??


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BeitragVerfasst: Mo, 19.06.2006, 21:51 
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Wie es ausschaut ist Cresta Rossa definitiv gecancelled!!

Zitat:
GRESSONEY

Il progetto della funivia Cresta Rossa sul Monte Rosa in un anno è cambiato due volte. Ora c?è il piano definitivo che entro la fine del mese dovrà essere vagliato dal Via, la Valutazione d?impatto ambientale. Una funivia dimezzata che arriva all?Indren, ma non sale più alla Cresta Rossa e neppure, come previsto dal secondo progetto, al Dente di Bors. Mountain Wilderness continua però a protestare e lancia un appello: «A distanza di poco meno di un anno ci troviamo daccapo a dover combattere e a chiedere l?aiuto delle Comunità montane, delle associazione ambientaliste, del Cai e di tutti gli amanti di questi luoghi per riuscire a salvare quella zona del Monte Rosa che sembra ormai essere diventata l?oggetto di una rivalsa quasi beffarda da parte della società impiantistica. Persa la battaglia in Piemonte undici mesi fa quando la Conferenza dei servizi della Regione bocciò il progetto Cresta Rossa, la Monterosa spa ha semplicemente spostato il tracciato di poche decine di metri, appena oltre il confine regionale, in modo che rientrasse interamente in territorio valdostano». Mountain Wilderness fa ancora riferimento al progetto intermedio ora rivisto dalla stessa società degli impianti, che ha eliminato una funivia, quella dal ghiacciaio dell?Indren al Dente di Bors. Una decisione presa anche in conseguenza alle osservazioni presentate al Via della Valle d?Aosta ad aprile dalla stessa associazione ambientalista. Il primo progetto, bocciato in Piemonte, dal Passo dei Salati saliva fino alla Cresta Rossa, a 3659 metri di altitudine. Il terzo e definitivo progetto, finanziato per intero dalla Regione Valle d?Aosta con poco più di 17 milioni, è tutto in territorio valdostano. La funivia (due cabine da 60 persone con portata oraria di 740) parte poco sotto il Passo dei Salati e raggiunge l?Indren: 1582 metri con un pilone centrale. Il progetto non prevede più il sorvolo del ghiacciaio dell?Indren con un altro tratto funiviario e neppure l?alternativa del Bors. La nuova funivia, se avrà il «sì» del Via, servirà per gli amanti del fuoripista. Il collegamento con Alagna Valsesia resterà quindi quello attuale. Con il nuovo impianto si potrà scendere in neve non battuta fino alla partenza della funivia del Gabiet che raggiunge il Passo dei Salati.

Das zweite Projekt, ein Funifor vom Passo Salati über Rocette zu den Dente di Bors (= quasi Cresta Rossa) ist ebenfalls vom Tisch. Das dritte Projekt, das bereits abgesegnet scheint (Baubeginn im Juli), sieht lediglich eine Anlage vom Passo Salati zur Punta Indren (oder Rocette??) vor, mit einer zentralen Stütze. Pisten sind nicht geplant, ebenso derzeit kein Ersatz für den Balmalift.

Wenn man jetzt nur mal das Alagnaschigebiet für sich betrachtet: Zustand 1999 mit der schönen Fufnivia und Schleppliften bis auf fast 3600m und heute - eine EUB, ein Doppelsessellift und ein Funifor, erschlossenes Gelände auf ca. ein Drittel geschrumpft, höchste Bergstation unter 3000m - und all das in weniger als 10 Jahre: das ist schon einer der traurigsten Niedergänge eines Schigebiets, dessen Zeuge wir bisher wurden... Wo sind all die Visionäre verganger Zeiten geblieben? Wegrationalisiert?


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